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Augenzeugen - Videos und Berichte
#21
Noch mal die Reaktionen der jüdischen Gemeinde nach dem gescheiterten Anschlag, die fast wie die "Dancing Israelis" wirken. Jana L. lag vor der Synagoge, in Halle herrschte Ausnahmezustand, und am Tatort wimmelte es von Polizei. Wie die Journalistin Christina Feist berichtet, wurde die gesamte Gemeinde ins Krankenhaus gebracht und feierte dort gemeinsam mit dem Personal den Gottesdienst weiter. Bilder und Video sind während der Busfahrt aufgenommen worden.

Ich habe mit dieser übertriebenen Fröhlichkeit ein Problem. Daß man große Erleichterung fühlt, wenn eine tödliche Gefahr überstanden ist - kein Thema. Aber diese Ausgelassenheit paßt imo nicht zum Ernst der Situation kurz zuvor. Grund für die Fahrt ins Krankenhaus dürften ja eigentlich eher Schockzustände und Traumatisierung gewesen sein.

[Bild: C4jYGKR.jpg]

[Bild: UVbvE6G.jpg]

[Bild: OEImp7d.jpg]

Text zum Video:

Zitat:So feierten die Gläubigen ihr Überleben

Die israelische Journalistin Antonia Yamin hat im Video festgehalten, wie die Gläubigen Stunden nach der Attacke auf die Synagoge reagierten. Als es endlich Entwarnung gab, wurden sie in einen Bus geleitet, dort tanzten und sangen sie. Es ist das Glück, die Erleichterung darüber, überlebt zu haben. Später wurde die Stimmung laut der Journalistin trauriger – als die Gläubigen realisierten, dass es bei dem Anschlag zwei Tote gegeben hat.
Quelle: https://www.bild.de/regional/sachsen-anh....bild.html

Das kann nicht stimmen, draußen ist es bereits dunkel, es dürfte sich also um die Rückfahrt ins Hotel handeln. Daß es eine Tote vor der Synagoge gab, war sicherlich früh bekannt gewesen sein (was ist da draußen passiert?), spätestens nachmittags hatte sich die Nachricht verbreitet und die Gemeinde war sensibilisiert.


https://twitter.com/antonia_yamin/status/1182012457222639617

Antonia Yamin ist vom staatlichen israelischen Fernsehen KAN (Israeli Public Broadcasting Corporation). Sie scheint die Gemeinde nach dem Anschlag besucht zu haben.

Antonia Yamin, the KAN representative in Europe, was this year’s winner in the broadcast section of the B’nai B’rith World Center journalism award.
https://www.jpost.com/Diaspora/Antonia-Y...ter-594578

Bei TV-Aufsager in Berlin-Neukölln Israelische Journalistin mit Böller verjagt
https://www.bild.de/politik/inland/polit....bild.html

Als Israelin beim Neonazi-Festival "Ich hätte nie gedacht, dass es noch so einen Hass gibt"
https://www.t-online.de/nachrichten/deut...nken-.html
Antworten
#22
(14.10.2019, 22:34)kalter hornung schrieb: Noch mal die Reaktionen der jüdischen Gemeinde nach dem gescheiterten Anschlag, die fast wie die "Dancing Israelis" wirken.


... Überwachungskamera an der Synagoge sah wie Frau erschossen ...

Doch dann sahen sie mit Entsetzen, wie er direkt vor der Tür eine Frau erschoss.
https://www.juedische-allgemeine.de/poli...le-danach/
Jene, die nicht zu Hause blieben, sondern zum Gebet in die Synagoge gingen, erlebten furchtbare Stunden. In dem kleinen Vorraum neben der Synagogentür beobachteten die Beter auf dem Bildschirm der Überwachungskamera, wie ein Mann versuchte, mit Waffengewalt in die Synagoge einzudringen, was aber misslang. Doch dann sahen sie mit Entsetzen, wie er direkt vor der Tür eine Frau erschoss.


https://www.bild.de/politik/inland/polit....bild.html
Dann der Schock! Gegen 12 Uhr mittags hören die Gemeindemitglieder Schüsse. Der Killer steht vor der Tür, will herein. Es ist eine solide Holztür, rechts daneben das Schild der Synagoge. Die Gemeindemitglieder sehen den ganzen Angriff live. Die drei Eingänge werden durch Kameras überwacht, die Bilder ins Gebäude übertragen.

Auf einem Bildschirm sahen sie, wie der Täter auf die Tür schießt und eintritt. „Wir dachten, dass er in zwei, drei Minuten reinkommt und zu schießen beginnt“, sagt der gläubige Jude. „Wir hatten schon längst die Polizei gerufen und fragten uns, wann endlich Hilfe kommt.“

Neonazi Stephan Balliet lässt dann von der Tür ab, erschießt kaltblütig eine vorbeilaufende Passantin. Sein neues Ziel: Er will über den benachbarten Hof in das Gebäude, sucht einen Weg, seine geplante Terrortat doch noch auszuführen. Er holt Sprengsätze aus dem Auto, legt sie vor der Tür ab, wirft Flaschen mit brennbarer Flüssigkeit in den Hof der Synagoge.

Stimmt zwar in der Reihenfolge so nicht und ob die Freunde das erschiessen sahen bleibt auch offen  ...


Sie sahen auf dem Monitor der Überwachungskamera vor dem Gebäude, wie eine Frau draußen erschossen wurde
https://www.moz.de/landkreise/oberhavel/...1/1758323/

"Das waren die schlimmsten Minuten meines Lebens", sagt der 31-Jährige aus Berlin in seinem Video. Er wirkt darin gefasst und lässt dennoch erkennen, wie erschüttert er über das Erlebte ist und wie unendlich lang den hilflosen Menschen der minutenlange Angriff vorgekommen sein muss. Sie sahen auf dem Monitor der Überwachungskamera vor dem Gebäude, wie eine Frau draußen erschossen wurde und der Täter danach auf die Synagoge losstürmte. "Es gab nur eine einfache Holztür zwischen uns und dem Täter", berichtet Remis. "Er hat auf die Tür geschossen, er hat versucht, sie mit dem Fuß einzutreten." In dem Moment habe er gedacht, "das Leben geht vorbei an diesem Tag".


Zu diesem Zeitpunkt weiß niemand in der Synagoge, dass Attentäter Stephan B. draußen bereits eine Frau erschossen hat

Es geht also auch andersrum ...

https://www.rtl.de/cms/synagogen-besuche...17973.html

Auf dem Monitor sehen sie den bewaffneten Angreifer. "Er hat Sachen über den Zaun geworfen. Ich dachte, es wären Granaten". Viele Menschen hätten den Ernst der Lage zunächst nicht verstanden. "Ich habe dann nur gerufen: Rennt, rennt, rennt". Dann sei Panik ausgebrochen, erzählt das Gemeindemitglied unserer Reporterin.
Die Gläubigen verschanzen sich in einem Hinterraum bis endlich Hilfe kommt. Wie es lange das dauert, kann der Mann nur schwer schätzen. "Die Zeit ist irgendwie stehen geblieben", sagt er.Zu diesem Zeitpunkt weiß niemand in der Synagoge, dass Attentäter Stephan B. draußen bereits eine Frau erschossen hat. In einem Döner-Imbiss erschoss er einen Mann und verletzte mindestens zwei weitere Personen schwer. "Er sah aus wie ein Terrorist aus einem Videospiel", beschreibt er die unwirklich Szene.


Wir sehen, wie in dem Moment eine Person sich mit einer anderen Person streitet, es gibt ein Gerangel und diese andere Person wird erschossen. Das ist die Frau, die vor der Synagoge erschossen wurde.

https://m.tagesspiegel.de/politik/nach-d...99200.html
!!! bitte weit und oft scrollen und oft "Weitere Beeiträge" anklicken bis zum 10. Okt. 2019 10:36 !!!
https://m.tagesspiegel.de/politik/nach-d...99200.html

10. Okt. 2019 10:36
Ragnar Vogt
„In dem Moment dachte ich: Das Leben geht vorbei“
Auf Facebook wurde ein Video veröffentlicht, in dem der Augenzeuge Yossel von dem Angriff in Halle berichtet. Er war Vorbeter in der Synagoge, während der Angreifer versuchte, einzudringen. Hier sein Bericht in Auszügen: 

„Ich war zu dem Zeitpunkt drin in der Synagoge und es waren die schlimmsten Minuten meines Lebens. Um die Mittagszeit bete ich vor in Halle. Mitten im Gebet, mitten in der Tora-Vorlesung, hört man einen Knall draußen vor der Tür. In der Synagoge in Halle ist es so: Wir haben keine Polizei draußen. (...) Also wir haben einen Securitymenschen, aber der ist nicht so professionell mit Waffe ausgestattet. Wir schauen auf den Bildschirm der Überwachungskamera. Wir sehen, wie in dem Moment eine Person sich mit einer anderen Person streitet, es gibt ein Gerangel und diese andere Person wird erschossen. Das ist die Frau, die vor der Synagoge erschossen wurde. 
Anschließend kommt der Mann mit Sturmhaube mit einem großen Gewehr und ging zu auf die Synagoge. Wir hatten nur eine einfache Holztür zwischen uns und dem Täter. Er hat auf die Holztür geschossen, er hat versucht, sie mit dem Fuß einzutreten. Und in dem Moment dachte ich einfach nur: Das Leben geht vorbei an diesem Tag, an Jom Kippur, dem Tag des Gerichts. 

Eine Panik ist nicht ausgebrochen, alle Menschen blieben ruhig.  (...) Du siehst praktisch den Menschen mit Sturmhelm, mit Gewehr und Granaten. (...) Dann ist er verschwunden, und wir wussten erstmal nicht, was los war. Wir wussten nicht, ob es mehr Täter gibt. Wird er vielleicht am hinteren Eingang versuchen, reinzukommen? 

Erst als die Polizei gekommen ist, waren wir erstmal sicher. Heute habe ich wirklich erlebt, was es bedeutet, jüdisch zu sein im Jahre 2019 in Berlin. Das ist sehr erschreckend. (...)“


https://www.facebook.com/diezeit/posts/3...440662711/

DIE ZEIT 16. Oktober um 10:01


Der schlimmste Moment, sagt Roman Yossel Remis, der Vorbeter der jüdischen Gemeinde in Halle – der schlimmste Moment war, als die Passantin erschossen wurde. Er sah es über den Monitor der Überwachungskamera, die auf die Straße vor der Synagoge gerichtet ist.

---
EDIT Rantanplan: Zitat gekürzt (sieht ja hier aus, wie Kraut und Rüben)
Antworten
#23
Wieder einmal deutliche Hinweise darauf, wie es hätte ablaufen sollen, aber nicht ist (Gerangel, Sturmhaube etc.)...
                                                        
„Es gibt eine Form der Elitenverwahrlosung, die ist systemrelevant.“ (Gabor Steingart)
Antworten
#24
@ ossi: Wenn du unmittelbar unter einem größeren Beitrag auf diesen antwortest, kannst du ruhig den zitierten Beitrag auf das Notwendige einkürzen. Das erleichtet Übersichtlichkeit und Lesbarkeit, die jeweilige Seite bleibt länger sichtbar und es vermeidet sinnlose Redundanzen. Danke.

----------------------------------------------------

Aus Berlin sind (wie die Journalistin Christina Feist) nach Halle gekommen:

- Roman Yossel Remis
"Roman Yossel Remis, ebenfalls 31, war am Mittwoch der Vorbeter beim Gottesdienst. Auch er ist aus Berlin angereist, in der Hauptstadt betet er in der Synagoge Beth Zion in der Brunnenstraße."
https://www.tagesspiegel.de/themen/repor...05256.html

Geschichten erzählen ...

Zitat:Weil sich der Täter so lange an verschiedenen Eingängen zum Grundstück zu schaffen machte, gibt es dutzende Zeugen aus der Nachbarschaft. Er wurde aus Fenstern der angrenzenden Häuser beobachtet und gefilmt, etliche Passanten gingen an ihm vorbei, ohne etwas zu sagen. Eine Frau, berichten Anwohner, habe ihn angebrüllt, er solle sofort aufhören und verschwinden. Als der Täter sich ihr zuwandte, habe sie sich in einen Hauseingang retten können. Das war kurz, bevor er die andere Frau niederschoss.

https://twitter.com/ryossel
witzig -> letzter Tweet: 19. Dezember 2016 zum Breitscheidplatz-Event

- Ezra Waxman (US-Amerikaner)
"Für Ezra Waxman war es der erste Besuch in der Synagoge von Halle. Er ist US-Amerikaner, lebt seit zwei Monaten in Berlin-Köpenick. Mittwochmorgen war er mit einem Dutzend Freunden angereist, sie hatten gehört, es gebe in Halle eine kleine jüdische Gemeinde, die am Feiertag sicher Unterstützung und junges Leben vertragen könne."
https://www.tagesspiegel.de/themen/repor...05256.html

Anmerkung: Von wem haben die das "gehört"? Hinweis auf geplantes Event?

"Inside the synagogue, Ezra Waxman, a math student from Boston who is studying at the Technical University of Dresden, said the congregation was in the middle of the service when they heard a big “boom.” He thought something had fallen over, or one of the older men had collapsed."
https://www.nytimes.com/2019/10/10/world...ttack.html

https://sites.google.com/site/ezrawaxman/
https://www.mpg.de/217662/Minerva-Programme
https://tu-dresden.de/mn/math/algebra/da...chaeftigte
Antworten
#25
(26.10.2019, 14:54)kalter hornung schrieb: @ ossi: Wenn du unmittelbar unter einem größeren Beitrag auf diesen antwortest, kannst du ruhig den zitierten Beitrag auf das Notwendige einkürzen. Das erleichtet Übersichtlichkeit und Lesbarkeit, die jeweilige Seite bleibt länger sichtbar und es vermeidet sinnlose Redundanzen. Danke.

Jede Seite im Forum hat 10 Beiträge (oder weniger), egal wie lang diese sind. Allerdings ist das alles irgendwann nicht mehr lesbar.  Im Prinzip genügt beim Antworten die [quote(Ersteller - pid - dateline)] und [/quote] - der betreffende Beitrag kann dann per grünem Pfeil - so gewünscht - abgerufen werden.
                                                        
„Es gibt eine Form der Elitenverwahrlosung, die ist systemrelevant.“ (Gabor Steingart)
Antworten
#26
Tagesspiegel und betreffend Facebook-Video direkt

https://www.tagesspiegel.de/politik/nach...99200.html

10. Okt. 2019 10:36
Ragnar Vogt
„In dem Moment dachte ich: Das Leben geht vorbei“
Auf Facebook wurde ein Video veröffentlicht, in dem der Augenzeuge Yossel von dem Angriff in Halle berichtet. Er war Vorbeter in der Synagoge, während der Angreifer versuchte, einzudringen. Hier sein Bericht in Auszügen:

„Ich war zu dem Zeitpunkt drin in der Synagoge und es waren die schlimmsten Minuten meines Lebens. Um die Mittagszeit bete ich vor in Halle. Mitten im Gebet, mitten in der Tora-Vorlesung, hört man einen Knall draußen vor der Tür. In der Synagoge in Halle ist es so: Wir haben keine Polizei draußen. (...) Also wir haben einen Securitymenschen, aber der ist nicht so professionell mit Waffe ausgestattet. Wir schauen auf den Bildschirm der Überwachungskamera. Wir sehen, wie in dem Moment eine Person sich mit einer anderen Person streitet, es gibt ein Gerangel und diese andere Person wird erschossen. Das ist die Frau, die vor der Synagoge erschossen wurde.
Anschließend kommt der Mann mit Sturmhaube mit einem großen Gewehr und ging zu auf die Synagoge. Wir hatten nur eine einfache Holztür zwischen uns und dem Täter. Er hat auf die Holztür geschossen, er hat versucht, sie mit dem Fuß einzutreten. Und in dem Moment dachte ich einfach nur: Das Leben geht vorbei an diesem Tag, an Jom Kippur, dem Tag des Gerichts.

Eine Panik ist nicht ausgebrochen, alle Menschen blieben ruhig.  (...) Du siehst praktisch den Menschen mit Sturmhelm, mit Gewehr und Granaten. (...) Dann ist er verschwunden, und wir wussten erstmal nicht, was los war. Wir wussten nicht, ob es mehr Täter gibt. Wird er vielleicht am hinteren Eingang versuchen, reinzukommen?

Erst als die Polizei gekommen ist, waren wir erstmal sicher. Heute habe ich wirklich erlebt, was es bedeutet, jüdisch zu sein im Jahre 2019 in Berlin. Das ist sehr erschreckend. (...)“







https://www.facebook.com/mike.delberg/vi...874943309/
Mike Samuel Delberg

about 2 weeks ago ·
❗️?✡️ HALLE - WAS IN DER SYNAGOGE GESCHAH
(Bitte zuhören, teilen & verbreiten!!!)

Liebe Freunde, auf diesem Video ist mein guter Freund Yossel zu sehen. Yossel war in der Synagoge in Halle. Er filmte das Video kurz nach seiner Aussage bei der Polizei. Dieses Jahr ist er mit einigen Freunden aus Berlin in die Synagoge nach Halle gefahren. Die jüdische Gemeinde ist dort klein. Sie hatten dieses Jahr keinen Vorbeter. Deshalb hat sich Yossel bereit erklärt an Yom Kippur, dem höchsten und heiligsten Feiertag im Judentum, auszuhelfen. Ausgerechnet dieses Jahr…

Als Erster realisierte er, was vor der Tür des Gotteshauses geschah. NUR EINE HOLZTÜR stand zwischen dem Täter und knapp 50 jüdischen Menschen! Keine Polizei, keine professionellen Sicherheitskräfte! Nur ein unbewaffneter Wachmann und EINE Überwachungskamera.

Sofort rief der Gemeindevorsitzende die Polizei. Es dauerte zwei genommene Menschenleben, bis sie endlich anrückte. Seit Jahren bittet der Vorsitzende um Polizeischutz! SEIT JAHREN! Es wurde bisher nicht für nötig gehalten. Die Konsequenz: Ein Attentat und zwei Tote! WARUM MUSS IMMER ERST ETWAS PASSIEREN, DAMIT MAN DIE SORGEN VON UNS JUDEN WIRKLICH ERNST NIMMT?

Hört euch Yossels Worte doch einfach mal an!!!: „Heute habe ich wirklich erlebt, was es bedeutet Jude zu sein im Jahre 2019.“ Wie können wir als Land geschehen lassen, dass das die heutige Realität von Juden in Deutschland ist?

Wir sind dankbar für jede ehrliche Solidarität, aber was wir wirklich brauchen sind:
❗️Polizeischutz & israelische Sicherheitskräfte vor ALLEN jüdischen Institutionen (sowohl in großen Städten, als auch in allen kleinen Gemeinden!)
❗️Die VOLLE HÄRTE der Rechtssprechung gegen antisemitische Straftäter (Volles Strafmaß und ein ewiger Eintrag in der Polizeiakte!)
❗️NENNT DIE TATEN BEIM NAMEN! Ein Angriff auf eine Synagoge ist ANTISEMITISMUS - kein bloßer Amoklauf oder Israelkritik!
❗️Und beschützt uns vor Antisemiten VON JEDER SEITE - nicht nur vom populär zu kritisierenden rechtsradikalen Judenhass!

✡️ Wenn wir eine Sache aus unserer Geschichte gelernt haben, dann diese: DIE BEDROHUNG JÜDISCHEN LEBENS FÜHRT LETZTENDLICH IMMER ZUM TOD!

Ich wünsche keinem Menschen, dass er so etwas erleben muss wie Yossel. Es war pures Glück, dass dieser Faschist so unglaublich dämlich ist und alle Beter deshalb noch leben. Doch zwei Menschen sind ermordet worden und wir wollen nicht nur auf pures Glück vertrauen müssen…
Antworten
#27
Zitat:Wir schauen auf den Bildschirm der Überwachungskamera. Wir sehen, wie in dem Moment eine Person sich mit einer anderen Person streitet, es gibt ein Gerangel und diese andere Person wird erschossen. Das ist die Frau, die vor der Synagoge erschossen wurde.


sehr obskur solche zeugenaussagen- das video gibt dummerweise kein gerangel her.

Zitat:Eine Panik ist nicht ausgebrochen, alle Menschen blieben ruhig


ohne worte. Undecided

Zitat:Geschichten erzählen ...


Weil sich der Täter so lange an verschiedenen Eingängen zum Grundstück zu schaffen machte, gibt es dutzende Zeugen aus der Nachbarschaft. Er wurde aus Fenstern der angrenzenden Häuser beobachtet und gefilmt, etliche Passanten gingen an ihm vorbei, ohne etwas zu sagen. Eine Frau, berichten Anwohner, habe ihn angebrüllt, er solle sofort aufhören und verschwinden. Als der Täter sich ihr zuwandte, habe sie sich in einen Hauseingang retten können. Das war kurz, bevor er die andere Frau niederschoss.


geschichten oder realität? das ist hier die große frage...der zuschauer des videos bekam eine realität vorgesetzt - aber war es auch wirklich DIE REALITÄT? 
meine tastatur spinnt herum, wahrscheinlich gibt die umschalttaste ihren geist auf - bitte um entschuldigung, für konstantes kleinschreiben.
Antworten
#28
https://www.berliner-kurier.de/news/poli...--33298180
Von A. Schierholz 10.10.19, 21:32 Uhr

(......)
Die Eingangstür der Synagoge trägt deutlich sichtbar die Spuren des Angriffs - mehr als ein Dutzend Einschusslöcher rund um das Türschloss. Die Tür hielt stand. Benjamin Leins wohnt schräg gegenüber der Synagoge, auch er hat am Mittwoch Schüsse gehört, aus dem Fenster geschaut hat er nicht.

„Vielleicht hat da jemand lautstark seinen Sperrmüll entsorgt, so etwas habe ich gedacht“, erzählt er am Tag danach. 20 Minuten nach den Schüssen packt er seinen Kram zusammen und macht sich auf den Weg zu seiner Hochschule in der Innenstadt. Leins studiert Kirchenmusik.

Als er mitbekommen hat, was direkt vor seiner Tür geschehen ist, eilt er wieder nach Hause. Am Nachmittag entwickelt er zusammen mit seiner Nachbarin die Idee für ein Transparent, das jetzt deutlich sichtbar an der Fassade von Haus Nr. 3 prangt: „Humboldtstr. gegen Antisemitismus + Hass“ haben sie auf das Bettlaken geschrieben.  

„Wir können die Tat nicht ungeschehen machen“, sagt Leins, „aber wir wollten ihr etwas entgegensetzen.“ Er hat eine kleine Tochter, fast zwei Jahre alt, oft sind sie mit dem Kinderwagen im Viertel unterwegs. „Ich bin sehr betroffen. Es hätte auch uns treffen können.“

Am Donnerstag ist Benjamin Leins ein viel gefragter Gesprächspartner für Journalisten. Er steht vor dem Haus mit dem Transparent und wartet wie alle anderen hier auf Frank-Walter Steinmeier. Der Bundespräsident will am Tag danach die Synagoge besuchen, mit Gemeindevorsteher Max Privorozki sprechen.
(.......)
Antworten
#29
Zitat:und wartet wie alle anderen hier auf Frank-Walter Steinmeier


der zeuge benjamin leins ist mir unheimlich Confused Dodgy
meine tastatur spinnt herum, wahrscheinlich gibt die umschalttaste ihren geist auf - bitte um entschuldigung, für konstantes kleinschreiben.
Antworten
#30
"20 Minuten nach den Schüssen packt er seinen Kram zusammen und macht sich auf den Weg zu seiner Hochschule in der Innenstadt."

Da war die Straße abgesperrt und vor seiner Haustür lag Jana L. (siehe Google maps), aber er will erst in der Musikschule mitbekommen haben, was passiert ist? Seltsam. Was ist da los in Halle ...

Aus dem Artikel:
Zitat:"Als der Täter am Mittwoch zuschlug, am jüdischen Feiertag Jom Kippur, hielt kein Polizist Wache vor der Synagoge. Sigrid Hertel kann das nicht verstehen. Sie wohnt in der Nähe, fährt häufig mit dem Fahrrad an dem Gotteshaus vorbei. „An hohen jüdischen Feiertagen stand hier bisher immer ein Polizeiwagen. Gestern nicht.“
Antworten


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