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Ausschreitungen in Leipzig-Connewitz
#11
Twitter:

Dr. Atomreisfleisch@Atomreisfleisch1 Std.
Diese Relativierei ist zum Kotzen. Ich sage es gern noch mal. #Connewitz #Leipzig

Und wenn jemand auf einem Ort zB taub werden könnte, weil irgendein saudummes Arschloch einen Feuerwerkskörper neben dem Ohr gezündet hat, dann ist es eine“Notoperation“, wenn man etwas tut, um das zu verhindern. Diese Relativiererei kotzt mich an. Sind ja nur Polizisten, gell?

Warum sollte die Polizei sekttrinkende Feiernde überfallen? Hab ich noch nie gehört. Wär das erste Mal. Ich glaube euren Scheiß nicht.

Gefr Kamnitzer@GefrKamnitzer22 Min.
Völlig albern: Bin bald 60, hab´ ein gottloses Mundwerk und war immer wieder mal "üblicher Verdächtiger", u.a. langhaariger Jüngling, Sportwagen-, Lkw-Fahrer. Aber was man anstellen muss, damit sich ein Polizist auch nur im Ton vergreift, hab ich immer noch nicht rausgefunden...

[Bild: ENQ1ugqX0AEL61q?format=jpg&name=4096x4096]

Initiative 9. November Bünde@I9NBuende12 Std.
Diese Sprache ist die Sprache des herbeigesehnten Faschismus. „Robustes Mandat“ um „zu bleiben“ ist nichts anderes als der offene Wunsch nach einem Polizeistaat. #Connewitz

Jutta Ditfurth@jutta_ditfurth2 Std.
Wendt will Bürgerkrieg.

ZECKO @zeckomag
· 2 Std.
„Notoperation“ laut @PolizeiSachsen ...Diese spinnt sich wie so oft ihre Geschichten zusammen. #le3112 #le0101

[Bild: ENS7p4KXUAALvE2?format=jpg&name=900x900]

Initiative 9. November Bünde @I9NBuende · 1 Std. Ein weiterer Beleg dafür, dass Polizeimittlungen nie als neutrale Quelle gesehen werden dürfen. Sicherheitskräfte sind Partei. Nebenbei: „Notoperation“ ist nicht gleichbedeutend mit Lebensgefahr. Zahlreiche nicht lebensbedrohliche Verletzungen müssen zeitnah operativ versorgt ->

Die Nachrichten@DLFNachrichten
· 44 Min.
Nach "TAZ"-Informationen könnte die Polizei in Leipzig den Angriff auf einen Polizisten in der Silvesternacht im Stadtteil #Connewitz aufgebauscht haben. https://deutschlandfunk.de/connewitz-taz...id=1086684
@x_xjochen @tazgezwitscher #Silvester #Leipzig #Polizei
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Ali Utlu@AliCologne21 Std.
Die Linken müssen sich endlich mit der Gewalt bei Linksextremisten auseinander setzen und sich mit Nachdruck von Gewalt distanzieren, anstatt unter dem Hashtag #Connewitz diese zu relativieren. Sonst ist man am Ende zu dem geworden, das man bekämpft.

Das Krankenhaus gibt einfach so Auskunft? Das kann ich mir nicht vorstellen angesichts der Schweigepflicht von Ärzten. Erzählt das jemand Dümmeren. Ich glaube nicht, dass Ärzte Journalisten einfach so Auskunft geben.

der Strang dazu > https://twitter.com/Atomreisfleisch/stat...2910870529
 
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#12
Der Tag: Wie eine Justizministerin in den 90ern für die jüngste Silvester-Gewalt gesorgt haben soll
Am zweiten Tag des neuen Jahres drehte sich vieles immer noch um die Gewalt am Connewitzer Kreuz in der Silvesternacht. Kritik gibt es nicht nur wegen der Angriffe auf Beamte, sondern auch wegen Veröffentlichungen der Polizei und eines Boulevardmediums. Zudem muss sich Sachsens Justizministerin Katja Meier für Songs aus ihrer Jugendzeit rechtfertigen. Die L-IZ fasst zusammen, was am Donnerstag, den 2. Januar 2020, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Das neue Jahr war erst 15 Minuten alt, als in Leipzig der Wahlkampf für die kommende Oberbürgermeisterwahl begonnen hat. Nach Darstellung der Polizei war es ungefähr 0:15 Uhr, als am Connewitzer Kreuz die ersten Gegenstände auf die eingesetzten Beamten flogen. Wenige Minuten später lag ein Polizist bewusstlos am Boden. Das Geschehen fand bundesweite Beachtung und dürfte im OBM-Wahlkampf eine bedeutende Rolle spielen.
Schon am Neujahrstag meldeten sich zahlreiche OBM-Bewerber/-innen zu Wort. Sie verurteilten vor allem den Angriff auf die Polizist/-innen. Katharina Krefft, die Kandidatin der Grünen, äußerte Vorschläge, die abseits der üblichen Law-and-Order-Rhetorik lagen: zu böllerfreien Zonen, besserem Quartiersmanagement und einem „Bürgerfest am Kreuz“.
Interview mit OBM Jung
Die meiste Aufmerksamkeit erhielt kurz nach dem Jahreswechsel dennoch der amtierende Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD). In einem kurzen dpa-Interview äußerte sich der 61-Jährige unter anderem zu linksradikalen Gewalttaten vor Silvester und dem öffentlichen Nahverkehr: „Es geht darum, Projekte wie einen zweiten City-Tunnel und die Ausweitung des S-Bahn-Netzes anzustoßen – auch wenn sie erst in 15 oder 20 Jahren zu Änderungen führen.“
Doch vorher widmen wir uns noch einmal dem Geschehen am Connewitzer Kreuz.
Was genau in der Silvesternacht dort passiert ist, erfahren Sie im Laufe des Abends in einem ausführlichen Text von Michael Freitag. Doch nicht nur das Geschehen selbst sorgte für Diskussionen, sondern auch die Reaktionen seitens Polizei und Politiker/-innen.
Polizei nennt und löscht Namen
So geriet die Leipziger Polizei in die Kritik, weil Präsident Torsten Schultze noch in der Silvesternacht einen Twitter-User namentlich in einer Pressemitteilung nannte. Dieser hatte in dem sozialen Medium kritisiert, dass Schultze „seine Leute verheizt“. Das antifaschistische Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ wertete die Namensnennung als rechtswidrig. Heute entfernte die Polizei den Namen aus der Online-Version der Pressemitteilung – ohne Begründung.
Auch das Online-Boulevardmedium „Tag24“ änderte heute einen Artikel. Zunächst hieß es, dass die Linke-Stadträtin Juliane Nagel in Kenntnis „des versuchten Mordes an einem Familienvater in Uniform“ einen Polizei-kritischen Tweet verfasst hätte. Darin ist unter anderem von „Cops raus aus Connewitz“ und „ekelhafter Polizeigewalt“ die Rede.
Laut aktueller Version des Artikels hat Nagel ihren Tweet nur noch „angesichts der ausufernden Gewalt“ verfasst. Die Linke-Stadträtin selbst erklärte in einer Stellungnahme, dass zum Zeitpunkt des Tweets noch nicht bekannt gewesen sei, dass ein Beamter schwer verletzt wurde beziehungsweise wegen versuchten Mordes ermittelt werde. Sie wünsche ihm und allen anderen Verletzten „aufrichtig gute Besserung“.

> https://www.l-iz.de/politik/leipzig/2020...oll-310787
 
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#13
Noch einmal zum Thema "Notoperation"

"In „Krankenhauskreisen“ habe man sich verwundert über die Polizeimeldung über eine „Notoperation“ geäußert, berichtet die „Tageszeitung“. Demnach habe es einen Eingriff an der Ohrmuschel des Beamten unter lokaler Betäubung gegeben. Der Mann sollte Donnerstag oder Freitag wieder entlassen werden. Lebensgefahr oder drohender Gehörverlust hätten nicht bestanden."
https://www.deutschlandfunk.de/connewitz...id=1086684

Heisst: im Gegensatz zum Breitscheidplatz, wo man vermutlich mit dem Chef der Pathologie in der Charité einen willigen Helfer in der Umwidmung von Totenscheinen hatte, oder im Gegensatz zu Winnenden, wo der Chefpathologe Wehner in seiner Show-Untersuchung der Leiche Tims  die kleinen Details  wie Schmauchspuren, Blutverlust, Unfähigkeit zum Gehen nach den Bein-Einschüssen usw. nicht berücksichtigte,

hat  in Leipzig die Polizei  ihre Tatarenmeldung nicht mit dem Krankenhaus abgestimmt.
Pech - einen Monat vor der OBM-Wahl in Leipzig.

Tötung, versuchter Mord, brutal usw. - alles Quatsch. Ohrläppchen, Böller, Silvesternacht. Das sind die Themen-Stichwörter, die normalerweise nicht einmal in einer Lokalausgabe einer Provinzzeitung Erwähnung finden würden.
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#14
(03.01.2020, 09:08)A.Hauß schrieb: Noch einmal zum Thema "Notoperation"

"In „Krankenhauskreisen“ habe man sich verwundert über die Polizeimeldung über eine „Notoperation“ geäußert, berichtet die „Tageszeitung“. Demnach habe es einen Eingriff an der Ohrmuschel des Beamten unter lokaler Betäubung gegeben. Der Mann sollte Donnerstag oder Freitag wieder entlassen werden. Lebensgefahr oder drohender Gehörverlust hätten nicht bestanden."
https://www.deutschlandfunk.de/connewitz...id=1086684

Heisst: im Gegensatz zum Breitscheidplatz, wo man mit dem Chef der Pathologie in der Charité einen willigen Helfer in der Umwidmung von Totenscheinen hatte, oder im Gegensatz zu Winnenden, wo der Chefpathologe in seiner Show-Untersuchung der Leiche Tims  die kleinen Details  wie Schmauchspuren, Blutverlust, Unfähigkeit zum Gehen nach den Bein-Einschüssen usw. nicht berücksichtigte,

hat  in Leipzig die Polizei  ihre Tatarenmeldung nicht mit dem Krankenhaus abgestimmt.
Pech - einen Monat vor der OBM-Wahl in Leipzig.

Tötung, versuchter Mord, brutal usw. - alles Quatsch. Ohrläppchen, Böller, Silvesternacht. Das sind die Themen, die normalerweise nicht einmal in einer Lokalausgabe einer Provinzzeitung Erwähnung finden würden.

Ich habe mich über die Erwähnung einer "Notoperation" von Anfang an gewundert. Das ist sonst nicht üblich. Wenn Lebensgefahr besteht, ist die Sprachregelung "kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus".
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#15
(03.01.2020, 09:08)A.Hauß schrieb: [...]

hat  in Leipzig die Polizei  ihre Tatarenmeldung nicht mit dem Krankenhaus abgestimmt.
Pech - einen Monat vor der OBM-Wahl in Leipzig.
[...]

War auch nicht nötig. Propagandistisch auch so ein voller Erfolg für den angeblich sich selbst aufgebenden Ordnungsstaat. Dazu "Ermittlungen wegen versuchten Mordes"; was dann am Ende rauskommt, interessiert niemanden mehr. Auch hier machts summarisch die Masse der "Einzelfälle".

Breitscheidplatz war schon organisatorisch eine andere Hausnummer. Da mußten Einsatzkonzepte und Notfallpläne abgestimmt sein (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Krankenhäuser, Rechtsmedizin, Dienste, Politik (Bund, Land Berlin, Parteispitzen, Kontrollgremien), Ermittler, Staatsanwaltschaft, Medien, "Opfer- und Zeugenmanagement"). Diese gewaltige organisatorische "Leistung" ist jedenfalls höher zu bewerten, als die eher lausige Amrishow selbst.
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#16
Horst Seehofer stellt das extremistische Gleichgewicht wieder her und Sachsens CDU-Innenminister will den Rechtsstaat zurück:

Zitat:Der Angriff auf einen Polizisten in der Silvesternacht in Leipzig hat großes Entsetzen und erste Forderungen nach politischen Konsequenzen hervorgerufen. Viele öffentliche Reaktionen am Donnerstag galten vor allem dem verletzten Beamten und der gegen ihn ausgeübten Gewalt.

Die Tat zeige, dass menschenverachtende Gewalt auch von Linksextremisten ausgehe, teilte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) mit. Ein starker Staat sei nur mit starken Polizei- und Einsatzkräften möglich. Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) sagte, die Straftaten seien "mit aller Härte des Rechtsstaates" zu verfolgen.

https://www.sueddeutsche.de/politik/silv...-1.4743247
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#17
Propaganda statt Fakten
Linksextreme Gewalt in Connewitz – ZDF bleibt tapfer: Extremismus meistens rechts
Das muss man sich erst einmal trauen, was das Zweite Deutsche Fernsehen seinen... mehr »
 
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#18
3. Januar 2020 um 13:02
Thema Leipzig
Seehofer:
„„Diese Tat zeigt: Menschenverachtende Gewalt geht auch von Linksextremisten aus“, sagte Seehofer am Donnerstag. Ein starker Staat sei nur mit starken Polizei- und Einsatzkräften möglich.“
Der DpolG-Vorsitzende Rainer Wendt verglich den Vorfall mit den Anfängen der RAF vor rund 50 Jahren. Die Attacken vom 1. Januar „offenbaren klar die Handschrift linksextremer Kreise und erinnern in Zielsetzung und Ausführung fatal an die Ausbildung linksterroristischer Strukturen in den 70er Jahren“.
https://de.sputniknews.com/gesellschaft/...r-gericht/
Evtl. sollte sich Wendt sich mal mit dem VS unterhalten.

3. Januar 2020 um 13:30
Seehofer greift wohl vor auf die Blödelei am Dreikönigstag.
Der Staat ist nur stark gegenüber Einheimischen. Den Rest lässt er gewähren.

3. Januar 2020 um 16:39
Gegen „linksextremistische“ Einheimische ist er auch nur stark, wenn es der herrschenden Politik nutzt. Wenn es gegen böse „Rechtspopulisten“ geht, hat man in der Politik kein Problem mit Gewalt von dieser Seite.
Ich frage mich, wie man dieser Gewaltspirale, diesem hass, dieser Spaltung noch jemals Herr werden will. Ich meine nicht den „Staat“, der ist ja dafür verantwortlich – ich meine uns als Gesellschaft.

(PM Reloaded)
 
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#19
3. Januar 2020 um 16:24
Ich wunderte mich, dass sogar Frank Jansen vom Tageslügel mittlerweile entdeckt zu haben schien, dass auch „linke“ Gewalttäter eine Gefahr darstellen. Dachte ich zumindest, als ich die erste Überschrift gelesen hatte:
„Linksextreme Gewalt – die unterschätzte Gefahr“
Nach der Unterzeile wusste ich, dass ich mir keine Sorgen um Jansen machen muss und habe mir das Weiterlesen erspart:
„Militante Linksextremisten attackieren die Polizei in Leipzig und einen Kolumnisten in Berlin. Das nützt den Rechtspopulisten. Ein Kommentar.“
https://www.tagesspiegel.de/politik/angr...85834.html
Im Abwiegeln sind sie ja alle geübt, nach ein paar Tagen wird kein Mensch mehr davon sprechen. In Leipzig reitet man vielleicht noch bis zum 1. Februar ein paar Pseudoattacken, denn der OBM, der die „linke“ Gewaltszene bisher immer gehätschelt und benutzt hat, sieht wohl die Chancen seiner Wiederwahl immer weiter schwinden.
 
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#20
[Bild: ENWc460W4AEbREV?format=png&name=small]

Für eine so kleine Partei erhalten die Einlassungen von Frau #Esken eine enorme Aufmerksamkeit. Möglicherweise ein Trend?

Martin Schulz: "Also...mein Zug war ja eigentlich doch nur eine Regionalbahn nach Würselen, aber gefahren ist er."

Saskia #Esken: "Auch als Draisine mit Achsenbruch kann ich was bewegen!"

Die Frau wird das größte Eigentor der SPD-Geschichte.

Konstantin Kuhle@KonstantinKuhle8 Std.
Klar muss man über Polizeitaktik diskutieren. Aber die SPD sollte aufpassen, dass sie der pauschalen Polizeikritik der Linkspartei nicht plötzlich näher steht als den vielen Menschen im öffentlichen Dienst, die für die freiheitlich-demokratische Grundordnung den Kopf hinhalten. https://twitter.com/welt/status/12

Sigmar Gabriel@sigmargabriel5 Std.
Angesichts der massiven Silvestergewalt über Polizeitaktik zu diskutieren, wäre es besser, über die Gewalttäter zu reden. Die muss man politisch, medial und mit Polizei und Justiz bekämpfen statt aus der Ferne über die Strategie der Polizei zu Schlaumeiern.
 
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