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Regierungspräsident Lübcke offenbar durch Kopfschuss getötet
23. Juni 2019 um 09:16

Zum Thema empfehlenswert: die tiefgreifende Auseinandersetzung mit der Instrumentalisierung des Mordfalls Lübcke von Alexander Wendt.
https://www.publicomag.com/2019/06/da-st...itsfeinde/
Mit einer wohl eher nicht so oft publizierten Statistik, die schon an sich das Gedöns der politisch Korrekten widerlegt:
Diejenigen, die nach dem Tod von Lübcke einen Sympathisantensumpf trockenlegen wollen, zu dem sie praktisch jeden rechnen, der rechts von der CDU-Mitte steht, scheinen sich übrigens auch gar keine Gedanken über die Frage zu machen: Was müsste dann nach ihren eigenen Maßstäben passieren, wenn es zu einem tödlichen Anschlag auf einen AfD-Politiker kommt? Nach Angaben des Bundesinnenministeriums wurden im ersten Quartal 2019 mehr AfD-Vertreter Opfer politisch motivierter Attacken als Politiker aller anderen Parteien zusammen 

(114 AfD-Vertreter, 69 Vertreter aller anderen).

Antworten
Twitter-Stimmen:

Heiko Maas  Verifizierter Account @HeikoMaas 22. Juni
Deutschland hat ein Terrorproblem. Wir haben über 12.000 gewaltorientierte Rechtsextreme in unserem Land. 450 von ihnen konnten untertauchen - trotz Haftbefehl. Wir müssen endlich wehrhafter werden: keinen Millimeter mehr den Feinden der Freiheit!

Heiko Maas  ‏Verifizierter Account @HeikoMaas 22. Juni
Wir müssen #Rechtsterrorismus endlich als solchen benennen. Demokratie stirbt an Gleichgültigkeit - sie lebt, wenn wir sie verteidigen. Dazu gehört auch gegenzuhalten, wenn Diskussionen in der Familie, im Betrieb oder Verein in dumpfe Vorurteile abgleiten! https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/heiko-maas-ueber-luebcke-mord-muessen-den-rechtsterrorismus-als-solchen-benennen-62790430.bild.html …

Andreas Hallaschka‏ @Hallaschka_HH 23 Std.Vor 23 Stunden
Andreas Hallaschka hat Katja Kipping retweetet
Sind es wirklich nur Erika Steinbach und Co, die das Klima im Netz vergiften.
Bei Katja #Kipping wird die CDU zu einer Partei von rechten Hetzern.
Ich denke an den Tod von Dr. Walter #Lübcke und es schüttelt mich.

Katja Kipping‏Verifizierter Account @katjakipping
Wer am 1.9. den rechten Hetzern wie der CDU, die seit der Wende hier regiert, eine Absage erteilen will, wer ein soziales & solidarisches Sachsen will - für den sind wir, @dieLinke die 1. Adresse in #Sachsen @linke_sachsen

Konstantin v. Notz‏Verifizierter Account @KonstantinNotz 21. Juni
#Lübcke auf der NSU-Liste?! Wie kann es sein, dass man das jetzt erst erfährt? Die Anzeichen verdichten sich, dass der Mord an Walter Lübcke ein Terrorakt der #NSU - Struktur war, die man in Verweigerung der  “rückhaltloser Aufklärung” hat stehen lassen.

Niema Movassat‏Verifizierter Account @NiemaMovassat 3 Std.Vor 3 Stunden
Übrigens war #Werteunion-Vorstand #Maaßen jahrelang Chef des #Verfassungsschutz. In seiner Zeit hat sich der Rechtsterror, der #Luebcke ermordet hat, weiterentwickelt. Maaßen hat weggeschaut, weil ihm Kampf gegen Links und Islamismus wichtiger war als Rechtsterroristen zu stoppen

Konstantin Kuhle‏Verifizierter Account @KonstantinKuhle 4 Std.Vor 4 Stunden
Konstantin Kuhle hat Florian Neuhann retweetet
Mit jedem Interview des Pensionärs  Hans-Georg Maaßen zum Thema Rechtsterrorismus stirbt ein Stück des Versprechens, dass sich die Ignoranz aus dem Fall NSU beim Fall Lübcke nicht wiederholen soll.

Mehmet G. Daimagüler‏ @DaimagM 22. Juni
Walter Lübcke war auch im Visier des NSU https://www.tagesspiegel.de/politik/erschossener-kasseler-regierungspraesident-walter-luebcke-war-auch-im-visier-des-nsu/24480458.html … Der #NSU war nie „isoliert“, oder „Trio“ und vor allem nicht „Vergangenheit“.

CCC Updates‏ @chaosupdates 18 Std.Vor 18 Stunden
Der Lübcke-Mord und die rechte Definitionsmacht: Der »Schutz der Verfassung« liegt schon viel zu lange in den falschen Händen. Beim #Verfassungsschutz gibt es noch viele Beamte, die denken wie #Maassen

Sigmar Gabriel‏Verifizierter Account @sigmargabriel 21. Juni
Zum ersten Mal seit ~100 Jahren wird mit dem hessischen Regierungspräsidenten #Lübcke ein Staatsvertreter Opfer eines gezielten Angriffs der rechtsradikalen Feinde der Demokratie.
Was wäre wohl los in Deutschland, wenn dieser Mord durch „linke“ Terroristen begangen worden wäre?

Hanning Voigts‏Verifizierter Account @hanvoi 4 Std.Vor 4 Stunden
Ich habe mit @nsuwatch über den Fall #Lübcke, die Verdrängung des rechten Terrorismus in Deutschland und die Gefahr einer neuen Terrorwelle gesprochen. Morgen in der @fr! #NSU #RechterTerror

Kreuz Acht‏ @KreuzAcht 32 Min.Vor 32 Minuten
Mehrere Tausend Menschen gedachten gestern in #Kassel des ermordeten Walter #Lübcke und verlangten eine entschlossenes Vorgehen gegen Rechtsextremismus.

Bericht und weitere Fotos hier:
https://www.facebook.com/AfDKasselWatch/posts/741570956260780?__tn__=K-R …

Kreuz Acht‏ @KreuzAcht 52 Min.Vor 52 Minuten
Interview mit dem Rechtsextremismus-Forscher Prof. Hajo Funke.
#AfD & #Pegida "sind ein großer Teil des Problems. ...
Die Bekundungen von Erika Steinbach haben die Dynamik beschleunigt,  viele fühlten sich durch deren Aussagen in ihrem Hass bestärkt."

Wanda Düne‏ @DuneWanda 11 Min.Vor 11 Minuten
Antwort an @KreuzAcht
Wer nicht dabei war. #CDU #Lübcke
https://www.hessenschau.de/gesellschaft/tausende-bei-demo-gegen-rechts-und-mahnwache-fuer-luebcke,demo-gegen-rechts-102.html …

[Bild: D9wFDr2XUAANAOn.jpg]

Jasper v.Altenbockum‏Verifizierter Account @altenbockum 21. Juni
„Verrannt haben sich die Gaulands, Meuthens und Weidels, weil sie nicht wahrhaben wollen, dass die Blase, in der sie sich bewegen und die sie rhetorisch aufgepumpt haben, die Szene mitumfasst, in der Gewaltphantasien und Extremismus zum Alltag gehören.“

SPIEGEL ONLINE Politik‏Verifizierter Account @SPIEGEL_Politik 19. Juni
Mordfall Lübcke: Habeck fordert Überprüfung von Verbindungen zur NSU...

Konstantin v. Notz‏Verifizierter Account @KonstantinNotz 21. Juni
Braune #Schläfer trifft es nicht -trotz des guten Aufsatzes von @saschalobo . @DerSPIEGEL Niemand hat die letzten Jahre „geschlafen“ in den militanten und rechtsextremistischen Netzwerken dieser Republik. Spätestens seit 1992 gibt es kontinuierliche Altivitäten und Taten. #lübcke

Der Gazetteur‏ @dergazetteur 19. Juni
AKK erklärt, wieso die CDU nach dem mutmaßlich rechtsextremen Mord an #Lübcke verhältnismäßig ruhig ist.
[img]https://pbs.twimg.com/media/D9bmsocXUAEQoJD.jpg[/img]

(Fake!)

Ruprecht Polenz‏Verifizierter Account @polenz_r 21 Std.Vor 21 Stunden
„Das Grundgesetz ist im Hinblick auf den Faschismus nicht äquidistant. Es ist aus den Erfahrungen der Naziherrschaft heraus durch und durch antifaschistisch. Eine Toleranz gegenüber den Feinden der toleranten Gesellschaft ist falsch.“


Sawsan Chebli‏Verifizierter Account @SawsanChebli 19. Juni
„Was weckt rechtsextreme Schläfer und macht sie zu Tätern? Es ist nicht nur das eigene Umfeld. Sondern auch die verharmlosende Ignoranz bürgerlicher Kreise - und vielleicht auch die Wortwahl führender Politiker.“ @saschalobo spricht mir aus der Seele.


Robert Fietzke‏ @robert_fietzke 20. Juni
So. Der Mörder von #Lübcke ist ein Neonazi
Mo. Gauck fordert "Toleranz nach rechts"
Di. Kretschmer unterstützt Gauck
Mi. Morddrohungen gg. Reker, Hollstein, Tauber
Do. CDU-Abgeordnete aus Sachsen-Anhalt wollen Koalition mit der AfD

Checkt diese Partei eigentlich noch irgendwas?

Heiko Maas Verifizierter Account @HeikoMaas 20. Juni
Der Fall #Lübcke ist eine Tragödie für unsere Demokratie. Die Grenzen zwischen rechtspopulistischen und militanten Gruppierungen sind längst fließend. Unsere Demokratie muss sich dagegen wehren. Die Feinde der Freiheit verdienen keine Freiheit

Ralf Stegner‏Verifizierter Account @Ralf_Stegner 22. Juni
Der Mord an Walter Lübcke ist eine Zäsur.
Die Gefahr für unsere freiheitliche Demokratie kommt einmal mehr von rechts!
Gute Analyse von Markus Feldenkirchen („Befremdliche Nachsicht“)
im neuen SPIEGEL.
Wir müssen den rechten Demokratiefeinden mit aller Konsequenz entgegentreten!

Ralph Ruthe‏Verifizierter Account @ralphruthe 20. Juni
Ralph Ruthe hat ZDF heuteplus retweetet
Für Menschen, die sich mit Rechtsextremismus beschäftigen, ist der Mord an Walter #Lübcke leider nicht unerwartet. Deutschland hat ein riesiges Neonazi-Problem! Solange diese im TV Redezeit bekommen + Parteien wie die @CDU eine Zusammenarbeit mit der AfD erwägen, wird es größer.

Dirk Laabs‏ @DirkLaabs 19. Juni
Apropos: Meine Klage gg das Land Hessen auf Einsicht in die NSU-Akten, die man 120 Jahre gesperrt hat, läuft noch immer. Einstweiliges- und Hauptverfahren sind nicht abgeschlossen. In den Akten geht es ja auch um gewaltbereite Neonazis in Hessen. #Lübcke #Verfassungsschutzakten

Steffen Seibert‏Verifizierter Account @RegSprecher 22. Juni
Das ist nicht nur eine furchtbare Tat, sondern für uns auch eine Aufforderung, auf allen Ebenen zu schauen, wo es rechtsextreme Tendenzen geben könnte. - Kanzlerin #Merkel beim #Kirchentag2019 zum Mord an Walter #Lübcke
[/url]
[url=https://twitter.com/Volksverpetzer]Volksverpetzer‏ @Volksverpetzer
 22. Juni
Antwort an @politicalbeauty @PaulZiemiak @cduhessen
Bitte gern auch unseren dazugehörigen Artikel teilen 

https://www.volksverpetzer.de/social-media/rezo-luebcke-cdu/ …

Antworten
UNIONS-ABGEORDNETE TWITTERTEN ÜBER 10-MAL MEHR ÜBER REZO ALS ÜBER LÜBCKE

Social Media Analyse

DIE PRIORITÄTEN DER UNION

Wir erinnern uns: Vor der Europawahl ging das „Die Zerstörung der CDU“-Video von Rezo viral. Und sorgte für viel Empörung, denn die Kritik war nicht nur „zerstörend“, sie kam auch sehr gut an. Auch der Umgang mit der Kritik ließ sehr zu Wünschen übrig. So wurde Rezo von der CDU vorgeworfen, „reißerisch präsentierte Fake News“ geliefert zu haben oder „Pseudofakten“. Wir haben berichtet:
Dabei stand er in Sachen Fakten sogar ziemlich gut da. Gut überprüfbar in 13 Seiten Quellenangaben hat er seine Meinung belegt. Mindestens beim Thema Klima geben ihm Experten vollkommen Recht (Mehr dazu), das Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung soll laut „der Lage der Nation“ auch keine Fehler gefunden haben und die PDF-Antwort der CDU war ebenfalls zu bemängeln (Mehr dazu).
Fest steht auf jeden Fall: In CDU-Kreisen gab es viel Wirbel und es wurde viel darüber geredet. Die Parteivorsitzende sprach sogar davon, (nicht existierende) Regeln aus dem analogen Bereich anzuwenden, um derartige Video zu unterbinden (Mehr dazu). Teilweise beschäftigt das Thema CDU-Politiker noch heute, wie Rezo auf Twitter berichtet (Mehr dazu).
… DAS ATTENTAT AUF LÜBCKE
Dass die Reputation einer Partei durchaus viel Aufregung wert ist, ist verständlich. Man möchte aber meinen, dass es weitaus schlimmer sei, wenn Mitglieder dieser Partei ermordet werden. Am 2. Juni diesen Jahres wurde der CDU-Politiker Walter Lübcke ermordet. Als dringend tatverdächtig gilt ein mehrfach vorbestrafter Neonazi, die Staatsanwaltschaft geht von von einer rechtsextremistisch motivierten Tat aus. Also: Es sieht so, als hätte es ein rechtsextremes Attentat sei auf einen CDU-Politiker gegeben.
Es wurde viel Kritik geäußert, dass die Öffentlichkeit und insbesondere die CDU sich zu diesem Vorfall zu wenig bis gar nicht geäußert haben......

weiter > https://www.volksverpetzer.de/social-med...ebcke-cdu/

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22. Juni 2019
Fall Lübcke: Artikel 18 Grundgesetz und der innerparteiliche Ausrichtungskampf

Gemäß dem Pressekodex (Ziffer 13) ist die Unschuldsvermutung auch von Journalisten in Ausübung ihrer Tätigkeit zu beachten. Daran sollte man angesichts der jeglichen berufsethischen Standards hohnsprechenden Agitation, die der gewaltsame Tod des CDU-Politikers und Regierungspräsidenten des Regierungsbezirks Kassel, Walter Lübcke, im bundesrepublikanischen Blätterwald ausgelöst hat, bei aller Resignation ob der voraussichtlichen Sinnlosigkeit solcher Kassandrarufe doch erinnern.

Zu ihrem vorläufigen Tiefpunkt hat die öffentliche Debatte über den Fall Lübcke aber nicht ein hauptamtlicher Publizist, sondern der parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Verteidigung geführt. In einem in der WELT erschienenen Gastbeitrag (online hinter der Bezahlschranke abrufbar) geht Peter Tauber wie selbstverständlich davon aus, dass der derzeit Verdächtige auch wirklich der Täter sei und aus rechtsextremen Motiven gehandelt habe. Nach der Nennung von Personen, die nach Ansicht des früheren CDU-Generalsekretärs 

durch eine Sprache, die enthemmt und zur Gewalt führt, mitschuldig am Tod Walter Lübckes

sein sollen, wird immerhin konzediert, dass die gegenwärtige Lage von Weimarer Verhältnissen noch entfernt ist, wobei der promovierte Historiker mindestens unsauber formuliert, wenn er – bezogen auf die erste deutsche Republik – zunächst von „über 500 politisch motivierte[n] Mordtaten“ spricht und dann „Erzberger, Scheidemann und Rathenau […] zu den bekanntesten Opfern“ zählt. Der in der Mitte Genannte überlebte nämlich das auf ihn verübte Attentat und starb 1939 im dänischen Exil.

Mit kleinen Ungenauigkeiten, die in ihrer Summe den Text des Merkel-Getreuen zu einer veritablen Peinlichkeit zusammenschnurren lassen, geht es dann weiter: Als Konsequenzen aus dem von ihm erhobenen Befund fordert Tauber nicht nur die Anwendung des Strafrechts, sondern bringt auch vor, dass die Eltern des Grundgesetzes

uns ein scharfes Schwert zum Schutz der Verfassung in die Hand gegeben

hätten, nämlich den Artikel 18 Grundgesetz. Zu dieser Bestimmung wird uns mitgeteilt, darin sei

festgeschrieben, dass derjenige entscheidende Grundrechte wie das Recht auf Freiheit der Meinungsäußerung, die Pressefreiheit, die Lehrfreiheit, die Versammlungsfreiheit, das Recht auf Eigentum oder auch das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis verwirkt, der diese Grundrechte „zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung missbraucht“.

Wer dieses ominöse, über das konstitutionelle Excalibur verfügende Wir denn ist, darüber schweigt sich der Beitrag aus, obwohl auch für einen Nichtjuristen – besonders einen, der die entsprechende Verfassungsnorm offenbar gelesen hat – leicht recherchierbar sein sollte, dass die Anwendung dieser Vorschrift dem Bundesverfassungsgericht obliegt, und zwar – wie § 36 Bundesverfassungsgerichtsgesetz zu entnehmen ist – auf Antrag des Bundestages, der Bundesregierung oder einer Landesregierung. Taubers Formulierung liest sich dagegen so, als wäre die Grundrechtsverwirkung durch einen Verwaltungsakt oder die Entscheidung eines Fachgerichts auszusprechen und damit sozusagen Alltagsrechtsanwendung.

Wenn man den die Rechtsfindung fördernden Blick in den Wortlaut des Artikel 18 Satz 1 Grundgesetz

Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Abs. 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Abs. 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte

wagt und diese Zeilen mit Taubers Normtextreferat vergleicht, so wird offenbar, dass nach unserer Verfassung auch das Asylrecht durch Missbrauch zum Kampf gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung verwirkt werden kann, der CDU-Politiker dies aber nicht erwähnt. Freilich: Auch das ist für sich gesehen kein Beinbruch, doch ganz im Sinne von Goethes Tasso „fühlt man Absicht und man ist verstimmt“. Denn wenn man so argumentiert wie Tauber, dann müsste ein dem genius loci entsprechendes Posting in einem Salafistenforum für die Verwirkung des Asylrechts ausreichen. Dies ist von dem immer gewählt Formulierenden aber sicher nicht intendiert......

weiter > https://zettelsraum.blogspot.com/2019/06...z-und.html

Antworten
Ironie: BILD erwischt die Märchenerzähler vom BKA:

"BKA glaubte, Neonazi Ernst wollte sich das Leben nehmen"

Zitat:Kassel – Eklat bei den Ermittlungen um den mutmaßlichen Lübcke-Killer Stephan Ernst (45)!

BILD erfuhr: Das BKA meldete intern, dass der Neonazi einen Selbstmordversuch im Knast begangen hätte. Offenbar eine Falschmeldung.

Eine BKA-Kriminalkommissarin hatte in einer internen „Führungsinformation“ geschrieben, dass „der Beschuldigte Ernst heute einen Suizidversuch begangen habe und sich derzeit in der Krankenstation der JVA Kassel befinde“.
Das hochbrisante Schreiben ging nicht nur an die BKA-Führung, „AG Lübcke“ und SOKO Liemecke, sondern auch an Staatsschutz- und Fahndungs-Einheiten.

BILD erfuhr: An der Suizid-Meldung ist offenbar nichts dran. Der mutmaßliche Killer des Regierungspräsidenten Walter Lübcke (†65, CDU) liegt unversehrt im Justizkrankenhaus – um ihn lückenlos und rund um die Uhr überwachen zu können.

Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums wich der BILD-Anfrage aus, wie es zu so einer seltsamen Fehlinformation kommen kann: „BKA und Ministerium stehen im Mordfall von Dr. Lübcke in engem Kontakt. Die Hausleitungen werden über alle leitungsrelevanten Vorgänge unverzüglich unterrichtet. Bestätigt werden kann, dass es keinen Suizidversuch des Stephan E. -gegeben hat.“

https://www.bild.de/politik/inland/polit....bild.html

Wobei schon merkwürdig ist, daß Ernst zur Beobachtung "unversehrt im Justizkrankenhaus liegt". Kürzlich hieß es noch, er sei in einem gesonderten Haftraum untergebracht, um ihn beobachten zu können.
Antworten
Hallo kalter hornung!

Das "unversehrte Liegen" könnte ein Geschmäckle haben.
Allerdings gibt es im JVA Krankenhaus 4 solcher Räume, in der JVA selbst nur einen.

Was aber ganz sicher ein Geschmäckle hat, ist die angebliche Fehlinformation des BKA.
Wer soll so einen Scheiß glauben?  Angry
Man setzt irgendeine Meldung in die Welt, weil es vielleicht im Büro zu warm war?  Huh
Und seltsamerweise gibt es diese Info auch nur bei BILD.
Der Rest der Logenpresse geht seiner Lieblingsbeschäftigung nach, wenn es eng wird.

Dröhnendes SCHWEIGEN!

mfG
nereus
Antworten
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/walter-luebcke-stephan-e-war-im-maerz-wohl-nicht-bei-combat-18-treffen-in-muecka-...
Es klang nach einer erschreckenden Enthüllung: Noch im März 2019 soll Stephan E., der mutmaßliche Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, an einem konspirativen Treffen von Neonazis der Gruppe "Combat 18" im sächsischen Mücka teilgenommen haben. Ein entsprechendes Foto, aufgenommen aus einiger Entfernung, hatte das ARD-Magazin "Monitor" präsentiert, und daraus geschlussfolgert, der Tatverdächtige E. habe "bis zuletzt" in Kontakt mit militanten Neonazis gestanden.
Jetzt stellt sich heraus, dass es sich wahrscheinlich um eine Verwechslung handelt.
Auf den Bildern ist nicht Stephan E. zu sehen, sondern Karsten H.
Doch nach Recherchen von SPIEGEL TV handelte es sich wohl um eine Verwechslung. Davon gehen auch die Sicherheitsbehörden inzwischen aus: Bei dem Mann auf dem von "Monitor" präsentierten Foto dürfte es sich um Karsten H. handeln. Der 33-Jährige gehört zum Umfeld der Neonazi-Musikband "Oidoxie".

Aus sächsischen Sicherheitskreisen heißt es, der Staatsschutz und der Verfassungsschutz gingen davon aus, dass das Foto Karsten H. zeige, nicht Stephan E. Offiziell wollte sich von den Ermittlern niemand äußern.
Karsten H. hatte sich selbst bei der Polizei gemeldet.

Das Magazin "Monitor" hatte sich auf das Gutachten eins Sachverständigen berufen, der Stephan E.s Anwesenheit bei dem Neonazitreff im März 2019 auf Grundlage des Fotos als "praktisch erwiesen" angesehen hatte. Auf Anfrage des SPIEGEL teilte das TV-Magazin mit, die Redaktion sehe "bisher keinen Anlass, an der Seriosität dieses Gutachtens und seines Verfassers zu zweifeln".
So viel also zu "praktisch erwiesen". Bleibt zu hoffen, dass sich die anderen Vorwürfe zweifelsfrei belegen lassen. Übrigens gibt es eine Untersuchung zur Übertragung von DNA-Spuren durch Dritte. Das scheint deutlich häufiger vorzukommen, als ich vermutet habe:
https://www.deutschlandfunk.de/dna-am-ta..._id=333365
Nach 180 Versuchen mit verschiedenen Utensilien und Versuchsaufbauten waren die Resultate eindeutig: "Unsere Ergebnisse waren, dass ein tertiärer Transfer tatsächlich möglich ist und das sogar zu einem hohen Prozentsatz." In bis zu 40 Prozent der Fälle wurden genetische Spuren übertragen. Die ursprüngliche Frage aus dem Gerichtssaal: "Kann die DNA einer Person, die nie am Tatort gewesen ist, mittels Übertragung durch den Täter an den Tatort gelangen?" muss mit "Ja" beantwortet werden.
Er ist deutlich kleiner als Stephan E

Antworten
(Vor 3 Stunden)nereus schrieb: Hallo kalter hornung!

Das "unversehrte Liegen" könnte ein Geschmäckle haben.
Allerdings gibt es im JVA Krankenhaus 4 solcher Räume, in der JVA selbst nur einen.

Was aber ganz sicher ein Geschmäckle hat, ist die angebliche Fehlinformation des BKA.
Wer soll so einen Scheiß glauben?  Angry
Man setzt irgendeine Meldung in die Welt, weil es vielleicht im Büro zu warm war?  Huh
Und seltsamerweise gibt es diese Info auch nur bei BILD.
Der Rest der Logenpresse geht seiner Lieblingsbeschäftigung nach, wenn es eng wird.

Dröhnendes SCHWEIGEN!

mfG
nereus

Ja, dabei wäre durchaus interessant, wie diese Meldung zustande kam, also, ob tatsächlich das BKA das frei erfunden hat (wenn ja, warum?) oder eine falsche JVA-Information ungeprüft weitergab oder ob es hier einen wie auch immer gearteten wahren Kern gibt.

Im hysterischen Informationskampf gegen Rächts wirkt so ein Suizidversuch natürlich ein wenig wie ein Schuldeingeständnis (siehe Al Bakr) und ließe sich medial herrlich ausschlachten; im "Erfolgsfall", also bei vollendetem Suizid spart sich der GBA sogar noch eine windige Anklage, wenn sie außer einer Hautschuppe und Ernsts Biographie nicht mehr zu bieten haben.
Antworten
Die Meldung "BKA glaubte, Neonazi Ernst wollte sich das Leben nehmen" sowie die Beschreibung der Haftbedingungen  im folgenden BILD-Artikel zeigen m.E. nach höchste Alarmstufe und Gefahr für den Beschuldigten Stephan Ernst.

Der Beweis für die Aktivität im Naziclub Combat 18 ist auch nicht mehr gegeben. Es bleibt fast nichts mehr übrig.


https://www.bild.de/bild-plus/news/inlan...7787957856

Neonazi sitzt in „besonders gesichertem Haftraum“

Stephan Ernst (45) in JVA Kassel durchgehend überwacht ++ Wie seine Zelle aussieht ++ Warum er im Knast ein Risiko ist
 
Kassel – Hochsicherheitsknast für den Neonazi: Seit Sonntag befindet sich Stephan Ernst (45), der als Tatverdächtiger im Kopfschuss-Mord am Regierungspräsidenten Walter Lübcke (65) gilt, in der JVA Kassel I – zusammen mit den schlimmsten Verbrechern Hessens!
In der JVA Kassel, einem Gefängnis der Stufe eins, werden nur die besonders schweren Fälle untergebracht. Die Anstalt hat Platz für 600 Inhaftierte.

Als Polizisten den Neonazi am Sonntag nach seinem U-Haft-Erlass ins Gefängnis brachten, sei nach BILD-Informationen zunächst eine „Überprüfung des Gesundheitszustandes“ angeordnet worden. Stephan Ernst musste seine persönlichen Gegenstände abgeben. Ihm soll im Rahmen der „Suizidprävention“ psychologische Betreuung zur Verfügung stehen. 

Laut Kripo-Ermittlern soll Ernst in einem „besonders gesicherten Haftraum“ (BgH) untergebracht sein. Das heißt: rund um die Uhr Kameraüberwachung. 

Alle zwei Stunden wechselt der Justizwachtmeister, der auf die Monitore schaut. Der BgH verfügt unter anderem über eine Fußbodenheizung und eine nicht entflammbare Gummi-Matratze. Die Möbel sind fest verankert.
Auch beim Essen soll Stephan Ernst überwacht werden, darf dann nur unter Aufsicht von Justizbeamten frühstücken, zu Mittag und Abend essen.
Unklar ist, ob der Neonazi sogar unter die Super-Kategorie für den BgH fällt. In diesem Fall dürfte er nur Papierwäsche tragen, die weder entflammbar, noch verschluckbar ist.

Doch warum wurde Ernst in einem „besonders gesicherten Haftraum“ untergebracht? Wie BILD aus Polizeikreisen erfuhr, will man bei dem inhaftierten Neonazi jedes denkbare Risiko ausschließen. Vor allem wegen der enormen Brisanz des Falles, der aktuell ganz Deutschland beschäftigt.
So bestehe bei Ernst eine mögliche Suizidgefahr. Weiterhin wäre es möglich, dass der 45-Jährige im Gefängnis von Mithäftlingen angegriffen wird!
Denn: Mitwisser der Tat könnten Ernsts Ermordung in Auftrag geben, um zu vertuschen, dass er Mitglied eines möglichen Neonazi-Netzwerks ist. Aktuell prüfen Ermittler Verbindungen, die Stephan Ernst zur Neonazi-Organisation „Combat 18“ unterhalten haben soll.
Doch bisher hat die Bundesanwaltschaft dafür noch keine Beweise. Auch Details zum Mordfall Lübcke selbst gibt es vom Tatverdächtigen nicht – er schweigt in den Vernehmungen.
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