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20 Jahre NATO-Angriff auf Jugoslawien
#1
20 Jahre seit NATO-Angriff auf Jugoslawien: Falsche-Flagge-Massaker als Vorwand für NATO-Aggression
Der Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien am 24. März 1999 markierte das Ende des Friedens in Europa nach dem 2. Weltkrieg. Mit Beiträgen in loser Folge wird RT-Deutsch in den nächsten Wochen die wichtigsten Stationen der NATO-Vorbereitungen auf diesen Krieg in Erinnerung rufen.
von Rainer Rupp
Von den Anfängen des Bürgerkriegs in Bosnien-Herzegovina 1992 bis zum Eingreifen der NATO 1995 wurden immer wieder Massaker an der bosnisch-muslimischen Zivilbevölkerung dazu genutzt, um die UNO und speziell auch die Öffentlichkeit in den NATO-Ländern gegen die angeblich zu Bestien verkommenen Serben aufzuhetzen. Aber genau wie in jüngerer Zeit in Libyen und Syrien, waren viele dieser Gräueltaten in Bosnien-Herzegowina inszeniert. Und das war damals durchaus auch der UNO und der NATO bekannt.
In einem früheren Artikel zur Reihe "20 Jahre NATO-Angriffskriegs gegen Jugoslawien" wurde kurz das Massaker vom 28. August 1995 auf dem belebten Markale-Markt in Sarajewo erwähnt, das den Vorwand für die nachfolgenden NATO-Luftangriffe lieferte. Nach offizieller, westlicher Darstellung waren die Granaten, die damals 37 Zivilisten getötet und 90 verletzt haben sollen, von bosnischen Serben abgefeuert. Allerdings folgte das Markale-Massaker dem inzwischen bekannten Muster früheren Gräueltaten mit bosnisch-muslimischen Opfern, die nachweislich unter falscher Flagge ausgeführt worden waren.
Obwohl es damals auch im Fall des Markale-Massaker wieder deutliche, technische Hinweise gab, dass diese offizielle Version des Westens nicht stimmen konnte, haben die Westmedien und NATO-Politiker blitzschnell entschieden, dass die bekannterweise abscheulichen Serben zweifelsfrei die Schuldigen seien. Eine forensisch-technische Untersuchung des Tatortes und der Granattrichter fand nicht statt. Der Weg für die NATO-Luftangriffe in Bosnien-Herzegowina war somit frei. Es sollte der politische und militärische Testlauf für den einige Jahre später folgenden großen Luftkrieg gegen Serbien und Rest-Jugoslawien werden.....

weiter > https://deutsch.rt.com/meinung/85019-20-...-massaker/
 
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#2
20 Jahre seit NATO-Angriff auf Jugoslawien: Das "Račak-Massaker" - Teil des NATO-Drehbuchs

Zwei Monate vor Beginn des NATO-Angriffskrieges gegen Jugoslawien am 24. März 1999 bewirkte das "Massaker von Račak" in der westlichen Öffentlichkeit einen Aufschrei der Empörung. Zugleich lieferte es Washington und der NATO den lang ersehnten "humanitären" Vorwand.

von Doris Pumphrey

https://deutsch.rt.com/europa/85095-20-j...-drehbuch/
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#3
20 Jahre seit NATO-Angriff auf Jugoslawien: Das "Račak-Massaker" (II) - Teil des NATO-Drehbuchs

Noch bevor eine Untersuchung durchgeführt werden konnte, hatte der Leiter der OSZE-Kosovo-Überwachungsmission, der US-Amerikaner William Graham Walker, die Serben als Täter designiert. Hatte es sich wirklich um ein Massaker an friedlichen albanischen Dorfbewohnern gehandelt?  von Doris Pumphrey  (Fortsetzung von Teil I)

https://deutsch.rt.com/meinung/85285-auf...s-teil-ii/
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#4
20 Jahre seit NATO-Angriffskrieg gegen Jugoslawien: Terror-Paten und die letzte Chance
Bevor die NATO am 24. März 1999 unter Bruch des Völkerrechts ihre Aggression startete, markierten zwei Ereignisse den Beginn der "heißen Phase": Das – vermeintliche – "Massaker" von Račak und die "Verhandlungen" im Schloss Rambouillet bei Paris.....

> https://deutsch.rt.com/meinung/85488-20-...iffskrieg/
 
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#5
Publikumskonferenz‏ @St_Publikon 32 Min.Vor 32 Minuten
Als vor 20 Jahren der NATO-Krieg gegen Jugoslawien begann, da war dem eine intensive mediale und politische Kampagne vorangegangen. Damals verwendete Methoden der Kriegs-Propaganda werden teils heute noch für Manipulationen genutzt.

Kosovo 1999: Der Krieg wurde durch Propaganda möglich gemacht
Als vor 20 Jahren der NATO-Krieg gegen Jugoslawien begann, da war dem eine intensive mediale und politische Kampagne vorangegangen, um auf den völkerrechtswidrigen Angriff vorzubereiten. Damals verwendete Methoden der Kriegs-Propaganda werden teils heute noch für Manipulationen genutzt. Von Tobias Riegel.

Als am 24. März 1999 die Bomben der NATO-Flugzeuge auf Serbien/Rest-Jugoslawien niedergingen, war eine andere Schlacht bereits geschlagen worden: die gegen die realistische Darstellung des Konflikts um das Kosovo. Die Propaganda, die von zahlreichen deutschen Redakteuren und Politikern zur Verzerrung der Sicht auf Serbien, auf die „Befreiungsarmee des Kosovo“ (UÇK) und den serbischen Präsidenten Slobodan Milošević aufgewendet wurde, kann als ein Höhepunkt der Manipulation durch Massenmedien bezeichnet werden.
Der Aufwand in der Propaganda verwundert nicht: Neben dem geopolitischen Ziel vieler NATO-Staaten, das wirtschaftlich und politisch widerspenstige Serbien zu disziplinieren, gab es ein innenpolitisches Ziel: das der „Normalisierung“ von Kampfeinsätzen der Bundeswehr. Dass der Krieg ums Kosovo als erster Kampfeinsatz der deutschen Armee seit der Gründung 1955 eine Zeitenwende darstellte, betont auch Albrecht Müller in seinem aktuellen Text:
„Bis dahin hatten wir die Bundeswehr zur Verteidigung. Seit dem 24. März 1999 haben wir die Bundeswehr vor allem zur militärischen Intervention in anderen Ländern. Das ist ein gravierender Einschnitt.“.....

weiter > https://www.nachdenkseiten.de/?p=50139
 
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#6




Es began mit einer Lüge, WDR Format 'Die Story'.

INP
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#7
Um sich die damalige Propaganda nochmals vor Augen zu führen, empfiehlt es sich, jeden Tag die "Tagesschau vor 20 Jahren" zu sehen:

https://www.tagesschau.de/inland/tsvorzw...en100.html
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#8
Vor 20 Jahren: Sündenfall Kosovo
Wollte man rückschauend das Scheitern der Intentionen der Verfasser und Unterzeichner der Charta von Paris für ein neues Europa vom 21. November 1990 auf einen konkreten Tag datieren, dann wäre der 24. März 1999 der prioritäre Kandidat dafür: An diesem Tag gegen 20.00 Uhr begann die Bombardierung Serbiens (und Montenegros) durch die NATO mittels Kampfflugzeugen und von See gestarteter Cruise Missiles, um Belgrad zur Aufgabe eines Teils des serbischen Staatsgebietes – nämlich Kosovos – zu zwingen. Ein Mandat des UN-Sicherheitsrates für diese Kriegseröffnung gab es nicht, und so fielen nicht nur serbische Städte und Dörfer in Schutt und Asche, sondern ebenso das Völkerrecht und die Charta von Paris.
 
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#9
Jochen_Mitschka‏ @jochen_mitschka
Meine Artikelserie über deutsche Angriffskriege hat begonnen.

Teil 1 Jugoslawien 
https://www.rubikon.news/artikel/die-kriegsmacht … Der Sündenfall
 
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