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Müssen wir die Wirtschaft töten, um das Virus zu töten?
#1
Exclamation
 
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#2
Über die Notmaßnahmen habe ich noch keine abschließende Meinung ABER
Für die Finanzwirtschaft, war der Corona Virus der rettende Anker. Die Situation war vor Ausbruch der Pandemie bereits mehr als kritisch und eine sich abkühlende Konjunktur hätte bedingt durch die geringe Ertragslage der Banken und der vielen anstehenden Insolvenzen eine weitere massive Bankenrettung erfordert.
Das war allerdings der Öffentlichkeit so nicht mehr zu vermitteln.
Was bleibt, wenn sich der Corona Nebel verzogen hat?
Es wurde wieder Mal eine gigantische Menge Geld aus dem Hut gezaubert und Staaten, Kommunen, Konzerne, Mittelstand und Bürger sind weit höher verschuldet als vorher. Ineffiziente Marktteilnehmer, die schon vor der Krise von Insolvenz gefährdet waren wurden eine weitere Runde gerettet und der Staat ist nun zu 90% deren solventer Bürge.
Durch die Binsenweisheit "Wenn die Marge zu klein ist dann erhöhe den Umsatz" wurden die niedrigen Zinsen durch ein weiteres Aufblähen des Kreditvolumens kompensiert, so dass die wenigen, die davon wirklich profitieren weiterhin ihr Spiel "wer hat den Längsten" spielen können.
Cui bono funktioniert auch hier!
 
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