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Österreich 2019 - Entwicklungen, Affären, Regierungskoalition
#11
Kultur | kulturMontag
Böhmermann rechnet in einer Ausstellung mit Österreich ab

Satiriker Jan Böhmermann hat es jetzt auf die Bildende Kunst abgesehen, seine Ausstellung „Deuscthland#ASNCHLUSS#Östereich“ feierte Premiere in Graz.
https://tvthek.orf.at/profile/kulturMont...b/14491090

Richard Schmitt‏ @RichardSchmitt2 22 Std.Vor 22 Stunden
Wir Österreicher wären also "acht Millionen Debile" - der kleine spießige Clown aus Deutschland hat im @ORF wieder eine Plattform zur Österreich-Beschimpfung gefunden. Und der ORF-Redakteur lächelt dazu:
 
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#12
Die letzten Tage der SPÖ
Gegen Ende des EU-Wahlkampfes sorgte die SPÖ-Kandidatin Julia Herr für Aufregung, weil sie die alljährliche Befreiungsfeier im KZ Mauthausen für Agitation benutzte, wie ihr Kritiker vorwerfen. Andere verteidigen ihr Verhalten natürlich, doch auch das geht an der Frage vorbei, ob sich nicht ein Muster hinter ihrem Verhalten und dem anderer verbirgt. Zwar hielt die Sozialistische Jugend Zettel mit „FPÖ-Einzelfällen“ hoch und ihre Anführerin Herr postierte sich neben Bundeskanzler Sebastian Kurz, doch es erinnert an Angriffe auf einen anderen Kanzler vor drei Jahren, nämlich Werner Faymann. Die Bühne war da nicht die größte KZ-Befreiungsfeier, sondern der Maiaufmarsch der SPÖ in Wien. Auch wenn Volkshilfe-Generalsekretär Erich Fenninger die Regierung (am 1. Mai) als“Oaschmenschen“ beschimpft, kommt es bekannt vor, weil er ähnlich fanatisch auch gegen die Regierung Faymann agitierte. Die SPÖ hat keine Krisenkommunikation, auch das PKK-Anhänger am 1.Mai oder Julia Herrs Plädoyer für Enteignungen oder das „Gabalier-Verbot“ betrifft. Man kann jede Debatte wieder einfangen, indem man z.B. auf die historische Rolle der Sozialdemokratie verweist – wenn man es kann und dazu noch persönlichen Bezug hat. 

Dieser ist aber bei Parteichefin Pamela Rendi-Wagner und Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda schwer vorstellbar, doch auch von professionellem Management kann wohl keine Rede sein. Deshalb geht auch unter, dass in der Twitterblase, die ein Spiegelbild der Deutungshoheit im Mainstream ist, wo die SPÖ bislang stets begünstigt wurde, längst immer mehr Menschen kontern. Umso hölzerner wirken dann die Postings von Funktionären bzw. die im Namen von Pamela Rendi und Co. von Kommunikationsabteilungen verfassten Tweets. Bereits 2016 erschienen viele Akteure wie weggedriftet, was nie angegangen, sondern stets übersehen wurde; mit dem logischen Resultat, dass dies den Wahlkampf nun zusätzlich belastet. Gerade um den Gedenktag in Mauthausen wird aber deutlich, welche Prozesse psychisch ablaufen. Andere Menschen unterscheiden zwischen ihrer Beschäftigung mit unserer unrühmlichen Geschichte und ihrem Verhalten in der Gegenwart. Sie sehen ihre Verantwortung darin, integer zu sein, gegen Unrecht aufzustehen und andere nach Möglichkeit zu unterstützen, denen übel mitgespielt wird. Mit “Nazis“ haben sie allenfalls dann zu tun, wenn sie mal in einem Kellerüber einen stolpern, sie betrachten sich jedoch nicht als „Nazijäger“ („Kein Fußbreit dem Faschismus!“).....

https://alexandrabader.wordpress.com/201...-der-spoe/
 
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#13
Wenn Journalisten Geheimdienst spielen

Bis in die New York Times hätten es Berichte über die Regierung und das BVT geschaffft, jubelte die Twitteria, und gerade begannen auch Geschichten über Querelen beim Abwehramt. Erfreut konnte sich dann die wahlkämpfende SPÖ auf die NYT beziehen und es war auch Wasser auf den Mühlen jener Journalisten, welche die Pressefreiheit in Gefahr sehen, weil sich die meisten Leute nicht von Jan Böhmermann beschimpfen lassen wollen. Tatsächlich aber konnten selbständig denkende Menschen hier sehr gut sehen, wie ein Spin aufgebaut wird und sich alle aufeinander beziehen und gegenseitig bestätigen. Wer nicht ins Narrativ passt, wird nicht mehr eingeladen, nicht zitiert, erhält weder Lob noch Preise und wird allerhöchstens gebasht. Dieser Matrix waren Denkende bislang meist alleine ausgeliefert, vernetzen sich aber zusehends besser. Man muss sich der Mockingbirdrolle von Journalisten bewusst sein, d.h. wir sollen ihnen nachplappern, statt unser eigenes Urteil zu bilden. Es geht gar nicht, sich zu fragen, worauf es hinausläuft, die FPÖ ständig als „Sicherheitrisiko“ zu bezeichnen und dabei auf die beiden Ressort Innen- und Verteidigungsministerium hinzuwiesen. Was den Verfassungsschutz betrifft, gibt es immer wieder Anlass zu Debatten;  bei den Bundesheergeheimdiensten wird gerade eine Front eröffnet. Es soll auch mit Screenshots von Twitter nachvollziehbar gemacht werden, wie die Agenda gesetzt wird. Auf Facebook finden solche Diskussionen ebenfalls statt, jedoch nicht in dieser komprimierten und übersichtlichen Form.

Offenbar haben Gruselgeschichten über BVT, Abwehramt und die beiden Sicherheitsminister Herbert Kickl und Mario Kunasek nicht mehr den gewünschten Effekt, sodass die „Standard“-Karawane weiterzog zu einer Studie, die FPÖ-EU-Spitzenkandidat Harald Vilimsky mit Steuergeld bei Parteifreunden in Auftrag gab. Das kann wirklich verwerflich sein oder aber der blasse SPÖ-Frontmann Andreas Schieder braucht Unterstützung, um am 26. Mai vor Vilimsky zu liegen. Aufgeregte Journalisten weise ich gerne auf das Steuergeld hin, das Ex-Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil für seine Kampagne gegen Airbus (cui bono?) verbraten hat, was nur ich intensiv beleuchtete. Das Problem ist immer das Messen mit zweierlei Maß, das auch substantielle und notwendige Kritik eben z.B an Kickl verunmöglicht, weil dann niemand mehr zuhören will. „Maß“ ist im Grunde ein falsches Wort, weil Wesentliches nicht vorkommt oder nur verzerrt dargestellt wird; es hat eben nichts mit mehr und weniger im Focus zu tun. Das „isolierte“ BVT wird integren Politikern und echten Journalisten bekannt vorkommen, da man immer so vorgeht und sich viele Menschen schlicht danach richten, wenn anderen dieses Etikettverpasst wird.....

weiter > https://alexandrabader.wordpress.com/201...t-spielen/
 
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#14
(nereus, du erlaubst?)

Kopftuchverbot in Österreich.

verfasst von nereus, 16.05.2019, 12:49

Wer dient wem?Die Regierung in Österreich hat ein Kopftuchverbot erlassen.Österreichs Parlament hat einem Kopftuchverbot für Grundschulkinder zugestimmt. Die Regierung stellte klar, dass sich das Gesetz nur gegen das islamische Kopftuch richtet – und nicht gegen die jüdische Kippa und die Patka der Sikhs. 
Quelle: https://www.welt.de/politik/ausland/arti...ossen.html
Kopftuch geht gar nicht, aber Kippa und Patka gehen sehr wohl.Das ist interessant.Die Patka ist eine Art Mütze und ist für Kinder.Die Erwachsenen tragen dagegen den Dastar.Aber diese Kopfbedeckungen sind eindeutig religiöse Bekenntnisse – die Kippa sowieso.Der bildungspolitische Sprecher der FPÖ, Wendelin Mölzer, sagte, mit dem Kopftuchverbot solle ein Signal gegen den politischen Islam gesetzt werden. Der ÖVP-Abgeordnete Rudolf Taschner sagte, es gehe darum, muslimische Mädchen von einer „Unterwerfung“ zu befreien. Die Opposition stimmte fast geschlossen gegen das Kopftuchverbot und warf der Regierung vor, es gehe ihr nur um Schlagzeilen und nicht um das Kindeswohl. Da hat die Opposition diesmal recht.Warum dürfen Muslima ihre Kopfbedeckung nicht tragen – im Gegensatz zur Burka, wo oftmals die Identität der Person verborgen bleibt – wenn jedoch anderen Religionen so etwas nicht verwehrt wird?Übrigens, das viel schärfere religiöse Zwangsbekenntnis – die Beschneidung, da überwiegend im Kleinkindalter – wird nur von entsprechender Stelle kritisiert, wenn es um Frauen geht.Warum ist das so?
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=487280
 
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#15
orf-watch: ORF1 im Quotenloch
".... Quotenhighlight des Tages mit 8 Prozent Marktanteil und durchschnittlich 219.000 Sehern ist der amerikanische Science-Fiction „Edge of Tomorrow“. Nur noch in der Primetime liegen die ORF Zahlen knapp im dreistelligen Tausenderbereich, meist weit entfernt von der 200.000er-Grenze. Den ZiB-Flash um 21.59 Uhr sahen zumindest 154.000 Menschen. Außerhalb dieses rund drei Stunden langen Zeitfensters sendet ORF1 mehr oder weniger unter Ausschluss der Öffentlichkeit. "

Herrlich! Weiter so! Freu mich schon auf die Schlagzeile: Sensation! ORF fand seinen verschollen geglaubten Seher, es war ein TV-Gerät ohne Senderwahlmöglichkeit auf der Patienten-Toilette eines Gastroenterologen. Der Arzt hatte sich auf die Behandlung von Obstipation spezialisiert. HP

https://bachheimer.com/medien-und-propaganda
 
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#16
Österreich

FPÖ-Chef stellte gegen Wahlkampfhilfe Staatsaufträge in Aussicht

Auf heimlich aufgenommenen Videos von 2017 versprach Österreichs heutiger Vizekanzler Heinz-Christian Strache nach Informationen von SPIEGEL und SZ einer vermeintlichen Investorin aus Russland öffentliche Aufträge - wenn sie der rechtspopulistischen FPÖ zum Wahlerfolg verhelfe......

https://www.spiegel.de/politik/ausland/h...68059.html

SPON mit Video: FPÖ-Chef stellte gegen Wahlkampfhilfe Staatsaufträge in Aussicht
Der österreichische Vizekanzler und Vorsitzende der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), Heinz-Christian Strache, hat sich vor der letzten Nationalratswahl bereit gezeigt, als Gegenleistung für Unterstützung im Wahlkampf öffentliche Aufträge zu vergeben. Dies geht aus heimlich erstellten Videoaufnahmen hervor, die dem SPIEGEL und der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) zugespielt wurden.
Sie dokumentieren ein Treffen Straches und seines Vertrauten, dem heutigen FPÖ-Fraktionsvorsitzenden Johann Gudenus, im Juli 2017 auf Ibiza mit der angeblichen Nichte eines russischen Oligarchen. Die Frau gab an, rund eine Viertelmilliarde Euro in Österreich investieren zu wollen, und deutete mehrmals an, dass es sich dabei um Schwarzgeld handeln könnte. Trotzdem blieben Strache und Gudenus gut sechs Stunden lang bei dem Treffen sitzen und diskutierten über Anlagemöglichkeiten in Österreich. Das Treffen war offensichtlich als Falle für die FPÖ-Politiker organisiert worden.
Ein Szenario, das die Runde auslotete, war die damals vermeintlich angedachte Übernahme der "Kronen Zeitung" durch die Frau. "Wenn sie die Kronen Zeitung übernimmt drei Wochen vor der Wahl und uns zum Platz eins bringt, dann können wir über alles reden", sagte Strache der Frau laut den Videoaufnahmen. Konkret stellte der FPÖ-Chef ihr öffentliche Aufträge im Straßenbau in Aussicht, wenn sie der FPÖ zum Erfolg verhelfe: "Dann soll sie eine Firma wie die Strabag gründen. Alle staatlichen Aufträge, die jetzt die Strabag kriegt, kriegt sie dann." Weiter sagte er: "Das Erste in einer Regierungsbeteiligung, was ich heute zusagen kann: Der Haselsteiner kriegt keine Aufträge mehr!" Gemeint ist Hans Peter Haselsteiner, der langjährige Vorstandsvorsitzende und Miteigentümer des Baukonzerns Strabag.
Außerdem offenbarten Strache und Gudenus bei dem Treffen ein womöglich illegales System der Parteifinanzierung, das die FPÖ etabliert haben könnte. "Es gibt ein paar sehr Vermögende. Die zahlen zwischen 500.000 und anderthalb bis zwei Millionen", sagte Strache laut den Videoaufnahmen. Das Geld fließe aber nicht an die FPÖ, sondern an einen Verein. "Der Verein ist gemeinnützig, der hat auch nichts mit der Partei zu tun. Dadurch hast du keine Meldungen an den Rechnungshof." Strache und Gudenus nennen auf dem Video mehrere Namen angeblicher Großspender, die bereits bezahlt oder zumindest eine Zusage gegeben hätten. Diese dementierten auf Anfrage von "Süddeutscher Zeitung" und SPIEGEL, direkt oder indirekt an die FPÖ gespendet zu haben.
Die beiden Politiker räumten die Zusammenkunft in der Villa auf Ibiza auf Anfrage ein. Es sei "ein rein privates" Treffen in "lockerer, ungezwungener und feuchtfröhlicher Urlaubsatmosphäre" gewesen, teilte Strache schriftlich mit. "Auf die relevanten gesetzlichen Bestimmungen und die Notwendigkeit der Einhaltung der österreichischen Rechtsordnung wurde von mir in diesem Gespräch bei allen Themen mehrmals hingewiesen." Das gelte auch für "allenfalls in Aussicht gestellte Parteispenden bzw. Spenden an gemeinnützige Vereine im Sinne der jeweiligen Vereinsstatuten". Strache ergänzt, er oder die FPÖ hätten "niemals irgendwelche Vorteile" von diesen Personen erhalten oder gewährt. "Im Übrigen", schrieb Strache, "gab es neben dem Umstand, dass viel Alkohol im Laufe des Abends gereicht wurde, auch eine hohe Sprachbarriere".
Die wichtigsten Fragen zum #StracheVideo:
Was zeigen die Video-Aufnahmen?
Die Aufnahmen zeigen ein Treffen in einer Villa auf Ibiza, das am Abend des 24. Juli 2017 stattgefunden hat. Teilgenommen haben den Videos zufolge: Heinz-Christian Strache, Johann Gudenus, dessen Ehefrau sowie ein weiterer Mann, der Deutsch spricht, und eine Frau, die auf dem Video vor allem Russisch und Englisch spricht. Die Frau behauptet, eine reiche Russin zu sein, und will auch die lettische Staatsangehörigkeit besitzen. In Österreich wolle sie große Summen Geld fragwürdiger Herkunft investieren. Sie und ihr männlicher Begleiter stellen in Aussicht, 50 Prozent der österreichischen "Kronen Zeitung" kaufen zu wollen, was der FPÖ nutzen könnte. Dafür allerdings erwarten sie von Strache und Gudenus eine Gegenleistung.
Sehen Sie hier kommentierte Ausschnitte aus dem Video.
Wie haben Strache und Gudenus reagiert?
Zunächst einmal brechen die beiden Politiker das Gespräch nicht ab, mehr als sechs Stunden lang diskutieren sie verschiedene Optionen. Beide betonen wiederholt, dass sie nichts Illegales tun werden, gleichzeitig werden der Frau verschiedene Möglichkeiten für ihr Investment dargelegt, die mindestens fragwürdig, womöglich auch illegal sind. Zu einer konkreten Absprache kommt es bis zum Ende des mehrstündigen Treffens nicht.
Welche möglichen Gegenleistungen werden besprochen?
Strache erklärt unter anderem, dass die österreichische Baufirma Strabag im Falle einer FPÖ-Regierungsbeteiligung keine öffentlichen Aufträge mehr bekommen solle. Stattdessen könnte der Zuschlag an eine noch nicht gegründete Firma der angeblichen Russin gehen.
Strache erwähnt zudem eine fragwürdige Form der Parteispende - über einen gemeinnützigen Verein. Damit könne man die Meldungspflicht beim Rechnungshof umgehen. Parteispenden müssen in Österreich ab 50.000 Euro gemeldet werden. Spenden von Ausländern dürfen nur bis zu einer Höhe von 2641 Euro angenommen werden. Strache ermuntert die angeblich Russin, auch sie könne ja Geld auf diesem Weg spenden. Schließlich werden auch andere Optionen besprochen, etwa Staatsaufträge mit "Überpreis", also offenbar mit einem Aufschlag zu Lasten des Steuerzahlers.
Wie haben Strache und Gudenus auf die Recherchen reagiert?
SPIEGEL und "Süddeutsche Zeitung" haben Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus am 15. Mai angeschrieben und die Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben. Die beiden Politiker antworteten schriftlich über WhatsApp und räumten die Zusammenkunft in der Villa auf Ibiza ein. Es sei "ein rein privates" Treffen in "lockerer, ungezwungener und feuchtfröhlicher Urlaubsatmosphäre" gewesen, teilte Strache mit. "Auf die relevanten gesetzlichen Bestimmungen und die Notwendigkeit der Einhaltung der österreichischen Rechtsordnung wurde von mir in diesem Gespräch bei allen Themen mehrmals hingewiesen." Das gelte auch für "allenfalls in Aussicht gestellte Parteispenden bzw. Spenden an gemeinnützige Vereine im Sinne der jeweiligen Vereinsstatuten". Strache ergänzt, er oder die FPÖ hätten "niemals irgendwelche Vorteile" von diesen Personen erhalten oder gewährt. Fast wortgleich äußert sich Johann Gudenus.
Woher kommt das Material?
Die Unterlagen und Dateien wurden der "Süddeutschen Zeitung" und dem SPIEGEL zugespielt. Aus Gründen des Quellenschutzes macht der SPIEGEL keine Angaben über die Herkunft.
Martin Glier, Sprecher des Strache, wollte nach der Küssel-Strache Geschichte heute keinen Kommentar dazu abgeben. Nun kann er beim Einpacken helfen und einen Nachruf unter "Martin Glier über Strache´s Gier" verfassen. 
Die Frage nach dem Rücktritt Straches stellt sich nicht mehr "ob", sondern "wann". 
Wird Strache am kommenden Freitag dem "kleinen Mann" am Viktor-Adler Markt das Video aus Ibiza vorführen??? Eher nicht. Steuererleichterungen für Millionäre kommen zu den Klängen der John-Otti Band nicht gut an. Zusätzlich sind mit den Videoaufnahmen auch sämtliche, angebliche Millionärs-Spender von Strache zwangsgeoutet, bis auf die Knochen blamiert. 
Erinnern wir uns an den Fall des ehemaligen Innenministers Strasser, der für ein lächerliches Honorar-Angebot eines vermeintlichen Brüsseler Lobbyisten über 100.000 Euro, drei Jahre Knast ausfasste, 6 Monate davon einsaß und 16 Monate eine Fußfessel verpasst bekam. 
Strache spricht von Millionen Staatsaufträgen aus öffentlichen Bau-Aufträgen und nennt noch die Methoden des Geldflusses. "Alkohol" und "Sprachbarrieren" als Ausreden, werden ihn nicht mehr retten. 
Die FPÖ-"Historikerkommission" kann sich den heutigen Tag dick anstreichen. Es ist der eigentliche Tag des Endes der Ära Strache, die Möglichkeit einer Befreiung der FPÖ. 
Viele wunderten sich, wie wie es möglich war, daß knapp 14 Jahre Ignoranz, Charakterschwäche, Einfältigkeit, Rücksichtslosigkeit und völlige intellektuelle Ausdünnung der FPÖ in einer Person an der Spitze währen konnten?! Es lag nicht an den Rapper-Fähigkeiten des Strache, sondern vor allem an der Erbärmlichkeit der politischen Mitbewerber, sowie der FPÖ-internen Enthauptung aller politischen Köpfe zu Gunsten eines opportunistischen Lakaien-Hofstaates.
Es ist undenkbar, daß Strache mit der heutigen Doppelpackung  durchkommt -  undenkbar, daß Kurz ihn halten kann. Weitere Wellen sind aus dem Küssel-, als auch aus dem Reservoir der "Süddeutschen" zu erwarten. So manche politische Kenner mutmaßen, daß auch die "Studie" des Vilimsky bei weitem nicht dessen größtes Problem darstellt und man auch da ahnt, daß sich eine Tsunami-Welle anbahnt, die den Ketten-Chihuahua ereilt, ihn aufs offene Meer treibt, wo weder Salvini, noch Soros ihn auffischen werden. 


https://bachheimer.com/oesterreich

(die hellsten Kerzen waren das noch nie)
 
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#17
Video-AffäreÖsterreichs Vizekanzler Strache tritt zurück

"Ja, es war eine besoffene Geschichte": FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache zieht Konsequenzen aus der Ibiza-Affäre. Seine auf dem heimlich gefilmten Video dokumentierten Äußerungen seien "peinlich", er habe sich aber nichts zu Schulden kommen lassen. Trotzdem habe er Bundeskanzler Kurz seinen Rücktritt angeboten.
https://www.spiegel.de/politik/ausland/h...68099.html
 
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#18
Das Strache-Video ist eine Geheimdienstaktion

Sowohl von der Machart als auch von den provozierten Reaktionen her ist das Video eine Geheimdienstaktion, das versteckt mit Heinz Christian Strache und Johann Gudenus 2017 in Ibiza aufgenommen wurde. Das Verhalten von Medien ist daher sowohl Unterstützung fremder Geheimdienste als auch Nötigung der Bundesregierung, weil man nicht differenziert berichtet, nachdem es via  Relotiusblatt „Spiegel“ gespielt wurde. Natürlich ist es selten dumm, auf eine „russische Oliarchin“ hereinzufallen und frei von der Leber weg über Investitionen in Österreich zu plaudern. Sich in Häme und Genugtuung zu ergehen und auf Neuwahlen möglichst sofort zu spekulieren, ist aber genau die Reaktion, die fremde Dienste provozeieren wollten. Wenn Strache Journalisten mut „Huren“ vergleicht, beleidigte das zwar anständige Frauen, untertreibt aber noch bei einer Pseudomedienlandschaft, die Politik steuern und disziplinieren soll. Eine Regierung, gegen die solche Geschützeaufgefahren werden und wo die eingesetzten medialen Mittel beispiellos in unseren Breiten sind (außer gegen Trump und Putin), kann nicht alles falsch gemacht haben. 
Die Ereignisse bestätigen auch meine Analyse über den Zustand der SPÖ, die vollkommen unterwandert ist, denn nicht von ungefähr macht einige der Konnex Sommer 2017 – Ibiza als Urlaubsziel auch des damaligen Kanzlers Christian Kern – dessen später verhafteter Mossad-„Berater“ Tal Silberstein stutzig. In einem Tsumani an Jubelmeldungen über das Ende der Regierung auf Twitter findet man da und dort auch Vernünftiges, nämlich dass das Video wohl bei der Wahl 2017 eingesetzt werden sollte, aber Silbersteins Troublesdazwischenkamen. Das erscheint mir plausibel, aber auch, dass man es dann eben bei der nächsten Bundeswahl verwendet, wobei es zuerst dem als Satiriker verkauften Agenten Jan Böhmermann zugespielt wurde, der entsprechende Andeutungen machte. Waren seine Österreich-Beschimpfungen auch im ORF ein Teaser, um Reaktionen abzutesten? Der Begriff Agent wird auf viele passen, die uns in ganz anderen Rolle verkauft werden – man spricht beim Mossad von katsas, Agentenführern, und bei der CIA von case officers, die andere als Handlanger rekrutieren sollen. Anahnd des Hypes um das Strache-Video können auch Laien gut erkennen, wie Geheimdienste vorgehen – mehr dazu in zahlreichen Beiträgen auf meinem Blog; den letzten über Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, den Abgeordneten Peter Pilz und die Eurofighter habe ich auch für die Staatswaltschft Eisenstadt verfasst.
Remember Ernst Strasser. https://t.co/uqvUFcpRcC
— Stefan Kappacher (@KappacherS) May 17, 2019

ORF-Mitarbeiter lobt die Südddeutsche

Wann immer auf meine Emotionen abgezielt wirrd, jemand von mir entsprechende Reaktionen will, frage ich mich, wer das ist und warum mein Denken ausgeschaltet werden soll.  Es muss auch darum gehen, was im Windschatten der Inszenierung erreicht werden soll und ob nicht „Haltet den Dieb!“ gerufen wird. So sind Ermittlungen gegen den Silberstein-Landeshauptmann Hans Peter Doskozil sicher nicht erwünscht, die jedoch aufgrund der Sachverhalte bei den Eurofightern (seiner Anzeige gehen Airbus und seinem Umgang mit Ex-Minister Norbert Darabos) unausweichlich sein müssen. Ich wollte ein Schreiben an die Staatsanwaltschaft Eisenstadt ins Netz stellen, dass sich auf Ermittlungen gegen Staatsanwalt Michael Radasztics bezieht, den der Doskozil-Komplize Pilz permanent beeinflussen wollte, aber auch auf das brutale Vorgehen gegen mich wegen meiner Recherchen. Dafür habe ich im Moment sicher keine Aufmerksamkeit, doch es wird kommen und beschriebt auch kriminelles Agieren u.a. von Mitgliedern der SPÖ, das endlich Konsequenzen haben muss. Was das Video betrifft, sollte man trennen zwischen persönlicher Einstellung zur FPÖ und der Tatsache, dass es einen Eingriff in die Souveränität Österreichs darstellt und niemand damit durchkommen darf.
Nicht von ungefähr erinnern manche an eine Falle, die vor Jahren Ex-Innenminister Ernst Strasser gestellt wurde, der kein besonderer Fan der CIA war. Man räumte damit den Spitzenkandiaten der ÖVP bei der EU-Wahl zugunsten des braveren Othmar Karas aus dem Weg; heute ist Karas Spitzenkandidat, die zweitplatzierte Karoline Edtstadler macht jedioch einen Vorzugsstimmenwahlkampf. Zwei britische Repoerter gaben sich u.a. gegenüber Strasser als Lobbyisten aus: „Nach dem Bekanntwerden erklärte Strasser, er habe die Änderungswünsche weitergeleitet und seinen Kollegen nichts über den Hintergrund verraten, weil er vermutete, ein Geheimdienst stehe hinter den ihm ‚dubios‘ erscheinenden Lobbyisten, und er habe herausfinden wollen, welcher das sei.“ In Österreich wurde er 2013 zu drei Jahren unbedingter Haft verurteilt, obwohl die Gesetzeslage 2011 das gar nicht hergab. Das weitverzweigte Lobbying-Netzwerk von Ex-SPÖ-Kanzler Alfred Gusenbauer (einem Geschäftspartner von Tal Silberstein) bleibt auch medial bis heute unangetastet. Wer am lautesten schreit, dass Politiker lächerlich und eine Schande für Österreich seien, die auf eine „russische Oligarchin“ hereinfallen, ist damit selbst nur Bauer im Spiel der Geheimdienste. Doch es gibt auch Paralellen zu Versuchen, die Trump-Kampagne 2016 auszuspionieren, was mit dem MI 6, der CIA, dem FBI und russischen Kontakten der Clinton-Kampagne zu tun hat.
 
,,Aber woher kommt nun die russische Oligarchin?
Dazu gibt es bereits erste wilde Spekulationen. Geheimdienstler, mit denen 'Die Presse' sprach, tippen auf eine Inszenierung eines westlichen Geheimdienstes."https://t.co/opTfYN1WvF
— Walter Rath ?? (@WalterRath2) May 18, 2019
..........

weiter > https://alexandrabader.wordpress.com/201.../#comments

Gerald Grozs:

Das Video zum #ibizavideo von HC Strache und Gudenus





Big Grin
 
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#19
Max Otte‏ @maxotte_says 39 Min.Vor 39 Minuten
#Strache  zeigt Größe, gibt Fehlverhalten zu ("Ich habe mich wie ein Teenager   benommen."), entschuldigt sich, tritt zurück und entlarvt den #DeepState. Es war eine Falle der #Geheimdienste mit strafrechtlich relevanten Methoden gestellt. #Österreich

Österreich: Stellungnahmen Strache und Kurz




 
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#20
12:00 I TQM: Und nun eine Vorab-Mitteilung über die Hintergründe des Videos:

Die "Süddeutsche" ist ein führender "Postkasten" der britisch-amerikanischen Geheimdienste. Panama-Papers, Paradiese Papers und alles was Russland anschüttet wird über die "SZ" in den kontinentalen Mainstream eingespeist. 
Ernst Strasser wurde von der "Times" offiziell in die Video-Falle gelotst, da er als ÖVP-Delegationsleiter Russland freundlich war und weg mußte. 
Strache und Gudenus wurden über die "SZ" geoutet, angefertigt von "Honey&Money-Traps" der Briten+Amis. Ein Warnschuss an Österreich für Putin´s Hochzeitstanz bei Kneissl und dem Festhalten an der Nordstream 2. Ein Plattschuss der Blauen und ein Warnschuss an Türkis, die zahlreiche Ex-Politiker in russischen Aufsichtsräten haben und die OMV fest mit Russland verbunden lassen. Trotzdem - jedwedes Mitleid mit Strache ist unangebracht. Dummheit, Selbstüberschätzung sind über die Nase in den Kopf gestiegen. Der Hintergrund seines Abschusses ist miserabel, sein Abgang durchaus hygienisch erforderlich und selbstverschuldet!


https://bachheimer.com/oesterreich
 
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