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Stabbing attack at Paris police HQ: What is known
#11
MESSERATTACKE

Der Täter fiel bereits mehrfach auf. Doch es hatte keine Konsequenzen
Der Täter von Paris war Islamist und hatte die Tat geplant. Es gab Hinweise über problematische Äußerungen seinerseits. Vorgesetzte übten offenbar Druck auf seine Kollegen aus, besagte Warnungen nicht an die Ermittler weiterzugeben.
Der Täter von Paris war Islamist und hatte die Tat geplant. Es gab Hinweise über problematische Äußerungen seinerseits. Vorgesetzte übten offenbar Druck auf seine Kollegen aus, besagte Warnungen nicht an die Ermittler weiterzugeben.

Der Terrorismus folgt einem stillen Gesetz. Er versetzt in Schrecken nur, wenn er neue Grenzen des Grauens überschreitet. In Frankreich war das der Fall, als im Juni 2016 ein Polizistenpaar bei sich zu Hause in Magnanville ermordet wurde.
Ein islamistischer Terrorist hatte den Eheleuten die Kehlen durchgeschnitten, im Wohnzimmer ihres Einfamilienhauses, vor den Augen ihres dreijährigen Sohnes. Polizeibeamte, die sich schon im Dienst nicht mehr sicher fühlen konnten seit Beginn der Terrorserie, mussten nun auch noch zu Hause Angst haben.
Mit dem Attentat vom Donnerstag, verübt im Hauptsitz der Pariser Polizeibehörde „von einem von uns“, so der Präfekt Didier Lallement, hat der Terror in Frankreich einen neuen Grad erreicht.
Eine Art Erdbeben, das die Polizeibehörde erschüttert
Der Verwaltungsbeamte Mickaël Harpon, 45, hatte am Vormittag vier Kollegen an seinem Arbeitsplatz ermordet und eine fünfte Person lebensgefährlich verletzt. Er war von seinem Schreibtisch aufgestanden, als würde er zur Mittagspause gehen, schnitt einem Kollegen die Kehle durch und stach den anderen Opfern mehrfach „wie versessen“, so ein Augenzeuge, in den Brustkorb. Er wurde später im Hof der Präfektur von einem Polizisten erschossen.

Harpon hatte sich die Tatwaffe am selben Morgen in der Nähe der Präfektur besorgt, ein Küchenmesser mit 35 Zentimeter langer Keramikklinge. Kurz vor der Tat schickte er seiner aus Marokko stammenden Frau eine SMS. Diese soll, laut französischen Zeitungsberichten, sinngemäß geantwortet haben: Gott allein wird über Dich richten. Allahu Akbar.
Die Auswertung seiner Handydaten brachte zudem Hinweise auf regelmäßige Kontakte zu Mitgliedern islamistischer Kreise, vor allem zum extremistischen Imam einer Moschee seines Wohnortes Gonesse. Und am Samstag erklärte Chefermittler Jean-François Ricard, Harpon, der vor zehn Jahren zum Islam konvertierte, habe zu mutmaßlichen Salafisten Kontakt gehabt.
Es ist eine Art Erdbeben, das die Polizeibehörde erschüttert, dessen seismische Wellen sicher noch lange und weit wirken werden. Innenminister Christophe Castaner hatte vor der Presse versichert, dass der Täter „keinerlei Verhaltensauffälligkeiten“ gezeigt und es „nicht den geringsten Warnhinweis“ gegeben habe.

„Die Tatsache, dass man zum Islam konvertiert, kann nicht als ausreichendes Zeichen für Radikalisierung gelten“, sagte auch Regierungssprecherin Sibeth Ndiaye. Inzwischen gibt es jedoch Anlass anzunehmen, dass die Behörden den Fall absichtlich kleingehalten oder zumindest die Ankündigung eines Terrorakts zu verzögern oder zu verschleiern versucht haben. Wenn sich das bestätigten sollte, wäre das ein politischer Skandal höchsten Niveaus.

Er hatte Zugriff auf rund 1000 Polizei-Computer

Es häufen sich Berichte, dass Harpon durchaus mehrmals mit problematischen Äußerungen aufgefallen war. Mehrere Male seien diese gemeldet worden, ohne Konsequenzen. Harpon war seit 2003 als Informatiker beim Geheimdienst der Polizei tätig und besaß die höchste Sicherheitsberechtigung mit Zugang zu hochsensiblen Informationen. Er hatte Zugriff auf rund 1000 Computer von Kollegen, die verdeckt ermitteln, unter anderem im Milieu des radikalen Islam.
Einer seiner Kollegen, der anonym bleiben will, sagt: „Er war im Besitz der Privatadressen jedes einzelnen Beamten.“ Hat der Täter vor seinem Angriff Informationen an radikale Glaubensbrüder weitergegeben?
Mitarbeiter mit Zugang zu Staatsgeheimnissen werden regelmäßig überprüft. Der Präfekt sagt, es habe dabei keine Versäumnisse gegeben. Doch es gab mehrere Hinweise. Unter anderem hatte Harpon nach dem Attentat auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ im Januar 2015 vor einem Kollegen gesagt: „Gut gemacht!“ Auch hatte er das Video eines Imams geteilt mit der Botschaft: „Was zählt, ist für den Islam zu sterben.“

„Polizisten in Wut“ sind jetzt Menschen in Trauer

Warum hat es knapp 30 Stunden gedauert, bis das Attentat als terroristisch eingestuft wurde? Die Hinweise, so viel ist inzwischen klar, müssen vorgelegen haben.

Die Tageszeitung „Le Parisien“ will von Kollegen des Täters erfahren haben, dass von Vorgesetzten Druck auf sie ausgeübt worden sei, besagte Warnungen den Ermittlern gegenüber nicht zu erwähnen. „Einige von ihnen haben das der Kripo mitgeteilt, aber verlangt, dass ihre Aussagen nicht im Verhörprotokoll erscheinen“, schreibt die Tageszeitung.

Am Tag nach dem Anschlag haben im Hof der Präfektur zahlreiche Polizisten ihrer ermordeten Kollegen gedacht und eine Schweigeminute eingelegt. Frankreichs Polizeibeamte, die am Vortag des Dramas wegen katastrophaler Arbeitsbedingungen auf die Straße gingen, sind nicht mehr „Polizisten in Wut“, es sind jetzt Menschen in Trauer.

https://www.welt.de/politik/ausland/arti...enzen.html
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#12
PM schreibt:

6. Oktober 2019 um 04:37

Kreativitätsnotstand im Rothschild-Reich:

[Bild: ov9h8e9u.png]

https://www.tagesschau.de/ausland/paris-...e-113.html

Ein 45-jähriger langjähriger Mitarbeiter der Pariser Polizeidirektion hatte am vergangenen Donnerstag vier Polizisten getötet ehe er von Beamten erschossen wurde.
Ein halbwegs „Blitzradikalisierter“ war der auch noch:
„Es ist bemerkenswert“, so Chefermittler Ricard, „dass diese Botschaften, auch wenn sie keinen direkten Hinweis auf die Tat enthalten, nur eine halbe Stunde von dem Kauf der Mordwaffe gesendet wurden.“
Auch nicht grad das Neueste.
Also, wofür die ganze Show? Was wollen die mit der abgedroschenen Masche wirklich erreichen?

Mal schauen, was sie sich zum nächsten Wochenende einfallen lassen.



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#13
PARISER MESSERATTACKE

Frankreichs Innenminister gibt Schwachstellen zu

Die Messerattacke eines Polizisten auf seine Kollegen in Paris hat ein politisches Nachspiel: Innenminister Castaner steht unter Druck. Er gibt nun Fehler zu – und verspricht zu handeln. Premierminister Philippe lässt die Geheimdienste überprüfen.
Die Gefahr kam aus einer nie da gewesenen Richtung: Ein Polizeibeamter tötete innerhalb weniger Minuten vier seiner Kollegen, bevor er selbst erschossen wurde. Hinweise der Anti-Terror-Staatsanwaltschaft deuten auf ein terroristisches Motiv hin. Nun wächst vor allem der Druck auf Innenminister Christophe Castaner. Es habe offensichtlich Schwachstellen bei der Erkennung der Radikalisierung des Tatverdächtigen gegeben, räumte Castaner am Sonntag in einem Interview mit dem Fernsehsender TF1 ein.

Forderungen nach seinem Rücktritt wies der Minister jedoch zurück. Castaner betonte, dass es in der Akte des 45 Jahre alten Polizeimitarbeiters keine Hinweise auf Verhaltensauffälligkeiten gegeben habe.
Oppositionspolitiker hatten dem Innenminister zuvor vorgeworfen, kurz nach der Tat am Donnerstagnachmittag nicht die Wahrheit über eine bekannte mögliche Radikalisierung des Tatverdächtigen gesagt zu haben......

https://www.welt.de/politik/ausland/arti...n-ein.html
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#14
Messerangriff in Polizeipräfektur:

Ermittler finden IS-Propaganda in Wohnung des Pariser Attentäters
  • Bei der Duchsuchung sollen auf USB-Sticks auch die Daten Dutzender Arbeitskollegen des Angreifers gefunden worden sein.
  • Der Mann hatte den Ermittlern zufolge Kontakt zu mutmaßlichen Salafisten.
  • Frankreichs Innenminister Christophe Castaner gerät durch den Fall zunehmend unter Druck.
Der Attentäter, der in der vergangenen Woche vier Polizisten in Paris getötet hat, könnte seine Tat möglicherweise seit längerem geplant haben. Wie der Sender France 2 und Le Parisien unter Berufung auf eine Polizeiquelle übereinstimmend berichten, wurden in der Wohnung des 45-Jährigen USB-Speichersticks mit Daten Dutzender Arbeitskollegen und mit Propaganda der Terrormiliz Islamischer Staat gefunden. Bislang ist allerdings unklar, ob der Täter, der selbst Mitarbeiter der Polizei war, diese Daten aus Dienstgründen besaß.

Der Mann hatte am Donnerstag vier Kollegen getötet, bevor er selbst erschossen wurde. Als Informatiker hatte er in einer Abteilung des Polizeihauptquartiers gearbeitet hatte, wo es auch um Terrorabwehr ging.
Der französische Chefermittler Jean-François Ricard hatte bereits am Wochenende erklärt, dass der zum Islam konvertierte Angreifer Kontakt zu mutmaßlichen Salafisten gehabt habe und Anhänger einer radikalen Auslegung des Islams gewesen sei......

https://www.sueddeutsche.de/politik/pari...-1.4631530
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#15
France's Homegrown Terrorism
Authored by Giulio Meotti via The Gatestone Institute,
This time, the terrorist did not use firearms; his victims were not unarmed children, cartoonists or Jews but policemen.
The site of the October 3 attack was also striking: "The interior of the Paris police headquarters is supposed to be a stronghold; it is the symbol of public order in France and of the anti-jihadist struggle that has been shaken," the French scholar Gilles Kepel told Le Figaro.

"We have entered a... terrorism made in France... with a mixture of Friday preaching by extremist imams, social networks and the instrumentalization of fragile individuals. It is about creating a new panic in society by targeting iconic ... places... The attack is a major turning point in Islamist terrorism."

The assailant, Mickaël Harpon, born in the French Caribbean island of Martinique, was shot and killed after stabbing four people to death with a ceramic kitchen knife during the lunchtime assault at the Paris police headquarters. Harpon, a civilian IT specialist in the intelligence division holding high-level security clearance, had worked for the police for 16 years. First he killed three men in the intelligence division, then he stabbed two female police employees in a stairwell (one died from her wounds) before he finally was shot and killed in the building's courtyard.

Harpon was a longtime convert to Islam and a conscientious attendee of his local mosque, where he attended morning and evening prayers. A radical imam who was nearly expelled from France officiated there.

According to the Wall Street Journal:

"Authorities discovered several USB flash drives at his desk, one containing the personal information of agents and violent Islamist propaganda, authorities said.
"A key question is whether Harpon downloaded that data onto the flash drive for his job... or to send it to his extremist contacts that could use it to target the police."

In 2016, Patrick Calvar, France's director general of domestic intelligence -- pointing to the number of Salafists active in France (15,000 at the time) -- declared that "the confrontation is inevitable". Now one of them struck "the system" from within.
"The attack at the police headquarters can be regarded as the most serious on our soil since November 13, 2015," says Thibault de Montbrial, president of the Center for Internal Security, a French think tank.......

https://www.zerohedge.com/geopolitical/f...-terrorism
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