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Jana und Kevin
#31
https://taz.de/Trauer-um-die-Opfer-von-Halle/!5631733/ Auszug: Kevin und seine Freunde
In Halle wurde Kevin S. erschossen, der zur eher rechten „Saalefront“ gehörte. Seine Kumpels schließen sich dem antirassistischen Trauerzug an. .....
...Dieser Text will keinen Nazi aus ihm machen, er will aber die Frage stellen: Wie trauert das zumindest teilweise rechte Ultramilieu um einen Freund, der von einem Rechtsextremen ermordet wurde?
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#32
Aha. Taz: Er gehörte zur Saalefront. Neulich las ich, er sei in keinem Fanclub organisiert, und davor hatte ich einen Artikel gelesen, in dem er indirekt  mit der Liberta Crew in Verbindung gebracht wurde. Über diesen letzten Hinweis bin ich auch auf seine Identität gekommen, deshalb hat sie einen Wahrscheinlichkeitsbonus.
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#33
https://www.mz-web.de/bitterfeld/opfer-b...--33365646

25.10.19, 10:34 Uhr
Opfer beim Anschlag in Halle
Gymnasium in Wolfen gedenkt ehemaliger Schülerin Jana L.

Wolfen - Bei einer Baumpflanzung am Heinrich-Heine-Gymnasium in Wolfen wurde neben dem Heinrich-Heine-Gedenkstein noch ein zweiter Baum gepflanzt und Jana L. gewidmet. Sie war ehemalige Schülerin des heutigen Heinrich-Heine-Gymnasiums.
Die gebürtige Wolfenerin wurde am 9. Oktober in Halle (Saale) von dem Attentäter Stephan B. auf offener Straße erschossen. Wie die Schulleiterin Uta Prüfer sagte, fand in der vergangenen Schulwoche eine umfangreiche Auseinandersetzung mit den schrecklichen Vorfällen statt, bei denen auch Jana L.’s Schicksal thematisiert wurde.
Ihre Angehörigen haben sich gegen eine öffentliche Benutzung ihres Namens ausgesprochen. (mz)


https://www.mz-web.de/bitterfeld/besuch-...n-33365648

Besuch beim Heinrich-Heine Gymnasium 
US-Konsulin pflanzt zwei Bäume in Wolfen
Von Robert Martin 25.10.19, 15:10 Uhr

Wolfen - Die Aufregung an diesem sonnigen Mittwochmorgen vor dem Heinrich-Heine-Gymnasiums in Wolfen ist greifbar. Nicht nur bei den Schülern, sondern auch bei den Lehrern und anderen Besuchern. Der Grund: Hoher diplomatischer Besuch aus dem Ausland ist eingetroffen.
Die US-amerikanische Konsulin Emily Yasmin Norris war zu einer Baumpflanzung nach Wolfen gekommen. Zur Aktion „Bäume als Zeichen der Völkerverständigung“ hatte der Schulclub des Gymnasiums gemeinsam mit dem Generalkonsulat der Vereinigten Staaten von Amerika in Leipzig eingeladen.

Bereits zum vierten Mal pflanzte damit ein hochrangiger Diplomat der Vereinigten Staaten gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft einen Baum vor der Schule. Veit Wolpert, Schirmherr des Fördervereins scherzte, dass die Aktion „sich damit auf dem Weg zum Brauchtum befindet“.

Emily Yasmin Norris ist Konsulin für Politik, Wirtschaft, Management
Emily Yasmin Norris ist Konsulin für Politik, Wirtschaft, Management und Sicherheit für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am Generalkonsulat der USA in Leipzig. In fließendem Deutsch, sie spricht sechs Sprachen, bedankte sie sich für die Einladung und rief die Schüler dazu auf, sich vom Anblick des jungen Baumes zum Austausch mit anderen Kulturen und Nationen inspirieren zu lassen: „Dieser Baum soll wachsen wie unsere Zusammenarbeit“, sagte sie.

„Wie ihr steht auch er vor der Zukunft. Dieser Baum soll euch zum Austausch ermuntern.“ Auch Oberbürgermeister Armin Schenk (CDU) war zugegen und betonte in seiner Ansprache die „gute Kooperation mit den Gymnasien und dem Konsulat.“ Er zeigte sich „sehr dankbar, dass daraus so eine tolle Aktion entstanden ist.“

Zusammenarbeit geht zurück auf die Terroranschläge vom 11. September 2001
Die Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasium in Wolfen und dem US-Generalkonsulat in Leipzig geht zurück auf die Terroranschläge vom 11. September 2001. Tief betroffen von den schrecklichen Ereignissen, trugen sich die damaligen Schüler in ein Kondolenzbuch ein und brachten es nach Leipzig. Im Jahr darauf wurde der erste von nun vier Bäumen gepflanzt. Jörg Helbig, Vorsitzender des Schulclubs und Lehrer, organisierte den Austausch damals wie heute. „Das war interessant und wichtig. Diese Zusammenarbeit bedeutet uns sehr viel“ betonte er.
Nachdem der Baum in der Erde war, besuchte die Konsulin noch den Englischunterricht der Schüler. Ein Schülerbesuch des Konsulats wurde für November ausgemacht. (mz)
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