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Das RKI
#21


Zahlenspielereien und anderes






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#22
11.05.2020

Berlin direkt 10.05.20 - Kritik an den Corona-Zahlen und dem RKI - Kopie



 
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#23
RKI vom ZDF demontiert! Nur eine Konsequenz: RÜCKTRITT und UNTERSUCHUNG!



 
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#24
Wagenknecht kritisiert: Mediziner des Robert-Koch-Instituts sitzen in Beratergremien von Pharma-Konzernen
Die ehemalige Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Sahra Wagenknecht äußert Verständnis für die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen. "Das größte Problem ist, dass der Staat zu stark unter dem Einfluss bestimmter wirtschaftlicher Interessengruppen steht", sagte sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Montagausgaben).
Die ehemalige Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Sahra Wagenknecht, hält die im Zuge der Corona-Proteste geäußerten Zweifel an der Wissenschaft in Teilen für nachvollziehbar.
„Das größte Problem ist, dass der Staat zu stark unter dem Einfluss bestimmter wirtschaftlicher Interessengruppen steht“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Montagausgaben). „Das ist mit Demokratie und gemeinwohlorientierter Entscheidungsfindung nicht vereinbar.“
Wagenknecht fügte hinzu: „Wir brauchen zum Beispiel mehr unabhängige öffentliche Forschung. Dass viele Menschen Wissenschaftlern nicht mehr trauen, hängt ja auch damit zusammen, dass die Forschung zunehmend von Geldern der Industrie finanziert wird. Angebliche Experten entpuppen sich dann schnell als Lobbyisten.“
Universitäten müssen Drittmittel einwerben
An den Universitäten müssten Professoren immer mehr Drittmittel einwerben, ihr Renommee werde mit dadurch bestimmt. „Aber hinter den Drittmitteln stehen kommerzielle Interessen“, so die Linken-Politikerin.
Es sei überdies „ein Problem, dass selbst Mediziner des Robert-Koch-Instituts in Beratergremien von Pharma-Konzernen sitzen oder ihre Projekte von der Pharmabranche bezahlen lassen. Wenn der Staat seine Gelder kürzt, gehen die Privaten rein. Aber das erzeugt Abhängigkeiten.“
Ohnehin seien die Proteste „ja sehr unterschiedlich“, betonte Wagenknecht. „Da muss man differenzieren und darf nicht pauschal alle Demonstranten in die Nazi-Ecke stellen oder als Verschwörungstheoretiker beschimpfen.“.......

weiter hier
 
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#25
https://www.ndr.de/nachrichten/info/Coro...ki124.html

NDR.de 
Corona-Informationen des RKI: Das überforderte Institut
Am Robert Koch-Institut häufen sich unbeantwortete Fragen von Journalisten und Bürgern zur Corona-Pandemie. Um ausreichend zu informieren, scheinen Personal und der nötige Wille zu fehlen.
 
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#26
Kurzweiliges zu Robert Koch von Meike Büttner [Bild: AATXAJybKYaOGzr7KdZwcbZyzVFx7rWGtKp9JjTG...f-no-rj-mo]





Robert Koch auf der Suche nach dem Feind


Alle Links zu den besprochenen Themen auf Ihrer YT-Seite.
  • Robert Koch, der Bekämpfer des Todes
  • Deutsch Kani Tujala, *Biologische Kriegsführung: Corona und der Tod aus dem Labor*
  • Die *COIMBRA GROUP*
  • Alexander Benesch – *Die adeligen Geheimdienst-Unis die unsere Politiker und Richter ausspucken
  • Alexander Benesch – *Das erleuchtete und adelige Umfeld des Mikrobiologen Robert Koch
  • KENNST DU SCHON die *WAYBACK MACHINE
  • Dr. Stefan Lanka – *Henle, Pasteur und Koch - Wie funktioniert die Virenlüge wirklich?
  • Dr. Matthias Rath – *Die Geschichte des Pharma-Geschäfts – Wie wir wurden, was wir sind
  • BUCH *Public Health, Eugenik und Rassenhygiene in Weimarer Republik Und Nationalsozialismus
  • BUCH Ute Frevert – *Krankheit als politisches Problem 1770–1880
  • Ufa Film *GERMANIN – Die Geschichte einer kolonialen Tat
  • Kanal *ReallyGraceful*
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#27
Corona-Aufarbeitung: RKI – Ruhe in Frieden
Deutschland ist nach wie vor ein hochqualifizierter Wissenschaftsstandort mit hervorragendem Know-how. Dies hätte man interdisziplinär für die Bewältigung der Corona-Krise nutzen können. Stattdessen verließ man sich praktisch allein auf eine Behörde, das Robert-Koch-Institut. Dort wurden jedoch zahlreiche Fehler gemacht. Ein Experte für Künstliche Intelligenz zeigte einige davon früh auf – und wurde ignoriert.
Es geht ein Klagen durch das Land, allenthalben wird Kompetenzverlust und Stümperei bejammert. In der Tat sind andere Nationen, vor allem in Asien, dabei, uns auf vielen Feldern technisch und wissenschaftlich davon zu laufen. Dennoch ist Deutschland nach wie vor ein Cluster an hervorragendem Know-how und ein guter Wissenschaftsstandort, der auf vielen Gebieten zu Spitzenleistungen fähig ist. Das ist zunächst einmal eine gute Botschaft, noch besser wäre sie, wenn die entsprechenden Fähigkeiten auch entsprechend anerkannt, gefördert und vor allem genutzt werden würden. Besonders natürlich in einer Krise, die das Wohlergehen des ganzen Landes betrifft. So wie Corona. 
Für die Einschätzung der Situation und den richtigen Weg zur Bewältigung braucht man ja nicht nur Mediziner, Virologen, Epidemiologen, Immunologen und dergleichen. Man braucht genauso Ökonomen und Mathematiker, Ingenieure und Praktiker, Sozialwissenschaftler und Kommunikations-Experten und vieles mehr. Eine Seuche und ihre Bewältigung ist ein komplexes System mit vielfachen Wechselwirkungen. Man kann das mit einer vollen Spagettischüssel vergleichen: Zupfst Du an einer Nudel, weißt du nie, wo sich dann an anderer Stelle etwas bewegt. „Ein komplexes System mit dem die meisten von uns schon einmal zu tun hatten, ist ein Kind, besonders ein Teenager“, formuliert der amerikanische Schriftsteller Michael Chrichton eine anschauliche Parallele. Man weiß eigentlich nie, welches Ereignis welche Reaktionen wann hervorruft. Ein Anstoß, der gestern ein bestimmtes Resultat erzielte, kann morgen zu einem vollkommen anderen Ergebnis führen. 
Es liegt also nahe, wirklich alle Disziplinen zu mobilisieren und für eine Abschätzung der Wirkungen zu nutzen und auch offen gegenüber scheinbaren Außenseitern und ihren Ideen zu sein. Leider ist all dies in der Corona-Krise nicht geschehen. Die Bundesregierung verließ sich weitgehend auf die Empfehlungen einer einzigen Behörde, des Robert-Koch-Instituts (RKI), und weniger Wissenschaftler (an führender Stelle der Virologe Christian Drosten), die offenbar eifersüchtig ihre Pfründe bewachten und sorgfältig darauf achteten, dass abweichende Meinungen und Expertisen nicht oder kaum Gehör fanden. 
Das wissenschaftliche Potenzial Deutschlands blieb ungenutzt
Daraus resultiert die wohl größte Tragik der Corona-Krise: Das wissenschaftliche Potenzial Deutschlands blieb ungenutzt. Es wurde nie eine der komplexen Situation angemessene interdisziplinäre Risikoabschätzung vorgenommen. Entsprechend eindimensional und mitunter möglicherweise kontraproduktiv waren die Maßnahmen – mit negativen Auswirkungen sowohl auf die Bekämpfung des Virus selbst als auch auf die Wirtschaftslage in Folge. Ich möchte diesen Aspekt hier einmal pars pro toto an einem konkreten Beispiel durchdeklinieren. 
Wie so oft, stehen alle Informationen dazu in der Zeitung, es hat sie nur niemand richtig bemerkt oder bemerken wollen. Da Achgut.com während der Corona-Krise zu einer wichtigen Lektüre vieler Fachleute und Experten auf diesem Gebiet geworden ist, kommen von dieser Seite viele Hinweise an die Redaktion. So machte uns eine ganze Reihe von Lesern auf die Veröffentlichungen eines Spezialisten für Künstliche Intelligenz aufmerksam, der an der Technischen Hochschule in Ulm (THU) lehrt.
Professor Dr. Ralf Otte arbeitet dort im Fachgebiet Künstliche Intelligenz (KI) und ist Spezialist für sogenanntes „Data Mining“ und „Data Science“. Das ist eigentlich eine Ingenieurswissenschaft, die aber bei näherem Hinsehen auch gut geeignet ist, Prognosen abzuliefern. Etwa die Vorhersage von Emissionswerten in der Chemieindustrie, Prognosen von Betrugsversuchen bei Abrechnungen an Krankenkassen, Prognosen von Crashs bei Industrieprojekten und vieles mehr. Das ist seit Jahren sogar eine sehr gefragte Disziplin in der Industrie, weil Fehlerraten bei Datenauswertungen niedrig sein müssen, was unmittelbar einleuchtet, wenn man etwa an die Flugzeugindustrie denkt.
Und was hat so jemand mit Corona zu tun? Auf den ersten Blick nicht viel, der Mann ist schließlich kein Virologe oder Epidemiologe. Doch die Notwendigkeit, angesichts der dünnen Datenlage in Sachen Corona halbwegs verlässliche Vorhersagen zu machen, weckte schon im Februar seine berufliche Neugier, sagt Otte in mehreren Zeitungsbeiträgen. In einem Essay vom 15. Juni in den Diesbach-Medien schreibt er: „Ich muss zugeben, dass mich das SARS-CoV-2-Virus sehr erschreckt hat, für Mai hatte ich eine Reise an die HUAT University in Hubei geplant, doch die Gastvorlesungen konnte ich ganz sicher vergessen“.
Einige seiner Studenten kommen aus der Hubei-Provinz, das Virus begann ihn zu interessieren: „Das Problem bei SARS-CoV-2 war, dass es Mitte März nur sehr wenige Daten gab. Wir nennen das in der Fachwelt ein Small Data Problem. Damit umzugehen, ist viel schwieriger als mit Big Data-Themen, denn viele Data Mining Verfahren versagen beim Small Data, aber natürlich nicht alle.“ Und genau mit denen wollte Otte der Einschätzung der Pandemie auf den Grund gehen: „Das Robert-Koch-Institut (RKI) publizierte ab 4. März in seinen täglichen Lageberichten sogenannte Fallzahlen, und man nannte diese in den Medien sogar Infizierte. Das kam uns nicht schlüssig vor“.
Ausbreitung bereits für Dezember 2019/Anfang 2020 vermutet
Otte stellt in seinem Essay gleich zu Beginn klar, dass er eine exponentielle Corona-Ausbreitung bereits für Dezember 2019 bzw. Anfang 2020 vermutet. Dass dies nicht bemerkt wurde, kann aus seiner Sicht nun daran liegen, dass das Virus bei Millionen unentdeckt Infizierten entweder relativ harmlos ist oder dass es in der Bevölkerung bereits eine hohe Grundimmunität gegen diese neue Spielart des Coronavirus gab, was die Verbreitung verlangsamen würde. Otte nimmt in seinem Beitrag sogar beides an, insbesondere "weil die Durchseuchungsraten so schnell gefallen sind", wie er zum Schluss des Essays ausführt. 
Die veröffentlichten Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der Johns-Hopkins-Universität waren dennoch eine solide Basis, so Otte, um mit den Methoden der Künstlichen Intelligenz ein empirisches Modell zur Simulation der Fallzahlen, der Durchseuchungsrate und der Todesfälle zu entwickeln.
Das Ergebnis formulierte er in den oben erwähnten Diesbach-Medien (Weinheimer Nachrichten, Odenwälder Zeitung) so: „Ab dem 22. März zeichnete sich bereits ab, dass sich die Zahlen für Deutschland deutlich anders entwickeln werden als zum Beispiel in Italien. Ab dem 29. März waren wir auf Grundlage unserer Daten bereits ziemlich sicher, dass es den befürchteten Sturm nicht geben wird.“ Man habe bei den Auswertungen jedoch schnell festgestellt, dass die Fallzahlen des RKI wissenschaftlich nutzlos waren, weil die Anzahl der dafür durchgeführten Tests nicht dokumentiert sei. Weiter führt er aus: „Ich begann am 22. und 23. März dem RKI zu schreiben, teilte unsere Überlegungen mit, dass wir aktuell eventuell schon Millionen Infizierte hätten, bot unsere Hilfe an und bat um Informationen zu den Tests. Man bedankte sich höflich und behielt sich eine Prüfung der Briefe und Mails vor.“
Und spätestens ab hier beginnt eine Geschichte der Inkompetenz oder des Nicht-wissen-wollens seitens des RKI. „Bereits am 29. März konnten wir an den Zeitreihen der Todesfallzahlen erkennen, dass es bei uns nicht wie in Italien oder Spanien werden würde, ich schrieb dem RKI erneut und bot nochmals Unterstützung an. Aber man brauchte keine Hilfe“, sagt Otte in dem Essay. Auch der Weg über die Medien veränderte das Beharrungsvermögen der staatlichen Virusbekämpfer nicht. „Anfang April war uns klar, dass es in Deutschland nicht zu einem Ansturm auf unser Gesundheitswesen kommen würde.“ Otte gab im April in der Lokalzeitung seines Wohnortes Weinheim ein ausführliches Interview mit dem Titel: "Den befürchteten Sturm wird es nicht geben" (Weinheimer Nachrichten, 7. April) . Heute wissen wir: Es gab ihn auch nicht. Otte lag mit seiner Prognose zum Verlauf der Epidemie systematisch richtig, damals und auch in der Folgezeit bis heute.
Der „Supergau“ der Krise
In einem neuen Beitrag mit dem Titel "Die Epidemie ist in Deutschland vorbei" wurde Otte am 13. Juni erneut in seiner Regionalzeitung publiziert, und es wurde auf den längeren Essay von ihm verwiesen, welcher am 15. Juni erscheinen würde und aus dem oben bereits zitiert wurde. Im Essay führt Otte für die Öffentlichkeit dann aus: „Virologen, Mediziner und Politiker sprachen im März, sogar noch im April und Mai davon, dass wir am Anfang der Pandemie stehen würden. Aber stimmte das? Nein... In der Woche vor dem Lockdown (16.3. bis 22.3.) gab es zwar immer noch eine starke exponentielle Verbreitung des Virus, aber ab dem 23. März war die Verbreitung am Abschwächen und eine Woche später (ab dem 5. April) war die epidemiologische Welle sogar vorbei. Wir hatten also Glück in Deutschland! Es war Ostern und es war geschafft!"
Otte mag im Nachhinein weder den Lockdown noch die Politik verurteilen, allerdings dürfe man für eine ganzheitliche Bewertung der Lockdown-Maßnahmen die "schweren Nebenwirkungen" nicht ausblenden.
Wirklich problematisch bewertet der KI-Spezialist im Essay, aber auch in seinem Beitrag in der Thüringer Landeszeitung vom 15. Juni (" Warum die Pandemie vorbei ist und Thüringen recht hat") die Vorgehensweise des Robert-Koch-Instituts. Hier liegen wohl handwerkliche Fehler vor, die solchen Institutionen und Verantwortlichen einfach nicht passieren dürfen. Er schreibt zum Beispiel: "Es ist natürlich klar, dass dann, wenn man die Anzahl der Tests um den Faktor 2,7 erhöht, auch viel mehr Fallzahlen generiert werden, was eine sehr schnelle Ausbreitung der Infektion suggeriert. So gelangten sehr störanfällige R-Werte in die Medien, doch sie bildeten das Geschehen nicht robust ab", so der Tenor in all seinen Veröffentlichungen. Die täglich produzierten Fallzahlen des RKI zeigen ja nicht an, wie viele Infizierte es in Deutschland gibt, sondern nur, wie viele von den Infizierten mit dem Test pro Tag entdeckt werden. Um das Problem der Fallzahlabhängigkeit zu lösen, entwickelte Otte sogar einen eigenen, Robusten R-Wert und zeigt in seinem Essay, welche Auswirkungen das hat.
Der „Supergau“ der Krise sei für Otte jedoch die anfängliche Verwechslung von Fallsterblichkeit und Infektionssterblichkeit gewesen. Er schreibt im o.g. Essay: „Unsere Politiker und Virologen sprachen im Februar und noch März davon, dass es alleine in Deutschland bis zu 250.000 Tote geben könnte, oder gar Millionen! Doch auf Basis welcher Zahlen? Verwechselten Virologen und Mediziner oder nur die Medien etwa Fallsterblichkeit mit Infektionssterblichkeit? Wie auch immer, es war medial gesehen der Supergau der Krise.“ Otte schätzt bereits in den Weinheimer Nachrichten vom 7. April, „dass weniger als einer von tausend Infizierten an Covid-19 versterben würde." Die Verwechselung von Fallsterblichkeit mit Infektionssterblichkeit hatte das politische Geschehen jedoch bereits überrollt, bedauert er.
"Das ist keine Epidemie mehr“. 
Die Fallsterblichkeit bezieht sich auf Menschen, die an oder mit Corona verstorben sind in Bezug auf jene, bei denen Corona amtlich festgestellt wurde (Fallzahlen). Die Infektionssterblichkeit bezieht sich jedoch auf die Gesamtheit der Infizierten in der Bevölkerung, und diese Anzahl kann, wie gesagt, in die Millionen gehen. Infizierte also, die teilweise überhaupt nicht gemerkt haben, dass sie das Corona-Virus in sich tragen. Nimmt man diese viel höhere Zahl zur Basis und setzt die Verstorbenen mit dieser Zahl ins Verhältnis, so kommt eine um Größenordnung geringere Gefahr heraus. 
Und diese liegt – wie Otte bereits im April prognostiziert (und daran ändern auch einzelne Infektionscluster wie beim Fleischhersteller Tönnies nichts) – eben nur bei 0,1 Prozent. Auch bei Tönnies muss man zwischen Infizierten und ernsthaft Erkrankten unterscheiden (siehe zum Fall Tönnies auch Achgut.com: Bericht zur Coronalage 23.06.2020: Rinderwahn). Bei Tönnies wird es hoffentlich keinen einzigen Toten geben, aber ein riesiger Testapparat wurde in Bewegung gesetzt. Und es wird das passieren, was bei vergleichbarem Testaufwand woanders in ähnlicher Form passieren würde: Die Zahl der nachweislich Infizierten steigt erheblich. Das Virus ist und bleibt ja da und wer es sucht, der findet es. Und er findet in Deutschland auch eine nicht-alarmistische Perspektive: Denn trotz der hohen Zahlen von Infizierten stellt das Virus nur für sehr wenige, meist vorbelastete Menschen eine ernsthafte Gefahr dar, die natürliche Abwehr des Menschen funktioniert auch bei Corona.
Und was sagt Otte zur ominösen Dunkelziffer und der Durchseuchung der Bevölkerung? Derzeit, so Otte in den Weinheimer Nachrichten vom 13.6., der Thüringer Landeszeitung vom 15.6. und im Essay der Diesbach-Medien vom 15.6., sind in Deutschland höchstes 2 von 10.000 Menschen noch ansteckend infiziert. „Rechnen Sie das auf Ihre Heimatstadt hoch, das ist keine Epidemie mehr“. 
Falsche Einschätzungen zur Gefahrenlage
Die wichtigsten Kritikpunkte von Seiten des KI-Professors gegenüber dem RKI möchte ich  daher kurz so zusammenfassen:
– Das RKI gab mehrmals falsche Einschätzungen zur Gefahrenlage ab.
– Das RKI berechnet falsche oder zumindest störanfällige R-Werte. Otte führt in seinen Interviews und Gastbeiträgen (wie oben gesagt) einen eignen, Robusten R-Wert ein, der das Geschehen wohl fallzahlunabhängig beschreiben könne.
– Das RKI erstellt zahlreiche Analysen auf Basis von Fallzahlen, ein wissenschaftliches Unding.
– Das RKI vermutet einen festen Faktor (11 bis 20) zwischen positiv Gemeldeten (Fallzahlen) und der sogenannten Dunkelziffer. Otte führt immer wieder aus, das dies irreführend sei, da Fallzahlen nicht testzahlunabhängig sind.
– Das RKI verwechselte zu Beginn seiner Analysen Fallsterblichkeit mit Infektionssterblichkeit. Otte nennt das den "Supergau der Krise".
– Das RKI widerspricht daher falschen Sterblichkeitszahlen der Medien und führenden Virologen nicht (bis zu 250.000 mögliche Tote sagte Christian Drosten im Februar bzw. März voraus). 
– Das RKI hat den wahrscheinlichen Anfang der Epidemie nicht richtig datiert. Otte schätzt erste (unentdeckte) Corona-Fälle in Deutschland bereits auf Dezember 2019 oder Anfang 2020 und nicht erst auf den 27.1. bei Webasto. Bei einer Exponential-Funktion für die Hochrechnung bedeuten diese Zeitdifferenzen "Welten", die für die Bewertung der Krise alles entscheiden könnten. 
– Das RKI bewertete die Gefahr wegen der Auslastung der Intensivbetten lange Zeit falsch oder kommunizierte zumindest falsch. Laut Otte gab es in Deutschland zu keinem einzigen Zeitpunkt die ernsthafte Gefahr, dass die Intensivbetten nicht ausreichen würden. Einschub der Redaktion: Aktuell sind weniger als 350 Menschen wegen Covid-19 in intensivmedizinischer Behandlung (Lagebericht RKI vom 23.6.), und es stehen aktuell tausende freie Intensivbetten zur Verfügung.
– Das RKI kann bis heute die Falsch-Positiv-Rate seiner Tests nicht beziffern. Entsprechende Anfragen von interessierten Fachleuten bleiben meist unbeantwortet. Otte berichtet in seinem Essay jedoch von einer persönlichen Mitteilung vom Präsidenten des RKI, Prof. Wieler, dass der Falsch-Positiv-Wert tatsächlich nicht bezifferbar sei.
– Otte warnt in seinen letzten Debattenbeiträgen aber ausführlich vor den Falsch-Positiven, weil die Messfehlerrate des RT-PCR-Tests in die Nähe der Durchseuchungsrate gelangt sei. Bei täglich 50.000 Messungen werden nach Ottes Schätzung jeden Tag ca. 250 Menschen als infiziert deklariert, die das nicht sind. Diese Menschen müssen in Quarantäne, obwohl sie nicht infiziert sind. Und das RKI meldete vor den Ausbrüchen in den Hotspot ca. täglich nur 200 bis 300 neue Fälle. Das RKI jedoch warnt (Stand 2.6.) auf seinen Seiten bei der "Messung von asymptomatischen Personen" überraschenderweise vor den Falsch-Negativen (das sind die, die infiziert sind, aber diese Infektion bei ihnen nicht erkannt wurde), das ist nach dem Lesen von Ottes Beitrag nicht mehr verständlich. Gerade die Falsch-Positiven, die bei der geringen Durchseuchung nun ein Problem darstellen, werden für die Bevölkerung unzureichend thematisiert. Warum eigentlich?.
(....)
Fazit: Von dem Ulmer KI-Experten Ralf Otte wurde mit ingenieurmäßiger Präzision die "Akte Corona" zerlegt. Man darf gespannt sein, wie lange es der offiziellen Linie gelingt, diese und andere Beiträge einfach zu ignorieren oder ob es endlich zu den dringend notwendigen Streitgesprächen unter den Experten verschiedener Fachdisziplinen kommen wird.

mehrhttps://www.achgut.com/artikel/corona_au..._mausoleum

A. Ostrovsky / 25.06.2020
Jetzt mal ehrlich, was soll der langatmige Artikel jetzt genau erklären? Die Erkenntnisse sind weitgehend vom 13. bis 15. Juni. Und was hat das mit KI zu tun? Entschuldigung, aber es gab seit Februar genügend Menschen, die mit natürlicher Intelligenz und einem Grundverständnis für Zahlen, Berechnungen und Kurvendiskussionen schon viel präziser auf den Umstand hingewiesen haben, dass die steigenden Fallzahlen ohne jeden Wert sind, wenn sie nicht zur Anzahl der Tests ins Verhältnis gesetzt werden. Mir missfällt auch, dass der Herr Otte angeblich (vermutlich nachträglich) für Dezember und Januar bereits ein exponentielles(!) Ansteigen der Fallzahlen festgestellt hat. Wo denn? Der erste Fall war Ende Januar im Landkreis Starnberg. Aus den Ereignissen dort ein exponentielles Wachstum zu erkennen, gehr vermutlich nur mitkünstlicher Intelligenz. Nichts gegen Profilneurotiker, die ihre (leider etwas unexakte) spezifische Fachrichtung ins richtige Licht rücken wollen, aber da gäbe es ganz andere Namen. So langweilt es etwas und erzeugt bei mir Ablehnung, weil der ganze Bericht eine sehr subjektive Sicht aufweist. Eventuell geht es um die Wiedererlangung der Deutungshoheit? Richtig ist allerdings, das die politischen Entscheider sich nicht auf die Wissenschaft stützen wollten. Sie haben die Wissenschaft durch ihre Küchenkräuter-Wissenschaft der Wichtigtuer ersetzen wollen und mit aggressivster Propaganda flankiert. Das war das gleiche Verhaltensmuster, wie bereits in dem Klimawahn, dem Gender-Irrsinn und nun des Kampfes gegen Rassismus in DE. Da braucht man keine KI, um den Gestank zu riechen!

Alexandra Klabuter / 25.06.2020
Prof. Otte war nicht der einzige, der das Vorgehen des RKI und BR kritisiert hat. Leute wie Wodarg, Streek, Homburg und andere, etliche Amerikaner (u.A. Ioannidis) haben frühzeitig auf Datenprobleme, falsche Interpretationen, Fehler und vieles mehr hingewiesen. Man wusste ganz genau, das “Corona” kein Problem ist. Die BR hat dieses ja auch bis kurz vor dem Lockdown selber bestätigt. Dann aber die 180% Kehrtwende. Seitdem “verwechseln”, “vermuten” und verwenden RKI und BR munter falsche Zahlen. Der Lockdown wurde nachweislich ohne jegliche Risikoabschätzung angeordnet, wobei die wirtschaftlichen Schäden eines Lockdown und die folgenden “Kollateralschäden” an Menschen logisch waren und sind. Dass die Regierung, grosse Teile der “Eliten”, RKI und die Presse die Kritiker diffamiert und in die rechte Ecke gestellt haben, macht’s auch nicht besser. Ich weiss ja nicht, wie es Ihnen und den anderen Lesern geht, aber das sind zu viele Fehler passiert, als dass man von Versehen sprechen könnte. Die Möglichkeit zur Korrektur war immer gegeben. All das lässt m.M.n. nur einen einzigen Schluss zu: Corona, der Lockdown und die resultierenden Schäden sind aus meiner Sicht bewusst herbeigeführt. Warum auch immer.

Franz Klar / 25.06.2020
Kommen Sie diesem Land doch nicht mit Fakten , die Haltung ist längst festgelegt , Sie Coronaleugner , Sie !

Franck Royale / 25.06.2020
Die „Akte Corona“ ist eigentlich nur eine weitere im “Aktenschrank Merkel”. Eine unglaubliche Aneinanderreihung von “alternativlosen” Akten, welche das politische Versagen und den dadurch verursachten Schaden in den letzten 15 Jahren dokumentieren. Die “Corona-Krise” ist das, was man in der Gastronomie ein “Signature Dish” nennen würde. Sie trägt die unverkennbare Handschrift von Angela Merkel: zu spät mit dem Kochen angefangen, dann die Küche in Brand gesetzt, dann um die Ecke irgendein Grünzeug mit Ketschup bestellt und dem Bürger überteuert mit der Schleife “Alternativlos (A.M.)” serviert.
 
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#28
Bürgeranfragen (Teil 1): RKI gibt ihre Ahnungslosigkeit offen zu.

Corona_FaktenAugust 12, 2020
Eine Zusammenarbeit zwischen Corona_Fakten und Samuel Eckert (Video folgt am 14.08.2020)
Immer wieder habe ich die Leute dazu aufgerufen die Institutionen und Ihre Politiker anzuschreiben und mit den richtigen Fragen zu konfrontieren, denn nur so zeigt sich die Ahnungslosigkeit der Betroffenen am besten. Wir hatten bereits unter anderem die unfassbaren Äußerungen des RKI's beim Masernvirusprozess aufgezeigt (hier, hier und hier) . Einige Bürger sind dem nachgekommen und haben tatsächlich Antworten des RKI's erhalten.
Wir werden euch aufzeigen, warum und wie das RKI es geschafft hat, sich mal wieder selbst zu entlarven. Einen großen Dank an die Bürger, dessen Namen wir auf Bitte der Beteiligten schwärzen sollten. Beginnen wir mit der Demontierung unserer höchsten Instanz für Seuchen in Deutschland. Das Format "Bürgeranfragen" wird eine eigene Serie von Samuel Eckert und mir Jorge von Corona_Fakten. Wir bitten alle, uns die Antworten der Institutionen zuzusenden. Die E-Mail-Adresse findet Ihr am Ende des Artikels. Legen wir los!

Folgende Fragen hat ein Bürger an das RKI gestellt

in Schrift:
Gesendet: Mittwoch, 05. August 2020 um 14:05 Uhr
Von: "RKI-Info" <info@rki.de>
An: ...
Betreff: AW: Covid19
"Sehr geehrter Herr ...,
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Zunächst zur Frage bezüglich der Sentinelproben:
Hier liegt ein Missverständnis vor. Nachfolgend einige Hinweise zum Unterschied zwischen der Arbeitsgemeinschaft Influenza und der Meldepflicht nach Infektionsschutzgesetz (IfSG).
Die virologische Surveillance der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) erfolgt stichprobenartig: Im Robert Koch-Institut (RKI) werden Rachenabstriche (Sentinelproben) aus gut 100 Arztpraxen aus ganz Deutschland auf verschiedene respiratorische Erreger untersucht, u.a. SARS-CoV-2. Da bislang nur ein kleiner Teil der Menschen hierzulande mit SARS-CoV-2 infiziert war, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass ausgerechnet in diesen paar Arztpraxen ein Fall ankommt. Zum Vergleich: Bei saisonalen Grippewellen werden bis zu 20% der Bevölkerung infiziert. Auch in der Hochphase von COVID-19 im März und April gab es bei der AGI nur wenige Fälle. Nähere Informationen zur AGI finden Sie auf der Homepage https://influenza.rki.de und in den FAQ unter www.rki.de/faq-influenza, siehe "Was ist die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI)?" und "Wie wird die Grippe-Aktivität in Deutschland erfasst?".

Bei den SARS-CoV-2-Meldedaten nach IfSG handelt es sich um laborbestätigte Infektionen, die von allen Laboren, die die SARS-CoV-2-Diagnostik durchführen, an die Gesundheitsämter gemeldet wurden. Nähere Informationen zur Erfassung der Meldedaten finden Sie z.B. in den FAQ "Was ist alles meldepflichtig?" und "Wie funktioniert der Meldeweg und welche Informationen zu den Erkrankten werden an das RKI übermittelt?" unter www.rki.de/covid-19-faq sowie unter www.rki.de/covid-19-fallzahlen.

Zu Ihrer Frage bezüglich der Koch'schen Postulate:
Zu Ätiologie und Diagnostik von SARS-CoV-2 gibt es eine Vielzahl an Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, siehe z.B. den Artikel in der Fachzeitschrift "Nature" vom 07.05.2020 unter https://www.nature.com/articles/s41586-020-2312-y. Dort heißt es unter anderem: "Our results demonstrate the pathogenicity of SARS-CoV-2 in mice, which - together with previous clinical studies[1] - completely satisfies Koch’s postulates[7] and confirms that SARS-CoV-2 is the pathogen responsible for COVID-19."

Dass bestimmte Mikroorganismen Krankheiten verursachen können, ist eine der bedeutendsten Erkenntnisse des späten 19. Jahrhunderts und hat zur Entwicklung ursächlicher Therapieverfahren geführt. Der Beweis beruht auf den Henle-Koch-Postulaten: Sie listen die Kriterien auf, die ein Mikroorganismus erfüllen muss, um als Krankheitserreger zu gelten, und sind im Grundsatz bis heute gültig.
Die Postulate basieren auf den Überlegungen des Pathologen Jakob Henle um 1840. Ende des 19. Jahrhunderts wurden sie erst von Robert Koch, später von Kochs Schüler Friedrich Loeffler erneut formuliert und weiterentwickelt.
Um zu belegen, dass eine Erkrankung tatsächlich durch einen Mikroorganismus ausgelöst wird, müssen Koch zufolge vier Bedingungen erfüllt sein:
Erstens muss bei jedem Erkrankungsfall der gleiche in Verdacht stehende Mikroorganismus nachgewiesen werden. Zweitens muss dieser sich aus Gewebe oder Körperflüssigkeiten von Erkrankten isolieren und in Reinkultur anzüchten lassen. Drittens müssen die so gewonnenen Erreger das ursprüngliche Krankheitsbild erzeugen, wenn sie gesunden Versuchstieren injiziert werden. Viertens muss sich der Erreger anschließend erneut isolieren lassen – und identisch mit dem ursprünglich beschriebenen Mikroorganismus sein.
Zu Kochs Zeiten waren Viren noch nicht bekannt. Man vermutete zwar, dass es Krankheitserreger gibt, die kleiner sind als Bakterien, konnte sie allerdings nicht im Lichtmikroskop abbilden oder in Reinkultur anzüchten. Erst seit den 1930er Jahren lassen sich Viren mit Hilfe der Elektronenmikroskopie sichtbar machen. Die Henle-Koch-Postulate wurden auch für viele krankmachende Viren gültig; einige lassen sich jedoch auch heute noch nicht in Reinkultur anzüchten. Inzwischen gibt es – neben der Elektronenmikroskopie – viele andere Methoden, um Viren zu erkennen und zu untersuchen, darunter spezielle Testverfahren oder die Erbgutsequenzierung. Und in Hochsicherheitslaboren können heutzutage auch tödliche Viren wie das Ebolavirus gefahrlos erforscht werden.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen geholfen zu haben."

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
....
Robert Koch-Institut
Pressestelle
Nordufer 20
13353 Berlin
E-Mail: info@rki.de
www.rki.de
Twitter: @rki_de
Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

Folgende Aussagen demontieren die Glaubwürdigkeit des RKI endgültig!

Aussage RKI: "Da bislang nur ein kleiner Teil der Menschen hierzulande mit SARS-CoV-2 infiziert war, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass ausgerechnet in diesen paar Arztpraxen ein Fall ankommt."
Das ist interessant. Das RKI gibt hier also zu, dass tatsächlich nur ein kleiner Teil der Bevölkerung infiziert war (positiver Test), was automatisch aussagt, dass wir keine Epidemie haben. Alles Andere wäre ein Widerspruch.
Weiterhin zeigt es uns, dass das behauptete SARS-CoV-2 so gut wie nicht existiert, selbst dann nicht, wenn man im Glauben ist, ein PCR-Test könnte ein Virus nachweisen, was er nicht kann. Wie erklärt das RKI dann Ihre eigenen Veröffentlichungen der Sentinelproben? Jetzt wird es doppelt spannend.
SARS-CoV-2 war im Sentinel-Programm des RKI's nie präsent!
Kompletter Artikel (multi-polar)
Die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI): laut RKI "ein Erhebungssystem, das im europäischen Rahmen einen Spitzenplatz einnimmt"
Die AGI entstand 1992. Darauf folgend wurde ein Sentinelsystem (ein Hinweissystem mithilfe angeschlossener Arztpraxen) für "die epidemiologische Situation der akuten Atemwegserkrankungen im Allgemeinen und der Influenza im Besonderen" in der Bundesrepublik aufgebaut. Die Untersuchung der Atemwegsproben von Patienten – die virologische Surveillance – wird durch das Labor des Nationalen Referenzzentrums für Influenzaviren (NRZ) am Robert Koch-Institut (RKI) durchgeführt.
Die Proben der AGI gelten also als die Referenz!
folgend fassen wir zusammen, was diese an Daten in den letzten Monaten erhoben hat.
1. Das Sentinel-Programm spiegelt "die epidemiologische Situation der akuten Atemwegserkrankungen" in Deutschland wider.
2. Das Sentinel-Programm umfasst mehr als 1% der primärversorgenden Ärzte und wird vom RKI als repräsentativ bezeichnet.
3. AGI umfasst die 20. KW. Das macht insgesamt 13 Wochen (8. bis 20. KW), in denen im Sentinel nach SARS-CoV-2 gesucht wurde. In diesen 13 Wochen wurde
SARS-CoV-2 in genau 13 Proben gefunden.

4. SARS-CoV-2 wurde über 13 Wochen bei maximal 3,1% der eingereichten Sentinelproben nachgewiesen. Die Atemwegsinfektionen wurden durchgängig von Influenza-, Rhino- und/oder hMP-Viren dominiert.
5. Nach der 15. KW, also nach dem 10.4., lassen sich im Sentinel-Programm überhaupt keine Proben mehr finden, die SARS-CoV-2-positiv sind.
6. Am 22. März behauptete die Bundesregierung: "Die rasante Verbreitung des Coronavirus in den vergangenen Tagen in Deutschland ist besorgniserregend".
7. Aber bereits am 11. März (11 Tage vorher): widerlegte die AGI vom RKI diese Aussage: Die repräsentative Faktenlage der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) beim RKI hat diese Behauptung also eineinhalb Wochen im Voraus (!) widerlegt.
8. Am 25. März entschied die Bundesregierung: "epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Deutschen Bundestag" -- Diese Feststellung widerlegte die AGI also exakt 2 Wochen zuvor!
9. Am 26. März: stellte sich dann heraus, dass der vorangegangene Anstieg der RKI-Fallzahlen im Wesentlichen durch eine Verdreifachung des Testumfanges zwischen der 11. und der 12. Kalenderwoche zustande gekommen war -von einer "rasanten Verbreitung" konnte also keinesfalls die Rede sein.
10. Am 20. Juni: "Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit weiterhin insgesamt als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch."
Dies verwundert extrem, da
a) SARS-CoV-2 laut AGI kaum existent war.
b) Wenn SARS-CoV-2 nachgewiesen werden konnte, dann galt dies zeitgleich auch für andere respiratorische Viren, vor allem für Influenzaviren.
c) Eine ebenso kritische RKI-Risikobewertung für die Influenza bestand aber nicht.
d) Wenn aber Influenzaviren in den einzelnen Wochen regelmäßig häufiger nachweisbar waren als SARS-CoV-2, zur Influenza jedoch keine so kritische Bewertung bestand, wie erklärt sich dann die anhaltend bedrohlich wirkende Risikoeinschätzung für COVID-19?
e) Und wie erklärt sich die hohe Zahl "laborbestätigter COVID-19-Fälle" in den Täglichen Lageberichten des RKI?
Die VIREN schweigen!
Fazit: "Die Bewertungen des RKI sind durch die vorgelegten Daten nicht gedeckt." Die Aussage der RKI-Pressestelle auf die Bürgeranfrage führt damit alles ad absurdum.
Das RKI hat bereits in ihren Bulletins bekanntgegeben, dass nach der 15. Woche (10.04.2020) kein einziges positives Testresultat mehr vorlag. Die Bulletins zeigen aber eindeutig auf, dass andere behauptete Viren den größten Part einnahmen.
"Die Atemwegsinfektionen wurden durchgängig von Influenza-, Rhino- und/oder hMP-Viren dominiert."
Wenn also die Pressestelle am 05.08.2020 auf Anfrage zugibt, dass wir de facto zu wenig Infizierte haben, um im Sentinelsystem auffällig zu werden, gleichzeitig, aber andere behauptete Viren dominieren, welche Grundlage bleibt dann noch für Maßnahmen? Es gibt keine!
UPDATE 13.08.2020: auch bis heute keine positiven Befunde von SARS-Cov-2

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