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Merksätze
The Unreason of Germany’s Covid Propaganda

"Liberté, égalité, fraternité leads to the hospital"


Source: Spiked

Übersetzung:

Die Unvernunft der deutschen Covid-Propaganda

"Liberté, égalité, fraternité führt ins Spital"

Die Lockdown - Propaganda-Kampagne "Besondere Helden" der deutschen Bundesregierung wurde kürzlich in der Anglo Twittersphere gefeiert.

Sie zeigt ältere Deutsche, die von einem unbestimmten Zeitpunkt in der Zukunft über ihre heroischen Beiträge zum Kampf gegen das Coronavirus nachdenken. Das Schicksal dieses Landes lag in unseren Händen", sagt ein alter Mann. Wir haben also all unseren Mut zusammengenommen und das getan, was von uns erwartet wurde, das einzig Richtige. Wir haben nichts getan. Absolut gar nichts.

Die Inszenierung ist ein Stück über Zeitzeugen, ein Kuriosum der deutschen Kultur seit den 1970er Jahren, in dem einzelne Personen ihre Erfahrungen zu bestimmten Punkten der neueren deutschen Geschichte festhalten. Es gibt Online-Portale, in denen Videoarchive durchsucht und noch lebende Zeugen für Schulgespräche und Dokumentarfilme ausgeliehen werden können. Für pensionierte Politiker oder ehemalige Grenzsoldaten der Berliner Mauer kann es eine Art zweite Karriere werden.

Das Problem mit "Besondere Helden" ist, dass die von den "Veteranen" erzählte Geschichte auf eine für Deutschland fremde Form des nationalen Geschichtenerzählens anspielt. Es ist natürlich eine Anspielung auf die Erzählungen "Was hat Großvater im Krieg getan?", komplett mit Medaillen in der Schublade und einem rettenden Gefreiten Ryan-ähnlichen Streicherarrangement im Hintergrund. Das ist genau das, was man in sentimentalen Kriegsfilmen oder Kampagnen der Royal British Legion erwarten würde.

Aber aus offensichtlichen Gründen gibt es eine solche Erzählung von Kriegsheldentum in Deutschland nicht. Besondere Helden ist eine gemischte Metapher, eine Referenz aus zweiter Hand, die aufgrund der importierten anglo-amerikanischen Kultur nur vage Sinn ergibt. So verbinden die Deutschen mit dieser Form des Geschichtenerzählens vor allem Unterhaltung, eine Art ausländisches Theater oder so etwas wie Call of Duty, und nicht das Erzählen von Kriegsveteranen aus dem Zweiten Weltkrieg.

Wenn die deutsche Regierung vernünftig für Abriegelungen und massive Eingriffe in das Privatleben und die persönlichen Freiheiten ihrer Bürger plädieren wollte, gut. Aber diese Kampagne ist kein rationaler Fall. Sie ist ein Versuch, die Vernunft zu umgehen und durch Unterhaltung zu überzeugen und zu propagieren.

In Berlin ist die Landesregierung mit ihrer Agitprop etwas weniger subtil vorgegangen. An fast jeder der allgegenwärtigen Berliner Litfasssäulen aus dem 19. Jahrhundert - die abgerissen werden sollten, bevor die Behörden plötzlich ein dringendes Bedürfnis danach verspürten - sind Plakate angebracht, mit einfachen Drohungen wie: "Tragen Sie eine Maske, oder das Viertel wird geschlossen"; oder, perverserweise, "liberté, égalité, fraternité führt ins Krankenhaus: Tragen Sie besser eine Maske". Andere spielen mit dem alternativen Image Berlins: "Die Berliner tragen, was sie wollen, aber sie müssen eine Maske tragen".

Diese Richtlinien wurden neben und manchmal sogar auf denselben Plakatwänden ausgestellt wie die Werbung für eine Hannah-Arendt-Ausstellung im Deutschen Historischen Museum. Sie enthält ihr berühmtes Zitat: "Kein Mensch hat das Recht zu gehorchen". Die Ironie scheint bei jedem verloren zu gehen.

Dass die Behörden und, das muss man sagen, auch die meisten deutschen Bürgerinnen und Bürger so begeistert und so unkritisch mit Masken umgehen, ist unglaublich entmutigend. Die Bilder einer maskierten Bevölkerung erhalten die Atmosphäre der Not und der Angst aufrecht. Dennoch ist ihr Einsatz zur Verhinderung der Ausbreitung von Viruskrankheiten umstritten und bei weitem nicht wissenschaftlich bewiesen. Wie die BBC-Journalistin Deborah Cohen im Juli enthüllte, hatte die Weltgesundheitsorganisation ihre Empfehlung zum massenhaften Tragen von Masken aufgrund politischer Lobbyarbeit und nicht aufgrund neuer Erkenntnisse geändert. Diese Tatsache wird jedoch absichtlich vermieden.

Und jetzt tragen die Menschen diese starke Symbolik, diese Propaganda der Angst, auf ihren Gesichtern. Damit versorgen sie den Staat mit dem, was er zur Rechtfertigung von Abriegelungen braucht: sichtbare Angst.

Es ist äußerst beunruhigend, dass die scheinbar liberalen deutschen Behörden, sowohl auf Bundes- als auch auf kommunaler Ebene, so blasiert sind, solche Methoden zu nutzen, um ihre Agenda durchzusetzen, und dass ihre Bürger so scheinbar mitschuldig und ungestört sind.
 
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