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Volkmarsen - Auto fährt in Menschenmenge
#81
Amokfahrt in Volkmarsen
02.03.
Volkmarsen: Wilde Verschwörungstheorien nach Amokfahrt - Polizei kämpft gegen Fake News
Nach der Amokfahrt in Volkmarsen hatten einige Nutzer im Internet Falschnachrichten verbreitet. Es kursierten wilde Verschwörungstheorien. 
  • Nach der Amokfahrt in Volkmarsen hatten sich schnell Falschnachrichten im Netz verbreitet.
  • Einige AfD-Profile hatten die Falschnachrichten geteilt.
  • Die Polizei bat Nutzer darum, keine ungesicherten Meldungen ins Netz zu stellen.
Volkmarsen/Kassel - Im Zuge der Ermittlungen zur Amokfahrt in Volkmarsen hat die Polizei Nordhessen die Öffentlichkeit kontinuierlich über ihre Social-Media-Kanäle informiert. Vor allem auf Twitter verbreitete die Polizei gesicherte Informationen. Einerseits, um die Bevölkerung zu informieren, andererseits aber auch, um Gerüchten, Spekulationen und Falschnachrichten vorzubeugen, wie Polizeisprecher Matthias Mänz gegenüber der HNA-Redaktion sagte.
„Wir wissen von anderen Großeinsätzen, wie rasant sich Falschnachrichten besonders über die sozialen Medien verbreiten. Deshalb haben wir frühzeitig damit begonnen, über Twitter seriöse Informationen herauszugeben“, so Mänz.
Die Polizei hatte damit den richtigen Riecher. So dauerte es auch nach der Amokfahrt in Volkmarsen bei Kassel in Hessen nicht lange, bis im Netz Verschwörungstheorien auftauchten. Auf einer anonymen Website wurde behauptet, in Volkmarsen habe es einen islamistisch motivierten Anschlag gegeben. 
Nach Amokfahrt in Volkmarsen: AfD-Profile hatten die Falschmeldung geteilt
Obwohl keine Quelle genannt wurde, teilten einige AfD-Profile diese Falschmeldung. Zudem kursierte ein Foto, das angeblich den Täter zeigen soll. Auch diese Falschmeldung wurde von der Polizei auf Twitter umgehend dementiert.
"Bei der abgebildeten Person handelt es sich definitiv nicht um den Täter": Die Polizei in Nordhessen sorgt sich nach dem Vorfall beim Karnevalsumzug in #Volkmarsen über derzeit kursierende Falschnachrichten. https://t.co/kD3hPPtsFn
— DER SPIEGEL (@derspiegel) February 25, 2020
Die Polizei hatte bereits direkt nach der Amokfahrt in Volkmarsen davor gewarnt, Videos, Fotos oder ungesicherte Informationen ins Netz zu stellen. „Wir appellieren eindringlich an alle, die Bilder oder Videos aus Volkmarsen haben: Halten Sie sich zurück mit Spekulationen; verbreiten Sie keine dieser Aufnahmen“, schrieb die Polizei auf Twitter.

mehr https://www.hna.de/welt/anschlag-volkmar...60916.html
 
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#82
News-Ticker
Nach Gewalttat in Volkmarsen: Zahl der Opfer steigt auf 102 - Täter schweigt
03.03.20 
Nach der Amokfahrt an Karneval in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) steigt die Zahl der Opfer vom Rosenmontagszug weiter. Der Tatverdächtiger Maurice P. schweigt weiterhin.
  • Offizielle Zahl der verletzten Opfer der Amokfahrt in Volkmarsen steigt auf 102
  • Autofahrer (29) rast in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) an Karneval in Menschenmenge
  • Innenminister Peter Beuth: „Unfassbare Tragödien“
<<<TICKER AKTUALISIEREN>>>
Update, Dienstag, 03.03.2020, 19.19 Uhr: Die Staatsanwaltschaft hat die Zahl der Verletzten vom Angriff an Karneval auf den Rosenmontagszug in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) nochmal erhöht. Wie ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt mitteilte, gehe man derzeit von 102 körperlich und psychisch Verletzten aus. 
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft habe der Tatverdächte Maurice P., der mit seinem Auto an Karneval bei einem Rosenmontagszug in Volkmarsen (Hessen) in eine Menschenmenge raste, bislang keine Angaben zur Tat gemacht und sein Schweigen nicht gebrochen. Er sei vernehmungsfähig und befinde sich weiterhin in Untersuchungshaft. Der 29-Jährige ist laut Staatsanwaltschaft in diesem Verfahren Alleinbeschuldigter.
Nach Amokfahrt auf Rosenmontagszug an Karneval in Volkmarsen bei Kassel (Hessen): Polizei bittet um Hinweise
Update, Dienstag, 03.03.2020, 15.25 Uhr: Mehr als eine Woche ist es nun her, dass in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) ein Auto bei einem Rosenmontagszug an Karneval in eine Menschenmenge gefahren ist. Die Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und des Polizeipräsidiums Nordhessen wegen des Verdachts des versuchten Mordes gegen den 29-Jährigen Tatverdächtigen Maurice P. aus Volkmarsen laufen weiter auf Hochtouren. Die Polizei hat inzwischen eine Sonderkommission eingerichtet.
Zur Rekonstruktion des genauen Tatverlaufs bitten die Ermittler weiterhin um Fotos und Videos, die am Rosenmontag beim Karnevalszug in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) aufgenommen wurden und im Zusammenhang mit den Ereignissen stehen könnten. Auf ihrem Hinweisportal nimmt die Polizei Videos, Fotos und auch weitere sachdienliche Hinweise entgegen...........

https://www.hna.de/lokales/frankenberg/k...57167.html
 
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#83
Volkmarsen: Ermittler sprechen jetzt von 122 Verletzten

https://web.de/magazine/panorama/volkmar...n-34495610
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#84
(07.03.2020, 00:09)BSB schrieb: Volkmarsen: Ermittler sprechen jetzt von 122 Verletzten

https://web.de/magazine/panorama/volkmar...n-34495610

Ach siehstuwoll. 

Volkmarsen Karnevalszug: 30 - 52 - 60 - 89 - 102 - 122
Essen Bushaltestelle: 12 - immer noch 12

Die HNA schreibt:
Nach Gewalttat in Volkmarsen: Zahl der Opfer steigt auf 122 - Maurice P. schweigt zur Tat
06.03.20 21:58
Nach der Amokfahrt an Karneval in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) steigt die Zahl der Opfer vom Rosenmontagszug weiter. Der Tatverdächtiger Maurice P. schweigt weiterhin.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------

Maurice P. schweigt. Ich schätze, das mit dem Sprechen geht noch nicht. Nach Zusammenschlagen durch 3 bis 4 Bodybuilder schwere Kopfverletzungen, vielleicht auch Zähne ausgeschlagen o.ä. Das dauert ein wenig, bis man da wieder normal essen und sprechen, geschweige denn durch Verhöre belastet werden kann.
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#85
(07.03.2020, 00:49)fhh schrieb: Ach siehstuwoll. 

Volkmarsen Karnevalszug: 30 - 52 - 60 - 89 - 102 - 122
Essen Bushaltestelle: 12 - immer noch 12

Die HNA schreibt:
Nach Gewalttat in Volkmarsen: Zahl der Opfer steigt auf 122 - Maurice P. schweigt zur Tat
06.03.20 21:58
Nach der Amokfahrt an Karneval in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) steigt die Zahl der Opfer vom Rosenmontagszug weiter. Der Tatverdächtiger Maurice P. schweigt weiterhin.
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Maurice P. schweigt. Ich schätze, das mit dem Sprechen geht noch nicht. Nach Zusammenschlagen durch 3 bis 4 Bodybuilder schwere Kopfverletzungen, vielleicht auch Zähne ausgeschlagen o.ä. Das dauert ein wenig, bis man da wieder normal essen und sprechen, geschweige denn durch Verhöre belastet werden kann.

Falls es diese Prügelattacke so gab ... Faktisch schweigt er erst mal nur, wozu er jedes Recht hat. Über Notwehr wäre so eine schwere Körperverletzung evtl. hinausgegangen und es würde sich evtl. die Frage nach einer strafrechtlichen Verantwortung der Schläger stellen, also ob das noch ein Notwehrexzess war. Denn nach der Wegnahme des Zündschlüssels bestand unmittelbare Gefahr ja eigentlich nicht mehr.

(Dramaturgisch ähnelt das Schweigen ein wenig dem des Vaters von Tobias Rathjen, der angeblich wegen schweren Schocks in der Psychiatrie verschwand.)
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#86
@Kalter Hornung
Wenn es stimmte, dass er - unbekannterweise - nach dem Stopp (Fahrt gegen blaue Mülltonne und Bordstein) aus dem Auto gezogen und krankenhausreif geprügelt wurde, hätten die "kräftigen Volkmarser" (O-Ton der 16-jährigen Helferin) auf jeden Fall eine Straftat begangen. Es gibt doch sehr häufig Fälle, wo ein Fahrer/-in aufgrund gesundheitlicher Ausfälle die Kontrolle über ein Fahrzeug verliert. 
Wussten oder kannten die "kräftigen Volkmarser" die Situation und den Fahrer, und wollten ihn bestrafen, so müsste geklärt werden, was die miteinander zu tun hatten. Immerhin hat Lea-Sophie sofort den Autoschlüssel gezogen, den Wohnungsschlüssel vom Bund gelöst [woher wusste sie....??] und "in ihre Tasche gestopft" (O-Ton) sowie den Fahrzeugschlüssel einem Kumpel übergeben. 

Es wurde m.E. nach bis jetzt noch nicht gesagt, wem der Mercedes gehörte. Hab ich zumindest noch nichts drüber gelesen.
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#87
(07.03.2020, 14:27)fhh schrieb: @Kalter Hornung
Wenn es stimmte, dass er - unbekannterweise - nach dem Stopp (Fahrt gegen blaue Mülltonne und Bordstein) aus dem Auto gezogen und krankenhausreif geprügelt wurde, hätten die "kräftigen Volkmarser" (O-Ton der 16-jährigen Helferin) auf jeden Fall eine Straftat begangen. Es gibt doch sehr häufig Fälle, wo ein Fahrer/-in aufgrund gesundheitlicher Ausfälle die Kontrolle über ein Fahrzeug verliert. 
Wussten oder kannten die "kräftigen Volkmarser" die Situation und den Fahrer, und wollten ihn bestrafen, so müsste geklärt werden, was die miteinander zu tun hatten. Immerhin hat Lea-Sophie sofort den Autoschlüssel gezogen, den Wohnungsschlüssel vom Bund gelöst [woher wusste sie....??] und "in ihre Tasche gestopft" (O-Ton) sowie den Fahrzeugschlüssel einem Kumpel übergeben. 

Es wurde m.E. nach bis jetzt noch nicht gesagt, wem der Mercedes gehörte. Hab ich zumindest noch nichts drüber gelesen.

VT-mäßig würde ich sagen, man hat im Script beim letzten London-Bridge-Fake abgeschrieben, als beherzte Ex-Knackis den Killer niederschlugen. Der desorientierte deutsche Otto-Normalmichl ist zu solchen koordinierten Reaktionen imo kaum noch fähig, weil er gar nicht weiß, ober am Ende selbst Probleme bekommt. Deshalb bin ich da etwas skeptisch, ob diese Prügelei überhaupt stattfand, ergo das gesamte Ereignis mit inzwischen angeblich 120 Verletzten - Tendenz weiter steigend :D

Auf jeden Fall mal beobachten, was da der künftige Verteidiger dazu meint und ob's Strafverfahren gegen die Schläger gibt.
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#88
(07.03.2020, 16:04)kalter hornung schrieb: VT-mäßig würde ich sagen, man hat im Script beim letzten London-Bridge-Fake abgeschrieben, als beherzte Ex-Knackis den Killer niederschlugen. Der desorientierte deutsche Otto-Normalmichl ist zu solchen koordinierten Reaktionen imo kaum noch fähig, weil er gar nicht weiß, ober am Ende selbst Probleme bekommt. (....)

Auch möglich. 

Da es im Moment so gar nichts zu berichten gibt, hier noch ein BILD-Artikel zur Unterbringung in der JVA Frankfurt, Ausstattung der Zelle, was es zu essen gibt usw.

https://www.bild.de/bild-plus/news/inlan...1546460302
von: MICHAELA STEUER
veröffentlicht am 05.03.2020 - 12:50 Uhr

Frankfurt – Bett, Stuhl, Tisch, Toilette. Kein Fernseher, zum Frühstück gibt es Graubrot mit Margarine und Marmelade: Das neue Leben von Maurice Pahler (29), der am 24. Februar in Volkmarsen mit seinem Auto in einen Karnevalszug gerast ist und rund 100 Menschen verletzte.
Vergangene Woche wurde Pahler aus der JVA Kassel in die JVA I nach Frankfurt überstellt, sein Anwalt beantragte Akteneinsicht. Bis heute soll Pahler nach BILD-Informationen zu seinem Motiv schweigen, keine Angaben machen.

Aus Eigenschutzgründen wurde der 29-Jährige die ersten Tage zunächst in einem sogenannten „besonders gesicherten Raum“ untergebracht, regelmäßig wurde nach ihm geschaut.

Jetzt sitzt er in einer Einzelzelle, wird aber „engmaschig betreut“, so ein Justizmitarbeiter zu BILD.

Sein Alltag: Morgens wird zwischen 7 und 8 Uhr das Frühstück ausgeliefert. Weiß- bzw Graubrot, Margarine, Tee oder Kaffee, Eier werden ihm in die Zelle gebracht. Zwischen 12 und 13 Uhr gibts Mittagessen.

Am Freitag ist es ein Teller vegetarische Bolognese mit Nudeln und einem kleinen Salat, abends zwischen 18 und 19 Uhr wieder Grau- bzw. Weißbrot mit Margarine, Tee und einer Quarkspeise.

Nur am Samstag gibt es eine Besonderheit. Da bekommt er zu seinem Frühstück noch einen Berliner in die Zelle geliefert.

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Anhang 1: Bild zum obigen Artikel
Anhang 2: bearbeitetes Foto mit aufsteigender schwarzer Wand aus einem anderen Artikel


Angehängte Dateien Thumbnail(s)
       
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#89
https://www.kurier.de/inhalt.polizei-nim...2f2b9.html
dpa,  24.02.2020 - 23:18 Uhr
(.....)
Dabei wurden nach Angaben des Frankfurter Polizeipräsidenten Gerhard Bereswill 30 Menschen verletzt, sieben davon schwer.

[/url]Polizei Nordhessen@Polizei_NH 
25.02.20, 08:19 Uh

[url=https://twitter.com/hashtag/Volkmarsen?src=hash]#Volkmarsen
 Aktuell befinden sich noch 35 Personen in stationärer Behandlung im KH. Weitere 17 wurden ambulant behandelt &amp; konnten das KH bereits verlassen. Unter den Opfern befinden sich auch 18 Kinder. Das Motiv des Täters ist noch unklar. Die Ermittlungen laufen weiterhin. 


https://de.euronews.com/2020/02/25/auto-...-betrunken
Zuletzt aktualisiert: 27/02/2020

52 Menschen wurden verletzt, 35 von ihnen schwer, 

https://www.focus.de/regional/karneval/k...83755.html
27.02.2020, 16:05

76 Menschen wurden verletzt, sieben von ihnen schwer.

https://www.hessenschau.de/panorama/auto...n-100.html
Aktualisiert am 06.03.20 um 17:38 Uhr

Bei dem Angriff wurden 122 Menschen verletzt
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#90
Gut drei Wochen nach der Auto-Attacke auf den Rosenmontagsumzug in Volkmarsen wird die Zahl der Verletzten mit 154 angegeben. Zwei Menschen liegen im Koma. Der mutmaßliche Täter schweigt indes.
https://www.hessenschau.de/panorama/auto...e-100.html
Antworten


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