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Der leise Abschied der Industrie
#21
Auslaufmodell Autobau: Daimler streicht 10.000 Stellen
Nach Audi und BMW hat mit Daimler binnen weniger Tage der dritte große Autohersteller in Deutschland einen massiven Stellenabbau angekündigt. Man hab sich mit dem Betriebsrat auf ein Sparpaket geeinigt, teilte der Stuttgarter Konzern am Freitag mit. Dazu seien Maßnahmen zur Kostensenkung und zum sozialverträglichen Abbau von Arbeitsplätzen vereinbart worden. Mindestens 10.000 Mitarbieter in der Verwaltung will der Konzern zum Ausscheiden bewegen. „Die Zahl wird im niedrigen fünfstellig Bereich liegen“, sagte Personalvorstand Wilfried Porth am Freitag.
> https://taz.de/Daimler-streicht-10000-Stellen/!5645447/

VW-Tochter: Audi streicht fast jede zehnte Stelle
Mittwoch, 27.11.2019,
Audi steht vor einem massiven Stellenabbau: Fast jede zehnte Stelle soll bis 2025 wegfallen. Gleichzeitig will der Konzern jedoch massiv in die Werke investieren.
Audi und der Betriebsrat waren seit längerem in Verhandlungen über einen „Zukunftspakt“ für das unter Druck stehende Unternehmen. Am Dienstag verkündeten sie das Ergebnis: Bis 2025 sollen 9500 Stellen wegfallen.
> https://www.focus.de/finanzen/boerse/vw-...92528.html

Es ist immer nur die halbe Wahrheit
es werden nur die Stammbelegschaften genannt. Die vielen Tausend Leiharbeiter werde nicht erwähnt. Diese Leiharbeiter werden einfach "abgemeldet" und fallen aus der Statistik dieser Unternehmen einfach raus. Die Qualitätsmedien recherchieren diesbezüglich nicht einmal, sonst würden beim Personalabbau ganz andere Zahlen stehen.
 
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#22
70.000 Jobs fallen weg

Deutsche Autoindustrie kündigt den großen Abschwung an

Die hiesigen Autobauer und Zulieferer warten beinahe täglich mit negativen Meldungen auf. Jetzt gibt auch der Branchenverband ungewohnt offen zu, wie schwierig die kommenden Jahre werden. Schuld ist offenbar nicht nur die Elektro-Revolution. 
Die deutsche Autoindustrie schlägt Alarm: Nach den Negativnachrichten einzelner Unternehmen wie Daimler, Audi, Continental und Bosch über den Abbau von Tausenden Arbeitsplätzen in den kommenden Jahren, zeichnet nun auch der Verband der Automobilindustrie (VDA) ein düsteres Bild der nahen Zukunft. „Wir müssen damit rechnen, dass die Zahl der Mitarbeiter in den Stammbelegschaften geringer wird“, sagte der scheidende Verbandspräsident Bernhard Mattes.
Und Mattes tut das, was der VDA sonst immer vermieden hat: Er nennt Zahlen. Allein bei der Produktion des sogenannten Antriebsstrangs also Motoren und Getrieben für Diesel- und Benzinfahrzeuge werden demnach mindestens 70.000 Stellen bis 2030 wegfallen. Dabei ist sogar schon berücksichtigt, dass im Gegenzug neue Arbeitsplätze bei der Produktion von Elektroantrieben entstehen. Doch unter dem Strich bleibt ein Minus von 70.000 Jobs............

> https://www.welt.de/wirtschaft/article20...kunft.html

(Die Autoindustrie rechnet mit einem Verlust von 70.000 Arbeitsplätzen allein in der Produktion. Wenn wir jetzt nachsetzen, könnte es gelingen, insgesamt den Todesstoß zu platzieren und auch den Maschinenbau mitzureißen. Das sollte doch zu schaffen sein.)
 
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#23
Ruf nach Staatshilfe

Nervöse Automobilbranche verlangt jetzt Steuer-Milliarden
Beim Autogipfel haben Hersteller, Zulieferer und Gewerkschaften den Bund um Milliardenhilfen gebeten. Doch zahlt der Bund auch für die Autobauer, dürfte bald jede Branche um Staatsmilliarden buhlen. Die Gesetze der Marktwirtschaft sind in Gefahr....
> https://www.welt.de/wirtschaft/article20...chaft.html

70.000 Jobs fallen weg
Deutsche Autoindustrie kündigt den großen Abschwung an
Die deutsche Autoindustrie schlägt Alarm: Nach den Negativnachrichten einzelner Unternehmen wie Daimler, Audi, Continental und Bosch über den Abbau von Tausenden Arbeitsplätzen in den kommenden Jahren, wird das Bild der nahenden Zukunft immer düsterer. Erstmals nennt auch der mächtige Verband der Automobilindustrie (VDA) konkrete Zahlen. Allein bei Produktion von Motoren und Getrieben für Diesel- und Benzinfahrzeuge werden demnach mindestens 70.000 Stellen bis 2030 wegfallen. Dabei ist sogar schon berücksichtigt, dass im Gegenzug neue Arbeitsplätze bei der Produktion von Elektroantrieben entstehen. Schon im kommenden Jahr wird der Aderlass beginnen......
> https://www.welt.de/wirtschaft/plus20405...kunft.html
 
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#24
Zwischen zwei Welten: China und USA drohen BRD-Autoindustrie

Die Bundeskanzlerin sitzt zwischen den Stühlen. Washington gibt ihr zu verstehen, dass deutsche Pkw künftig mit saftigen Zöllen belegt werden, sollte die Bundesregierung nicht Abstand von dem Gedanken nehmen, beim Ausbau des 5G-Netzes auf den chinesischen Anbieter Huawei zurückzugreifen. Die transatlantischen Hardliner in der eigenen Partei bedrängen sie seit Wochen. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen, zerrt der Kanzlerin am Rockzipfel. Huawei stehe unter »staatlichem Einfluss« und spioniere für die chinesische Regierung, käut er die Litanei aus Washington wieder.
 
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#25
Klimapolitik seit Greta
Das Ende der Massenproduktion im Dienste der CO2-Reduktion
Die Verteuerung C02-erzeugender Konsumpraktiken führt dazu, dass diese wieder zum Luxus der oberen Schichten werden - mit schweren sozialen Verwerfungen und Konflikten als Folge, die das Land bislang noch nicht erlebt hat. Darum sollten die Industrien mehr Zeit zur Umstellung erhalten.
 
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#26
Vor der De-Industrialisierung?
Wie Deutschland die Stahl-, Alu- und Chemie-Industrie an die Wand fährt
Selbst wenn die Bundesregierung auf EEG-Zuschlag und Stromsteuer verzichten würde, wäre die Stromenergie noch mehr als zehnmal so teuer wie Kohleenergie aus Australien oder Russland.
 
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#27
Maschinenbau meldet dramatisch weniger Aufträge!

Das sind keine guten Nachrichten für die deutsche Konjunktur. Erst heute früh vermeldeten wir die offiziellen staatlichen Daten zu den Auftragseingängen in der Industrie. Sie waren für Dezember brutal schlecht mit -8,7% im Jahresvergleich! Und nun haben wir ebenfalls für Dezember die Daten vom deutschen Maschinenbau vorliegen. Für diesen Teilbereich der Industrie sieht die Lage genau so düster aus. Nicht nur, dass die Aufträge im Maschinenbau im Gesamtjahr 2019 im Vergleich zu 2018 um 9% rückläufig sind. Laut dem Verband „VDMA“ sind die Auftragseingänge im Maschinenbau im Dezember im Jahresvergleich um 7% gesunken! Hier weitere Detailaussagen vom Verband im Wortlaut:
Im Drei-Monats-Vergleich Oktober bis Dezember 2019 lagen die Bestellungen insgesamt um real 11 Prozent im Minus, im Vergleich zum Vorjahreswert. Die Inlandsorders sanken um 11 Prozent, die Auftragseingänge aus dem Ausland sanken um 10 Prozent. Die Bestellungen aus dem Euro-Raum gingen um 11 Prozent zurück, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 10 Prozent weniger Aufträge.
„Zusammengefasst war 2019 ein konjunkturell trübes Jahr für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland. Insbesondere internationale Handelsstreitigkeiten, zunehmender Protektionismus und das Brexit-Abenteuer sowie der tiefgreifende Strukturwandel in der Automobilindustrie haben zu Unsicherheiten und Investitionszurückhaltung geführt. Das hat in den Orderbüchern deutliche Spuren hinterlassen“, erklärte VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann. Die Auftragseingänge aus den Euro-Ländern zeigen für 2019 ein Minus von 8 Prozent, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 9 Prozent weniger Aufträge.
https://finanzmarktwelt.de/maschinenbau-...ge-156358/
 
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