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Regierungspräsident Lübcke offenbar durch Kopfschuss getötet
#1
Regierungspräsident Lübcke offenbar durch Kopfschuss getötet

Noch ist vieles unklar um den Tod des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU). Das hessische Landeskriminalamt (LKA) teilte am Sonntag in Wiesbaden mit, dass es Ermittlungen aufgenommen habe. Darüber, in welche Richtungen diese Untersuchung geht, wollten weder die zuständige Staatsanwaltschaft Kassel noch das LKA Auskunft geben.

Lübcke wurde tot im Garten seines Wohnhauses in Wolfhagen-Istha aufgefunden. Nach Medienberichten wies die Leiche am Kopf eine Schusswunde auf, eine Waffe sei nicht gefunden worden. Am Sonntag kreiste fast den ganzen Tag über ein Polizeihubschrauber über dem Ort, das Gebiet um Lübckes Haus wurde weiträumig abgesperrt.......

https://www.hessenschau.de/politik/regie...n-100.html

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#2
CDU-Politiker heute durch Kopfschuss getötet?
Hä!? Fängt die RAF jetzt wieder an? Oder drehen die Rechtsradikalen jetzt auf? 

https://www.danisch.de/blog/2019/06/02/c...-getoetet/

Kein Kopfschuss in den Tagesthemen?
Sagt mal, habe ich da gerade nicht gut genug aufgepasst (war ein paarmal aus dem Zimmer draus), oder haben die Tagesthemen eben den Politikerkopfschuss nicht erwähnt, obwohl sie nachweislich der Tagesschau-Webseite davon wissen?...............

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#3
Kopfschuss mit feiner Ironie?

Uuuuuh.

Mich ereilte gerade ein Tweet mit folgendem Screenshot zu Walter Lübcke:

[Bild: D8FtAddXsAAdjKt.jpg]

Da soll jemand etwas in der Wikipedia gestrichen haben. Die Versionskontrolle dazu bestätigt das.

Allerdings war dieser Absatz auch erst exakt eine Änderung vorher erst reingeschrieben und dann eben von jemand anderem sofort wieder gelöscht worden.
Dass man Wikipedia nicht trauen kann, insbesondere nicht bei politischen Themen, ist bekannt, und die Frage ist eben, was da unwahr ist: Der Eintrag oder dessen Löschung.
Das dürfte nun eine zentrale Frage sein, die im Rahmen der politischen Bildung und der Frage nach der Motivlage zu klären wäre: War der da nun gegen die Mafia aktiv oder nicht? Belege dafür habe ich ad hoc nicht gefunden.
Sollte es sich allerdings bewahrheiten (wie gesagt: Kein Beleg, noch völlig offen und unklar), dass das mit der Mafia zu tun hat, dann entbehrte das nicht einer gewissen Ironie, weil er ja gesagt hatte, dass es jedem freistehe zu gehen, der mit der bisherigen Migrationspolitik nicht einverstanden sei. Dann steht es ihm offenbar nicht mehr frei zu gehen.
Wenn das also so wäre – wie gesagt, ich weiß es nicht – dann handelte es sich wohl um einen schwereren Fall von geliefert wie bestellt.
Aber selbst dann, wenn es sich nicht bewahrheitet, nicht belegen, nicht beweisen lässt, wenn es einfach offen bleibt und keiner weiß, was da passiert ist:
Es erzeugt Angst.
Was glaubt Ihr, wie da gerade Politiker vor Angst schlottern, solange nicht eine persönliche Motivlage erkennbar ist.
Keiner wird sich da noch trauen, sich mit der organisierte Kriminalität anzulegen, egal ob die es nun waren oder nicht. Dazu kommt die extrem wackelige und unklare politische Lage, in der sich auch keiner aus dem Fenster lehnen oder etwas sagen will.
Ich glaube, Deutschland steht vor sehr schnellen, sehr drastischen, sehr radikalen und vor allem sehr negativen Umbrüchen. Die Ereignisse werden sich überschlagen.

https://www.danisch.de/blog/2019/06/03/k...er-ironie/

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#4
Nach Berichten über Schusswunde

Ermittler wollen Details zu Tod des Kasseler Regierungspräsidenten nennen
Polizei und Staatsanwaltschaft in Hessen ermitteln nach dem überraschenden Tod des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke weiter zu den genauen Umständen. Beamte waren am Haus des früheren CDU-Politikers. Anklagebehörde und hessisches Landeskriminalamt wollen um 17.30 Uhr Einzelheiten über den Fall bekannt geben.
Wie Lübcke starb, ist noch unklar. Allerdings berichten mehrere Medien sowie die Nachrichtenagentur dpa übereinstimmend, der 65-Jährige sei mit einer Schusswunde aufgefunden worden. Das hessische Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Kassel bestätigten die Berichte bislang nicht..........

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/k...70496.html

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#5
punchracism @punchracism 12 Min.Vor 12 Minuten
Antwort an @BruchmannJens @Ahabukus @AmadeuAntonio
richtig jens es gab bisher diverse rechtspopulistische anfeindungen ggn #lübcke was bedeutet daß der täter zweifelsfrei afd mitglied sein MUSS doch wir lassen uns trotz dieses herben verlust nicht in unserer grenzenlose nächstenliebe irritieren denn #wirsindbund #fckafd #noafd

(der hat auch nicht mehr alle Latten am Zaun)

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#6
Der Kasseler #Regierungspräsident Walter #Lübcke ist an einer #Schussverletzung aus nächster Nähe in den Kopf gestorben. Eine 20-köpfige Sonderkommission hat die Ermittlungen übernommen.
https://www.hessenschau.de/politik/regierungspraesident-luebcke-wurde-aus-naechster-naehe-erschossen,regierungspraesident-luebcke-pressekonferenz100.html … via @hessenschau

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#7
CDU-Politiker Lübcke: Tod nach zahlreichen Drohungen
03. Juni 2019  Tomasz Konicz

Der Kasseler Regierungspräsident, der sich für Flüchtlinge und gegen rechte Umtriebe engagierte, ist von Unbekannten erschossen worden


Walter Lübcke, hessischer CDU-Politiker und Kassels Regierungspräsident, ist in der Nacht zu Sonntag von Unbekannten aus nächste Nähe erschossen worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft fanden Angehörige den tödlich durch einen Kopfschuss verwundeten Politiker gegen 0:35 auf der Terrasse seines Hauses in Wolfhagen-Istha. Er verstarb gegen 2:35 im Krankenhaus.

Die hessische Polizei hat das Gelände weiträumig abgesperrt und abgesucht. Es sei ein "Kurzwaffenprojektil" gefunden worden, hieß es auf einer Pressekonferenz der Polizei am Montagabend, eine Tatwaffe sei aber nicht gefunden worden. Für einen Selbstmord gebe keinerlei Anhaltspunkte, so die Polizei. Eine Sonderkommission, bestehend aus 20 Beamten, ermittle derzeit "in alle Richtungen", hieß es weiter.

Lübcke - der eine Dekade lang dem Regierungspräsidium Kassel vorstand - hat sich ab 2015 viele Feinde in der rechten Szene gemacht, nachdem er sich für die Aufnahme von Flüchtlingen engagierte. Der Politiker verteidigte den Aufbau von Flüchtlingsunterkünften, auch gegen Anfeindungen aus dem Spektrum der Neuen Rechten. Bei einer Informationsveranstaltung zur Flüchtlingsunterbringung im Oktober 2015, bei der Störer aus dem rechten Spektrum provozierten, hat Lübke auf der Einhaltung grundlegender zivilisatorischer Werte bestanden und die rechten Provokateure zurechtgewiesen:

Wer diese Werte nicht vertritt, kann dieses Land jederzeit verlassen, wenn er nicht einverstanden ist. Das ist die Freiheit eines jeden Deutschen.

Walter Lübcke
Hiernach ist der Politiker massiv bedroht worden, so dass er zeitweise unter Polizeischutz stand. Unter den zahlreichen Drohungen waren auch explizite Morddrohungen aus der rechten Szene, die schon damals terroristische Tendenzen ausbildete.

Wie sehr die Person Lübcke in der neuen deutschen Rechten zu einem Feindbild aufgebaut wurde, machten die Reaktionen in diesem Spektrum auf die Mordtat klar. In den sozialen Netzwerken lasse das rechtspopulistische und rechtsextreme Spektrum seiner Schadenfreude und seinen Hass freien Lauf, meldeten Onlinemedien wie der Volksverpetzer unter Verweis auf Rechercheergebnisse.

Demnach herrschte in dem Spektrum Häme und Schadenfreude vor, es werde betont, man sollte "kein Mitleid" haben. Auch auf offiziellen Accounts der AfD habe man sich anscheinend über den Mord an dem CDU-Politiker lustig gemacht......

weiter > https://www.heise.de/tp/features/CDU-Pol...38272.html

einige Kommentare:

vielsagender Zeitpunkt, nicht?
Gerade fliegt den Altparteien ihr Laden um die Ohren, da würde doch eine Neuauflage des angeblichen "NSU" wie gerufen kommen. Und Typen wie Konicz laufen natürlich straight in die Leimfalle. Tja, Ideologie macht eben verblendet.

Die investigativen Journalisten...
... vom „Volksverpetzer“(!) haben also nach akribischer Arbeit herausgefunden, dass ....
Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Video von Antifa-Zeckenbiss, um gerichtstauglich konstatieren zu können: die AfD war es und die idenditäre Bewegung ist Mittäter.


Instrumentalisierung ist auch schäbig
Natürlich ist es schäbig wenn Menschen einen Mord bejubeln oder in irgendeiner Art rechtfertigen.
Es sei nicht klar, ob Lübcke einem rechtsterroristischen Anschlag zum Opfer fiel
Warum dann der Fingerzeig? Es ist auch schäbig wenn Sie den Mord ohne sachliche Grundlage für ihren persönlichen Kampf instrumentalisieren.
Dabei sind noch keine 24 Stunden vergangen.

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#8
Kassel/Wolfhagen Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke tot aufgefunden
https://www.allmystery.de/themen/km137813

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#9
(nereus ,ich bin so frei)

Übrigens, die Leiche wurde noch bewegt.
Fundort ist also nicht gleich Tatort, was die Spurenauswertung verkompliziert.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft stehen noch am Anfang. Eine Waffe sei nicht entdeckt worden, heißt es weiter. Derzeit wird der Leichnam von Gerichtsmedizinern untersucht. 
Offenbar kommt für die Polizeibeamten erschwerend hinzu, dass Lübckes Leiche nach dem Tod noch einmal bewegt wurde. 


Quelle: https://www.morgenpost.de/vermischtes/ar...droht.html

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/w...19920.html
Dennoch mehrten sich auch am Montag die Gerüchte, dass Lübcke den Täter möglicherweise gekannt haben könnte.So blieb die Frage gestern unbeantwortet, was ihn um Mitternacht hinaus in den Garten geführt habe, während sich die Familienmitglieder offenbar im Haus aufgehalten hätten

Walter Lübcke könnte den Täter gekannt haben.
2015 hatte Lübcke massive Drohungen erhalten, angeblich war er auch im Besitz einer Waffe. Das wollte die Staatsanwaltschaft gestern jedoch nicht bestätigen. Von Seiten des LKA hieß es, die damaligen Drohungen stünden nach derzeitigen Erkenntnissen mit dem aktuellen Fall nicht im Zusammenhang. Unklar blieb zunächst auch, welche Rolle ein Streit auf einer Kirmes gespielt hat. Angaben zufolge war der Fünfundsechzigjährige mit mindestens einer Person kurz vor seinem Tod aneinandergeraten. Dieser Spur geht die Polizei noch nach.
Die FAZ erwähnt einen Streit auf der Kirmes kurz vor der Tat.
Laut FAZ befand sich angeblich eine Waffe im Besitz von Herrn Lübcke.

Hallo zusammen,

die PK der Polizei verläuft wie ein Fußballer-Interview. Sie reden 20 Minuten und sagen nichts.

Aber eins ist sicher, Lübcke starb durch ein Projektil.
Es könnte also auch sein, dass es nach ihm geworfen wurde!

Ansonsten hören wir große Geheimniskrämerei,
Die Familie des Politikers wird betreut - auch um sie vor einer möglichen weiteren Tat zu schützen. Ein Selbstmord schließen die Ermittler mittlerweile aus. Ob die Tatwaffe gefunden wurde, wollen Polizei und Staatsanwaltschaft nicht verraten. Solche Informationen könnte die Ermittlungen gefährden.

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=489013

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#10
Dass der Todestag der 02. Juni ist, ist wahrscheinlich nur eine zufällige Koinzidenz.

Die Bewegung 2. Juni war eine in den 1970er Jahren in West-Berlin aktive linksextremistischeterroristische Vereinigung.[1] Sie wurde nach dem Todesdatum von Benno Ohnesorg benannt, der bei einerDemonstration am 2. Juni 1967 in West-Berlin von dem Berliner Polizisten Karl-Heinz Kurras erschossen worden war.

Nachdem Georg von Rauch am 4. Dezember 1971 beim Versuch seiner Festnahme erschossen wurde, fanden zum Jahreswechsel 1971/72 in Berlin Treffen verschiedener linker, teils gewaltbereiter Gruppen statt. Sie diskutierten ihren Zusammenschluss und gründeten im Januar 1972 die Bewegung 2. Juni. Diese verübte eine Reihe von terroristischen BombenattentatenBanküberfällen und Entführungen von Funktionsträgern des Staates und aus der Wirtschaft. Der Präsident des Berliner Kammergerichts Günter von Drenkmann wurde 1974 bei einem fehlgeschlagenen Entführungsversuch erschossen. Durch die Entführung des CDU-Spitzenkandidaten zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin 1975, Peter Lorenz, erpresste die Bewegung 2. Juni die Freilassung mehrerer verurteilter Terroristen.[2]
Am 2. Juni 1980 erklärte die Organisation ihre Selbstauflösung. Einige ihrer Aktivisten schlossen sich der Rote Armee Fraktion (RAF) an.

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