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Hongkong - eine Regenschirmrevolution
#1
Preisfrage:
-Wenn sich China daran macht, den USA die Rolle als Supermacht zu bestreiten, mit friedlichen Mitteln, mit positiv empfundener Einflussarbeit allüberall und witzigerweise mit all den US-Dollars, die sich China hart in den letzten Jahrzehnten erarbeitet hat,
- wenn die USA die sprachlichen Barrieren für eine Einflussarbeit in und an China durch die  Kolonialgeschichte Hongkongs und Formosas/Taiwans leicht durchbrechen können
- wenn  Kolonialgeschichte und ethnische Vielfalt sowie rasende Entwicklung des Riesenlandes und komplizierte Nachbarschaften (Philippinen, Japan, Korea)  tausendfach Eingriffsmöglichkeiten bieten (Uiguren, Tibet, Hongkong, Taiwan, südchin. Meer usw.)
- wenn man selbst bis zum Hals in der  Bredouille steckt,
- wenn sich anderswo Farbenrevolutionen als treffliches Mittel anboten und die Länder auf Jahre destabilisierten
- wenn die Seidenstraße allmählich Kontur und Farbe bekommt
usw. usf.
 wenn es also genug Gründe gibt, der CIA Aktivitäten in Hongkong so wie auch anderswo zu unterstellen:

WARUM um alles in der Welt sollte man davon ausgehen, dass die Vorgänge in Hongkong einfach nur friedlich-fröhlicher Protest  der armen unterjochten Hongkonger Bevölkerung sind?

NATÜRLICH ist die Zahl der Demonstranten gegen das Auslieferungsgesetz nicht zu ignorieren. Bekanntlich geht es aber jetzt um weit mehr, es werden Regierungsgebäude angegriffen, Gewalt kommt ins Spiel. Und nun das:

Bitte sehen Sie sich dieses Spiegel-TV-Video an, das Rohmaterial geht ja derzeit durch die ganze Welt.
https://www.spiegel.de/video/hongkong-re...28582.html

Gut- ich kannmeine Hand dafür nicht ins Feuer legen - aber diese "Schläge" erscheinen mir ebenso wie die "Kameraführung" durch und durch gestellt.
Was meinen Sie?
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#2
Das gibt es doch nicht, dass sich niemand dazu äußert.
Gucken Sie doch mal auf das Gelbhöschen am Anfang: der wird doch eher gestreichelt und betoucht, und der Tritt in die Eier ist ein angedeutetes Manöver. Von all den Stangen wird kein Gebrauch gemacht, die Überzahl der "Weißen" ist evident - und insofern ist das Pseudo-Gerangel um die Kamera ein Witz.
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#3
dazu:

2014:

Die Regenschirm-Revolution von Hongkong

30. September 2014  Christoph Jehle

Occupy Central with Love and Peace - Regime Change in China?

In China kommt es aufgrund von Korruption und Misswirtschaft immer wieder zu Protest und Aufruhr. Wer die Zahl dieser mehr oder weniger gewalttätigen Vorgänge auf etwa 10.000 pro Jahr schätzt, erntet hinsichtlich der Zahl nur wenig Widerspruch. Dass in der vergangenen Woche 150 Studenten in Hongkong den Aufstand probten, müsste die Regierung im fernen Beijing nicht wirklich aus der Ruhe bringen: Business as usual. Viel erschreckender ist das unvermittelte Branding als "Regenschirm-Revolution" und der Name " Occupy Central with Love and Peace".
Nach all den mit mehr oder weniger fantasievollen Attributen belegten Revolutionen in Osteuropa und den arabischen Ländern, die mehr Chaos als Chancen produzierten, und zweifellos mit Geld aus Stiftungen finanziert wurden, die vorgeben, sich der Verbreitung der Demokratie verpflichtet zu fühlen, scheint jetzt also Hongkong an der Reihe.
Und schon werden im Westen Erinnerungen an den Platz des Himmlischen Friedens geweckt. Vor gut 25 Jahren wurde der Zwischenfall vom 4. Juni mit einem massiven Einsatz von Militär beendet. Obwohl immer vom Tian’anmen-Massaker gesprochen wird, hat es nach vorliegenden Informationen auf dem Platz selbst wohl keine Toten gegeben. Leider war weder die chinesische Regierung bislang bereit, eine öffentliche Aufklärung der Geschehnisse zuzulassen, noch lässt sich bis heute klären, ob und in welchem Umfang im Gefolge der Umbrüche in Osteuropa auf westlicher Seite jemand eine Chance sah, in China einen Regime Change herbei zu führen.
Seit den Bestrebungen, die letztlich zu den Kriegen auf dem Balkan und der Auflösung der Bundesrepublik Jugoslawien geführt haben, tauchen immer wieder ähnliche Muster in der Entwicklung von bürgerlichem Ungehorsam auf. Und auch die Namen, die im Zusammenhang mit derartigen (letztlich meist destabilisierenden) Aktivitäten auftauchen, sind vielfach die gleichen: Otpor! und Canvas aus Serbien und die in Austin/Texas ansässige Startfor (Strategic Forecasting, Inc).
Je nach lokaler Gemengelage sucht man dann örtliche Mitstreiter, die sich durch die angezettelten Verwerfungen einen Vorteil für die eigene Position versprechen und gibt dem Unterfangen einen einprägsamen Namen. Im Falle Hongkongs gibt es derer jetzt sogar zwei: Die "Regenschirm-Revolution" verbindet sich mit den Bildern der Protestierer, die sich mit den Schirmen vor dem von der Polizei eingesetzten Tränengas und dem Pfefferspray schützen wollen.
Der jetzt ebenfalls aufgetauchte Name Occupy Central with Love and Peace zeigt jedoch noch deutlicher, wo die Reise hingehen soll. Mit "Central" wird heute im Englischen der Distrikt Chung Wan in Victoria City bezeichnet. Der Name leitet sich ab von der örtlichen Metro-Station, die in den 1980er-Jahren errichtet wurde. Im Stadtteil Central haben sich im Laufe der vergangene Jahrzehnte zahlreiche multinationale Finanzkonzerne angesiedelt - und so gilt er heute als das Finanzzentrum Hongkongs.
Vielleicht noch mehr als in New York oder London spielt die Finanzwelt (und damit das Geld) in Hongkong die wichtigste Rolle - gefolgt vielleicht noch von dem Wunsch nach der Freiheit, noch mehr Geld verdienen zu können. Dabei nutzt die 1997 von Großbritannien nach 99 Jahren (gemäß Erbbaurecht) wieder an China zurückgegebene ehemalige Kronkolonie ihre historisch gewachsene Lage als Scharnier zwischen Mainland China und der westlichen Wirtschaft.
Diese Rolle des Bindeglieds zwischen chinesischer Wirtschaft und westlicher Welt haben über viele Jahre die alteingesessenen Handelshäuser ausgefüllt. Aufgrund der guten Anbindung an Mainland China und dem bekannten starken wirtschaftlichen Wachstum, drängten jedoch in der Folge auch zahlreiche internationale Investoren nach Hongkong, die dort - ebenso wie die chinesische Seite - möglichst schnell viel Geld verdienen wollen.
Wollen die USA über Hongkong letztlich auch die Volksrepublik China ändern?
Dass bei diesem Unterfangen auch so manche Million unvermittelt aus den Augen verloren wird, muss nicht wirklich verblüffen, wenn man berücksichtigt, dass die westlichen Geldgeber meist nur die Hongkonger Fassade kennenlernen und mangels Sprachkenntnissen die Hintergründe ihrer Investments kaum überblicken dürften. Ein aktuelles Exempel spielt sich gerade im Zusammenhang mit der 2011 in Köln gegründeten Ultrasonic AG ab, die am 16. September mitteilen musste, dass sowohl der CEO, als auch der COO verschwunden seien und sich der überwiegende Teil der liquiden Mittel nach Aussagen der Buchhaltung nicht mehr im Einflussbereich des Unternehmen in Hongkong und Mailand China befänden.
Seit geraumer Zeit schon fühlen sich westliche Investoren nicht nur auf dem Festland, sondern auch in Hongkong oft über den Tisch gezogen und von den lokalen Behörden nicht wirklich ernst genommen. Dabei hoffte man doch gerade über Hongkong in China ein Schnäppchen zu machen. Mit dem nach 1997 zunehmenden Einfluss Beijings in Hongkong befürchtet man offensichtlich, dass sich auch die rechtlichen Rahmenbedingungen in Hongkong zu Ungunsten westlicher Investoren verschieben könnten.
Es wundert wenig, dass man jeden Versuch, dass Hongkong chinesischer wird, mit allen Mitteln aufhalten und nach Möglichkeit sogar umdrehen will, so dass sich China der westlichen Denkweise anpasst. Wer das Vorgehen der staatlichen Stellen in Hongkong jetzt jedoch anprangert, sollte das chinesische Vorgehen auch einmal mit dem der Polizei im Zusammenhang mit Occupy Wall Street vergleichen.
Dass jetzt der Occupy-Gedanke im Finanzzentrum Hongkongs recycled werden soll, erscheint durchaus nachvollziehbar, wenn man einen Vorgang betrachtet, der sich in Hongkong im November des vergangenen Jahres abspielte. Außerhalb der Stadt kaum bemerkt, übernahm Morton Holbrook III die Position des Executive Directors beim Hong Kong America Center. Holbrook ist ein Karriere-Diplomat mit Stationen in Taipei, Beijing, Shenyang, Tokyo, Manila, Paris und Hong Kong sowie im amerikanischen Außenministerium. Seit 2007 befindet er sich offiziell im Ruhestand.
Der in Kanada angesiedelte Blog der Canada China Friendship Association versucht in einem am 28 September erschienen Beitrag Zusammenhänge zwischen dieser Personalie und den aus Hongkong berichteten Demonstrationen herzustellen. Unter dem Titel "The Money and Support Behind the Protests" zeichnet er die Entwicklung von einem 150 Personen starken fünftägigen Protest von Studenten gegen eine Änderung der Lehrpläne in Hongkong bis zur Aktivität von Occupy Central With Love and Peace (OCLP), die für die 2017 in Hongkong vorgesehenen Wahlen eine chinesische Vorauswahl der antretenden Kandidaten ablehnen.
OCLP hatte für den chinesischen Nationalfeiertag am 1. Oktober eine Blockade des Central-Distrikts geplant, zog dies aber im Zusammenhang mit den Studentenprotesten vor. Die chinesische Zeitung Wen Wei Po soll über Kontakte zwischen Joshua Wong einem der Anführer der Studentenproteste und dem amerikanischen Konsulat berichtet haben und dass dessen Familie von der Amerikanischen Handelskammer ins Spielerhotel Venetian in Macao eingeladen worden sei, das über das Las Vegas Sands zum Einflussbereich des US-amerikanischen Investors Sheldon Adelson zählt.
In diesem Zusammenhang zog die Zeitung auch eine Verbindung zum Hong Kong-America Center und seinen umfangreichen Kontakten zum Ausbildungssystem in Hongkong. Die amerikanische Seite hält sich bislang hinsichtlich der Vorwürfe bedeckt und gab keinen Kommentar dazu ab. Wollen die USA über Hongkong letztlich auch die Volksrepublik China mittels eines Regime Changes nach ihren Vorstellungen verändern, indem man die Verträge über die Rückgabe Hongkongs an China und die darin vorgesehenen demokratischen Elemente als Hebel nutzt?
Wer nun glaubt, dass die vor der Rückgabe Hongkongs an China geschlossenen Verträge genau so erfüllt werden müssten, wie sich dies die westliche Seite vorstellt (und wer der Vorstellung von "pacta sunt servanda" anhängt), hat China noch nicht verstanden. Im Gegensatz zu dem im Westen vorgeblich verfolgten Grundsatz der Rechtssicherheit bei Verträgen ist der zumeist mit einiger Feierlichkeit unterschriebene chinesische Vertrag (Chinese Contract) eher eine mehr oder weniger einvernehmlich abgeschlossene Absichtserklärung, gemeinsam möglichst schnell reich zu werden, bevor ein Anderer sich das Geld unter den Nagel reißen kann. (Christoph Jehle)

https://www.heise.de/tp/features/Die-Reg...67664.html
 
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#4
nicht ganz das Thema. also nebenbei:

19.7.2016

Why Half a Million Puerto Ricans Are Protesting in the Streets

Battered by scandal and exhausted by austerity, they seek to determine their own political future.
This week has been unlike any other in Puerto Rican history. An estimated 500,000 demonstrators filled Old San Juan’s cobblestone streets on Wednesday to demand the resignation of Governor Ricardo Rosselló. He has lost public confidence because of mounting scandals in his government and damning revelations from a leaked trove of private chats, published on July 13 by the island’s Center for Investigative Journalism.

The staggering diversity of the demonstrators—straddling age groups, political orientations, and social class—has elicited fresh declarations of the slogan “Puerto Rico se levanta” (“Puerto Rico is waking up”). The phrase, previously used as a rallying cry for fundraising in the wake of Hurricane Maria, lost its luster as the difficult realities of recovery set in. “We’re writing history,” said Juan Carlos Rivera Ramos, an activist in Puerto Rico when I contacted him this week. “Our people, in all their diversity of colors and flavors, ideological plurality, are expressing dignity on the streets. My eyes are tearing.”
US colonialism may have designated the island as an “unincorporated territory,” but its people have always called it a país (nation), and it’s this spectacular renaissance of nationalism that has allowed for so many different constituencies to come together. The island is suffering the worst political and economic crisis in its history, four years after its previous governor, Alejandro García Padilla, declared its $72 billion debt unpayable, resulting in the creation of a fiscal oversight and management board(FOMB, though known locally as la junta) a year later to restructure that debt.
But even as the island struggles to recover and wrestles with austerity measures imposed by FOMB, the scandal is personal. The vulgar nature of the governor’s chats (in which his subordinates launch expletive-laden tirades at targets ranging from Ricky Martin to San Juan Major Carmen Yulín Cruz) showed that Rosselló’s government is more interested in protecting its power through a vicious strain of public relations than actually helping the Puerto Rican people in the aftermath of Hurricane Maria.
The day after the first massive Monday march, three women went to the Department of Motor Vehicles office in Rio Piedras, a municipality of San Juan, and removed the governor’s portrait from the wall in protest, setting off a series of copycat takedowns in other governmental offices. A crew of motorcyclists called to action by a social-media influencer called El Rey Charlie twice flocked into San Juan after stopping in various public housing projects, called residenciales (the crucibles for the creation of reggaetón music). Also spotlighted at marches were a committed group of radical feminists, Colectiva Feminista en Construcción, who had long been clamoring for Rosselló to acknowledge that there is a crisis of violence against women in Puerto Rico.
Prominent in the marches was a new political coalition called Victoria Ciudadana, whose central figures are Rafael Bernabe, former gubernatorial candidate for the Puerto Rico Worker’s Party; Alexandra Lúgaro, another gubernatorial candidate who won 11 percent of the vote in 2016, the largest ever by a third-party candidate; Manuel Natal Albelo, a crusading congressman who has withdrawn from the pro-Commonwealth Party; and Ana Irma Rivera-Lassen, a feminist activist and human rights lawyer. Victoria Ciudadana has tried hard not to close itself off to anyone because of party affiliation, and avoided endorsing socialism despite choosing a logo that closely resembles that of the Venezuelan Socialist Party.
The demonstrations have, as is typical, been almost entirely peaceful, with throngs of people singing and dancing to impromptu invocations of pleneros(the folkloric, storytelling genre of plena has been an ineluctable presence for years at Puerto Rico protests) and generally hanging out on streets. But the ugly specter of aggressive police violence, featuring the long-loathed fuerza de choque (riot squad), became visible on both Monday and Wednesday nights.
On both nights it appeared that the police were the ones who initiated the violence, which involved massive and inordinate use of tear gas (some of it apparently manufactured by Safariland, the same company owned by controversial Whitney Museum board member Warren Kanders) and the firing of rubber bullets. The flashpoint of the violence was on Cristo Street near La Fortaleza, the governor’s mansion, a block that had been festooned with a display of hanging umbrellas, a kind of art installation intended to attract tourists that was eventually removed by police following Monday’s violence.

Video evidence suggests that at about 8:30 pmMonday, the police fired rubber bullets at a woman who was trying to stop protestors from throwing things at the police. This incident was quickly followed by the launching of tear gas that left such a strong stench on the streets that local residents complained. On Wednesday, after thousands of demonstrators had gathered at La Fortaleza, another round of tear gas was set off at around 11:30 pmafter some tension at the barricades that involved demonstrators throwing plastic bottles at police.

Police announced that the assembly was no longer legal, and after a few tense minutes, according to videos, a volley of fireworks began to explode on the police side. While there seemed to be some objects thrown from the crowd into the rows of the riot squad, the majority of the explosions occurred several yards back. ACLU Puerto Rico president William Ramírez, who has long been involved in investigating incidents involving the police, said if those fireworks were thrown from the crowd, “it must have been someone who plays for the Yankees to have an arm like that.”

Ramírez also complained that not only were there riot squad members behind the lines, but personnel from the Department of Corrections, whose guidelines don’t protect the same freedoms for prisoners as the general public. He also speculated that undercover police in the crowd dressed as demonstrators may have provoked the violence. Puerto Rico’s police department has been under consent decree since 2011, and former police monitor Arnaldo Claudio, who Ramírez felt was helping to make positive change, was among those targeted in the leaked chats.



A HISTORY OF CONFLICT AND CORRUPTION

The crass attacks on women and marginalized groups have obscured the revelations of political scandal, fraud, money laundering, and the misuse of government funds. The crisis of confidence in Rosselló’s government began in mid-June with the resignation of his secretary of state, Raúl Maldonado, who claimed that there was an “institutional Mafia” element infecting the government. That day, his son, Raúl Jr., claimed he sat in a meeting during which Governor Rosselló ordered an accounting firm, BDO, to change a report about Unidos por Puerto Rico, a nonprofit run by the governor’s wife, Beatriz, that portrayed it unflatteringly.

The following week the governor’s secretary of education, Julia Keleher (who had been criticized for closing public schools in favor of charter schools) and four other government officials were indicted by Puerto Rico’s US Attorney Emilia Rodríguez on fraud and money-laundering charges. More bad press for the governor involved accusations of influence-peddling directed at former FOMB representative Elías Sánchez Sifonte, one of the participants of the chat, and Edwin Miranda, the most powerful public relations figure on the island.

The blame for the pervasive nature of corruption in Puerto Rico’s government can clearly be laid on the feckless politicians themselves, their privileged boys’ clubs and their private-school elitism. But Puerto Rico’s colonial relationship with the United States must also be blamed. The fact that Puerto Rico has a representative in Congress that cannot vote, called a resident commissioner, has meant that the only way it can influence Washington is through lobbying. There’s a long history there—with roots in the machinations of convicted lobbyist Jack Abramoff—that has blown back to poison politics in Puerto Rico. After all, many of Puerto Rico’s governors have gotten to office by springboarding from being resident commissioner, and Pedro Pierluisi, sometimes mentioned as a replacement for Rosselló, had questions surrounding his time in office just a few years ago.

NEW REVELATIONS PUT ROSSELLÓ DEEPER IN THE HOLE

On Wednesday night, as the record crowd surged into the old city to hear short speeches by celebrities like Residente (René Pérez Joglar), the perpetual agitator and leader of the alternative reggaetón-hiphop group Calle 13; his sister Ile (Ileana Cabra Joglar), who sang a poignant version of the patriotic hymn “La Borinqueña”; the irrepressible trap rapper/singer Bad Bunny (Benito Martínez Ocasio); and actor Benicio Del Toro (who once played Che Guevara in a Steven Soderbergh film), the Center for Investigative Journalism dropped a major story about the explicitly corrupt actions of Rosselló’s chat-room associates.
The most damaging revelations concerned lobbyist Elías Sánchez, a long-time personal friend of Rosselló’s (he was the best man at Sánchez’s wedding), who became his campaign director and formerly served as a non-voting representative on FOMB. The report revealed that Sánchez intimidated government officials to gain inordinately expensive contracts for his clients, and that Rosselló had been warned various times about this behavior.
But perhaps the worst thing about this Rosselló chat scandal is that it corroborates President Trump’s accusations that Puerto Rico’s government is corrupt and cannot be trusted with federal funds that Trump has been denying them. Congress is already moving to impose restrictions on severely needed Medicaid funds because of the crisis.

Even if you set aside the massive disapproval from Puerto Rico’s civil society, Rosselló is in an untenable political position: Many key positions in his cabinet are vacant because of the current scandal, a considerable chunk of his own pro-statehood party is calling for him to leave, and he has zero credibility as an advocate for Puerto Rican interests in Washington and vis-à-vis FOMB. Ironically, in his most recent confrontations with the board, he was strongly insistent on preventing cuts to pensions in debt-restructuring negotiations.

Still, a measure in the Puerto Rico Oversight, Management, and Economic Stability Act does provide for government pushback on FOMB’s agenda: “The board realizes that legislative approval is necessary for the pension cuts. It all depends on how much the government resists the board,” says Rolando Emmanueli Jiménez, an attorney who is part of a lawsuit by the UTIER electrical workers union, which is trying to prove that the appointment of the board violates the Appointments Clause of the US Constitution. The case will be heard in the Supreme Court this fall.

All signs suggest that Governor Rosselló will likely be forced to resign, despite his continued insistence that there is no proof of any legal wrongdoing in the chats, and that his only offenses were of impropriety. But the challenges of the future are extremely daunting, since the power vacuum left by a reeling government will probably be filled by FOMB.



Since the investigations of corruption and wrongdoing in Puerto Rico are all led by the US Department of Justice, and not Rosselló’s own ineffectual anti-corruption board, it seems convenient that the governor’s ruin serves Trump’s racist agenda, as well as the Wall Street sector’s quest for advantageous settlements through a board with no government to block it.

But Rosselló’s departure would empower Puerto Ricans by giving them hope that out of this historical moment will come a new consensus that will decide the island’s political and economic future. Protests will continue daily, and a national strike that intends to block major highways has been planned for Monday, July 22.
“Rosselló’s dismissal comes from the Puerto Rican people, not the federal government,” said Emmanueli Jiménez. “We have suffered a lot under his government, and the people made the connection between their misery and the political class. On the other hand, what’s occurring now is the consequence of an unchecked implementation of neoliberal policies. The people are resisting that.

https://www.thenation.com/article/puerto...-rossello/

(welcher Art diese Proteste sind, erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Unterstützt werden sie wohl alle, auf die ein oder andere Art. Echte Graswurzelbwegungen sind eher selten. Die Art und Weise und der Umfang der Berichterstattung in den MSM gibt aber schon mal einen Hinweis auf die "Echtheit".
 
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#5
Obriges Video mit und ohne Ton betrachtet macht einen großen Unterschied, dann noch die eingeblendeten Textbalken...
In der Ubahn werden also DEMONSTRANTEN attackiert sagt man uns, für mich wirkt es wie ganz normale Menschen im OPNV.

Hier wird also die ruhige, normale Bevölkerung drangsaliert, ergo wird eine Stimmung geschürt.
Die Aussage, es hätte über eine Stunde gebraucht bis Polizeikräfte erschienen ist zu überprüfen, es klingt deutlich nach Propaganda.

INP
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#6
(23.07.2019, 08:30)A.Hauß schrieb: Gut- ich kannmeine Hand dafür nicht ins Feuer legen - aber diese "Schläge" erscheinen mir ebenso wie die "Kameraführung" durch und durch gestellt.
Was meinen Sie?

Sieht aus, wie eine schlecht gemachte Stuntshow - Jackie Chan würde sich schämen...
Big Grin
                                                        
„Es gibt eine Form der Elitenverwahrlosung, die ist systemrelevant.“ (Gabor Steingart)
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#7
"Jackie Chan würde sich schämen...""für mich wirkt es wie ganz normale Menschen im OPNV"
Danke, das wollte ich hören.
Nicht dass ich einen an der Klatsche habe.

Die Tage mehr zu dieser Regenschirm"revolution". Großes Theater.
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#8
Nordkorea hat auch eine Meinung:

Pyongyang, July 26 (KCNA) -- In recent days, dishonest forces, instigated by the Western countries, have raised a riot in Hong Kong, China against the revision of law on surrender of criminals, seriously destabilizing the social and political situation.

They are destroying public establishments and indiscriminately beating policemen and innocent citizens while crying out for human rights, and even raided the police headquarters and the building of legislative body.

Commenting on this, Rodong Sinmun Friday says that timed to coincide with the riot, the Western countries including the U.S. are using it as a golden opportunity to defame China while raising the level of threat and blackmail against China.

The commentary says the Hong Kong crisis goes to prove that it is an outcome of a plot hatched by the U.S. and other Western countries and separatists in Hong Kong to check the development of China and split and disintegrate it.

It goes on:

Any country, organization and individual are not entitled to interfere in the affair of Hong Kong.

The sovereignty of China should be respected and the interference in the affair of Hong Kong not be allowed in any form.

Furthermore, it is important not to instigate those engaging violent illegal actions causing disorder in Hong Kong under the current situation.

The affair of Hong Kong is one of internal affairs of China from A to Z, so that it should be settled in conformity with the desire of the Chinese people without any external interference.

The DPRK supports the measures taken by the party and the government of China for the settlement of Hong Kong crisis and is confident that the measures will be substantially conducive to ensuring the territorial integrity and social stability of China. -0-
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#9
July 27, 2019

The U.S. Stunt In Hong Kong Will Make Other Issues More Difficult

The current attempt of a U.S. instigated color revolution in Hong Kong is failing:
Protesters wearing all black streamed through the Yuen Long area, even though police refused to grant permission for the march, citing risks of confrontations between demonstrators and local residents.
By nightfall, protesters and police were once again facing off in the streets, as they've done previously during the summer-long pro-democracy protests in the Chinese territory. Demonstrators threw objects and ducked behind makeshift shields, and police officers shot plumes of tear gas into the air.
In May the chief organizer of the demonstrations met with U.S. leaders:
U.S. Secretary of State Mike Pompeo met with Hong Kong pro-democracy leader Martin Lee on Thursday, the State Department said, as Hong Kong activists seek to derail a proposed extradition law pushed by Beijing.
“Secretary Pompeo expressed concern about the Hong Kong government’s proposed amendments to the Fugitive Ordinance law, which threaten Hong Kong’s rule of law,” the department said in a statement.
Lee founded the first pro-democracy party in Hong Kong in 1990 and has been a prominent voice calling for civil liberties for the city’s residents.
Lee and other U.S. stooges organized large demonstrations against an extradition bill which would allow the government to send people who committed crimes in mainland China, Taiwan and Macau to those provinces where the crime was committed to receive their punishment. Hong Kong already has similar agreements with foreign countries.
Since then the government of Hong Kong temporarily pulled the bill back. The protest movement immediately diminished. But a core of black-clad students, influenced by the U.S. paid leaders, is trying to keep the struggle up. Throughout the last weeks they broke into the parliament building and ransacked it. They defiled family graves or pro-Chinese politicians, attacked police lines, harassed elderly arrivals (vid) at Hong Kong's airport and today, during an illegal demonstration, destroyed a car which they falsely believed to have a Chinese mainland owner.
Their aims are clearly unachievable and racist nonsense:
Carl Zha @CarlZha - 18:59 UTC · Jul 26, 2019
A Hong Kong protester besiege the old man at Hong Kong Airport helpfully hold up sign “Hong Kong Revolution, Chinese NOT Welcome, Taiwan Independence, Kick Out All Chinese”
Just in case you are not clear what the protest is about..........

weiter > https://www.moonofalabama.org/2019/07/th...icult.html
 
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#10
Violent 'Color Revolution' In Hong Kong Fails Despite Strong NYT Support

When the U.S. instigates its so called 'color revolutions', the transatlantic main stream media are usually supportive. But the support is rarely as extreme as the extraordinary one the New York Times gives to the rioters in Hong Kong.
For the timeline we check with Wikipedia on the 2019 Hong Kong anti-extradition bill protests:
Demonstrations against the bill first occurred in March and April, but greatly expanded in scale and intensity beginning in June. At least 240,000 people (up to one million according to organisers) marched in protest of the bill on 9 June. 
...
Chief Executive Carrie Lam suspended the extradition bill on 15 June and further declared it to be "dead" on 9 July.
Shortly before the first large demonstrations against a proposed amendment to an exiting extradition bill, the New York Times gave space to one (in)famous 'political activist' from Hong Kong. On June 4 one Ray Wong Toi-yeung wroteon the Times opinion pages:
When the tanks rolled into Tiananmen Square in Beijing on June 4, 1989, many Hong Kongers watched in horror on their TVs. A few days before, one million of them had marched in solidarity with the rebellious Chinese gathered in the square to ask for more liberalism and democracy from the Chinese authorities. Thirty years on, it is Hong Kong that is fighting for democratic values — for its very political survival, actually — against another onslaught by the same Communist government in Beijing.
Wong, who now lives in Germany, was a leader of the 2014 Umbrella movement, also known as the (NED Financed) Hong Kong Riots. He was since with several other anti-mainland organizations in Hong Kong. In 2016 he was seen in secret meetings with U.S. consulate staff.
Other Hong Kong protest organizers and supporters were given op-ed space in the Times on June 10June 15June 17 and June 28. Supportive editorials were published on June 10June 13 and June 17.
On June 30 an op-ed by one Fred Chan Ho-fai (later updated) attempted to justify the rioters violence:
An important idea that has been circulating in online forums is now firmly planted in my mind. It is called the Marginal Violence Theory (暴力邊緣論), and it holds that protesters should not actively use or advocate violence, but instead use the most aggressive nonviolent actions possible to push the police and the government to their limits.
This is what some protesters have been doing today, July 1, on the anniversary of the handover of Hong Kong to China from Britain in 1997. After a ceremony marking the anniversary, a group of protesters have stormed the Legislative Council’s building. Though they have damaged property, they are not seeking to harm anyone.
Such actions are a way to make noise and gain attention. And if they prompt the police to respond with unnecessary force, as happened on June 12, then the public will feel disapproval and disgust for the authorities. The protesters should thoughtfully escalate nonviolence, maybe even resort to mild force, to push the government to the edge.That was the goal of many people who surrounded and barricaded police headquarters for hours on June 21.
Provoking violent police reactions is the declared aim of the rioters.
More Hong Kong op-eds in the NYT followed on July 1July 2 and July 3. A fourth supporting editorial was published on July 4. More op-eds followed on July 5July 8 and July 12.
After an extraordinary run of 16 opinion pieces on the issue in just 38 days, the NYT opinion pages went suddenly quiet on Hong Kong. Who told the editors to stop?
Anyway, it does not mean the New York Times stopped to support the anti-government riots. Witness today's news piece that is not only slanted against Hong Kong's government and police, but is also clearly lying:
Cont. reading: Violent 'Color Revolution' In Hong Kong Fails Despite Strong NYT Support


Übersetzung bis dahin:

Gewalttätige "Farbrevolution" in Hongkong scheitert trotz starker NYT-Unterstützung

Wenn die USA ihre so genannten "Farbrevolutionen" einleiten, sind die transatlantischen Hauptstrommedien in der Regel unterstützend. Aber die Unterstützung ist selten so extrem wie die außergewöhnliche, die die New York Times den Randalierern in Hongkong gibt.

Für den Zeitplan überprüfen wir mit Wikipedia die Proteste gegen die Auslieferungsgesetze 2019 in Hongkong:

Demonstrationen gegen das Gesetz fanden erstmals im März und April statt, wurden aber ab Juni in Umfang und Intensität stark erweitert. Mindestens 240.000 Menschen (laut Veranstalter bis zu einer Million) marschierten aus Protest gegen den Gesetzentwurf vom 9. Juni. 
...
Geschäftsführerin Carrie Lam setzte das Auslieferungsgesetz am 15. Juni aus und erklärte es am 9. Juli für "tot".
Kurz vor den ersten großen Demonstrationen gegen einen Änderungsvorschlag zu einem auslaufenden Auslieferungsgesetz gab die New York Times einem (un)berühmten "politischen Aktivisten" aus Hongkong Raum. Am 4. Juni schrieb ein Ray Wong Toi-yeung auf den Meinungsseiten der Times:

Als die Panzer am 4. Juni 1989 auf den Tiananmen-Platz in Peking rollten, sahen viele Hong Kongers entsetzt auf ihren Fernsehern zu. Einige Tage zuvor waren eine Million von ihnen in Solidarität mit den rebellischen Chinesen marschiert, die sich auf dem Platz versammelt hatten, um von den chinesischen Behörden mehr Liberalismus und Demokratie zu fordern. Dreißig Jahre später ist es Hongkong, das für demokratische Werte kämpft - für sein politisches Überleben, eigentlich - gegen einen weiteren Angriff derselben kommunistischen Regierung in Peking.
Wong, der heute in Deutschland lebt, war einer der Führer der Umbrella-Bewegung 2014, auch bekannt als die (NED finanzierten) Unruhen in Hongkong. Er war seitdem bei mehreren anderen Anti-Festlandorganisationen in Hongkong. Im Jahr 2016 wurde er in geheimen Treffen mit Mitarbeitern des US-Konsulats gesehen.

Anderen Hongkonger Protestveranstaltern und Unterstützern wurde in der Times am 10. Juni, 15. Juni, 17. Juni und 28. Juni ein eigener Raum zur Verfügung gestellt. Unterstützende Leitartikel wurden am 10. Juni, 13. Juni und 17. Juni veröffentlicht.

Am 30. Juni versuchte eine von einem Fred Chan Ho-fai (später aktualisiert) durchgeführte Operation, die Gewalt der Randalierer zu rechtfertigen:

Eine wichtige Idee, die in Online-Foren kursiert ist, ist jetzt fest in meinem Kopf verankert. Sie heißt Marginal Violence Theory (暴力邊緣論) und vertritt die Ansicht, dass Demonstranten keine Gewalt aktiv einsetzen oder befürworten sollten, sondern mit möglichst aggressiven gewaltfreien Aktionen die Polizei und die Regierung an ihre Grenzen bringen sollten.
Das haben einige Demonstranten heute, am 1. Juli, anlässlich des Jahrestages der Übergabe Hongkongs an China von Großbritannien im Jahr 1997 getan. Nach einer Zeremonie anlässlich des Jahrestages hat eine Gruppe von Demonstranten das Gebäude des Legislativrates gestürmt. Obwohl sie beschädigtes Eigentum haben, versuchen sie nicht, jemandem zu schaden.

Solche Aktionen sind eine Möglichkeit, Lärm zu machen und Aufmerksamkeit zu erregen. Und wenn sie die Polizei auffordern, mit unnötiger Gewalt zu reagieren, wie es am 12. Juni geschah, dann wird die Öffentlichkeit Missbilligung und Abscheu gegenüber den Behörden empfinden. Die Demonstranten sollten nachdenklich die Gewaltlosigkeit eskalieren, vielleicht sogar zu leichter Gewalt greifen, um die Regierung an den Rand zu drängen. Das war das Ziel vieler Menschen, die am 21. Juni stundenlang das Polizeipräsidium umstellten und verbarrikadierten.

Gewalttätige Polizeireaktionen zu provozieren, ist das erklärte Ziel der Randalierer.

Weitere Hongkonger Operationen in der NYT folgten am 1. Juli, 2. Juli und 3. Juli, ein vierter unterstützender Leitartikel wurde am 4. Juli veröffentlicht. Weitere Operationen folgten am 5. Juli, 8. Juli und 12. Juli.

Nach einer außerordentlichen Auflage von 16 Meinungsbeiträgen zu diesem Thema in nur 38 Tagen wurden die NYT-Meinungsseiten zu Hongkong plötzlich still. Wer hat den Redakteuren gesagt, sie sollen aufhören?

Wie auch immer, es bedeutet nicht, dass die New York Times aufgehört hat, um die Unruhen gegen die Regierung zu unterstützen. Erleben Sie die heutige Meldung, die nicht nur gegen die Regierung und Polizei Hongkongs gerichtet ist, sondern auch eindeutig lügt:

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