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Der PCR-Test
Schlaumeierei: Mit den Schnelltests werden die Ergebnisse des PCR-Tests nach oben frisiert

Negative Antikörpertests werden aussortiert, die positiven dem PCR zugeführt – und schon steigt die Rate der positiven PCR-Ergebnisse. Von Prof. Hans-Jürgen Bandelt

Antigentests werden seit 2. November in Deutschland in zunehmender Weise als gezielte Vortests genutzt: Nur ein positives Ergebnis muß durch einen nachfolgenden PCR-Test „bestätigt“ werden. Durch Testerfassung (Antigen & PCR) eines viel größeren Personenkreises als vom RKI angegeben werden daher die absoluten Fallzahlen und damit die Inzidenzwerte künstlich in die Höhe getrieben. Der Bezug für die PCR-Positivenraten bleibt nur die klein gehaltene Zahl der PCR-Tests und verfälscht somit die Raten in extremer Weise.
Das deutsche Robert-Koch-Institut (RKI) war noch bis in den Oktober hinein höchst erfolgreich darin, die PCR-Positivtestungen durch gezieltes Testen auf möglichst hohem Niveau zu halten bzw. gegen den Trend etwas zu steigern. Ganz nach der Devise: immer schön dort testen, wo die Chance am höchsten ist, weitere Positivfälle zu finden – im Amtsdeutsch: „Infektionsketten abarbeiten“.
Das RKI war und ist auch erfolgreich in der Vermeidung repräsentativer Tests, so daß immer wieder der Mythos Dunkelziffer beschworen werden kann. Denn eine entsprechende Studie hätte offenbart, daß repräsentative PCR-Positivenraten (fast) eine Größenordnung niedriger sind als die jeweils wöchentlich übermittelten Raten. Die vielen großen und kleinen Kohortentestungen (Reiserückkehrer, Schüler. Lehrer usw.) brachten es jedoch ans Tageslicht.
Der alleinige Fokus des RKI auf die Maximierung der absoluten Fallzahlen ist gewollt, denn sonst hätte man während einer Infektionswelle nicht in Bundesländern flächendeckend den Inzidenzwert 50 oder gar 100 knacken können. Es war Ende Oktober bereits zu erwarten, daß die absoluten Fallzahlen und die PCR-Positivenraten den Zenit der Herbstwelle zum 1. November oder kurz danach überschreiten würden.
Aufwärts immer, abwärts nimmer – so mußte die Teststrategie geändert werden. Vorgeblich sollte fortan symptombezogen getestet werden, auch unter Einbeziehung von Antigentests. Nur ein positives Antigentestergebnis muß zwingend dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet werden, das darauf einen PCR-Test anordnet.
Ein positives Antigentestresultat ist natürlich kein Symptom, wenn die Testperson ansonsten gesund und munter ist: Eine Infizierung mit einem Coronavirus führt in der Mehrheit der Fälle nicht zu einer Erkrankung. Also meint das RKI in Wirklichkeit ’anlaßbezogen’. Das war das Testen vorher auch schon, zumindest überwiegend.
Die ineffektiven Massentestungen sollen gewissermassen ausgelagert werden an den Subunternehmer ’Antigen’. Ist ja auch viel billiger und schneller. Nur, die Antigentests interessieren ansonsten das RKI nicht: Testzahlen dazu werden – anders als in der Schweiz – nicht erhoben. Folglich hinterlassen genau die angeordneten PCR-Tests, die mit einer Häufigkeit von rund 80% positiv ausfallen, wenn der Antigentest positiv war, eine Spur in den Daten, die die epidemische Spur überlagert und damit teilweise löscht.
In Deutschland werden die Antigentests als Zwangstest bereits massenhaft eingesetzt, um Zugangsberechtigungen zu schaffen, z.B. bei Besuch in Krankenhäusern und Pflegeheimen oder bei freien Dienstleistern, etwa im Stil von Sebastian Kurz: In Österreich soll schon jetzt nur der zum Friseur gehen dürfen, der ein negatives Antigentestresultat vorweisen kann.
Vor dem Supermarkt könnte es vielleicht dann in naher Zukunft für Ungetestete wie für Hunde heißen: ’Wir müssen draußen bleiben’. Mit solchen Repressalien könnte das wöchentliche Volumen der Vortestung auf über 20 Millionen Antigentests steigen, also mehr als eine Verzehnfachung im Vergleich zur reinen PCR-Teststrategie.....

> https://corona-transition.org/schlaumeie...tests-nach
 
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(10.02.2021, 19:07)BSB schrieb: Zu was soll das denn führen? Drosten wird zweifellos ein Gutachten schreiben, das mit dem Satz endet, daß der PCR-Test geeignet ist, eine Infektion im Sinnde des IfSG nachzuweisen. Da sein Sachverstand über alle Zweifel erhaben ist, wird das Gericht dem folgen.

Schon vergessen, dass man noch die Dissertation sucht, der Erfinder des PCR etwas anderes gesagt hat und Drostnochio keinen Virus hat?
Da hat man geschickt jemanden vors Loch gelegt. Wink

INP
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Die neue Teststrategie für den Dauerlockdown – eine mathematische Analyse und Bewertung

Mit dem versteckten Einsatz von Antigenschnelltests in Deutschland werden seit November die absoluten Zahlen der wöchentlichen PCR-Positivtestungen („Neuinfektionen“) und damit auch die Inzidenzwerte, sowie die PCR-Positivenraten in immer stärker werdendem Maße frisiert. Denn faktisch wird dabei ein wachsender Anteil der Bevölkerung vorgetestet, um das Auftreten potentiell PCR-Positiver in der wöchentlichen PCR-Stichprobe wie in einem Sud zu verdichten. Auf diese Weise kann der Lockdown, den man an den willkürlichen wie unsinnigen Inzidenzwert 50 hängt, endlos werden, ohne daß das wirkliche Infektionsgeschehen noch erhöht wäre.
(…)
Durch den klandestinen Umfang des Einsatzes von Antigentests werden letztendlich die potentiell PCR-Positiven effizient herausgefischt und so die PCR-Positivenraten nach oben frisiert durch einen künstlich verkleinerten Bezug auf alleinige PCR-Testungen. Das entbehrt jeglicher wissenschaftlichen Grundlage. Die dadurch frisierten Positivenzahlen sind ebenso stark erhöht, weil eine viel größere Grundgesamtheit von Getesteten erfaßt wird im Vergleich zur früheren Teststrategie. Die auf den berichteten PCR-Testergebnissen basierenden politischen Maßnahmen sind daher willkürliche und rechtswidrige Verwaltungsakte, die Grundgesetz bzw. Verfassung unter dem Vorwand des Bevölkerungsschutzes aushebeln.

https://tkp.at/2021/02/06/die-neue-tests...bewertung/
 
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Offener Brief zur Gültigkeit der PCR – Testergebnisse und den damit verbundenen Verordnungen und Einschränkungen

11.02.2021 | COVID-19

Betreff: Offener Brief zur Gültigkeit der PCR – Testergebnisse und den damit verbundenen Verordnungen und Einschränkungen
Text: Hans-Wolfgang Fahrnberger
Herr Bundespräsident, Herr Bundeskanzler,
Der am 27.11.2020 auf Resaerch Gate, http://www.researchgate.net, veröffentlichte External Peer Review Report of the RTPCR Test to detect SARS-COV-2, DOI: 10.5281/zenodo.4298004 untersucht und bewertet das Dokument „Detection of 2019 novel coronaviros (2019-nCoV) by real-time RT-PCR” das auf Eurosurveillance 25(8) von Victor M. Corman und Christian Drosten veröffentlich wurde.
Dieses Dokument bildet die Basis für alle durchgeführten PCR Tests mit dem in ihm beschriebenen Laborprotokollen und damit auch dies Basis für alle mit diesen Test erhobenen Zahlen.
Im Peer Review Report stellen die Autoren fest, dass das Corman-Drosten Dokument in vielen Punkten unwissenschaftlich ist und falsche technische Anweisungen enthält.
Ich zitiere:
„Das veröffentlichte RT-qPCR Protokoll für die Erkennung und Diagnose von 2019-nCoV und das Manuskript beinhalten eine Anzahl von wissenschaftlichen und technischen Fehlern, darunter ein ungenügendes Primer Desing, ein problematisches und ungenügendes RT-qPCR Protokoll und das Fehlen einer zuverlässigen Test Validierung.“
Als ersten und schwerwiegensten Fehler nennen sie das Fehlen einer echten Virensignatur. Es wird im Dokument eine theoretische Sequenz, die von einem chinesischen Labor übermittelt wurde, als Basis für den Test angenommen, da zu diesem Zeitpunkt weder aktive oder inaktive Viren, noch isoliertes RNA Genom verfügbar war. Die Autoren haben es auch verabsäumt ihre Annahme mit später zur Verfügung stehendem Material zu validieren.
Weitere Fehler die aufgezeigt werden:
Ungenaue Primer Spezifikationen und zu hohe Primerkonzentrationen, die dazu führen, dass die Testresultate nicht eindeutig zum SARS-COV2 Virus zugeordnet werden
Es fehlt die Festlegung CT Wertlimits, das zwischen 25 und 30 Zyklen liegen sollte. Anmerkung der Autoren: CT Werte von 35 und darüber, wie es gängige Praxis in den meisten europäischen und US – amerikanischen Labors ist, führen dazu, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein positives Terstergebnis falsch ist, bei 97% liegt.
Für eine möglichst verlässliche Virenerkennung sollten mindestens 3 spezifische Primer verwendet werden, die an möglichst weit voneinander entfernten Stellen des Virus Genom ansetzen. Im Corman-Drosten Dokument, das auch von der WHO empfohlen wurde werden drei Primer verwendet, die nur cirka die Hälfte des Genoms abdecken, wodurch es für den Test völlig unmöglich ist zwischen aktiven, infektiösen Viren und Virenfragmenten wie sie nach einer überstandenen Krankheit noch mehrere Wochen im Blut vorhanden sind zu unterscheiden.
In Anbetracht der vorliegenden wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse fordere ich Sie Herr Bundespräsident und Sie Herr Bundeskanzler auf einen sofortigen Kurswechsel vorzunehmen.
Angesichts der massiven Einschränkungen der perönlichen Grundrechte, der massiven Verschlechterung in der medizinischen Grundversorgung der Bevölkerung, der dramartischen Auswirkungen auf unsere Kinder durch die Verweigerung des normalen Schulbetriebs, der andauernden Verhinderung des notwendigen sozialen Kontaktes zu ihren Peers und des witschaftlichen Schadens durch die Lockdowns ist es meines Rechtsempfinden nach ab sofort „vorsätzlicher Amtsmissbrauch“ wenn die Regierung und die Behörden weiterhin „Verordnungen zur Eingrenzung der Pandemie“ erlassen, bzw. bestehende nicht sofort zurücknehmen, die die Grundrechte beschneiden und das Recht auf körperliche Unversehrt, ich erwähne Testzwang, verletzen.
Ich werde diese Schreiben an alle mir zur Verfügung stehenden Medien weiterleiten.
Ich verbleibe in Erwartung ihrer Antwort
Hans-Wolfgang Fahrnberger
PDF Anhänge 1: German_versio_retraction
PDF Anhänge 2: ReviewCorman_Drosten_Paper_Final_Version_10-3-Public_final
Offener Brief: Offener Brief an den Bundespräsidenten und Bundeskanzler zur PCR_Test Problematik.pdf
An
Österreichische Präsidentschaftskanzlei
BürgerInnenservice Hofburg, Ballhausplatz 1010 Wien
Bundeskanzleramt
Ballhausplatz 2, 1010 Wien Sektion I – Präsidium
Revisionsbericht – Corman-Drosten et al., Eurosurveillance 2020
Öffentliche Version – Endgültiger Entwurf 7-3 – aktualisiert: 23.11.2020, Zeitstempel – 12:00
 
Wissenschaftlicher Beweisgrund für die Rücknahme der Publikation von Corman et al. (hier im Weiteren „Corman-Drosten-Paper“ genannt) aufgrund inhärenter Trugschlüsse, die den PCR-Test unbrauchbar machen.
 
Revisionsbericht eines internationalen Konsortiums von Experten und Forschern im Bereich der Biowissenschaften Retraction Request Group (RRG) Corman-Drosten-Paper
 
Kurzer Revisionsbericht
Dieses Paper wird zahlreiche schwerwiegende Mängel des Corman-Drosten-Papers aufzeigen, deren Bedeutung weltweit zu Fehldiagnosen von Infektionen geführt hat, die SARS-CoV-2 zugeschrieben werden und mit der Krankheit COVID-19 in Verbindung gebracht werden. Wir sind mit strikten Lockdowns konfrontiert, die das Leben und die Lebensgrundlagen der Menschen zerstört haben, mit eingeschränktem Zugang zu Bildung, und diese von Regierungen auf der ganzen Welt auferlegten Einschränkungen sind ein direkter Angriff auf die Grundrechte der Menschen und ihre persönlichen Freiheiten, was zu Kollateralschäden für ganze Volkswirtschaften im globalen Umfang führt.
Mit dem Corman-Drosten-Paper sind zehn fatale Probleme verbunden, die wir in den folgenden Abschnitten skizzieren und näher erläutern werden.
Das erste und wichtigste Problem besteht darin, dass das neue Coronavirus SARS-CoV-2 (in der Publikation 2019-nCoV und im Februar 2020 von einem internationalen Konsortium von Virusexperten als SARS-CoV-2 bezeichnet) auf (theoretischen) in silico-Sequenzen basiert, die von einem Labor in China [1] geliefert wurden, weil den Autoren zu diesem Zeitpunkt weder Kontrollmaterial von infektiösem (“live”) oder inaktiviertem SARS-CoV-2 noch isolierte genomische RNA des Virus zur Verfügung stand.
Laut Corman et al: „Unser Ziel war es, robuste diagnostische Methoden für den Einsatz in Laboren des öffentlichen Gesundheitswesens zu entwickeln und einzusetzen, ohne dass Virusmaterial zur Verfügung stand.“ [1]
Der Schwerpunkt sollte hier auf die beiden genannten Ziele gelegt werden: a) Entwicklung und b) Einsatz eines diagnostischen Tests zur Verwendung in Labors des öffentlichen Gesundheitswesens. Diese Ziele können nicht erreicht werden, wenn kein tatsächliches Virusmaterial zur Verfügung steht (z.B. zur Bestimmung der infektiösen Viruslast). In jedem Fall kann nur ein Protokoll mit maximaler Genauigkeit das verbindliche und primäre Ziel in einem Szenario dieser Größenordnung sein. Die Bestimmung der kritischen Viruslast ist eine obligatorische Information, und es liegt in der Verantwortung der Gruppe von Christian Drosten, diese Experimente durchzuführen und die entscheidenden Daten zu liefern.
Nichtsdestotrotz wurden diese in silico-Sequenzen verwendet, um eine RT-PCR- Testmethode zur Identifizierung des genannten Virus zu entwickeln. Dieses Modell basierte auf der Annahme, dass das neuartige Virus dem SARS-CoV aus dem Jahr 2003 sehr ähnlich ist, da es sich bei beiden um Beta-Coronaviren handelt.
 
Der PCR-Test wurde daher unter Verwendung der genomischen Sequenz von SARS-CoV als Kontrollmaterial für die Sarbeco-Komponente entwickelt. Wir wissen dies aufgrund unserer persönlichen E-Mail-Kommunikation mit Dr. Adam Meijer [17], einem der Co-Autoren des Corman-Drosten-Papers. Diese Methode zur Modellierung von SARS-CoV-2 wurde in dem Corman-Drosten-Paper wie folgt beschrieben:
„die Einrichtung und Validierung eines diagnostischen Arbeitsablaufs für das 2019-nCoV- Screening und die spezifische Bestätigung, der in Abwesenheit verfügbarer Virusisolate oder Original-Patientenproben entwickelt wurde. Design und Validierung wurden durch die enge genetische Verwandtschaft mit dem SARS-CoV von 2003 ermöglicht und durch den Einsatz der synthetischen Nukleinsäuretechnologie unterstützt”.
Wir können eindeutig den Schluss ziehen:
  1. Die Validierung erfolgte nur innerhalb des Labors und nicht wie für die In-vitro-Diagnostik erforderlich. Genau diese Tatsache hat sich auch nach 10 Monaten Pandemie nicht geändert.
  2. Ein Design, das sich lediglich auf enge genetische Verwandte stützt, erfüllt nicht das Ziel eines “robusten diagnostischen Tests”, da Kreuzreaktivität (und damit falsch positive Ergebnisse) vorprogrammiert
Es gibt zahlreiche weitere schwerwiegende wissenschaftliche Fehler hinsichtlich des biomolekularen Designs der Primer, der PCR-Methode sowie der molekularen Validierung der im Corman-Drosten-Paper beschriebenen PCR-Produkte und -Methoden, die in den folgenden Kapiteln im Detail untersucht werden. Das Paper selbst deutet bereits an, dass dieser Test selbst unter kontrollierten Laborbedingungen eine große Anzahl falsch positiver Ergebnisse erzeugt, was ihn als zuverlässige Virus-Screeningmethode für ganze Populationen in einer laufenden Pandemie völlig ungeeignet macht. Angesichts der weitreichenden Auswirkungen, einschließlich Quarantänemaßnahmen, Lockdowns, Ausgangssperren, Auswirkungen auf die Ausbildung usw., muss dieses Paper unverzüglich zurückgezogen werden.
 
Hintergrund und Fehler in der RT-PCR
Die Reverse Transkriptions-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) ist eine wichtige biomolekulare Technologie zur schnellen Identifizierung seltener RNA-Moleküle. In einem ersten Schritt werden die in der Probe vorhandenen RNA-Moleküle umgekehrt transkribiert, um cDNA zu erhalten. Die cDNA wird dann in der Polymerase-Kettenreaktion unter Verwendung eines spezifischen Primerpaares und eines thermostabilen DNA-Polymerase- Enzyms amplifiziert. Die Technologie ist hochempfindlich und ihre Nachweisgrenze liegt theoretisch bei 1 Molekül cDNA. Die Spezifität der PCR wird durch biomolekulare Designfehler stark beeinflusst.
Was ist beim Design eines RT-PCR-Tests und des in der Corman-Drosten-Publikation beschriebenen quantitativen RT-qPCR-Tests wichtig?
  1. Die Primer und Probes:
  2. Die Konzentration der Primer und Probes muss im optimalen Bereich (100-200 nM) liegen.
  3. müssen für das Zielgen, das man verstärken will, spezifisch sein
 
  1. müssen einen optimalen Prozentsatz des GC-Gehalts im Verhältnis zu den gesamten Stickstoffbasen aufweisen (mindestens 40%, maximal 60%)
  2. für die Virusdiagnostik müssen mindestens 3 Primerpaare 3 virale Gene nachweisen (vorzugsweise möglichst weit voneinander entfernt im viralen Genom)
  3. Die Temperatur, bei der alle Reaktionen ablaufen:
  4. DNA-Schmelztemperatur (>92°)
  5. Temperatur der DNA-Amplifikation (TaqPol-spezifisch)
  6. Tm; die Annealing-Temperatur (die Temperatur, bei der die Primer und Probes die Zielbindung/Lösung erreichen, darf 2˚C pro Primerpaar nicht überschreiten). Tm hängt stark vom GC-Gehalt der Primer ab
  7. Die Anzahl der Amplifikationszyklen (weniger als 35; vorzugsweise 25-30 Zyklen); Im Falle des Virusnachweises werden bei >35 Zyklen nur Signale detektiert, die nicht mit dem infektiösen Virus korrelieren, wie es durch Isolierung in Zellkultur bestimmt wird [siehe 2]; wenn jemand durch PCR als positiv getestet wird, wenn ein Schwellenwert von 35 Zyklen oder höher verwendet wird (wie es in den meisten Labors in Europa & den USA der Fall ist), beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass die Person tatsächlich infiziert ist, weniger als 3%; die Wahrscheinlichkeit, dass das Ergebnis ein falsch positives Ergebnis ist, liegt bei 97%
[siehe 13].
  1. Molekularbiologische Validierungen; amplifizierte PCR-Produkte müssen validiert werden, indem man die Produkte entweder in einem Gel mit einem DNA-Linierer oder durch direkte DNA-Sequenzierung laufen lässt
  2. Es sollten Positiv- und Negativkontrollen angegeben werden, um den spezifischen Virusnachweis zu bestätigen/zu widerlegen
  3. Es sollte eine Standardarbeitsanweisung (Standard Operational Procedure, SOP) zur Verfügung stehen, die die oben genannten Parameter eindeutig spezifiziert, so dass alle Laboratorien in der Lage sind, exakt die gleichen Testbedingungen einzurichten. Eine validierte universelle SOP ist unerlässlich, da sie den Vergleich von Daten innerhalb und zwischen Ländern ermöglicht.
 
Kleinere Bedenken und Formalitäten innerhalb des Corman-Drosten-Papers
  1. In Tabelle 1 des Corman-Drosten-Papers sind verschiedene Abkürzungen angegeben – “nM” ist angegeben, “nm” nicht. Weiter in Bezug auf die korrekte Nomenklatur bedeutet “nm” “Nanometer”, was für eine chemische Konzentration unsinnig
  2. Es ist der allgemeine Konsens, genetische Sequenzen immer in der 5′-3′-Richtung zu schreiben, einschließlich der Reverse-Primer. Es ist höchst ungewöhnlich, Alignments mit umgekehrter komplementärer Schreibweise der Primersequenz durchzuführen, wie es die Autoren in Abbildung 2 getan haben. Hier wird zusätzlich eine „Wackel“-Base als „y“ markiert, ohne Beschreibung der Basen, für die das Y
  3. Zwei irreführende Fallstricke des Corman-Drosten-Papers sind, dass ihre Tabelle 1 weder Tm-Werte (Annealing-Temperaturwerte) noch GC-Werte (Anzahl von G und C in den Sequenzen als %-Wert der Gesamtbasen) enthält.
 
Hauptbedenken gegen das Corman-Drosten-Paper
  1. Hintergrund
Die Autoren beschreiben den Hintergrund für ihre wissenschaftliche Arbeit folgendermaßen: “Der anhaltende Ausbruch des vor kurzem aufgetauchten neuartigen Coronavirus (2019- nCoV) stellt eine Herausforderung für die Laboratorien des öffentlichen Gesundheitswesens dar, da Virusisolate nicht verfügbar sind, während es immer mehr Anzeichen dafür gibt, dass der Ausbruch weiter verbreitet ist als ursprünglich angenommen und die internationale Ausbreitung durch Reisende bereits stattfindet”.
Laut BBC News [15] & Google Statistics [19] gab es am 21. Januar 2020 – dem Tag, an dem das Manuskript eingereicht wurde – weltweit 6 Todesfälle. Warum gingen die Autoren von einer Herausforderung für Laboratorien des öffentlichen Gesundheitswesens aus, obwohl es zu diesem Zeitpunkt keine substanziellen Beweise dafür gab, dass der Ausbruch weiter verbreitet war als ursprünglich angenommen?
 
  1. Methoden und Ergebnisse
  2. Primer-Entwurf
1a) Falsche Primer-Konzentrationen
Zuverlässige und genaue PCR-Testprotokolle werden normalerweise unter Verwendung von 100 nM bis 200 nM pro Primer erstellt [18]. In der Arbeit von Corman-Drosten beobachten wir ungewöhnlich hohe und variierende Primerkonzentrationen für mehrere Primer (Tabelle 1). Für die Primerpaare RdRp_SARSr-F und RdRp_SARSr-R werden 600 nM bzw. 800 nm beschrieben. In ähnlicher Weise wird für die Primerpaare N_Sarbeco_F und N_Sarbeco_R 600 nm bzw. 800 nm empfohlen. Es sollte klar sein, dass diese Konzentrationen viel zu hoch sind, um für spezifische Amplifikationen von Zielgenen optimal zu sein. Es gibt keinen spezifizierten Grund, diese extrem hohen Konzentrationen von Primern in diesem Protokoll zu verwenden. Vielmehr führen diese Konzentrationen zu erhöhter unspezifischer Bindung und Amplifikation von PCR-Produkten.

weiter hier https://www.presseteam-austria.at/offene...aenkungen/
 
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(12.02.2021, 17:13)INP schrieb:
(10.02.2021, 19:07)BSB schrieb: Zu was soll das denn führen? Drosten wird zweifellos ein Gutachten schreiben, das mit dem Satz endet, daß der PCR-Test geeignet ist, eine Infektion im Sinnde des IfSG nachzuweisen. Da sein Sachverstand über alle Zweifel erhaben ist, wird das Gericht dem folgen.

Schon vergessen, dass man noch die Dissertation sucht, der Erfinder des PCR etwas anderes gesagt hat und Drostnochio keinen Virus hat?
Da hat man geschickt jemanden vors Loch gelegt. Wink

INP

Soll die Verteidigung den auf ihren Antrag bestellten Sachverständigen demontieren?

Außerdem ist mir in Bahners bahnbrechender Argumentation noch ein anderes Problem aufgefallen.
Antworten
Juristische Taktik ist jetzt nicht so deins, oder?
Hab mal ein bisschen Phantasie. ?

INP
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Welche Standards gelten für den Covid-19 PCR Test bei deutschen Laboren
Anfrage an: Robert Koch-Institut Verwendete Gesetze: Status dieser Anfrage:Anfrage muss klassifiziert werden

Zusammenfassung der Anfrage

Ich möchte bitte erfahren welche Standards für PCR Tests in deutschen Laboren gelten.

1.) Gibt es einen verbindlichen methodischen Goldstandard für PCR-Tests der von Laboren eingehalten werden muss?

2.) Gibt es darüber hinaus weitere Normen oder Standards welche eine Vereinheitlichung der über 100 verschiedenen PCR-Tests und daraus resultierender Test-Ergebnisse gewährleistet?

3.) Gibt es eine Norm bezüglich der PCR Zyklen für Wertung als positives Ergebnis, negatives Ergebnis oder wertlose Ergebnisse? Wenn ja bitte ich um nähere Informationen hierzu, welche PCR Zyklen-Zahl für welche Auswertung zulässig sind.

4.) Wird bei positiven Ergebnissen oder "wertlosen" Ergebnissen eine symptomatische Untersuchung des Probanden in Betracht gezogen und mit einbezogen?

5.) Gibt es offizielle Datenerfassungen zu den in Deutschland für human-medizinische Infektionstest zugelassenen PCR-Tests Kit Produkten bzw. Herstellern?

6.) Wird eine öffentliche Statistik geführt wie viele positive Covid-19 Tests sich rückwirkend bei einem zweiten Test als Falsch-Positiv herausgestellt haben?

7.) Gibt es eine öffentliche Statistik darüber welche PCR-Test Kits und Hersteller zu welchen positiv / negativ / neutralen (neutral, d.h. nicht eindeutig, bzw. nicht verwertbares Ergebnis) führen?

Für eine Auskunft bedanke ich mich im Voraus.

> https://fragdenstaat.de/anfrage/welche-s...n-laboren/
 
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Professor Drosten in der PCR-Test-Zwickmühle
Der Virologe Christian Drosten soll sich vor Gericht als Sachverständiger zur Geeignetheit von Corona-Tests äußern. Das bringt ihn in eine verzwickte Lage. Es ist nämlich ein Unterschied, ob man sich relativ unverbindlich als Regierungsberater äußert oder als öffentlich bestellter Sachverständiger vor Gericht. / mehr
 
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Langsam kommt Licht in diesen gigantischen Betrug! Schwere Verstöße gegen die WHO-Testrichtlinien in Großbritannien festgestellt. In Deutschland wird es nicht anders sein.

Martin Neil@MartinNeil9
1. From Sept 2020 to Jan 2021 up to 35% UK Covid-19 positive cases have only found a single ‘target gene', rather than the two or more required by the PCR kit manufacturer and the WHO. Positive cases may therefore be inconclusive, negative, or caused by competing pathogens.
2. The maximum percentage reported using ‘single gene’ calls is 81%, in London in the week beginning 21 December. In Wales it is 48%, in Northern Ireland it is 47% and in Scotland it is 49%, over the period Sept 2020-Jan 2021.

[Bild: EvDu0a7WgAAIMPO?format=png&name=small]

3. Clear shift in testing policy around mid-November, coincident with the reported significant increase in transmission of the new variant B1.1.7 in South East region of UK. Presence of new variant cannot explain why percentage of target gene calls increased in other regions.

[Bild: EvDu6S1XEAMWPS1?format=png&name=small]

4. Unless these labs have validated their single gene target call, for both the original and B1.1.7 variant, in the absence of confirmatory testing, many of the reported positive cases may in fact be inconclusive, negative, or simply revealing past infection.

[Bild: EvDu_CeXYAAjbJt?format=png&name=small]

6. For more details view the blog post: https://probabilityandlaw.blogspot.com/2021/02/uk-lighthouse-laboratories-testing-for.html
Academic pre-print: https://arxiv.org/abs/2102.11612

weiter im Thema
 
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Plus untauglichem PCR Test! The Lancet: aus unserer Sicht sind aktuelle PCR - Test NICHT der geeignete Goldstandard für die Bewertung eines SARS-CoV 2 Tests für die öffentliche Gesundheit.

Clarifying the evidence on SARS-CoV-2 antigen rapid tests in public health responses to COVID-19
The use of rapid lateral flow antigen testing (LFT) for SARS-CoV-2 has been questioned....

mehr https://www.thelancet.com/journals/lance...6/fulltext
 
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