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Fake News (?)
#1
17.3.


Coronavirus Fake-News Warnung vor falschen Nachrichten und gefährlichen WhatsApp-Kettenbriefen

Die Angst vor dem Coronavirus verführt Menschen dazu, Fake-News im Internet zu glauben. Aktuell machen gefährliche Kettenbriefe bei WhatsApp und falsche Nachrichten die Runde.
https://www.swp.de/panorama/corona-coron...03152.html

Coronavirus und Schmerzmittel Die große Verwirrung um Ibuprofen
Im Netz kursieren Meldungen, wonach die Einnahme von Ibuprofen bei einer Corona-Infektion schadet. Beweise gibt es nicht, doch die WHO rät zur Vorsicht. Der Faktencheck.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medi...741bc80669


Huh

Corona-Gefahr wegen Ibuprofen? WHO gibt plötzlich neue Empfehlung ab
Update um 15.09 Uhr: Nachdem es inmitten der Corona-Krise zahlreiche Falschmeldungen - unter anderem zu Auswirkungen des Schmerzmittels Ibuprofen - im Netz kursierten, hat nun Justizministerin Christine Lambrecht die Online-Netzwerke dazu aufgefordert, Falschmeldungen zur Corona-Krise schnell zu löschen. Nutzer, die diese veröffentlichten, müssten blockiert werden, erklärte die SPD-Politikerin am Dienstag. „Wer in dieser herausfordernden Zeit Fake News streut und weiterverbreitet, handelt völlig verantwortungslos und verschlimmert die Situation“, kritisierte sie.
Gute Nachrichten hält hingegen der Top-Virologe Christian Drosten bereit: Infizierte können mit einer anschließenden Immunität gegen Corona rechnen.
Coronavirus und Ibuprofen: Bundesgesundheitsministerium warnt vor Fake-News, WHO informiert
Auch das Bundesgesundheitsministerium hatte die Bevölkerung vor Panikmache und Falschnachrichten in der Coronavirus-Krise gewarnt. Facebook hatte bereits ein schärferes Vorgehen gegen Falschmeldungen angekündigt. Darüber, wie man sich bei Verdacht auf Coronavirus in Bezug auf die Einnahme von Schmerzmitteln verhalten soll, informierte die WHO am Dienstagvormittag. Demnach rät sie bei Corona-Verdacht davon ab, Ibuprofen ohne vorherige ärztliche Beratung zu konsumieren
Update vom 17. März 2020, 12.10 Uhr: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am Dienstagvormittag eine Empfehlung zum Ibuprofen-Konsum im Zusammenhang mit derCoronavirus-Ausbreitung abgegeben. Demnach rät die WHO Menschen bei Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Virus davon ab, ohne ärztlichen Rat das Medikament Ibuprofen einzunehmen.
Zwar gebe es keine neuen Studien, aus denen hervorgehe, dass Ibuprofen mit höherer Sterblichkeit verbunden sei, sagte WHO-Sprecher Christian Lindmeier am Dienstag in Genf. Aber die Experten prüften die Lage zur Zeit. „Wir raten, im Verdachtsfall Paracetamol und nicht Ibuprofen einzunehmen“, sagte Lindmeier. Dies beziehe sich ausschließlich auf die Einnahme ohne ärztlichen Rat, betonte er.
Coronavirus und Ibuprofen: Minister warnen - Virologe schloss ungünstige Zusammenhänge nicht aus
Zuvor hatte der französische Gesunhdheitsminister am Wochenende mit einem Tweet, in dem er vor Entzündungshemmern wie Ibuprofen warnte, Aufsehen erregt. Ähnlich hatte sich auch der nationale Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon geäußert und von der Einnahme sogenannter nichtsteroidaler Antirheumatika (NSAR) abgeraten. Neben Ibuprofen zählen zu dieser Wirkstoffgruppe auch Acetylsalicylsäure (ASS; Aspirin) und Diclofenac. Außerdem gibt es einen Beitrag im Fachjournal „Lancet“, in dem eine mögliche unerwünschte Wirkung von Ibuprofen erwähnt wird. Allerdings ist die Fallzahl der Studie äußerst gering. 
Seit 15. Januar steht Ibuprofen in Frankreich nicht mehr frei vorne in der Apotheke, sondern stattdessen nur noch hinter dem Schalter. Zwar kaufen die Apotheker es nach wie vor weitgehend ohne Rezept, doch mit der neuen Platzierung des Medikaments soll eine entsprechende Beratung sichergestellt werden.
Coronavirus und Ibuprofen: Virologie erklärt Bedenken durch hemmende Wirkung auf Blutgerinnung
Jonas Schmidet-Chanasit, Virologe beim Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNIM) schloss am Wochenende nicht aus, dass insbesondere ASS, aber auch Ibuprofen, bei CoVid-19 nicht hilfreich sein könnten. „Ibuprofen hemmt die Blutgerinnung, das wäre ein möglicher Hinweis“, erklärte der Virologe. Damit steige das Risiko für innere Blutungen. „Bei Paracetamol ist das nicht der Fall“, sagte Schidet-Chanasit weiter. 
Vor Falschinformationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat unterdessen auch die Europäische Kommission am Dienstag gewarnt. Es sei wichtig, über die neuesten Entwicklungen in der Viruskrise auf dem Laufenden zu bleiben, betonte die EU-Kommission. Via Twitter teilte die Brüsseler Behorde mit, dass dieGeneraldirektion Gesundheit der Kommission allgemeine Ratschläge gebe. 
Über Einzelheiten würden außerdem die lokalen Gesundheitsbehörden informieren. „Nehmen Sie sich vor arglistigen und irreführenden Fake News und Desinformationen in Acht - überprüfen Sie es anhand verlässlicher Quellen“, riet die Kommission der Bevölkerung.
(....)
Damit sind nicht nur Spekulationen Tür und Tor geöffnet. Sondern auch Falschmeldungen - ob absichtlich oder aus Unwissenheit verbreitet. In die erste Kategorie gehört ganz offensichtlich die über diverse Social-Media-Kanäle und in verschiedenen Versionen in Umlauf gebrachte Nachricht, die Einnahme des bei Schmerzen, Entzündungen oder Fieber helfenden Arzneimittels Ibuprofen* erhöhe die Gefahr einer Infektion.
Coronavirus: Uniklinik Wien soll „Virus und Ibuprofen zusammengebracht“ haben
Dies war vielen Usern unter Verweis auf die Medizinische Universitätsklinik Wien vorgegaukelt worden. Beispielsweise bezog sich in diesen Nachrichten eine Frau auf Informationen einer Freundin, die an jener Einrichtung arbeite. Im Labor seien das „Virus und Ibuprofen zusammengebracht“ worden - nachdem zuvor festgestellt worden war, dass viele Klinik-Patienten mit schweren Symptomen vor ihrer Klinikeinlieferung Ibuprofen eingenommen hätten.
Hierzu stellte schon diePharmazeutische Zeitung fest, dass dies nicht verwundere, „schließlich zählen Fieber und Gliederschmerzen zu den typischen Symptomen“. Zudem schreiben die Experten, es erscheine „wenig plausibel, nach welchem Mechanismus Ibuprofen die Replikation eines Virus beschleunigen soll“.


https://www.merkur.de/welt/corona-ibupro...99213.html

Nun also doch?: Corona-Verdacht: Schweiz und WHO raten von Ibuprofen ab, Franzosen auch von Aspirin
Kürzlich hat die Universität Wien die im Messengerdienst WhatsApp kursierende Meldung, Ibuprofen könne zu einer Verschlechterung des Zustands bei Corona-Infektion führen, als „Fake News“ dementiert. Nun warnen die WHO und die Schweizer Gesundheitsbehörde offiziell vor dem Gebrauch des Medikaments.
Auch, wenn es keine eindeutigen Hinweise darauf gebe, dass Medikamente wie Ibuprofen den Krankheitsverlauf verschlimmern, so habe man in Einzelfällen beobachtet, dass sie zu einem schwereren Krankheitsverlauf führen könnten. Das erklärt derzeit die Gesundheitsbehörde der Schweiz (BAG) auf ihrer Webseite.
https://www.focus.de/gesundheit/news/sol...80135.html


Medikament
WHO rät von Einnahme von Ibuprofen bei Coronaverdacht ab
Die Weltgesundheitsorganisation warnt vor einer Einnahme des Medikaments Ibuprofen, wenn der Verdacht einer Infektion mit dem Coronavirus besteht. Ein anderes Mittel berge dagegen keine besonderen Risiken.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät Menschen bei Verdacht auf eine Infektion mit dem neuen Coronavirus davon ab, ohne ärztlichen Rat das Medikament Ibuprofen einzunehmen. Es gebe zwar keine neuen Studien, aus denen hervorgehe, dass Ibuprofen mit höher Sterblichkeit verbunden sei, sagte WHO-Sprecher Christian Lindmeier am Dienstag in Genf...............
https://www.welt.de/wissenschaft/article...en-ab.html

(die schrotten da gerade ihre "Faktenchecker". Das sind schon dümmlichste Versuche einer Kontrolle der Narrative. Und dann kommt noch eine Justizministerin-Sprechpuppe und fordert weitere Zensur der sozialen Medien. Entlarvend!)
 
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#2
Wenn Fake News com true, die nächste:

Fragolin schreibt:


Ich gebe ehrlich zu, dass ich mich gelegentlich wirklich lieber irren würde. Noch vor einer Woche wurde man für den Hinweis, dass eine Abflachung der Infektionskurve automatisch zu einem zeitlichen Strecken führen würde und man durchaus zwischen einem halben Jahr und zwei Jahren rechnen müsse, bis zumindest die Herdenimmunität durch langsame Durchseuchung erreicht würde (meine Güte, das konnte sich jeder Hauptschüler ausrechnen), als Panikmacher, Fakenewsverbreiter und böser Diffuseängsteschürer angebrüllt.
Gestern hat das RKI genau das in Aussicht gestellt: Zwei Jahre massive Einschränkungen bzw. Aufrechterhaltung der jetzigen Maßnahmen. Was das bedeuten würde, kann sich auch jeder Hauptschüler ausrechnen.

RKI zum Coronavirus
„Im extremsten Fall“ könnten Einschränkungen zwei Jahre dauern
Europa im Fokus der Pandemie: Das RKI hält stärkere Maßnahmen in Deutschland für nötig. Ein Grund sei die Dynamik - die Zahl der schweren Erkrankungen steige. Die aktuellen Maßnahmen könnten zwei Jahre in Kraft bleiben.
Das Robert-Koch-Institut hat die Risikoeinschätzung für Deutschland geändert. „Sie ist ab heute als hoch einzuschätzen“, sagte RKI-Chef Lothar Wieler.
Grund sei die Dynamik der Pandemie. Es gebe vermehrt Alarmsignale selbst von gut ausgestatteten Kliniken. Die Zahl der schweren Erkrankungen steige.
Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Deutschland lag bis Montagabend laut RKI bei 6012 Infizierten – das waren mehr als 1100 Fälle mehr als am Vortag.
https://www.welt.de/vermischtes/article2...auern.html

(Im Vorfeld vor Wochen schon alles zu unterlassen, was die Pandemie gestoppt hätte und dann kommen und das maximale zu fordern und umsetzen. Und Hinweise darauf auch noch als Fake-News etc. zu bezeichnen. Ganz mein Humor)
 
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#3
Zitat:Am vergangenen Samstagmittag hatte sich das Bundesgesundheitsministerium via Twitter an die Öffentlichkeit gewandt und vor „Fake News“ gewarnt:
❗️Achtung Fake News ❗️
Es wird behauptet und rasch verbreitet, das Bundesministerium für Gesundheit / die Bundesregierung würde bald massive weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens ankündigen. Das stimmt NICHT!
Bitte helfen Sie mit, ihre Verbreitung zu stoppen. pic.twitter.com/h8bG7ued9N
— BMG (@BMG_Bund) March 14, 2020
Zahlreiche Medien griffen den Tweet auf, unter anderem der „ARD-faktenfinder“, „ZDF heute“, der Deutschlandfunk, die „Welt“, das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ und der „Stern“.
Das Problem: Gut 48 Stunden später verkündete Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Namen der Regierung und der Bundesländer exakt solche massiven Maßnahmen: Schließung aller Geschäfte (bis auf für die Versorgung notwendige), Bars, Kneipen, Theater, Konzerthäuser, Museen, Kinos, Zoos, Spielplätze sowie aller öffentlichen und privaten Sportanlagen. Zudem das Verbot von Gottesdiensten in Kirchen, Moscheen, Synagogen und von anderen Glaubensgemeinschaften, die Schließung aller Gaststätten ab 18.00 Uhr und ein Verbot von Urlaubsreisen jeglicher Art.
Wie auch immer man zur Notwendigkeit der Maßnahmen steht: Es ist unstrittig, dass dies die größte Einschränkung von Grundrechten in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ist. Freizügigkeit, Reisefreiheit, Religionsausübung, Persönlichkeitsentfaltung und vieles mehr werden heftig beschnitten. Natürlich gibt es mit dem Infektionsschutzgesetz dafür eine rechtliche Grundlage – und natürlich steht der Klageweg offen. Deswegen wird auch nicht die Verfassung ausgehebelt, wie einige Kritiker am rechten Rand bereits raunen.
„Fake News“ von der Regierung
Aber: Wenn irgendetwas „Fake News“ ist – dann der Tweet des Gesundheitsministeriums von Samstag. Wie Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) im ZDF-„heute Spezial“ freimütig zugibt, plante die Regierung die nun beschlossenen Maßnahmen offenbar schon Tage vorher:
„Es ist eine sehr dynamische Lage“. Die Bundesregierung wusste, dass es zu den Maßnahmen kommen musste, aber nicht wie schnell, sagt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu den getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung des #Coronaviurs. #COVID19 pic.twitter.com/GgfdsAANNC
— ZDF heute (@ZDFheute) March 16, 2020
Die Bundesregierung habe gewusst, dass  „wir zu diesen Maßnahmen mal kommen müssen wahrscheinlich“, aber nicht wie schnell, so Spahn. Diese Aussage, die nun erneut unhinterfragt verbreitet wird, ist aber kaum plausibel.


https://uebermedien.de/47188/corona-kris...enpflicht/

Zitat:"Kritische Diskussionen bleiben weitgehend aus
Nun kann es auch für diese Art der Informationspolitik sehr gute Gründe geben, vor allem eine Massenpanik zu vermeiden und die damit verbundene noch stärkere Gefährdung der öffentlichen Ordnung. Anstürme auf Geschäfte, Banken oder Tankstellen will man logischerweise vermeiden, indem Maßnahmen nach und nach eingeführt werden – damit sich die Bevölkerung an den seuchenpolitisch notwendigen Ausnahmezustand gewöhnt. Aber dann sollte man Informations- und Biopolitik medial auch als solche benennen.
Es ist aber auch in Krisenzeiten nicht die eigentliche Aufgabe der Medien, den verlängerten Arm der Regierung zu spielen und Kampagnen à la „Wir vs. Virus“ (die „tagesschau“ auf Social Media) zu inszenieren."
 
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#4
orf.at: EU: CoV-Falschmeldungen aus Russland
In der Europäischen Union sind nach Angaben der Brüsseler Kommission in den vergangenen Wochen zahlreiche Falschinformationen zum Coronavirus-Ausbruch verbreitet worden. Sie seien aus russischen Quellen gekommen, sagte ein Kommissionssprecher. Die zuständigen Stellen der EU beobachteten die Entwicklung jetzt genauer.

Die EUrokraten sind sich für nichts zu blöd - na klar, der böse Rus' verbreitet Fake News. Warum dann die Einordnung unter "Medien und Propaganda"? Dieser Artikel, der in ähnlicher Form in anderen Tageszeitungen erschienen ist, übernimmt einfach die Behauptung der EU-Kommission und bringt kein einziges Beispiel für die angeblich aus Russland lancierten CoV-Falschmeldungen. Null, nichts, nada. Dieser Artikel ist nichts anderes als eine üble Stimmungsmache, die noch dazu verunsichert und einen rationalen Austausch über die gegenwärtige Situation untergräbt. Zu mehr ist Brüssel offensichtlich nicht mehr imstande.
https://bachheimer.com/medien-und-propaganda
 
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#5
https://sciencefiles.org/2020/03/18/gesu...der-immer/
Gesundheitsgefahr durch öffentlich-rechtliche Desinformation? Beim ARD-Fakten[er]finder immer

(All die "Fakten-Checker" sollten jetzt besser mal ihr Maul halten)
 
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#6
CoViD-19: von Virusleugnern, Verschwörungstheoretikern, Schuldzuweisern, und Politschwätzern
In der Covid Epidemie haben eine Reihe von Spezies Hochkonjunktur, die mit ihre zweifelhaften Fähigkeiten durch die Virus Epidemie an die Wahrnehmungs-Oberfläche gespült werden, und sich gerade auch in den sozialen Netzwerken verbreitern. Obgleich es sich eigentlich nicht lohnt, weiter sich mit ihnen zu beschäftigen, erscheint es jetzt doch erforderlich, weil sie Verwirrung zu stiften versuchen und Zweifel streuen in einer Situation, wo der Bevölkerung maximal viel abverlangt wird, und klar sein muss, dass dies absolut notwendig ist, um die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen und so das Gesundheitswesen unter der Last schwerer Erkrankungen nicht zusammenbricht, wie jetzt in Italien.
 
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#7
Nun auch bei Covid-19: EU meldet Desinformation durch russische Trolle!
Schon gehört? Russische Trolle nutzen das Coronavirus, um Zwietracht in Europa zu verbreiten! Was anscheinend sogar den Mainstream-Medien zu blöd ist, um darüber zu berichten, können wir bei Telepolis lesen. Zur Ehrenrettung gleich vorweg: Ja, Telepolis hat korrekt zitiert, die Meldung gab es tatsächlich. Aber als Journalist sollte man Meldungen auch auf ihren Inhalt überprüfen … „Nun auch bei Covid-19: EU meldet Desinformation durch russische Trolle!“ weiterlesen
 
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#8
Kommentar zur Infodemie: Lockdown gegen Fake News

Über die sozialen Medien verbreiten sich gefährliche Falschinformationen zur Coronavirus-Pandemie – mangels Lockdown für Facebook & Co.
https://www.heise.de/newsticker/meldung/...86100.html


Die WHO hat ihre Warnungen zu Ibuprofen zurückgezogen.
Links:
https://www.t-online.de/gesundheit/krank...rueck.html
https://www.welt.de/wissenschaft/article...virus.html
Leider habe ich keinen originalen Link zu einem Text der WHO gefunden, da ich den Text lieber im Original lesen würde.

Telepolis Artikel sind schon auf der Liste @heise
Was sagt @heise den dazu:
Und hier kommen die Betreiber der Kanäle ins Spiel, über die Fake News transportiert werden.
https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Coronavirus-Warum-Herr-Drosten-jetzt-endlich-schweigen-sollte/Facebook-sperrt-den-Link-auf-den-Artikel/posting-36325413/show
 
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#9
Fake-Nuss spezial: Wenn Falschnachrichten-Vorwürfe falsch sind
Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius warnt auf „SPIEGEL Online“ vor... mehr »
 
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#10
Netzpolitik.org. was bist du tief gesunken:

COVID-19
Gerüchte, Fake News und voreilige Wissenschaft in Corona-Zeiten
Die Corona-Krise ist hochdynamisch. Was gestern gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse oder politische Einschätzungen waren, ist heute oft schon nicht mehr aktuell. Auch Gerüchte und Falschnachrichten kursieren. Wir geben einen Überblick über Faktencheck-Portale und Anlaufpunkte für wissenschaftliche Studien.
Die mit dem neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) einhergehende Informationsflut verschärft bestehende Fragen zum Umgang mit Falschnachrichten – und schafft eine Vielzahl neuartiger Probleme. Nicht nur verbreiten sich Gerüchte rasant in den sozialen Medien, auch stellt der immense Zeitdruck Wissenschaftler:innen vor Herausforderungen und kann so zu voreiligen Schlüssen führen. Zudem werden offizielle Aussagen zu Eindämmungsmaßnahmen oft von der Realität des sich rasant ausbreitenden Virus überflügelt.
So warnte das Bundesgesundheitsministerium auf Twitter noch am 14. März unter der Überschrift „Achtung Fake News“ davor, dass falsche Berichte über weitgehende Einschränkungen des öffentlichen Lebens kursierten. In den darauf folgenden Tagen wurden dann aber eben solche Maßnahmen beschlossen. Das drastische Dementi des Ministeriums war nach zwei Tagen schon veraltet.
Medizinische Hinweise im Netz
Auch medizinische Hinweise werden online geteilt. So warnt die Medizinische Uni Wien auf Twitter vor WhatsApp-Nachrichten, in denen unter Verweis auf angebliche Forschungsergebnisse der Universität Zusammenhänge zwischen der Einnahme von Ibuprofen und COVID-19 hergestellt werden. Zwar riet auch die WHO zwischenzeitlich dazu, eher zu alternativen Medikamenten zu greifen, mit Forschung der Uni Wien hatte dies aber wenig zu tun. Mittlerweile hat die Gesundheitsorganisation zudem ihre vorsichtige Warnung vor dem Medikament zurückgezogen.
Die Episode zeigt, wie wissenschaftliche Unsicherheit und in sozialen Medien kursierende Gerüchte sich gegenseitig bedingen können. Natürlich: Diskussionen sowie gegensätzliche Einschätzungen eines Sachverhaltes sind elementarer Teil wissenschaftlicher Debatte. Doch in verkürzten Darstellungen oder Gerüchten in den sozialen Medien fehlen wichtige Elemente wie Peer-Reviewing-Verfahren und eine eindeutig zuordenbare Autor:innenschaft, die wissenschaftliche Praxis auszeichnen. So wird Unsicherheit genährt und Vertrauen in wissenschaftliche Erkenntnisse erodiert.
Während Forderungen nach einer stärkeren Ahndung von Corona-bezogenen „Fake News“ laut werden, geben wir deshalb hier einen Überblick über Aufklärungsseiten, die den wichtigen Schritt gehen, Falschnachrichten im Netz richtig zu stellen und wissenschaftliche Erkenntnisse aufzubereiten.
Correctiv – Faktenchecks und Recherche
Das gemeinnützige Recherchezentrum Correctiv bietet neben eigenen Recherchen, die oft in Kooperation mit anderen Medien stattfinden, eine Vielzahl von Faktenchecks an – auch in Zusammenarbeit mit und auf der Plattform Facebook. Meldungen, die beispielsweise im Netz kursieren, werden von Mitarbeitenden anhand ihres Faktengehalts auf dem Spektrum zwischen richtig und falsch verortet – oder als unbelegt kategorisiert.
So nimmt das Medium tagesaktuell auch das vielfach auf YouTube geteilte Video von Wolfgang Wodarg in Visier. Die Autor:innen kommen zum Schluss, dass der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete, der auch dem rechtsoffenen Portal KenFM für ein Interview bereit stand,  Fakten mit Spekulation mischt.
So nutzt er bei bestimmten Fragen bestehende Unklarheiten aus, um wissenschaftliche Einschätzungen zum Coronavirus grundsätzlich in Frage zu stellen. Eine Strategie, wie sie auch Klimaleugner:innen regelmäßig nutzen.
Als neues Tool stellt Correctiv.Faktencheck zudem einen sogenannten CrowdNewsroom zur Verfügung, in dem Bürger:innen melden können, wo und wann ihnen Falschmeldungen zum Coronavirus begegnen. So soll sichtbar werden, wie sich Desinformationen in Deutschland verbreiten.
Mimikama
Der österreichische Verein Mimikama widmet sich den Themen Internetbetrug, Falschmeldungen sowie Computersicherheit und betreibt die reichtweitenstarke Facebook-Seite „Zuerst denken – dann klicken“. Entsprechend liegt der Fokus der Initiative vor allem auf Falsch- und Betrugsmeldungen in sozialen Medien wie Facebook, Twitter und WhatsApp. Die Arbeit der Initiative besteht eher in der Klarstellung falscher Nachrichten als in ausführlichen Hintergrundrecherchen. Auch hier sind Klarstellungen zum Coronavirus – beispielsweise zu kursierenden Kettenbriefen mit Gesundheitstipps – präsent.
Faktenchecks der öffentlich-rechtlichen Medien
Auch öffentlich-rechtliche Medien widmen sich dem Thema Faktencheck. Bekanntestes Beispiel ist wohl der ARD-Faktenfinder, der Falschinformationen im Netz mit eigenen Hintergrundrecherchen begegnet, die ausführlicher und detaillierter sind als es bei tagesaktueller Berichterstattung möglich wäre. Auch der Bayerische Rundfunk betreibt mit dem #Faktenfuchs sein eigenes Portal, das neben überregionalen Faktenchecks primär mit einem regionalen Fokus aufwartet. In beiden Projekten finden sich momentan auch eine Vielzahl an Berichten zu kursierenden Corona-Falschnachrichten.
Wo findet man Informationen zu Corona-Studien?
Die Corona-Krise stellt auch Wissenschaftler:innen vor Herausforderungen. Erkenntnisse über das neuartige Virus sind dringend gefragt, schließlich bilden sie die Grundlage für politisch gesteuerte Eindämmungsmaßnahmen. Doch wissenschaftliche Praxen brauchen für gewöhnlich Zeit – und die ist angesichts rapide steigenden Zahl von Corona-Fällen auf der ganzen Welt ein knappes Gut.
Zunehmend werden deshalb die traditionellen Gatekeeper, etablierte wissenschaftliche Zeitschriften, umgangen und Artikel ohne Peer-Reviewing von Forschenden direkt veröffentlicht. Mehr als sonst ist bei diesen sogenannten Preprints eine Quellenkritik notwendig – und doch kommt diese in der aktuellen Situation oft zu kurz, berichtet das Schweizer Online-Magazin Republik.
Eine Anlaufquelle für ausgewählte wissenschaftliche Veröffentlichungen ist das Science Media Center Deutschland, das sich zum Ziel setzt, eine Scharnierfunktion zwischen Wissenschaft und Journalismus zu übernehmen. Forschungsergebnisse werden von den Mitarbeiter:innen des SMC kuratiert, durch Wissenschaftler:innen bewertet und in Form von Factsheets zugänglich gemacht – auch zum neuartigen Coronavirus.
Andere Anlaufstellen für gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse sind natürlich die Webseiten der Weltgesundheitsorganisation, des deutschen Robert Koch-Instituts sowie des Bundesgesundheitsministeriums.
Angesichts der gegenwärtigen Informationsflut ist vielleicht der erste von zehn Tipps gegen Falschmeldungen in der Corona-Krise, die die Süddeutsche Zeitung empfiehlt, der hilfreichste: Erstmal durchatmen und kurz innehalten, bevor wir Nachrichten vorschnell teilen und so zu ihrer Weiterverbreitung beitragen.

https://netzpolitik.org/2020/geruechte-f...ndenleiste

(Kopfschütteln!)

Marvin sagt:
20. März 2020 um 16:41 Uhr
Ist es wirklich ein Problem, wenn jemand rät, statt Ibuprofen lieber Paracetamol zu nehmen? So ein großes Problem, dass wir über Zensur und Einschränkungen der Grundrechte reden müßten?
Die gefährlichen Fake News kommen – leider – von ganz oben, und werden – hier wird es bedenklich – von den Medien kritiklos übernommen und weiter verbreitet. „Corona – Deutschland ist bestens vorbereitet“. „Alles halb so wild“. Das war im Januar nicht (nur) auf dubiosen Webseiten zu lesen, sondern eine Kernaussage der Regierung, die von fast allen Medien kritiklos weiter verbreitet wurde. Trotz der Krise in China.
Hätte man es besser wissen müssen? Wäre das Land bereit gewesen, auf Karneval und Skiurlaub zu verzichten? Man weiß es nicht.
Aber wenn wir über Falschinformationen diskutieren wollen, die Menschenleben gefährden, dann sollten wir die Informationspolitik der Regierung und Medienberichterstattung der letzten Monate in den Mittelpunkt stellen und nicht das Internet. Erfahrungen aus Taiwan, Südkorea und anderen Ländern zeigen nämlich, dass viele Menschen, die jetzt tot sind, nicht hätten sterben müssen, wenn wir im Januar anders reagiert hätten.
Und das ist ein Problem. Nicht Ibuprofen.

Weltoffener sagt:
20. März 2020 um 16:50 Uhr
In China, wo die Krankheit zuerst auftauchte, scheint man die Krise überstanden zu haben. Es gibt von dort nun ein englischsprachiges Portal, wo sie ihre Erkenntnisse mit der Welt teilen wollen. Die Website wird staatlich gefördert.
https://covid-19.chinadaily.com.cn
 
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