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Flüchtlingskrise/Migration 2015-? - Informationen, Meinungen und mehr
#1
(da habe ich wohl aus Versehen den alten Strang gelöscht)

sei's drum, jetzt geht es hier weiter- Ist sowieso eine internationale Angelegenheit

Miri ist wieder im Lande.
Wie Nemo, der kleine Fisch aus dem Kino, hat auch Miri, nachdem er den Behörden ins Netz gegangen und (endlich!) abgeschoben worden war, wieder nach Hause gefunden. Tränen der Rührung rinnen über die Wangen der geschätzt 3.000 Mitglieder seines Libanesen-Clans, dass er, der ziemlich große Fisch, es doch noch geschafft hat, trotz Abschiebung und Wiedereinreiseverbots, mit Hilfe seiner Freunde und seines Anwalts vor der Bremer BAMF-Außenstelle aufzutauchen und seinen Asylantrag abzugeben. Es ist sicherlich nicht übertrieben, anzunehmen, dass die Anfang Juli 2019 erfolgte – und zu diesem Zeitpunkt seit 13 Jahren überfällige – Abschiebung des Clan-Chefs mindestens eine halbe Million Euro Steuergeld für Planung, Vorbereitung und Durchführung verschlungen hat.
 
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#2
EU und Türkei: Sozialhilfe für Flüchtlinge

Die EU gibt 663 Millionen Euro für humanitäre Organisationen in der Türkei frei. Sie will damit den Flüchtlingsdeal mit Erdoğan retten. Die EU-Kommission hat 663 Millionen Euro für humanitäre Hilfe an Flüchtlinge in der Türkei freigegeben. Davon sollen 600 Millionen Euro in das sogenannte Emergency Social Safety Net (ESSN) fließen. Das ESSN finanziert eine Art Sozialhilfe für Bedürftige, die in Form von Cashkarten ausgezahlt wird. Insgesamt stehen für das Programm 6 Milliarden Euro bereit. Das Geld werde laut EU-Kommissar Christos Stylianides an humanitäre Organisationen vor Ort ausgezahlt – und nicht an die türkische Regierung.
 
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#3
SEENOTRETTUNG

„Alan Kurdi“ fährt eigenmächtig in italienische Hoheitsgewässer ein
88 Migranten harren an Bord der „Alan Kurdi“ auf dem Mittelmeer nach ihrer Rettung aus. Das Wetter wird schlechter, die Stimmung an Bord immer angespannter. Jetzt fährt das Schiff eigenmächtig in italienische Gewässer vor Sizilien ein.
Das deutsche Rettungsschiff „Alan Kurdi“, das mit derzeit noch 88 Migranten an Bord seit knapp einer Woche auf dem Mittelmeer fährt, ist am Freitag eigenmächtig in italienische Hoheitsgewässer eingefahren. Die Organisation Sea Eye begründete das mit dem schlechten Wetter. Dem Schiff sei noch immer kein sicherer Hafen zugewiesen worden.
„Das Wetter wird immer schlechter, die Leute an Deck werden nass, wir haben am frühen Nachmittag entschieden, dass das Schiff Schutz in der Nähe der Küste suchen muss“, sagte Sea-Eye-Sprecher Gordon Isler der Deutschen Presse-Agentur. Man habe die italienischen Behörden informiert. Diese hätten die Entscheidung zur Kenntnis genommen. Das Schiff befinde sich ungefähr fünf Seemeilen vor Marzamemi an der Südostecke Siziliens. Die „Alan Kurdi“ hatte die Migranten am Samstag voriger Woche an Bord genommen.
Auf Twitter schrieb Sea Eye von einem „weiteren dunklen Kapitel der Festung Europa“. Trotz der diplomatischen Einigung zwischen Deutschland, Frankreich und Italien gebe es für die Migranten keinen sicheren Hafen.
Die Bundesregierung bedauerte, dass die „Alan Kurdi“noch keinen Hafen zugewiesen bekommen hat. Man habe Kontakt zu den italienischen Partnern, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Freitag in Berlin. Die Beweggründe für die bislang noch nicht erfolgte Entscheidung seien aber nicht bekannt....

https://www.welt.de/politik/ausland/arti...r-ein.html
 
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#4
Nordsyrien:UN prüfen Pläne der Türkei zur Umsiedlung von syrischen Flüchtlingen

Der türkische Präsident will Millionen Menschen aus Syrien zurück in ihre Heimat bringen. Der UN-Generalsekretär fordert, dass das "freiwillig und in Würde" geschieht.
Die Vereinten Nationen wollen die Pläne der Türkei zur Umsiedlung Millionen syrischer Flüchtlinge in eroberte Gebieten im Norden Syriens durch ein eigenes Expertenteam überprüfen und entsprechende Verhandlungen mit den Behörden führen. Darauf haben sich UN-Generalsekretär António Guterres und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan bei einem Treffen in Istanbul darauf verständigt, teilte die UN mit.
In der Mitteilung wird Guterres mit den Worten zitiert, eine Rückkehr der Flüchtlinge müsse "freiwillig, sicher und in Würde" geschehen. Das UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) werde ein Team zusammenstellen und zusammen mit den Verantwortlichen auf türkischer Seite einen Plan erstellen.

Nach der Militäroffensive gegen die syrische Kurdenmiliz YPG hatte Erdoğan angekündigt, bis zu zwei Millionen der derzeit rund 3,6 Millionen in der Türkei lebenden syrischen Flüchtlinge in die eroberten Gebiete in Nordsyrien umsiedeln zu wollen. Dabei handelt es sich um ein Gebiet von 120 Kilometern Länge und etwa 30 Kilometern Breite. Der türkische Präsident hatte stets versichert, die Umsiedlung werde freiwillig geschehen.

Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International bezweifeln das. Sie werfen der Türkei vor, bereits hunderte Flüchtlinge illegal nach Syrien abgeschoben zu haben. Die befragten Flüchtlinge gaben laut Amnesty an, dass sie von türkischen Polizisten geschlagen und bedroht worden seien. Sie hätten überdies Dokumente unterschreiben müssen, die eine angeblich freiwillige Rückkehr belegen sollten.
Die Pläne dürften auch die EU umtreiben, schließlich zahlt sie der Türkei Milliardenbeträge zur Versorgung der syrischen Flüchtlinge. Eine mögliche Ansiedlung der Menschen in Nordsyrien ist in dem entsprechenden EU-Türkei-Abkommen von 2016 nicht vorgesehen.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2019...e-nationen
 
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#5
IAB-CHEF FITZENBERGER

Deutscher Arbeitsmarkt braucht auf Dauer jährlich 400.000 Zuwanderer
Deutschland steuert auf einen wachsenden Fachkräftemangel zu. Nach Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung wäre jährlich ein Plus von 400.000 Zuwanderern in den Arbeitsmarkt nötig. Andernfalls drohen erhebliche Folgen.

Der Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Bernd Fitzenberger, sieht Handlungsbedarf bei der Zuwanderung von Fachkräften. „Wir erwarten für das nächste Jahr ein nahezu konstantes Erwerbspersonenpotenzial trotz weiterer Nettoimmigration – also obwohl mehr Menschen nach Deutschland kommen als abwandern. Aber die wird in den nächsten Jahren vermutlich abnehmen“, sagte Fitzenberger im Interview mit „Welt am Sonntag“. „Weil unsere Nachbarländer die Krise überwunden haben, gehen auch viele Menschen zurück in ihre Heimat.“
„Wir bräuchten netto ein jährliches Plus von 400.000 Personen, um die derzeitige Anzahl an Erwerbstätigen langfristig zu halten“, sagte Fitzenberger weiter. „Andernfalls kann es sein, dass Produktion nicht mehr in Deutschland stattfindet. Aber es ist nicht einfach zu erreichen, dass auf Dauer jährlich 400.000 Zuwanderer zu uns kommen.“ Ein Grund sei, dass Abschlüsse oft nicht vergleichbar seien.
Die Integration der seit 2015 gekommenen Flüchtlinge sieht er auf gutem Weg. Neueste IAB-Zahlen aus dem Juli zeigten, dass die Beschäftigungsquote dieser Gruppe bei 38 Prozent liege. Davon seien 82 Prozent sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

„Das ist schon ganz erfolgreich“, sagte Fitzenberger. In vielen Fällen handle es sich um Helfertätigkeiten. „Aber viele nutzen die Qualifikationen aus dem Heimatland“, sagte der IAB-Direktor. „48 Prozent der beschäftigten Geflüchteten üben eine Fachkraft-Tätigkeit aus, fünf Prozent arbeiten sogar als Spezialisten und Experten.“

Steigende Kurzarbeit befürchtet
Angesichts der schwierigen konjunkturellen Lage rechnet Fitzenberger damit, dass die Zahl der Kurzarbeiter in den nächsten Monaten nicht so niedrig bleiben wird, wie sie derzeit ist.....

https://www.welt.de/wirtschaft/article20...derer.html

(und täglich grüsst das Murmeltier)
 
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#6
RACKETE GEGEN „DAS SYSTEM“

Neues Buch vom „Kapitän“ der „Sea Watch“
Europas bekannteste Schlepperin hat ein Buch geschrieben. Inhaltlich ist es nicht der Rede wert. Zwischen den Zeilen offenbart es ein Milieu, das viel lieber fühlt als denkt und das dafür Marktwirtschaft wie Demokratie gleichermaßen verachtet.
as System in Frage stellen.“
(Carola Rackete, nach eigenen Angaben „Naturschutzökologin“)

Um das vorab klarzustellen: Ich bin dafür, jedes Schiff in Seenot und jeden Schiffbrüchigen zu retten. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Betreffende den Zustand selbst absichtlich herbeigeführt hat: Wir retten schließlich auch Menschen nach Selbstmordversuchen und weisen sie in der Notaufnahme nicht mit dem (zutreffenden) Hinweis ab, sie seien ja selbst schuld. Dabei folgen wir einer bestimmten humanistischen Moral- und Ethikvorstellung.

Die wird nicht von jedem geteilt: Es gibt in der philosophischen, juristischen, medizinischen und selbst religionswissenschaftlichen Literatur dazu wohlbegründete Gegenpositionen. Die kenne ich, ich respektiere sie, aber ich teile sie nicht: Ich bin für Rettung, unbedingt. Für Schiffbrüchige heißt das: Man zieht sie aus dem Wasser und versorgt sie.
Was danach passiert, ist eine ganz andere Frage.......

weiter > https://www.tichyseinblick.de/feuilleton...a-rackete/
 
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#7
(03.11.2019, 11:44)Rundumblick schrieb: IAB-CHEF FITZENBERGER
Deutscher Arbeitsmarkt braucht auf Dauer jährlich 400.000 Zuwanderer

Weil genau Ihr Vollidioten diejenigen wart, die mehr und mehr für "stinknormale" Lehrberufe Abitur gefordert habt, und Euch mit Bologna international vergleichbar (oder: beliebig) machen wolltet mit dem Ergebnis, dass jedes Jahr 200.000 neu-"Studenten" dem Arbeitsmarkt entzogen werden, um ein "Bachelor" zu werden, den in der Industrie dann keiner gebrauchen kann (200.000 sind jährlich die, die nicht weiterstudieren).

Haltet doch einfach mal Eure Fresse - ihr müsst es doch sowieso nicht ausbaden, sondern diejenigen, die Ihr - einmal mehr - unter Vorspiegelung irgendwelcher Wolkenkuckucksheime hierher lockt und deren Qualifikation Euch dann doch wieder nicht gefällt und die damit dem Alkoholismus oder anderen Lagerkollern überlassen werden.

Haltet die Fresse oder übernehmt Verantwortung Ihr Riesenarschlöcher!
                                                        
„Es gibt eine Form der Elitenverwahrlosung, die ist systemrelevant.“ (Gabor Steingart)
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#8
(03.11.2019, 11:44)Rundumblick schrieb: IAB-CHEF FITZENBERGER

Deutscher Arbeitsmarkt braucht auf Dauer jährlich 400.000 Zuwanderer
Deutschland steuert auf einen wachsenden Fachkräftemangel zu. Nach Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung wäre jährlich ein Plus von 400.000 Zuwanderern in den Arbeitsmarkt nötig. Andernfalls drohen erhebliche Folgen.

Der Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Bernd Fitzenberger, sieht Handlungsbedarf bei der Zuwanderung von Fachkräften. „Wir erwarten für das nächste Jahr ein nahezu konstantes Erwerbspersonenpotenzial trotz weiterer Nettoimmigration – also obwohl mehr Menschen nach Deutschland kommen als abwandern. Aber die wird in den nächsten Jahren vermutlich abnehmen“, sagte Fitzenberger im Interview mit „Welt am Sonntag“. „Weil unsere Nachbarländer die Krise überwunden haben, gehen auch viele Menschen zurück in ihre Heimat.“
„Wir bräuchten netto ein jährliches Plus von 400.000 Personen, um die derzeitige Anzahl an Erwerbstätigen langfristig zu halten“, sagte Fitzenberger weiter. „Andernfalls kann es sein, dass Produktion nicht mehr in Deutschland stattfindet. Aber es ist nicht einfach zu erreichen, dass auf Dauer jährlich 400.000 Zuwanderer zu uns kommen.“ Ein Grund sei, dass Abschlüsse oft nicht vergleichbar seien.
Die Integration der seit 2015 gekommenen Flüchtlinge sieht er auf gutem Weg. Neueste IAB-Zahlen aus dem Juli zeigten, dass die Beschäftigungsquote dieser Gruppe bei 38 Prozent liege. Davon seien 82 Prozent sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

„Das ist schon ganz erfolgreich“, sagte Fitzenberger. In vielen Fällen handle es sich um Helfertätigkeiten. „Aber viele nutzen die Qualifikationen aus dem Heimatland“, sagte der IAB-Direktor. „48 Prozent der beschäftigten Geflüchteten üben eine Fachkraft-Tätigkeit aus, fünf Prozent arbeiten sogar als Spezialisten und Experten.“

Steigende Kurzarbeit befürchtet
Angesichts der schwierigen konjunkturellen Lage rechnet Fitzenberger damit, dass die Zahl der Kurzarbeiter in den nächsten Monaten nicht so niedrig bleiben wird, wie sie derzeit ist.....

https://www.welt.de/wirtschaft/article20...derer.html

(und täglich grüsst das Murmeltier)

Danisch:

Ein Leser fragt an, wie sich innerhalb von nur 2 Tagen die Pressepropaganda so drehen kann:


Weiß ich nicht.

Befehl von oben?

(Die  WELT widerspricht sich des öfteren gleich mehrfach auf der täglichen Hauptseite)

dazu:

Lanz, Precht, Merkel, Geschwätz

Leser fragen – Danisch weiß es auch nicht.

Ein Leser fragt, warum Merkel eigentlich bisher schon so viele Leute ins Land geholt hat, die Schulen an manchen Orten zu fast hundert Prozent migrantische Schüler haben, warum Merkel jetzt noch in Indien Fachkräfte einkaufen geht (Shopping-Sucht?), wenn doch das linke Chef-Genie Precht bei Lanz verkündet hat (insbesondere ab etwa Minute 5), dass uns Software und Roboter die Arbeit wegnehmen und wir in spätestens 20 Jahren für die Hälfte der Menschen keinen Arbeitsplatz mehr haben werden. Oder ab etwa Minute 8, dass wir die Automobilindustrie nicht mehr haben werden.
Was wir dann mit den ganzen Import-Leuten eigentlich machen und wer die ernähren und unterhalten soll.
Keine Ahnung.
Weiß ich nicht.
Fragt Lanz und Precht. Die wissen genau, wie die Zukunft aussieht und was in 20 Jahren passiert.
 
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#9
88 Migranten an Bord  
Deutsches Rettungschiff "Alan Kurdi" legt in Italien an
Vor einer Woche hatten die deutschen Seenotretter von Sea Eye 88 Flüchtlinge an Bord genommen. Jetzt sind die Geflüchteten von Bord gegangen. Rechtliche Konsequenzen fürchtet die Besatzung nicht.
Das deutsche Rettungsschiff "Alan Kurdi" mit 88 Migranten an Bord hat am Sonntag den Hafen von Tarent (Taranto) in Süditalien erreicht. Auch fünf Kinder seien an Bord gewesen. Das Innenministerium in Rom hatte dem Schiff die Erlaubnis erteilt, dort anzulegen. Nach fast einer Woche auf dem Mittelmeer war die Crew zuvor in italienische Hoheitsgewässer eingefahren. Die Organisation Sea Eye begründete das mit dem schlechten Wetter.....
https://www.t-online.de/nachrichten/ausl...ingen.html
 
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#10
rt: Trump: "Mich würde nicht überraschen, wenn George Soros die Migranten-Karawane finanziert"
Donald Trump erklärte vor Pressevertretern, dass er bis zu 15.000 Militärangehörige an die Grenze schicken werde, um zu verhindern, dass Menschen aus der "Migrantenkarawane" in die Vereinigten Staaten einreisen.
 
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