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Woher kommt dieser extreme Islamhass?
#1
(Gute Frage!)

Woher kommt dieser extreme Islamhass?

Woher kommt dieser extreme Islamhass?

In Neuseeland ist der extreme Islamhass einmal mehr explodiert. So lange die Gesellschaft nicht bereit ist über die wahren Ursachen des Islamhasses zu diskutieren, wird sie nicht verhindern können, dass solch ein Massaker auch in Deutschland eines Tages stattfindet.

Das Massaker in Neuseeland in gleich zwei Moscheen war derart widerlich, dass die Politiker weltweit ihre Bestürzung zum Ausdruck gebracht haben. In Deutschland haben sofort mehrere Dachverbände von Muslimen reagiert, ohne auf die weltweiten Ursachen für den Islamhass einzugehen.

„Jetzt muss Schluss sein mit Islamhass“ sagte der Extremismusforscher Hajo Funk im Deutschlandfunk vor allem mit Blick auf die AFD [1]. Sicherlich ist er nicht der erste, der mahnt, und er wird auch nicht der letzte sein. So lange die Gesellschaft, die Politik und der Rest der verbliebenen halbwegs noch nicht vollständig eingebetteten Presstituierten – falls es sie noch gibt – nicht offen über die wahren Ursachen des zunehmenden Islamhasses miteinander diskutieren, um Schaden für Deutschland abzuwehren, so lange wird es den Hass auch geben. Und so lange wird er von Zeit zu Zeit explodieren.

Islamhass fällt nicht vom Himmel. Er wird geschürt. Bei der Analyse genügt ein Blick auf die Extremisten des Islamhasses, um zu erkennen, wohin die Mitläufer des Islamhasses geführt werden sollen. Doch bevor das erfolgt zunächst einige Fragen an die Allgemeinheit. Was eigentlich stört an den Muslimen wirklich?

Ist es die Tatsache, dass sie beten? Ja, es mag stören, dass Muslime die beten – sogar manchmal in der Öffentlichkeit, in Parks, in Bahnhöfen oder Flughäfen – das eigene Gewissen ankratzen. Sie erinnern andere daran, dass man selbst schon lange seinen eigenen Glauben verloren hat und sich nicht mehr mit einem Gebet an seinen Schöpfer wendet, außer man sitzt in einem sinkenden Schiff. Doch genügt diese Tatsache wirklich für Hass? Sollen sie doch beten. Wen stört es so extrem?

Ist es die Tatsache, dass sie fasten? Professionelle Diäten gibt es in Deutschland mehr als Muslime jemals fasten könnten. Die kosten zwar etwas, aber deshalb wird man das kostenlose Fasten der Muslime ja nicht gleich hassen. Oder stört die Tatsache, dass es diesen selbstbeherrschten Gläubigen gelingt 30 Tage lang von morgens bis abends nichts zu essen und nichts zu trinken, während der durchschnittliche religiös Christfastende 40 Tage auf Nutella verzichtet und sein „Fasten“ dadurch so lächerlich wirkt? Doch was stört es den Normalbürger, wenn andere Fasten? Niemand fordert andere auf, es ihm gleichzutun?

Sind es die exotische Hadsch-Reise oder andere Pilgerfahrten? Zumindest Süddeutsche können mit heiligen Stätten und Pilgerwandern und -fahrten durchaus etwas anfangen, und Norddeutsche lieben auch Abenteuerreisen. Kein Hadsch-Reisender ist so zurückgekommen, dass er hinterher irgendjemanden geschädigt hätte?

Sind es die Moscheen mit den Minaretten, die so stören? Eigentlich nicht wirklich. Zum Tag der offenen Moscheen quillen diese über vor Besuchern. In Hamburg fährt die offizielle Stadtrundfahrt an der historischen und denkmalgeschützten Blauen Moschee vorbei und hält Vorort, damit sich die Stadtbesucher die Moschee ansehen können.

Wie ist es mit dem Kopftuch? Ist das nicht ein störendes Symbol? Mal ehrlich! Wer stört sich wirklich an dem Symbol einer Nonne oder muslimischen Frau bis auf wenige Fanatiker und einige kranke Männer, die jede Frau nackt sehen wollen? Gibt es nicht mehr als genug Nacktheit im Land, dass einige wenige sich verhüllende Frauen so aufregen könnten? Sind nicht alle möglichen Pornos frei zugänglich und sämtliche Körperteile von so vielen Frauen äußerlich und innerlich mikroskopisch detailliert zur Schau gestellt, dass einige Zugeknöpfte das Bild kaum trügen können? Genügt das, um mörderischen Hass zu entwickeln? Wohl kaum.

Das Familienleben muslimischer Familien, die Kochkünste muslimischer Frauen, der Kinderreichtum, die Treue in der Ehe – zumindest bei den praktizierenden Muslimen – die Tatsache, dass Muslime kein Alkohol trinken und dadurch auch alle Dinge nicht tun, die man unter Alkoholeinfluss tun könnte, all das kann eher Neid bewirken als Hass.

Was ist es also, dass so viele Gelder fließen, weltweit solche Kampagnen gestartet werden, so viel Hass geschürt wird angeführt von einer Politelite zusammen mit professionellen Presstituierten und so viele Ressourcen dafür verschwendet werden, um Islamhass zu schüren? Es ist kaum zu bestreiten, dass Islamhass inzwischen zu einem Massenphänomen geworden ist. Will man ein Massenphänomen verstehen, muss man sich die Extremisten jener Massenbewegung analysieren und betrachten, was ihre Beweggründe sind. Einer der Wortführer des Islamhasses in Deutschland ist die Plattform pi-news. Geht man auf deren Homepage, so findet man heute z.B. folgenden Artikel: „Der Verrat an Israel und den Werten der Freiheit“ [2]. Analysiert man die Homepage tiefgehender, so kann man eine Korrelation zwischen Islamhass und dem gleichzeitig intensiven Einsatz zur Rechtfertigung aller Verbrechen Israels feststellen. Wechselt man zu der Homepage eines anderen Wortführer des Islamhasses in Deutschland, zu der sogenannten AFD, dann findet man unter der Suche zum Islam z.B. deinen Artikel von André Poggenburg mit dem Titel „Qualifizierte Zuwanderung statt Massenislamisierung“ oder von Alexander Gauland „Wir müssen unsere Nachsicht gegenüber dem Islam aufgeben.“ Zum Thema Israel sagt Georg Pazderski „Israel macht es vor – Afrikanische Migranten werden ausgewiesen“ und „Muslime dürfen ihren Antisemitismus nicht in unserer Gesellschaft verbreiten.“

Der Islam war von Anfang an die Religion, welche die Juden (z.B. in Palästina) gegen die Massaker der Kreuzzügler verteidigt hat. Im muslimischen Spanien haben Juden einen Höhepunkt ihrer wissenschaftlichen Entwicklung gesehen, während sie bei der Reconquista genau so ausgerottet worden sind wie die Muslime. Der Heilige Quran verpflichtet Muslime zum Respekt gegenüber Juden und Judentum. Der religiöse Glaube des Judentums hat die Spitzen der Islamhasser genau so wenig interessiert wie der Glaube der Muslime. Der Glaube der Islamhasser und Israel-Fanatiker ist Kapitalismus und Imperialismus (bzw. Kolonialismus). Speerspitze des aktuellen Imperialismus ist Israel. Das Kolonialprojekt ist der vorgelebte Rassismus des selbsternannten weißen Mannes. Selbst schwarze Juden sind Israelis zweiter Klasse. Seit Jahren erleben schwarze Juden in Israel Rassismus [3]. Israel ist ein unmenschlicher Apartheidsstaat, der durch seinen Kolonialismus als westliche Front im muslimischen Herzen wirkt, in einer Region, in der die Westliche Welt das Lager seiner Ressourcen wähnt. Alle westlichen Staaten haben schon längst aufgegeben, die unaufhörlichen Verbrechen Israels anzuprangern. Einzelstimmen in der Westlichen Welt, die nicht gefügig sind, werden mit der Antisemitismuskeule zum Schweigen gebracht. Der Kapitalismus, der Imperialismus, der Kolonialismus hängen in keiner Weise mit dem Judentum zusammen. Aber der Zionismus lässt durch seine Presstituierten verbreiten, dass jeglicher Widerstand gegen Imperialismus, Kolonialismus und Kapitalismus letztendlich eine moderne Form des Antisemitismus sei.

Faktisch gibt es in dieser Welt nur noch eine einzige Kraft, die den Kampf gegen den rassistischen Zionismus nicht aufgegeben hat. Und das ist der Islam! Muslime sind von ihrer Religion her verpflichtet an der Seite der Unterdrückten zu stehen, völlig unabhängig davon, an was diese Unterdrückten glauben. In Syrien und Irak haben muslimisch-schiitische Kämpfer yesidische Opfer befreit, die von den vom Westen und Israel unterstützten angeblich muslimischen ISIS-Kämpfern entführt worden waren.

Nur noch der Islam hält die ultimative Weltmacht Kapitalismus auf ihren Endsieg zu erringen; ein Kapitalismus, der jede Religion, auch das Judentum in Form des Zionismus und den Islam in Form von ISIS missbraucht, um seine Ziele durchzusetzen. Das ist der Grund für Milliarden und Abermilliarden, die weltweit fließen, um Islamhass zu schüren. So lange um diese Hauptursache drumherum diskutiert wird, so lange alle möglichen Gründe für Islamhass genannt werden aber der Hauptgrund ausbleibt, so lange werden kranke Fanatiker wie der Massenmörder in Neuseeland ihre Krankheit ausleben und Muslime massakrieren. Und so lange wird der Islamhass durch Israeltreue Politiker und Presstituierte geschürt werden.

Die Verantwortungsträger müssen sich eines Tages entscheiden, was sie für ihre Kinder wollen; die endgültige Sklaverei unter dem entfesselten Kapitalismus oder eine Menschenwürde in Frieden und Freiheit. Das Erstere wird heutzutage repräsentiert vom Islamhass, das zweitere von der islamischen Befreiungstheologie, die so anders ist als der vom Westen frankensteinartig produzierte und verfremdete Islam. Mitläufer gibt es auf allen Seiten und sie stellen die Mehrheit. Die Frage ist, für was setzt sich die nachdenkende Minderheit ein?

In Deutschland ist die Hoffnung nicht verloren. Heute haben viele Unbekannte vor die Blaue Moschee an der Alster in Hamburg Blumen und Kerzen gestellt mit dem Verweis auf Neuseeland.

[1] https://www.deutschlandfunk.de/kampf-geg...KSYVPc1BIGs8MTE
[2] http://www.pi-news.net/2019/03/der-verra...n-der-freiheit/


> http://www.muslim-markt-forum.de/t1663f2...ml#msg4917

Kommentar:

Salam aleikum - Friede sei auf euch

Hiermit möchte ich auf einen voherigen Artikel verweisen, um nochmals einen weiteren Grund hervorzuheben und zu unterstreichen, weshalb der grenzenlose und blinde Islamhass so gefördert wird:

ES GIBT KEINEN MARKTKONFORMEN ISLAM:
Es gibt keinen marktkonformen Islam – oder: Warum der Islam die einzig verbliebene Befreiungschance für Deutschland ist

In diesem Artikel schrieben sie unter anderem: ,, Einzig der Islam ist sowohl international als auch national in Deutschland die einzige verbliebene Kraft, welche die Menschen erreicht und sich gegen das Diktat der Märkte stellt. Daher wird der Islam bekämpft. Im eingangs erwähnten Buch wird die soziale Marktwirtschaft gegen den Islam aufgestellt. Hingegen steht im Islam das Geschöpf Mensch im Mittelpunkt, für den eine echte gerechte Marktwirtschaft etabliert werden muss. Der Markt bekämpft den Islam; aber nicht jeden Islam! Ein „liberaler“ Islam, der die Märkte in Ruhe lässt, ist genau so willkommen wie ein unmenschlicher Islam Marke Saudis, der die Märkte fördert. Nur ein Gerechtigkeit einfordernder Islam ist verboten. Denn was Gerechtigkeit ist, bestimmt nicht der Mensch, sondern der Markt.

Dieser Artikel soll einmal dazu anregen, sich intensiver und unabhängig von der marktkonformen Propaganda mit der Thematik zu beschäftigen. Wer z.B. verstehen will, warum die Islamische Republik Iran durch die Märkte zum größten Bösewicht aller Zeiten deklariert wurde, lässt sich in deren Verfassung ablesen: „Bei der Festigung der ökonomischen Grundlagen geht es prinzipiell um die Befriedigung der Bedürfnisse des Menschen während seines Reife- und Entwicklungsprozesses, aber nicht, wie bei den anderen ökonomischen Systemen, um Zentralisierung und Akkumulation des Kapitals oder um Profitsucht, zumal die materialistischen Schulen die Wirtschaft als Selbstzweck betrachten, was auf dem Wege zur Entwicklung als Faktor der Zerstörung, Korruption und Verderbnis wirkt. Im Islam jedoch ist die Wirtschaft ein Mittel, und von einem Mittel erwartet man nur, zweckmäßig für das Erreichen eines Zieles zu sein. Aus dieser Sicht besteht das islamische Wirtschaftsprogramm darin, die geeigneten Grundlagen zur Entfaltung der unterschiedlichen menschlichen Kreativitäten zu bereiten ...“

Wie wäre es, wenn etwas Ähnliches eines Tages in der Verfassung eines vom Diktat der USA und Israels befreiten Deutschland stehen würde? In solch einem Staat gäbe es keine Notwendigkeit, die Menschen gegeneinander aufzuhetzen und die unterschiedlichen Bürger könnten sich gegenseitig in vielen Bereichen bereichern."

Und Imam Khameine'i schrieb in den letzten Sätzen seines ersten Briefes an die Jugend im Westen: ,, Warum wird in wichtigen Dingen, wie der Begegnung mit der islamischen Kultur und Denkweise, eine allgemeine Informiertheit verhindert?

Ihr wisst ja, dass Herabsetzung und Hervorrufung von Hass und fiktiver Angst gegenüber „Anderem“ die Grundlage für alle ungerechten Bestrebungen nach Profit und Vorteilen ist. Nun möchte ich, dass Ihr Euch selbst fragt, warum diesmal die alte Politik der Angstmache und Verbreitung von Hass in einem derartig beispiellosen Ausmaß den Islam und die Muslime ins Visier genommen hat?

Warum ist das heutige internationale Machtsystem bestrebt, das islamische Denken an den Rand und in die Passivität zu drängen? Welche Sinngebungen und Werte gibt es denn im Islam, die dem Konzept der Großmächte in die Quere kommen, und welche Interessen werden durch die falsche Darstellung des Islams denn gedeckt? Meine erste Bitte lautet daher, dass Ihr nach den Motiven dieser groß angelegten Schwarzmalerei über den Islam forscht."

Quelle:
http://www.eslam.de/manuskripte/briefe/i...ordamerikas.htm

Zweiter Teil bzw. zweiter Brief:
http://www.eslam.de/manuskripte/briefe/i...d_im_westen.htm


"Warum ist das heutige internationale Machtsystem bestrebt, das islamische Denken an den Rand und in die Passivität zu drängen? Welche Sinngebungen und Werte gibt es denn im Islam, die dem Konzept der Großmächte in die Quere kommen, und welche Interessen werden durch die falsche Darstellung des Islams denn gedeckt? Meine erste Bitte lautet daher, dass Ihr nach den Motiven dieser groß angelegten Schwarzmalerei über den Islam forscht."

(na?)

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#2
Also Herr Funke, ich hasse den Islam nicht, aber ich möchte auch nicht, daß er zur dominanten oder auch nur "gleichrangigen" Volksreligion in Deutschland wird auf Kosten einer auch so schon problematischen Laizität. Auch als Pseudo-Linker sollten Sie die Möglichkeit in Betracht ziehen, daß auf dem Trittbrett eines erstarkenden Islams christliche Fundamentalisten mitreisen.

Es gibt ethnokulturell kritische Größen und ein Umschlagen von Quantität in Qualität. Ich sehe auch nicht, daß der Islam die einzige verbliebene Antwort auf das Siechtum des Westens und den totalen Kapitalismus ist. Aber es mag sein, daß die antikapitalistischen Tendenzen des Islams dazu beigetragen haben, den Sozialismus/Kommunismus als Propagandaziel abzulösen.
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