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Systempresse: Der Putsch der Kognitionspsychologen
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Systempresse: Der Putsch der Kognitionspsychologen

Es wird interessant beim Thema „menschengemachter Klimawandel“. Die Systempresse bringt ihre Kognitionspsychologen in Stellung. Erst der SPIEGEL in Gestalt von Christian „Schrotti“ Stöcker – und nun die ZEIT in Gestalt von Stephan Lewandowsky. Kognitionspsychologie ist, bar jeglicher Lyrik auf ihren Kern reduziert, die Wissenschaft von der Manipulierbarkeit der menschlichen Wahrnehmung. Es geht um „Desinformation“. Nicht wegen des Klimas findet der Aufzug der Psychomanipulateure in der Mainstreampresse statt, sondern weil der Systempresse siedend heiß einfällt, wie wichtig der „menschengemachte Klimawandel“ für ihre eigene Glaubwürdigkeit inzwischen ist. Schließlich haben sie selbst dieses Märchen lange genug erzählt. Und zwar mit zunehmender Intensität. Also bombardieren die üblichen Verdächtigen in verräterischer Eintracht die Hirne ihrer Leserschaft nun mit ihren „Kognitionspsychos“. Es darf nicht wahr sein, was wahr ist. 

Es wird aufregend. Wir scheinen an einen Punkt in der Abwehr des kulturmarxistischen Kriegs gegen die Wahrheit als solche zu kommen, bei der die abgefeimteste Lüge, nämlich die vom  „menschengemachten Klimawandel“, in Gefahr ist, als das entpuppt zu werden, was sie eben ist: Ein Instrument zur Umgestaltung der Wirklichkeit. Wenn der „menschengemachte Klimawandel“ fällt, dann hat das kulturmarxistisch konstruierte Konzept von Wahrheit einen derartig schweren Treffer erhalten, daß als nächstes ein Dominoeffekt einsetzt, der die ganze Basis der Existenz von Blättern wie z.B. SPIEGEL und ZEIT zertrümmern wird, und damit die Existenz des größten Teils der bewußtseinsbildenden Medien in Deutschland. Das Dogma von der generellen Benachteiligung der Frau in der westlichen Welt wird fallen. Das Gleichheitsdogma wird fallen. Gender-Mainstreaming wird fallen (In Norwegen bereits 2011 geschehen). Ein Baustein nach dem anderen wird aus dem Fundament der kulturmarxistischen Herrschaft über das Massenbewußtsein herausbrechen.

Das Fundament

Der gesamte linke Medienmainstream fußt in seiner Existenz auf dem ersten Axiom der deutschen Sozialpsychologie. Es lautet: „Menschen konstruieren ihre eigene Realität.“ In der Konsequenz wäre dann, wenn das kulturmarxistische Konzept von Realität (Realität als Synonym für Wahrheit) kollabiert, das zweite fundamentale Axiom der Sozialpsychologie zugleich ein Hinweis auf die Täterschaft der etablierten Sozialpsychologie als Manipulateur der Realität (Wahrheit). Das zweite Axiom: „Das gesamte Erleben und Verhalten wird von sozialen Beziehungen beeinflusst„. Die Wechselwirkung, die zwischen den Produzenten von Medienmeinung, ihrer Berichterstattung, ihren Kommentaren einerseits und den Konsumenten ihrer Produkte andererseits besteht, darf man durchaus in einem erweiterten Sinne als eine soziale Beziehung begreifen. Das Dauerabonnement einer ganz bestimmten Zeitung dokumentiert eine Bindung des Abonnenten an ein ganz bestimmtes Medienerzeugnis, mithin also eine an die Leute, die es produzieren. Wer beispielsweise die „Süddeutsche Zeitung“, die ZEIT oder den SPIEGEL abonniert hat, findet dort, was er gern hat: Die Bestätigung seines eigenen Weltbildes. Das ist schon insofern interessant, als daß er ja keine anderen Medien konsumiert, als beispielsweise der Autor dieser Zeilen. Diese „soziale Medienbindung“ wurde durch die Existenz von Blogs, Vlogs und alternativen Medien im Digitalzeitalter erheblich geschwächt. Mit dieser Schwächung einher ging ein Verlust an Deutungshoheit sowohl für die Politik,  als auch für die sog. klassischen Medien.

Wer Medienkritiken schreibt und sich mit den im klassischen Mainstream verbreiteten Nachrichten generell auseinandersetzt, konsumiert ebenfalls „Süddeutsche Zeitung“, den SPIEGEL und oft genug auch die ZEIT. Der wesentliche Unterschied zwischen dem klassischen Abonnenten eines „Lieblingsblattes“ und dem Autor dieser Zeilen scheint darin zu bestehen, daß meinereiner nicht nach einer sozialen Beziehung sucht, sondern nach Wahrheit.

Lüge ist Wahrheit

Nicht zufällig bestreitet meinereiner seit Jahren die Gültigkeit des ersten Axioms der Sozialpsychologie wie folgt: Es mag sein, daß Menschen sich eine eigene Realität konstruieren, an der einen Realität für alle ändert das aber überhaupt nichts. Anders ausgedrückt: Ob –  oder ob nicht –  Menschen sich ihre eigene Realität konstruieren, ist hinsichtlich der Realität völlig irrelevant. Reality doesn´t give a shit about individual opinions. Jede persönlich konstruierte Realität resultiert letztlich in nichts anderem als einer persönlichen Meinung. Und für Meinungen gilt dasselbe wie für Arschlöcher: Jeder hat eines. Für die eine Realität ist das aber ohne jede Relevanz. Ohne eine objektive Realität – und das wird gern unter den Tisch fallen gelassen – gibt es auch die objektive Lüge nicht mehr. Wahrheit und Lüge vermischen sich zu Meinung. Wenn die je individuelle Meinung aber auch noch unter dem Label „Demokratie“ gleichberechtigt mit jeder anderen zu sein hat, dann wurde wahr, was George Orwell in seiner Dystopie „1984“ geschrieben hat: Lüge ist Wahrheit.

Ein schöner Beweis für den kulturmarxistischen Schwachsinn ist ja, daß dieselben Leute, die predigen, der Mensch konstruiere sich seine Realität selbst, auch diejenigen sind, die völlig alogisch darauf bestehen, ihre Behauptung sei die objektive, eine Wahrheit dazu. Sie selbst scheinen sich also ihre jeweilige Realität nicht selbst zu konstruieren. Da lachen sogar die Hühner.

Es ist absolut kein Zufall, daß es dieser Tage ausgerechnet die übliche Desinformantenmeute ist, die in schöner Eintracht Kognitionspsychologen hervorzaubert, um, anstatt über die Realität bzw. die Inexistenz eines menschengemachten Klimawandels zu debattieren, die Metaebene anzusteuern: Die Wahrnehmung der Debatte über den angeblich „menschengemachten Klimawandel“. Ganz ordinär: SPIEGEL und ZEIT versuchen sich in der Eröffnung von Nebenkriegssschauplätzen. Die einzige Frage von Relevanz ist aber nach wie vor die, ob es den menschengemachten Klimawandel gibt oder nicht. Und diese Frage wird dann, wenn wirklich Interesse an ihrer Klärung besteht, von Klimatologen völlig unideologisch geführt. Keinesfalls sind Kognitionspsychologen zuständig für Klimaforschung.

Wer diese Frage aus welchen Gründen wie behandelt, ist lediglich insofern interessant, als daß es Indizien für die wahren Absichten hinter der Debatte liefern würde. Verräterisch ist in diesem Zusammenhang, daß es ausgerechnet Christian „Schrotti“ Stöcker gewesen ist, der vor wenigen Tagen bei Twitter „dekretierte“: Redet nicht länger mehr mit „Klimaleugnern“! Übersetzung: Ihr sollt nicht erkennen, daß …

Die Angst vor dem Sieg der objektiven Wahrheit über die je individuellen „Wahrheiten“ scheint inzwischen immens geworden zu sein bei unserem SPIEGEL-Kognitions-Schrotti. Allerorten wird aufgerüstet: Rezo, Greta, zu wenig „Klima“ im EU-Wahlkampf usw.usf. – Klima, Klima all day long. Gerade diese massenmediale Aufmunitionierung ist ein Indiz dafür, daß dem Medien-Mainstream klar ist, was hier wirklich auf dem Spiel steht für die „Klimagläubigen“: Nicht das Klima, sondern ihre eigene Glaubwürdigkeit, mithin also ihre eigene Zukunft als Medien. Gesellschaftliche Ächtung droht.

Das vierte Reich?

Die medialen Methoden werden brutaler und undurchsichtiger. Das Rezo-Video ist ein professionelle Produktion der ströer-media. Der 28-jährige Rezo, der in seinem Video eher wie 18 „rüberkommt“ und auch so infantil spricht, wird gehostet bei TUBE ONE. Dieses Unternehmen kreiert crossmedial sogenannte Social Influencer Kampagnen. Das Vermarktungsteam dort arbeitet mit den größten Werbekunden der Industrie zusammen und bietet neben der Konzeption, Strategieentwicklung und Produktion alle anderen Assets an, die man für erfolgreiches Influencer Marketing braucht. TUBE ONE ist Teil der Unternehmensgruppe ströer. Die ströer -media wiederum ist ein Co-Unternehmen von WPP. Das ist die größte Werbeagentur weltweit und beschäftigt mehr als 203.000 Mitarbeiter. Der Inhaber von WPP trifft sich regelmäßig mit George Soros, um Werbekampagnen zu planen, unter anderem gegen den Brexit 2017/18. Registriert ist WPP übrigens in St. Helier auf der Kanalinsel Jersey, einer Steueroase. George Soros und der Inhaber von WPP sind beide eng mit Goldman & Sachs verbunden. Auch die „CO2-Heilige“ Greta Thunberg wird von WPP betreut.

Aber wie kommt der Youtuber Rezo rüber? – Ein junger Mann, der nichts weiter als seine persönlichen Recherchen über die CDU zum Besten gibt. Klimawandel, untergegangene Landstriche – wo, wann, wie hießen die? – Fehlanzeige. Keine Info dazu. Auch keine Info zu Rezos Hintergrund. Keine Info von correctiv, die so ein sensationell erfolgreiches Video ja wenigstens einmal einem Faktencheck hätten unterziehen können, nichts dergleichen. Stattdessen packt der gesamte gleichgeschaltete Medien-Mainstream den Zeigefinger aus und „berichtet“ vom mysteriösen Erfolg eines „zivilgesellschaftlich engagierten jungen Menschen“.

Aber was ist jetzt correctiv nochmal? Ach ja, ein gemeinnütziges Recherchekollektiv zum Nutzen der Gesellschaft – oder so ähnlich. Was machen sie stattdessen? Sie behaupten, seriöse Nachrichtenseiten wie jouwatch hätten eine Falschmeldung verbreitet, als sie vermuteten, die Grünen könnten letztlich der Auftraggeber für Rezos Video gewesen sein. Verbunden mit ihrem „Faktencheck“ in den sozialen Netzwerken: eine algorithmengesteuerte Herunterregelung von jouwatch, opposition24.de und allen anderen Seiten, die lediglich diesen Verdacht geäußert hatten. correctiv „korrigiert“, wo es nichts zu korrigieren gibt. Niemand hatte behauptet, daß die Grünen hinter dem Video stecken. Eine Verdachtsäußerung ist etwas anderes als eine Tatsachenbehauptung.

Das alles passiert in einem Umfeld, in dem hysterisch von Haßrede und Fake-News geplappert wird und von der Notwendigkeit, endlich dagegen vorzugehen. Gezielt wird dabei auf den politischen Gegner und niemanden sonst. Dabei ist das System längst dazu übergegangen, wie alle totalitären System zuvor, sich seine eigenen Jubelperser zu schaffen, Kinder für seine Propaganda zu mißbrauchen (FFF) –  und Ikonen zu stilisieren, wie hier der „stern“ auf seinem neuesten Titelbild. „Unser nächster Kanzler?“, fragt der Stern. „Nächster Kanzler“ wäre auch das gewesen, was der „stern“, hätte es ihn damals gegeben, 1932 auf seinen Titel gekritzelt hätte. Samt Fragezeichen. Flankiert wird das Ganze von der Lobhudelei auf die Grünen seitens des ARD-Chefredakteurs Rainald Becker in den Tagesthemen. Totale Gleichschaltung, die schwer an die Methoden im Dritten Reich erinnert.

undefinedDas vierte Reich und sein Führer in spe? – Foto: Screenshot stern

Der deutsche Hype um die Grünen verläuft – wieder einmal – konträr zur Entwicklung in Resteuropa. Deutschland befindet sich erneut auf einem Sonderweg und gibt allerweil wieder den europäischen Superklugscheißer. Das heißt, daß die ganze schöne Kohle, die in den vergangenen Jahrzehnten ausgegeben wurde, um sich im Ausland „Liebe“ einzukaufen, für die Katz´gewesen ist. Die Österreicher hassen uns heute mehr als noch letztes Jahr, seit sich die subjektivistische Meinungsmafia aus Politik und Medien so vehement in die Angelegenheit mit dem Ibiza-Video eingemischt hat, als sei der Anschluß Österreichs wieder einmal bereits vollzogen. Und wie er schaut, der Führer in spe, auf dem stern-Titel: Den Blick in die Ferne gerichtet, am Betrachter vorbei. Ein Visionär, ganz entrückt und in sich gekehrt. Er sieht etwas, das wir nicht sehen. Ist er womöglich der Vorseher? – Geschichte wiederholt sich. Erst als Tragödie und in der Wiederholung als Farce. Es ist zum Davonlaufen. War Hitler zu seiner Zeit nicht so etwas wie ein deutscher Gott? Ein Erlöser? – Doch, so wurde er wahrgenommen. Und genau so ist Habeck auf dem stern-Titel porträtiert.

Unglaublich wichtig: Der „menschengemachte“ Klimawandel

Interessant ist, daß die sog. „Klimabefürworter“ (Stöcker, Thunberg, Merkel, Rahmstorf und Millionen Gleichgesinnter) die Skeptiker als „Leugner“ bezeichnen. Leugner sind Häretiker. „Häresie!“ ist ein Vorwurf in Glaubensfragen. Skepsis hingegen ist die Grundlage sowohl der Wissenschaft als auch die Grundhaltung des Konservativen dem Neuen gegenüber. Und noch interessanter ist, daß die „Klimabefürworter“ bei ihrer Schmähung der Skeptiker als „Klimaleugner“ insinuieren, diese würden den Klimawandel leugnen. Das ist einfach infam und sonst gar nichts. Kein „Klimaleugner“ leugnet den Klimawandel. Er bestreitet lediglich, daß er „menschengemacht“ ist. Das ist nämlich das, worauf es ankäme. „Anthropogen“ (menschengemacht) muß er aber sein, der Klimawandel, damit er in der „gesellschaftlichen Debatte“ so wirkt, wie er soll. Aber noch nicht einmal dem wollen die „Klimabefürworter“ in der „Klimadebatte“ noch Rechnung tragen. Recht eigentlich müßten „Klimabefürworter“ dann, wenn sie selbst die Debatte korrekt bezeichnen wollten, nicht von Klimaleugnern, sondern wenigstens von „Anthropogenleugnern“ reden, ganz neutral aber von „Anthropogenskeptikern“. Daran können sie nicht interessiert sein, denn ihnen geht es darum, ein zivilreligiöses Dogma festzuzurren. Ein Klimawandel, der nicht anthropogenen Ursprungs ist, wäre völlig nutzlos im Sinne der „Klimabefürworter“.

Während jeder Debatte vergeht aber Zeit. Je mehr Zeit vergangen ist, in welcher man sich auf „menschengemacht“ festgelegt hatte und reale, sauteure Maßnahmen veranlaßte (Energiewende, E-Mobilität etc.pp.), desto weniger kann man auch zurückrudern in dem Fall, daß man falsch gelegen hätte. Es besteht auf Seiten der „Klimabefürworter“ inzwischen ein handfestes, sehr materialistisches Interesse daran, daß an den „menschengemachten Klimawandel“ geglaubt wird. Würde der „menschengemachte Klimawandel“ medial abstürzen, dann würden diejenigen mit abstürzen, die ihn jahrelang propagiert hatten.

Nur aus diesem Grund versucht beispielsweise der Kommunikationswissenschaftler, Kognitionspsychologe und SPIEGEL-Kolumnist Christian „Schrotti“ Stöcker immer verzweifelter, die angeblich drohende“Klimakatastrophe“ in immer grelleren Farben an die Wand zu malen. Der Mann ist 46 Jahre alt, im universitären Umfeld bestens etabliert, er muß noch zwanzig Jahre durchhalten, und Schrotti Stöckers gesamte Lebensplanung wäre Schrott, gäbe es a) – den anthropogenen Faktor beim Klimawandel nicht, und würde b) – die Kognitionspsychologie hinsichtlich ihrer beabsichtigten Anwendbarkeit endlich entlarvt werden, als das, was sie ist: Ein Instrument zur Manipulation der Massen per Nudging in der milden Form – und als Framing in der Hardcore-Version. Der Mann weiß genau, als was man ihn bezeichnen würde, flöge auf, was er tatsächlich treibt, und wäre die Allgemeinheit noch des alten deutschen Wortschatzes mächtig: Als „Galgenstrick“ nämlich. Christian „Schrotti“ Stöcker wäre am Ende. Das und nichts anderes erklärt sein „Dekret“ bei Twitter: Diskutiert nicht mit Klimaleugnern! Übersetzung: Erkennt nicht, wer ich bin!

Das Lügengebäude zerbröselt an allen Ecken und Enden

Ein anderes Dogma, das schwer gefährdet ist, wenn erst einmal die „Methode anthropogen“ im Zusammenhang mit „Klimawandel“ als Gehirnwäsche aufgeflogen wäre, ist beispielsweise das von der generellen Benachteiligung der Frauen in der westlichen Welt. Dieses Dogma dient u.a. der Installierung von Frauen in wichtigen öffentlichen – und wirtschaftlich bedeutenden Positionen. Man kann es leider nicht anders sagen: Wer glaubt, daß die Besetzung öffentlicher Ämter und wirtschaftlich einflußreicher Positionen mit Frauen dem Gedanken geschuldet sei, Frauen müsse entlang des etablierten Kulturmarxistenschnacks  von ihrer jahrhundertelangen Unterdrückung durch böse Männer kompensatorische Gerechtigkeit widerfahren, der ist ein recht eindimensionaler Tölpel. Es geht einzig darum, welche Wirkung Frauen in öffentlichen Ämtern und den Schlüsselpositionen der Wirtschaft entfalten. Daß die anders ist als bei Männern, wissen genau diejenigen am besten, die mit Vehemenz eine Geschlechtergleichheit behaupten. Deswegen behaupten sie sie ja: Damit nicht herauskommt, was sie selbst wissen. Schließlich brauchen sie die installierte Illusion zur Erreichung der wahren Ziele hinter der „Gleichstellung“.

Nicht jede Frau – aber Frauen im allgemeinen – haben einen ausgeprägteren Hang zum Subjektivismus, was unter biologischen Gesichtspunkten auch durchaus sinnvoll ist.Damit wären wir dann wieder beim Thema. Subjektivismus, das Gefühl, das Empfinden, die emotionale Intelligenz, die sog. „menschliche Gesellschaft“ und alles das: Alles das ist klasse, ohne daß es sich an einer objektiven Realität auszurichten hätte. Der tatsächliche Effekt ist auch der gewünschte: Durch die Absenz einer objektiven Realität wird eine Gesellschaft insgesamt intellektuell wehrlos gegen Indoktrination. Mit Gerechtigkeit für die Frauen hat das nicht das geringste zu tun. Und daß es nie um Gerechtigkeit für Frauen ging, beweist die beredte Schweigsamkeit beim Import solcher Männer, die bekanntlich einen Scheißdreck auf Frauenrechte und Emanzipation geben.

Ich habe vor zwanzig Jahren schon behauptet, daß Alice Schwarzer nicht die hellste Kerze auf der Torte ist. Heute hat sie es wahrscheinlich endlich selbst eingesehen. Die feministische Entklötung der Gesellschaft war Voraussetzung für die Schaffung jener Zustände, die wir heute konstatieren müssen – und über die nun ausgerechnet Frau Schwarzer jammert. Sie hat sich einfach instrumentalisieren lassen. Das war kein größeres Problem für männliche Kulturmarxisten. Die angebliche Frauenbefreiung aus den Zwängen des Patriarchats war nichts weiter als eine genialische Frauenverarschung. Weil man´s mit ihnen saugut machen kann. Daß man das saugut machen kann, wenn man clever und Mann ist, darf man natürlich nicht zugeben. Wegen Dogma & Chauvinismus, you know?

Korrelation

Interessant ist dabei eine andere, während der vergangenen 50 Jahre parallel laufende Entwicklung. Die Universitäten erlebten eine wahre Soziologenflut ab den Siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Alles drängte in die sog. Geschwätzwissenschadften wie Psychologie, Sozialpsychologie und Soziologie. Soziologengeplapper gilt heute immer als „wissenschaftlich“. Die Biologen hingegen wurden zu Losern. Was sie zu vermelden haben, ist heute zumeist nicht mehr „wissenschaftlich“, sondern „biologistisch„. Woher kennen wir diese „Istismen“ und wozu dient ihre Einführung in den Sprachgebrauch? –  Zur Pseudodifferenzierung. Der Biologe wäre ja ok, aber wenn er in gesellschaftspolitischen Zusammenhängen biologisch argumentiert anstatt soziologisch, dann wird er schneller vom Biologen zum Biologisten als er schauen kann.

Der Kognitionspsychologe wird zum Maurermeister

Der Kognitionspsychologe, also Leute wie Stöcker im SPIEGEL oder aktuell Stephan Lewandowsky in der ZEIT, ist heute so etwas wie der Maurermeister zur Fassadenrenovierung. Mit wissenschaftlichen Fakten läßt sich die verfallende Fassade des kulturmarxistischen Systems nicht mehr schön herrichten. Das „menschengemachte“ am Klimawandel wackelt und wird fanatisch verteidigt, die ach-so-wichtige Gleichberechtigung der Frau samt ihrem Recht auf sexuelle Selbstbestimmung wurde per Islamisierung  zur Disposition gestellt, da es in Form der Migranten ein neues, interessanteres Ersatzproletariat gibt. Mißliebige Meinungsäußerungen werden zensiert, Dissidenten werden markiert – und deswegen mörtelt der Kognitionspsychologe dem Realisten heute den Schnack von seiner Wahrnehmung in die Fresse, daß der Kognitionszement bloß noch so durch die Gegend spritzt. Und alle fallen darauf herein. Jedenfalls so lange, bis sie begriffen haben, was hier eigentlich vor sich geht. Und das ist der Punkt. Der Kognitionspsychologe ist die letzte Patrone, die der Kulturmarxismus in der subjektivistischen Pseudodemokratie noch im Lauf hat. Realwissenschaftlich gibt es da nichts mehr zu retten. Die digitalisierte Informationsgesellschaft wird der Indoktrination unweigerlich ein Ende setzen. Nur noch alte Leute lesen gedruckte Zeitungen und schauen sich die Sendungen von ARD und ZDF an. Die klassischen Indoktrinationsinstrumente verlieren an Einfluß.

Man muß also die digitalisierte Debatte auf eine andere Ebene heben. Und da – in der Postfaktizität – könnte der Kognitionspsychologe eventuell nützlich sein, so, wie er es in der Werbewirtschaft schon immer gewesen ist. Es gilt, die Kontrolle über die Realitätswahrnehmung zu erringen. Neues Motto: Bekämpft die, die euch erzählen, ihr würdet euch außerhalb der Realität aufhalten. Gewünschtes Ergebnis: Ein realer Kampf um irrelevante Meinungen, der einen wirksamen Kampf gegen die Indoktrination in der realen Sache vermeidet. Der inszenierte und irrelevante Glaubenskrieg zur Umgehung des realen und relevanten Infokriegs. Das Waffenarsenal wird gerade aufgefüllt.

Der Newsguard und das betreute Denken – oder: Den Bock zum Gärtner machen

Seit kurz vor der EU-Wahl gibt es ein neues Browser-Tool, den News-Guard (Nachrichtenwächter). So, wie er hier von meedia vorgestellt wird, sieht das auf den ersten Blick alles sehr nach Transparenz und Nachvollziehbarkeit aus. Künstliche Intelligenz, die es offensichtlich nicht effizient genug schafft, Fake-News zu identifizieren, wird ersetzt durch menschliche Intelligenz – genauer: durch Journalisten. Die kreieren nach total fairen Kriterien Kurzinfos zu Nachrichtenseiten, die dem Internetnutzer dann ein Rating der Nachrichtenseite anzeigen, die er gerade aufruft. Und jetzt kommt´s:

Die Leitung des deutschen Teams übernimmt Alina Fichter. Von Februar 2018 an war sie Mitglied der Zeit-Online-Chefredaktion, davor beim Bayerischen Rundfunk und Redakteurin bei der Zeit und der Süddeutschen Zeitung. In ihrer neuen Rolle als Chefberaterin prüft sie die Anwendung der Qualitätskriterien in Deutschland. Dies erledigt sie gemeinsam mit Medienwissenschaftler Florian Meißner, der als beratender Redakteur tätig sein wird. Das Duo checkt künftig alle Bewertungen und Mediensteckbriefe.
Das ist total irre. Wir, also jouwatch und alle freien Medien, werden künftig von Leuten nach Wahrheitsgehalt „zertifiziert“, die selbst für die Lügenpresse arbeiten. So etwas wollen sie dem Internetnutzervolk in diesem  Idiotenland als Instanz für die faire Bewertung von Nachrichtenseiten vor die Nase setzen. Es ist nicht mehr zu fassen. Die Lügenpresse adelt sich selbst zum Nachrichtenwächter. Das ist praktisch so etwas wie ein Ermächtigungsgesetz, ein glatter Putsch gegen Wahrheit und Informationsfreiheit, die Unterstellung einer geistigen Umnachtung bei deutschen Nachrichtenkonsumenten samt der Behauptung, er bedürfe des betreuten Denkens...................

weiter > https://www.journalistenwatch.com/2019/0...er-putsch/

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