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Tschetschene in Moabit erschossen - unsere Skripal-Affäre?
#1
Der dubiose Mord vom 23. August in Moabit wächst sich zu einer diplomatischen Affäre aus. Die üblichen Verdächtigen von Bellingcat über Spiegel bis zur BAW glauben "der Kreml" war's, also Putin. Es wird noch ermittelt, aber Klein Heiko hat schon mal zwei russische Diplomaten ausgewiesen und Merkel findet das gut.

Bei Springers Welt darf Freidemokrat Lambsdorff das Vorgehen kritisieren:
https://www.welt.de/politik/deutschland/...isung.html


Um welchen Mord geht's eigentlich?

Zitat:Georgier Zelimkhan K. (41) wurde mit zwei Kopfschüssen im Kleinen Tiergarten getötet. Dass der Killer (49) überhaupt gefasst werden konnte, verdanken die Fahnder zwei aufmerksamen Jugendlichen.

Das Kopfschuss-Attentat auf einen Tschetschenen in Berlin-Moabit war ein Auftragsmord! Davon gehen jetzt auch Staatsanwaltschaft und die ermittelnde Mordkommission aus. Sie vermuten ein politisches Motiv.

Der aus Russland stammende Mörder hatte für seine Flucht einen Motorroller in Tatortnähe geparkt.

Am Freitagmittag [23. August 2019] war der mit Perücke getarnte Täter im Kleinen Tiergarten zunächst mit einem Fahrrad von hinten an Zelimkhan K. herangefahren und hatte ihn mit zwei gezielten Schüssen in den Kopf getötet. Der ehemalige Tschetschenien-Kämpfer mit georgischer Staatsbürgerschaft war auf der Stelle tot.

Der Schütze flüchtete, warf Perücke, das Fahrrad und die Tatwaffe der Marke Glock am Holsteinischen Ufer in die Spree.

Das beobachteten zufällig zwei 17-Jährige, die in der Nähe eine Wohnung besichtigen wollten. Sie alarmierten die Polizei. Noch bevor der Täter seinen bereitgestellten Flucht-Roller erreichen konnte, wurde er festgenommen.

Am Samstag erließ die Berliner Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen Mordes gegen den Russen. Die Auswertung der um den Tatort gesicherten Beweismittel dauert laut Staatsanwaltschaft noch an.

Fakt ist: Opfer Zelimkhan K. war ein hochrangiger Kämpfer gegen die russische Besatzung in Tschetschenien. Nach dem Krieg (1999-2009) soll er einer Anti-Terroreinheit des georgischen Innenministeriums angehört und 2012 an einer Operation gegen islamistische Geiselnehmer mit 14 Toten in der Lopota-Schlucht teilgenommen haben.
https://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/ma...den-killer

BZ vermutete damals noch einen innertschetschenischen Bandenkrieg:
Zitat:Tschetschenen kontrollieren große Teile des Drogenhandels in Berlin

Nach Einschätzung des Bundeskriminalamts gewinnen tschetschenische Banden im Bereich der organisierten Kriminalität immer mehr an Einfluss. Große Teile des Berliner Drogenhandels sollen sie bereits kontrollieren, aber auch bei bandenmäßigem Diebstahl und Erpressung eine Rolle spielen.
[...]
https://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/ma...den-killer

Der Tagesspiegel hat Interessantes beizutragen:
Zitat:Dass „Sokolov“ mit dem Roller nicht entkommen konnte, ist zwei jungen Männern zu verdanken. Sie hatten den mutmaßlichen Mörder beobachtet und die Polizei alarmiert. Beamte konnten „Sokolov“ rasch festnehmen. Er bestritt die Tat und bat, die russische Botschaft von der Festnahme zu unterrichten. „Sokolov“ wollte zudem, dass die Botschaft ihm einen russischsprachigen Anwalt besorgt. In der Untersuchungshaft hat sich „Sokolov“ bislang weder zur Person noch zur Tat geäußert.
https://www.tagesspiegel.de/berlin/mord-...76508.html

Diesmal war die Polizei flott. Und jetzt mal scharf überlegen: Würde ein Auftragskiller "des Kreml" Kontakt zur russischen Botschaft verlangen, um die Russen damit so richtig anzuschmieren? Wohl eher nicht. Es gäbe dann vermutlich einen Plan B, falls der groteske Plan A überhaupt zu russischen Geheimdiensten paßt (nehmen die nicht Gift/Plutonium/chemische Kampfstoffe?). Man darf den Russen durchaus Kalkül unterstellen: In politisch angespannter Situation einen Auftragsmord an einem Tschetschenen, lohnt sich das aus russischer Sicht? Schwer vorstellbar.

Wer kennt das Opfer noch? Der Nato-Spiegel weiß es:
Zitat:Das Opfer, der Georgier Khangoshvili, hatte im zweiten Tschetschenienkrieg gegen Russland gekämpft. Später arbeitete er jahrelang als Informant und Vermittler für georgische und ukrainische Antiterrorbehörden. Auch US-Dienste profitierten von seinen Kontakten in die schwer zugängliche Kaukasusregion. Nach andauernden Bedrohungen und einem Attentat auf ihn war er zunächst in die Ukraine und später nach Deutschland geflohen.
https://www.spiegel.de/politik/deutschla...88886.html

Sputnik zum tschetschenischen Opfer mit georgischer Staatsbürgerschaft:
Zitat:Zelimkhan Khangoshvili:
  • 40-jähriger ethnischer Tschetschene mit georgischer Staatsbürgerschaft;
  • Kämpfte gegen Russland an der Seite der tschetschenischen Terroristen unter Führung der Islamisten Schamil Bassajew, Abu l-Walid und Aslan Maschadow;
  • War Offizier in der georgischen Armee während ihrer Invasion in Südossetien 2008, wo er ebenfalls gegen Russland sowie gegen südossetische Freiwilligenverbände kämpfte;
  • War Anhänger der islamistischen Terrororganisation „Kaukasus-Emirat“;
  • Im Mai 2015 war auf ihn in der georgischen Hauptstadt Tiflis ein Mordanschlag verübt worden. Er wurde verletzt, überlebte jedoch;
  • 2005 zog er aus Georgien über die Ukraine nach Deutschland um;
  • In Deutschland lebte der Mann laut dem „Focus“ seit 2016, nachdem er hier einen Asylantrag gestellt hatte;
  • Nach Angaben aus Sicherheitskreisen nutzte er zwei verschiedene Namen;
  • Die Berliner Polizei soll ihn eine Zeit lang als „islamistischen Gefährder“ geführt haben;
  • Er wurde am 23. August 2019 im Zentrum Berlins mit Schüssen in den Rücken und in den Kopf getötet;
  • Die USA legen russischen Geheimdiensten den Mord zur Last;
  • Deutsche Medien berichten ebenfalls über Russlands Verwicklung in den Mord;
  • Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bestreitet jegliche Verbindung Russlands mit dem Mord;
  • Russlands Außenministerium kritisierte das politisierte Herangehen an das Verbrechen und versprach Gegenmaßnahmen.
https://de.sputniknews.com/politik/20191...kannt-ist/

Die Tatwaffe:
Zitat:Im Fall des [url=https://www.spiegel.de/thema/mord_im_kleinen_tiergarten/][/url]Mordes im Kleinen Tiergarten in Berlin gibt es neue Erkenntnisse über den Weg der Tatwaffe. Wie die "Zeit" berichtet, sei die Pistole der Marke Glock 1986 von Österreich nach Estland verkauft worden, in den Einflussbereich der damaligen Sowjetunion. Demnach sei der Lauf der Waffe ausgetauscht worden, womöglich um Spuren zu verwischen.

Die Ermittler gingen davon aus, dass der mutmaßliche Mörder, der unter dem Namen Vadim Sokolov in die Bundesrepublik eingereist war, die Waffe auf dem Weg nach Berlin in Warschau von Unterstützern erhalten habe.
https://www.spiegel.de/politik/deutschla...89535.html

1986 von Österreich nach Estland? Da herrschte noch tiefster Sowjetfrieden. Ist das Ganze "unser Skripal"? False Flag, Staatsterror, Fake oder hatte die BZ mit dem Bandenkrieg doch recht?
Antworten
#2
Deutschlands Skripal-Fall? Der Mord im Tiergarten und journalistische Schnellschüsse
> https://deutsch.rt.com/meinung/95416-deu...l-mord-im/
 
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#3
Maren Müller@spottmarie 4 Std.
Kaum hat sich die #Magnitsky -Lüge auch bis hin zum ahnungslosen Publikums-Flügel ohne Internetanschluss herumgesprochen, legen deutsche diplomatische Blindleister unter dem Beifall der besonders merkbefreiten Journaille in Richtung #Russland nach. #fail
 
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#4
ZDF Morgenmagazin@morgenmagazin

„Das ist ein diplomatischer Störfall allerersten Grades“, sagt
@StephanThomae
(FDP), Parlamentarisches Kontrollgremium, im #ZDFmoma zum Fall des im Berliner #Tiergarten ermordeten #Georgiers. Hier verdichten sich die Hinweise auf eine Beteiligung staatlicher, russischer Stellen.

[Bild: ELAODHGWoAIwANx?format=jpg&name=900x900]

[Bild: ELAU8feXUAA-SPA?format=jpg&name=small]

Antwort an
@morgenmagazin und @StephanThomae
Wie zu anderen Gelegenheiten verdichten sich die Hinweise angeblich bis zur Dichte eines schwarzen Loches - nur die Beweise fehlen... Aber Beweise braucht man im #Wertewesten nicht.
 
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#5
Korrektur: Litwinenko wurde angeblich mit Polonium vergiftet (angeblich, weil man den Briten gar nicht mehr trauen kann).
https://www.spiegel.de/politik/ausland/c...50448.html
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#6
ET: Der tote Tschetschene, der CIA und der BND: Schützt die Bundesregierung islamische Terroristen?

Hier sind endlich mal ein paar Hintergrundinformationen zu dem Mord, der die diplomatischen "Verstimmungen" zwischen Deutschland und Russland auslöste. Sieht so aus, als sei das alles mal wieder eine gigantische Showveranstaltung zur Ablenkung von der eigenen Verstrickung in den Fall! Der Tschetschene war als Islamist und Terrorist bekannt, abgelehnter (echt jetzt?) Asylbewerber - und hat sich angeblich deradikalisiert und angefangen, für "westliche" Geheimdienste zu arbeiten! Namentlich genannt Georgien, die CIA und den BND. Gleichzeitig trieb er sich allerdings immer noch in einschlägig bekannten Moscheen herum. Soviel zu angeblichen Deradikalisierung! Aber: Der Gudste wurde natürlich "beobachtet" (um an Informationen zu kommen). Die Parallelen zum Fall Amri springen einem geradezu ins Auge! Und ganz offensichtlich hat irgend jemand die Notbremse gezogen. Ab da wurde es peinlich für die Bundesregierung und ihre Dienste - darum ruft man "haltet den Dieb" und der Russe ist mal wieder schuld. Die Gerüchte über den Auftragsmord aus Russland kamen zudem von den üblichen Verdächtigen: Bellingcat und The Insider. Beide von Soros finanziert und aus dem Skripal-Fall bekannt.
 
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#7
Marija Sacharowa kommentiert Dementierung des Auslieferungsgesuches nach Tiergarten-Mord



 
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#8
Florian Warweg
@FWarweg

Die Versuche im #Mainstream, d. Dschihadisten Khangoshvili reinzuwaschen, nehmen immer absurdere Formen an. So schreibt z.B.@Tagesspiegelmit Verweis@dpa@Reuters
& Co: Der Georgier kann gar kein islamistischer Terrorist gewesen sein, weil er für #CIA tätig war

Jo, überzeugt!

[Bild: ELlYZrGW4AArBod?format=jpg&name=900x900]
 
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#9
[ Tagesschau ]
Tiergarten-Mord: Russland weist deutsche Diplomaten aus
In der Affäre um den Mord an einem Georgier in Berlin weist Russland zwei deutsche Diplomaten aus. Es handle sich dabei um eine Reaktion auf die „grundlose Entscheidung“ der Bundesregierung, zwei russische Mitarbeiter aus Deutschland auszuweisen, erklärte das Außenministerium in Moskau.
 
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#10
Putin kanzelt Merkel vor aller Augen ab - und bezichtigt sie nun auch noch der Lüge
Russland hat im Streit um den mutmaßlichen Auftragsmord in Berlin zwei deutsche Diplomaten ausgewiesen. Nun wirft Russland der deutschen Regierung Lügen vor.
  • Beim Gang vor die Presse mit Angela Merkel sorgte Wladimir Putin für einen Eklat.
  • Beim Ukraine-Gipfel in Paris rechtfertigte Putin indirekt den Mord im Berliner Tiergarten. Der Vorfall nimmt immer größere Ausmaße an.
  • Russland wird verdächtigt, den Mord an einem 40-jährigen Georgier in Auftrag gegeben zu haben. 
21.02 Uhr: Der Streit zwischen Deutschland und Russland im Tiergarten-Mordfall nimmt immer absurdere Züge an. Nun bezichtigt die russische Regierung Deutschland der Lüge - Russlands Präsident Wladimir Putin (67) erklärt, man habe mehrere Auslieferungsanträge für den in Berlin ermordeten Georgier gestellt. Die Bundesregierung hatte klargestellt, solche Anträge habe es nicht gegeben.
Putins Sprecher Dmitri Peskow sagte am Donnerstag in Moskau, die russische Regierung bleibe bei der Darstellung, man habe – mehrfach – die Auslieferung des ehemaligen Tschetschenien-Kämpfers nach Russland beantragt. Belegen allerdings konnte er seine Behauptung nicht.
„Solche Anträge wurden gestellt und der Präsident wurde darüber informiert. Es war erwiesen, dass diese Person an blutrünstigen Terroranschlägen und Massenmorden beteiligt war.“
Die Merkel-Regierung dementiert das. Noch am Vortag teilte ein Sprecher des Bundesjustizministeriums der Bild mit: „Der Bundesregierung sind keine Auslieferungsersuchen Russlands zu dem Tatopfer bekannt.“
Außenminister Heiko Maas (SPD) sagte im Bundestag, die russische Entscheidung zur Ausweisung deutscher Diplomaten sende "das falsche Signal" und sei "völlig ungerechtfertigt". "Wir erwarten deshalb weiterhin von Russland, dass man sich ernsthaft und unverzüglich an der Aufklärung des Mordfalls im Tiergarten beteiligt und daran mitwirkt", sagte Maas. Zugleich drohte er: "Wir werden uns auch weitere Schritte vorbehalten."
10.25 Uhr: Die Bundesregierung hat die Ausweisung von zwei deutschen Diplomaten aus Russland in der Affäre um den Mord an einem Georgier in Berlin scharf kritisiert. "Sie sendet das falsche Signal und ist ungerechtfertigt", erklärte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts am Donnerstag in Berlin. Die Bundesregierung behalte sich im Lichte der Ermittlungen des Generalbundesanwalts zu dem Mord "weitere Schritte" vor.......

> https://www.merkur.de/politik/berlin-mer...87810.html
 
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