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8 Tote nach Schiesserei in Hanau
(22.02.2020, 12:29)Elias Davidsson schrieb:
(22.02.2020, 07:45)Rundumblick schrieb: Zwischendrin:

In Thüringen hat man per Geheimpapier den Weg zur Blockpartei geebnet (ohne natürlich die AfD zu fragen), In Syrien treten Merkel, Macron und Erdogan nach Besprechung de facto in den Krieg gegen Syrien ein und innenpolitisch werden Gesetze auf den Weg gebracht, die zutiefst bürgerrechtsfeindlich die Verfassung sprengen.

Also wenn da Ablenkung nicht Not tut, wann dann..................

Ich empfehle in diesem Forum parteipolitischen Schlußfolgerungen zu vermeiden, sondern zunächst rein forensisch zu arbeiten. Schreiben Sie bitte nicht über mutmaßlichen Motive bis die Tatbestände geklärt werden.

Und ich sage, daß Thema bitte verschieben und aufteilen in Forensik, motivlage, Mutmaßungen und parteipolitische Sicht. Die hat nämlich eine überragenden Stellung in diesem Fall. Bis die Forensik geklärt ist in diesem Fall, sind wir nämlich schon beim nächsten Fall, der den jetzigen überdeckt. Danke!
 
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(22.02.2020, 13:18)kalter hornung schrieb:
(22.02.2020, 12:38)Elias Davidsson schrieb: Es gibt kein Grund für mich diese Zeugenaussage als unecht zu bezeichnen. Die Darstellung des Ereignisses ist lebendig und nachvollziehbar.  Er unterscheidet zwischen was er glaubte (Spielpistole) und was er erlebte, was ihn als glaubwürdig macht.

Sachliche Gründe, die Echtheit zu verneinen, gibt es freilich nicht.

Ich weiß nicht, ob ein tatsächlich Traumatisierter in dieser Weise klar strukturiert, detailliert, anekdotisch - also "lebendig" - und gleichzeitig telegen berichtet, um dann an der richtigen Stelle "zusammenzubrechen", ob sich ein tatsächlich Traumatisierter in dieser Weise durch Bild "vermarkten" lassen würde - und zwar bereits am Folgetag? Keine psychologische Betreuung? Keine Kommunikationsvorgaben durch Ermittler und Polizei? Als Zeuge sofort an den Tatort zurückkehren, um Interviews zu geben? Die fehlende Empathie bzw. "Nichtreaktion" des Reporters auf den emotionalen Ausbruch wirkt auf mich ebenfalls dissonant, selbst wenn man die Rücksichtslosigkeit der Branche einbezieht. Das sind für mich die "emotionalen" Unstimmigkeiten.

Daß er als direkter Augenzeuge eine direkt erlebte Schießerei als nicht bedrohlich realisiert, widerspricht zumindest zahlreichen Berichten von panikartigem Verhalten bei Shootings. Hier stellt er es so dar, daß er sich bei den Schüssen vor dem Kiosk zunächst nichts gedacht habe (was ich noch gut nachvollziehen kann), aber auch als der Täter hereingekommen sei und auf weitere Opfer geschossen habe, sei der Zeuge noch immer von einer Spielzeugpistole ausgegangen, sprang aber dann trotzdem mit anderen hinter den Thresen. Mag sein, daß da in der Erinnerung einiges auch durcheinanderkommt, aber wirklich konsistent ist das für mich nicht.

Ich halte das für Verhalten für echt. Auf der einen Seite - nach dem dramatischen Erlebnis - setzt im Gehirn das Verdrängen und Rationalisieren ein. Das gelingt dem Betroffenen exakt bis zu dem Punkt, wo sich seine Emotionen Bahn brechen, weil er das Geschehene noch nicht "rationalisiert" hat.
Sogar das Verhalten des Reporters erscheint mir plausibel. Mir scheint, er will verhindern von den Emotionen angesteckt zu werden...
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(22.02.2020, 15:22)Boris B schrieb: Ich halte das für Verhalten für echt. Auf der einen Seite - nach dem dramatischen Erlebnis - setzt im Gehirn das Verdrängen und Rationalisieren ein. Das gelingt dem Betroffenen exakt bis zu dem Punkt, wo sich seine Emotionen Bahn brechen, weil er das Geschehene noch nicht "rationalisiert" hat.
Sogar das Verhalten des Reporters erscheint mir plausibel. Mir scheint, er will verhindern von den Emotionen angesteckt zu werden...

Ich habe leider nicht deine psychologischen Fachkenntnisse zur Streßbewältigung (außer dem natürlich, was medial an Expertenmeinungen anläßlich solcher Ereignisse für gewöhnlich herangezogen wird), sondern kann da nur auf Lebenserfahrung und persönliche Beobachtungen zurückgreifen. Und da habe ich schon viele echte, aber eben auch falsche Tränen gesehen. Daher hier eine gewisse Skepsis, mögliche Irrtümer selbstverständlich eingeschlossen. Bei der Einschätzung von verdrängtem Mitgefühl bei Bildjournalisten werden wir wohl keine Übereinstimmung erzielen. ;-)

Von diesen subjektiven Wertungen abgesehen, sind natürlich seine Aussagen inhaltlich als solche wichtig. Und das sollte im Vordergrund stehen.
Antworten
Zeugenaussagen zu dem „Terroranschlag“ in Hanau





Sprach Los vor 8 Stunden 
Das passt ja gut in die politische Agenda der Altparteien, um eine verhasste Partei und deren Anhänger zu diskreditieren. Die, die die öffentliche Darstellung glauben, fühlen sich, in ihrem "Kampf gegen Rechts", natürlich bestätigt. Der Täter war viel zu schnell ausgemacht, aber das ist ja immer so, wenn etwas vertuscht werden soll. Die ganze Geschichte, stank von Anfang an zum Himmel. Jene die tatsächlich vor Ort waren und DIE Täter sahen, werden niemals öffentlich gehört werden, zumindest nicht in unseren Medien. Unglaublich in was für Zeiten wir leben!

Eni Aksoy vor 3 Stunden 
Danke für deinen Löwenmut und die schnelle Veröffentlichung, ich bete, dass jeder das hier hört. Diese jungen Zeugen lügen nicht, sie sagen die Wahrheit. Politiker wie Seehofer und Co, die diese Geschichte benutzen für eigene politische Wahlen, haben keine Moral, machtbesessene Monster sind das. Es tut mir so unendlich Leid, dass diese unschuldigen, jungen Menschen für die Kacke der Geheimdienste sterben mussten. Tobias R. und seine Mutter wurden vermutlich von irgendeiner Untergrundorganisation erschossen, um diese verlogene Geschichte in der Öffentlichkeit zu verbreiten. Nach einpaar Stunden soll der Fall schön von vorne bis hinten klar gewesen sein. Ganz ehrlich, dieses Märchen war längst abgetippt und dann gedruckt, als es gepasst hat. Traurige Welt...

Boon Operator vor 4 Stunden (bearbeitet)  
Diese Zeugen müssen sich unbedingt bei der Polizei melden. Anders kann man diese Quellen nicht verifizieren. Ich denke mal das die ermittlungsbehörden schwer daran interessiert sind mit euch zu sprechen. Also los, auf geht's. Steht zu eurer Aussage und meldet euch dort

Urs Weber vor 4 Stunden (bearbeitet)  
Sehr merkwürdig das Ganze. Wenn das so stimmt und jetzt hab ich schon mehrfach gehört, dass der oder die Täter anders aussahen als dieser R. Möglicherweise hat der nur sich und seine Mutter getötet und hat mit dieser Sache in den Shishas gar nichts zu tun ist aber ein willkommener Sündenbock. Ich weiss jetzt echt nicht, was ich von der ganzen Sache halten soll.

Rita Winkler vor 4 Stunden  
NSU, der Mordfall Lübcke, Halle, Hanau.... komisch dass all diese „rechten Terroranschläge“ immer soviele rätselhafte Umstände und Fragen aufwerfen. Die offiziellen Geschichten in den Medien ergeben bei solchen Fällen grundsätzlich keinen Sinn. Und immer kurz vor einer Wahl. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

(Na dann, verifiziert mal)
 
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Hallo kalter Hornung!

Es ist sehr schwer zu bewerten, wann Tränen – oder besser gesagt, die Gefühle, die sie verursachen, echt oder unecht sind, wenn man die Person dazu überhaupt nicht kennt.
Im ersten Eindruck wirkt der junge Mann auf mich authentisch, was er allerdings zwangsweise nicht sein muß.
Die Spielzeug-Pistole würde ich nicht übergewichten, denn wer wählt schon seine Worte adäquat wenn er traumatisiert ist und das Geschehen noch immer nicht verarbeitet hat.

Hier dürften Profi-Killer am Werk gewesen sein, was schon einmal gegen den politisch ausgekungelten Allein-Täter spricht.

Und, wenn man, wie Du, von vornherein von Szenarien ausgeht, die ohnehin von Statisten ausgeführt werden, liegt es mehr als nahe, daß Du von einer gestellten Trauer ausgehst, denn alles andere wäre ja aus Deiner Sicht auch sinnlos. D.h. Du bist in dieser Frage ggf. etwas vorbelastet. Tongue
 
Rollen wir das Thema einmal etwas anders auf.
Als Zuschauer sehen wir einen Journalisten, der irgendwie einen Zeugen aufgegabelt hat.
Das ist natürlich Bullshit, weil das Thema professional bearbeitet wird.
Die Leute von der BILD haben sich sicher vorher das Geschehen erzählen lassen und die potentiellen Zeugen ausgekundschaftet, darauf kannst Du Gift nehmen.
Möglicherweise wurde im Vorgespräch der Interviewte schon schwach, aber man riet ihm vielleicht durchzuhalten, mit der hinterfotzigen Hoffnung, ein kleiner Aussetzer käme für die Menschen-Schicksal-Verwurstungs-Fabrik  wie ein Vierer im Lotto.

Das Medien-Opfer hat dann seine Sache auch tapfer begonnen, aber als es immer näher an seine Befindlichkeiten rückte, versagten irgendwann die Nerven.
Die BILD-Leute haben das ganz sicher einkalkuliert, denn man schaue sich die wenigen Sekunden an, wo sie volle Kanne auf den armen Kerl drauf halten.
Jedes seriöse Medium hätte sofort abgeblendet und dem „Delinquenten“ Zeit zur Erholung gegeben.
Aber nein die BLÖD nutzt die Schwäche für ihren mediengeilen Orgasmus aus.
Wir sehen also wenige Sekunden einer ganz persönlichen Tragik.
Und genau das sollten wir auch sehen, denn das Interview hatte nur diesen einen Zweck.
Es soll uns emotional konditionieren.

Was dürfte man eigentlich von einem Journalisten erwarten?
Dass er z.B. das Tatgeschehen hinterfragt.
Haben sie den oder die Täter sehen können?
Haben sie den Schützen ggf. sogar erkannt oder gekannt?
Hat sich das Geschehen vorher angedeutet, Drohgebärden, Gerüchte usw..
Gab es Vorfälle in den Wochen zuvor, die eine solche Eskalation ggf. wahrscheinlicher machen.
Nix von dem.
Wir sollen nur einen Menschen für einen kurzen Moment leiden sehen – denn der Täter ist ja allseits bekannt.

So änderte sich z.B. die Berichterstattung – das habe ich aus Deiner Quelle entnommen.

23:50 Uhr: Nach Informationen des Portals Vorsprung-Online.de sind die Schüsse aus einem fahrenden Wagen abgegeben worden.
Danach sollen die Täter nach Kesselstadt gefahren sein, dort seien in einer weiteren Shisha-Bar am Heumarkt Schüsse gefallen. Die Täter sind derzeit wohl noch auf der Flucht.


00:06 Uhr: Ein Augenzeuge am Heumarkt berichtet von sieben bis acht Schüssen. Anschließend sollen die Täter mit quietschenden Reifen davongefahren sein.

00:15 Uhr: um möglichen Tathergang werden immer mehr Details bekannt: Zunächst war eine Shisha-Bar in der Innenstadt das Ziel der Täter.

00:24 Uhr: In der "Arena Bar & Cafe" sollen der oder die Täter wahllos um sich geschossen und fünf Menschen getötet haben.

Und Weitere Details zum Tathergang sind bekannt: Ein Täter soll in die Shisha-Bar "Arena-Bar Cafe" am Kurt-Schumacher-Platz gestürmt sein. Um in den dortigen Raucherbereich (Ü18) zu kommen, klingelte der Mann. Im Raucherbereich soll er dann wild um sich geschossen haben.

00:29 Uhr: Zuvor soll der gleiche Täter in der Shisha-Bar „Midnight“  am Heumarkt 9 drei Menschen getötet haben.

Quelle: https://www.hessenschau.de/panorama/was-...e-100.html

Die ersten Zeugen haben also glasklar von mehreren Männern gesprochen.
Warum sich nur ein Schütze als mehrere Personen hätte beobachten lassen, bleibt das Geheimnis der Ermittler.
Ich erinnere auch an den türkischen Vater, der seine zwei kleinen Kinder von den Eltern abholte und jeweils zwei herumstehende Männerpaare in Jogging-Klamotten beobachtet haben will.

Innerhalb eines Zeitraums von etwa 30 Minuten schnurrten mehrere Täter dann zu einem zusammen.
Wie ist das möglich?
In dieser Zeit sind nur wenige Zeugeninfos verfügbar und das Material muß erst auf Plausibilität  gesichtet und analysiert werden. Kurz nach der Tat hat zunächst die Sicherung der Tatorte Vorrang und vor allem die Täterverfolgung.
Von einem toten Täter kann man auch unmöglich in wenigen Stunden recherchieren, ob er alleine oder im Team agiert hat.
Alleine diese sogenannten Gewissheiten, die zu Zeitpunkten vermeldet werden, die unmöglich durch eine sachlichen Analyse generiert worden sein können, indiziert eine bewußte Verschleierung der Tathintergründe.

Schon am Morgen war dann nur ein Täter eine feststehende Tatsache.
Das ist schlichtweg ermittlungstechnisch nicht möglich, weil zunächst die Leichen obduziert werden müssen und die Spuren auszuwerten sind, um zu echten Erkenntnisse zu gelangen.

Es müffelt also einmal mehr ganz außerordentlich.
Interessanterweise gingen türkische Buschmeldungen in der Mehrzahl von einem Konflikt zwischen Kurden und Russen aus.
DAS würde auch viel besser in ein solches Szenario passen.
Interessanterweise haben sich ja auch die Döner-Morde, die zunächst als OK-Hintergrund bewertet wurden, später als Nazi-Attacken „erwiesen“.

Hört Euch einmal die Berichte der vor Ort lebenden Leute an, falls dieser Link hier nicht schon anderswo gegeben wurde..

http://matrixchange.blogspot.com/2020/02...-flag.html

mfG
nereus

p.s. Ich sehe gerade, daß Rundumblick auf die gleichen Audios verweist. Egal, ich ändere jetzt mein Posting nicht mehr.
Antworten
Ich halte den Jungen für glaubwürdig, wenn wir schon eine Abstimmung daraus machen.
Ansonsten:
Das war eine sehr kurzfristig organisierte Ausführung, wahlweise ausführende Italo-Strukturen aus BaWü oder ein tatsächlich verfeindeter Araber-Clan. Aber hierzu bedarf es an Erkenntnissen der OK(Clan)-Strukturen im Rhein-Main-Neckar Raum.
Es sind auffallend viele subtile Parallelen zur Causa Winnenden!

INP
Antworten
(22.02.2020, 13:18)kalter hornung schrieb: Ich weiß nicht, ob ein tatsächlich Traumatisierter in dieser Weise klar strukturiert, detailliert, anekdotisch - also "lebendig" - und gleichzeitig telegen berichtet, um dann an der richtigen Stelle "zusammenzubrechen", ob sich ein tatsächlich Traumatisierter in dieser Weise durch Bild "vermarkten" lassen würde - und zwar bereits am Folgetag? Keine psychologische Betreuung? Keine Kommunikationsvorgaben durch Ermittler und Polizei? Als Zeuge sofort an den Tatort zurückkehren, um Interviews zu geben? Die fehlende Empathie bzw. "Nichtreaktion" des Reporters auf den emotionalen Ausbruch wirkt auf mich ebenfalls dissonant, selbst wenn man die Rücksichtslosigkeit der Branche einbezieht. Das sind für mich die "emotionalen" Unstimmigkeiten.

Sehe ich genauso. Der Augenzeuge sagt im Bild-Video:

"wir haben gechillt, Fußball geguckt. Haben wir uns Essen bestellt, die Anderen haben gegessen, ich habe mir auch eine Pizza um die Ecke bestellt. Ich habe gerade meine Pizza geholt, dann haben wir Schüsse gehört vor der Tür."

Was bedeutet: ich habe gerade meine Pizza geholt? Hat er die selber abgeholt und kam gerade rein? Die Erzählung klingt etwas merkwürdig. Wenn ich Zeuge einer Schießerei wäre, dann würde ich nicht von Pizza oder Boxtraining erzählen.


(22.02.2020, 13:18)kalter hornung schrieb: Daß er als direkter Augenzeuge eine direkt erlebte Schießerei als nicht bedrohlich realisiert, widerspricht zumindest zahlreichen Berichten von panikartigem Verhalten bei Shootings. Hier stellt er es so dar, daß er sich bei den Schüssen vor dem Kiosk zunächst nichts gedacht habe (was ich noch gut nachvollziehen kann), aber auch als der Täter hereingekommen sei und auf weitere Opfer geschossen habe, sei der Zeuge noch immer von einer Spielzeugpistole ausgegangen, sprang aber dann trotzdem mit anderen hinter den Thresen. Mag sein, daß da in der Erinnerung einiges auch durcheinanderkommt, aber wirklich konsistent ist das für mich nicht.

"Ferhat, Gogo, Mercedes, alle hat er erschossen, dann kam er zu uns. Ich wollte es immer noch nicht glauben, ich habe immer noch gedacht, das wäre irgendeine billige Spielzeugpistole oder so. Dann hat er geschossen, den ersten in den Kopf, er ist umgefallen.

Darf ich fragen, wie groß dieser Laden ist? Erst schießt der Täter draußen, dann im Kiosk und dann "kam er zu uns". Was bedeutet zu uns? Liegt das "zu uns" in einem anderen Bereich? Dann würde sich die Frage stellen, wie er den Täter am Anfang gesehen haben will. Aus welcher Entfernung?

Weiter in der Aussage: Wir sind alle hinter den Thresen gesprungen, auf einen Haufen, einer hat sich auf den anderen geworfen. Der Momo hat einen Schuss in die Schulter bekommen, ich habe mich auf den Momo draufgeworfen,
[er überlegt...]
irgendjemand war, glaub ich, auf mir, ich weiß auch nicht, ob er sich rübergeragt hat und das Magazin leergeschossen hat"


Wer lag jetzt auf dem Augenzeugen? Ein weiterer Besucher oder der Täter? Das klingt jetzt merkwürdig

Weiter in der Aussage: "Dann war alles leise, dann habe ich meine Augen aufgemacht, ich habe gesehen, mir geht's gut, ich habe mich abgetastet, mir ging's gut, alles war ok. Ich habe die Jungs gefragt: geht's euch gut? Der Momo hat gesagt: ja. Ich glaube, der wusste selber nicht, dass er angeschossen wurde in dem Moment, weil der hat die gleiche Jacke angehabt wie ich jetzt, man hat das Blut nicht dadurch gesehen. Und dann der Etris, der hat gesagt, er wurde getroffen, in den Hals, der hat gesagt: ich wurde getroffen, ich wurde getroffen. Wir haben Krankenwagen   angerufen, die haben gesagt: halten Sie die Wunde zu. Der Momo hat die Wunde zugehalten, hat gesagt: sprich dein letztes Gebet."


Der Zeuge Iskender erzählt eine andere Version in diesem RTL-Video: https://www.tvnow.de/shows/rtl-aktuell-3...20-2986781

Laut seiner türkischen Aussage hat er sich auf den Boden gelegt und zwei andere hätten auf ihm gelegen. Danach sagt er auf Deutsch, dass er auf jemandem lag, der einen Loch im Hals hatte. Er heißt Etris, laut Aussage von Pieter. Hier soll Etris den Iskender gebeten haben, die Wunde zuzuhalten, in obigem Video soll die Aufforderung vom Rettungsdienst gekommen sein. Ein kleiner Widerspruch. Ein weiterer Widerspruch ist die Aussage im RTL-Video, dass sein Arm wehgetan habe, während Pieter sagt, Iskender hätte selbst nicht gewusst, angeschossen worden zu sein. Man könnte sich auch fragen, ob die Formulierung "Loch im Hals" seriös ist, und ob das Opfer Etris wirklich nach einem Pullover gegriffen hat, wenn er am Boden gelegen hat und ein-zwei weitere Leute auf ihm drauf.

Ich habe mich bisher nur wenig mit Hanau beschäftigt. Aber wenn am Anfang schon solche Diskrepanzen auftreten, dann kann die Geschichte noch spannend werden.
Antworten
Hadmut Danisch fragt sich, »ob der – mutmaßliche – Attentäter von Hanau den Film Joker gesehen hat
Gute Frage.
(Ich kopiere seinen Text unter meine Gedanken zu seiner Frage)

Vor ein paar Tagen hat jemand im Gelben Forum Alexandre Lebreton erwähnt … und zwar in Bezug auf die Videoansage des Täters (»In dem Video sagt der angebliche Todesschütze von Hanau, in den USA existierten unterirdische Militäreinrichtungen, in denen Kinder misshandelt und getötet würden. Dort würde auch dem Teufel gehuldigt.«)

Alexandre Lebretons Buch »MK - Abus Rituels & Contrôle Mental« gibt Ansätze zur Beantwortung von Danischs Frage - im Kapitel 1 - … und auch ein paar Anregungen zum Erkennen des wahren Skandals der grotesken Hexenjagd, in der nicht nur Medien und Politik wieder mal sehr schnell dabei sind, Worte als Gefahrgut, als Enemy #1, zu sehen… 
Das Buch gibt aber auch ein paar Anregungen für den Forensiker Idea

Lebreton beschreibt in diesem ersten Kapitel wie die geistige Kontrolle, also Mind Control funktioniert … und erklärt u.a. die Rolle von Fernsehen und Kino dabei.
Letztlich ginge es in der Gesellschaft darum, in den Köpfen eine Art einzigartigen Gedanken (sprich ein von den Eliten gewolltes Weltbild, eine Kultur) zu installieren. Die »Gehirnwäsche« beginnt im Kindesalter, zieht sich über den Bildungsweg bis zum täglichen Medienkonsum durch. Dabei spielt der Gruppendruck eine wesentliche Rolle. Und auch die Methode, mit der die Eliten mit ausgebufften psychologischen Methoden (die letztlich uralt sind) ihren Claim absichern: Zum Beispiel, indem man Angst verbreitet (Ursache) … um (gewollte) Lösungen anbieten zu können. 
(Die folgenden Zitate sind rohe Übersetzungen von mir)
»Mit Terror kann im Geist eine ›tabula rasa‹, eine leere Tafel erzeugt werden. Auf diese Weise kann die Kontrolle [über die Menschen] leicht gewonnen werden.« (Kurt Lewin, deutscher Psychiater, Direktor des Tavistock-Instituts in den 1930er Jahren.)
»Social Engineering, Kulturpsychiatrie, und Fernsehen sind die wesentlichen Mittel, um in jedem Haus die Spannung auf der einen Seite zu erzeugen und das Ventil, um diese Spannung auf der anderen Seite zu lösen. Der Fernseher gießt Bilder ein, die Spannung erzeugen, und serviert dann die Lösungen auf einem Teller…«  
»Wenn es um Social Engineering geht, ist auch das Kino ein wesentliches Instrument, genau wie Fernsehen und Musik, die in einer Schleife im Radio und in spezialisierten Fernsehkanälen ausgestrahlt werden. Kino, Fernsehen und Musik haben eine ›verfremdende‹ Wirkung, indem sie uns entpersönlichen. Unser äußeres und inneres Bild neigt dazu, eine Reflexion oder Kopie der Modelle zu sein, die uns in Gestalt von Stars, Schauspielern, Idolen und anderen Sexsymbolen gezeigt werden…«
»Die Allmacht des Bildes zielt darauf ab, uns in einem kindlichen Zustand zu halten und damit fügsamer und manipulierbarer zu machen.«

Die Medien isolieren uns wirksam von der echten Welt und von echtem Feedback. Echte Beulen sind eine echte Einweihung in das, was wir Schmerz nennen; virtuelle Beulen nicht. Verbrannte Finger sind die echte Initiation in Bezug auf Feuer und heiße Herdplatten usw. Durch die echte Rückkopplung lernen wir unsere Kräfte (sowohl geistige als auch körperliche) einzuschätzen, sammeln Erfahrungen in »Physik« … und wir lernen (vielleicht), daß wir uns dort nicht aufhalten, wo wir (auch intellektuell) nichts zu suchen haben.
Letztlich suggerieren die Medien etwas anderes, nämlich daß es das alles auch »umsonst« - sprich gefahrlos und easy - gibt:  
(1) Sie zeigen eine einfache und heile Welt in Gestalt all der Sternchen… 
(2) … und Lösungen, wenn jemand vom bisherigen Leben enttäuscht ist, weil es eben in Wirklichkeit nicht so läuft wie unter (1) versprochen. 
Und in diesem Moment kommt mir Danischs Frage wieder in den Sinn!
Übrigens: Selbst dann, wenn das alles so fröhlich laufen würde, wie versprochen: Da fehlt - zumindest mir - die Überraschung … und das erzeugt früher oder später Frust.
Das Abenteuer Leben erfordert ein Minimum an Gleichgewicht, Reife und innerer Vorbereitung  und wohl auch Intelligenz. Und genau das vermitteln die Medien nicht. Sie klauen uns stattdessen die Zeit, in der wir echte Erfahrungen machen könnten.
   
(Im Zug, im Schwimmbad, am Strand, in den Geschäften … fühlt man sich wie in einem Leichenschauhaus. Sie sehen nur aus, als ob sie leben. Doch sie alle sind bereits tot. Sie lustwandeln und wackeln mit dem Arsch. Tattoos am ganzen Körper. Das Hirn bunt wie ein Lolli. Eine ganze Generation wurde vom Internet interniert. 
... heißt es in einem bösen Lied der dissidentesten "Volksmusikgruppe" Frankreichs)


Zitat:„… dass die Person nicht ganz ‘dicht’ ist…” – Der Joker hat zugeschlagen
Hadmut Danisch

Ein Leser fragt, ob das nicht als Ursache des Hanau-Attentats in Frage käme.
Mir kommt dazu ein Gedanke.

Der Leser verweist auf diesen Tagesschau-Artikel.
Darin heißt es:
Der mutmaßliche Attentäter von Hanau hat wesentliche Teile seines “Manifests” offenbar bereits spätestens Anfang November 2019 verfasst. Das geht aus einem dem SWR vorliegenden E-Mail-Verkehr von Tobias R. mit dem Leiter eines “Instituts” vor, das sich mit sogenannter “Fernwahrnehmung” beschäftigt. 
Der mutmaßliche Attentäter hatte sich nach Angaben des Leiters des “Instituts” am 13. Dezember per E-Mail an ihn gewandt. Er wollte Hilfe von ihm, weil er sich beobachtet und bespitzelt gefühlt habe. Tobias R. übersandte dabei auch eine von ihm erstellte “Strafanzeige gegen eine unbekannte geheimdienstliche Organisation” an die Bundesanwaltschaft. Diese trägt das Datum 06. November 2019. Ob diese auch bei der Behörde eingegangen ist, ist noch unklar. […]
Der Leiter des “Instituts” teilte dem SWR schriftlich mit: “Mir war von Anfang an klar, dass die Person nicht ganz ‘dicht’ ist, daher habe ich versucht, sämtlichen Kontakt zu meiden.” Auf diverse E-Mails habe er nicht geantwortet. 
Auch die Bundesanwaltschaft hatte nicht auf die „Strafanzeige” des Mannes reagiert. 
Der Leser fragt, ob es nicht als Ursache in Betracht käme, dass der Mann überall ignoriert wurde, sich ausgegrenzt gefühlt habe. 
Weiß ich nicht. Kann ich nicht beantworten. Weder bin ich Psychiater, noch kenne ich den Täter, noch weiß ich, was da eigentlich passiert ist. Und mit der Hellseherei habe ich es nicht so, ich arbeite ja nicht bei Presse oder Fernsehen. 
Allerdings muss ich sagen, dass es auf mich wesentlich plausibler wirkt als alles, was uns Presse und Fernsehen bisher so auftischen. Seit Tagen kommt da nur Dauergeprassel „die AfD ist Schuld”, ohne jemals zu sagen, wo und an welcher Stelle da der konkrete Zusammenhang besteht. 
Ich find es zwar sehr kurios, wenn ausgerechnet ein Leiter eines “Instituts”, das sich mit sogenannter “Fernwahrnehmung” beschäftigt andere für nicht ganz dicht erklärt. Telemetrie und Elektrotechnik wird wohl nicht deren Thema sein – obwohl, wenn man es genau betrachtet, „Fernsehen” im wörtlichen Sinne, die Tagesschau ja auch ein „Institut” ist, das sich mit sogenannter „Fernwahrnehmung” beschäftigt. Vielleicht meinen sie ja sich selbst und wollen es nicht zugeben. 
Aber: Es ist wenigstens mal ein konkreter Anhaltspunkt. Es ist mal ein konkreter Vorgang, nicht irgendwelche Beschuldigungen rein aus Prinzip. 
Der Leser fragt, ob das alles hätte vermieden werden können, wenn dem man mal irgendwer zugehört und sich mit ihm befasst hätte. Vermutlich. Vermutlich wäre das nicht übergekocht, wenn der seine Last im Hirn mal irgendwo hätte abladen können (mal unter der bisher nicht öffentlich belegten Prämisse, dass er überhaupt der Täter war (beispielsweise die WELT schrieb gestern noch durchgehend von „mutmaßlich”, also sind die sich auch nicht sicher, ob der das wirklich war). Wenn dem mal jemand zugehört hätte. 
Gelegentlich, sehr selten, aber doch hin und wieder kommt es vor, dass mich als Blogger mit gewisser Bekanntheit Leute anschreiben oder anrufen und durchgeknallte Ideen vortragen. Es hat bisher aber immer gut funktioniert, da ein, zwei wesentliche Punkte rauszugreifen und den Leuten sachlich und trocken zu erwiedern „Nein, weil …”, schauen Sie sich dies mal an, oder sonst wäre ja …” Man kann das meistens, eigentlich fast immer mit einleuchtenden, sachlichen, einfachen Argumenten „erden”, indem man die Leute dazu bringt, selbst zu denken oder zu beobachten. Vielen kann man aus ihrer Schnapsidee heraushelfen, indem man sagt, ja, ich hab’s mir angesehen und drüber nachgedacht, ich habe es geprüft, aber nein, es ist nicht so, aus folgenden Gründen, und die kann man selbst überprüfen. Erst wenn einer insistiert, höflich nicht mehr loszuwerden ist und immer wieder kommt, sage ich auch mal, dass meine Zeit kostbar und nicht nur für ihn alleine da ist, und er es dann halt auch mal für 50 Cent der Parkuhr erzählen soll. 
Wenn aber einer von Hinz zu Kunz rennt und was loswerden will, und wirklich gar niemand hört ihm zu, und jeder ihm das Gefühl, dass man ihn nicht ernst nimmt, dann bleibt eigentlich gar nichts anderes übrig, als dass der sich einigelt und das dann intern hochkocht, bis es knallt. 
Und wenn dann da steht
In dem Schreiben schrieb der mutmaßliche Attentäter von einer “ständigen Ausländerkriminalität” und “Hochverrat” an Deutschen. 
(Wohlgemerkt: Auch die Tagesschau schreibt am 20.2. noch „mutmaßlich”.) 
dann ist einem sofort klar, dass der nirgends, wirklich nirgends noch an irgendeiner öffentlichen Stelle, Presse, sonstwo Gehör finden konnte. 
Ich will es mal provokativ sagen: Wenn die AfD das ist, als was sie in Politik und Medien hingestellt wird, nämlich als die zentrale Anlauf- und Sammelstelle für Fremdenfeinde und Nationalisten mit Verschwörungstheorien, dann wäre ein Kontakt des Täters zur AfD vermutlich das einzige gewesen, was ihn vom Attentat noch abgehalten hätte, weil er dann dort Gehör und Gleichdenkende gefunden hätte und er Gesprächspartner gefunden hätte. Dann hätte man ihn sogar dorthin schicken müssen, damit er sich mal in einer Herde aufgenommen und nicht permanent ausgegrenzt und ignoriert fühlt. Damit der mal ein „Zuhause” hat. 
Das mag jetzt frappierend klingen, aber wenn ich so drüber nachdenke, liest sich das alles für mich so, als ob der „Kampf gegen rechts” die indirekte Ursache war, nämlich der allgemeine politische Druck, sich mit Leuten, die so ein Thema haben, nicht zu befassen, gar nicht erst zu kommunizieren. Keine Plattform bieten und sowas. Wenn der dann noch psychisch neben der Spur läuft und Waffen hat, führt das eigentlich direkt und fast unweigerlich in die Ausfluchthandlung. 
Mir fällt da gerade der Film „Joker” ein. Ich hatte ja eine Rezension und noch zwei Folgekommentare (hier und hier) dazu geschrieben. 
Wie gesagt, man weiß noch fast nichts über den Fall in Hanau, aber nach dem, was sich da so abzeichnet und andeutet, wirkt das auf mich frappierend wie diese Situation, die in Film Joker beschrieben wird: White Male Trash, ausgespuckt von einer Gesellschaft, die sich nur noch um Farbige, Frauen, Transen, Behinderte, Minorities, Migranten kümmert und weiße heterosexuelle Mittelstandsmänner der unteren Bildungsschichten einfach als Müll ausspuckt, ausgrenzt und dann ignoriert. 
Es ist wohl kein Zufall, dass auch der Joker im Film noch bei und mit seiner Mutter lebte und sie umgebracht hat. 
Der Joker im Film war ein Versager, ein Spinner, dessen Fähigkeiten noch zum Überleben im unteren Gesellschaftsbereich gereicht hätten, wenn nicht auch noch die Ausgrenzung dazugekommen wäre. Wenn nicht auch noch Behörden auf ihm herumgetrampelt und ihm die letzte Person wegrationalisiert hätten, die ihm noch zugehört hatte. 
Auch der Joker im Film war psychisch krank, verlor jede Hilfe. 
Auch der Joker im Film kam dann an eine Pistole und das Morden nahm seinen Lauf. 
Mir drängt sich der Gedanke auf, dass das hier enorme Ähnlichkeit zum Plot des Films Joker hat, fast identisch ist. 
Mich würde interessieren, ob der – mutmaßliche – Attentäter von Hanau den Film Joker gesehen hat. 
https://www.danisch.de/blog/2020/02/22/d...eschlagen/
Antworten
@ Nereus

Der Zeuge spricht eindeutig von einem Täter. Das läßt dann auch keinen Clankrieg zu mit mehreren Tätern oder zwei Deep-State-Täter (analog Winnenden, Erfurt) oder sonst einen alternativen Ablauf.

Für eine Glaubhaftigkeit des Zeugen brauchen wir aber notwendigerweise eine Übereinstimmung von Inhalt und Form der Zeugenaussage. Vorgegebene Märchen erzählen bzw. in einem zentralen Punkt lügen und gleichzeitig echte Betroffenheit wegen seiner getöteten Freunde/Bekannten passen nicht zusammen.

Ich bin nur insoweit voreingenommen, daß ich einen kurzfristig anberaumten Massenmord im Auftrag der derzeitigen Bundesregierung ausschließe. Das ist richtig. Nur in diesem Fall einer staatlichen Terrorinszenierung, wie ich sie beim Breitscheidplatz für sehr wahrscheinlich halte, wären auch die Trauerveranstaltungen unwahr.

Alles andere ist natürlich zumindest theoretisch möglich, nur einen Clankrieg über Nacht in einen Amoklauf mit einem Täter, der sich und seine Mutter tötet, umzulabeln inklusive einer improvisierten massiven Strafvereitelung durch Polizei, Ermittler und BAW, erscheint mir eben auch kaum realisierbar.
Antworten
https://www.facebook.com/groups/80599544...370277781/

Hier erwähnt eine Frau in der Sprachnachricht, dass Tobias R. als Banker in Geldwäsche der Clans involviert war. Klingt für mich jetzt nicht so überzeugend, weil er ja auch schon lange aus dem Job raus ist. Und sie erwähnt auch Blut im Treppenhaus. Aber so ein Reihenhaus hat ja gar kein "Treppenhaus" höchstens eine Treppe IM Haus.

Aber setz ich es mal mit hier rein...
Antworten


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