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Corona-Sterblichkeit/Letalität/Übersterblichkeit
#21
(19.05.2020, 22:01)Rantanplan schrieb:
(19.05.2020, 21:39)Rundumblick schrieb: (3 mal lesen!)

Hab ich. Ergebnis: Fake News!

was meint er denn genau mit:

- dass die gesundheitlichen Auswirkungen der Pandemie deutlich über die offiziellen Covid-19-Sterbezahlen hinausgehen könnten.

- Demnach starben dort allein im März mehr Menschen als im gesamten vergangenen Jahr; nur rund die Hälfte von ihnen aber wurde als Covid-19-Todesfälle gemeldet. Der Übersterblichkeitseffekt sei extrem viel höher als die tatsächlich gemeldeten Fälle von Verstorbenen wegen der Covid-Infektionen. 

- Da sind also auch die Fälle dabei, die nie diagnostiziert wurden.“ Und es seien auch andere Todesursachen dabei, die nur indirekt mit dem Virus zusammenhingen: „Zum Beispiel, wenn die Leute nicht ins Krankenhaus gehen, weil sie Angst vor dem Virus haben.“ 

- Unterschiede in der Sterblichkeit sehe man selbst, wenn sich das Virus nur ein paar Wochen in der Bevölkerung verbreitet habe – und dann der Lockdown kommt. „Selbst dann ist es eine frappierende Erhöhung in diesem Zeitraum.“ 

(An was ist die eine Hälfte dann gestorben, wieviele wurden getestet, vor allem, wieviele sind zuhause gestorben???- na ja besser morgen! Die Studie interessiert mich)
 
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#22
(19.05.2020, 22:45)Rundumblick schrieb: (An was ist die eine Hälfte dann gestorben, wieviele wurden getestet, vor allem, wieviele sind zuhause gestorben???- na ja besser morgen! Die Studie interessiert mich)

Er behauptet, dass der Anteil der Corona-Toten an den Gesamt-Toten noch viel höher ist, weil bei denen die Todesursache nicht untersucht wurde.

Aber wie ich bereits vor 2 Monaten sagte: ohne, dass insgesamt mehr sterben, fällt das alles wie ein Kartenhaus zusammen...
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#23
(20.05.2020, 06:05)Rantanplan schrieb:
(19.05.2020, 22:45)Rundumblick schrieb: (An was ist die eine Hälfte dann gestorben, wieviele wurden getestet, vor allem, wieviele sind zuhause gestorben???- na ja besser morgen! Die Studie interessiert mich)

Er behauptet, dass der Anteil der Corona-Toten an den Gesamt-Toten noch viel höher ist, weil bei denen die Todesursache nicht untersucht wurde.

Aber wie ich bereits vor 2 Monaten sagte: ohne, dass insgesamt mehr sterben, fällt das alles wie ein Kartenhaus zusammen...

Inzwischen wissen wir, daß insgesamt markant viel mehr in kurzer Zeit gestorben sind. Die Frage ist: Woran, wenn nur ein kleiner Teil eine Covid-Diagnose hatte? Für Drosten ist der Fall natürlich klar: Alles undiagnostizierte Covids. Realistischer: Überlastete Krankenhäuser und Rettungsdienste durch 1. Betten- und Transportmittelknappheit wegen a) Isolierungsmaßnahmen, b) Covid-bezogene intensivmedizinische Übertherapie, 2. Personalknappheit durch Kohortentrennung, Quarantäne, (jeder hustende Pfleger fällt zwei Wochen aus,) 3. Erhöhte Nachfrage durch Panik. Und ganz im Gegensatz zu Drostens Hypothese dürften sogar nicht wenige Opfer dieses Systemkollaps in der Covid-Todesstatistik stehen.
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#24
(20.05.2020, 08:23)BSB schrieb: Inzwischen wissen wir, daß insgesamt markant viel mehr in kurzer Zeit gestorben sind.

Wie ich bereits oben schrieb: "Fake News" - früher hieß es einfach "Ente" oder "Lüge" (also nicht von Dir, sondern von Drosten).
Nachdem mittlerweile ein Irrtum ausgeschlossen sein müsste, tendiere ich zu letzterem.

Ich hab da mal was vorbereitet. Ich beziehe mich auf die offizielle Zusammenstellung des Statistischen Bundesamtes, die die Zahlen für die Jahre 2016-2019 (2019 als Rohdaten) sowie die Zahlen 2020 bis zum 19. April veröffentlicht hat.
Sterbefälle - Fallzahlen nach Tagen, Wochen, Monaten, Altersgruppen und Bundesländern für Deutschland 2016 - 2020

Dabei ist zunächst zu beachten, dass das Jahr 2020 (ebenso wie das Jahr 2016) ein Schaltjahr ist. Mithin ist der zu vergleichende Zeitraum in den Jahren 2017-2019 der bis zum 20. April.

Grundsätzlich ist jede terminliche Abgrenzung statistisch problematisch - insbesondere, wenn man z.B. jährlich abgrenzt, d.h. mitten innerhalb einer "Hoch-Sterblichkeits-Phase" jeweils vor und nach dem Jahreswechsel unterschiedlichen Betrachtungszeiträumen zuordnet.

Aus diesem Grunde habe ich den ungefähren saisonalen Beginn dieser Phase so früh gelegt, dass saisonale Verfälschungen sich nur in geringem Maße auswirken: Mitte November, genauer gesagt der 16. November.

Der Zeitraum 16. November 2019 bis 19. April 2020 besteht aus insgesamt 156 Tagen - ein ausreichend langer, aber eben nicht zu langer Zeitraum, der die jeweilige Wintersaison - verlängert bis zum letzten derzeit veröffentlichten Tag, also dem 19. April 2020 - abbildet.

Für den genannten Zeitraum (und die Vorjahres-Vergleichszeiträume) vermeldet das statistische Bundesamt die folgenden Zahlen (Sterbefälle):

Saison 2019/2020 = 427.309
Saison 2018/2019 = 422.941
Saison 2017/2018 = 452.322
Saison 2016/2017 = 441.312

Hieraus ist zu ersehen, dass die Saison 2019/2020 keinesfalls ungewöhnlich hohe Zahlen zeigt.

Aber spielen wir das Spiel weiter: Betrachten wir nur das laufende Jahr und die jeweiligen Vorjahre (also 1.1. bis 19.4. in 2016 und 2020, 1.1. bis 20.4. in den Jahren 2017 bis 2019:

2020 = 304.354
2019 = 304.054
2018 = 332.848
2017 = 317.963
2016 = 290.641

Auch hier: Keine Signifikanz.

Also weiter: Nehmen wir nur den Zeitraum ab 1. Februar

2020 = 219.234
2019 = 219.263
2018 = 247.875
2017 = 221.930
2016 = 208.899

Auch hier: Keine Signifikanz.

Also weiter: Nehmen wir nur den Zeitraum ab 1. März (bzw. 2. März)

2020 = 139.725
2019 = 135.349
2018 = 158.363
2017 = 128.158
2016 = 132.280

Und hier: Eher hoch, aber ebenfalls keine Signifikanz.

Also weiter: Nehmen wir nur den Zeitraum ab 1. April bzw. 2. April (da bleiben dann nur noch 19 Tage als Basis)

2020 = 53.279
2019 = 49.292
2018 = 52.212
2017 = 45.818
2016 = 48.611

Und endlich ist 2020 wirklich Sptzenreiter. Da aber in den Wochen (und Monaten) zuvor weniger gestorben sind, hat der April evtl. das vorherige "Zuwenig" nur aufgeholt...

Die (angeblichen) Corona Todesfälle von 1. bis 19. April belaufen sich übrigens auf 3.666. Und selbst ohne diese Zahl, wäre der April 2020 der zweithöchste Wert.

Also: "Markant viel mehr in kurzer Zeit" sind keinesfalls gestorben - und wenn, dann nicht an oder mit Corona.

Sorry, aber mit Zahlen kenne ich mich aus.
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#25
(20.05.2020, 20:29)Rantanplan schrieb: 2020 = 53.279
2019 = 49.292
2018 = 52.212
2017 = 45.818
2016 = 48.611

Und endlich ist 2020 wirklich Sptzenreiter. Da aber in den Wochen (und Monaten) zuvor weniger gestorben sind, hat der April evtl. das vorherige "Zuwenig" nur aufgeholt...

Die (angeblichen) Corona Todesfälle von 1. bis 19. April belaufen sich übrigens auf 3.666. Und selbst ohne diese Zahl, wäre der April 2020 der zweithöchste Wert.

Also: "Markant viel mehr in kurzer Zeit" sind keinesfalls gestorben - und wenn, dann nicht an oder mit Corona.

Sorry, aber mit Zahlen kenne ich mich aus.

Hier noch mal die Grafik bei Stefan Homburg:

Deutschland:

[Bild: EXt7OC-WAAI_dSg?format=png&name=900x900]

aber Drosten möchte ja lieber die Studie einer Gemeinde aus Italien- Na dann suchen wir mal Berichten aus Italien (und Spanien, wie auch Frankreich. Frankreich hat gerade seine Opferzahlen nach unten korrigiert), Mir scheint, sobald man mit den Zahlen in Deutschland ins schwimmen kommt, nimmt man sich Zahlen aus den Südländern. So auch geschehen beim Faktenfinder der ARD, der hier eine gesamt-europäische Übersterblichkeit heranzieht. Ohne auf die Unterschiede bei den Zahlen einzugehen (einige Staaten haben eine Übersterblichkeit, einige Staaten haben eine Normal bzw. Untersterblichkeit-EuroMomo https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps.)
 
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#26
Für andere Länder liegen mir offizielle Zahlen nur vereinzelt vor - und in D sind sie aus der Kurve geflogen.

Aber: ich verfolge die täglichen Corona-Zahlen einer Reihe von Ländern seit Beginn dieser ganzen Scharade.

Nach nunmehr zweieinhalb Monaten kristallisiert sich das (statistische) Wesen dieser "Pandemie" heraus. Der Verlauf, Zahlen und Sterblichkeit sind tatsächlich überall gleich. Da unterschiedlich an den Zahlen herumgefummelt wird, wird das nur nicht deutlich. Beispiel: Bei Johns Hopkins ist im Mainland UK keine einzige Person seit Beginn der Epidemie genesen.

Ich schaue mir mal die weiteren Winkelzüge der Brüder an...

Hier nur mal ein kleiner Happen vorweg:
die vom RKI täglich benannten "geschätzten" Genesenen werden folgendermaßen berechnet:

Infizierte (gesamt) abzüglich Tote gesamt abzüglich "aktiv infizierte" = Genesene.

Aber: woher kennen wir die Zahl der "aktiv infizierten"? Na, wir zählen einfach alle Fallzahlen der letzten 14 Tage zusammen.
Tataa Tataa Tataa Bumm Bumm

So dilettantisch zusammengestricktes Zahlenwerk habe ich seit der 7. Klasse nicht mehr gesehen...
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#27
(20.05.2020, 21:03)Rundumblick schrieb: aber Drosten möchte ja lieber die Studie einer Gemeinde aus Italien- 

Eben er sucht sich irgendeine Gemeinde in Italien - und erweckt den Eindruck das würde grundsätzlich gelten. Wie du sagtest: dreimal lesen.

ich werde mir Nembro mal ansehen...
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#28
(20.05.2020, 21:25)Rantanplan schrieb: (.....)

Nach nunmehr zweieinhalb Monaten kristallisiert sich das (statistische) Wesen dieser "Pandemie" heraus. Der Verlauf, Zahlen und Sterblichkeit sind tatsächlich überall gleich. Da unterschiedlich an den Zahlen herumgefummelt wird, wird das nur nicht deutlich. Beispiel: Bei Johns Hopkins ist im Mainland UK keine einzige Person seit Beginn der Epidemie genesen.
(....)

so wie du sagst

Israel-Studie!
In Isra­el wur­de eine Coro­na-Stu­die von Pro­fes­sor Isaac Ben-Isra­el, ein pro­mi­nen­ter Mathe­ma­ti­ker und ist unter ande­rem Lei­ter der israe­li­schen Raum­fahrt­agen­tur und des Natio­na­len Rates für For­schung und Ent­wick­lung, sowie eini­gen wei­te­ren Wis­sen­schaft­lern durch­ge­führt. Fol­gen­de Fra­gen wur­den bei der Stu­die durch­dacht.
  • Hat das Auf­tre­ten des Coro­na­vi­rus gewis­ser­ma­ßen eine immer glei­che Halb­werts­zeit?
  • Ver­läuft die Pan­de­mie in allen Län­dern in Bezug auf die Zah­len der Erkrank­ten mehr oder weni­ger iden­tisch – unab­hän­gig davon, ob es einen Lock­down gibt oder nicht?
  • Sind die unter­schied­li­chen Fol­gen ledig­lich auf unter­schied­li­che sozia­le Ver­hält­nis­se und Fähig­kei­ten der Gesund­heits– und Betreu­ungs­ein­rich­tun­gen zurück­zu­füh­ren?
Sie sind zum fol­gen­den Ent­schluss gekom­men: Der Virus erreicht nach 40 Tagen sei­nen Höhe­punkt und nach 70 Tagen klingt die­ser voll­kom­men ab, egal wel­che Maß­nah­men die jewei­li­gen Regie­run­gen getrof­fen hät­ten. 
 
Hier der Link: https://www.achgut.com/artikel/hat_das_c...bwertszeit
 
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#29
und auch hier:

Übersterblichkeit in Deutschland gering!
Im April star­ben zwar mehr Men­schen als im Durch­schnitt, jedoch gibt es laut Sta­tis­ti­schem Bun­des­amt eine ver­gleichs­wei­se gerin­ge Übersterb­lich­keit. Sogar star­ben 1343 Men­schen in der Woche vom 13. bis 19. April weni­ger als in der Woche davor. Ins­ge­samt 8 Pro­zent mehr als im Durch­schnitt der Jah­re 2016 bis 2019. Die Todes­ur­sa­che der ver­stor­be­nen Men­schen wer­den in den Mel­dun­gen der Stan­des­äm­ter nicht erfasst.
 
Hier der Link: https://www.gmx.at/magazine/politik/uebe...g-34708092
 
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#30
Es gibt schon Abweichungen (die dann aber eben nicht so einfach erklärbar sind), zB Iran.

Noch was zu UK: Seit Beginn des Jahres sind schon 10% aller über 90-jährigen gestorben...
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