Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Österreich 2019 - Entwicklungen, Affären, Regierungskoalition
Österreichs Opportunisten:

TQM: FPÖ - Tag der blauen Schandflecken!

Heute vormittags trat der seltene Fall ein, daß sich mehrere Personen über den Beitrag "Hofer´s Lebensleistungsmensch" von 07:45 persönlich beschwerten - und zwar, weil er ZU MILDE sei! Auch auf Straches Facebook Seite gingen die Wogen 

hoch und Strache erlebte ein noch nie dagewesenes Bashing seiner Fans.  

Wer glaubt, daß miesester Postenschacher, Verhöhnen und Verhökern der Wähler durch das "Familienmandat" der Straches damit den Tiefpunkt darstellten, der irrt. 
Aus der "blauen Familie" toppte die FPÖ-nominierte" Ex-Außenministerin Karin Kneissl die Charakterlosigkeit des Hofer-Strache-Deals noch einmal! 
Offenbar, ebenso wie die Straches von Zukunftsängsten geplagt, holte die ehemalige, bedeutungslose Chefdiplomatin der Republik Österreich zum Russland-Bashing aus, mit einer Frechheit und Selbstüberschätzung, die ihresgleichen sucht! 
So berichtet sie in OE24, 
daß Präsident Putin nur eine Hochzeitseinladung bekam, da sie gerade eine übrig hatte, als er ihr über den Weg liefKneissl: "Wir sind auf Putin zugegangen, haben ihm diese gegeben und ich hätte nicht im Geringsten daran gedacht, dass er pünktlich zum 18. Juli, so wie es in der Einladung drinnen stand, zusagen würde für den 18. August. Er hat zugesagt und da habe ich ihn eigentlich nicht ausladen wollen.

Zur Hochzeit selber machte sie einen "Hofknicks" vor Putin und erzählte sonst auch stolz, daß sie mit Lawrow gerne eine Zigarette am Gang raucht. Jetzt ist sie auch wahrscheinlich für das Rauchverbot in Lokalen und besonders mit russischen Ministern. Aus reiner Höflichkeit sagte sie, die Außenministerin Österreichs, dem Präsidenten nicht, daß er bleiben soll wo der Pfeffer wächst, sondern ließ sich von der nicht ernstgemeinten Einladung, die eigene Hochzeitsfeier versauern. 
Was für ein miese, opportunistische Kaste ist die, der österreichischen Politiker! Die herausragend strahlenden Schandflecken der Widerwärtigkeit sind die Blauen!

standard: Man kann über die FPÖ spotten – aber nicht über Philippa Strache

Strache hätte auch einer anderen Arbeit nachgehen oder sich ins Private zurückziehen können, sie engagierte sich jedoch nach ihrer Hochzeit als Tierschützerin und arbeitete im Social-Media-Team ihres Mannes mit. Sie kennt den politischen Betrieb, hat Ideale und ist engagiert: Das sind gute Voraussetzungen für die Arbeit als Parlamentarierin.
Gerne bildet b.com die unterschiedlichen Seiten des Meinungsspektrums ab und das hier sei als Kontrast zur TQMs Berichterstattung gerne gebracht. Dennoch stellt sich eine Frage: welcher anderen (unpolitischen) Arbeit die Dame nachgehen könnte?  Das bleibt der Herr Schmid freilich schuldig! TB

14:40 I TQM: Hat "Der Standard" von der Tagspresse abgeschrieben??? Erst werkte die "Dame" im SPÖ-Parlamentsklub, second hand fiel sie Stronach in die Arme, und third hand geriet sie ins Dritte Lager und dort in die Hände des HC-Man. 
Womit ist sie im Tierschutz aufgefallen??? Vor allem gegen Beißkorbpflicht und im Gekläffe mit Stadträtin Sima über die Listenhunde. 
Was hat sie im Social Media Bereich für das "Rudeltier Heinz" bewirkt? Ultra-peinliche Auftritte und ein Riesentheater um die Geburt des gemeinsamen Kindes, so als ob ein Panda auf einer Raumstation zur Welt käme! 
Wem das ganze abartige Getue rund um "Hendirk" noch immer nicht reicht, der möge sich ins nächste Kaffeehaus setzen um sich gratis im "NEWS" ein 4-Seiten langes Interview mit Philippa hineinzuziehen, welches an Widersprüchen, Plattitüden und Einfältigkeit nicht vermissen läßt! 
Es ist also keine Frage der subjektiven Betrachtungsweise, sondern ein objektiver Befund über die geistige Kapazität der Philippa. Als Retro-Figur einer Am Dam Des -Tante könnte sie unter Youtuberinnen vielleicht ein paar Clearasil-Girls beeindrucken, sich aber mit Ellenbogen an die Spitze des blauen Rudels zu setzen und ein Nationalratsmandat abpressen, weil der "Heinz" auf Ibiza so blöd rübergekommen ist, fällt nur unter Frechheit! Daß sich die FPÖ so etwas bieten läßt, stützt den Befund, wonach dieses schäbige Verhalten eben die Partei-Usancen widerspiegelt. man wird verdobernigt, vermölzert und eben auch philippaisiert. Wos woar de Leistung??? Die FPÖ eine stinkende Selbstbedienungskloake! 

19:15 | Leserkommentar
An TQM. Kann man alles unterschreiben, nur, und ohne Die Strachemannschaft in Schutz zu nehmen:
1. Das ist weder eine neue noch ein alte Erkenntnis, sondern primitive Österreichische Realität, welche schlicht und ergreifend auf 3x  so viele  Politiker und Beamte / Kopf als in dem noch immer brutal überbürokratisierten, Deutschland zum Beispiel, zurückzuführen ist,
2. weder gab es, noch wird es je eine Partei, Politiker und Funktionäre geben, die, in Zeiten einer wahnsinnigen Zentralbankgeldorgie, gegen die gelebte und sogenannte Österreichische „Demokratie“ (da lachen ja die Hühner) opponieren würden, welche den Staat nicht als Luxus-Selbstbedienungsmarkt betrachten und für die die Wähler und Steuerzahler bestenfalls ein notwendiges Übel, Melkkühe, die einem am Arsch gehen oder wenn nicht gar, bedingungslose Sklaven darstellen.
Das Bonzenghetto Österreich umfasst das gesamte Bundesgebiet, samt Kollaborateure aus der 3. und 4. Reihe.
Da sieht man wie die realsozialistische Bescheidenheit in der DDR im Vergleich zur irreal skurrilen Parteiendiktatur Österreichs positiv hervorzuheben ist. Die Waldsiedlung in Bernau bei Berlin war für die vergleichsweise wenigen Mitglieder und Kandidaten des Politbüros des ZK der SED vorbehalten und umfasste eine eineinhalb Quadratkilometer große Wohnsiedlung.
Erst wenn der Enteignungswahnsinn, nämlich das Steuerdiktat für das Mästen unserer aller rot, grün, schwarz, pink, braun, und was weiß ich noch, angehauchten Straches durch das Verrecken des Eurotzes gestoppt ist, kann man hoffen, dass endlich ein schlanker Staat entsteht.
Wär ein schöner Sinnspruch für den Österreichischen Schulterschluss aller im Nationalrat vertretenen Parteien:
STRACHES ALLER COULEURS VEREINIGT EUCH UND UMSCHLINGT EURE MILLIONEN! 

09:06 | Der Musikant (stellvertretend für einige Zuschirften)  TQM von gestern (21:35+07:45)
also...für mein Verständnis sind alle Berufspolitiker so wie in Deinem Text beschriebenen...alles Pöpsche in allen Parteien...alle sind sie reif für "St.Hellena"...aber..im dortigen Steinbruch solln's für ihre Sünden arbeiten....
... und ausgerechnet, jetzt, nachdem wir endlich einmal (für 17 Monate) mit der Regierung zu Recht zufrieden sein konnten. Wer auch immer das Ganze organisisert und durchgezogen hat (b.com verfolgt noch immer 2 konkrete Spuren): er hat ganz Arbeit geleistet! Aus deren Sicht ein Meisterwerk! TB

09:48 I TQM dazu: 
St. Helena hat leider mittlerweile einen Flughafen. Ich empfehle daher Pitcairn, das nicht einmal einen Seehafen hat und auf dem die Nachfahren der "Meuterei auf der Bounty" ein beschaulich-inzestiöses Leben führen. 
Die durchgehende Zufriedenheit des TB teile ich nicht. Außer Raucherzonen und Papa-Monat kam von Strache nichts!!! 
Von Hofer Tempo 140 auf Teilstrecken der Westautobahn. 
Einzig Kickl hatte hinsichtlich der Invasion gute Ansätze, die "BVT-Aktion" war aber gelinde gesagt "unglücklich", das was man daraus machte - nämlich nichts, außer verbrannte Erde - umso mehr! 
Und Schuld an Ibiza haben nur bedingt die Täter, da die Opfer, allen voran der HC-Man einen ungustiösen Striptease hinlegten zu dem ihm keine "Wahrheitsdrogen" zwangen, sondern die sein politisches Verständnis offenlegten!  
Am schlimmsten ist aber, daß die FPÖ selbst diesen Schlag nicht zur Neuausrichtung und Geneseung nutzte, sondern ihre grenzenlose Postengeilheit, Opportunismus und Inhaltsleere demonstriert. Die FPÖ ist reiner ökonomischer Selbstzweck, der den Steuergeldsalär unter ein paar Hanseln aufteilt. Eine Mandatsannahme wird dabei zur Androhung, die finanziell abgegolten werden muß, durch eine innerfamiliäre "Mandatverschiebung". 
Die FPÖ ist keine Partei des politischen Programms und des politischen Willens, sondern die Spielwiese von einigen Protagonisten, die nicht mittellos daheim "herumsitzen" wollen. 
Wie miserabel ist zudem die "Distanzierung" der Kneissl von Putin? Sie richtet für ihre künftige Job-Empfehlung damit die Reputation Österreichs im Ausland hin. Egal, ob es Putin, Merkel, Macron, oder Trump gewesen wäre. Ihr sagenhaftes Fehlverhalten entlarvt Österreich als unzuverlässig und billig. Kein Politiker, außer Duterte begeht einen derartigen undiplomatischen Amoklauf. Eine Schande nicht nur für die FPÖ-nomnierte Ex-Außenministerin, sondern für den UNO-Standort Österreich!

https://bachheimer.com/oesterreich
Antworten
Coup Teil 26: Die Rolle der „unabhängigen“ Medien
Am 14. Juni wandten sich „die“ Chefredakteure österreichischer Medien an die Öffentlichkeit, indem sie so taten, als seien sie unabhängig und müssten dies gegenüber der FPÖ verteidigen. Es dient der Selbstrechtfertigung, aber auch dem Aufrechterhalten von Narrativen nicht nur bei Ibizagate. Natürlich ist es wichtig so zu tun, als sei es eine Sternstunde des Journalismus gewesen, ein paar Minuten von Heinz Christian Strache undJohann Gudenus sozusagen „supernackt“ in einer Falle zu zeigen. Wäre nicht abseits des Mainstream der Ruf laut geworden nach den Hintergründen – und gäbe es keine Rechercherergebnisse -, würden sich die Chefredakteure auschließlich darauf konzentrieren, den bereits bekannten Inhalt zu beklagen. Sie weichen aber bis dato erfolgreich der Frage aus, warum bislang identifizierte Beteiligte, allen voran ein Anwalt, der einmal Konzipient bei Gabriel Lansky war, in eine wahrlich staatstragende Causa involviert sind. Es geht eben darum, Puzzleteile nicht zusammenzufügen und nicht herauszufinden, wer hinter den Aufnahmen 2017 und deren Einsatz 2019 steckt. 

Die Medien schreiben nun in Verteidigung ihrer Deutungshoheit: „Die Chefredakteurinnen und Chefredakteure der österreichischen Zeitungen und Magazine sowie der Nachrichtenagentur APA warnen nach der ‚Ibiza-Affäre‘ um den ehemaligen Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache die Politik vor Zu- und Übergriffen auf Medien und veröffentlichen in ihren Medien eine gemeinsame Erklärung“, die damit beginnt: „Vor vier Wochen veröffentlichten die ‚Süddeutsche Zeitung‘ und ‚Der Spiegel‘ das sogenannte Ibiza-Video. Seither haben sich die Ereignisse überstürzt. Eine Übergangsregierung führt das Land und die Ursache für den Sturz der Regierung ist fast in Vergessenheit geraten. Die Suche nach den Urhebern, so wichtig sie ist, überdeckt die demokratiegefährdenden Aussagen, die das Video dokumentiert.“ Sie selbst wollen, dass dies „in Vergessenheit“ gerät, behaupten aber, so verhalte es sich bezüglich Straches Ansagen. Und sie haben mit einem Videozusammenschnitt, den die Betroffenen selbst nicht vorab sehen konnten, zum Sturz einer Regierung beigetragen..........

weiterlesen →
Antworten
Coup Teil 27: Ibiza und Sebastian Kurz

Es war zu erwarten, dass „Altkanzler“ Sebastian Kurz mit dem Ibiza-Video in Verbindung gebracht wird; dies nicht zuletzt wegen Äußerungen der Kerns am Wochenende. Tatsächlich erhielt die ÖVP am Freitag Mail-Screenshots, die Konversation zwischen Kurz und Ex-Minister Gernot Blümel abbilden sollten. Ein Medium war so fair, die ÖVP zu informieren; der „journalistischen Sorgfaltspflicht nachzukommen“ wie es Kurz nannte. Inzwischen ist bekannt, dass es sich nicht wie zuerst vermutet um den „Falter“ handelt, dessen Redakteurin Barbara Toth mit den Kerns befreundet und Reinhold Mitterlehners Co-Autorin bei „Haltung“ ist. Einen Monat nach Ibizagate wäre man wohl mit purer Überrumpelung nicht so leicht durchgekommen; so aber hinterließ die ÖVP-Reaktion einen zwiespältigen Eindruck, was vielleicht auch daran liegt, dass die Mails via EU-Infothek kamen. Denn auf den ersten Blick kann man einen Ibiza-Konnex leicht entkräften, wenn es auf den ersten Blick als Fälschung enttarnt werden kann. Doch es ist zum einen Wahlkampf und zum anderen hat die ÖVP nur Screenshot von einigen wenigen Mails, kann diese also nicht vollständig überprüfen lassen. Zum anderen hütet sie sich, Inhalte zu veröffentlichen, die ihr untergejubelt werden. Das kann man zwar gut nachvollziehen, zugleich heizt es Spekulationen umso mehr an. Kurz wollte wohl vermeiden, dass es sich wie mit Zahnpasta verhält, die man nicht mehr in die Tube zurückdrücken kann. Natürlich ist dieser Effekt dennoch eingetreten, wengleich in geringerem Ausmaß, was für zahlreiche Postings auf Social Media reicht (inklusive Fake-Accounts von Agents Provocateurs und Vermutungen über die Nutzung eines VPN-Tunnels).

Es bringt wenig, sich darüber auszulassen, was wir alles nicht wissen, da bekanntgegebene Fakten für sich höchst aufschlussreich sind. Andere mag es amüsieren, dass die ÖVP von einer seit 2009 nicht mehr aktiv genutzten Kurz-Mailadresse spricht und u.a. auf ein falsches Datum (Montag, der 27. Februar 2018) und eine falsche Zeitzone (Pacific Standard Time) verweist. Die UTC-8 gilt an der Westküste der USA und wird in der den Medien gezeigten Mail falsch angezeigt als 11.04:05 (statt 11:04:05); solche Angaben werden jedoch automatisch generiert, es sei denn, man täuscht Mailversand nur vor. 11:04:05 UTC-8 entspricht 20:04:05 unserer Zeit. Außerdem wurde das Verschlüsselungsprotokoll TLS angegeben, das die ÖVP erst seit 2019 verwendet. Es ist eine IP-Adresse im Spiel, die nicht auf wien.oevp.at registriert ist, wie man bei ÖVP-interner Kommunikation annehmen müsste. Die IP-Adresse 92.151.182.1 ist bei hosteurope.de registriert wie 92.151.182.37, eine VP-Seite. Man denkt automatisch an den Ibizagate-Anwalt Ramin Mirfakhrai, der diverse Seiten via vautron.de angemeldet hat und auf schwarzliste.at und -com Mailserver verwendet. Da es um mehrere Mails geht, macht es wohl wenig Sinn, über 11.04:05 als 11. April bzw. 20. April (unsere Zeitzone) zu spekulieren. Der erste öffentliche Hinweis auf Ibizagate bekam bekanntlich am 13. April via Jan Böhmermann.

weiterlesen →
Antworten
eu-infothek: Ibiza-Gate: Pressestimmen zum Mail-Problem der ÖVP
EU-Infothek würde sich freuen, wenn OE24 TV in naher Zukunft, Wolfgang oder Niki Fellner, in den nächsten Tagen die wahren Hintergründe über die ÖVP Mails bringt, vielleicht in einem neuen Interview.

Wie sehr sich die EU-Infothek auf dem falsch Dampfer befindet, kann man sich nicht vorstellen. Oder könnte es sein, dass die als Rauchbomberl die Ibiza-Bühne betreten haben? Die schwindende Bedeutung ihrer Seite in den letzten Tagen aber auch das Vaporisieren der Kronzeugen-Glaubwürdigkeit, die sie präsentiert haben, haben den "Herrn Professor" wohl dazu bewogen, sich selbst bei oe24 einzuladen! Peinlich, wie es nur in Wien geschen kann. 
Herrn Klenks Behauptung, dass Frau Toth's Tweet (Näheres finden Sie hier) nur eine hypothetische Darstellung, wie es verlaufen hätte können war, braucht man wohl nicht zu diskutieren!
Reinhard Fendrich hatte Recht: es gibt auf der ganzen Welt ned so viel Senf, wie es in Wien Würschtln gibt! TB


https://bachheimer.com/oesterreich
Antworten
nzz: In Österreichs Politik grassiert die grosse Verantwortungslosigkeit

".... Aber der österreichische Staat ist bereits zu gross: Die Staatsausgabenquote liegt mit knapp 42% der Wirtschaftsleistung ähnlich hoch wie in Italien. Und die Politik greift viel zu stark in die Wirtschaft und in das Leben der Bürger ein. Das räumen hinter vorgehaltener Hand sogar sozialdemokratische Urgesteine ein. Es ist zum Beispiel bezeichnend, dass jetzt eine ganz grosse Koalition von ÖVP, SPÖ und FPÖ dem Taxi-Konkurrenten Uber die Geschäftsgrundlage entziehen will. Marktwirtschaftlichen Wettbewerb hält man in Österreich einfach für einen Störfaktor.
Die Freunde des «freien Spiels der Kräfte» liegen deshalb falsch. Parlamentarier können eben nicht verantwortungsvoll mit Steuergeldern umgehen. Zu gross ist die Versuchung, mit dem «fremden Geld» der Bürger in wechselnden Tauschgeschäften die Partikularinteressen der jeweils eigenen Wählerschaft zu bedienen. Die Österreicherinnen und Österreicher haben damit schon mehrfach schlechte Erfahrungen gemacht, vor allem kurz vor Wahlen. "
Antworten
Ibiza-Gate – Das Zentrum für politische Schönheit

Das Zentrum für politische Schönheit (ZPS) ist in Zusammenhang mit den Ibiza Video ins Gerede gekommen. EU-Infothek hat eine Desk Research über den Verein durchgeführt und stellt diese den Lesern zur Verfügung.

Zentrum für politische Schönheit – Desk Research (pdf)

(sollte man schon gelesen haben)
Antworten
Coup Teil 28: Mit Ibizagate zum SPÖ-Wahlsieg?

Warum kündigt Pamela Rendi-Wagner selbstbewusst an, dass sie Kanzlerin werden will? Und warum posten SPÖ-Funktionäre seit einigen Tagen auf Twitter, dass dieses Ziel erreichbar ist? Immerhin liegt die SPÖ in Umfragen weit hinter der ÖVP, manchmal auch knapp hinter der FPÖ. Doch als erster Schritt wurde die notwendige Bedingung vorgezogener Wahlen geschaffen, bei denen als zweiter Schritt das berühmte Ibiza-Video nochmals eine wichtige Rolle spielt. Es soll natürlich beweisen, dass mit der FPÖ kein Staat zu machen ist, die der SPÖ seit Jahren Wählerstimmen abnimmt. Und es soll mit der ÖVP in Verbindung gebracht werden, die sich an den Wahlkampf 2006 erinnert sieht. Über dessen Innensicht könnte uns Ex-SPÖ-Wahlkampfleiter Norbert Darabos einiges erzählen, stünde er nicht seit dieser Begegnung mit dem Mossad-Agenten Tal Silberstein unter Druck. Und dies so sehr, dass er auch als aus der Landesregierung verdrängter Ex-Politiker seinen Facebook-Account nicht nutzen darf, und natürlich zu allem schweigt. Sicher war die ÖVP 2006 allzu siegessicher und verkaufte Bundeskanzler Wolfgang Schüssel mit Slogans wie „Weil er’s kann“. Es war für die SPÖ dann ein sehr knapper Sieg, der jedoch damit einherging, dass die ÖVP große Verluste eingefahren hatte. Tatsächlich verlor die SPÖ 128.153 Stimmen, die ÖVP aber 460.340, was uns an das Motto von Beratern wie Silberstein (oder auch Stanley Greenberg) erinnert, dass man gewinnt, wenn die eigenen Verluste geringer sind als die des Gegners. 

2017 wurde auf Tal Silberstein bei der bolivianischen Präsidentenwahl 2002 (sieheDoku und dann Spiefilm „Our Brand is Crisis„) verwiesen mit diesem O-Ton: „Wir müssen Negativkampagnen gegen ihn starten. Wir müssen ihn von einem sauberen in einen schmutzigen Kandidaten verwandeln. Das ist unsere Aufgabe. Ich hatte eine Diskussion mit Sánchez zu diesem Thema – sehr persönlich. Er hat einige Dinge über ihn. Er wird das außerhalb der Parteien machen. Ich habe ihm gesagt: Alles, was du tust, darf in keiner Weise mit uns in Verbindung gebracht werden.“ Das kommt uns natürlich bekannt vor, doch wir sollten uns auch fragen, was 2006 alles (zum Glück) nicht realisiert wurde, wenn tatsächlich Eingesetztes wie 2017 für nachhaltig böses Blut sorgte. Heute scheint es keinerlei Schranken mehr zu geben, was auch deshalb naheliegend ist, weil Pamela Rendi-Wagner fremdbestimmt und merkwürdig präsentiert wird. Sie sagt zwar, dass sie die erste gewählte Kanzlerin werden möchte, doch von ihrer Pressekonferenz am 18. Juni gibt es kein Video. Mit „Türkis-Blau wird sich noch wundern!“ zitiert sie die „Krone„, die Beiträge sonst ganz gerne mit Clips illustriert. Dafür sieht man sie neben Wahlkampfleiter Christian Deutsch, der ihr Posieren mit Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda ersetzt. Mit Ibizagate entfernte man zuerst die Spitze der FPÖ, brachte dann die Koalition zu Fall und nimmt nun Sebastian Kurz ins Visier.

weiterlesen →
Antworten
Coup Teil 29: Doskozil gegen die SPÖ

Ibizagate scheint der SPÖ zu nützen, doch zugleich gibt es wieder einmal einen Rundumschlag von Hans Peter Doskozil. Es wirkt auf den ersten Blick kontraproduktiv,  kann aber auch bedeuten, dass man sich auf eine SPÖ-ÖVP-Koalition einstellt – in genau dieser Reihenfolge. Zwar ist die SPÖ (noch) weit entfernt von einem Wahlsieg im Herbst doch immerhin rutscht Sebastian Kurz im Vertrauensindex nach unten. Außerdem sind großzügige Spenden an die ÖVPderzeit das Thema – man kann es plakativ auf „gekaufte Politik“ reduzieren und sich selbst als angeblich sauberen Gegensatz darstellen. Es ist in der Tat ein weites Feld, wenn wir z.B. daran denken, dass sich Alfred Noll ein Pilz-Mandat um 100.000 Euro kaufte oder der Pilzsche Bildungsverein 2018 eine einzige Veranstaltungdurchführte. Oder darn, dass die NEOS von Hans Peter Haselsteiner und dem Silberstein-Freund Zoltan Aczel unterstützt und von Tal Silberstein gratis „beraten“ wurden. Und dass man bis heute nicht genau weiß, was die SPÖ externe „Beratung“ a la Silberstein und Stanley Greenberg kostete. Es geht immer auch um parteinahe Vereine und darum, dass nicht alle Wahlkampfausgaben eingerechnet werden. Was jedoch Doskozil betrifft, so ätzt er gegen Ex-Parteichef Christian Kern und meint, die SPÖ soll nach der Wahl mit der ÖVP kooperieren (Kern wünscht sich eine „Van der Bellen-Mehrheit“)..

Weil Kern süffisant meinte, „hoch gewinnt die SPÖ das (die Wahl) nimmer“, fühlt sich Doskozil berufen, ihm eine Lektion zu erteilen: „‚Da sieht man auch die Größe eines Menschen. Ich weiß schon, dass das aus meinem Mund komisch klingen mag, weil ich hab nie ein inniges Verhältnis zu Christian Kern gehabt, aber diese internen Reibereien in der SPÖ sind aus meiner Sicht ab dem Zeitpunkt zutage getreten, wie Christian Kern die Partei übernommen hat und die Ära Faymann mit einem Pfeifkonzert am 1. Mai beendet wurde. Da sind Tabus gebrochen worden, und manche glauben jetzt, es sei State of the art, so miteinander umzugehen.‘ Es sei einer der größten Sündenfälle der Sozialdemokratie der letzten Jahre, einen Obmannwechsel so herbeizuführen: ‚Silberstein und andere Dinge haben nicht unbedingt zum Erfolg bei der vergangenen Wahl beigetragen, auch beim Abgang Kerns war sehr viel Luft nach oben. Er würde uns jetzt am besten helfen und unterstützen, wenn er zum Zustand und zur Zukunft der SPÖ einfach nichts mehr sagen würde.'“ Doskozil blendet vollkommen aus, dass er mehr als nur ein Tabugebrochen hat, als er 2016 einen Pakt mit dem Agenten Peter Pilz einging, der sich gegen Airbus und Ex-Minister Norbert Darabos richtete......

weiter > https://alexandrabader.wordpress.com/201...-die-spoe/
Antworten
Coup Teil 30: Ibiza und die Ukraine-Connection

Wir konnten in den letzten Tagen beobachten, wie der Verdacht langsam auf Sebastian Kurz und sein Umfeld gelenkt wurde, zumindest was den Einsatz des Videos betrifft. Es geht in Mails, deren Echtheit die ÖVP letzte Woche bestritten hatte, u.a. um „mehrstündiges Videomaterial“, von dem am 27. Februar 2018 die Rede gewesen sein soll. Erwartungsgemäß wird es via EU-Infothek ins Spiel gebracht, und dem Drehbuch zufolge kommt auch ein u.a. in Israel ausgebildeter Cybersercuritymann vor, der im Juli 2017 auf Ibiza war. Der Spin sieht vor, dass die Aufnahmen dann von einer Adresse abgeholt wurden, an der wir auch die Agentur für Modernisierung der Ukraine in Wien-Innere Stadt finden. Dies verweist auf den Förderer von Sebastian Kurz, Michael Spindelegger...........

https://alexandrabader.wordpress.com/201...onnection/

Die Recherche die Frau Bader hier macht, ist excellent und minutiös aufgearbeitet. Während andere (wahrscheinlich absichtlich) "im Dunkeln" tappen, nähert sie sich schrittweise und mit großer Geduld der Aufklärung an. TB
https://bachheimer.com/oesterreich
Antworten
Coup Teil 31: Die Handschrift Tal Silbersteins

Zur Suche nach den Auftraggebern von Ibizagate gehört auch der Blick auf diverse Nutznießer. Unter ihnen ist besonders Landeshauptmann Hans Peter Doskozil ausgesprochen perfide, nicht nur, weil er Pamela Rendi-Wagner permanent in Frage stellt. Er hat die ungeheure Chuzpe, sich als arm und bedroht hinzustellen – dabei deckt er Drohungen gegen andere, weil er von diesen profitiert. Es ist kein Zufall, dass eigentlich er 2017 von Tal Silberstein gepusht wurde und nicht Christian Kern und nun das Gleiche mit Rendi-Wagner passiert: „Arbeitet Tal Silberstein diesmal für die politische Konkurrenz in der SPÖ? Das ist man fast gezwungen zu glauben, wenn man die am letzten Freitag im Burgenland stattgefundene Wahlkampfveranstaltung der glücklosen SPÖ-Parteivorsitzenden Pamela Rendi-Wagner gemeinsam mit ihrem innerparteilichen Konkurrenten, Landeshauptmann Peter Doskozil, via Internet mitverfolgte. Rendi-Wagner trat in Konkurrenz zu Doskozil, indem sie ihm ein ‚Wett-Hemdenbügeln‘ lieferte. Sich als Sozialdemokratin und Frauenpolitikerin so darstellen zu lassen, da müssen fremde Mächte im Hintergrund stehen. Und oh Wunder, Rendi-Wagner gewann diesen ganz und gar unpolitischen Wettbewerb gegen Doskozil sogar.“

Doskozils Brot und (Geburtstags-)spiele sind auch bezeichnend (peinlich), ebenso wie vermeintliche Drohungen von einem ihm unbekannten Mann. Diesem wurde dann auch die Cobra ins Haus geschickt und er sitzt in U-Haft – also ganz so, wie Doskozil es vor ein paar Monaten angekündigt hat von wegen „Sicherungshaft“ für „Gefährder“ (auf sich selbst hat er dabei vergessen).  Bloß seltsam, dass Doskozils Statements und die gesamte Berichterstattung sehr nach Polizeijargon und überall gleich klingen. Wir wissen nicht einmal, wo der Mann, der gar nicht weiss, wer Doskozil ist, den er „auf’d Seitn raman“ will, zur Telefonnummer seiner Verwandten kam, denn im Telefonbuch steht niemand mehr.  Weil „Doskozil in Gefahr“ samt Familie eine Tarngeschichte ist, um echten Druck auf Ex-Minister Norbert Darabos zu verbergen, ist alles möglich. Es wirkt auf den ersten Blick seltsam, zumal man bedenken muss, dass es auch posthypnotische Suggestion gibt (ein Instrument von Geheimdiensten). In deren Bann tun Menschen Dinge, die sich aktiv nicht machen bzw. sagen würden und derer sie sich auch nicht voll bewusst sind; jedoch ohne dass große Überwindung erforderlich ist. Nun wird wegen „schwerer Nötigung“ ermittelt, also genau wegen jener Bestimmung, die u.a. gegenüber Darabos folgenlos verletzt wird (auch mir gegenüber, weil ich berichte). Es ist in dreifacher Hinsicht „Haltet den Dieb“: wegen Drohung (Nötigung), wegen Ermittlungen der Polizei und jenen der Justiz, da in allen Bereichen etwas wegen Darabos unternommen werden muss, aber (noch) nicht wird.......

weiterlesen →
Antworten


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 7 Gast/Gäste