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Medien und Blogs zum Thema
Innenausschuss des Landtags von Sachsen-Anhalt soll sich damit befassen


von eseppelt · 21. September 2021
 
Nachdem bekannt wurde, dass eine Polizistin aus Bitterfeld eine Brieffreundschafts mit dem Attentäter von Halle (Saale) hatte, wird der Fall nun ein Thema für den Landtag. Die Polizeikommissarin soll in ihren Briefen unter anderem Sympathien für den Attentäter geäußert haben und von einem “jüdischen Machtmonopol” gesprochen haben.
“Wir werden uns den Fall im Innenausschuss des Landtags genau anschauen”, kündigt die Abgeordnete Henriette Quade (Die Linke) an. Aus diesem Grund müssen sich der Ausschuss unverzüglich konstituieren, fordert Sebastian Striegel, innenpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. 
„Dieser Vorgang ist unfassbar. Was wir jetzt brauchen, ist zügige Aufklärung. Deshalb muss so schnell wie möglich der Innenausschuss zusammenkommen. Es ist gut, dass Kolleginnen und Kollegen der Polizistin eingegriffen haben, als sie ihre Haltung bemerkt haben. Aber wir haben keine Garantie, dass so etwas immer bemerkt wird”, sagt Striegel. “Der Fall zeigt, dass wir deutlich bessere Schutzmechanismen gegen rechtsextremistisches und antisemitisches Gedankengut innerhalb der Polizei brauchen“, so der Grünen-Politiker. 
„Es muss überprüft werden, warum die bisherigen psychologischen Tests für den Polizeidienst nicht Alarm geschlagen haben. Diese Art und Weise zu denken entwickelt sich nicht über Nacht. Die Einstellung der Beamtin und ihre Ausbildung sollen noch nicht lange zurückliegen”, merkt Striegel an. “Da muss bei dem Auswahlverfahren genauer geprüft, wer sich für den Polizeidienst eignet. Außerdem müssen in der Ausbildung und mit Fortbildungen die Polizistinnen und Polizisten mehr über rechtsextremistisches und antisemitisches Gedankengut sensibilisiert werden. Supervision und Coaching sind notwendig, um psychischen Problemen bei Polizistinnen und Polizisten frühzeitig begegnen zu können.“

https://dubisthalle.de/polizistin-hat-br...t-befassen
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Brieffreundschaft unter falschem Namen

Klar Micky Maus aus Wolken-Kuckucks-Heim aber "es geht hier um eine "Brieffreundschaft", da schreibt man hin und zurück. Ist was anderes als Netzfeuerwehr, die immer nur eindrischt."

Der MDR braucht wohl dringendst Gesprächstherapie?
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-a...a58df4e600
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(21.09.2021, 14:18)Boris B schrieb: Innenausschuss des Landtags von Sachsen-Anhalt soll sich damit befassen


von eseppelt · 21. September 2021
 
Nachdem bekannt wurde, dass eine Polizistin aus Bitterfeld eine Brieffreundschafts mit dem Attentäter von Halle (Saale) hatte, wird der Fall nun ein Thema für den Landtag. Die Polizeikommissarin soll in ihren Briefen unter anderem Sympathien für den Attentäter geäußert haben und von einem “jüdischen Machtmonopol” gesprochen haben.
“Wir werden uns den Fall im Innenausschuss des Landtags genau anschauen”, kündigt die Abgeordnete Henriette Quade (Die Linke) an. Aus diesem Grund müssen sich der Ausschuss unverzüglich konstituieren, fordert Sebastian Striegel, innenpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. 
„Dieser Vorgang ist unfassbar. Was wir jetzt brauchen, ist zügige Aufklärung. Deshalb muss so schnell wie möglich der Innenausschuss zusammenkommen. Es ist gut, dass Kolleginnen und Kollegen der Polizistin eingegriffen haben, als sie ihre Haltung bemerkt haben. Aber wir haben keine Garantie, dass so etwas immer bemerkt wird”, sagt Striegel. “Der Fall zeigt, dass wir deutlich bessere Schutzmechanismen gegen rechtsextremistisches und antisemitisches Gedankengut innerhalb der Polizei brauchen“, so der Grünen-Politiker. 
„Es muss überprüft werden, warum die bisherigen psychologischen Tests für den Polizeidienst nicht Alarm geschlagen haben. Diese Art und Weise zu denken entwickelt sich nicht über Nacht. Die Einstellung der Beamtin und ihre Ausbildung sollen noch nicht lange zurückliegen”, merkt Striegel an. “Da muss bei dem Auswahlverfahren genauer geprüft, wer sich für den Polizeidienst eignet. Außerdem müssen in der Ausbildung und mit Fortbildungen die Polizistinnen und Polizisten mehr über rechtsextremistisches und antisemitisches Gedankengut sensibilisiert werden. Supervision und Coaching sind notwendig, um psychischen Problemen bei Polizistinnen und Polizisten frühzeitig begegnen zu können.“

https://dubisthalle.de/polizistin-hat-br...t-befassen

Ist es einer Polizeibeamtin eigentlich verboten, eine Brieffreundschaft zu haben? Hier geht es doch mit der Kontrolle schon ins nächste Level.
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(21.09.2021, 14:44)BSB schrieb:
(21.09.2021, 14:18)Boris B schrieb:   soll in ihren Briefen unter anderem Sympathien für den Attentäter geäußert haben und von einem “jüdischen Machtmonopol” gesprochen haben.

Ist es einer Polizeibeamtin eigentlich verboten, eine Brieffreundschaft zu haben? Hier geht es doch mit der Kontrolle schon ins nächste Level.

Der Kampf gääägen Rääächts  und vermeintlich oder realen Antisemitismus  ist hier wohl  Stoßrichtung.


"und teilweise Verständnis für dessen Taten geäußert" ...   gehört  zur Gesprächspsychotherapie!  

Gesprächspsychologie

PS: Polizeibeamtin doch nicht etwa Kolleg:*_Innen wo die LuWu "versperrt" hatten in der Linksabbiegerspur? 
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(21.09.2021, 14:26)Hallo schrieb: Brieffreundschaft unter falschem  Namen

Klar Micky Maus  aus Wolken-Kuckucks-Heim aber  "es geht hier um eine "Brieffreundschaft", da schreibt man hin und zurück. Ist was anderes als Netzfeuerwehr, die immer nur eindrischt."

Der MDR braucht wohl dringendst Gesprächstherapie?
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-a...a58df4e600

Der MDR zensiert nicht nur über das freischalten. 
Nein der MDR löscht auch nachträglich!


https://archive.ph/ytyq0

https://archive.ph/U5B8O
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So kurz vor der Wahl stellt sich mir zunächst die Frage: Wer hat denn dem WDR, NDR und der Süddeutschen Zeitung bei den ›Recherchen‹ geholfen? Erwähnt wird auch, daß die Mitteldeutsche Zeitung unabhängig davon berichtete. Wie man es dreht: Mir scheint, hier wurde gezielt den Medien Material durchgestochen; von Recherche und Spürnase sehe ich aus dem, was bisher zu lesen ist, erst mal nichts, Indizien für Instrumentalisierung in Sachen Wahlkampf dagegen zuhauf.
Nun schreiben die Medien, daß die Kollegin bereits im Sommer aufgefallen ist. Noch mal: Wer hat wohl ein Interesse kurz vor der Wahl genau diese Nachricht in der Öffentlichkeit zu wissen? 
Der Satz »Die Briefe der Polizistin sollen  bei einer Durchsuchung der Zelle von Stephan B. entdeckt worden sein« ist für mich nicht plausibel. In der JVA gibt es eine Postkontrolle, ergo weiß man dort zumindest, was an Briefen ankommt und abgeht. 
Das mit der ›Brieffreundschaft unter falschem Namen‹ kann ich mir durchaus vorstellen. Die Polizistin könnte (!) den Namen  und die Adresse einer Freundin, eines Bekannten benutzt haben. Insofern kann es durchaus einen Dialog gegeben haben.
@BSB: Bei der MZ steht: »Die Anfang-20-Jährige soll per Brief romantische Gefühle gegenüber dem Attentäter ausgedrückt haben. Zudem soll sie eine Neigung zu rechtsextremen Verschwörungstheorien offenbart haben.« Zumindest soll das meiner Meinung nach den Leser von der Kontrolle im nächsten Level ablenken… 
@Hallo: Danke für den mdr-Link
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