Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Der Klimakult
#71
[Bild: bz-5cc4944e06ea7.jpeg]

Antworten
#72
und dann ist da noch:

Extinction Rebellion (englisch für Rebellion gegen das Aussterben), kurz XR, ist eine weltweit aktive Bewegung, die in der Klimakrise zu zivilem Ungehorsam zwecks Beendigung des Massenaussterbens aufruft. Weltweit hat die Bewegung in mindestens 49 Ländern auf 6 Kontinenten 331 Ortsgruppen

Der Focus beschreibt in einer deutschen Übersetzung eines Huffington Post-Artikels die Ziele von Extinction Rebellion mit den folgenden Worten: „Ihr Ziel ist es, Druck auf die Machthaber auszuüben und die Öffentlichkeit auf den Klimawandel aufmerksam zu machen, indem sie den Materialfluss der britischen Wirtschaft aufhält.“[2][3]

Roger Hallam, einem der Gründer von XR im Vereinigten Königreich, zufolge sollen „Massenverhaftungen möglichst viel mediale Aufmerksamkeit auf sich ziehen – und eine politische Krise herbeiführen.“ XR beteuert, keine Gewalt anwenden zu wollen.

Forderungen
  1. „Die Regierung muss zusammen mit den Medien die Wahrheit über die akute Bedrohung durch die Klimakrise und die Zerstörung unserer Ökosysteme kommunizieren. Alle Gesetze, die dieser Situation nicht angemessen sind, müssen revidiert werden.
  2. Die Regierung muss Maßnahmen rechtlich bindend beschließen und einleiten, um die Netto-Emissionen von Treibhausgasen in Deutschland bis 2025 auf Null zu senken. Im Zuge dessen muss der Ressourcenverbrauch massiv reduziert werden.
  3. Die Schaffung einer Bürgerversammlung als Teil einer zweckmäßigen Demokratie, die diesen Prozess begleitet und überwacht.“[5]
Prinzipien und Werte
  1. Wir haben eine gemeinsame Vision der Veränderung – Eine Welt zu schaffen, die auch für zukünftige Generationen lebenswert ist.
  2. Unser Fokus liegt auf dem Erreichen des Notwendigen – Nämlich die 3,5 % der Bevölkerung zu mobilisieren, die nötig sind, um Systemveränderungen durchzusetzen – dafür nutzen wir Ideen wie die der durch „Momentum angetriebenen Organisierung“
  3. Wir brauchen eine Regenerationskultur – Wir schaffen eine Kultur die gesund, anpassungsfähig und belastbar ist.
  4. Wir stellen uns selbst und unser toxisches System offen in Frage – Dabei verlassen wir unsere Komfortzonen, um für Veränderungen in Aktion zu treten.
  5. Reflexion und Lernen als entscheidende Faktoren – Wir folgen einem zyklischen Prozess aus Aktion, Reflexion, Lernen und dem Planen weiterer Aktionen. Wir entwickeln uns weiter, indem wir von anderen Bewegungen und aus unseren eigenen Erfahrungen lernen.
  6. Alle sind willkommen – so wie sie sind – Wir arbeiten aktiv daran, ein geschütztes und zugängliches Umfeld zu schaffen.
  7. Wir stellen Machtstrukturen in Frage – Wir wollen hierarchische Machtstrukturen aufbrechen, um eine gerechtere Mitbestimmung zu ermöglichen.
  8. Wir vermeiden Anschuldigungen und Hetze – Wir leben in einem toxischen System, doch daran sind keine Individuen schuld.
  9. Wir sind eine gewaltfreie Organisation – Wir nutzen gewaltfreie Strategien und Methoden als effektivstes Mittel, Veränderungen herbeizuführen.
  10. Wir stützen uns auf Selbstbestimmung und Dezentralität – Gemeinschaftlich erschaffen wir die Strukturen, die nötig sind um bestehende Machtverhältnisse herauszufordern. Alle, die diese Prinzipien und Werte beherzigen, können im Namen der Extinction Rebellion handeln."[6]
Geschichte
Im Jahr 2015 gründeten Gail Bradbrook und George Barda die Gruppe Compassionate Revolution,[7] aus der sich zunächst Rising Up! und schließlich Extinction Rebellion entwickelten.[8] Extinction Rebellion wurde im Oktober 2018 gegründet und erlangte rasch durch immer wieder organisierte Massenproteste, Flashmobs und Sitzstreiks, zunächst in London, ein weltweites Medienecho.[2] Für Aufsehen sorgte am 17. November 2018, dem ersten von XR ausgerufenen "Rebellion Day",[9] die Blockade der wichtigsten Brücken über die Themse durch 6000 Demonstranten, von denen 85 dabei wegen Verkehrsbehinderung festgenommen wurden.[10] Im Rahmen dieser Veranstaltungen trat auch Greta Thunberg auf.[11] Mittlerweile ist Extinction Rebellion weltweit aktiv und hat auch einen Ableger in Deutschland. In Deutschland existieren 33 Ortsgruppen (Stand 14. April 2019).[12]
Im April 2019 stellte Hannah Elshorst, Sprecherin von Extinction Rebellion Deutschland, klar, dass Greta Thunberg auch „unsere Greta“ (d.h. die von Extinction Rebellion) sei. Es gebe viele Verbindungen zwischen XR und Fridays for Future. So nähmen Anhänger von Extinction Rebellion auch an den Massendemonstrationen von FFF teil. Allerdings sei XR radikaler als FFF. „Die Schüler*innenstreiks haben zwar eine große Welle ausgelöst“; sie würden „aber in ihren Forderungen weitgehend ignoriert.“[13] Nach Aussagen von XR-Anhängern im Vereinigten Königreich ist es für sie selbstverständlich, in der Tradition Mahatma Gandhis zu riskieren, für Aktionen inhaftiert zu werden.[14] In der Karwoche 2019 nahm die Polizei in London fast 600 Aktivisten fest, die dort einem Aufruf von XR gefolgt waren, Straßen und Brücken zu blockieren.[15]
Offene Briefe
Extinction Rebellion wurde wiederholt durch offene Briefe Unterstützung zuteil. Ein erster Brief wurde am 26. Oktober 2018 in der britischen Zeitung The Guardian veröffentlicht und war von 94 Prominenten unterschrieben, überwiegend britische Wissenschaftler. Zu den Unterzeichnenden gehörten Prominente wie Alison Green, Joy Carter, Rowan Williams, Danny Dorling, Jem Bendell, Ian Gibson, Susie Orbach, David Drew, Molly Scott Cato und Shahrar Ali.[16] Im Brief heißt es:
„Die Wissenschaft ist eindeutig, die Fakten sind unumstößlich und es ist für uns unerhört, dass unsere Kinder und Kindeskinder die schreckliche Last einer beispiellosen Katastrophe tragen müssen, die wir selbst verursacht haben. […] Unsere Regierung trägt eine Mitschuld an der Missachtung des Vorsorgeprinzips und am Versagen bei der Feststellung, dass ein unendliches Wirtschaftswachstum auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen nicht machbar ist. […] Wenn eine Regierung absichtlich ihre Verantwortung aufkündigt, ihre Bürger vor Schaden zu schützen und die Zukunft der kommenden Generationen zu sichern, hat sie ihre wichtigste Verantwortungspflicht nicht erfüllt. Der ‚Sozialvertrag‘ wurde gebrochen, und es ist daher nicht nur unser Recht, sondern unsere moralische Pflicht, die Untätigkeit und eklatante Pflichtverletzung der Regierung zu umgehen und zur Verteidigung des Lebens an sich zu rebellieren. Wir erklären daher unsere Unterstützung für die am 31. Oktober 2018 ins Leben gerufene Extinction Rebellion. Wir stehen voll hinter den Forderungen, dass die Regierung den Bürgern die harte Wahrheit sagt. Wir fordern, dass eine Bürgerversammlung mit Wissenschaftlern auf der Grundlage der vorhandenen Beweise zusammenarbeitet und im Einklang mit dem Vorsorgeprinzip dringend einen glaubwürdigen Plan für eine schnelle vollständige Entkarbonisierung der Wirtschaft entwickelt.“[16]
Ein zweiter offener Brief wurde wenige Wochen darauf, am 9. Dezember 2018, ebenfalls im Guardian veröffentlicht, und er war diesmal von 100 Wissenschaftlern, Verfassern, Politikern und Aktivisten aus aller Welt unterzeichnet, darunter Prominenten wie Vandana Shiva, Naomi Klein, Noam Chomsky, A.C. Grayling, Philip Pullman, Rowan Williams, Bill McKibben, Tiokasin Ghosthorse, Esther Stanford-Xosei, Jonathon Porritt, Alison Green, Lily Cole, Chris Packham, Susie Orbach, Joy Carter und Jayati Ghosh Jawaharlal.[17] Hierbei heißt es im Brief:
„Politische Führungen scheitern weltweit an der Thematisierung der Umweltkrise. Falls der weltweite Unternehmenskapitalismus die internationale Wirtschaft weiterhin antreibt, ist eine weltweite Katastrophe unausweichlich. […] Wir fordern zudem besorgte Weltbürger auf, gegen die gegenwärtige Selbstgefälligkeit in ihren jeweiligen Zusammenhängen, einschließlich der Verteidigung indigener Völker, der Entkolonialisierung und der wiedergutmachenden Gerechtigkeit, aufzustehen und sich dagegen zu organisieren – sich somit der globalen Bewegung anzuschließen, die sich nun gegen das Aussterben auflehnt (z. B. Extinction Rebellion im Vereinigten Königreich). Wir müssen gemeinsam alles tun, was gewaltlos notwendig ist, um Politiker und Wirtschaftsführer von der Aufgabe ihrer Selbstgefälligkeit und Leugnung zu überzeugen. Ihr ‚weiter so wie bisher‘ stellt keine Option mehr dar. Weltbürger werden dieses Versagen unserer planetaren Pflicht nicht länger hinnehmen. Jeder von uns, insbesondere in der materiell privilegierten Welt, muss sich zur Akzeptanz einer Notwendigkeit verpflichten, milder zu leben, deutlich weniger zu konsumieren und nicht nur die Menschenrechte, sondern auch unsere Verantwortung gegenüber dem Planeten zu achten.“[17]
Aktionen
Extinction Rebellion rief für die Woche ab dem 15. April 2019 international zu Aktionen auf. In mindestens 33 Ländern auf 6 Kontinenten, darunter Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Schweiz, Kolumbien, Kanada, USA, Ghana, Australien und Neuseeland waren Protestaktionen geplant.[18][1] Das Ziel der Rebellion ist, Regierungen zu zwingen die Forderungen von Extinction Rebellion in die Tat umzusetzen. Für die Rebellionswoche waren verschiedenste Aktionen des gewaltfreien zivilen Ungehorsams geplant, unter anderem Brücken-, Straßen- und Hafenblockaden, außerdem kreative Proteste wie Die-in, Trauermärsche, Theater-flashmobs.[1] Die Polizeieinsätze gegen die Blockaden führten zu über 600 Verhaftungen.[19]
Extinction Rebellion ruft für den 27. September 2019 gemeinsam mit Fridays for Future, United4Earth, IWW Environmental Unionist Caucus, Youth Strike 4 Climate und Demand Utopia zum Earth Strike auf, einer als bisher größten Klimaprotest geplanten Protestaktion.[20]

> https://de.wikipedia.org/wiki/Extinction_Rebellion


„Politische Führungen scheitern weltweit an der Thematisierung der Umweltkrise. Falls der weltweite Unternehmenskapitalismus die internationale Wirtschaft weiterhin antreibt, ist eine weltweite Katastrophe unausweichlich. […] Wir fordern zudem besorgte Weltbürger auf, gegen die gegenwärtige Selbstgefälligkeit in ihren jeweiligen Zusammenhängen, einschließlich der Verteidigung indigener Völker, der Entkolonialisierung und der wiedergutmachenden Gerechtigkeit, aufzustehen und sich dagegen zu organisieren – sich somit der globalen Bewegung anzuschließen, die sich nun gegen das Aussterben auflehnt (z. B. Extinction Rebellion im Vereinigten Königreich). Wir müssen gemeinsam alles tun, was gewaltlos notwendig ist, um Politiker und Wirtschaftsführer von der Aufgabe ihrer Selbstgefälligkeit und Leugnung zu überzeugen. Ihr ‚weiter so wie bisher‘ stellt keine Option mehr dar. Weltbürger werden dieses Versagen unserer planetaren Pflicht nicht länger hinnehmen. Jeder von uns, insbesondere in der materiell privilegierten Welt, muss sich zur Akzeptanz einer Notwendigkeit verpflichten, milder zu leben, deutlich weniger zu konsumieren und nicht nur die Menschenrechte, sondern auch unsere Verantwortung gegenüber dem Planeten zu achten.“

(hört sich gut an und so gerecht.

nur mit dem Aussterben hab ich erst mal meine Probleme:

[Bild: 5-fragen-5-antworten-zur-weltbevolkerung...e-erde.png]

Komischerweise wird dieses nie angesprochen. Man beachte auch den Terminus "Weltbürger" und "planetare Pflicht". Haben die etwa kosmische Weihen empfangen?)

Antworten
#73
Abgesehen von der angesprochenen Religiosit#t in der Sache, abgesehen davon, dass niemand, der bei Sinnen ist, sich etwa für Ressourcenverbrauch, Umweltverpestung etc. ausspricht, abgesehen von diesen und jenen Kapitalfraktionen, die mitspielen, hier nur mal ein Wort zur Wissenschaft:

ich hörte von einem britischen Skeptiker, der jedem Wissenschaftler, der etwa Forschungsgelder für das Projekt "Ernährungsgewohnheiten der Eichhörnchen in Newcastle" abgreifen will, unbedingt rät, folgende Formel anzufügen:
"... unter besonderer Berücksichtigung der Folgen des menschengemachten Klimawandels".
Antworten
#74
LinkeZeitung‏ @LinkeZeitung 28 Min.Vor 28 Minuten
Während dessen hört man KEIN EINZIGES WORT davon, wie man das bei Geringverdienern kompensieren will oder in wie weit Hartz & Rente angepasst werden sollen..!

[Bild: D5QW1XzWsAAVWPE.jpg]

Widerstand gegen CO2-Steuer
Wir schützen die Profiteure der Katastrophe
Eine CO2-Steuer ist eine einfache und elegante Möglichkeit, effektive Klimapolitik zu machen - mit dem Markt als Mechanismus. Warum also haben ausgerechnet CDU und FDP etwas dagegen?
Eine Kolumne von Christian Stöcker
> https://www.spiegel.de/wissenschaft/mens...64618.html

(Lächerlich! Wenn schon, was soll das dem Klima bringen?. Es ändert am System rein gar nichts. Es erschließt sich lediglich eine weitere Einnahmequelle für den Staat. War es das mit der großen Werbetour ? (FFF)

Antworten
#75
The Manufacturing of Greta Thunberg – A Decade of Social Manipulation for the Corporate Capture of Nature [ACT VI – Crescendo]

Wrong Kind of Green
(....)
By Cory Morningstar

 
This is ACT VI of the six-part series: The Manufacturing of Greta Thunberg – for Consent: The Political Economy of the Non-Profit Industrial Complex
 
The final act of this series is dedicated to Greta Thunberg and the youth she has inspired across our fragile planet. The upper echelons of power have every intention to capture and channel this energy – and use it to maintain the current power structures. They are already in the process.
We have reached the Brave New Moment where there is no longer a distinction between our “movements” and the corporate forces that have been created to further our oppression and servitude – all in compliance to economic growth and capitalism for the world’s ruling class. All of this to be achieved on the backs of the most vulnerable – our youth. Hegemonic forces are salivating over the global waves of youth mobilization demanding action on climate change.
The paradox is this – the youth are their vehicle. Their resistance sequestered and redirected directly back into the very system that will destroy the same future they march to save. When children from even the wealthiest of families (monetary wealth being the epitome of “success” in the West) are part and parcel of an epidemic of depression in our society – we need to question why we would do anything that would prop-up a failing system that benefits so few – at the expense of so much.
Let this knowledge serve as a weapon for resistance.
+++
 
The Manufacturing of Greta Thunberg – for Consent has been written in six acts. [ACT IACT IIACT IIIACT IVACT VACT VI] [Addenda: I]
In ACT I, I disclosed that Greta Thunberg, the current child prodigy and face of the youth movement to combat climate change, served as special youth advisor and trustee to the burgeoning mainstream tech start-up, “We Don’t Have Time”. I then explored the ambitions behind the tech company We Don’t Have Time.
In ACT II, I illustrated how today’s youth are the sacrificial lambs for the ruling elite. Also in this act I introduced the board members and advisors to “We Don’t Have Time.” I explored the leadership in the nascent We Don’t Have Time and the partnerships between the well established corporate environmental entities: Al Gore’s Climate Reality Project, 350.org, Avaaz, Global Utmaning (Global Challenge), the World Bank, and the World Economic Forum (WEF).
In ACT III, I deconstructed how Al Gore and the Planet’s most powerful capitalists are behind today’s manufactured youth movements and why. I explored the We Don’t Have Time/Thunberg connections to Our Revolution, the Sanders Institute, This Is Zero Hour, the Sunrise Movement and the Green New Deal. I also touched upon Thunberg’s famous family. In particular, Thunberg’s celebrity mother, Malena Ernman (WWF Environmental Hero of the Year 2017), and her August 2018 book launch. I then explored the generous media attention afforded to Thunberg in both May and April of 2018 by SvD, one of Sweden’s largest newspapers.
In ACT IV, I examined the current campaign, now unfolding, in “leading the public into emergency mode”. More importantly, I summarized who and what this mode is to serve.
In ACT V, I took a closer look at the Green New Deal. I explored Data for Progress and the targeting of female youth as a key “femographic”. I connected the primary architect and authors of the “Green New Deal” data to the World Resources Institute. From there, I walked you through the interlocking Business & Sustainable Development Commission and the New Climate Economy – a project of the World Resources Institute. I disclosed the common thread between these groups and the assignment of money to nature, represented by the Natural Capital Coalition and the non-profit industrial complex as an entity. Finally, I revealed how this has culminated in the implementation of payments for ecosystem services (the financialization and privatization of nature, global in scale) which is “expected to be adopted during the fifteenth meeting in Beijing in 2020.”
In the final act, ACT VI [Crescendo], I wrap up the series by divulging that the very foundations which have financed the climate “movement” over the past decade are the same foundations now partnered with the Climate Finance Partnership looking to unlock 100 trillion dollars from pension funds. I reveal the identities of individuals and groups at the helm of this interlocking matrix, controlling both the medium and the message. I take a step back in time to briefly demonstrate the ten years of strategic social engineering that have brought us to this very precipice. I look at the relationship between WWF, Stockholm Institute and World Resources Institute as key instruments in the creation of the financialization of nature. I also take a look at what the first public campaigns for the financialization of nature (“natural capital”) that are slowly being brought into the public realm by WWF. I reflect upon how mainstream NGOs are attempting to safeguard their influence and further manipulate the populace by going underground through Extinction Rebellion groups being organized in the US and across the world.....

weiter > http://www.wrongkindofgreen.org/2019/02/...crescendo/

Antworten
#76
t-online: Bericht: Groko wohl vor Einigung auf CO2-Abgabe
Um den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid in Deutschland zu mindern, ziehen Union und SPD offenbar eine CO2-Abgabe in Betracht. Zum Ausgleich sollen Bürger auf anderem Weg entlastet werden.

Kommentar des Einsenders
Und das Ausnehmen des Michel geht fröhlich weiter! Über Reuters läßt die Bundesregierung eine kurze Bekanntmachung veröffentlichen, dass sich die Regierung parteiübergreifend auf eine Besteuerung von CO2 geeinigt habe und nun auch Peter Altmeier sein OK gegeben hat. Die Industrie ist begeistert und der Bürger wird auf anderem Wege entlastet werden.
Die Unverfrohrenheit mit der die Politiker agieren zeugt von der dekadenten dümmlichen Naivität die in diesen Kreisen vorherrschenden sein muss.

Antworten
#77
Die unsägliche Klima-Propaganda
Teil 3: Die größten Triumphe der Propaganda wurden nicht durch Handeln, sondern durch Unterlassung und Verschweigen der Wahrheit erreicht. Alle bestätigen den Klima-Wandel – aber nicht die CO2-These! Dass sich das Klima seit dem Urknall permanent über Jahrhunderte und Mio. von Jahren ändert, ist eine Tatsache: kein Mensch leugnet das. Auch dass es eine Erwärmung seit 1850 gab, ist unstrittig. Die oft sehr unsachlich geführte Debatte dreht sich allein darum, ob diese Erwärmung menschengemacht ist – oder nicht. Die unsägliche Klima-Propaganda entbehrt nicht nur eines normalen Hausverstandes, sie widerspricht auch den empirischen Fakten.....

Antworten
#78
[Bild: D5ZH5AhW4AA3b4K.jpg]

Frank‏ @Kittypunk7
Greta kann nicht nur CO2 mit bloßem Auge wahrnehmen, sie kann auch übers Wasser wandeln und mich am Arsch lecken. Es reicht jetzt auch langsam mit der Göre.

Antworten
#79
«Unsere Tochter verschwindet in eine Art Dunkelheit»
Greta Thunbergs Mutter erzählt die Familiengeschichte und verherrlicht die Krankheiten. Umso klarer klingt Gretas Botschaft.
Schade, dass das Ganze in einer Mogelpackung daherkommt. Vom Umschlag schaut einen das Gesicht von Greta Thunberg an, auf Vorder- wie Rückseite. Hinten drauf gross die Frage: «Wer ist Greta Thunberg?» Darunter der Satz: «Die junge Klimaaktivistin, die die Mächtigen das Fürchten lehrt – dies ist Greta Thunbergs ganz persönliche Geschichte und die ihrer Familie.» Vorne als Autorenzeile: «Greta & Svante Thunberg, Beata & Malena Ernman».
Kurzum: Wer dieses Buch zur Hand nimmt, der muss denken, dass es hauptsächlich aus der Feder von Greta Thunberg stammt. Also bisschen shame on you, S. Fischer Verlag, für diese Aufmachung. Denn dieses Buch wurde nun mal in den allergrössten Teilen von Gretas Mutter Malena Ernman geschrieben.
Die Tochter, die den Eltern das Fliegen untersagt
Die ist in Schweden weltberühmt, eine Opernsängerin, die 2009 den nationalen Wettbewerb für den Eurovision Song Contest gewann, Mitglied der Königlichen Schwedischen Akademie. Ihr Mann Svante, Schauspieler und Produzent, trat zugunsten seiner Frau beruflich kürzer, gemeinsam mit den zwei Töchtern reiste das Paar während der ersten Familienjahre quer durch Europa, von Opernhaus zu Festival, Aix-en-Provence und Salzburg, ab und zu eine CD, viel Zeit zu viert, und regelmässig Flüge, Tokio, USA, wo Ernman eben Engagements bekam. Man glaubt ihr aufs Wort, dass es wunderbare Jahre waren.
Bis ihre Tochter Greta anfing, sie für diesen Lebensstil zu kritisieren, beharrlich, faktenbasiert, immer wieder: Die reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung sind verantwortlich für die Hälfte der ausgestossenen Treibhausgase. Am schädlichsten ist das Fliegen. Also warum hört ihr nicht endlich damit auf? Und wenn ihr schon dabei seid, lasst auch endlich die Fleischfresserei sein. Heute nimmt Malena Ernmann internationale Engagements nur noch an, wenn sie mit der Bahn erreichbar sind. Und ernährt sich, genau wie ihr Mann, vegetarisch bis vegan.
Das ist der eine Erzählstrang: Der Wandel einer Familie von bräsigen Durchschnittskonsumenten zu (selbst-)kritischen Klimaaktivisten, die versuchen, ihren ökologischen Fussabdruck, der anfangs grösser ist als der eines Yetis, auf Birkenstockgrösse zu schrumpfen. Der andere Erzählstrang ist viel dunkler. Als Greta in die fünfte Klasse kommt, verändert sich ihr ganzes Wesen. «Unsere Tochter verschwindet in eine Art Dunkelheit und hört quasi auf zu funktionieren», schreibt die Mutter. Greta verstummt, hört auf Klavier zu spielen, zu lachen. Die Ärzte diagnostizieren Asperger und damit zusammenhängend Mutismus, was bedeutet, dass Greta nur noch mit den engsten Familienangehörigen spricht. Nachdem sie sich dann auch noch weigert zu essen, beschliessen die Eltern den radikalen Bruch: Schluss mit der Solo-Karriere, die Gesundung der Tochter soll ab sofort im Mittelpunkt stehen.
(....)
Zu Asperger gehört oft eine ausserordentliche Fähigkeit, sich zu fokussieren. So wie andere Aspergerkinder mathematische Sonderfähigkeiten ausbilden, hat Greta Thunberg sich immer tiefer in die Auswirkungen des Klimawandels eingearbeitet und seither den Eindruck in einer völlig irren Schizowelt zu leben: Wie können alle weitermachen wie bisher, wenn doch klar ist, dass das grundverkehrt, weil irreversibel zerstörerisch ist?
Während Greta aber in ihren Interviews und Reden die Dinge so beeindruckend nüchtern auf den Punkt bringt, beschreibt ihre Mutter die Krankheit ihrer Tochter zuweilen mit irritierend begeistertem Pathos. Etwa wenn sie schreibt, ADHS und Asperger seien eine «Superkraft», ein «Über-den-Tellerrand-Hinausblicken, von dem so viele Künstler sprechen.» Im Anschluss daran imaginiert sie eine Massenbewegung «ausgebrannter Menschen auf einem ausgebrannten Planeten» und setzt so metaphorisch die eigene Erkrankung mit der Zerstörung des Planeten in eins – wodurch der Burn-Out zur direkten psychosomatischen Konsequenz der ökologischen Krise wird.
Mag sein, dass sich «die Anzahl der ADHS- und Autismusdiagnosen in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt» hat, wie sie schreibt, aber wer dazu recherchiert, findet Texte, die erklären, dass nicht die Zahl der Erkrankungen explosionsartig zugenommen hat, sondern dass heute mehr Schwankungen des Charakters als Krankheit gedeutet werden als vor fünf Jahren – und dass es Zeitdiagnosen und Krankheitsmoden gibt. Wenn man aber Äpfel mit Birnen vergleicht, kommen Kraut und Rüben dabei raus. Me too, Feminismus, Krankheitssymbolik und Leistungsdogma, streckenweise wird da alles mit der Klimakrise zu einem etwas unübersichtlichen Gesamtszenario verrührt......

ganz hier > https://www.bazonline.ch/20749207

Antworten
#80
Erfolg für Fridays for Future
Konstanz beschließt als erste Stadt in Deutschland den Klimanotstand
> https://www.welt.de/politik/deutschland/...stand.html

Antworten


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste