Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Italien
Italien

Warum in Norditalien so viele Menschen an Corona gestorben sind

Sechs Monate nach dem Ausbruch ist das Leben mit dem Coronavirus vielerorts Alltag geworden. Zumindest ein Stück weit. Doch in einer italienischen Facebook-Gruppe scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Dort entfaltet Covid-19 jeden Tag aufs Neue den Schrecken der ersten Wochen, als Bilder von Särgen in Norditalien um die Welt gingen. In der Gruppe haben sich rund 66.000 Hinterbliebene von Corona-Opfern versammelt, um Erinnerungen an ihre Liebsten zu teilen.
Im Stundentakt erscheinen neue Beiträge. Am vergangenen Mittwochmorgen postete Diego Federici, 36, Glückwünsche an seinen Vater Renato: „Heute wärst du 73 geworden. Auch wenn wir alle wissen, dass Helden nicht alt werden, fehlst du mir schrecklich. Auf dass meine Liebe dich erreicht, wo auch immer du bist.“......................

https://www.welt.de/politik/ausland/plus...-sind.html

(Paywall ! Die Hinterbliebenen verklagen den Staat!)
 
Antworten
Es ist passiert: Maskenpflicht in ganz Italien sobald man das Haus verlässt! Das Militär (!) soll die Einhaltung kontrollieren: https://tt.com/artikel/30755

Rigorose Kontrollen geplant
Maskenpflicht im Freien: Militär im Anmarsch

Rom – In bestimmten italienischen Regionen und Städten ist die Maskenppflicht im Freien bereits in Kraft. Wegen der steigenden Ansteckungen mit SARS-CoV-2 will die Regierung in Rom diese Maßnahme auf das gesamte Staatsgebiet ausdehnen. Medienberichten zufolge soll auch auf das Militär zurückgegriffen werden.
Am Samstag wurden italienweit 2.844 Neuinfektionen gemeldet. 917 italienische Schulen wiesen mindestens eine Neuansteckung auf.
Ein Dekret, das die Regierung in Rom erlassen möchte, sieht verschiedene neue Corona-Einschränkungen vor. Die wohl wichtigste Neuerung dürfte die geplante Rückkehr der Vorschrift sein, auch im Freien eine Gesichtsmaske zu tragen. Sinn und Zweck dieser Maßnahme, die bereits heute in den Regionen Latium, Apulien und Basilikata gilt, ist besonders die Ausbreitung des Coronavirus unter den jungen Leuten, die sich im Umfeld der Schulen und in den Ausgehvierteln treffen, einen Riegel vorzuschieben.
Diese Vorschrift soll auf Wunsch des Innenministeriums auch rigoros durchgesetzt werden. Im Falle einer Missachtung sollen wie in Latium Geldbußen von 500 bis 3.000 Euro fällig werden.
Im Rom sind bereits flächendeckende Kontrollen durchgeführt worden. Kabinettschef im Innenministerium, Bruno Frattasi, hat bereits ein Rundschreiben an sämtliche Präfekturen im gesamten Staatsgebiet verschickt, damit die notwendigen Maßnahmen zur Minimierung der Ansteckungsgefahr ergriffen werden. Im Rundschreiben wird zum Einsatz der Ordnungshüter klar angespornt, um die Regeln durchzusetzen. Gezielte Kontrollen sollen zu Uhrzeiten und an Ortschaften durchgeführt werden, wo es gewöhnlich vermehrt zu Menschenansammlungen kommt.
Neben den Ordnungshütern soll auch das Militär ausrücken. Das hat das Innenministerium im selben Rundschreiben beschlossen. Zur Verstärkung bei den Kontrollen könne auch auf Personal des Heeres zurückgegriffen werden, heißt es.
Ein Ad-hoc-Plan könnte speziell für Kampanien ausgearbeitet werden. Die Region gehört zu jenen mit der höchsten Einwohnerdichte und den meisten Neuansteckungen pro Tag. Die Anfrage hat der Präsident der Region, Vincenzo De Luca, selbst an das Innenministerium gestellt. Auch in Kampanien sollen in den kommenden Tagen vermehrt Kontrollen seitens der Ortndungskräfte durchgeführt uns Verstöße geahndet werden.
Während sich an anderen Vorschriften wie das Waschen und Desinfizieren der Hände sowie an der Einhaltung des Mindestabstands von einem Meter grundlegend nichts ändert, sollen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen in jedem Fall auf maximal 200 Personen beschränkt werden. Dies soll für Kino- und Konzertsäle, aber auch für Hochzeiten gelten. Die Diskotheken hingegen sollen auch weiterhin geschlossen bleiben. Im Freien hingegen sollen sich für Veranstaltungen aller Art höchstens 1.000 Personen gemeinsam treffen dürfen.
Letzten Informationen zufolge soll sich die Regierung im Falle steigender Corona-Zahlen die Möglichkeit vorbehalten, für Lokale jeglicher Art eine Sperrstunde einzuführen. Ab 22.00 oder 23.00 werden in diesem Fall die Lokale geschlossen sein. In den Gemeinden Tramutola und Marsicovetere in der Basilikata müssen Lokale sogar ab 18.00 Uhr bis 6.00 Uhr in der Früh geschlossen bleiben. Friseure mussten schließen. Die Maßnahmen gelten vorerst bis 13. Oktober.
In Südtirol möchte Landeshauptmann Arno Kompatscher einen autonomen Weg gehen und selbst über Maßnahmen für Südtirol entscheiden.

https://www.suedtirolnews.it/italien/mas...m-anmarsch

(Nichts neues in Italien)

dazu:

[Bild: EjuSEkxWAAAkQbY?format=jpg&name=medium]

So richtig absurd wird es wenn die positiven Zahlen immer weiter und weiter steigen werden und das obwohl man Masken überall tragen muss. Wenn die einen Effekt hätten dürften es ja nicht mehr Fälle werden
 
Antworten
Italien meldet mehr als 3000 Neuinfektionen

17.50 Uhr: Italien meldet zum ersten Mal seit April wieder mehr als 3000 Positiv-Tests pro Tag, und zwar 3679. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums starben 31 weitere Menschen, die positiv getestet wurden. Insgesamt sind damit in Italien 333.940 Infektionen und 36.061 Todesfälle verzeichnet.

https://www.morgenpost.de/vermischtes/ar...reien.html
 
Antworten
Rom will Gruppen vor Bars und Restaurants verbieten
19.07 Uhr: Nicht nur in Deutschlands Hauptstadt sorgen Verstöße gegen Corona-Regeln für einen Anstieg der Infektionszahlen. Medienberichten zufolge plant die italienische Regierung ein striktes Verbot von Gruppen im Freien vor Bars und Restaurants in Rom.
Außerdem solle die Teilnehmerzahl für private Feiern stark begrenzt werden. Damit wolle Rom einen zweiten großen Lockdown vermeiden.

https://www.morgenpost.de/vermischtes/ar...hland.html
 
Antworten
43% of Excess Deaths in Lombardy Not Linked to COVID-19

57% virus deaths, 43% lockdown & panic deaths

The study, published in PLOS ONE, looked at the number of deaths in each of the 7,251 local authority areas of Italy during the first four months of the year and compared these figures with predictions based on data from 2016-2019.
It found that Lombardy had the most excess deaths of any region in Italy. After comparing with official data on confirmed Covid-19 deaths, the researchers estimated that there were still 10,197 more deaths than predicted based on past trends, or 43% of all excess deaths.
Researchers say this may be attributable to delayed or reduced access to healthcare for other health issues, while some of the deaths may have been people with Covid-19 whose deaths were not recorded as such, perhaps because they were not tested for the virus.
Professor Gianluca Baio (UCL Statistical Science) said: “Calculating excess deaths is important because it tells us how many more people died in a given period than we could have predicted. This gives the full scale of the tragedy, going beyond confirmed Covid-19 deaths to include deaths that were an indirect result of the [response to the] pandemic. These are the deaths that, with better healthcare planning, could potentially have been avoided.”
Professor Marta Blangiardo, of Imperial College London, said: “Our study cannot explain why there was such a large spike in apparent non-Covid-19-related deaths in Lombardy. However, the pandemic had an overwhelming effect on the region’s healthcare systems, so reduced or delayed access to healthcare may be a factor.”
Researchers compared weekly mortality rates in local authority areas with what they had predicted for that area based on four years of data, accounting for the time of year and including air temperature data (milder weather in winter is associated with lower mortality), as well as for the geographical correlation (that is, the fact that mortality trends are more alike in areas that are geographically close to each other). They say the model is more reliable as it uses data from each local authority area, at a high spatial resolution.
The study found stark geographical differences in mortality. Central and southern Italy appeared to be largely unaffected by the pandemic between January and April, broadly recording no more deaths than the model predicted, most likely as a consequence of the national lockdown imposed by the Italian government from early March.
Meanwhile, Verona, a city just outside the worst-hit region of Lombardy, recorded rates barely above those predicted during the peak of the pandemic. This is despite being about 20 miles (30km) from the badly hit Lombardian province of Brescia, which recorded 80% more deaths than expected.
Similarly, the city of Pesaro in Marche, central Italy, recorded 84% more deaths than expected, while the surrounding region did not have a higher than expected number of deaths.
Professor Baio said: “These big differences in mortality raise questions about authorities’ handling of the pandemic. The province of Veneto, where Verona is located, had a much lower mortality rate than neighbouring Brescia. A driving factor for this may have been Veneto’s timely and comprehensive mass-testing programme.”
The researchers say their model could be used for near-real-time mortality surveillance, to continuously monitor local trends and detect a rise in Covid-19 cases quickly, seeing where mortality rates deviate from the expected range.
Source: Medical Xpress

https://www.anti-empire.com/43-of-excess...-covid-19/
 
Antworten
Mehr als 8800 Corona-Neuinfektionen in Italien

18.09 Uhr: Die Corona-Zahlen in Italien steigen weiter deutlich an: Die Gesundheitsbehörden melden mehr als 8800 neue Ansteckungen mit dem Virus an einem Tag. Das sind rund 1500 mehr als am Vortag. Zugleich wurde damit der bislang höchste Tageswert seit Beginn der Pandemie im Februar erreicht.
In Italien werden allerdings inzwischen sehr viel mehr Tests als am Anfang der Pandemie gemacht, so dass viele Experten von einem direkten Vergleich der Werte mit der ersten Welle abraten. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Rom registrierte das Land mit seinen 60 Millionen Einwohnern heute 83 neue Covid-19-Tote - fast doppelt so viele wie am Mittwoch.

https://www.morgenpost.de/vermischtes/ar...-live.html
 
Antworten
Die Coronazahlen aus Italien steigen weiter: Heute 11705 neue Infektonen, 750 in der Intensivstation (+45), 7131 im Krankenhaus ( + über 500) und leider auch 69 Tote.

Schon komisch... Ist ja fast so, als wären die Maßnahmen, die man seit der ersten Welle eingeführt hat, komplett wirkungslos
 
Antworten


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste