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Corona-Immunität
#31
Neue Corona-Studie: Millionen Deutsche längst immun gegen Sars-CoV-2?

Sind Millionen Deutsche bereits immun gegen Corona? Eine aktuelle US-Studie nährt die Hoffnung, dass man Immunität nicht erst durch eine Coronavirus-Infektion erreicht. Ist damit ein Ende der Epidemie in Sicht?
Noch immer gewinnen Forscher weltweit täglich neue Erkenntnisse das tödliche Coronavirus betreffend. Eine US-Studie macht nun Hoffnung, dass ein Ende der Corona-Epidemie früher eintreten könnte, als bisher erwartet. Demnach könne eine Immunität gegen das Coronavirus auch auf anderem Wege als durch eine Covid-19-Infektion erreicht werden.
Coronavirus-News aktuell: Millionen Deutsche bereits gegen Corona immun?
In der Studie, die im Fachjournal "Cell" veröffentlicht wurde, schreiben die Experten darüber, dass diverse Coronaviren bereits seit Jahren im Umlauf sind. Diese führten bei den Infizierten jedoch nicht zu einer Covid-19-Erkrankung, sondern lösten lediglich harmlose Erkältungen aus. Die Wissenschaftler beschäftigten sich nun mit der Frage, ob die Immunzellen, die der menschliche Körper gegen die harmloseren Coronaviren gebildet hat, bereits ausreichen, um auch gegen das neue Sars-CoV-2 immun zu sein.
Durch frühere Erkältungen immun gegen Coronavirus?
"Wenn die Immunreaktion auch in epidemiologischen Studien bestätigt wird, könnte eine Durchseuchung von 20 bis 30 Prozent ausreichen, um die exponentielle Verbreitung zu unterbrechen", erklärte Prof. Jonas Schmidt-Chanasit, Virologe am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg, gegenüber der "Bild"-Zeitung. In diesem Zusammenhang sei der Blick in den Norden nach Schweden von großer Bedeutung. "Dort sind bereits 20 Prozent durch eine Infektion wahrscheinlich immun. Wenn frühere Coronavirus-Infektionen sich auf die Immunität auswirken, wird es sich in den schwedischen Fallzahlen in den nächsten Wochen abzeichnen."...............

https://www.news.de/panorama/855851011/c...s-cov-2/1/

(Hat Wodarg schon vor etlichen Wochen gesagt)
 
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#32
Karten, Zahlen, Daten

Massentest in Bergamo zeigt Antikörper bei 57 Prozent der Bürger

In Italien ist die Zahl der Neuinfektionen und Todesfälle leicht gestiegen. Bei 57 Prozent von fast 10.000 Bürgern der Stadt Bergamo wurden bei einem Test Antikörper nachgewiesen. Ein internationaler Überblick. 
https://www.welt.de/vermischtes/article2...erger.html
 
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#33
Corona-Aufarbeitung: Warum alle falsch lagen

Das Coronavirus verzieht sich allmählich. Was hat sich in den vergangenen Wochen eigentlich abgespielt? Die Experten haben grundlegende Zusammenhänge übersehen. Die Immunantwort gegen das Virus ist viel stärker, als man dachte. 
Dies ist keine Anklageschrift, aber eine schonungslose Bilanz. Ich könnte mich selber ohrfeigen, weil ich das Virus SARS-Cov-2 viel zu lange mit Panik im Nacken betrachtet habe. Ein wenig ärgere ich mich auch über viele meiner Immunologen-Kollegen, die bislang die Diskussion rund um Covid-19 den Virologen und Epidemiologen überlassen haben. Mir scheint, es wäre Zeit, einige der hauptsächlichen und komplett falschen Aussagen rund um dieses Virus in der Öffentlichkeit zu kritisieren.
  • Erstens: Es war falsch, zu behaupten, das Virus sei neu. 
  • Zweitens: Noch falscher war es, zu behaupten, es bestünde in der Bevölkerung keine Immunität gegen dieses Virus.
  • Drittens: Es war sozusagen die Krönung der Dummheit, zu behaupten, man könne die Krankheit Covid-19 symptomlos durchmachen oder andere gar ohne Symptome anstecken. 
Nun aber der Reihe nach:
1. Ein neues Virus?
Ende 2019 tauchte in China das Coronavirus auf, das man als neuartig ansah. Nachdem aber die Gensequenz, also der Bauplan für das Coronavirus, identifiziert war und dieses einen verwandten Namen zu dem 2002 aufgetauchten SARS erhalten hatte, nämlich SARS-Cov-2, hätte man eigentlich bereits fragen sollen, wie weit diese Verwandtschaft eventuell bis zu anderen Coronaviren, die auch uns Menschen krank machen, reichen könnte. Nein, stattdessen hat man diskutiert, von welchem Vieh, das zugleich auch auf dem chinesischen Speiseplan existiert, das Virus wohl abstammen könnte. Inzwischen glauben allerdings viel mehr Menschen sogar daran, die Chinesen seien so dumm, dieses Virus im eigenen Land auf sich selber losgelassen zu haben. 
Jetzt, da es darum geht, Impfstoffe gegen das Virus herzustellen, tauchen hingegen wissenschaftliche Arbeiten auf, die aufzeigen, dass dieses sogenannte neue Virus stark verwandt ist mit SARS sowie mit anderen Beta-Coronaviren, unter denen wir jedes Jahr in der Form von Erkältungen leiden. Neben den reinen Sequenzhomologien, zwischen den verschiedenen für Menschen krankheitserregenden Coronaviren werden derzeit diverse Bereiche auf den Viren definiert, wie sie von den menschlichen Immunzellen erkannt werden. Dabei geht es also nicht mehr bloß um die genetische Verwandschaft, sondern wie das Virus für das Immunsystem aussieht, also welche Teile von SARS-Cov-2 aber auch anderen Coronaviren allenfalls als Impfstoff verwendet werden könnten. 
Also: SARS-Cov-2 ist gar nicht so neu, sondern eben ein saisonales Erkältungsvirus, das mutiert ist und wie alle anderen Erkältungsviren im Sommer verschwindet – was jetzt auch fast überall auf der Welt beobachtbar ist. Grippeviren mutieren übrigens in einem wesentlich höheren Masse, und niemand würde behaupten, ein neuer Grippevirus-Stamm sei etwas komplett Neues. Viele Tierärzte haben sich denn auch über die Behauptung vom komplett neuen Virus geärgert, schließlich verwenden sie seit Jahren Impfstoffe gegen Coronaviren bei Katzen, Hunden, Schweinen und Rindern. 
2. Die Mär von der fehlenden Immunität
Von der Weltgesundheitsorganisation WHO bis zu den Facebook-Virologen haben alle behauptet, das Virus sei besonders gefährlich, weil keine Immunität dagegen vorherrsche, da es ein neues Virus sei. Sogar Anthony Fauci, der wichtigste Berater der Trump-Regierung, betonte anfänglich bei öffentlichen Auftritten jedes Mal, die Gefahr des Virus bestünde darin, dass es dagegen keine Immunität gebe. Tony und ich hatten seinerzeit in den USA oft nebeneinander gesessen in Immunologie-Seminaren am National Institute of Health in Bethesda, weil wir damals auf verwandten Gebieten arbeiteten. Also war ich eine Zeit lang seiner Aussage gegenüber ziemlich unkritisch, schließlich stammte sie von einem respektablen Kollegen.
Der Groschen fiel bei mir erst, als ich realisierte, dass der erste kommerzielle Antikörpertest aus einem alten Antikörper bestand, der eigentlich SARS erkannte. Bei dieser Art von Test schaut man, ob im Blut Antikörper vorhanden sind und die in einem früheren Kampf gegen das Virus so entstanden sind. Aus einem Lama wurden sogar Antikörper isoliert, die gleichermaßen SARS, SARS-Cov-2 und MERS erkennen. Zudem wurde bekannt, dass in China an Orten, wo SARS gewütet hatte, SARS-Cov-2 weniger Unheil anrichtete. Das sind klare Befunde, die zwingend nahelegen, dass unser Immunsystem zumindest SARS und SARS-Cov-2 als teilweise identisch betrachtet und wahrscheinlich das eine Virus uns vor dem anderen schützen könnte.
Ich realisierte da, dass die ganze Welt einfach behauptete, es gebe keine Immunität, aber in Wirklichkeit hatte gar niemand einen Test zur Hand, um eine solche Behauptung zu belegen. Das war keine Wissenschaft, sondern bloß eine Spekulation aus dem Bauchgefühl, die von allen nachgeplappert wurde. Bis heute gibt es nämlich keine Antikörper-Tests, die all die verschiedenen möglichen immunologischen Situationen beschreiben, wie etwa: Ob man immun ist, seit wann, wogegen die neutralisierenden Antikörper gerichtet sind und wie viele Strukturen auf anderen Corona Viren existieren, die ebenfalls zu Immunität führen.
Mitte April erschien dann eine Arbeit aus der Gruppe von Andreas Thiel von der Charité in Berlin. Es war eine Arbeit mit dreißig Autoren, unter anderem auch mit dem Virologen Christian Drosten. Darin wurde gezeigt, dass bei 34 Prozent der Berliner, die nie Kontakt gehabt hatten mit dem SARS-Cov-2 Virus, trotzdem eine T-Zellen-Immunität (eine andere Art der Immunreaktion, siehe unten) dagegen festgestellt werden konnte. Das heißt, unsere T-Zellen, also weiße Blutkörper, erkennen gemeinsame Strukturen auf SARS-Cov-2 und den normalen Erkältungsviren und bekämpfen somit beide.
Eine Studie von John P. A. Ioannidis an der Stanford University, gemäß der Einstein Stiftung in Berlin einer der zehn meistzitierten Wissenschaftler auf der Welt, zeigte zudem auf, dass die Immunität gegen SARS-Cov-2, gemessen mit Antikörpern, wesentlich höher ist als bislang angenommen. Ioannidis ist sicher kein Verschwörungstheoretiker, der bloß gegen den Strom schwimmt, er wird jetzt trotzdem kritisiert, weil keine wirklich präzisen Antikörperteste verwendet worden seien. Die Kritiker geben damit zu, dass auch sie keine solchen Tests haben. Im Übrigen ist John P. A. Ioannidis ein derartiges wissenschaftliches Schwergewicht, dass alle deutschen Virologen zusammengenommen dagegen ein Leichtgewicht sind.
3. Das Versagen der Modellbauer
Die Epidemiologen gingen dem falschen Glauben, es gebe keine Immunität im Volk, ebenfalls auf den Leim. Zudem wollten sie auch nicht wahrhaben, dass Coronaviren eben saisonale Erkältungsviren sind und im Sommer verschwinden. Sonst wären ihre Kurvenmodelle anders ausgefallen. Nachdem die anfänglichen Worst-Case-Szenarien nirgendwo aufgetreten sind, klammern sich manche nun noch an Computer-Modelle, die das Auftreten einer zweiten Welle voraussagen. Lassen wir ihnen diese Hoffnung, ich habe noch nie einen Wissenschaftszweig gesehen, der sich selber derart ins Abseits manövriert hat. Ich habe auch nicht verstanden, weshalb Epidemiologen derart interessiert sind an der Anzahl der Todesfälle anstatt daran, wie viele Leben zu retten wären.
4. Die Immunologie des gesunden Menschenverstandes.
Als Immunologe vertraue ich einem natürlichen Modell, nämlich dem menschlichen Organismus, der ein erprobtes und lernfähiges Immunsystem ausgebildet hat. Ende Februar auf der Rückfahrt nach einer SRF-Arena-Sendung äußerte ich, eingeklemmt im Fiat 500 von Daniel Koch, ihm gegenüber meine Vermutung, dass es im Volk eine Grundimmunität gegen SARS-Cov-2 gibt. Er bestritt diese Ansicht. Ich habe ihn trotzdem später verteidigt, als er darlegte, Kinder seien kein treibendes Moment für diese Pandemie. Er vermutete, Kinder hätten keinen Rezeptor für das Virus, was natürlich Unsinn ist. Aber man muss ihm zugutehalten, dass seine Beobachtung richtig war. Dass ihm dann jedoch Wissenschaftler an den Karren fuhren und entsprechende Studien verlangten, birgt doch eine gewisse Ironie. Schließlich verlangte man auch keine Studien, um zu demonstrieren, dass Menschen aus der Risikogruppe sterben.
Als nach den ersten Statistiken aus China und dann auch aus der weltweiten Datenlage ebenfalls der gleiche Trend zu beobachten war, dass nämlich praktisch nie ein Kind unter zehn Jahren erkrankt, hätte eigentlich jedermann aufs Argument kommen müssen, dass Kinder offensichtlich immun sind. Bei jeder anderen Krankheit, bei der eine bestimmte Gruppe von Menschen nicht krank wird, würde man davon ausgehen, dass diese Gruppe immun ist. Wenn in einem Altersheim Menschen leider sterben, aber am gleichen Ort Pensionäre mit den gleichen Risikofaktoren völlig unbehelligt bleiben, sollte man eigentlich ebenfalls davon ausgehen, dass diese eben immun waren.
Dieser gesunde Menschenverstand ist aber einigen Menschen abhandengekommen, also nennen wir sie hier spaßeshalber "Immunitätsleugner". Diese neue Gattung der Leugner musste beobachten, dass der allergrößte Teil der Menschen, die positiv auf dieses Virus getestet wurden, denen also Viren im Rachen nachgewiesen wurden, gar nicht krank werden. Man hat dafür den Begriff „silent Carrier“ aus dem Hut gezaubert, "stille Träger", und behauptet, man könne krank sein, ohne Symptome zu haben. Das wäre ja pikant. Sollte sich dieses Prinzip in der Medizin von nun an einbürgern, hätten die Krankenkassen ein Problem, aber auch etwa Lehrer, da von nun an Schüler jede Krankheit vorgaukeln können, um die Schule zu schwänzen, schließlich braucht es ja gar keine Symptome mehr, um krank zu sein. 
Der nächste Witz, den gewisse Virologen verbreitet haben, war die Behauptung, dass diese symptomlos Kranken trotzdem andere Menschen anstecken könnten. Diese „gesunden“ Kranken würden im Rachenraum so viele Viren beherbergen, dass bei einer normalen Unterhaltung zwischen zwei Menschen der eine "Gesunde" den anderen Gesunden anstecke. Nun muss man sich vergegenwärtigen, was da alles abläuft. Falls sich irgendwo im Körper, eben auch im Rachen, Viren bilden, heißt das, dass menschliche Zellen zugrunde gehen. Wenn Zellen sterben, wird sogleich das Immunsystem alarmiert, und es entsteht eine Entzündung. Eines der fünf Kardinalsymptome einer Entzündung ist der Schmerz. Es ist verständlich, dass leidende Covid-19-Patienten sich nicht mehr an das anfängliche Kratzen im Hals erinnern können und dann allenfalls behaupten, sie hätten vor ein paar Tagen noch keine Symptome gehabt. Daraus als Arzt oder Virologe eine Story von "gesunden" Kranken zu machen, die Panik verursacht und oft ein Grund war für strengere Lockdown-Massnahmen, zeigt, wie schlecht der Witz in Wirklichkeit war. Wenigstens hat die WHO die Behauptung der asymptomatischen Ansteckung nicht übernommen und zweifelt diese Behauptung sogar auf ihrer Webpage an.
Hierauf griffige Art und speziell für die Immunitätsleugner nochmals eine ganz kurze Zusammenfassung, wie wir Menschen von Keimen angegriffen werden und reagieren: Hat es in unserer Umgebung krank machende Viren, so werden alle Menschen, egal ob immun oder nicht, vom Virus befallen. Ist man immun, beginnt jetzt der Zweikampf mit dem Virus. Als erstes versuchen wir mit Antikörpern zu verhindern, dass sich das Virus an unsere Zellen bindet. Dies gelingt natürlich nur teilweise, nicht alle werden blockiert, und viele Viren werden sich in den geeigneten Zellen einnisten. Das muss nicht zu Symptomen führen, ist aber eben auch keine Krankheit. Denn die zweite Garde des Immunsystems kommt jetzt zur Hilfe. Das sind die oben bereits erwähnten sogenannten T-Zellen, weiße Blutzellen, die von außen feststellen können, in welchen anderen Zellen sich die Viren verstecken, um sich dort zu vermehren. Solche Zellen, die quasi Viren ausbrüten, werden dann im ganzen Körper gesucht und von den T-Zellen umgebracht, bis das letzte Virus ausgerottet ist.
Macht man also bei einem immunen Menschen einen PCR-Corona-Test, wird ja kein Virus detektiert, sondern nur ein kleines Stück des viralen Genoms. Der Test wird so lange positiv sein, bis keine Trümmer des Virus mehr vorhanden sind. Richtig, auch wenn längst keine infektiösen Viren mehr vorhanden sind, kann ein Corona-Test also noch positiv ausfallen, weil durch die PCR-Methode selbst ein kleines Stück des viralen Genmaterials im Test genügend vervielfältigt wird. So geschehen, als aus Korea die Meldung rund um den Globus ging und von der WHO übernommen wurde, dass mehr als zweihundert Koreaner, die Covid-19 durchgemacht hatten, wieder angesteckt worden seien, dass also wahrscheinlich keine Immunität gegen dieses Virus entstehe. Die Erklärung des wahren Sachverhalts und die Entschuldigung kamen erst etwas später, als man feststellte, dass die immunen Koreaner alle kerngesund seien und nur einen kurzen Zweikampf mit dem Virus hatten. Der Haken war eben, dass die Virustrümmer mit dem allzu sensitiven Test noch erfasst wurden und das Signal „positiv“ auslösten. Wahrscheinlich beruhen bei uns eine Großzahl der täglich rapportierten Ansteckungen bloß auf solchen Virustrümmern.
Der PCR Test mit seiner enormen Empfindlichkeit war also am Anfang goldrichtig, um herauszufinden, wo das Virus sein könnte. Der Test kann aber nicht feststellen, ob die Viren noch intakt, also noch ansteckend sind. Leider hat dies auch dazu geführt, dass einige Virologen die Stärke des Test-Signals mit der Viruslast, also der Menge an Viren, gleichgesetzt haben, die man ausatmen könne. Zum Glück blieben unsere Kitas trotzdem offen. Da deutsche Virologen wahrscheinlich aus Prinzip nicht in andere Länder blicken, in den die Fallzahlen schneller sinken als zu Hause, ging das an ihnen vorbei.
5. Corona-Immunität als Problem.
Was heißt das für die Praxis? Die überaus lange Inkubationsperiode von 2 bis 14 Tagen und Berichte über 22 bis 27 Tage sollte jeden Immunologen aufschrecken. Genauso wie die Behauptung, die meisten Patienten würden nach 5 Tagen kein Virus mehr ausscheiden. Beides legt nämlich wiederum den Schluss nahe, dass es – quasi im Hintergrund – eine Grundimmunität geben muss, die zu einer Verzerrung der Vorgänge führt, wie man sie normalerweise erwarten würde – eben zu langen Inkubationszeiten und zu rascher Immunität. 
Genau diese Immunität scheint auch bei den Patienten mit ernsthaftem Verlauf das Problem zu sein. Unsere Antikörpertiter, also die Treffsicherheit des Abwehrsystems, nehmen nämlich mit zunehmendem Alter ab. Aber auch bei Menschen, die falsch oder unterernährt sind, kommt es zu einer Immunschwächung, weshalb das Virus ja nicht nur die medizinischen Probleme eines Landes aufzeigt, sondern auch einen Teil der sozialen Missstände. 
Hat ein Angesteckter also zu wenig Antikörper, also eine zu schwache Immunabwehr, wird sich das Virus langsam, aber stetig über den ganzen Körper verteilen. Jetzt da nicht mehr genügend Antikörper vorhanden sind, bleibt nur noch das zweite Bein der Immunantwort übrig: Die T-Zellen beginnen überall im Körper gegen die vom Virus befallenen Zellen zu kämpfen. Dies kann zu einer überschießenden Immunreaktion führen, quasi zu einem gewaltigen Gemetzel, das wird dann Zytokin-Sturm genannt. Ganz selten kann dies auch bei Kleinkindern passieren und wird dann als Kawasaki Syndrom bezeichnet. Mit diesem Spezialfall bei Kindern hat man auch bei uns versucht, Panik zu schüren. Interessant ist allerdings, dass dieses Syndrom einfach und gut zu behandeln ist. Den Kindern werden nämlich Antikörper von gesunden Blutspendern verabreicht, also von Menschen, die Coronavirus-Erkältungen durchgemacht haben. Somit wird hier die totgeschwiegene Immunität in der Bevölkerung trotzdem therapeutisch eingesetzt.
Was nun?
Das Virus ist erst mal weg. Wahrscheinlich wird es im Winter zurückkommen, das wird aber keine zweite Welle sein, sondern eben eine Erkältung. Wer als gesunder junger Mensch derzeit mit einer Maske herumläuft, sollte deshalb gescheiter einen Helm tragen, da das Risiko, dass einem etwas auf den Kopf fallen könnte, größer ist als eine schwere Erkrankung mit Covid-19............................

weiter hier

Professor Dr. Beda M. Stadler ist emeritierter Professor für Immunologie und ehemaliger Direktor des Instituts für Immunologie an der Universität Bern. Neben der wissenschaftlichen Tätigkeit ist er auch publizistisch tätig. Dieser Beitrag erschien auch in der Schweizer Weltwoche.

einige Kommentare:

Gabriele Klein / 12.06.2020
“Wer als gesunder junger Mensch derzeit mit einer Maske herumläuft, sollte deshalb gescheiter einen Helm tragen, da das Risiko, dass einem etwas auf den Kopf fallen könnte, größer ist als eine schwere Erkrankung mit Covid-19. ” Sowas zu schreiben halte ich für unverantwortlich.  Nochmal, ich schrieb es schon wiederholt: Man lernt im ersten Semester Statistik dass man es mit Durchschnittszahlen zu tun hat die auf den Einzelfall /Situation niemals schließen lassen. Aber genau dazu laden Sie ein Ob man Helm oder Maske trägt sollte sich niemals nach den von Ihnen herangezogenen landes oder gar weltweiten Zahlen entscheiden. So wie die niederen Durchschnittswerte landesweit für Tod durch Blitzschlag keine Einladung sein sollten bei Blitz und Donner im Pool zu baden so sollten auch niedere landesweite Todeszahlen (selbst wenn sie stimmen würden) keine Einladung dazu sein, ein Bad in der Menschenmenge zu nehmen, schon gar nicht ohne Maske. Zur Maske: Ihr Schutz ist in der Tat nur begrenzt aber so wie ich einen Regenschirm mit dem einen oder anderen Loch besser finde als gar keinen so ist auch eine Stoffmaske besser als Nichts zumal auch die Anzahl an Viren die man abbekommt eine Rolle bei der Erkrankungswahrscheinlichkeit zu spielen scheint. Insofern wäre mir der “Dreck” auf der Maske immer noch lieber als der “Dreck” auf meinen Schleimhäuten. Dass man durch Einatments des Atems anderer mehr Viren abbekommen kann als durch den Akt Finger Mund Berührung schien mir von Anfang an plausibel. Das frenetische Desinfizieren eines Hauses im Minutentakt allerdings nicht, geht man von einer begrenzeten Lebensdauer der Viren auf verschiedenen Oberflächen aus. Weiterhin: Die Langzeitfolgen von COVID kennen wir leider noch nicht.  Alles deutet darauf hin, dass es sie gibt.  U.a. scheinen die Nerven betroffen. Es scheint ein Unterschied ob man den Geschmackssinn nur Schnupfenbedingt verliert oder durch Nervenschädigung. Letzteres scheint bei COVID aber der Fall.

Wilfried Frosch / 12.06.2020

Die Messiasse Dr. Wodack, Prof. Backdi und Oberregierungsrat Khon hatten also recht. Gibt’s jetzt eine Siegerehrung für die? Man könnte ja ein Kreuzfahrtschiff dafür chartern.

Andreas Mertens / 12.06.2020
Sehr guter und einleuchtender Text. Auch ich habe mich trotz (oder gerade von) der Studie aberhunderter Seiten an Analysen, Studien und Veröffentlichungen, ins Bockshorn jagen lassen. Wie sich rausstellt, lagen die Schweden (etwas mehr) richtig .. und der Rest von Planet-Idiot ist panisch ins offene Messer gerannt. Mein Großvater war seines Zeichens Möbeltischler, Holzschnitzer und Intarsienschneider. “Er sagte stets: Husch Husch sieht am Ende auch immer aus wie Husch Husch. Denk nach bevor du handelst.” Eine ganze Reihe Leute die in den letzten 12 Wochen das Maul sehr weit aufgerissen und Politiker die =>Billionen<= verbrannt haben, sollten erst mal denken lernen. Naja .. und eine Haftungspflicht für Politiker wäre auch nicht schlecht.

Michael Dost / 12.06.2020
Lieber Doktor Stadler, man muss sich wegen einer Einschätzung nicht ohrfeigen, wenn diese wissenschaftlich begründet und mit den zum Zeitpunkt bekannten Fakten kompatibel war, auch wenn diese sich später als falsch erweist. Es ist wissenschaftlicher Standard, seine Meinung zu ändern, soweit es - wie von ihnen dargestellt - neue Gesichtspunkte und Tatsachen gibt. Ok: Das Virus ist also nicht neu und es besteht eine Grundimmunität in der Bevölkerung.  Dennoch: Das Ausmaß der Katastrophe dort, wo Corona mit Wucht zugeschlagen hat (und sicher jenseits medialer fakes) scheint mir doch angemessene Maßnahmen zu rechtfertigen, um tödliche und schwere Fälle möglichst weit zu reduzieren. Im Nachhinein sehe ich in Maske, Abstands- und Kontaktbeschränkung jene Regeln, die uns Schlimmeres erspart (und vielerorts den Reproduktionsffaktor bereits vor der Anordnung unter Null gedrückt haben.) Übergriffige Eskalationen durch herrschsüchtige Provinzpotentaten und übereifrige Beamtenseelen erzeugten eher individuelle Ärgernisse und sind Ausdruck totalitären Denkens in einigen Köpfen, jedoch kaum als Beweis für generelle Tendenzen zur totalitären Bevölkerungsunterdrückung geeignet. Die geringe Gefährdung für Kinder und deren mutmasslich minimale Infektiosität sind ein Glücksfall. Dennoch habe ich als Person mit dem Komplettset der Risikofaktoren ein vitales Interesse, weder mit noch an Corona zu sterben oder überhaupt diesen schrecklichen Krankheitsverlauf durchzustehen. Deshalb halte ich es für freundlich und dankenswert, wenn meine Mitmenschen mir in ÖPNV und Supermarkt mit Maske, Abstand und ohne gemeinsame areosolverbreiende Chorgesämge begegnen, und so meine Infektionswahrscheinlichkeit durch das glückliche Zusammenwirken dieser Maßnahmen mit der ggf. bestehenden Grundimmunität auf nahe 0 reduzieren Danke jenen, die sich trotz Lockerungseuphorie noch ein wenig daran halten.

Sam Lowry / 12.06.2020

Meine letzte Nachricht an die Menschheit: Mir fehlt hier die Quintessenz, dass die “Corona-Show” ein abgekartetes Zusammenspiel von Politikern, Pharmalobby und Medien war und immer noch ist.

Dr. Stefan Lehnhoff / 12.06.2020
Tatsächlich bedarf es nur Schulwissen in Mathematik, um zu merken, dass die Stories- um das unselige N Wort zu vermeiden- von Anfang an falsch waren. Es gab nämlich zu keinem Zeitpunkt in keinem Land auch nur für 3 Tage einen exponentiellen Anstieg der positiv getesteten- nur einen der Test Anzahl. Da heißt, man war in der logistischen Funktion schon ziemlich weit oben, also im Bereich einer starken Dämpfung- das konnte eigentlich nur durch einen bereits hohen Anteil von Immunen erklärt werden, denn das war bekanntermaßen überall VOR Einsetzung der Maßnahmen der Fall. An die Realitätsleugner: Die zum Teil lokalen Überssterblichkeiten sind längst erklärt: Wenn man durch Panik und irre Anweisungen (Infizierte aus Kliniken in Pflegeheime schicken z.B.) Falsche Behandlung (Beatmung, Hydroxychloroquin bei Favismus…) und Verweigerung von Betreuung, Angst induzierter Nichtkomsultation vorliegen hat und dann noch alles zusammen - NYC und Lombardei - ist das logisch. Auch hier zeigt eine Analyse der Zahlen, dass die meisten Übersterblichen an den Maßnahmen und nicht an der Infektion gestorben sind: Einfach mal die zeitlichen Abläufe genau anschauen! Niemand behauptet, Covid19 sei völlig harmlos, wie andere Viren eben auch nicht. Wenn man Risikogruppen nicht schützt,  sterben einige Menschen in 3 Wochen , die sonst in 3 Monaten gestorben wären - Schweden hatte in den letzten Wochen eine Untersterblichkeit nach einem kurzen deutlichen Anstieg, um gleich auch diese Fake News durch Weglassen richtigzustellen.

Albert von der Schwale / 12.06.2020

Der Artikel ist wirklich sehr überzeugend und umfassend ausgefallen. Leider beginnt er mit einem Märchen. Die ersten Fälle von Covid-19 hat es bereits im August 2019 in den USA gegeben und nicht zuerst in China. Das ist längst bewiesen.

M.Boehm / 12.06.2020

Zu welchen Zielen wurden die grotesk übertriebenen Maßnahmen durchgesetzt? Warum werden sie (Maskenpflicht, Abstandsgebote, Versammlungsbeschränkungen, usw.) immer noch aufrechterhalten, obwohl die – ohnehin die ganze Zeit nur sehr kleine – Gefahr längst vorüber ist? Wozu soll es gut sein, die Testanzahl jetzt gravierend zu erhöhen, 1 Million wöchentlich, wo doch der Test eine so hohe falsch-positiv Fehlerrate hat, dass schon nur damit der Lockdown ewig aufrecht erhalten werden könnte? Wer sind die Nutznießer im Hintergrund? Was sind deren eigentliche Absichten, geht es um mehr als „nur“ Profit? Die Errichtung einer digitalen Diktatur, vielleicht? Ist für all das Geld geflossen (oder wurden vergleichbare Zusagen gegeben), womit Korruption in der höchsten Staatsebene im Spiel wäre? Oder wurden unsere Politiker zu diesem unverantwortlichem, tödlichem Handeln, ihrem Amtseid diametral entgegenlaufend, gezwungen, also erpresst? Womit? M.Boehm (agbuere)

Thomas Bode / 12.06.2020
Auch mir als Laien fiel von Beginn auf wie dümmlich das Thema Corona behandelt, und von Politik und Medien kommuniziert wird. Womit also die Lockdown-Katastrophe mutwillig erzeugt wurde. Aber auch bei anderen Themen, wie “Bio”-Sprit, Euro, Atomkraft, Immigration, Islam, kann man seit Jahren ein Kindergarten-Niveau im öffentlichen Diskurs beobachten. Haltung geht vor Hirn, und Haltung heißt regierungstreu.


Rudhart M.H. / 12.06.2020
So lange die Mehrheit gern die Maske trägt, weil bereits so verblödet, daß sie zu keiner eigenen Meinungsbildung mehr fähig ist, so lange braucht es auch keine Neuwahlen, die dann den Status quo nur bestätigen würden. Hier ist doch schon längst Hopfen und Malz verloren. Kein einziges ÖR-Medium hat sich gewagt , den Mainstream zu verlassen und auch nur mal nachzufragen, ob denn wirklich alles so ist , wie so gern dargestellt ! Wo sind denn die Politiker , die wirklich etwas entscheiden ? Alle sind als Bettvorleger vor Merkels Heia gelandet oder gleich im OFF verschwunden. Wenn nicht die immer wieder gescholtenen Alternativen ab und zu mal gezuckt hätten , wäre Friedhofsruhe im Land , in dem wir doch so gern leben! Ich kann die Heerscharen von Politkaspern nicht mehr ertragen, die allesamt nichts richtiges studiert haben, nichts eigentlich richtig können und dennoch den Mut haben und die Unverfrorenheit besitzen , sich in ihrer grenzenlosen Dummheit in Pressekonferenzen zu sonnen und herumzulabern von Sachen , von denen sie nicht die Spur einer Ahnung haben. Bankkaufleute , die Gesundheits-“Minister” spielen, Germaist*-Innen und Politik*-“Wissenschaftlerinnen” , Hausfrauen , die zum Kriegsminister mutieren und Viehdoktoren , die dem RKI selbstverständlich richtungsweisend vorangehen dürfen, Vasallen und Apologeten in Medien , die den ganzen Hype orchestrieren dürfen, überhaupt an fast jeder Stelle und auf jedem Posten , nur Leute , die dort am denkbar ungeeignetsten Platz rumfuhrwerken dürfen! Ob es die Sächsische Kunstsammlung ist , oder der kleinste Staatsanwalt, ob es die Philharmonie oder eine Universitöt ist, Rektoren , alle selbstverständlich ausnahmslos aus dem goldenen Westen , und fast alle sind auch fehlbesetzt. E-sports als Studienrichtung an einer alten Ingenieurschule, an der seinerzeit noch richtige Ingenieure ausgebildet wurden ( Absolventenlisten erstaunen den Laien, wenn er sich mal danach bemüht), Nußknackerentwicklung an der Bergakademie ... etc.

Andreas Rochow / 12.06.2020
Spät, vielleicht zu spät! Der Corona-Panik-Irrsinn ist in der Welt! Und wir lernen: 1. Globale Netzwerke wie WHO und UNO haben uns mit ihrer Weltpanik-Kampagne geschadet. 2. Die “Wissenschaft” hat sich politisch prostituiert. 3. Oligarchen haben als Krisengewinnler ihren Raubzug ausdehnen können. 4. Die “Politik” hat wissenschaftliche Erkenntnisse verunreinigt und genutzt für einen kriegsähnliches Antidemokratie-Experiment: Die Sucht nach “Notstand” muss so unermesslich groß sein, dass den Verantwortlichen gar nicht in den Sinn kommt sich zu entschuldigen; das hieße ja, sich zur Wahrheit zu bekennen und die klnnte uns beunruhigen . 5. Die Staats- und Leitmedien haben wie in einem totalitären System funktioniert. Sie haben Amerika und EU-ropäische Partner beleidigt und verhöhnt und ihre Aufgabe als Panikhetzer wie in einem ideologischen Weltkrieg gesehen. 6. Linksgrüne Umwelt- und Koboldexperten waren in keiner Weise hilfreich, weil sie sich begeistert auf die Seite der realitätsblinden Panikaktivisten geworfen haben. 7. Deutlich wurde auch, dass Epidemiebewältigung mit Physik und linkem Aberglauben ein opferreiches und übernachhaltig teures Vorgehen sind. Es ist noch nicht ausgestanden.
 
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#34
Studie zu Corona-Hotspot Ischgl: Mehr als 40 Prozent der Bewohner haben Antikörper

Der österreichische Winterort Ischgl, der Anfang März als Corona-Hotspot weltweit bekannt wurde, war nun Gegenstand einer Untersuchung der Universität Innsbruck. So haben etwa mehr als 40 Prozent der untersuchten Bürger Antikörper gegen SARS-CoV-2 entwickelt.
 
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#35
[Bild: cgg44qy5.png]
 https://www.tagesschau.de/inland/spd-imm...s-101.html
 
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#36
Einigung auf neue Corona-Reisebeschränkungen
Reisende aus einem Landkreis mit hohem Corona- Infektionsgeschehen dürfen nur dann in einem Hotel untergebracht werden, wenn ihnen ein ärztliches Zeugnis bestätigt, dass sie keine Infektion haben.
Das geht aus einem Beschluss des Chefs des Bundeskanzleramtes und der Leiter der Staats- und Senatskanzleien der Länder vom Freitag hervor. Das benötigte ärztliche Zeugnis «muss sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die höchstens 48 Stunden vor der Anreise vorgenommen worden ist».
Bund und Länder wollen sich dafür einsetzen, die Testkapazitäten wo nötig weiter auszubauen. Sie werden die Umsetzung der Maßnahmen in den nächsten zwei Wochen beobachten und danach über das zukünftige Vorgehen bei neu entstehenden, besonders betroffenen Gebieten entscheiden, wie es in dem Beschluss weiter heißt. Die Länder begrüßen es auch, dass das Bundesgesundheitsministerium eine Kostenübernahme von Tests für Menschen, die sich in einem sogenannten Hotspot aufhalten oder aufgehalten haben, möglich gemacht hat.
Die Länder werden nach dem Beschluss in den besonders betroffenen Gebieten Vorsorge treffen, dass, so wörtlich, «Reisende aus einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt mit kumulativ mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage nur dann in einem Beherbergungsbetrieb untergebracht werden dürfen beziehungsweise ohne Quarantänemaßnahme in ein Land einreisen dürfen, wenn sie über ein ärztliches Zeugnis in Papier- oder digitaler Form verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind».
Ein aus einem fachärztlichen Labor stammender Befund gelte als ärztliches Zeugnis. Dieses «muss sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die höchstens 48 Stunden vor der Anreise vorgenommen worden ist». Maßgeblich für den Beginn der 48-Stunden-Frist sei der Zeitpunkt der Feststellung des Testergebnisses...............

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/po...smsnnews11

(Nachtigall, ich hör dir trapsen)
 
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#37
Grundrechte retten@Grund_gesetzt52 Min.
Falsche Behauptungen werden auch dann nicht richtiger, wenn man sie immer immer immer wiederholt. Noch nie hat es 70% immune Menschen gebraucht, damit ein Virus wieder irrelevant wurde, liebe ⁦⁦@zeitonline

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/20...nkelziffer
 
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#38
13. Juli 2020 um 14:16
 
RKI wieder im FakeNews-Modus, diesmal hammerhart !
Nur etwa 1,x Prozent einer fragwürdigen Grundgesamtheit von Blutstpendern hatte Antikörper im Blut:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medi...fe03660c1d
Damit suggeriert Herr Wehler, dass der Großteil der Bevölkerung noch keinen Kontakt mit Corona hatte und von daher gefährdet ist.
Das ist sehr falsch. Denn Antikörper treten nur auf, wenn ein Infizierter auch Symptome hatte, also krank war. Für alle, die Kontakt hatten, aber z.B. wegen einer Kreuzimmunität nicht krank geworden sind, sind keine Antikörper nachweisbar. Bei dem trägen Infektionsrisiko, dass Corona besitzt, ist es sehr wahrscheinlich, dass die meisten Menschen durch eine solche Kreuzimmunität geschützt sind.
Herr Wehler lügt also, wenn er uns diesen wichtigen Fakt verschweigt und behauptet, für alle, die keine Antikörper haben, bestehe nach wie vor ein großes Risiko.

Ich habe die Schnauze voll von diesem Lügen RKI. Das muss weg. Die sind brandgefährlich. Entweder gefährlich dumm oder böse !!!!

(werden wir noch etwas tiefer nachprüfen)
 
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#39
Marcus@Marcus05911286
Antwort an@Karl_Lauterbach
Herr Lauterbach, ich dachte Sie seien Wissenschaftler? Wieso beziehen Sie sich auf nicht- representative Studien? Ist ihnen das nicht peinlich?

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#40
Das Coronavirus wird erst in zehn Jahren besiegt sein
Es wird zehn Jahre dauern, bis die Menschheit eine ausreichende Immunität gegen das Coronavirus erreicht hat, selbst wenn es mehreren Unternehmen gelingt, einen Impfstoff gegen das Virus zu entwickelten . Das sagte der Mainzer Professor und Chef des Biopharma-Unternehmens Biontech, Ugur Sahin, im Gespräch mit dem „Wall Street Journal“.
“Ich gehe davon aus, dass wir mit diesem Virus erst dann fertig sind, wenn mehr als 90 Prozent der Weltbevölkerung entweder durch eine Infektion oder durch einen Impfstoff eine Immunität erhalten”, sagte er. Biontech ist eine von 17 Firmen weltweit, die Versuche am Menschen mit einem Impfstoff gegen Covid-19 begonnen haben.
Sahin geht davon aus, dass sein Unternehmen bis Ende des Jahres eine Genehmigung für einen Corona-Impfstoff beantragen könne. Schon vor der Genehmigung könnten mehrere hundert Millionen Impfdosen produziert werden, bis Ende 2021 sogar mehr als eine Milliarde Dosen.
https://www.welt.de/vermischtes/live2069...ntry-46513
 
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