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Bürgerkrieg in Deutschland?
#1
Zwölf Festnahmen

Bürgerkrieg in Deutschland. Nicht weniger sollen die Männer geplant haben


Der Generalbundesanwalt hat zwölf Personen wegen Terrorverdachts festgenommen. Die Rechtsextremen sollen sich im Internet vernetzt und vorgehabt haben, bürgerkriegsähnliche Zustände durch Anschläge herbeizuführen. Einer arbeitete ausgerechnet bei der Polizei. 
Es war reichlich relevantes Material, dass die Beamten bei den Razzien am Freitag vorfanden. Schuss- und Stichwaffen zum Beispiel, dazu Propagandamaterial, wie WELT aus Ermittlerkreisen erfuhr. Darunter auch Adolf Hitlers „Mein Kampf“. Am Nachmittag schließlich verkündete der Generalbundesanwalt, dass zwölf Verdächtige vorläufig festgenommen sind – eine ziemlich hohe Zahl.
Nach dem, was bisher bekannt ist, könnten die Ermittler hier innerhalb von nur wenigen Jahren der nächsten Gruppe von sehr gefährlichen Rechtsextremisten auf die Spur gekommen sein – nach der Oldschool Society, der Gruppe Freital, Revolution Chemnitz und anderen. Die Bundesanwaltschaft ging in diesem Fall frühzeitig gegen eine mutmaßliche rechte Terrorzelle vor: Vier Männer wurden wegen Terrorverdachts festgenommen, acht als mutmaßliche Unterstützer.
Die vier Festgenommenen und ein weiterer Beschuldigter werden verdächtigt, bürgerkriegsähnliche Zustände herbeiführen zu wollen. Dazu soll sich die Gruppe im September 2019 zusammengeschlossen und über Anschläge auf Politiker, Asylsuchende und Muslime unterhalten haben. Die weiteren Beschuldigten sollen zugesagt haben, die Vereinigung finanziell zu unterstützen, Waffen zu beschaffen oder an zukünftigen Anschlägen mitzuwirken.

mehr https://www.welt.de/politik/deutschland/...error.html

(gähn!)
 
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#2
4. Februar 2020 um 18:37
Traraa … Es folgt: Der NSU 2.0
oder
„Wie begründet man die Aufstockung des herrschaftlichen Zaumzeugs“

[Bild: hevk9hq4.png]

https://www.tagesschau.de/investigativ/r...n-103.html
Auf die Chatgruppe war zunächst das Bundesamt für Verfassungsschutz aufmerksam geworden. … Wie konkret diese Pläne waren, wird sich erst abschließend bewerten lassen, wenn alle beschlagnahmten Computer und Datenträger ausgewertet sind.

Für Entsetzen hatte die Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke im Sommer vergangenen Jahres gesorgt. Als mutmaßlicher Täter sitzt ein Rechtsextremist in Untersuchungshaft.

Auf Bundesebene werden das Bundesamt für Verfassungsschutz und das Bundeskriminalamt personell deutlich verstärkt. … So soll es neben einem intensivierten Internet-Monitoring darum gehen,

Im Vergleich zur Zahl der Personen, die als islamistische Gefährder geführt werden, hat die Polizei mit zuletzt 48 Personen vergleichsweise wenige gewaltbereite Rechtsextremisten als Gefährder eingestuft. So bezeichnet der Staatsschutz Personen, denen man zutraut, einen Anschlag zu verüben.

Im Bundesamt für Verfassungsschutz wird außerdem eine Zentralstelle für rechtsextreme Vorfälle in Behörden eingerichtet. Neben der Bundeswehr hatten auch die Polizei und der Verfassungsschutz immer wieder durch Fälle von Rechtsextremismus in den eigenen Reihen von sich Reden gemacht.

Na dann…
 
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#3
14. Februar 2020 um 19:09
Es ist doch ganz einfach: Geheimdienste und Staatsmacht inszenieren linken oder rechten Terrorismus je nachdem wie sie ihn brauchen, um die Schafe zu lenken und um die Kapital- und Staatsraison durchzusetzen. Die Methode ist nicht neu und hat in Europa schon hunderten von Menschen das Leben gekostet, und alles ist bis heute „offiziell“ nicht schlüssig aufgeklärt.
 
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#4
17. Februar 2020 um 16:40
ARD gibt keine Ruhe, die omnipräsente Gefahr durch „Rechtsterrorismus“ muss den Konsumzombies ins Hirn gehämmert werden.
https://www.tagesschau.de/inland/terrorz...s-101.html
Nicht auszudenken was ist, wenn die mit Dolchen schwer bewaffneten Nazis einen Bürgerkrieg herbeiführen und die Demokratie zerstören. Riesenaufriss um nix, in jedem Asylheim dürften die Ermittler mehr Stichwaffen finden als bei all ihren Razzien in doitschen Wohnzimmern und Vereinsheimen.
 
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#5
Razzia gegen Rechtsextreme

Spitzel in mutmaßlicher Terrorzelle

Bei den Razzien gegen eine mutmaßliche rechtsextreme Terrorzelle wurde ein Verdächtiger nicht festgenommen. Nach Recherchen von SWR und ARD-Hauptstadtstudio handelte es sich um einen Informanten der Polizei.
Zwei Tage nach den Razzien gegen eine mutmaßliche rechtsextreme Terrorzelle in sechs Bundesländern werden weitere Details zu den Ermittlungen bekannt. So gab es nach Recherchen von SWR und ARD-Hauptstadtstudio einen hochrangigen Informanten der Polizei, der Mitglied der "Gruppe S." war. Dabei handelt es sich um eine dreizehnte Person, die am Freitag nicht festgenommen wurde, was Spekulationen über einen V-Mann oder einen Verdeckten Ermittler ausgelöst hatte.
Dieser Mann hatte bereits Anfang Oktober 2019 - also vier Monate vor dem Auffliegen der Gruppe - gegenüber der Polizei umfangreiche Angaben über die Terrorzelle gemacht, die anderen Mitglieder der Gruppe jedoch nicht gewarnt. Ebenfalls Anfang Oktober wurde dieser Mann auf dem Heidelberger Hauptbahnhof von der Bundespolizei kontrolliert. Die Beamten fanden damals eine Gasdruckwaffe bei ihm, die er nicht hätte besitzen dürfen.
Kurzfristig organisierte Razzien
Auch bei einem Treffen der Gruppe auf dem Grillplatz Hummelgautsche, 50 km östlich von Stuttgart war der dreizehnte Mann dabei. Nach Informationen von SWR und ARD-Hauptstadtstudio aus Ermittlerkreisen präsentierte er sich vor dem Rest der Gruppe mit einem martialischen Messer.
In der vergangenen Woche riss der Kontakt der Polizei zu dem Mann jedoch ab. Das federführende LKA Baden-Württemberg fürchtete deswegen einerseits um die Sicherheit des Mannes. Andererseits hatte man Sorge vor spontanen Taten der Gruppe. Deswegen wurde die Durchsuchungsaktion vom vergangenen Freitag sehr kurzfristig organisiert, heißt es aus Ermittlungskreisen..................

https://www.tagesschau.de/inland/terrorz...s-101.html
 
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#6
Terror-Razzien in Sachsen-Anhalt: Unterstützer rekrutiert aus Neonazi-„Bürgerwehr“

Am 14. Februar hat die Generalbundesanwaltschaft bei 13 bundesweiten Razzien mehrere bekannte Neonazis festnehmen lassen. Sie waren Mitglied einer Chatgruppe, intern „Gruppe S.“ genannt, die „bürgerkriegsähnliche Zustände“ 1 entfachen wollen. Ihr Mittel: Das gezielte Töten von Politiker*innen, Asylant*innen und Migrant*innen. Nach Recherchen von Sachsen-Anhalt rechtsaussen zeigt sich: Unter den Festgenommenen befindet sich der regionale Anführer der Soldiers of Odin-Abspaltung Vikings Security Germania, einer deutschlandweit agierenden Neonazi-„Bürgerwehr“.

[Bild: 45890275_357211911703059_6095378351956951040_n.jpg]
Mitglieder der Vikings Security Germania Division Sachsen-Anhalt nach einem neonazistischen Fackelmarsch in Magdeburg. In der Mitte die mutmaßlichen Terrorhelfer Steffen Balder und Stefan Krause. | Foto: Screenshot facebook

Steffen Balder aus Schönebeck ist Steffen B.2, der unter dem Verdacht der Unterstützung dieser terroristischen Vereinigung festgenommen wurde. Laut Spiegel fanden die Ermittler bei ihm eine selbstgebaute „Slam Gun“, ein großkalibriges Schussgerät, wie es auch der antisemitische Attentäter von Halle nutzte. Steffen Balders extrem rechte Einstellungen zeigen sich auch auf seiner Facebook-Seite. Er teilt Artikel wie „Neonazis rüsten sich mit Kampfsport für den Tag X“, postet Fotos von sich beim Krafttraining. Balder scheint der nordischen Mythologie nahe. Ihm gefallen Gruppen wie die Nordic Brotherhood und der Bund der Ahnen. Auch Stefan Krause aus Coswig gehört dieser „Bürgerwehr“ an. Er wurde ebenfalls festgenommen. Beide posierten in mehreren Bildern mit Kutten der Vikings Security bei einem Rundgang in Schönebeck am 28. April 2019. Auch bei einem neonazistischen Fackelmarsch der sog. Bürgerinitiative Magdeburg im November 2018 waren beide vor Ort. Mittlerweile wurde gegen sie Haftbefehl erlassen3. Die Facebook-Präsenz der Vikings Security Germania Division Sachsen Anhalt ist inzwischen gelöscht, andere regionale Seiten sind jedoch weiterhin online.
 
mehr https://lsa-rechtsaussen.net/terror-razz...ergerwehr/
 
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#7
Mitläufer? Agent provocateur? Wortführer?
V-Mann des Verfassungsschutzes ließ Terrorgruppe auffliegen
Eine zwölfköpfige Terrorgruppe ist aufgeflogen, sie soll Anschläge gegen Politiker und Muslime geplant haben. Die Informationen, die zur Zerschlagung der Gruppe führten, lieferte ein mit zur Spitze der Gruppe gehörender V-Mann des Verfassungsschutzes. Wie groß war der Einfluss des V-Mannes?
Sowohl der Bundesverfassungsschutz wie auch der Verfassungsschutz der Länder arbeiten und operieren mit sogenannten V-Leuten. Diese werden von den Behörden angeworben und entweder gezielt in bestimmte Gruppen eingeschleust oder aber sogar direkt aus der Mitgliedschaft einer bestimmten Gruppe heraus angeworben. Ohne solche V-Leute wären Ermittlungen im Rotlichtmilieu, in der Clan-Kriminalität oder in der Terrorismusszene schwer bis gar nicht möglich. Als Gegenleistung für ihre Zuträgerdienste erhalten die V-Leute dann meist Straffreiheit und selbstverständlich einen ordentlichen finanziellen Obolus.
Einem solchen V-Mann ist die Zerschlagung einer Terrorgruppe zu verdanken, die laut Meldungen des Bundeskriminalamtes (BKA) Anschläge gegen Politiker und Muslime geplant haben soll. Zwölf Mitglieder der Gruppe sitzen in Haft, der V-Mann (das 13. Mitglied!) blieb von der Haft verschont. Laut Meldungen ebenfalls des BKA soll er zum internen Führungskreis der Gruppe gehört haben. Das, was nach einem sensationell guten Ermittlungsergebnis klingt, hat aber einen ganz großen Haken.
Ist nämlich ein V-Mann für die von der Gruppe begangenen oder bereits im Planungsstadium strafbaren Handlungen maßgeblich verantwortlich, besteht die Gefahr, dass die gesamte Anklage einstürzt. Der Vertrauensmann darf sich zwar an der Ausführung respektive Planung von Straftaten beteiligen ohne Sanktionen zu befürchten, er darf aber nicht zu ihnen anstiften oder sie initiieren. Jetzt ist also zu prüfen, wer verantwortlich für die mutmaßlichen Anschlagpläne ist.
Bundesbehörden haben sich bereits einmal beim Einsatz von V-Leuten blamiert. Das Verbotsverfahren gegen die NPD musste eingestampft werden, weil in der Partei dermaßen viele solcher Zuträger eingeschleust waren, dass die Partei ohne diese Leute mutmaßlich gar nicht mehr existiert hätte.

https://www.freiewelt.net/nachricht/v-ma...-10080418/
 
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#8
Rechtsextreme Zelle "Gruppe S." Terrorverdächtiger Polizeimitarbeiter war für Waffenscheine zuständig
Sein Job war heikler als gedacht: Nach SPIEGEL-Informationen war ein mutmaßlicher Unterstützer der rechtsextremen "Gruppe S." als Verwaltungsmitarbeiter vor einigen Jahren an der Vergabe von Waffenscheinen beteiligt..........

https://www.spiegel.de/politik/deutschla...CQgO1dEMph
 
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#9
Mutmaßliche Rechtsterroristen

„Gruppe S“ soll Anschläge auf Habeck und Hofreiter geplant haben

Die kürzlich festgenommenen mutmaßlichen Rechtsterroristen der Vereinigung „Gruppe S“ sollen Anschläge auf deutsche Politiker geplant haben. Andere potenzielle Ziele teilten sie in fragwürdige Kategorien ein.
Die Mitte Februar festgenommenen mutmaßlichen Rechtsterroristen der Vereinigung „Gruppe S“ sollen unter anderem Anschläge auf den Grünen-Bundesvorsitzenden Robert Habeck und den Fraktionsvorsitzenden Anton Hofreiter geplant haben. Das berichtet die „Zeit“ unter Berufung auf Informationen zu Ermittlungen der Bundesanwaltschaft.......
https://www.welt.de/politik/deutschland/...haben.html
 
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