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Regierungspräsident Lübcke offenbar durch Kopfschuss getötet
https://www.haz.de/Nachrichten/Politik/D...stgenommen
09:34  27.06.2019

Titel
Mordfall Walter Lübcke: Waffenlieferant und Vermittler festgenommen
Die Polizei hat im Mordfall Lübcke zwei weitere Verdächtige festgenommen. Bei den beiden Männern aus Nordrhein-Westfalen und Kassel handelt es sich um den Vermittler und den Waffenlieferanten des Tatverdächtigen Stephan E.. Ihnen wird Beihilfe zum Mord vorgeworfen.
(.......)


Merkwürdig, dieser Artikel hatte zuvor andere Titel, man sieht allerdings nur die Reste: "Ermittler fanden fünf Waffen im Haus  von...."
oder "Ermittler fanden fünf Waffen von..."


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Der GBA hat sich zur Tatwaffe geäußert:

Zitat:Ausgangspunkt der Ermittlungen gegen die Beschuldigten Elmar J. und Markus H. waren die Angaben des dringend tatverdächtigen Stephan E. Dieser hatte sich am Dienstag umfangreich und detailliert zum Tatvorwurf eingelassen. Er hat auch die Lage eines Waffenverstecks und die Herkunft dieser Waffen mitgeteilt. In diesem Versteck konnten diverse Schusswaffen, darunter auch die mutmaßliche Tatwaffe, sichergestellt werden. Die diesbezüglichen kriminaltechnischen Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen.

https://www.generalbundesanwalt.de/de/sh...newsid=839

Na, auf die BKA-KT ist Verlaß! Ach ja, es ist jetzt Kaliber 38 geworden, bisher war m.W. immer von Kleinkaliber die Rede.
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Aus unserer internen Mottenkiste:


Zitat:Einwurf:
Bei 9mm wäre ein Teil der Schädeldecke durch die kinetische Energie, übertragen auf die Hirnmasse, auf der Terrasse gelandet.
Bei .38 ist es ähnlich.
bei .22 ist ein Eindringen in den Schädel abhängig von der Stelle, das Projektil wird im Schädel verblieben und keine Absprengung verursacht haben.

Bei 9mm oder .38 hätte man sofort eine Schussverletzung festgestellt, bei .22 eher nicht.

INP
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9mm und .38 [special] versus Schweinekopf...




Unappetitliche Angelegenheit.

Das hier verdeutlicht die Energie ein bisschen besser und ästhetischer:




Nach fernmündlichen Informationen wurde das Projektil im Schädel gefunden. --> Bullshit³



INP
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(Anmerkung):

daserste.ndr.de/panorama/aktuell/Luebcke-Mord-Mutmasslicher-Helfer-von-Stephan-E-schon-2006-bei-NSU-Mord-als-Zeuge-vernommen,luebcke140.html

Lübcke-Mord: Mutmaßlicher Helfer von Stephan E. schon 2006 bei NSU-Mord als Zeuge vernommen

von Robert Bongen, Julian Feldmann und Nino Seidel

Bei einem der zwei jetzt festgenommenen mutmaßlichen Helfer des geständigen Lübcke-Mörders Stephan E. handelt es sich um den Kasseler Neonazi Markus H. Der 43-Jährige, der Stephan E. Waffen vermittelt haben soll, war bereits 2006 im Zusammenhang mit dem Mord an Halit Yozgat in Kassel als Zeuge vernommen worden. Das haben Recherchen des ARD-Politikmagazins Panorama ergeben. Wie sich später herausstellte, war Yozgat ein Opfer von der Terrorgruppe NSU. H. soll das Mordopfer Yozgat gekannt haben.
-----
Spätestens hätte ich als GBA die Ermittlungen an mich gerissen. Nicht daß sie jetzt endlich die Tatwaffe des Mordes an Yozgat finden und die Tätet obendrein. Mehr Peinlichkeit ginge kriminalistisch nicht.

Das wird eine spannende Geschichte werden.

(Angler):

Wenn jetzt die Ermittler auf Zack sind, finden sie im Erdloch noch Peggy-DNA, Döner-DVDs, Kiesewetter Handschellen und eine weitere "Todesliste" mit Namen, die ausschließlich mit N, S und U beginnen.
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27. Juni 2019 um 17:49

SPON Schmierenblatt checkt wie erfolgreich ihre Propaganda gewesen ist:

„SPON-Umfrage
Deutsche haben Angst vor Terror von rechts
Der Mordfall Lübcke besorgt die Bundesbürger: Laut einer SPON-Umfrage hält eine sehr große Mehrheit rechtsextremen Terror für eine ernst zu nehmende Gefahr. AfD-Anhänger sehen das anders.“
https://www.spiegel.de/politik/deutschla...74615.html
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„Märchen im Mordfall Lübcke“: Wie ein „Einzeltäter“ gefunden wird

Nach dem Geständnis von Stephan E., den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke begangen zu haben, überstürzen sich die Ereignisse. Obwohl zwei weitere Männer festgenommen werden, bleiben die Behörden bei der Einzeltäter-Theorie. „Ich vermute eine Vertuschung“, so Wolf Wetzel, investigativer Journalist, gegenüber Sputnik.

Am Mittwoch gestand Stephan E. überraschend den Mord an Walter Lübcke (CDU). Er habe laut eigener Aussage als „Einzeltäter ohne Mitwisser“ gehandelt. Am Donnerstagvormittag gibt die Bundesanwaltschaft bekannt, es wurden in der Nacht mehrere Objekte durchsucht und Waffen gefunden. Die Aktionen der Ermittler richteten sich nach Medieninformationen gegen zwei Männer, die dem geständigen Täter E. Waffen vermittelt und verkauft haben sollen. E. hatte in seinem Geständnis offengelegt, dass er über zahlreiche Waffen verfüge. Es kam zu zwei weiteren Festnahmen.
„Stephan E. will alleine gehandelt haben“, sagte Generalbundesanwalt Peter Frank im Innenausschuss des Bundestages. Er fügte hinzu, E. habe keine Mitwisser und Mittäter gehabt. Die Bundesanwaltschaft ermittele trotzdem weiter. Nicht ausgeschlossen sei, dass E. Komplizen decke: „Es ist jedenfalls viel zu früh, um sich hier festzulegen.“.......

https://de.sputniknews.com/panorama/2019...ter-frage/
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(27.06.2019, 17:43)INP schrieb: Nach fernmündlichen Informationen wurde das Projektil im Schädel gefunden. --> Bullshit³

HNA (aber auch andere):

Zitat:Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke ist auf seiner Terrasse in Wolfhagen-Istha erschossen worden. Im Kopf des 65-Jährigen sei ein Projektil aus einer Kurzwaffe gefunden worden, die aus nächster Nähe abgefeuert worden sei. Für einen Suizid gebe es keine Anhaltspunkte.

Völliger Quatsch - Hier das Video zur PK vom 3. Juni

Auf die Frage nach dem Projektil will der OStA gezielt keine Information herausgeben, um Ermittlungen nicht zu gefährden.

Jede Menge Zeitungen schreiben im Nachgang zur Pressekonferenz, dass "in der Wunde" bzw. "im Kopf" das Projektil gefunden wurde. Wer mit dem Unsinn angefangen hat, lässt sich nicht nachvollziehen - Quellenangaben (außer der PK) fehlen (aber sich über anderer Leute Doktorarbeiten aufregen...).

BILD schreibt am 3.6. um 18:12h: "Laut BILD-Informationen wurde Lübcke von einer Kleinkaliberwaffe getroffen, das Projektil trat oberhalb seines rechten Ohres in den Kopf ein." Zumindest ist damit die Herkunft von "KK" und "rechtes Ohr" geklärt.
                                                        
"Die Menschen verwechselten Messungen mit Verstehen. Und sie mußten sich immer in den Mittelpunkt allen Geschehens stellen. Das war ihr größter Dünkel. Die Erde erwärmt sich – es muß unsere Schuld sein! Der Berg vernichtet uns – wir haben die Götter nicht besänftigt! Es regnet zu viel, es regnet zu wenig – es ist tröstlich zu glauben, daß diese Dinge irgendwie mit unserem Verhalten zusammenhängen, daß, wenn wir nur ein bißchen besser, ein bißchen bescheidener lebten, unsere Tugenden belohnt würden." - Robert Harris "Pompeji" (2003)

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www.danisch.de/blog/2019/06/26/die-gutachten-der-faktenchecker/

Die Gutachten der Faktenchecker

Hatte ich das nicht vor 10 Jahren nach meinem Promotionsstreit schon ausgiebig beschrieben, dass so viele Gutachter gegen Geld viel Mist und das schreiben, was gerne gehört wird, es aber sehr schwer ist, einen zu finden, der a) weiß, was ein Gutachter zu tun hat und dazu befähigt ist und b) dazu auch willens ist.

Der ganze Gutachter-Krampf ist eine einzige Katastrophe.

Die ARD (die mit den Faktencheckern, die sich für Herr und Gebieter über die Wahrheit halten), genauer gesagt ihr Magazin Monitor mit und von Georg Restle, hatte ja ursprünglich verkündet, in der Causa Lübcke keinen Anlass zu sehen, an der „Seriosität” des Gutachtens zu zweifeln, auf dem ihre Pressemeldung beruhte. (Vielleicht hätten sie nicht an der Seriosität, sondern an der Richtigkeit zweifeln sollen, denn anders als in den Geisteswissenschaften wird Realität nicht von den Autoritäten des Fachs festgelegt.)
Aufgrund neuer Hinweise aus Sicherheitskreisen, dass es sich bei der abgebildeten Person möglicherweise um eine andere Person handele, hat die Redaktion ein weiteres Gutachten bei einem anderen Sachverständigen in Auftrag gegeben, um diese Hinweise überprüfen zu lassen. Im Rahmen dieser Prüfung kommt das Gutachten zu dem Ergebnis, dass die „Nichtidentität“ der abgebildeten Person mit Stephan E. „höchstwahrscheinlich“ ist.
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Nach Lübcke-Mord: Vermummt, mit verzerrter Stimme: „Combat 18“ nimmt erstmals Stellung zu Stephan Ernst
Donnerstag, 27.06.2019, 18:48

Zum ersten Mal meldet sich die rechtsextreme Organisation „Combat 18“ im Fall Stephan Ernst zu Wort. „Das ist eine Klarstellung von Combat 18“, sagt ein vermummter Mann mit einer verzerrten Stimme zu Beginn des kurzen Films, der auf einer Videoplattform veröffentlicht wurde. Der Sprecher äußert sich darin zu Stephan Ernst, dem geständigen Mörder von Kassels Regierungspräsidenten Walter Lübcke.„Deutschland ist an einem Punkt angelangt, an dem jeder Bürger in der Zwangssituation ist,sich und seine Familie selbst schützen zu müssen,beginnt der Sprecher seine Video-Botschaft. Das Vertrauen in Politik und Medien sei zerstört, befindet er.Dann spricht der Combat-18-Mann ein Foto an, das Stephan Ernst am 23. März bei einer Veranstaltung im sächsischen Mücka gemeinsam mit Mitgliedern der Gruppe zeigen soll.DieARD-Sendung„Monitor“ hatte die Fotos von zwei renommierten Gutachtern analysieren lassen. Einer identifizierte Stephan Ernst, der andere Experte kam zu dem Schluss, dass es sich nicht um den mutmaßlichen Lübcke-Mörder handelt.
Der Sprecher von „Combat 18“ sagt in dem Video zur Annahme, es handele sich um Stephan Ernst: „Dies entspricht nicht der Wahrheit. Hierbei handelt es sich um einen uns bekannten Konzertbesucher, welcher die Verwechslung bereits den Behörden meldete.“
Die Sendung „Spiegel TV“ hatte ebenfalls berichtet, dass es sich bei dem abgebildeten Mann nicht um Stephan Ernst, sondern um Karsten H. handelt. H. habe sich auch bei der Polizei gemeldet und ausgesagt, er sei auf den Bildern zu sehen gewesen, heißt es in einem Bericht der „Tagesschau“.
„Combat 18“ äußert sich zum ersten Mal öffentlich
Mit dem Clip äußert sich die Organisation erstmals öffentlich per Videobotschaft. Der Grund scheint offensichtlich: Die Gruppe steht unter Druck. In den Ermittlungen zum Fall Lübcke ist „Combat 18“ vermehrt in den Fokus geraten. Jetzt prüft das Bundesinnenministerium (BMI), ob die rechtsextreme Gruppe verboten werden kann.
Zudem attackiert der Sprecher von „Combat 18“ in dem Video auch einen NDR-Journalisten, der sich vor allem mit den Thema Innere Sicherheit auseinandersetzt. Ihm wirft der Sprecher vor, linke Propaganda zu verbreiten.
Laut den Aktivisten der Rechercheseite „Exif Recherche und Analyse“ benennt „Combat 18“ „Menschen als Zielscheiben und sendet damit konkrete Signale in die militante Neonaziszene“. „Die Form der Außendarstellung durch eine Videobotschaft ist eine für das deutsche ‚Combat 18‘ bisher ungekannte Art der Selbstinszenierung“, heißt es auf der Rechercheseite. Sie bestätigen dadurch erstmal die Existenz der Gruppe.
Ist das Video echt?
Form und Inhalt der Videos passen zum üblichen Stil der Gruppierung, sagt der Rechtsextremismus-Experte Dierk Borstel zu FOCUS Online. Eine Echtheit des anderhalb Minuten kurzen Videos kann er jedoch nicht garantieren. Der Experte erkennt, dass die Gruppe angespannt ist: „Sie würden sich sonst nicht zu einer vermeintlichen Verwechslung positionieren.“ Darüber hinaus sei die Botschaft auch ein Hinweis auf eine weitere Radikalisierung. Die Nennung des Namens des Journalisten kann als Drohung betrachtet werden, sagt Borstel
https://www.focus.de/politik/deutschland...71432.html
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