Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Terror in Neuseeland
#41
John Pilger‏Verifizierter Account @johnpilger 5 Std.Vor 5 Stunden
The massacre by an Australian of 50 people is the product of a nation in denial of a history built on racism and violence, with racist prime ministers and a media dominated by Rupert Murdoch. Read this brilliant piece by Chris Graham.

Tears For Christchurch: Australia First Imported Hate In 1788. Now We’re In The Export Business

If you want to know why an Australian man massacred 49 Muslims in a church in New Zealand yesterday afternoon, then you need to understand a little bit about our nation’s dark past and in particular the quality of our present leadership. Chris Graham explains.
Getting your head around an unspeakable tragedy like that which occurred in Christchurch yesterday is no easy thing. It’s hard to fathom the level of hate that underpins such a heinous act.
Ordinarily when an event like this occurs, there’s a rush from political leaders to offer condolences. But there’s also a clamour to avoid political discussion. When terrible things like this happen, ‘now is not the time for debate. Now is the time for grieving’.
In Australia, on this occasion, that clamour hasn’t occurred. I think that’s in part because the victims are Muslim and most Australians don’t – and won’t – identify with their grieving. There’s no ‘profile pic filter’ in support of the Muslims of Christchurch flooding Facebook today.
(....)
There are several distinctly separate conversations that must go on, across two countries, and there’s a deep, twisted irony in at least one of them.
If New Zealand leaders respond the way Australian leaders have in the past, then there will be a debate centred around immigration. They might come to the conclusion that no Muslim has ever come to their shores and massacred 49 people. But an Australian has, and by Australian logic, New Zealanders should be calling for an immigration ban… on Australians.
The other discussion – the more pressing one – is on our own shores. What Muslim leaders – and many of the rest of us – want to discuss is how we got to this point, and how we get back from here. That will require an honest assessment of this nation’s history – not just our treatment of Muslims, but of people of colour generally – and in particular it requires a frank discussion about the people who have led us here, and still lead us today. It’s only then can we even start to understand what created a man like Brendon Tarrant.
This analysis piece is an attempt to contribute to that process.
Aussie racism and our leaders
When John Howard, our Prime Minister from 1996 until 2007, first joined the Liberal Party in the 1950s, slavery of Aboriginal people was common in Australia, although there is no official recognition of this in our museums or libraries....

weiter > https://newmatilda.com/2019/03/16/tears-...-business/
 
Antworten
#42
(15.03.2019, 18:12)Stafford schrieb: hier ist das Manifest:

The Great Replacement

weiter > https://pastebin.com/bzZyMduP

Und in Zeile 304 ff.:

Zitat:Were/are you a conservative?
No, conservatism is corporatism in disguise, I want no part of it. Were/are you a christian?
That is complicated. When I know, I will tell you. Were/are you a fascist?
Yes. For once, the person that will be called a fascist, is an actual fascist. I am sure the journalists will love that. I mostly agree with Sir Oswald Mosley’s views and consider myself an
Eco-fascist by nature. The nation with the closest political and social values to my own is the
People’s Republic of China.

Voll Nazi, ey Angry
                                                        
„Es gibt eine Form der Elitenverwahrlosung, die ist systemrelevant.“ (Gabor Steingart)
Antworten
#43
Schön auch mal wieder der Locus:
"Wie der „New Zealand Herald“ berichtet, nahmen die beiden Polizisten gerade an einem Training über den Umgang mit bewaffneten Tätern teil, als sie zum Einsatz gerufen wurden. Die Officers sollen aus einem Ort außerhalb von Christchurch stammen und nur für das Training in der Stadt gewesen sein. "
https://www.focus.de/politik/ausland/ter...64998.html

Und dann gerammt....

Also eher eine Zufalls-Festnahme, nicht wahr? Dabei waren doch alle Polizeikräfte aus Christchurch und Umgebung angeblich seit 36 Minuten auf Höchstalarm - und brachten nichts zustande? Da könnte man auch ganz schnöde vermuten, dass die zwei Theaterorte/Moscheen und die Schauspielfahrten gar nichts mit der Ortspolizei zu tun hatten und einzig eine kleine Polizei-Sondereinheit das Finale vornahm. Als die Show insgesamt "stand" und schön verlaufen war, datierte man Alarm, die "live"-Übertragung per Helmkamera und die Festnahme und briefte die Befehls- und Medienkette.
In Winnenden wurden ganze Polizeieinheiten sinnlos in die Wüste geschickt, auch in Berlin wurden Ortspolizisten aus dem Fall gekickt und posteten nur noch Katzfotos. Das Polizei-Archiv in Berlin sieht bis heute keinen Vorfall am Breitscheidplatz.
Antworten
#44
Zwei Dorfpolizisten
Auch interessant zu lesen, wie der Attentäter von Christchurch gefasst wurde.
Zwei zwar erfahrene, aber doch einfache Vorstadt-/Dorfpolizisten waren gerade auf einer Schulung zum Umgang mit bewaffneten Tätern. (!)
Da kam der Notruf rein, dass alle Polizisten nach dem Attentäter fahnden sollten, aber es war nicht bekannt, wo.
Die beiden hatten – anscheinend so eher zufällig – ihren Dienstwagen mit Bewaffnung dabei. Sind dann auf eigene Faust losgefahren und haben sich gedacht, dass wenn sie jetzt der Terrorist wären, dann würden sie nicht Richtung Innenstadt, sondern raus fahren und sind dann da einfach mal abseits rumgefahren. Und haben den dann tatsächlich entdeckt. Kam ihnen gerade entgegen.
Sie haben sich dann überlegt, ob sie den überhaupt verfolgen sollen, weil das ja gefährlich sei, der könnte dabei ja in eine Menschenmenge rasen oder sowas. Haben sich dann entschieden, dass das zu gefährlich sein könnte und sie was anderes machen müssen. Eigentlich gab es einen Dienstanweisung, dass sie auf keinen Fall mehr Autos schrotten sollen, weil es die Woche schon einen zerlegten Streifenwagen gab und sie zu wenig Autos hatten. Sie haben sich sowas wie „Scheiß drauf” gedacht, sowas wie „den stoppen wir hier und jetzt” und ihn direkt gerammt und aus dem Auto geholt, obwohl man darin Sprengstoff sehen konnte.
Es gab ja im Netz ein Amateurvideo von der Situation, bei der das Polizeiauto dem Tatauto so von rechts in die Fahrertür (Linksverkehr!) gerammt war und vom Täter die rechten beiden Räder in der Luft standen, sich das Rad vorne rechts noch drehte. Offenbar lief sogar der Motor noch und das Differential hatte den Frontantrieb auf das Rad vorne rechts gelenkt.
Filmreif.
Nachzulesen beim NZ Herald.

Quelle
 
Antworten
#45
Die eine Hetze oder die andere Hetze?

Nur mal so eine Frage.

War ja klar. Es gibt keine Leiche, die nicht sofort vor den politischen Karren gespannt wird. Es ist ja immer so widerlich, wenn Politiker sofort den üblichen Schmonzes mit Trauer und Beileid und unsere Gedanken sind bei … kommen und ihre Gedanken sich nur darum drehen, wie sie das für sich politisch verwursten können, bevor die Leichen kalt sind. Selbstverständlich werden die Leichen sofort durch den Fleischwolf gedreht, um daraus Wahlkampfbuletten zu machen, während man bei islamistischen Anschlägen sofort schreit, das dürfe nicht instrumentalisiert werden. Und natürlich kommen die Politikwiderlinge sofort damit an:

Internationaler Aktionstag gegen Rassismus: Der rechtsterroristische Anschlag in #Christchurch zeigt einmal mehr, wie groß die Gefahr von rechts ist. Das ist auch eine Folge von jahrelanger Hetze gegen Muslime.
Rassismus und Antisemitismus müssen bekämpft werden. #Frankfurt pic.twitter.com/6K4LOw1yiB
— Janine Wissler (@Janine_Wissler) 16. März 2019

Von nix ne Ahnung, aber sofort wissen, woran es lag.
Ob der da überhaupt einer Hetze gegen Muslime ausgesetzt war, ist noch gar nicht klar, die gibt es nämlich in Neuseeland kaum oder gar nicht, und in Australien anscheinend auch kaum oder erst neuerdings. Zumal der Täter als erste Angriffsziele keine Muslime, sondern Politiker wie Angela Merkel listete.
Und wie Antisemitismus zum Angriff auf eine Moschee führen soll, das versteht man wohl auch nur, wenn einem der Marxismus die Birne weichgekocht hat.
Was ist, wenn es nicht die Hetze gegen Muslime, sondern die viel präsentere Hetze gegen weiße Männer war?
Müsste man dann nicht mit eben dieser Konsequenz die Bekämpfung der Linken fordern?
Gerade bei solchen Vorfällen sollte man sich überaus hüten, sich von Politik und Medien irgendwelche politisch korrekten Pseudoerklärungen einimpfen zu lassen und sich des eigenen Hirns bedienen.

> http://www.danisch.de/blog/2019/03/17/di...ere-hetze/
 
Antworten
#46
BZ:

[Bild: D12wYSNWoAAs1Fm.jpg]

krone_at Leserbrief-Brigade
 
[Bild: D126Ef3WkAAnDfv.jpg]
 
Antworten
#47
Foto vom Gericht (mit der Handgeste):

[Bild: D12obPmXgAIHhbO.jpg]
 
Antworten
#48
(16.03.2019, 18:37)A.Hauß schrieb: Nach erstmaligem Anschauen des Videos
https://www.bitchute.com/video/Ik6VYAJGF7os/
stimme ich Stafford zu - es sieht wie ein game aus. Mir fällt auf, dass wie bei Hollitzer so gut wie nie ein Gesicht zu sehen ist. Dann scheinen mir einige Opfer schon zu liegen, bevor sie beschossen werden (aber eben nicht Deckung suchend). Das mehrfache Nach-Schießen erscheint mir sowohl unlogisch (die Gegenargumente liegen auf der Hand. Dennoch.) als auch irreal, denn ein vor Schmerzen zu Boden Gegangener wirkt nicht so unbeeindruckt bei einem zweiten oder dritten Schuss. Auch sehe ich  die Töne nicht parallel zum Geschehen abspielen.).

Weshalb muss jemand, der sich seit angeblich zwei jahren auf die Tat vorbereitet, einen Navy bemühen? Warum passt T. nicht die Gebetszeit bei vollem Haus ab? Weshalb liegen mit den wenigen sichtbaren Ausnahmen die Opfer schön weit von der Kamera entfernt an den Seiten der Räume?

Das mir vorliegende Video hat scheinbar mehrere Fehler, Barfuss - Socken?, Pumpgun - intakte Windschutzscheibe?, Patronenhülsen verschwinden in weißer Wand?, Linke Seite Person steht auf und verschwindet bei 7:20 spurlos? Linke Seite ist ein Fenster, rechte Seite eine Tür, daher meine ich, sollte man mehr Bewegung sehen? Andererseits ist es offen und unbekannt wohin der Täter geht und verhält sich möglichst ruhig. Es scheint so, als ob die Gruppe rechts sich zu Boden wirft, alle können ja nicht gleichzeitig durch die Tür.

M. M. nach passiert sowas aufgrund der herrschenden Zu- und Umstände viel zu selten!

Mit der Analyse von http://www.danisch.de/blog/2019/03/17/da...s-mascolo/ gehe ich d'accord.  

http://lepenseur-lepenseur.blogspot.com/...hurch.html meint zwar
Zitat:Dabei ist es doch völlig klar: den Islam kann man nur durch konsequentes Lächerlich-machen und soziale Ausgrenzung effizient bekämpfen. Und lächerlich genug ist ja jede Religion, die ihre In
aber da müssten die Medien mitspielen, was sie nicht tun werden. Da müßte man aber mit mehr Anschlägen von der Islam Seite rechnen, da deren Aggressionspotential höher und die Schwelle niedriger liegt, was vielen aus dem echten Leben bekannt sein dürfte?  

Als Letztes bliebe nur alles mit Geld zuzuwerfen, was auch früher oder später scheitern würde.
Antworten
#49
Otago Researchers call for urgent law change

Sunday, 17 March, 2019 
Firearms law changes promised by the Prime Minister are long overdue, according to experts in the Department of Public Health, University of Otago, Wellington, Dr Marie Russell and Dr Hera Cook.
They believe it is time for the gun lobby to stand aside. And they are calling for an urgent and immediate moratorium on sales and imports while changes are in process, to prevent a run on gun purchases by people predicting this will happen.
"Many New Zealanders are, like us, worried about the number of firearms in New Zealand," says Dr Russell.
"Firearms imports number many thousands each year. But we don’t actually know how many guns there are in New Zealand. Estimates range from 1.2 million to two or three million. Along with countries in North America, New Zealand is one of the few places where owners don’t have to register each weapon, except for some limited categories of firearm."
The researchers believe immediate action is needed to stop sales and importation of semi-automatic firearms. It is likely that some firearms enthusiasts are expecting a ban or restrictions to be imposed and will be racing to purchase these items.
For this reason, and to reduce the increase of stock to dealers from imports, they recommend the following:
1. An immediate moratorium on sales, imports and advertising of semi-automatics while changes are decided.
2. Within a limited period of time, removal of semi-automatics from dealers to police custody.
3. Within a limited period of time, checks by Police on the owners and storage of all semi-automatics and pistols. Police know who most of these people are because these types of firearms currently must be registered - unlike other firearms.
Looking to the longer term, legislation should include:
4. A ban on all private ownership of semi-automatic firearms in New Zealand.
5. An amnesty or buy-back with compensation to owners of banned firearms.
6. A register of all firearms.
7. Three or five-year licensing of firearms owners (currently 10 years).
To achieve lasting change in the firearms laws, the researchers believe that concerted action is needed:
8. An all-party commitment to these basic gun control measures.......

> http://www.voxy.co.nz/politics/5/334414
 
Antworten
#50
Argument

The Inspiration for Terrorism in New Zealand Came From France

The gunman who massacred Muslims was inspired by ideas that have circulated for decades on the French far-right.

When white nationalists gathered in Charlottesville, Virginia, in August 2017 chanting “they will not replace us” and “the Jews will not replace us,” few of the assembled extremists knew where those slogans came from. By contrast, Brenton Tarrant, the 28-year-old Australian accused of shooting dead 49 worshipers at two mosques and wounding dozens more in Christchurch, New Zealand, on Friday, was more explicit when it came to his intellectual inspirations. In the 74-page manifesto he posted before the rampage, he praises the Norwegian mass murderer Anders Behring Breivik and draws on his work while noting his admiration for the interwar British fascist leader Oswald Mosley. But French ideas figure most prominently in Tarrant’s thinking.
He cites watching “invaders” at a shopping mall during a visit to an eastern French town as the moment of epiphany when he realized he would resort to violence. His manifesto appears to draw on the work of the French anti-immigration writer Renaud Camus, including plagiarizing the title of his book Le grand remplacement (“The Great Replacement”)—a phrase that has become commonplace in European immigration debates and a favorite of far-right politicians across Europe, including the Netherlands’ Geert Wilders and a group of younger far-right activists who call themselves “identitarians.” Tarrant writes of initially dismissing stories of an invasion of France by nonwhites that he had encountered while still at home, but, once in France, he adds: “I found my emotions swinging between fuming rage and suffocating despair at the indignity of the invasion of France, the pessimism of the french [sic] people, the loss of culture and identity and the farce of the political solutions offered.”
Although Tarrant seems eager to give Camus credit, the French writer pushed back against those insisting that he acknowledge that his ideas may have inspired carnage. Facing a barrage of criticism on Twitter, Camus himself responded by denouncing the attack. “I find it criminal, idiotic, and awful,” he wrote, while accusing the perpetrator of “abusive use of a phrase that is not his and that he plainly does not understand.”
But the accused killer’s manifesto echoes Camus’s writing in many ways—most notably in the fear of demographic erasure by which a new population replaces an existing one, a process Camus insists is akin to colonialism. In his essay “Pegida, mon amour,” Camus praises the overtly anti-Islam German group Pegida as a “great hope rising in the East” and a “liberation front” that is fighting the “anti-colonialist struggle.” For him, there is no hope of living together in Europe when “there is a colonial conquest in progress, in which we are the colonized indigenous people” and the weapons of sheer numbers and demographic substitution are used to subjugate the natives.
Tarrant eerily echoes these ideas. “Millions of people [are] pouring across our borders … nvited by the state and corporate entities to replace the White people who have failed to reproduce, failed to create the cheap labour, new consumers and tax base that the corporations and states need to thrive,” he argues in his manifesto. “This crisis of mass immigration and sub-replacement fertility is an assault on the European people that, if not combated, will ultimately result in the complete racial and cultural replacement of the European people.”
The accused killer claims his goal was to “show the invaders that our lands will never be their lands.” He chose the mosques because the worshipers were a “large group of invaders, from a culture with higher fertility rates, higher social trust and strong, robust traditions that seek to occupy my peoples lands and ethnically replace my own people.”
As the world recoiled in horror from the carnage carried out in yet another house of worship, Camus spent much of the day distancing himself from the terror and defending his innocence. To be sure, he has never advocated murder. In an interview with one of us published in [i]Vox
in 2017, Camus elaborated on his theories, which are often cryptic in his writings. “Of course, if you change populations, you can’t expect the same civilization to hold on,” he said at the time. “The refusal to be replaced is a very strong feeling in man. … The will not to be replaced was at the center of resistance to colonialism. … People don’t want other people to come in their territory, in their country, and change their cultures and their religions, their way of living, their way of eating, their way of dressing.”
He also took great pains to distinguish between Nazism, which he deplores, and the ideas undergirding white nationalism for which he appeared to have greater sympathy. “I think races do exist and that they are infinitely precious. … I pray for the conservation of all races, beginning with those which are the most under menace.” When asked which race was most threatened, he replied: “Well, probably the white one, which is by far the least numerous of the old major classical ‘races.’” France, too, he insisted, “is fast losing its own territory, where its own culture and civilization is quickly becoming just one among others, and not the most dynamic, and which is rapidly being colonized.” While vigorously rejecting the use of violence in Charlottesville, Camus maintained: “I totally sympathize with the slogan: ‘We will not be replaced.’ And I think Americans have every good reason to be worried about their country.”[/i]
(....)
Camus habitually plays “the role of ‘respectable’ reactionary,” explained the journalist Thomas Chatterton Williams in the New Yorker a few months after Charlottesville, “because his opposition to multicultural globalism is plausibly high-minded, principally aesthetic, even well-mannered—a far cry from the manifest brutality of the skinheads and the tattooed white nationalists who could put into action the xenophobic ideas expressed in ‘Le Grand Remplacement.’” Now, as those inspired by his words unleash terror, Camus is once again seeking to disavow violent extremists. But dodge as he might, violent extremists clearly see themselves as responding to his call to halt the colonization of Europe. In the hours after the New Zealand attack, Camus retweeted a French lawyer’s defense of his position—putting a litigator’s twist on the U.S. National Rifle Association’s favorite evasion: “Bullets kill people, not ideas.”
It’s an odd argument for Camus to uphold—a man who, for all his faults, appreciates the power of ideas. Indeed, his writings are peppered with references to Sigmund Freud, Bertolt Brecht, and the French philosopher Ernest Renan while decrying “the disappearance of culture and identity” and railing against the “endless propaganda” of the “immigrationist and multiculturalist” system. Alain de Benoist—another French thinker who has long been a prominent figure in right-wing circles and who is, like Camus, linked with today’s identitarian movement—has been more explicit and honest about the relationship between philosophical thought and action: As Williams noted in the New Yorker, “Benoist argues that white Europeans should not just support restrictive immigration policies; they should oppose such diluting ideologies as multiculturalism and globalism, taking seriously ‘the premise that ideas play a fundamental role in the collective consciousness.’”
If they do, then no matter how vociferously he condemns violence, Camus cannot easily walk away from the terror his ideas have now inspired.

weiter > https://foreignpolicy.com/2019/03/16/the...tionalism/

(wackelige) Übersetzung:


Die Inspiration für den Terrorismus in Neuseeland kam aus Frankreich.

Der Schütze, der Muslime massakrierte, ließ sich von Ideen inspirieren, die seit Jahrzehnten über die französische Rechtsextreme verbreitet werden.

Als sich im August 2017 weiße Nationalisten in Charlottesville, Virginia, versammelten und "sie werden uns nicht ersetzen" und "die Juden werden uns nicht ersetzen", wussten nur wenige der versammelten Extremisten, woher diese Slogans kamen. Im Gegensatz dazu war Brenton Tarrant, der 28-jährige Australier, der beschuldigt wurde, am Freitag in zwei Moscheen 49 tote Gläubige erschossen und Dutzende weitere in Christchurch, Neuseeland, verwundet zu haben, deutlicher, wenn es um seine intellektuellen Inspirationen ging. In dem 74-seitigen Manifest, das er vor dem Amoklauf veröffentlicht hat, lobt er den norwegischen Massenmörder Anders Behring Breivik und stützt sich auf seine Arbeit, während er seine Bewunderung für den britischen Zwischenkriegs-Faschistenführer Oswald Mosley zum Ausdruck bringt. Aber vor allem französische Ideen stehen bei Tarrant im Vordergrund.
Er zitiert die Beobachtung von "Eindringlingen" in einem Einkaufszentrum während eines Besuchs in einer ostfranzösischen Stadt als den Moment der Offenbarung, als er erkannte, dass er zu Gewalt greifen würde. Sein Manifest scheint sich auf die Arbeit des französischen Anti-Immigrations-Autors Renaud Camus zu stützen, darunter die Plagiatierung des Titels seines Buches Le grand remplacement ("The Great Replacement") - ein Satz, der in europäischen Einwanderungsdebatten alltäglich geworden ist und ein Favorit von rechtsextremen Politikern in ganz Europa, darunter Geert Wilders aus den Niederlanden und eine Gruppe jüngerer Rechtsextremer, die sich "Identitäre" nennen. Tarrant schreibt von der anfänglichen Ablehnung von Geschichten über eine Invasion Frankreichs durch Nichtweiße, denen er noch zu Hause begegnet war, aber einmal in Frankreich, fügt er hinzu: "Ich fand meine Emotionen zwischen rauchender Wut und erstickender Verzweiflung über die Erniedrigung der Invasion in Frankreich, den Pessimismus des französischen Volkes, den Verlust von Kultur und Identität und die Farce der angebotenen politischen Lösungen."
Obwohl Tarrant bereit zu sein scheint, Camus Anerkennung zu zollen, drängte der französische Schriftsteller gegen diejenigen, die darauf bestehen, dass er anerkennt, dass seine Ideen zu einem Blutbad geführt haben könnten. Camus selbst antwortete auf eine Flut von Kritik auf Twitter und verurteilte den Angriff. "Ich finde es kriminell, idiotisch und schrecklich", schrieb er und beschuldigte den Täter der "missbräuchlichen Verwendung eines Satzes, der ihm nicht gehört und den er offensichtlich nicht versteht".
Aber das Manifest des beschuldigten Mörders spiegelt Camus' Schreiben in vielerlei Hinsicht wider - vor allem in der Angst vor der demografischen Auslöschung, durch die eine neue Bevölkerung eine bestehende ersetzt, ein Prozess, auf dem Camus beharrt, der dem Kolonialismus ähnelt. In seinem Essay "Pegida, mon amour" lobt Camus die offen antiislamische deutsche Gruppe Pegida als "große Hoffnung, die im Osten aufsteigt" und als "Befreiungsfront", die den "antikolonialistischen Kampf" bekämpft. Für ihn besteht keine Hoffnung auf ein Zusammenleben in Europa, wenn "eine koloniale Eroberung im Gange ist, in der wir das kolonisierte indigene Volk sind" und die Waffen der schieren Zahl und der demografischen Substitution zur Unterwerfung der Eingeborenen eingesetzt werden.
Tarrant spiegelt diese Ideen unheimlich wider. "Millionen von Menschen strömen über unsere Grenzen.... eingeladen vom Staat und von Körperschaften, um die Weißen zu ersetzen, die sich nicht vermehrt haben, die billige Arbeit, neue Verbraucher und Steuerbasis geschaffen haben, die die Unternehmen und Staaten brauchen, um zu gedeihen", argumentiert er in seinem Manifest. "Diese Krise der Masseneinwanderung und der Sub-Ersatz-Fruchtbarkeit ist ein Angriff auf das europäische Volk, der, wenn er nicht bekämpft wird, letztendlich zur vollständigen rassischen und kulturellen Ersetzung des europäischen Volkes führen wird."
Der beschuldigte Mörder behauptet, sein Ziel sei es, "den Eindringlingen zu zeigen, dass unser Land nie ihr Land sein wird". Er wählte die Moscheen, weil die Anbeter eine "große Gruppe von Eindringlingen waren, aus einer Kultur mit höheren Fruchtbarkeitsraten, höherem sozialen Vertrauen und starken, robusten Traditionen, die versuchen, das Land meines Volkes zu besetzen und mein eigenes Volk ethnisch zu ersetzen".
Als die Welt vor Entsetzen vor dem Blutbad zurückschreckte, das in einem weiteren Gotteshaus begangen wurde, verbrachte Camus einen Großteil des Tages damit, sich vom Terror zu distanzieren und seine Unschuld zu verteidigen. Sicherlich hat er sich nie für Mord ausgesprochen. In einem Interview mit einem von uns, das 2017 in Vox veröffentlicht wurde, ging Camus auf seine Theorien ein, die in seinen Schriften oft kryptisch sind. "Natürlich, wenn man die Bevölkerung verändert, kann man nicht erwarten, dass sich die gleiche Zivilisation hält", sagte er damals. "Die Weigerung, ersetzt zu werden, ist ein sehr starkes Gefühl im Menschen. .... Der nicht zu ersetzende Wille stand im Mittelpunkt des Widerstands gegen den Kolonialismus. .... Die Menschen wollen nicht, dass andere Menschen in ihr Territorium, in ihr Land kommen und ihre Kulturen und Religionen, ihre Lebensweise, ihre Ernährungsweise, ihre Kleidung ändern."
 
Er bemühte sich auch sehr, zwischen dem Nazismus, den er bedauert, und den Ideen des weißen Nationalismus zu unterscheiden, für die er offenbar mehr Verständnis hatte. "Ich denke, dass es Rassen gibt und dass sie unendlich wertvoll sind. .... Ich bete für die Erhaltung aller Rassen, angefangen bei den am meisten bedrohten." Auf die Frage, welche Rasse am meisten bedroht sei, antwortete er: "Nun, wahrscheinlich das weiße, das bei weitem das am wenigsten zahlreichste der alten großen klassischen Rassen ist." Auch Frankreich, so betonte er, "verliert schnell sein eigenes Territorium, wo seine eigene Kultur und Zivilisation schnell zu einem der anderen wird, und nicht das dynamischste, und das schnell kolonisiert wird". Camus lehnte den Einsatz von Gewalt in Charlottesville entschieden ab und hielt an: "Ich habe volles Verständnis für den Slogan: "Wir werden nicht ersetzt werden. Und ich denke, die Amerikaner haben allen Grund, sich Sorgen um ihr Land zu machen.".
(....)
Camus spielt gewöhnlich "die Rolle des "respektablen" Reaktionärs", erklärte der Journalist Thomas Chatterton Williams im New Yorker wenige Monate nach Charlottesville, "weil seine Ablehnung des multikulturellen Globalismus plausibel hochgesinnt, vor allem ästhetisch, ja sogar gut erzogen ist - weit entfernt von der offensichtlichen Brutalität der Skinheads und der tätowierten weißen Nationalisten, die die in "Le Grand Remplacement" zum Ausdruck gebrachten fremdenfeindlichen Ideen in die Tat umsetzen könnten. Jetzt, da diejenigen, die von seinen Worten inspiriert sind, Terror entfesseln, versucht Camus wieder einmal, gewalttätige Extremisten zu verleugnen. Aber so weit wie möglich ausweichen, sehen sich gewalttätige Extremisten eindeutig als Reaktion auf seinen Aufruf, die Kolonisierung Europas zu stoppen. In den Stunden nach dem Angriff auf Neuseeland erwiderte Camus die Verteidigung eines französischen Anwalts gegen seine Position - und stieß damit die Wendung eines Prozessführers auf die bevorzugte Ausflucht der U.S. National Rifle Association: "Kugeln töten Menschen, keine Ideen."

Es ist ein seltsames Argument für Camus, um einen Mann zu unterstützen, der bei all seinen Fehlern die Kraft der Ideen schätzt. Tatsächlich sind seine Schriften gespickt mit Verweisen auf Sigmund Freud, Bertolt Brecht und den französischen Philosophen Ernest Renan, während er "das Verschwinden von Kultur und Identität" verurteilt und sich gegen die "endlose Propaganda" des "immigrationistischen und multikulturalistischen" Systems wendet. Alain de Benois - ein weiterer französischer Denker, der seit langem eine herausragende Figur in rechten Kreisen ist und wie Camus mit der heutigen identitären Bewegung verbunden ist - war expliziter und ehrlicher über das Verhältnis zwischen philosophischem Denken und Handeln: Wie Williams im New Yorker bemerkte, "argumentiert Benoist, dass weiße Europäer nicht nur eine restriktive Einwanderungspolitik unterstützen sollten, sondern sich auch gegen solche verwässernden Ideologien wie Multikulturalismus und Globalismus wenden sollten, indem sie die Prämisse ernst nehmen, dass Ideen eine grundlegende Rolle im kollektiven Bewusstsein spielen".

Wenn sie es tun, dann kann Camus, egal wie lautstark er Gewalt verurteilt, nicht ohne weiteres von dem Terror weggehen, den seine Ideen jetzt ausgelöst haben.

Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator
 
Antworten


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste