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Die Polizei, Dein Freund und Helfer - Differenzierungen
#1
Beim Anschlag in Halle  hatten wir wieder einmal den Fall einer - gelinde gesagt - verspäteten Polizeireaktion. Dieser Strang soll dazu dienen, auseinander zu frimeln, was Aktion der Dienste, Mitarbeit von KKK-Polizei, Einbindung und Maulkorb von höheren Dienststellen, mediales Verklappen usw. waren.
Denn eins ist klar: der normale Streifenwagen-Beamte mauschelt vielleicht, wenn er einen Parteifreund oder seine Mami besoffen hinter dem Steuer erwischt. Aber er ist nicht notwendig in Mord und Totschlag verwickelt, was  von Seiten der politischen Extreme links und rechts als "der Staat mal wieder" bezeichnet wird.
Wir hatten in Winnenden  das Wegschicken der normalen Polizei in die Pampa.
Wir hatten in Berlin das  "aus der Hand nehmen" durch BKA und GBA, was mit Katzenfoto, Nichterwähnung des Breitscheidplatzes im Archiv  etc. quittiert wurde.

In Halle erkenne ich die mediale Rückzugsposition "Chaoslage" und "Feuerwehrnotruf zuerst gewählt". Das erklärt jedoch nicht
- dass  der erste zu sehende Polizeiwagen quer steht statt auf den stehenden Täterwagen zuzufahren
- dass die Verfolgung eines an zwei Reifen flügellahmen Täterautos mit laut Augenzeugen zwei Polizei-KFZ nicht gelingt
- dass trotz Ringfahndung der Täter entwischen kann
- dass vom ersten Polizeiwagen, übelst beschossen, keine  Trefferfotos, keine Interviews mit den Beamten usw. zu  erkennen sind
- dass der Täter auf seiner Flucht angeblich noch einmal an der Synagoge vorbei gekommen sei, an der nun schon Polizei da war.
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#2
(19.10.2019, 13:07)A.Hauß schrieb: - dass der Täter auf seiner Flucht angeblich noch einmal an der Synagoge vorbei gekommen sei, an der nun schon Polizei da war.

Dass er erneut an der Synagoge vorbeigekommen ist, ist zutreffend. Ob allerdings die Polizei zum betreffenden Zeitpunkt bereits vor Ort war, ist zweifelhaft - immerhin wurde angeblich am Telefon 10 Minuten diskutiert. Hinhaltetaktik, um den Rückzug zu decken?
                                                        
„Es gibt eine Form der Elitenverwahrlosung, die ist systemrelevant.“ (Gabor Steingart)
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#3
Ich stolpere gedanklich noch über den Streifschuss am Hals des Balliet. Immerhin ja eine ordentliche, nachweisbare Polizeiaktion, die auch von B.s Pflichtanwalt bestätigt wurde. Aber da beginnt schon der erste Haken: er wird sich ja wohl nicht den Verband abgenommen haben lassen, um die Wunde höchstselbst in Augenschein zu nehmen. er dürfte logisch also nur die Aussagen des Gefängnispersonals, der Akte und Balliets selbst als übereinstimmend un zutreffend werten - ohne eigene Kenntnis davon.

Wie soll diese Wunde zustande gekommen sein?
Im Schusswechsel mit der Polizei am 9.10., angeblich übereinstimmend mit dem Helm- und dem Bananenvidedo Spletts.
Es fehlt ein weiteres Mal das Aua und Blut, auch muss es ein Zufall gewesen sein, dass die Tür und Türscheibe des KFZs nicht zuvor durchschossen wurde - gut, der Hals liegt evtl. oberhalb der Tür. Dennoch: m.E. war die Nachspielszene für Splett gut gespielt.

Und nun zur Polizei. Im Film Spletts nicht dargestellt, obwohl sowohl interessant (mit wem beschießt er sich denn da?) als auch im Blickfeld (es sei denn Baumkronen im Weg - aber auch dann wäre ein kleiner Schwenk doch sinnvoll...).
Jedenfalls sind nur die Bilder der Helmkamera, die Schussgeräusche und die Wunde Indizien für eine Anwesenheit von Polizei in beiden Video-Versionen.

Gegen Polizei-Aktion am Tattag 9.10. im Splett-Video sprechen:
- fehlendes Tatütata
- Nicht-Vorfahren zum Täterauto
- Nichtaufnahme im Video
- Augenzeugenberichte von ZWEI Polizeiwagen, die den Täterwagen verfolgten, dem ja auch wieder die zwei linken Räder vollgepumpt worden sein sollen
- Fehlen des verfolgenden Polizei-KFZ im Splett-Video
- Fehlen von Zeugenaussagen der beschossenen und schießenden Polizisten
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