Themabewertung:
  • 1 Bewertung(en) - 5 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Der PCR-Test
Fragen wir doch mal die, die sich damit auskennen (und die u.a. mit ihren Ergebnissen die Basis für die RKI-Zahlen liefern):

LADR: SARS-Coronavirus-2 PCR: Wie aussagekräftig ist der Ct-Wert?

Die Labore im LADR Laborverbund Dr. Kramer & Kollegen gehören zu den diagnostischen Leistungsträgern in Deutschland, auch in der Corona-Pandemie. Regelmäßig kommt in diesem Zusammenhang von Seiten einsendender Ärzte und medizinischer Einrichtungen die Frage nach der Bedeutung bzw. der Aussagekraft des Ct-Wertes bei der SARS-CoV-2-PCR auf. Darüber möchten wir Sie hier informieren.
Download: LADR informiert 320 „Wie aussagekräftig ist der Ct-Wert?“
Krankheitsverursachende Viren und Mikroorganismen können durch molekulare Verfahren wie die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) nachgewiesen werden. Dabei werden eine oder mehrere spezifische Abschnitte des Genoms der Krankheitserreger (Zielsequenz der PCR) durch millionenfache Vermehrung (Amplifikation) sichtbar gemacht.
Nach initialer Aufspaltung der DNA in Einzelstränge binden die beiden Primer an jeweils ein Ende der Zielsequenz, die dann nachfolgend wieder zum Doppelstrang durch das hitzestabile Enzym DNA-Polymerase ergänzt wird. Bei der real time PCR binden spezifische Sonden an die so neugebildete DNA (Amplifikat). Diese Sonden sind mit einer fluoreszierenden Substanz markiert. Bei Zunahme der DNA steigt die Intensität der Fluoreszenz, bis sie messbar wird. Die exponentielle Amplifikation der Zielsequenz stellt sich dann als lineare Zunahme der Fluoreszenz dar. In dieser chemischen Reaktion ist die Konzentration der Zielsequenz in der Probe die einzige Variable, während die Konzentrationen der anderen Reaktanten definiert sind.
Damit gilt: je höher die Ausgangskonzentration der gesuchten Sequenz, desto geringer die Anzahl der erforderlichen Temperaturzyklen, bis die Fluoreszenz ansteigt. Der Beginn der Linearität der Fluoreszenz wird als Ct-Wert (Ct = Crossing threshold oder Cp-Wert = Crossing point) bezeichnet. Er wird angegeben mit der Anzahl der Temperaturzyklen zu diesem Zeitpunkt. Damit wird deutlich, dass der Ct-Wert mit der Viruskonzentration im Untersuchungsmaterial korreliert, es gibt jedoch viele Einflüsse.
Was beeinflusst den gemessenen Ct-Wert?
Analytik:

  1. RNA-Extraktion: Die in der Probe vorhandene virale RNA muss extrahiert und mögliche Hemmstoffe der PCR müssen eliminiert werden, was methodenabhängig unterschiedlich gut gelingt.
  2. Die PCR amplifiziert nur DNA. Das heißt, die extrahierte RNA muss im ersten Schritt der PCR mit dem Enzym Reverse Transkriptase (RT-PCR) in doppelsträngige DNA umgeschrieben bzw. kopiert werden – daher der Begriff „copy DNA“ (cDNA). Wie bei jeder chemischen Reaktion hängt die Effizienz vom Mischungsverhältnis der Reaktanten ab und kann daher variieren.
  3. Der Ct-Wert hängt vor allem von der Konzentration der spezifischen Zielsequenz in der Probe ab. Je höher die Konzentration, desto weniger Temperaturzyklen sind erforderlich, um eine exponentielle Amplifikation zu erreichen (niedrige Ct-Werte).
  4. Bei voll automatisierten PCR-Systemen bestimmt ein hinterlegter Algorithmus den Ct-Wert jeder gemessenen Probe und teilt nur das Ergebnis mit. Bei allen anderen Systemen legen die Untersuchenden anhand mitgeführter Kontrollen sowie anhand ihrer eigenen Erfahrung die Schwelle der Hintergrundfluoreszenz und damit den Beginn der linearen Fluoreszenz für jede Probe fest.

Präanalytik:

  1. Nur bei korrekt durchgeführtem Abstrich kann davon ausgegangen werden, dass ausreichend Sekret mit Viren aus dem Rachenraum für die Diagnostik gewonnen wurde.
  2. Feste Transportmedien können PCR Hemmstoffe beinhalten und damit die Amplifikation erschweren oder gar komplett verhindern. Zudem reduzieren sie das für die Extraktion verfügbare Untersuchungsmaterial.
  3. Bei Probennahme ist zu klären, ob ein Abstrich des Rachenraums überhaupt zur Diagnostik geeignet ist. Bei einer Pneumonie findet die Virusvermehrung vor allem in den unteren Atemwegen statt. Ist das der Fall, könnte ein Abstrich der Rachenhinterwand möglicherweise keine virale RNA aufnehmen und die SARS-CoV-2 RT-PCR trotz Covid-19 Pneumonie negativ bleiben!

Interpretation der Ergebnisse der SARS-CoV-2 real time RT-PCR
Kann man den Gehalt viraler RNA in einer Probe mittels real time PCR überhaupt quantifizieren?
Ja – aber nur, wenn …
  • das Untersuchungsmaterial eine gleichbleibende Qualität aufweist (z. B. Blut),
  • eine Standardkurve anhand definierter RNAKonzentrationen bestimmt wurde und
  • entweder diese oder zumindest einige Proben dieser Kurve in jeder Testung mitgeführt und bestimmt werden.

Die virale RNA-Konzentration der Probe wird dann durch Vergleich mit der Standardkurve ermittelt. Beispiele hierfür sind die quantitative HIV- und die HCV-PCR aus dem Blut. Trotz Standardisierung beträgt die tolerierte Variabilität dieser Methoden eine Log-Stufe (= 3,3 Zyklen oder 3,3 Ct-Werte). Das heißt, die „wahre“ Konzentration bei Angabe von 100.000 HIV-RNAKopien/ml Blut liegt zwischen 50.000 und 500.000 Kopien/ml.
Bei einem so inhomogenen Untersuchungsmaterial wie einem Rachenhinterwandabstrich ist eine Quantifizierung zum Vergleich der Viruslast aus unterschiedlichen Abstrichen kaum möglich.
Kann man anhand der Ergebnisse einer real time PCR die Konzentration der SARS-COV-2- RNA bestimmen?
Nein. Es handelt sich um eine qualitative und nicht um eine quantitative PCR: Ohne eine Standardkurve kann nur mitgeteilt werden, ob SARS-CoV-2-RNA nachgewiesen wurde oder nicht.
Warum wird beim Ergebnis zwischen nachgewiesen und schwach nachgewiesen unterschieden?
Alle Labore mussten Erfahrungen in der Diagnostik dieser neuen Viruskrankheit sammeln. Bei Beobachtung von Kontaktpersonen zeigt sich im Verlauf, dass nach etwa fünf Tagen kurz vor Auftreten von Symptomen Virus-RNA in geringer Konzentration (= hohe Ct-Werte) nachweisbar wird, dann in höherer Konzentration (= niedrige Ct-Werte), um dann wieder abzufallen (hohe CtWerte bzw. nicht nachgewiesen).
Initial bestand auch von Seiten der Labore Unsicherheit, welche Bedeutung der Nachweis geringer Konzentrationen der viralen RNA hat. Aber auch diese semiquantitative Aussage setzt voraus, dass der Abstrich korrekt durchgeführt wurde und keine Pneumonie vorliegt. Die Lunge ist dann der wesentliche Ort der Virusvermehrung. Entsprechend ist BAL-Flüssigkeit oder Bronchialsekret direkt aus der Lunge das besser geeignete Untersuchungsmaterial!
Schema der Viruskonzentration, Kontagiösität und analytischen Sensitivität von Testverfahren im Verlauf der SARS-CoV-2- Infektion Modifiziert nach Mina MJ et al. (1)

Bedeutet ein hoher Ct-Wert, dass die untersuchte Person nicht ansteckend ist?
Nein. Wie anhand des schematischen Verlaufes in Abb. 1 zu erkennen, wird ein hoher Ct-Wert (geringe Viruskonzentration) sowohl zu Beginn der Infektion als auch in der Abheilung beobachtet. Zu Beginn ist der Wert trügerisch, da der Untersuchte binnen Stunden bzw. innerhalb von ein bis zwei Tagen hochgradig ansteckend wird. Die Wahrscheinlichkeit, das Virus anzuzüchten, korreliert mit der Viruskonzentration. Und damit korreliert sie invers mit den Ct-Werten. Je niedriger der Ct-Wert und je höher die Viruskonzentration, desto wahrscheinlicher ist die Virusanzucht, sprich die Infektiösität der Probe (2).
undefined
Bedeutet ein niedriger Ct-Wert immer, dass die untersuchte Person hochgradig ansteckend ist?
Nein! Der Nachweis von Virus-RNA sagt nichts über die Vermehrungsfähigkeit der Viren aus. Diese können bereits durch das Immunsystem inaktiviert worden sein, aber die RNA bleibt noch nachweisbar. Das zeigt sich in einer Verlaufsbeobachtung von Patienten mit einem milden bis moderaten Verlauf der Virusinfektion, dargestellt in Abb. 2. Das wesentliche Ergebnis dieser Studie ist, dass das Virus etwa zehn Tage nach Beginn der Symptomatik unabhängig vom Ct-Wert nicht mehr angezüchtet werden kann. Das bedeutet, dass der Patient zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ansteckend ist. Das entspricht den Erfahrungen bei anderen viralen Atemwegserkrankungen, wie der Grippe durch Influenzaviren.
Sind die Ct-Werte der verschiedenen PCRVerfahren zum Nachweis von SARS-CoV-2 identisch?
Nein. Sensitivität und Nachweisgrenze der verschiedenen PCR-Verfahren sind unterschiedlich. Zwecks Vergleichbarkeit der Ct-Werte wurde vom Nationalen Konsiliarlaboratorium für Coronaviren, dem Robert Koch-Institut, und INSTAND e.V. ein Ringversuch mit zwei Proben mit definierten SARS-CoV-2 Konzentrationen von 1 Million und 10 Millionen RNA-Kopien/ml an Labore versendet. Erbeten wurde die Rückmeldung der gemessenen Ct-Werte der verwendeten PCR-Verfahren, um diese Konzentrationen nachzuweisen. Die im LADR Zentrallabor in Geesthacht verwendeten PCRs benötigten minimal 22 und maximal 27 PCRZyklen, um die hohe bzw. niedrige Konzentration nachzuweisen.
Laut Konsiliarlabor und RKI begrenzen diese beiden Ct-Werte den Schwellenbereich der jeweiligen Methode. Ct-Werte unterhalb des Schwellenbereiches, also Virus-RNA in dieser oder sogar höherer Konzentration, sind mit Kontagiosität des Untersuchten vereinbar. Der höhere Ct-Schwellenwert wird in den vom RKI vorgeschlagenen Befundkommentaren und im Entlassmanagement vom 30.11.2020 berücksichtigt (3). Vorsorglich wurde eine Log-Stufe als Sicherheitspuffer zugefügt, so dass für alle im Zentrallabor verwendeten PCR-Verfahren der Schwellenwert einheitlich bei Ct 30 liegt. Jedes Labor muss die Zykluszahl des Schwellenbereiches selbst bestimmen. Daher kann die Ct-Angabe abhängig vom Test und Labor variieren, aber der Schwellenwert hat immer dieselbe Bedeutung.
Virusanzucht in der Zellkultur im Krankheitsverlauf in Abhängigkeit vom Abstand zum Beginn der Krankheitssymptome (0) bei Infektion mit SARS-CoV-2 (n = 246)

Die Befundkommentare lauten daher zukünftig:
SARS-Coronavirus-2-RNA: nachgewiesen
Der Nachweis viraler RNA mittels RT-PCR mit Zielsequenzen im E-, N-, RdRP-, S- und/oder ORF-Gen [Angabe entsprechend der jeweils verwendeten PCR-Methode] ist mit einer SARSCoV-2 Infektion vereinbar. Die nachgewiesene hohe Viruskonzentration liegt oberhalb des ermittelten Schwellenbereiches für die Infektiösität des Materials in der Zellkultur (Ct-Wert < 30). Daher ist von einer Kontagiosität des Patienten auszugehen. Aber die Beurteilung der Kontagiosität wie auch die klinische Gesamteinschätzung müssen den Zeitpunkt der Probennahme nach Kontakt oder nach Symptombeginn, die Art und Qualität der Probennahme sowie alle klinischen Begleitumstände berücksichtigen!
SARS-Coronavirus-2-RNA: in geringer Konzentration nachgewiesen
Der Nachweis viraler RNA mittels RT-PCR mit Zielsequenzen im E-, N-, RdRP-, S- und/oder ORF-Gen [Angabe entsprechend der jeweils verwendeten PCR-Methode] ist mit einer SARSCoV-2 Infektion vereinbar. Die nachgewiesene geringe Viruskonzentration liegt unterhalb des ermittelten Schwellenbereiches für die Infektiösität des Materials in der Zellkultur (Ct-Wert > 30). Der Befund erfüllt damit die PCRKriterien des RKI-Entlassmanagements. Das Ergebnis allein erlaubt jedoch keine Beurteilung der Kontagiosität des Patienten, da hierfür die Symptomatik, Art und Zeitpunkt der Probennahme seit Symptombeginn oder seit Exposition berücksichtigt werden müssen! Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass fehlerhafte Probennahmen, wie auch eine vornehmlich intrapulmonale Virusvermehrung bei Pneumonie trotz hoher Kontagiosität des Patienten zu einer geringen Viruskonzentration im Nasen- und Rachenabstrich führen kann!
SARS-Coronavirus-2-RNA: nicht nachgewiesen
Kein Nachweis viraler RNA mittels RT-PCR mit Zielsequenzen im E-, N-, RdRP-, S- und/oder ORF-Gen [Angabe entsprechend der jeweils verwendeten PCR-Methode]. Das Laborergebnis allein erlaubt aber keinen kompletten Ausschluss einer SARS-CoV-2 Infektion, da hierfür Angaben zur Anamnese, Klinik und Präanalytik (z. B. Zeitpunkt, Art und Qualität der Probenahme nach Exposition bzw. Symptombeginn) berücksichtigt werden müssen! SARS-CoV-2-RNA ist meist frühestens fünf Tage nach Exposition nachweisbar. Entscheidend für die Sensitivität der PCRVerfahren ist die Qualität der Probennahme. Auch eine vornehmlich intrapulmonale Virusvermehrung wie bei einer Pneumonie kann mit einem negativen PCR-Ergebnis von Nasen- und Rachenabstrichen einhergehen!
Literatur
1. Mina MJ et al. Perspective: Rethinking Covid-19 test sensitivity – a strategy for containment. N Engl J Med 2020; 383: e 120 November 26, 2020
2. Singanayagam A et al. Duration of infectiousness and correlation with RT-PCR cycle threshold values in cases of COVID-19, England, January to May 2020. Eurosurveillance J 2020; 25, Issue 32, August 2020
3. Robert Koch-Institut. COVID-19: Entlassungskriterien aus der Isolierung Orientierungshilfe für Ärztinnen und Ärzte. Stand 30.11.2020

Ihr Ansprechpartner

Prof. Dr. med. Ralf Bialek
Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie, Tropenmedizin
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Infektiologie
Ansprechpartner für PCR-Infektionsdiagnostik, Mikrobiologie und Krankenhaushygiene
Antworten
Corona-Maßnahmen: Wer testet die Tests? Manische Testeritis
Von Christian Euler
„Testen, testen, testen“, lautet das Credo der Regierung im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Die Teilnahme am öffentlichen Leben wird ohne Test zunehmend schwieriger. Entgegen der ursprünglichen Ankündigung von CDU-Finanzminister Peter Altmaier wird ab der kommenden Woche auch die Testpflicht für Betriebe als Zwang von der Bundesregierung durchgesetzt – ohne finanzielle Entschädigung der Unternehmen. Berlin rechnet mit 130 Euro pro Mitarbeiter bis Ende Juni – viel Geld für Betriebe, die seit Monaten zwangsweise schließen mussten.
Angesichts dieser manischen Testeritis, wie man dieses Syndrom im Fachjargon der Mediziner bezeichnen könnte, drängt sich die Frage auf: Wie aussagekräftig sind diese Tests – und: Wer testet überhaupt die Tests? Der Abgeordnete Marcel Luthe (früher FDP, heute Freie Wähler) wollte von der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung im Rahmen einer schriftlichen Anfrage wissen: „Wie viele verschiedene der aktuell 951 unterschiedlichen grundsätzlich am deutschen Markt verfügbaren ‚Tests zum neuartigen Coronavirus‘ werden bei den ‚Corona‘-Tests, auf deren Ergebnisse der Senat seine Verordnungen im Wesentlichen stützt (‚Inzidenz‘, ‚Ampel‘ etc.), verwendet?“
„Mathematisches Niveau eines Taschenspielers“

mehr > https://reitschuster.de/post/corona-mass...die-tests/
 
Antworten
https://multipolar-magazin.de/artikel/pc...t-und-geld
„Es geht um sehr viel Macht und Geld“ – Der PCR-Test und die Chancen für die Aufklärung
https://stapper.in/wp-content/uploads/20...021_17.pdf
 
Antworten
Das Gutachten Prof. Drosten zum PCR-Test ist da!
[Weitergeleitet aus Rechtsanwältin Beate Bahner]
[ Datei : Gutachten Prof. Drosten v. 31.3.2021 anonymisiert.pdf ]

https://t.me/geomatiko/3045

[Weitergeleitet aus Rechtsanwältin Beate Bahner]
[ Datei : Fragenkatalog zum Drostengutachten RAin Bahner 5.5.2021.pdf ]
Und hier mein Fragenkatalog vom 5.5.2021 zum Gutachten Prof. Drosten - es sind meines Erachtens noch nicht alle Aspekte geklärt.


https://t.me/geomatiko/3045
 
Antworten
Heidelberg
Streit um PCR-Test: Drosten soll vor Gericht ein weiteres Gutachten einreichen
Eine Maßnahmen-Kritikerin trifft am Amtsgericht Heidelberg auf den Virologen Christian Drosten. Der soll in einem Ergänzungsgutachten zur Frage Stellung nehmen, ob der PCR-Test die Infektiosität nachweisen könne oder auch bei "toter Viruslast" positiv ausfalle.
Am Amtsgericht Heidelberg ereignet sich gerade ein kurioses Stück. Der bekannte Virologe Christian Drosten und die Querdenken-nahe Anwältin Beate Bahner geraten wegen dem PCR-Test aneinander. Bahner vertritt in dem Verfahren eine Frau, der vorgeworfen wird, gegen die Testpflicht verstoßen zu haben. Spätestens nach 14 Tagen hätte sie einen negativen Test oder ein ärztliches Attest vorlegen sollen, nachdem sie in die Bundesrepublik eingereist war. Nun droht ihr ein Bußgeld von 125 Euro.
Vor wenigen Tagen hatte Drosten ein Gutachten darüber eingereicht, ob der Test eine Infektion mit dem Coronavirus im Sinne des Paragrafen 2 des Infektionsschutzgesetzes nachweisen kann. Bahner fordert das Gericht nun auf, Drosten solle ein Ergänzungsgutachten anfertigen.
Das sei nötig, “weil der Sachverständige zum einen die gesetzlichen Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes nicht korrekt beachtet hat”, teilt Bahner in einem Schreiben vom 5. Mai dem Gericht mit. Außerdem habe ein Ergänzungsgutachten eine erhebliche Bedeutung für die Frage, ob der Mandantin von Bahner ein PCR-Test abverlangt werden könne und ob ein Bußgeld bei Verweigerung gerechtfertigt sei. TE liegen das Gutachten von Drosten und das Schreiben vor....

mehr https://www.tichyseinblick.de/daili-es-s...inreichen/

einige Kommentare:

Georg J
53 Minuten her
Das verlogene offizielle Coronanarrativ ist ein riesengroßer „Elefant im Raum“. Eine Situation wie in der ehemaligen DDR: Alle wissen um die Lüge, aber der Staat erzwingt mit seiner Macht die Aufrechterhaltung der Lüge. Erst seit Corona weiß ich, dass die Feiern zum deutschen Widerstand nichts als ein inhaltsleeres Ritual sind. Alle Behörden machen mit, wie so oft in der Geschichte, die Gesetze werden umgesetzt, egal wieviel Unrecht darin ist.

T. Ruebsal
1 Stunde her
Antworten an  hansohlow
Es ist schon ein Skandal, dass man Drosten nach der Schweinegrippe überhaupt wieder der Öffentlichkeit als „Experten“ präsentiert. Schon seine damaligen Aussagen waren wenig haltbar, heute sieht es nicht anders aus. Würde er nicht von der Politik gebraucht und von eben dieser gedeckt, er wäre als sogenannter Experte längst sturmreif geschossen. Aber in einem Land, in dem sogar ein Lauterbach als Experte rumrennen darf, überrascht mich nichts mehr.
 
Antworten
PROZESS AM AMTSGERICHT

Drosten-Gutachten zum PCR-Test lässt Fragen offen

Endlich hat er Zeit gefunden, sich darum zu kümmern: Prof. Christian Drosten hat das von ihm geforderte Gutachten zum PCR-Test am Amtsgericht Heidelberg eingereicht. Wohl noch nicht das Ende vom Lied.

Heidelberg ·
Die wichtigste Frage im Verfahren – ob der PCR-Test geeignet sei, eine akute Infektion im Sinne des Infektionsschutzgesetzes nachzuweisen – ist aus Sicht von Rechtsanwältin Beate Bahner mit dem Gutachten, auf das Beobachter der Kontroverse seit Monaten gespannt gewartet haben, noch immer nicht beantwortet. Bahner zum Nordkurier: „Professor Drosten hat sich in seinem Gutachten nur mit dem Nachweis zurückliegender Infektionen beschäftigt. Dass der PCR-Test das kann, ist unbestritten. Es geht im Infektionsschutzgesetz und damit in dem Verfahren allerdings um den eindeutigen Nachweis akuter ansteckender Infektionen. Die Frage ist, ob der PCR-Test die Ansteckungsgefahr zweifelsfrei belegen kann. Hierzu äußert sich Professor Drosten aber leider nicht.” Die Anwältin hat nun ein Ergänzungsgutachten beantragt.
So fing es an: Gericht stimmt zu – Anwältin fordert Drosten als Gutachter an
Langes Warten auf kurzes Gutachten
Bahner hatte Drosten als Sachverständigen für ein eigentlich marginales Verfahren am Amtsgericht Heidelberg angefordert, der zuständige Richter war ihrem Vorschlag gefolgt. Der Fall: Bahners Mandantin soll ein Bußgeld zahlen, weil sie sich weigerte, zum Abschluss einer Reisequarantäne einen PCR-Test zu machen. Die bekannte Anwältin argumentiert, dass der PCR-Test nicht geeignet sei, eine akute ansteckende Infektion nachzuweisen, weil er aufgrund seiner hohen Empfindlichkeit selbst bei winzigsten Viruspartikeln – die keine Erkrankung im Körper auslösen – regelmäßig falsch-positive Ergebnisse anzeigt.
Dass eine als maßnahmenkritisch bekannte Anwältin den Chefvirologen und Regierungsberater Drosten als Sachverständigen quasi herausfordert, war im Februar bekannt geworden und hatte für Aufsehen gesorgt. Drosten äußerte sich nicht dazu, auch das lange Warten auf seine Antwort habe nichts zu sagen, hieß es zwischenzeitlich von der Charité. Das Zeitbudget des Professors sei einfach knapp bemessen....

> https://www.nordkurier.de/politik-und-wi...54005.html
 
Antworten
May 9, 2021

Das Ende der RT-PCR-Tests? Neue Studie belegt die Korrektheit all der Zweifel am RT-PCR-Test

Vorab das, was für Faktenchecker so wichtig ist.
Die Studie, die wir hier besprechen, ist in den Proceedings der National Academy of Science of the United States erschienen (PNAS).
Die Studie ist PEER REVIEWED.
PNAS ist ein renommiertes Journal.
Und jetzt ernsthaft:
Beginnen wir doch einmal mit ein paar Bildchen, die sich im Beitrag “Reverse-transcribed SARS-CoV-2 RNA can integrate into the genome of cultured human cells and can be expressed in patient-derived tissues”, finden, den wiederum Liguo Zhang, Alexsia Richards, Immaculada Barrasa, Stephen H. Hughes, Richard A. Young und Rudolf Jaenisch, alle am oder im Umfeld des MIT (Massachusetts Institute of Technology) beschäftigt, finden.
(....)
Was man hier sieht oder nicht sieht, ist u.a. eine DNA-Sequenz des Genoms menschlicher Zellen, in die eine Sequenz von SARS-CoV-2 geschrieben wurde, über einen Prozess, der die RNA von SARS-CoV-2 zur Grundlage, zur Vorlage nimmt und über Reverse Transcription, zu der in der Regel noch ein Enzym notwendig ist, in DNA schreibt, in diesem Fall in die DNA einer menschlichen Zelle schreibt, nein: integriert.
Der Witz an diesem Einbaus einer RNA-Sequenz von SARS-CoV-2 in die DNA einer menschlichen Zelle ist: Er ist von sich aus, ohne Zutun von außen, ohne Nachhilfe oder was auch immer erfolgt. Das ist das Ergebnis nach nicht einer, sondern drei Testmethoden, die Zhang et al. (2021) angewendet haben:
“All three methods provided evidence that SARS-CoV-2 sequences can be integrated into the genome of the host cell. […] These results suggest that SARS-CoV-2 RNA can be reverse-transcribed, and the resulting DNA could be integrated into the genome of the host cell.”....

mehr https://sciencefiles.org/2021/05/09/das-...-pcr-test/
 
Antworten
https://www.wochenblick.at/schweden-pcr-...hzuweisen/
Schweden: PCR-Test völlig untauglich um Infektionen nachzuweisen
Auf der Webseite der schwedischen Gesundheitsbehörde wird definiert, was die PCR-Tests können und was nicht. Das Land hat erkannt, was viele längst wissen: Eine Infektiosität, also ob jemand ansteckend ist, können sie demnach NICHT nachweisen.
„Die PCR-Technologie … kann nicht zwischen Viren unterscheiden, die in der Lage sind, Zellen zu infizieren, und Viren, die vom Immunsystem unschädlich gemacht wurden, und daher können diese Tests nicht verwendet werden, um festzustellen, ob jemand infektiös ist oder nicht“, heißt es in einer Übersetzung des schwedischen Textes auf dem Weblog von Peter F. Mayer. Weiters wird darauf hingewiesen, dass mittels dieser PCR-Methode auch noch Wochen oder Monate nach einer Infektion Virus-RNA nachgewiesen werden kann. Das Virus selbst kann man damit aber nicht nachweisen. Nur RNA-Bruchstücke des Virus werden in diesem Verfahren „vermehrt“ und dann nachgewiesen.

(Drosten, nehm dir dein Teststäbchen und stecks dir in den Arsch)
 
Antworten
Kontroverse um PCR-Test: Drosten legt Gutachten vor – Anwältin fordert weitere Antworten
11 Mai 2021
Auch wenn mittlerweile vor allem das Thema Impfen die Corona-Debatte bestimmt: Der mutmaßliche "Gold-Standard" unter den Nachweisverfahren für eine Corona-Infektion sorgt nach wie vor für Kontroversen. Für ein Verfahren am Amtsgericht Heidelberg forderte die Fachanwältin Beate Bahner ein Gutachten von Prof. Dr. Christian Drosten....

> https://de.rt.com/inland/117344-kontrove...t-drosten/
 
Antworten
Untersuchungen zeigen: Falsche PCR-Testergebnisse durch den Einbau von Viren-Erbgut möglich
12 Mai 2021
Immer wieder kommt es zu Fällen, in denen Personen Wochen oder Monate nach einer COVID-19-Erkrankung mittels PCR positiv auf SARS-CoV-2 getestet werden. Eine Forschergruppe aus Cambridge fand nun die Ursache dafür: Die RNA des Virus wird ins menschliche Erbgut eingebaut....

> https://de.rt.com/international/117353-f...-moeglich/
 
Antworten


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste