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Expertenmeinungen
19. September 2020 um 00:02
 
https://www.n-tv.de/wissen/Virologe-Stre...46194.html
Von wegen „Querdenker“: Virologe Streeck zerlegt wirre Corona-Thesen – n-tv.de

„Coronavirus mindestens viermal gefährlicher als Grippe“
„Impfungen greifen nicht in die DNA ein“
„AHA-Regeln verhindern Infektionen“
„Auch fitte und junge Menschen können daran sterben“
 
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Dr. Claus Köhnlein





Exclamation
 
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(19.09.2020, 06:54)Rundumblick schrieb: 19. September 2020 um 00:02
 
https://www.n-tv.de/wissen/Virologe-Stre...46194.html
Von wegen „Querdenker“: Virologe Streeck zerlegt wirre Corona-Thesen – n-tv.de

„Coronavirus mindestens viermal gefährlicher als Grippe“
„Impfungen greifen nicht in die DNA ein“
„AHA-Regeln verhindern Infektionen“
„Auch fitte und junge Menschen können daran sterben“

19. September 2020 um 09:17
Das Interview mit Streeck empfinde ich als sehr oberflächlich und sehr enttäuschend.
https://www.dw.com/de/virologe-streeck-e...a-54959531
Ich hätte eine Frage an Frau Severa – falls Sie es lesen: Weshalb ist es immer noch nicht gelungen das aktuelle Corona-Virus in einer Kultur zu züchten und damit nachzuweisen? Was ist denn daran so kompliziert?

19. September 2020 um 10:07
(....)
Schade, auf solche Interviews kann man verzichten. Was meint denn bspw. „viermal gefährlicher“?
Das kann bedeuten, dass es viermal so ansteckend sei oder dass viermal so viele Menschen daran sterben würden. Das ist aber ein himmelweiter Unterschied, noch dazu bei der Fragwürdigkeit des eingesetzten PCR-Tests. Was soll also eine derartige Aussage. Nicht jeder hat seine Studie im Kopf und weiß, worauf er sich bezieht (ich weiß es auch nicht).
Er sagt allerdings auch: „Es ist ein Virus, das man ernst nehmen muss, aber natürlich auch nicht überdramatisieren kann.“
Was soll dieses kann dort – das bedeutet ja, wenn man es so nimmt, wie er es gesagt haben soll, dass man die Gefährlichlichkeit des Virus gar nicht überschätzen kann. Er meinte sicherlich, dass man die Lage nicht überdramatisieren sollte – das ist aber genau das, was jetzt passiert. Leider führt er dazu nichts aus. Vermutlich, weil er weiß, was das für ihn und seine wissenschaftliche Karriere bedeuten würde.

Lulu sagte:
19. September 2020 um 10:13
Wo ist die 4fache Mortalität?
Selbst die Verstrahlten können sie nicht orten:

[Bild: yvq2bo64.png]
https://www.destatis.de/DE/Methoden/WIST...cationFile
Deshalb flüchten sie in ihre Glaskugel:
Aus den bislang vergleichsweise geringen Auswirkungen der Pandemie in Deutschland lässt sich deshalb keineswegs schließen, dass das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ungefährlich sei oder weniger gefährlich als die Grippe. Vielmehr deutet die Entwicklung in Deutschland darauf hin, dass Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen vergleichsweise effizient eingesetzt wurden. Modellrechnungen gehen von 370000 bis 770000 zusätzlichen Sterbefällen in Deutschland aus, wären diese Maßnahmen nicht ergriffen worden und hätte sich das Verhalten der Menschen nicht geändert (Flaxman
und andere, 2020).

Obwohl die Zahlen eine deutliche Sprache sprechen, wird rotzfrech das Gegenteil behauptet und mit irgendwelchen „Modellrechnungen“ begründet.

Wo sind die Erkrankten?

Wo sind die Toten?

Wo ist das Virus?
 
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Corona: Gesundheitsamtsleiter kritisiert Staatsregierung


05.10.2020
Corona: Gesundheitsamtsleiter kritisiert Staatsregierung
Der Leiter des Gesundheitsamtes Aichach-Friedberg, Friedrich Pürner, übt Kritik an der Anti-Corona-Strategie von Ministerpräsident Markus Söder - und damit auch an seinem obersten Dienstherren. Mit seiner Meinung ist Pürner nicht allein.
Friedrich Pürner ist der Leiter des Gesundheitsamtes Aichach-Friedberg - und er kritisiert den Kurs der Staatsregierung im Umgang mit der Corona-Krise. Konkret hadert er mit den Maßnahmen, die er umsetzen soll: Er hält es zum Beispiel für falsch, dass für den Inzidenzwert nur positive Testergebnisse herangezogen werden.
Er ist nicht der einzige: In der Fachwelt gibt es eine Diskussion über die Bedeutung falscher Testergebnisse. Modellrechungen zufolge ist die Zahl "falsch Positiver" hoch. Der Virologe Christian Drosten dagegen sagt, in der Praxis komme das quasi nicht vor.
Pürner: andere Paramenter beobachten
Gesundheitsamtschef Pürner plädiert trotzdem dafür, für den Inzidenzwert auch andere Parameter zu verwenden als positive Tests: "Ich würde beobachten, wie viele tatsächlich an Covid Erkrankte es gibt." Pürner schlägt "Sentinel-Praxen" vor, die es für Grippefälle schon gibt.
Die Meldepflicht von Corona-Fällen möchte Pürner erweitern: Auch die Stärke der Erkrankung sollte erfasst werden. Außerdem würde der Beamte und Mediziner berücksichtigen, wie viele Erkrankte ins Krankenhaus und auf die Intensivstation müssen.
Kritik am Kurs der Staatsregierung
Damit kritisiert er wesentliche Elemente der Corona-Politik von Ministerpräsident Markus Söder. Die Bundes- und die Staatsregierung haben sich darauf verständigt, ab bestimmten Inzidenzwerten die Anti-Corona-Maßnahmen zu verschärfen. Bei einem Wert von über 50 Infizierten gerechnet auf 100.000 Einwohner pro Stadt oder Landkreis gelten strengere Maßnahmen. Ab diesem Schwellenwert ist nach Einschätzung der "Superexperten von RKI und Universitäten" der Punkt, an dem die Nachvollziehbarkeit der Infektionsketten schwierig wird, argumentierte Söder vor einer Woche beim CSU-Parteitag.
Kritik auch von anderen Gesundheitsamtschefs
Bevor Pürner ans Gesundheitsamt Aichach ging, leitete er die Abteilung Epidemiologie und war Leiter der Taskforce Infektiologie am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Unterstützung erhält der Beamte auch vom Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes: René Gottschalk positionierte sich laut Medienberichten der vergangenen Tage ähnlich. Laut Gottschalk gibt es keine Übersterblichkeit bei Covid-19-Kranken.
Die Sterbestatistik, die die täglichen Sterbefälle erfasst, zeigt laut Gottschalk im ersten Halbjahr 2020 keine Auffälligkeiten, im Gegensatz zu der erkennbar höheren Sterbezahl während der Influenza-Zeiten 2017 und 2018 sowie während der Hitzeperiode im Juli 2018. Damit ist Covid-19 nach Gottschalks Einschätzung vergleichbar mit der Grippe. Er fordert eine breite gesellschaftliche Debatte, die mehr als nur virologische Aspekte mit einbezieht.
Pürner: Kinder ohne Maske in die Schule
Entscheidend war für die Staatsregierung auch die Maskenpflicht im Unterricht: "Gerade nach der Urlaubszeit war es wichtig, mit der Maske im Unterricht das Risiko fundamental zu reduzieren, damit nicht viele Schulen wieder geschlossen werden", sagte Söder vor einer Woche beim virtuellen CSU-Parteitag.
Auch hier widerspricht Pürner. Kinder sollten in der Schule keine Maske tragen müssen. Sie sollten in der Pause rausgehen und miteinander spielen dürfen. "Kinder brauchen das", sagt der Vater von drei Kindern. Und er verweist darauf, dass die Kinder sich ja nach der Schule auch privat ohne Maske träfen.
Beamtenrecht: Meinungsfreiheit und Zurückhaltungsgebot
Pürners Argumente sind nicht neu. Angeführt werden sie vor allem von denen, die sich mehr Lockerungen wünschen. Dass ein bayerischer Beamter, der als Leiter eines Gesundheitsamtes die Maßnahmen der Staatsregierung umsetzen muss, sich so deutlich gegen seinen Dienstherrn stellt, ist ungewöhnlich.
Wie das zuständige Finanzministerium mitteilt, gilt die Meinungsfreiheit auch für Beamte. Sie dürften daher auch Kritik an der Politik der Regierung oder Organen ihres Dienstherrn üben. Allerdings gebe es auch ein Mäßigungs- und Zurückhaltungsgebot.
"Weder Impfgegner noch rechtsradikal"
Pürner sagt, er sei weder Impfgegner, noch rechtsradikal. Er wolle nur seine fachliche Meinung äußern, auch als bayerischer Beamter. Intern kritisiere er einzelne Maßnahmen, die er fachlich unbegründet findet. "Remonstrieren" heißt das im Beamtenrecht. Dennoch setzt Pürner die Anweisungen aus dem Gesundheitsministerium nach eigenem Bekunden um. Er betont: "Ich will mich für keine Partei instrumentalisieren lassen, und am allerwenigsten für die AfD."
Vor allem auf Twitter verbreitet er seine von der Regierung abweichende Meinung. Er sei von Vorgesetzten darauf hingewiesen worden, den Titel "Leiter Gesundheitsamt" aus seinem Profil zu entfernen. Dem sei er auch nachgekommen.
Negative Konsequenzen fürchtet Pürner deshalb nicht. Er glaube an "Meinungsfreiheit und Demokratie".

https://www.br.de/nachrichten/bayern/cor...ng,SCRLYkJ
 
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Corona Teil 9: Interview mit Toxikologe und Pharmakologe Prof. Dr. Stefan Hockertz zu den geplanten Covid-19 mRNA Impfungen & was zur ‘COVID-19 RVO’, geplanten Massentests, der Maskenpflicht

Aktuell machen sich viele Menschen Gedanken, was die nächsten Schritte der Regierungen sind – speziell wann und ob eine Impf-Pflicht mit einem Covid-19 Impfstoff kommen wird. Das beides, also Impfstoff & Impf-Pflicht kommen wird – davon gehe ich aus – und in anderen Ländern (u.a. Australien) wird die Impf-Pflicht bereits klar gefordert, inkl. drastischen Einschränkungen für alle (dann) nicht geimpften [8].
Was vielen Menschen nicht bekannt sein dürfte: Der (geplante) Covid-19 mRNA-Impfstoff ist nicht mit ‘herkömmlichen’ Impfstoffen zu vergleichen – die auch schon genug Probleme haben. So sagte Toxikologe und Pharmakologe Prof. Dr. Stefan Hockertz am 30.9.2020 in einem Interview, das ich weiter unten noch im Detail vorstelle, folgendes:
“… Hier wird ganz bewusst mit Menschenleben gespielt … Wir haben es nicht nur mit einer neuen Impfung, sondern mit einem neuen Impfprinzip zu tun… und die Verwendung von Messenger-RNA ist noch nie für den Menschen zugelassen worden… bei dieser Impfung hier fehlen alle nötigen toxischen Studien und Sicherheitsforschungen.
Und Hockertz ist nicht mal ein Impfgegner, sondern sogar Befürworter der klassischen Impfungen – wo 8-12 Jahre Entwicklungszeit & viele Fehlschläge faktisch obligatorisch sind. Vorab noch kurz ein ausschweif und eine kurze Liste der heutigen Themen:
  • Schwerpunkt: Interview mit Toxikologe und Pharmakologe Prof. Dr. Stefan Hockertz zur mRNA-Impfung
  • Nachschlag: Covid-19-Rechtsverordnungs(ermächtigungs)weitergeltungsgesetz  – ein Schrecken ohne Ende?
  • Ganz aktuell: Spahn plant Massentests in Alten- und Pflegeheime, Krankenhäusern, Arzt- und Zahnarztpraxen, etc.
  • Zum Schluss: Maskenpflicht – fakten-frei und Wiedersinnig  – mehrfach wissenschaftlich bestätigt
  • Nachtrag: Die WHO bestätigt das SARS-CoV-2 nur eine normale Grippe ist – mit einer Fatalitätsrate von ca. 0,14%
Am Ende folgt dann noch ein langes und sehr nachdenkliches Fazit.
Tip: Hier geht es zu meinen vorherigen Corina-Artikeln:  Teil 1Teil 2Teil 3Teil 4Teil 5Teil 6, Teil 7 und Teil 8.
Schwerpunkt: Interview mit Toxikologe und Pharmakologe Prof. Dr. Stefan Hockertz zur mRNA-Impfung
In Teil 5 meiner Serie zu Corona schrieb ich bereits:
“….  verlegt eine RNA-Impfung den Produktionsprozess (des Impfstoffes) in den Organismus der Menschen.” und “Nun weiß jedoch niemand, in welche Zellen die RNA tragenden (Nano-)Partikeln migrieren -> hier könnte jede Körperzelle, auch das Gehirn, betroffen sein. Die Reaktion des Immunsystem ist dann auch unvorhersehbar, denn die betroffene Zelle produziert nun die Virenpartikel und das Immunsystem soll der Impf-Logik nach diese Zellen dann mittels Killerzellen ‘vernichten’ (-> also z.B. die Gehirnzellen). Insofern passen für mich dann auch die Daten der Tests mit dem AstraZeneca ‘Impfstoff’, bei dem bei ca. 70% der Probanden von Nebenwirkungen berichtet werden.”
Vorwegnehmen möchte ich nun, das Prof. Dr. Stefan Hockertz im nachfolgenden Interview aussagt, dass bei der klinischen Studie von AstraZeneka nun schon zwei mal transverse Myelitis aufgetreten ist. Das ist eine Autoimmunkrankheit gegen das Knochenmark, die nicht mehr heilbar ist. Dennoch wird die Studie fortgesetzt  – das nur am Rande… In dem nachfolgenden Interview von Milena Preradovic mit Toxikologe und Pharmakologe Prof. Dr. Stefan Hockertz, wird das Ganze noch mal vertieft – und ich denke es ist etwas, was durchaus hörenswert ist – auch wenn das meiste ggf. schon bekannt ist.

weiter hier: https://hcfricke.com/2020/10/03/corona-t...ssentests/
 
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19. November 2020 um 17:24
 
https://www.pravda-tv.com/2020/11/top-pa...gen-wurde/
Top-Pathologe sagt, Coronavirus sei „der größte Schwindel, der jemals an einer ahnungslosen Öffentlichkeit begangen wurde“
Hodkinson bemerkte, dass „soziale Distanzierung nutzlos ist, weil COVID durch Aerosole verbreitet wird, die sich etwa 30 Meter vor der Landung bewegen“, er forderte, dass die Gesellschaft sofort wieder geöffnet wird, um zu verhindern, dass der schwächende Schaden durch Lockdowns verursacht wird.
„Masken sind völlig nutzlos. Es gibt keinerlei Evidenzbasis für ihre Wirksamkeit“, sagte er.
„Papiermasken und Stoffmasken sind einfach Tugendsignale. Sie werden die meiste Zeit nicht einmal effektiv getragen. Es ist absolut lächerlich. Diese unglücklichen, ungebildeten Menschen zu sehen – das sage ich nicht abwertend – zu sehen, wie diese Menschen wie Lemminge herumlaufen, die ohne Wissensbasis gehorchen, um die Maske auf ihr Gesicht zu setzen.“
Der Arzt kritisierte auch die Unzuverlässigkeit von PCR-Tests und stellte fest, dass „positive Testergebnisse, unterstrichen in Neon, keine klinische Infektion bedeuten“ und dass alle Tests abgebrochen werden sollten, da die falschen Zahlen „die öffentliche Hysterie antreiben“.
 
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Medizinprofessor Matthias Schrappe: "Die Bundesregierung ist beratungsresistent"

Der Medizinprofessor Matthias Schrappe hält das Ziel der Bundesregierung, die Inzidenz unter 50 Testpositive je 100.000 Einwohner zu drücken, für unrealistisch. Der Erfolg des Lockdowns sei zudem zweifelhaft, außerdem werde der Schutz der Risikogruppen vernachlässigt.

Der Medizinprofessor und Gesundheitsökonom Matthias Schrappe ist in einem Interview mit der Bild hart mit der Corona-Politik der Regierung ins Gericht gegangen: Der Erfolg des Lockdowns sei sehr zweifelhaft, außerdem missachten die Verantwortlichen ihren Schutzauftrag für die Risikogruppen. Schrappe zweifelt an der Sinnhaftigkeit der bisherigen Strategie: Die Inzidenz auf einen Wert von unter 50 Testpositiven je 100.000 Einwohnern zu halten, sei vollkommen irreal und keine gute Politik. Wenn man diesen Grenzwert dauerhaft unterschreiten will, bräuchte man einen unendlichen Lockdown.

Hintergrund dessen sei, dass die Zahl der akuten Atemwegserkrankungen auch nach Angaben des Robert Koch-Instituts erst im Januar 2021 tendenziell zunehmen werde. In den Wintermonaten werde man daher dieses Ziel nicht erreichen können:

mehr https://deutsch.rt.com/inland/109618-med...resistent/
 
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Prof. Harald Walach
  • 24. November 2020
  • Veröffentlicht in: Corona-Krise 2020, Bröckelnde Mythen, Rezepte gegen die Angst
Masken, Intensivbetten, PCR-Tests, Impfungen – Die apokalyptischen Reiter der Coronakrise stolpern durch den Wald der Fakten

In der Apokalypse des Johannes kommen die berühmten vier apokalyptischen Reiter vor, die die Endzeit ankündigen. Mir kommen die Argumente und Daten um Gesichtsmasken, Intensivbetten, PCR-Testzahlen und Impfungen so ähnlich vor. Aber anders als in der Apokalypse, sind sie eigentlich gerade dabei im Wald der Fakten vom Pferd zu fallen. Hier die Fakten.
Masken sind unwirksam gegen CoV2 Infektionen – die neue dänische Maskenstudie
Lange erwartet, nun endlich publiziert: die erste und einzige randomisierte Studie zur Wirksamkeit von Gesichtsmasken gegen CoV2-Ansteckung. Verhindert das Tragen von Gesichtsmasken CoV2-Infektionen und die damit einhergehende Covid-19-Erkrankung [1]? Um es kurz zu machen: Masken können die Infektion mit CoV2 nicht wirksam verhindern, jedenfalls nicht, wenn man wissenschaftliche Standards anlegt, und das ist ja das, was unsere Politik angeblich tut und will. Zwar wird oft gesagt, man solle Masken tragen, um andere zu schützen. Aber die meisten Menschen tun das schätzungsweise eher, um sich selber zu schützen. Und die Wirksamkeit untersuchen kann man nur, wenn manche sie nicht tragen. Das ist hier geschehen.
Etwas ausführlicher:
Dies ist die einzige und erste Studie, die sorgfältig untersucht hat, ob Maskentragen Ansteckung mit SARS-CoV2 verhindert. Es gibt – das hatte ich in einem früheren Blog schon erwähnt – solche randomisierten Studien bei Grippeviren. Jefferson und Kollegen haben dazu einen Review gemacht, der dem Maskentragen zur Verhinderung von Grippe bescheinigt, dass es unwirksam ist [2]. Randomisierte Studien gelten als das wichtigste Instrument, um Wirksamkeit im Bereich der klinischen Interventionen festzustellen. Das ist deswegen so, weil die Randomisation, also die Zufallszuteilung, Ausgangsvariablen über beide Gruppen gleich verteilt und daher die Wahrscheinlichkeit reduziert, dass Unterschiede im Ergebnis auf schon vorher bestehende Ungleichheiten zwischen Gruppen zurückzuführen sind, wie das bei reinen Beobachtungsstudien der Fall sein kann. Solche Beobachtungsstudien haben eine mögliche Wirksamkeit von Masken durchaus nahegelegt. Diese randomisierte Studie widerlegt diese Meinung allerdings.
Dänische Forscher haben in einer pragmatischen Studie, an der insgesamt 6024 Menschen teilgenommen haben, etwa die Hälfte der Teilnehmer der Intervention zugeteilt: sie erhielten die Instruktion, wenn sie draußen waren, in der Bahn, in der Stadt, etc., eine Maske zu tragen. Es handelte sich dabei tatsächlich auch um Menschen, die täglich mindestens 3 Stunden das Haus verließen. Sie erhielten auch entsprechende Masken, und zwar chirurgische, die 98% Filtrationsrate haben. Die Kontrollgruppe erhielt weder die Instruktion noch bekamen sie Masken. 93% der Leute in der Interventionsgruppe hielten sich immer oder fast immer an die Vorgaben, 7% nicht.
Die Teilnehmer wurden in zwei Schichten rekrutiert und jeweils für einen Monat beobachtet. Das Zielkriterium am Ende war eine klinische Infektion, nachgewiesen mit einer von folgenden Möglichkeiten:
  • Eine klinisch manifeste Covid-19 Erkrankung
  • Eine immunologisch mit Antikörper Testung nachgewiesene Infektion
  • Eine mit PCR-Testung mit 25 Zyklen nachgewiesene Kontaktnahme mit dem CoV2-Virus.
Andere Infektionen waren ein sekundäres Zielkriterium.
4862 oder knapp 81% beendeten die Studie und lieferten Daten. 42 Personen in der Interventionsgruppe, die Maskentragen empfohlen bekommen hatte, also 1,8%, wurden krank bzw. infiziert und 53 oder 2,1% in der Kontrollgruppe. Das ist ein winziger und nicht-signifikanter Unterschied von 0,3 Prozentpunkten, der sich statistisch als eine sog. Odds-Ratio oder eine Verhältniszahl von Erfolg zu Misserfolg in beiden Gruppen von 0.82 niederschlägt. Die Behandlungsgruppe hatte also einen Vorteil gegenüber der Nichtbehandlungsgruppe von 18%. Aber dieser Unterschied war mit dieser Studiengröße nicht abzusichern. Die Schwankungsbreite des Effekts liegt zwischen 0,54 bis 1.23. Das heißt, es könnte auch ein Vorteil von 46% gewesen sein oder ein Nachteil von 23%. Diese Werte wurden anhand der Personen bestimmt, die die Studie beendet haben. Hätte man alle genommen, die randomisiert worden waren, wie man das normalerweise tun würde (ein sogenanntes „intention to treat“ Protokoll), dann wären es 1,4% in der Behandlungsgruppe und 1,8% in der Kontrollgruppe gewesen, was keinen großen Unterschied ausgemacht hätte, sondern den Effekt noch weiter verdünnt hätte.
Es ist also ein leichter Effekt zu erkennen, der aber in keiner Weise statistisch über die Schwankung hinausgeht, die man erwartet. Die Autoren gingen ursprünglich von einer Zunahme von 2% der Infektionen aus, und dass das Maskentragen das Risiko um 50% verringern würde, also 1% statt 2% und erwarteten also eine OR = 0.5. Das ist eine klinisch vernünftige Schätzung und für einen solchen Effekt war die Studie auch ausgelegt. Um einen solch kleinen Effekt, wie nun gefunden, abzusichern, müsste man wesentlich mehr Menschen untersuchen.
Aber ist das sinnvoll? Man sieht bei einer Zusatzanalyse, in der nur die Leute eingeschlossen worden sind, die tatsächlich wie vorgeschrieben die Masken getragen haben, dass der Prozentsatz der Infizierten auf 2% gegenüber 2,1% in der Kontrollgruppe anstieg, der Unterschied also noch kleiner wurde. Die Verhältniszahl von Infektionen mit anderen Atemwegsviren, der sekundäre Zielparameter, war ungefähr gleich (OR =  0.84; 9 Personen mit und 11 Personen ohne Maske) und ebenfalls nicht signifikant.
Dabei sollte man bedenken, dass hier gute Masken untersucht wurden, nicht die Alltags-Stoffmasken, die die meisten Leute eben tragen. Nicht einmal die besseren Masken machen also einen wirklichen Unterschied.
Die Studie muss bewertet werden im Kontext der Situation in Dänemark zu der Zeit. Die Regierung ordnete Quarantäne an für Leute, die positiv getestet worden waren; es wurde empfohlen, Abstand zu halten, Hände zu desinfizieren und sich an Hygieneregeln zu halten, aber es galt keine Maskenpflicht und alle öffentlichen Betriebe waren zugänglich. Die Autoren beobachteten ähnliche Infektionsraten wie sonst auch, also die etwa erwarteten 2%.
Es ist wichtig festzuhalten, dass hier keine hypersensiblen PCR-Tests angewandt wurden (siehe unten), sondern eine konservative Strategie verwendet wurde, die mit 25 Vermehrungszyklen arbeitet und damit einen positiven Befund nur dann ausgibt, wenn man auch noch von einem vermehrungsfähigen Virus ausgehen kann.
Die Maskenpflicht, die derzeit bei uns überall praktiziert wird, steht also auf denkbar schwachen Füßen. Die Idee, dass man mit Maskentragen andere schützt, weil man nicht weiß, ob man selber infiziert ist, ist sehr wackelig. Normalerweise ist man nur ansteckend, wenn man Symptome aufweist. Und wer hustet und rotzt, der kann unter einer Maske nicht normal atmen und herumgehen und bleibt daher besser Zuhause. Und wer das nicht tut, braucht auch keine Maske. Wenn Viren wirklich freigesetzt werden, dann fallen Sie auch nicht nach 1,5 m zu Boden, sondern können über weite Strecken in der Luft bleiben. Und dagegen helfen weder Masken noch Abstandsregeln wirklich, sondern allenfalls ein funktionierendes Immunsystem. Und das ist auch der Grund, ich erwähnte es, warum wir keine höhere Zahl klinisch relevanter Infektionszahlen haben: bis zu 50% der Bevölkerung sind bereits durch Immunität gegen andere Coronaviren über eine Kreuzreaktion auch vor diesem geschützt [3].
Der apokalyptische Reiter Nummer eins ist also am Straucheln. Vermutlich müsste man eine sehr viel größere, sehr viel teurere und sehr viel aufwändigere Studie mit ca. 20.000 Menschen oder mehr durchführen, um den hier gefundenen kleinen Effekt wirklich gut absichern zu können. Das kostet einen ein- bis zweistelligen Millionenbetrag. Ist ein Unterschied von -0.3 Prozentpunkten dies wert? Es könnte u.U. wertvoll sein, wenn es sich bei CoV2 wirklich um einen Killervirus handeln würde, der unsere Gesellschaft in den Grundfesten bedroht. Das tut er aber nicht. Was unsere Gesellschaft wirklich in den Grundfesten bedroht, das ist die komplette Überreaktion der Politik, der Medien und der Öffentlichkeit.
Das kann man übrigens sehr knapp in 5 Minuten in diesem Video hören, in dem Dr. Roger Hodkinson, ein führender kanadischer Pathologe und Virologe, der Regionalregierung von Alberta in Canada die Leviten liest.
Der momentane Umgang mit Corona, sagt er, sei „the greatest hoax ever perpetrated on an unsuspecting public – die größte Irreführung, die jemals an einer ahnungslosen Öffentlichkeit begangen wurde“: Politik, die Medizin spielt. Ich höre mir solche Sachen normalerweise nicht an. Aber dies hier ist es wert. Ich empfehle es vor allem Leuten in der Politik. Wen wundert es, wenn sich langsam bürgerlicher Ungehorsam breit macht?....

weiter hier https://harald-walach.de/2020/11/24/mask...er-fakten/
 
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4. Dezember 2020 um 16:20
„Die Riege der „Corona-Skeptiker“ ist um eine renommierte Stimme reicher. Als ehemaliger wissenschaftlichen Leiter der Forschungsabteilung des US-Pharmakonzerns Pfizer kritisiert Dr. Mike Yeadon vehement die Verwendung von PCR-Tests. Zudem gebe es keinen Bedarf für flächendeckende Corona-Impfungen.“
https://lockdownsceptics.org/the-pcr-fal...-epidemic/
https://de.rt.com/international/109979-e...ite-welle/
 
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Eine interdisziplinäre Gruppe aus Südafrika sorgt für Furore

Forschungsergebnisse: Experten widersprechen den Corona-Narrativen

Die kritische Gegenöffentlichkeit zum „offiziellen“ Corona-
Narrativ hat Zuwachs bekommen: die Gruppe „Pandemics – Data & Analytics (PANDA)“ aus Südafrika, die sich kritisch mit einseitiger Forschung auseinandersetzt. Das Ziel ist eine offene wissenschaftliche Debatte zur sogenannten Pandemie.
Jeder kennt die Horrormeldungen und -studien regierungstreuer Forscher, die vor Mutationen und zigtausend Toten warnen und damit das Futter für harte Lockdowns planloser Politiker liefern. Im ersten PANDA-Online-Briefing räumt Dr. Mike Yeadon, immerhin früher ein leitender Wissenschaftler bei Pfizer,
mit diesem Mythos auf. Die Veränderung von Viren sei völlig normal und in der Regel tendieren deren Mutationen dazu, im Laufe der Zeit immer weniger ansteckend und gefährlich zu werden....

mehr https://www.wochenblick.at/forschungserg...arrativen/
 
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