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Der leise Abschied der Industrie
#1
OHNE DREHBUCH

Der leise Abschied der Industrie

Anhörungen sind parlamentarisches Mittel, um Abgeordneten Informationen zu verschaffen. Nach den Regeln der Geschäftsordnung des jeweiligen Gremiums verlaufen Anhörungen in der Regel sehr formal, manchmal langweilig. Und manchmal geht eine Bombe hoch.
Es ist parlamentarischer Alltag: Ein Antrag der AfD-Landtagsfraktion NRW („Versorgungssicherheit und Arbeitsplätze sichern, weiteren Strompreissteigerungen entgegentreten: Kohleverstromung erhalten“ – Link am Ende) führte am 3. Juli zu einer Anhörung im Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Landesplanung. Das Ergebnis ist sensationell, auch wenn es öffentlich kaum Widerhall finden durfte. Denn das Ergebnis paßt nicht in die erwünschte Landschaft der Selbsttäuschung.

Zunächst drehten sich Fragen und Antworten um die Ergebnisse der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung (WSB)“, umgangssprachlich meist „Kohlekommission“ genannt. Einige Sachverständige feierten deren Abschlussbericht als guten Kompromiss, der Handlungssicherheit gäbe.

Dass dieser „Kompromiss“ offenbar nur von einigen akzeptiert wird, grüne Teilnehmer bereits am Tag nach dem Abschlussbericht ihre Unzufriedenheit zeigten, einen zeitigeren Ausstiegstermin forderten und weder NGOs noch linksgrüne Parteien ihre gewalttätigen Fußtruppen im Hambacher Forst zurückpfiffen, spielte in dieser öffentlichen Beweihräucherung eines klimadevot motivierten Ergebnispapiers der Kohlekommission keine Rolle. Sogar eine grüne Bundestagsabgeordnete hatte im Hambacher Forst dafür gesorgt, dass die Kriminellen versorgt wurden. Die Frage, ob sie vor Ort mäßigend oder eher anstiftend auf diese einwirkte, lässt sich leicht beantworten. In jedem Fall eine seltsame Interpretation eines gefeierten Kompromisses durch eine Bundespolitikerin.

Unter den geladenen Sachverständigen der Veranstaltung befand sich der Chef der „Hydro Aluminium Rolled Products GmbH“ aus Grevenbroich. Bereits in der schriftlichen Stellungnahme hatte er wie folgt ausgeführt:

„Die Frage nach einer sicheren Versorgung mit elektrischer Energie darf sich in einem Industrieland wie Deutschland auch zukünftig nicht stellen; bevor auf konventionelle Energieträger verzichtet werden kann, müssen Erneuerbare Versorgungssicherheit gewährleisten.“

Allein die Notwendigkeit, darauf explizit hinweisen zu müssen – in einem hochentwickelten Industrieland, das dazu noch Exportweltmeister ist – wirft ein bezeichnendes Licht auf den derzeitigen wirtschafts- und energiepolitischen Zustand des Landes.

Aluminium ist das jüngste und global am schnellsten wachsende Industriemetall. Stringent und glasklar, auch mit erkennbarer persönlicher Betroffenheit, gingen die Aussagen des Hydro-Chefs über den Tisch:

Die Kohleverstromung sei kein Selbstzweck, es gäbe eine Gleichrangigkeit der energiepolitischen Ziele (neben Umweltschutz waren Preiswürdigkeit und Versorgungssicherheit gemeint), Speicher seien nicht existent.

Im internationalen Wettbewerb mit China und den USA, die ihre Wirtschaft stützten, wollen wir in Deutschland das abschalten, worauf die Industrie beruht. Er wende sich nicht prinzipiell gegen das Aus der Kohle, mahnte aber an, dies erst vorzunehmen, wenn man funktionierende Alternativen hat.

Der Umstieg auf Gas, in den niemand investieren werde, wenn auch Gaskraftwerke 2050 abgeschaltet werden sollen, treibe politisch induziert die Preise, was in anderen Ländern nicht der Fall sei. Investitionsentscheidungen der Industrie würden global getroffen.

„Denn unser Aluminium genauso wie die Produkte der chemischen Industrie oder der Stahlindustrie werden nicht im Internet hergestellt, und die werden auch zukünftig nicht im Internet hergestellt. Unsere Arbeitsplätze sind auch nicht virtuell. Wenn Arbeitsplätze verloren gehen in der Industrie, dann ist es nicht irgendetwas in der Industrie, was sich in Nordrhein-Westfalen, in diesem großen Industrieland, schon regeln lässt, nein, das sind persönliche Schicksale von meinen Kollegen. Das bitte ich auch, zu berücksichtigen.“

Und dann schob er eine Nachricht hinterher, die inhaltlich der Höhepunkt der Veranstaltung gewesen sein dürfte:

„In unserem Fall ist es so – ich denke, ich spreche für weite Teile der Industrie –, dass selbst Ersatzinvestitionen derzeit verschoben werden.“

Im Klartext heißt das, verschlissene Anlagen nicht mehr zu erneuern. Wie bei Nachbar Klaus, der neulich sagte, er fahre seinen Golf jetzt bis zum bitteren Ende, repariere nur das Nötigste, ein neues Auto brauche er dann nicht mehr.

Die Reaktion der Parlamentarier auf diese höchst alarmierende Aussage war schwierig zu erkennen. War die Information angekommen? Es gehört zu den Grundfähigkeiten von Politikern, auch zu brisanten Informationen Pokerface zeigen zu können. In Zeiten selektiver Wahrnehmung besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass die Nachricht einige Empfänger gar nicht erreichte. Wenn die Aufmerksamkeit mit dem Smartphone geteilt werden muss und man sich nur bei Nennung von Schlüsselwörtern wie „CO2“ der Veranstaltung wieder geistig zuschaltet, kann die eine oder andere Botschaft schon verloren gehen.

Mit einer Vertreterin der BDEW¹-Landesgruppe NRW hatte der Hydro-Aluminium-Manager und hier auch Sprecher der energieintensiven Industrie eine Verbündete im Raum – leider nur theoretisch. Schließlich versteht sich der BDEW als Interessenverband der deutschen Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft und sollte damit eng verbunden auch mit der energieverbrauchenden Industrie sein.
Die Beiträge von dieser Seite waren allerdings sehr ernüchternd. Neben Lobpreisungen der Ergebnisse der „Kohlekommission“ gab es wenig, im Grunde nichts, was den verlautbarten Sorgen der Industrie hätte entgegengestellt werden können. Hier einige Sätze, dem Zusammenhang entnommen, aber beispielhaft für die Vorstellungen beim BDEW. Nachzulesen im Protokoll (Verlinkung siehe unten).
(.....)
Gewinnorientiertes legales Verhalten kann man keinem Unternehmen vorwerfen außer in Deutschland, wo ein grottenschlechtes Staatsmanagement die größte Gefahr für das Energiesystem darstellt.

Der Vertreter des „Landesverbandes Erneuerbare Energien“ zitierte die Kohlekommission mit der Aussage, die Strompreise würden „nur moderat“ steigen. Eine Zahl an Eiskugeln gab er zwar nicht an, aber was man von solchen Aussagen halten kann, sieht man an aktuellen Meldungen und Hintergrundinformationen wie vom „Tagesspiegel Background“ (19. Juli): „Industriestrom nochmals teurer“, 6,9 Prozent über die letzten zwölf Monate. Großhandelspreise und Netzgebühren seien gestiegen. Dazu wird 2019 auch die EEG-Umlage wieder steigen. Bis 2025 gäbe es kein Versorgungsproblem, verkündete er außerdem. Das legen wir mal in die Wiedervorlage.

Zweifel waren einigen Sachverständigen völlig fremd, obwohl selbst der niedersächsische Ministerpräsident Weil (SPD), bestimmt kein Gegner der Energiewende, der FAZ am 28. Juni sagte, dass ein „Neustart“ der Energiewende nötig sei. Einen Neustart muss man, beispielsweise am Computer, nur tun, wenn`s nicht mehr läuft. Und dann sagte Weil etwas für deutsche Politiker sehr seltenes: Der Webfehler von Anbeginn sei der Atomausstieg ohne Drehbuch gewesen. Die Aussage enthält einen so wahren Kern, dass alle anderen Politiker diesen Zusammenhang zwischen Atom- und Kohleausstieg zwanghaft zu erwähnen vermeiden. Sie legen im Gegenteil noch einen drauf und wollen jetzt auch ohne Drehbuch aus der Kohle aussteigen.

Die schlichte Tatsache, dass man vor dem Aussteigen wissen sollte, wo man einsteigt, ist politisch und medial völlig unterbelichtet und war auch in der beschriebenen Anhörung nur Randthema. Unterdessen ist der Rückzug der energieintensiven Industrie noch nicht statistisch, aber schon am Kapitalstock zu erkennen².

Nochmals aus der Stellungnahme Hydro:

„Allerdings vermissen wir die notwendige Konkretisierung der Maßnahmen zur Absicherung von Versorgungssicherheit und von Bezahlbarkeit für die der Stromerzeugung nachgelagerten industriellen Wertschöpfungsketten.“

Und die mündliche Ergänzung:

„Wir sollten deshalb unsere Energiepolitik logisch und gesamthaft weiter betreiben.“
Womit der Hinweis auf fehlende Logik im deutschen Energiewende-Experiment gegeben war. Sie wird ersetzt durch Glauben, Wunsch und Hoffnung............

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/l...industrie/
 
 
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#2
STRUKTURKRISE

Industrie-Arbeitsplätze: Deutschland im Sinkflug
Die Meldungen über Werkschließungen und Unternehmensverlagerungen häufen sich. Es trifft auch Traditionsstandorte und bekannte Marken. Dahinter stehen nicht nur vorübergehend konjunkturelle, sondern tiefgreifende Schwächen des Industriestandorts.
Grevenbroich. 700 Arbeitsplätze streicht der Aluminiumhersteller Hydro in seinem Werk in Grevenbroich. Im Walzbereich, dort, wo Aluminium zu Blechen und dünnen Folien ausgewalzt wird, baut einer der größten Aluminiumhersteller der Welt über 700 Arbeitsplätze ab. Vermutlich eine Folge des Umbaus des Unternehmensvorstandes. Dort sitzt jetzt Hilde Merete Aasheim an der Spitze, die mit dem Ziel angetreten ist, die Rentabilität zu steigern.

In 40 Ländern beschäftigt die norwegische Unternehmensgruppe Hydro rund 35.000 Mitarbeiter. Vor knapp 20 Jahren kaufte Hydro den führenden deutschen Aluminiumhersteller VAW auf, die meisten Aluminiumhütten hierzulande machten als Folge der mit der Energiewende verbundenen Verteuerung der Stromkosten dicht. Denn mit 40 Prozent Anteil für Energie an den gesamten Produktionskosten ist die Aluminiumproduktion extrem energieintensiv. Die Geschäfte von Hydro selbst laufen mit einem Ergebnis von 918 Millionen € vor Zinsen und Steuern gut. Aluminium wird ein immer wichtigerer Werkstoff, doch Deutschland spielt nicht die erste Geige.
Die Gewerkschaftler sind jedenfalls laut. Betriebsratsvorsitzender Heinz Höhner: »Viele Kollegen haben Existenzängste. Wir werden um jeden Arbeitsplatz kämpfen.« Vielleicht hätte er mit seiner IG-Metall eher gegen den Energiewendewahnsinn kämpfen sollen, der die Strompreise exorbitant steigen lässt und zudem die Stromversorgung des Aluminiumherstellers unsicher macht. Denn der musste in diesem Jahr schon mehrfach seine Produktion kurzfristig unterbrechen, weil zu wenig Strom in Deutschlands Netzen vorhanden war.
Hörselberg-Hainich im Wartburgkreis. 154 Mitarbeiter verlieren zum Jahresende ihre Arbeitsplätze bei Autotest Eisenach GmbH. Der Autozulieferer fertigt in Werken in Thüringen und Baden-Württemberg sowie in Südtirol und in Bratislava in der Slowakei Kunststoffteile für die Automobilbranche. Porsche, Audi, BMW und Lamborghini gehören immerhin zum Kundenkreis. Doch die Autohersteller bestellen immer weniger hochwertige Kunststoffteile, daher wird der Automobilzulieferer sein Werk zum Jahresende schließen. Den Nachfragerückgang konnte das Unternehmen nicht ausgleichen. Das bedeutet: 154 Mitarbeiter von insgesamt 480 Mitarbeitern in allen Werken müssen gehen.
(....)
Das Gemeinsame an den verlorenen Arbeitsplätze: Sie sind gut bezahlt, sozialversicherungspflichtig, erfordern qualifiziertes Personal. An ihre Stelle treten Jobs beim Paketdienst oder als freiberuflicher E-Roller-Auflader – für de facto weniger als 5 € die Stunde. Das ist Fortschritt Marke Öko.

weiter > https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft...-sinkflug/

einige Kommentare:

No-Go
Ein Sozialstaat und offene Grenzen schließen sich (langfristig) aus, und ein Industriestandort und der Rest der grünen Ideologie schließen sich auch aus. Ganz einfach, liebe IG-Metall.

lioclio
Das 14 Jahre Aussitzen und Reformdauerstau verbunden mit moralisierenden Entscheidungen nach Bauchgefühl (Energiewende, Masseninvasion, Klimahysterie) in einer Katastrophe enden, musste jedem, der des eigenen Denkens noch mächtig ist, klar sein. Der Eurowahn (Griechenlandpakete, Target2, Sanktionen) und eine Außenpolitik die ein Zerwürfniss mit jedem wichtigen Staat (USA,Eussland,China) geschaffen hat, legen selbst die fleißigen Werteschaffer in Deutschland lahm. Die Aufblähung des Sozialetat durch Schaffung neuer Bedürftigengruppen und zig tausende zusätzlicher Kümmerstellen, gibt uns den Rest. Der Motor gerät ins Stottern und niemand da, der ihn wieder zum Laufen bringt. Im Gegensteil mit Fantasiemillionenpaketen für Klimahysterie und 25% Geschenken an Italien würgt man ihn entgültig ab. Wir sitzen in der Grube und diese unfähi**te Regierung aller Zeiten schaufelt uns immer tiefer. Zu alt zum Auswandern, bleibt nur die Resignation, denn alle Wahlen haben nichts geändert.


Harry Charles
NOCH IST VIELEN NICHT KLAR, wie fundamental sich unsere Gesellschaft in kürzester Zeit verändern wird, wenn auch nur z.B. das Auto verboten wird. Da sind nicht nur die Primärindustrie (die KfZ-hersteller) und die vielen Zulieferer zu nennen (an denen wiederum andere Netzwerke dran hängen), viele (Kunden und dort tätige Arbeitnehmer), die immer noch nicht nachdenken werden sich wundern wenn folgende Dinge verschwinden:
-Tankstellen
-Werkstätten
-Lackierbetriebe
-Autozubehörhandel
-TÜV/DEKRA-Niederlassungen
-Fahrschulen
-etc.
-etc.

Der Michel wird schon noch merken, was für einen Irrsinn er da stumm und ohne zu maulen mitmacht.


StefanH
Es bringt ja auch nichts mehr, in einem bestenfalls noch Schwellenland großindustriell zu produzieren, oder? Da muss man sich eben nach Alternativen umsehen …
Internet: Dritte Welt, Glasfaser gibt’s woanders
Mobilfunk: Selbst das geht in manchem Drittweltland besser
Schienennetz/Bahn: Irgendwas zwischen lächerlich und peinlich
Straßen: Auweia
Verwaltung: Tja, Neuland Internet …
Bildung: Wie viele Berliner Drittklässler können nochmal lesen?
Polizei: Darf nicht
Bundeswehr: Kann nicht
Sicherheit: Insofern bescheiden
Versorgungssicherheit: Bestens, Strom kommt aus der Steckdose, Essen vom Aldi und Geld aus dem Automaten
Justizsystem: Am Anschlag
Usw.

Tja, was funktioniert da eigentlich? Aber natürlich, bei den Raubrittern vom Finanzamt funktioniert alles bestens!!! Sowas aber auch …


Herbert
Während unsere Wirtschaft in die schwerste Krise seit 2008 triftet, befassen sich die deutschen Volltrottel mit der Rettung des Weltklimas. Doch das Klima schert sich nicht um die deutsche Rettungsorgie. Es macht einfach weiter was es will.
Bereits am Ende des Geschäftsjahres 2019 und zu Beginn 2020 werden wir eine erschreckende Bilanz unseres wirtschaftlichen Niedergangs sehen.
Dann werden uns unsere immer schlechter ausgebildeten „Freitags-Kinder“ bestimmt sagen, was wir zu tun und zu lassen haben und alles wird wieder gut.
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#3
Die konservativen Schreiber und Leser bei TE begreifen nicht den Kausalzusammenhang. "Energiewende", Migrationsmaximierung und Aggression nach außen sind nicht Ursache der Wirtschaftskrise, sondern die verzweifelten Versuche, ihr zu entgehen.

Karl Marx entdeckte vor 150 Jahren das Gesetz vom tendenziellen Fall der Profitrate: Wenn die Produktivität dank dem technischen Fortschritt immer weiter steigt, verschwindet der wertbildende Faktor Arbeit aus den Produkten, und die Produzenten können den Käufern bald nur noch ihre Auslagen für Maschinen, Gebäude, Strom etc. in Rechnung stellen, also keinen Profit machen. Es lohnt sich also immer weniger, Kapital zu investieren. Einziger Ausweg für die Kapitalisten ist die außerwirtschaftliche Generierung von sog. "Extraprofiten", z. B. durch Krieg, Migration, Zurückschrauben der Produktivität ("Energiewende"). Und da stehen wir. Das Problem heißt Kapitalismus.
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#4
(19.09.2019, 13:08)BSB schrieb: Die konservativen Schreiber und Leser bei TE begreifen nicht den Kausalzusammenhang. "Energiewende", Migrationsmaximierung und Aggression nach außen sind nicht Ursache der Wirtschaftskrise, sondern die verzweifelten Versuche, ihr zu entgehen.

Karl Marx entdeckte vor 150 Jahren das Gesetz vom tendenziellen Fall der Profitrate: Wenn die Produktivität dank dem technischen Fortschritt immer weiter steigt, verschwindet der wertbildende Faktor Arbeit aus den Produkten, und die Produzenten können den Käufern bald nur noch ihre Auslagen für Maschinen, Gebäude, Strom etc. in Rechnung stellen, also keinen Profit machen. Es lohnt sich also immer weniger, Kapital zu investieren. Einziger Ausweg für die Kapitalisten ist die außerwirtschaftliche Generierung von sog. "Extraprofiten", z. B. durch Krieg, Migration, Zurückschrauben der Produktivität ("Energiewende"). Und da stehen wir. Das Problem heißt Kapitalismus.

Offensichtlich ist auch der "Klimaschutz" ein lukratives Geschäft.
Goldman Sachs schätzt, dass bis zu 30 Billionen Dollar bis 2040 in die Infrastruktur für saubere Energie investiert werden müssen.

oder:

„Klimarettung“ und Hoffnung auf noch mehr Kasse durch noch mehr Umweltschädigung bei Bill Gates, dem „Mäzen“:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/m...92088.html

Ohne Gentechnik beim Lebensmittelanbau gehe es in Zukunft nicht, sagt der Microsoft-Gründer und Mäzen – zumindest in Afrika. Das Ziel: trotz Klimawandel-Folgen die Produktivität der Landwirtschaft dort verdoppeln.
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#5
(19.09.2019, 13:08)BSB schrieb: Und da stehen wir. Das Problem heißt Kapitalismus.

Was ist denn die Alternative?
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#6
19. SEPTEMBER 2019

Die Einschläge kommen näher

Pleitewelle unter den Autozulieferern rollt
 
Die Nachfrageflaute bei den Autobauern schlägt dramatisch auf die Zulieferer durch. Zwei sind pleite, der dritte wankt gefährlich. Die IG Metall fordert die dortige Belegschaft verzweifelt zum Beten auf.
Eine Studie hat es erst kürzlich prophezeit: Den Autozulieferern droht ein Fiasko. Wie es aussieht, könnte sich die düstere Prophezeiung schneller bewahrheiten als erwartet. Denn die schwächelnde Nachfrage bei den Automobilherstellern schlägt immer stärker auf die Zulieferer durch. Das bekommen auch die Arbeitnehmer zu spüren.Die Unternehmensberatung Roland Berger und die Investmentbank Lazard nennen es in ihrer Studie eine "Vollbremsung". Das bislang jüngste Beispiel hierfür ist die Brandl Maschinenbau GmbH. Die Geschäftführung muss wie viele andere aus der Branche nun auch die Axt anlegen, wie die "Passauer Neue Presse" schreibt. Als Konsequenz aus der Branchenflaute soll Ende 2020 das Werk im niederbayerischen Pfeffenhausen geschlossen werden. Den Schritt begründet das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit dem "dramatischen Umbruch der Automobilzuliefererindustrie". Traurige Bilanz: 120 Arbeitsplätze fallen weg.
Die ganze Branche stehe "massiv unter Druck", so Brandl-Restrukturierungschef Axel Dransfeld. Man habe in Pfeffenhausen "die einzig mögliche Konsequenz" gezogen. Weitergehen wird es für das Unternehmen nur an den Standorten Kaplice (Tschechien) und Sibiu (Rumänien). Nur dort sollen alle 900 Arbeitsplätze erhalten bleiben.
Im "Sturm der Mobilitätswende" kapituliert haben inzwischen der schwäbischen Lackieranlagenbauer Eisenmann und der süddeutsche Zulieferer Weber Automotive. Andere wie Avir Gussmann balancieren derzeit noch gefährlich nahe am Abgrund. Ob die Rettung des Unternehmens, das im vergangenen Jahr unter seinem alten Namen "Neue Halberg Guss" wegen eines erbitterten Preiskampfs zwischen der bosnischen Unternehmerfamilie Hastor und VW Schlagzeilen sorgten, gelingen kann, ist ungewiss. Die Entscheidung soll Berichten zufolge in wenigen Tagen fallen.
"Lasst uns alle beten"Die 1500 Mitarbeiter der Gießerei mit Standorten in Saarbrücken und Leipzig warten seit Wochen auf ihren Lohn. Auch vereinbarte Abfindungen für 200 Mitarbeiter wurden bislang nicht gezahlt. Wie dramatisch die Lage ist, zeigt der Appell des IG-Metall-Sprechers Thorsten Dellmann auf einer Informationsveranstaltung für die Arbeitnehmer: "Lasst uns alle beten, dass das Geld kommt."
Wie das "Handelsblatt" aus dem Umfeld der Investoren erfuhr, fehlt eine Zusage "für einen mittleren einstelligen Millionenbetrag". Allein bei den Abfindungen geht es allerdings laut "Saarbrücker Zeitung" bereits um eine Summe von rund vier Millionen Euro. Die potenziellen Geldgeber VW, GM und Deutz - gleichzeitig wichtige  Kunden - zögern, offenbar fürchten sie ein schwarzes Loch.
Inzwischen müssen tausende Arbeitnehmer um ihre Jobs bangen. Ursachen für die dramatische Entwicklung in der Branche sind der schwache Pkw-Absatz in China sowie die allgemeine konjunkturelle Abkühlung. Neben dem Absatzproblem treffen aber auch strukturelle Veränderungen im Rahmen des Wandels hin zur Elektromobilität die Branche.........

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Pleitewel...83525.html
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#7
DEUTSCHLAND IM SINKFLUG
Werkschließungen bei Continental: 7.000 Arbeitsplätze in Deutschland betroffen
Eisenmann, Continental, Michelin - ein Einschlag nach dem anderen, der Arbeitsplätze bei Zulieferern der Autoindustrie vernichtet.
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#8
DEUTSCHE INDUSTRIEKRISE

In diesen Bundesländern ist die Rezession schon Realität
Neue Länder-Daten zeigen: Teile Deutschlands befinden sich bereits in der Rezession. Den Südwesten trifft es besonders hart. Auch im Osten sind die guten Zeiten vorbei. Nur ein Land kann noch mit einem starken Wirtschaftswachstum aufwarten..........
https://www.welt.de/wirtschaft/article20...ssion.html
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#9
Deutschland im freien Fall! Die #Deindustrialisierung Deutschland läuft auf Hochtouren. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und alles unter #futschi bis Mai diesen Jahres zusammengefasst und siehe da - knapp 175.000 Stellen einfach weg!!Danke
@FinjaFinte
für die Idee und deine Mühe

VIDEO
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#10
Hier auch als PDF verfügbar:PaD 35 Das Knirschen im Gebälk

Ich würde diesen Aufsatz gerne viel weiter fassen und damit beginnen, mit welch‘ unerschütterlicher Intensität in den USA versucht wird, den gewählten Präsidenten zu stürzen, der sich selbst als das Opfer der größten jemals dagewesenen Hexenjagd bezeichnet, und damit gar nicht so falsch liegt.
Ich würde diesen Aufsatz gerne viel weiter fassen und auch darauf hinweisen, mit welcher kriminellen Energie in Österreich eine bösartige Inszenierung zum Sturz der Regierung Kurz durchgezogen wurde.
Ich würde diesen Aufsatz gerne viel weiter fassen und selbstverständlich auch darauf hinweisen, mit welcher Zähigkeit die Mehrheit des britischen Unterhauses permanent daran arbeitet, bloß für nichts, aber auch gar nichts, eine Mehrheit zustande zu bringen, mit der – oder gegen die – ein BREXIT durchgezogen werden könnte. Ich würde diesen Aufsatz gerne noch weiter fassen und auch die Situation in Italien, den Sturz Salvinis, mit einbeziehen, um jene Frontlinie zu verdeutlichen, an der versucht wird jegliches Aufkeimen eines Wunsches nach Rückgewinnung nationaler Souveränität  – unmittelbar und Exempel statuierend – zu vernichten.
Ich würde diesen Aufsatz gerne auch noch in einer anderen Beziehung viel weiter fassen und darauf hinweisen, dass es nicht nur die Häscher des Globalismus sind, die sich wie die Furien auf alles stürzen, was noch nationalstaatliche Lebenszeichen von sich gibt, sondern dass die gleiche Macht mit nicht minder großem Einsatz versucht, der Menschheit weiszumachen, sie müsse sich endlich unter einer gemeinsamen Führung zusammenfinden, alle „Egoismen“ vergessen und das große Menschheitsopfer bringen, an dessen Ende der Drache „CO2“ erlegt sein würde, so dass die Meeresspiegel wieder sinken und die Gletscher wieder wachsen können.
Wer Augen hat, zu sehen, erkennt, dass es sich dabei um die gleiche erbitterte Auseinandersetzung handelt, bei der auf Verluste, und seien sie noch so groß, keine Rücksicht genommen werden darf, weil es in jeder der vielen Schlachten um nicht weniger als um’s Ganze geht. Eine Weltregierung ist nämlich keine Weltregierung, solange auch nur ein winziges Atoll in der Südsee noch stolz seine eigene Flagge hisst.
Das ist zwar vollendeter Blödsinn, aber auch der Wunsch, die ganze Welt beherrschen zu wollen, ist schon Blödsinn, psychisch kranker Blödsinn, so dass das Streben nach der totalen Kontrolle nichts anderes ist, als die schon vorweggenommene, panische Angst vor dem Kontrollverlust.
Globalisten, so sie denn nicht nur als opportunistische Mitläufer und Trittbrettfahrer in Erscheinung treten, sind irre.
Ein einfacher Test, um die vom Irrsinn Befallenen zu erkennen, besteht darin, ihre Pläne daraufhin zu durchleuchten, ob sie gegen die Freiheit und damit „gegen die menschliche Natur“ gerichtet sind und zu ihrer Verwirklichung „den besseren Menschen“ erst erziehen und zurechtbiegen müssen. Stichworte, die dabei fallen, sind in aufsteigender Reihe des Härtegrades:
  •  Wir müssen motivieren und Anreize setzen.
  •  Wir müssen unsere Pläne besser erklären, die Ziele vermitteln und die Menschen mitnehmen.
  • Es ist höchste Zeit ein allgemeines Umdenken in Gang  zu bringen.
  • Letztlich hilft Lenkung und Steuerung durch Steuern und Verteuerung immer noch am besten. Der Griff ans Portemonnaie wirkt immer.
  • Wo keine Einsicht anzutreffen ist, müssen wir verbieten und bestrafen.
  • Die bestehenden Verbote und Strafen sind nicht abschreckend genug, wir müssen sie verschärfen.
  • Wer sich gegen die Gemeinschaft stellt, hat jedes Recht verloren und jeder, der zu uns gehört, hat solchen Abschaum zu meiden und zu bekämpfen.
Doch, wie bereits erwähnt, will ich diesen Aufsatz gar nicht so weit fassen, die Rahmenbedingungen nicht weiter ausmalen, als hier eingangs kurz skizziert, und mich wirklich auf jenes Geräusch konzentrieren, auf das Knirschen im Gebälk des deutschen Hauses, das  17 Jahre nach dem letzten lauten Knirschen (2002, Schröder, Hartz, Agenda 2010) für die Sensibilisierten wieder unüberhörbar ertönt.
Damals wurden in einem unerhörten Kraftakt die deutschen Grenzen für das Kapital und für osteuropäische Arbeitskräfte geöffnet, so dass Millionen von sicheren, gut bezahlten Arbeitsplätzen in Deutschland vernichtet wurden. Allen voran haben sich die öffentlichen Hände, der Bund (einschl. Bundeswehr!), die Länder und die Kommunen von mindestens einer Million Beschäftigten getrennt. Aber selbstverständlich wirkte auch die Industrie kräftig mit, die ihre Werke im Ausland errichtete oder gleich „die Arbeit“ bei ausländischen Unternehmen in Auftrag gab (Outsourcing). Dies alles unter dem Vorwand, die Arbeitslosigkeit binnen drei Jahren auf nur noch 2 Millionen halbieren zu wollen.
Seitdem heißt es: „Deutschland wurde durch die Reform der Sozialgesetzgebung gerettet. Deutschland geht es gut.“
Fakt ist, dass sich in der deutschen Gesellschaft seither die Schere zwischen den Reichen und den Armen schneller und kräftiger denn je zuvor geöffnet hat. Fakt ist, dass die monatlich in den Schlagzeilen der Presse auftauchenden Jubelmeldungen zum Stand der Arbeitslosigkeit nur durch eine beispiellose Umstellung der statistischen Erfassung und Darstellung auch nur in die Nähe jener angestrebten 2 Millionen manipuliert wurden, während die Zahl der auf Transferleistungen angewiesenen Personen ziemlich stabil bei etwa 6 Millionen verharrt.
Diese von der SPD angerichtete, und daher tatsächlich von vielen Mitbürgern für lange Zeit als zwar schmerzhafte, aber letztlich doch heilsame soziale Großtat betrachtete Zerstörung funktionierender Strukturen, von der von Anfang an klar war, welches Fiasko auf dem Arbeitsmarkt angerichtet werden sollte, wurde selbstverständlich von den Unionsparteien mitgetragen, sie wurde von der FDP begrüßt, die Grünen haben mit dafür gestimmt und selbst unter den Gewerkschaftslinken gab es, wenn schon keine jubelnde Zustimmung, so doch wenigstens keinen hörbaren Widerspruch.
Deutschland war damit für die Globalisierung „geknackt“, aufgebrochen wie der Acker vom Pflug. Das Ende der Steuerpflicht von Veräußerungsgewinnen von Beteiligungen zerbrach auch die Strukturen der „Deutschland AG“, die Zulassung von Hedge Fonds auf dem deutschen Finanzmarkt ruinierte die Reste von Ehrbarkeit unter den Kaufleuten, weil man sich vor dem Gefressenwerden im Haifischbecken nur noch durchs Mittun retten konnte.
Bis vor vier, fünf Jahren sah es so aus, als habe das Gebälk – auf abgesenktem Niveau – ein neues stabiles Gleichgewicht gefunden, denn das Knirschen war leiser, am Ende unhörbar leise geworden.
Deutschland schien fest und sicher auf der globalistischen Spur in die richtige Richtung zu rollen. Der Versuch, die inzwischen eigenen Kummer gewohnten und daher ausgesprochen mitleids- und hilfsbereiten Deutschen als ein leuchtendes Vorbild für die gesamte EU aufzubauen, deren Willkommensgeschrei Franzosen, Italiener, Österreicher, Ungarn, Polen, usw. mitreißen sollte, hat dann aber schnell unerwünschte Nebenwirkungen hervorgerufen. Nicht nur, dass das Mitreißen der übrigen EUropäer nicht funktioniert hat, es ist eine nicht mehr zu ignorierende Gegenbewegung entstanden, sogar in Deutschland, wo man sich zu lange darauf verlassen hatte, mit der Nazikeule ein hinreichend wirksames Werkzeug in der Hand zu haben, antiglobalistische Strömungen niederzuhalten.
Als erkannt wurde, dass das nicht funktioniert, begann der konzentrierte Angriff auf die deutsche Wirtschaft. In den USA wurde der Diesel-Skandal aus der Taufe gehoben. Es ging, das darf man nicht vergessen, um die Überschreitung hirnrissig niedrig angesetzter NOx-Werte, nicht um das CO2, denn der Diesel-Motor ist, was CO2-Emissionen betrifft, weit günstiger als der Benziner. Die CO2-Panik wurde von der UN und vom so genannten „Weltklimarat“ (IPCC) als zweiter Angriffskeil ausgelöst und wurde – im einfältigen Herzen des deutschen Michel – prompt mit der von der DUH befeuerten NOx-Panik in einen Topf geworfen.
Der Gedanke, es könne sich bei dem hier Vorgetragenen nur um eine vollkommen unglaubwürdige Verschwörungstheorie handeln, denn „niemand würde doch so blöd sein, seine Investitionen in eine blühende Industrie für eine ferne Wahnidee zu opfern“, hört sofort auf, schlüssig zu sein, wenn man sich vergegenwärtigt, dass die „Investition“ bei 99,9 Prozent der „Investoren“ nichts anderes ist, als ein Aktienpaket. Nichts als ein von den Maschinen und Anlagen, von den Beschäftigten und den Produkten, von den Lieferanten und den Kunden vollkommen losgelöstes, börsennotiertes Anrecht auf Gewinnbeteiligung.
Es ist die Fiktion einer Sachanlage, die man an der Börse zu möglichst guten Kursen verkauft, um dafür die renditeträchtige Fiktion einer anderen Sachanlage zu erwerben, bevor man dafür sorgt, dass die reale Sachanlage, von deren Kapitalanteilen man sich getrennt hat,  zerschlagen wird, um unter der Bevölkerung die Angst auszulösen, von der man annimmt, sie würde ausreichen, den „Peuple“ gefügig zu machen.
Die irrsinnige Energiepolitik, die dem Einsatz elektrischer Energie den absoluten Vorrang einräumt, gleichzeitig aber den sicheren und preiswerten Teil der Stromerzeugungsanlagen stilllegt und abwrackt, trägt zudem dazu bei, dass der Standort Deutschland für die industrielle Erzeugung immer weniger attraktiv wird und sich die Sicherheit der Energieversorgung schnell dem desolaten Zustand der bewusst vernachlässigten übrigen Infrastruktur anpasst.
Und was hören wir aus Berlin?
  •  Wir müssen motivieren und Anreize setzen.
  •  Wir müssen unsere Pläne besser erklären, die Ziele vermitteln und die Menschen mitnehmen.
  • Es ist höchste Zeit ein allgemeines Umdenken in Gang  zu bringen.
  • Letztlich hilft Lenkung und Steuerung durch Steuern und Verteuerung immer noch am besten. Der Griff ans Portemonnaie wirkt immer.
  • Wo keine Einsicht anzutreffen ist, müssen wir verbieten und bestrafen.
  • Die bestehenden Verbote und Strafen sind nicht abschreckend genug, wir müssen sie verschärfen.
  • Wer sich gegen die Gemeinschaft stellt, hat jedes Recht verloren und jeder, der zu uns gehört, hat solchen Abschaum zu meiden und zu bekämpfen.
 
Eigentlich hatte ich diese Einschätzung (viel weiter gefasst) Ende Oktober nur im Dossier „EWK – Zur Lage“ veröffentlichen wollen, wo ich alle zwei Monate versuche, die erkennbaren Trends in größere Zusammenhänge zu stellen und Ursachen und Absichten sichtbar zu machen. Hier geht es aber um eine so wichtige Entwicklung, dass ich sie guten Gewissens nicht hinter der (niedrigen) Bezahlschranke verbergen kann.
Deutschland steht vor dem
zweiten De-Industrialisierungs-Schub
dieses Jahrhunderts.
Ich habe beschlossen, auch diesmal, wie schon in den ersten Jahren nach 2002, soweit meine Möglichkeiten reichen, den Fortschritt der Arbeitsplatzvernichtung durch Stellenabbau (und sei er noch so sozialverträglich), durch Produktionsverlagerungen, Restrukturierungen und Insolvenzen zu dokumentieren..................

https://egon-w-kreutzer.de/das-knirschen-im-gebaelk
Antworten


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