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Kameraführung und Regie
#21
Dieses Video zeigt eigentlich einen missglückten Versuch mit VR Brille Auto zu fahren,
die Installation mit Smartphone und auch die Effekte sind aber sehenswert.
Im Halle Video ist es technisch noch komplizierter, da haben wir ja 2 Ebenen.....


Driving with VR Goggles






Maybe Someday Episode 0 Thanks for joining!
I don't recommend using VR Goggles for these sorts of activities.
Please just use them for what they're designed to do! We're idiots and you probably aren't.
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#22
@ Boris B

Was könnte der Grund sein, daß Balliet seine Schulterkamera ablegte und sich auf die Helmkamera beschränkte (die er ja kurz darauf auch "verlor")?

Und wie beurteilst du die Aufnahmen während der "Flucht"? Die aufnehmende Kamera scheint wieder die Schulterkamera zu sein wie hier (zu sehen linke Hand und Lenkrad):

[Bild: gSvhAJs.jpg]

aber "tiefergelegt"? bzw. springt das zwischen beiden Kameras hin und her?
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#23
(21.10.2019, 21:15)kalter hornung schrieb: @ Boris B

Was könnte der Grund sein, daß Balliet seine Schulterkamera ablegte und sich auf die Helmkamera beschränkte (die er ja kurz darauf auch "verlor")?

Und wie beurteilst du die Aufnahmen während der "Flucht"? Die aufnehmende Kamera scheint wieder die Schulterkamera zu sein wie hier (zu sehen linke Hand und Lenkrad):

[Bild: gSvhAJs.jpg]

aber "tiefergelegt"? bzw. springt das zwischen beiden Kameras hin und her?

Eine Option, dass dieses ein vorgefertigtes Fluchtvideo ist wo ein zweites Fahrzeug diesen Weg eine Stunde (relativ beliebig) zuvor gefahren.
Darum gibt es zwar einige Wegmarken wie im obrigen Bild den Wasserturm Nord aber keinerlei Zeitmarken, also nichts aus dem laufenden Verkehr was sich zuordnen ließe.

Bitte auch bedenken
Zitat:hatte die Polizei mit 23 sogenannten Phantomtatorten zu tun
https://www.mz-web.de/halle-saale/anschl...--33323928
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#24
(20.10.2019, 08:43)Boris B schrieb:
(20.10.2019, 02:03)Alter Schwede! schrieb: Die Frage, welche ich hätte zu dieser Bildvermischung wäre folgende: 

könnte man hierdurch Schnitte kaschieren, welche in einem fortlaufenden Video aus einer Quelle ja zwangsläufig auffallen müssten?
Es geht letztendlich um die Frage, ob gewisse Sequenzen zu anderen Zeitpunkten vorproduziert wurden und dann letztendlich mit dem "Livebild" gemischt, so dass man keine Schnitte bemerkt, sondern weiterhin ein fortlaufend aufgenommenes Video wahrnimmt.

Hier habe ich noch ein weiteres Gerätschen gesichtet - aber keine Ahnung was das sein könnte:

Der Mann war voll verkabelt und equipped...

Ich habe ein paar Bilder angehängt. @18:32 im Video. 
Ein paar Screenshots in besserer Qualität wären nützlich. Das worauf es ankommt, habe ich rot markiert. (Zu diesem Zeitpunkt legt SB einen Teil seiner Ausrüstung ab; darunter auch die Schulterkamera und alles, was damit sonst noch zusammenhängt.)

Zu den Fragen Bildmischung: Ich denke ja. Eine weitere Möglichkeit ein Vorprodukt einzumischen ist immer dann, wenn er im Auto sitzt und die Kamera irgendwo "herumfliegt"; die Bilder sind dann extrem unscharf, manchmal ein zwei Frames komplett schwarz oder weiß. Da ginge es auch.

Zum Gerätschen: Kann es ein mobiler Router sein? WLAN (für die Kamera) und LTE für den Upload des Streams zur Regie... Vielleicht bringen die gewünschten Screenshots mehr Aufschluß.

(Sorry, ich hatte mich vorhin verschrieben hinsichtlich der Startzeit im Video; hoffe, es hatte noch keiner angefangen und mich deswegen verflucht)

(21.10.2019, 21:15)kalter hornung schrieb: @ Boris B

Was könnte der Grund sein, daß Balliet seine Schulterkamera ablegte und sich auf die Helmkamera beschränkte (die er ja kurz darauf auch "verlor")?

Und wie beurteilst du die Aufnahmen während der "Flucht"? Die aufnehmende Kamera scheint wieder die Schulterkamera zu sein wie hier (zu sehen linke Hand und Lenkrad):

[Bild: gSvhAJs.jpg]

aber "tiefergelegt"? bzw. springt das zwischen beiden Kameras hin und her?

@ (Nicht nur) Kalter Hornung

Darüber bin ich mir noch nicht endgültig im Klaren drüber. 
Zu einen kann es sein, daß jemand im optischen f/x-Team den Stunt vorführen wollte, den ich gestern beschrieben habe. (In diesem Strang, 20.10. 11:49) Ist wirklich sehenswert!
Zum andern: Der »Job« des Staub-Aufwirbelns war weitestgehend abgeschlossen. Um später an der Polizei in der Synagoge vorbei zu kommen, mußte er den Helm abhaben. Man sieht ja nach dem Stunt, daß es etwas Zeit braucht, um das Zeugs loszuwerden. Und das muß er, bevor er in Richtung Polizei schießt. Sofort danach beginnt die Flucht (ist also keine Zeit mehr für einen gemütlichen Stunt!)

Ab dem Augenblick, in dem er die Schulterkamera los ist, sind übrigens die sporadischen Verzerrungen, die man vorher vor allem an Linien (die zerhackt aussahen oder als Wellenlinien daherkamen) Geschichte. Das Bild wird zudem etwas unruhiger.

@Alle, die die gute Auflösung des Videos haben  Idea
20.11. 08:43 um ein paar gute Screenshots gebettelt und gewinselt, die das Equipment mit der Schulterkamera zeigen. 
Ich hänge dann gleich noch zwei Screenshots dran, bei denen eine höhere Auflösung auch einiges mehr über das Zeugs auf seinem Kopf / Helm verraten können (@10:13 spiegelt er sich in einer Tür.) Da scheint mir nämlich noch einiges mehr "versteckt" zu sein Idea

Und: Ich vermute, daß es im Auto einen vorbereiteten Platz gab, an dem die Schulterkamera für seine Absage (so ab @27:40) nochmal nützlich werden sollte (scheint aber die Helmkamera zu sein, die benutzt wird). Den Schluß des Videos muß ich mir noch in Ruhe anschauen). Bei diesem »Abspann« sieht man ihn ja ohne den Deckel auf dem Kopf.


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#25
Vielleicht findet Ihr etwas Interessantes im folgenden Beitrag zu Halle?

Terror in Halle oder: Eine merkwürdige Einzeltat: https://bayernistfrei.com/tag/joshua-devon/
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#26
(20.10.2019, 08:43)Boris B schrieb:
(20.10.2019, 02:03)Alter Schwede! schrieb: Die Frage, welche ich hätte zu dieser Bildvermischung wäre folgende: 

könnte man hierdurch Schnitte kaschieren, welche in einem fortlaufenden Video aus einer Quelle ja zwangsläufig auffallen müssten?
Es geht letztendlich um die Frage, ob gewisse Sequenzen zu anderen Zeitpunkten vorproduziert wurden und dann letztendlich mit dem "Livebild" gemischt, so dass man keine Schnitte bemerkt, sondern weiterhin ein fortlaufend aufgenommenes Video wahrnimmt.

Hier habe ich noch ein weiteres Gerätschen gesichtet - aber keine Ahnung was das sein könnte:

Der Mann war voll verkabelt und equipped...

Ich habe ein paar Bilder angehängt. @18:32 im Video. 
Ein paar Screenshots in besserer Qualität wären nützlich. Das worauf es ankommt, habe ich rot markiert. (Zu diesem Zeitpunkt legt SB einen Teil seiner Ausrüstung ab; darunter auch die Schulterkamera und alles, was damit sonst noch zusammenhängt.)

Zu den Fragen Bildmischung: Ich denke ja. Eine weitere Möglichkeit ein Vorprodukt einzumischen ist immer dann, wenn er im Auto sitzt und die Kamera irgendwo "herumfliegt"; die Bilder sind dann extrem unscharf, manchmal ein zwei Frames komplett schwarz oder weiß. Da ginge es auch.

Zum Gerätschen: Kann es ein mobiler Router sein? WLAN (für die Kamera) und LTE für den Upload des Streams zur Regie... Vielleicht bringen die gewünschten Screenshots mehr Aufschluß.

(Sorry, ich hatte mich vorhin verschrieben hinsichtlich der Startzeit im Video; hoffe, es hatte noch keiner angefangen und mich deswegen verflucht)

(21.10.2019, 21:52)ossi schrieb:
(21.10.2019, 21:15)kalter hornung schrieb: @ Boris B

Was könnte der Grund sein, daß Balliet seine Schulterkamera ablegte und sich auf die Helmkamera beschränkte (die er ja kurz darauf auch "verlor")?

Und wie beurteilst du die Aufnahmen während der "Flucht"? Die aufnehmende Kamera scheint wieder die Schulterkamera zu sein wie hier (zu sehen linke Hand und Lenkrad):

[Bild: gSvhAJs.jpg]

aber "tiefergelegt"? bzw. springt das zwischen beiden Kameras hin und her?

Eine Option, dass dieses ein vorgefertigtes Fluchtvideo ist wo ein zweites Fahrzeug diesen Weg eine Stunde (relativ beliebig) zuvor gefahren.
Darum gibt es zwar einige Wegmarken wie im obrigen Bild den Wasserturm Nord aber keinerlei Zeitmarken, also nichts aus dem laufenden Verkehr was sich zuordnen ließe.

Bitte auch bedenken
Zitat:hatte die Polizei mit 23 sogenannten Phantomtatorten zu tun
https://www.mz-web.de/halle-saale/anschl...--33323928

Gestern sah ich - in einem der Halle-Stränge des Forums - ein Bild, daß ein Blaulicht auf Höhe Synagoge zeigt. D.h. kein Schnitt, kein Vorprodukt. Zumal dann ja ein zweiter Schnitt für SB's Absage (in der Rud.-Ernst-Weise-Straße) wieder synchron in den Film gebracht werden müßte. Der Zeitpunkt, als er das Smartphone aus dem Fenster wirft, muß mit der Zeit des Videos übereinstimmen. (Handyortung war entweder schon an; auf jeden Fall wurden die Bewegungsdaten hinter bestimmt ausgewertet...)
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#27
(21.10.2019, 22:10)Boris B schrieb: Gestern sah ich - in einem der Halle-Stränge des Forums - ein Bild, daß ein Blaulicht auf Höhe Synagoge zeigt. D.h. kein Schnitt, kein Vorprodukt. Zumal dann ja ein zweiter Schnitt für SB's Absage (in der Rud.-Ernst-Weise-Straße) wieder synchron in den Film gebracht werden müßte. Der Zeitpunkt, als er das Smartphone aus dem Fenster wirft, muß mit der Zeit des Videos übereinstimmen. (Handyortung war entweder schon an; auf jeden Fall wurden die Bewegungsdaten hinter bestimmt ausgewertet...)

Die Flucht
https://geomatiko.eu/forum/showthread.ph...1#pid45831
mein Video 854x480 Bildwiderholrate 30 (frames per second) gesamt 64562 Frames bringt das nicht so gut ... und ggf. haben zwei drei involvierte Kollegen (ggf. auch Gäste aus anderen Bundesländern, die wegen großer Bambule in Leipzig) mitgespielt ... da bin ich nicht absolut.

Aber zur Kameraführung der Kevin macht sich da von seinem Spieglbild etwas unabhängig und sein Arm & Hand ist plötzlich auch nur noch eins mit verwaschenen Körper ... da hätte ich folgendes gern höher aufgelöst

Video 854x480 Bildwiderholrate 30 (frames per second) gesamt 64562 Frames

Fame 28937 & 28938 und die 10 folgenden


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#28
(21.10.2019, 22:09)Elias Davidsson schrieb: Vielleicht findet Ihr etwas Interessantes im folgenden Beitrag zu Halle?

Terror in Halle oder: Eine merkwürdige Einzeltat:  https://bayernistfrei.com/tag/joshua-devon/

Danke Elias
Auch hier zur Person Josh Devon, SITE, Rita Katz usw von Rundumblick letzte Woche:
https://geomatiko.eu/forum/showthread.ph...4#pid45404

Falls das hier im Kamerastrang fehl am Platz ist, bitte passend verschieben.
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#29
»Vor seiner Tat veröffentlicht er eine Datei, die Spiegel TV vorliegt. Darin 88 Objekte. Die Doppel-Acht steht für Heil Hitler. Es sind Fotos seiner selbstgebauten Waffen, Modelle der Einzelteile, die er am heimischen 3D-Drucker selbst hergestellt hat.
Besonders perfide die selbstgebaute Munition. Auf die 2 Cent-Stücke, die als Schrot dienen sollen, malt er Hakenkreuze.
Die Tat, sie ist minutiös geplant…« heißt es im Spiegel TV Video. 

88 Objekte?! Auf die Idee, die Objekte in einer Datei zu zählen, muß man erst mal kommen! 

»Als Höchstgeschwindigkeit haben wir später 88 Kilometer pro Stunde ausgelesen« erzählt der Taxifahrer der MZ. (https://www.mz-web.de/halle-saale/anschl...e-33336352)

88 Objekte, Tempo 88. Warum ist das Footage 35 Minuten und 53 Sekunden lang? Drei fünf, fünf drei!
Da macht es klick, das 2 Cent-Stück ist gefallen (früher sagte man: Der Groschen ist gefallen)! Vor allem, weil nach dem Wegwerfen das Mobiltelefon, daß Phone, von dem der Stream kam, nicht mehr unter der Kontrolle des Täters war!

Wann war das genau, als der Stream abbricht? Zurück zum Anfang: Wie spät ist am Anfang? 11:54 kann man 26 Sekunden, nachdem das Footage beginnt, lesen. Ich ahne den Sekundenzeiger der nur vierstelligen Uhr.
Das Footage beginnt 11:54:00. 26 Sekunden später (als wir die Uhrzeit lesen können) ist es präzise 11:54:26. Wetten das!?
Sechs Minuten nach Beginn des Videos ist es dann exakt 12:00:00 … und das Video läuft  noch … exakt 30 Minuten, bevor es endet! 

Die sechs Minuten vor 12:00 Uhr geben ein kleines Intro. Zum einen: Irgendetwas läuft nicht so, wie es geplant ist. Das ist symptomatisch für das, was folgen wird. Und dann (@03:58) kommt er - der Protagonist - ins Bild, stellt sich vor (»My name is Anon«), spricht über seine Weltanschauung. 15 Sekunden dauert dieser Take, exakt 15 Sekunden. Dann wird er wieder ausgeblendet, indem die Kamera nach links dreht. Wir haben erfahren, was wir sollen.
Dann entdeckt Stephan Balliet, daß da noch Musik gebraucht wird. @04:44 (sic!) hat der Musikredakteur seinen Einsatz; die Musi-Dudelei beginnt. @05:17, beim Ausparken, sehen wir dann den »Ü-Wagen«. Ist es wirklich der Ü-Wagen? Auf dem Parkplatz könnte dann wohl außer ihm auch noch der Rest des Fuhrparks stehen, der zwischen 12:00 und 12:10 durch die - sonst eher unbelebte - Humbold-Straße rollen wird. May be.
Es folgt die Ansage, daß niemand die Internet-SS erwartet. (»Nobody expects the Internet-SS.«)
45 Sekunden vor High Noon fährt die Kamera in Position - große Totale (wie es im Kinochinesisch heißt) -, damit der Zuschauer eine Vorstellung von der Location bekommt. (Die Macher, äh Stephan hält sich exakt ans optische Kochbuch für das Erzählen von Geschichten; wie [z.B.] in »The five C’s of cinematography« beschrieben.)  

Es lohnt sich wohl, den Film erneut - unter dem Gesichtspunkt Kinohandwerk - anzuschauen…

Irgendwo wurde mal berichtet, daß an diesem Tag in der Synagoge auch amerikanische Juden anwesend waren … und unter dem Aspekt einer mutmaßlichen »False Flag« hatte jemand die Idee, das könne doch nur ein Sondereinsatzkommando gewesen sein. Die harten Jungs … falls olle Stephan doch irgendwie ins Innere gelangt… 
Sondereinsatzkommando ist richtig. Nur hatte es eine andere Aufgabe: Das war die Crew, die den Film gemacht hat. Da gibt es ein kurzes Videos auf dem (ich glaube) Twitterkanal von Antonia Yamin. Das ist Abends, danach. Vor der Synagoge brennen erste Kerzen; es gab ja Opfer. Man sieht die tanzenden Juden im Bus … und neigt dazu verstört aus der Wäsche zu schauen. Das kann doch wohl nicht wahr sein?  
Wen sieht man da im Bus wohl aus welchem Grund feiern?
Wenn das so gewesen ist, wie ich gerade vermute, dann stimmt folgender Aussage.
Darf ich vorstellen: Das Team hinter dem Footage. Und die Tanzenden haben auch allen Grund zu Fetenstimmung. Nicht, weil ihnen nichts Schlimmes passiert ist, sondern weil ihnen ein Coup gelungen ist, der seinesgleichen sucht und lehrbuchreif ist.

Siehe dazu: Orson Welles, Der Krieg der Welten, Wirkung des Hörspiels von 1938:
»Das Hörspiel führte Zeitungsberichten zufolge zu heftigen Irritationen bei der Bevölkerung von New York und New Jersey, die teilweise das Hörspiel für eine authentische Reportage hielt und einen tatsächlichen Angriff Außerirdischer für glaubwürdig erachtete. Dies lag daran, dass Welles eine neue Art der Einspielung benutzte: Er nahm das Hörspiel am Tag vorher auf und ließ es dann mit Musik unterlegen. Dadurch wirkten die Aufnahmen wie das normale Radioprogramm, in dem der Moderator ab und zu unterbricht, um die neusten Nachrichten zur Invasion zu verbreiten. Die Berichterstattung über diese Vorfälle machte die Sendung und damit auch den jungen Orson Welles weltberühmt.« (Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Krieg_der_Welten

Das Neue ist: Hier wiederholte jemand diese »Magie« bei einem Live-Akt und er bediente sich der Möglichkeiten der Technik der Gegenwart. Inwieweit die Behörden, Polizei und Massenmedien dabei (letztlich der Verbreitung einer sog. Fake News) vorab eingeweiht waren, bedarf der Untersuchung. Waren sie es nicht, dann sind sie alle, alle reingefallen…
Fakt ist: Im Gegensatz zu so mancher Dokumentation über die Gefahr der rechten Szene, die das deutsche TV in den letzten Jahren ausgestrahlt hat, hatte die Inszenierung eine öffentliche Wirkung; sie hat nicht nur jenes Publikum erreicht, daß nicht mehr überzeugt werden muß, weil es schon überzeugt ist. Zu den erwähnten Dokus der Vergangenheit fällt mir regelmäßig das folgendes Zitat ein:
»Der Goebbels hätte ihnen das sofort rausgestrichen. ›Wenn Sie´s extra reinschreiben müssen, dann ist der Text jämmerlich. Ein guter Text muß so sein, daß der Leser sofort gar nichts anderes denken kann als, daß war ja menschenverachtend. Dann, und nur dann glaubt er nämlich, er sei selber drauf gekommen.‹« (Zitiert aus: Er ist wieder da)

Erneut das allwissende und überhaupt nicht belehrend klingende Spiegel TV: »Die Tat ist minutiös geplant. Schon in der Vorbereitung achtet der Attentäter auf Symbole. So entstand sein Selfie bestimmt nicht zufällig am 8. August, am 8. 8.« (Kopfschüttel!)

Ja, die Tat ist minutiös geplant. Da stimme ich dem Spiegel TV zu. Nur von wem? 
Ich glaube, nach diesen Entdeckungen ruhigen Gewissens sagen zu können: Von den tanzenden Juden! (Und ich gestehe: Ich habe Tränen dabei gelacht, als ich Antonia Yamins Video unter diesem Aspekt anschaute)!
https://twitter.com/antonia_yamin/status...52/video/1



***

Können sich die anderen hier dieser Beobachtung anschließen oder sind die Gäule meiner Phantasie  zu sehr durchgegangen?
Antworten
#30
Im Wesentlichen Zustimmung. Ich denke auch, daß die Besuchergruppe aus Berlin und den USA nicht zufällig zu Yom Kippur in die Provinz reisten und die "Dancing Israelis" ähneln zu sehr den Burschen von 9/11. Aber wie imo schon 9/11 von Israel eher supportet und abgedeckt wurde, bis hin zum "rote Heringe" verteilen (folgenlos Verdacht auf sich ziehen), vermute ich, daß in Halle eng "zusammengearbeitet" wurde, allerdings unter deutscher Organisation, Produktion, Kosten und Risiko, evtl. Script und Regie. Von der "Israel-Lobby" könnten Impulse, Ideen, Beratung, Regieassistenz, Kontakte gekommen sein.

Ansonsten: die filmische Umsetzung, das perfekte Timing sehr gut beobachtet. Wer sich das Video ohne Ton, also ohne Loser-Gequatsche, anschaut, merkt die Professionalität des Drehs und auch von Balliets Handlungsabläufen (Bewegungen) sofort. Man wollte "noch besser sein" als die Christchurch-Macher bei weniger Opfern?
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