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Zeitungsmeldungen
#81
www.spiegel.de/panorama/justiz/hanau-vater-des-attentaeters-von-vor-gericht-egozentrisch-wahnhaft-voellig-unempathisch-a-19b184ac-4fe3-4c69-9e42-a92c484f72f4#ref=rss

Der Mann, der in der Nacht des Attentats von Hanau gefesselt abgeführt wurde, trägt an diesem Mittwoch erneut Handschellen. Im karierten Hemd betritt Hans-Gerd R. den Brüder-Grimm-Saal im Congress Park, den das Amtsgericht Hanau zum Sitzungssaal umfunktioniert hat. Eigentlich geht es um vergleichsweise kleine Delikte. Doch wohin er schaut: Fotografen, Kamerateams, neugierige Blicke. Der 74-Jährige steht vor allem wegen der schrecklichen Tat seines Sohnes im öffentlichen Interesse. Der Sohn hatte am Abend des 19. Februar 2020 neun Menschen mit migrantischen Wurzeln erschossen, anschließend die eigene Mutter und sich selbst.

Als Hans-Gerd R. in jener Nacht in Handschellen im Polizeitransporter saß, war unklar, welche Rolle er spielte. War er eingeweiht? Teilte er die rassistische Weltanschauung seines Sohnes? Welchen Einfluss hatte er auf den 43-Jährigen? Den Ermittlungen zufolge gibt es bis heute keine Anhaltspunkte für eine Verwicklung in die Tat des Sohnes. Das Verfahren vor dem Amtsgericht Hanau lässt nun jedoch zumindest den Schluss zu, dass die beiden Männer sich in ihrem wahnhaften Blick auf die Welt sehr ähnelten.

Angeklagt ist Hans-Gerd R. wegen Beleidigung in drei Fällen.
 
Antworten
#82
Er tritt sehr offensiv – ggf. sogar radikal - auf und wenn man den behördlichen Respekt verweigert , dann ist man eben wahnhaft, durchgeknallt usw..
 
Der SPIEGEL meldet u.a.:
 
Die Richterin trägt Schriftsätze vor, die R. verfasst hat. Es gefällt ihm, wie seine Theorien nun in der Öffentlichkeit ausgebreitet werden.
Als Schlootz mangels Relevanz auf einen Teil verzichten will, besteht R. darauf, alle seine Ausführungen vorzulesen.
 
Quelle: https://www.spiegel.de/panorama/justiz/h...f4#ref=rss
 
Und was war nicht relevant?
 
Darin schreibt R. über die »Vorfälle von Hanau«, gemeint ist das Attentat, bei dem sein Sohn neun Menschen erschoss.  
 
Das ist sehr  spannend.
Wir haben einen erstklassigen Zeugen und auf einmal ist der nicht mehr relevant.
Und was sagt der Mann zum Thema?
 
Er spricht von »Mord an meinem Sohn und an meiner Frau« und von »Mordversuch« an ihm selbst. Er schürt Zweifel am Tod des hessischen Finanzministers Thomas Schäfer, verbreitet Verschwörungstheorien zum NSU und fordert die Entlassung von Innenminister Horst Seehofer.
 
Das könnte ich ja fast selbst unterschreiben, denn bei allem stinkt es irgendwo ganz fürchterlich.
Doch das ist im Orwell-Staat eben nicht mehr relevant.
Interessant ist, wie die Orwell-Marionetten das wirklich Relevante umschiffen.
 
Der Gutachter charakterisiert R. als egozentrisch, selbstverliebt, unreflektiert und völlig unempathisch für die Bedürfnisse seiner Umgebung. Er attestiert R. zwar ein hohes kognitives Niveau und eine rhetorische Begabung, aber auch eine wahnhafte Störung, die nicht behandelbar sei. Der Angeklagte folgt dem Vortrag aufmerksam.
 
Wenn es politisch nicht paßt, droht man mit der Klapse! Das gab's schon mal in einem anderen kleinen zänkischen Staat mit Namen DDR!
 
Der Angeklagte fühle sich als Opfer des Systems; er bestreite die Taten seines Sohnes und glaube an Verschwörungen und die Beteiligung von Geheimorganisationen, die für den Tod seines Sohnes und den seiner Frau verantwortlich seien.
Alles sei »ein großes Unheil, das der Familie R. widerfahren ist«, fasst der Sachverständige die Sicht des Angeklagten zusammen.

 
Diese Gemengelage erinnert mich stark an das unsichtbare Netz, welches ich bei den Amokläufen, um die Täter wahrnahm.
Daher vermute ich ähnliche Hintergründe.
 
mfG
nereus
Antworten
#83
Zitat:Ihm sei es darum gegangen, die Menschen zu »verunglimpfen und herabzusetzen«, so Schlootz. »Die Diffamierung der Personen stand im Vordergrund.«

Woher der Gedanke  erfahren wir nicht.

Darum hilft den Gutmenschen  nur Praxis  als Prüfstein der  Erkenntnis.

Und Halle ist nun mal Ideal wo unsere  Wahrheits-Barone ihre Erzählungen umsetzen dürfen  müssen  sollten.
Und wenn dann wer scheitert  in der Humboldt Straße  mit der Bombe die auf 157 Meter tödlich, warum  dann nicht den Gutgläubigen  spielend auf die Umsetzung  der Wahrheit der Mär bestehen?
Und auf 157 Millimeter  und 157 Zentimeter  ist ja weder am Holz des Tores  noch am Laub auf der Straße  der geringste Schaden darum sollten  die Bonzen genau  dort  die Explosion  überwachen.

Das telefonieren ohne Netz und das abschießen der Türklinke dann im abgewandelten Milgram-Experiment wo die Spannung nach Fehlern automatisch verdoppelt wird.
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