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Framing-Manual der ARD
#31
FranKee@FranKee_HH 27 Min.Vor 27 Minuten
Antwort an @FranKee_HH @morvjn und
gezielte sprachliche Manipulation, "Sprachregelung" in schlimmster deutscher Tradition, geheime #FramingManual, Narrative für das gezielte Diskreditieren von Gegnern... All dies ist für die #Grüne Digital-Sprecherin(!) im #Bundestag der ehemaligen Bürgerrechtspartei... ?!?

[Bild: Dz1j7GRXQAA-j16.jpg]

Also ICH hab ja lustige Bilder in meinem Archiv... Da lacht der „Sozial“–„Demokrat“. (Und die für Hamburger „Justiz“ verantwortlichen @GRUENE_Hamburg –„Senatoren“. Nicht?) #Gemeinwohlmedien #FramingManual #Justice4Climate #hhbue

[Bild: Dz1iR4wWwAAn0ZZ.jpg]


Musternutzer‏ @musternutzer 45 Min.Vor 45 Minuten

Musternutzer hat Sören Herbst retweetet
#Framing ist mit journalistischen Grundsätzen unvereinbar! Und die #ARD ist nicht nur einfach ein "großes Unternehmen". Ich denke genau aus dieser Unvereinbarkeit heraus wurde im Vorfeld der Begriff "Haltungsjournalismus" etabliert. #FramingManual

SZ Top-News‏Verifizierter Account @SZ_TopNews
.@DasErste wird dämonisiert, weil es nicht auf die Sprachtricks von Populisten hereinfallen will. Kritiker sprechen von "Umerziehung" und "Neusprech". Das ist perfide.

ARD-Framing-Manual Wer will in einem Land leben, in dem Fox News den Diskurs prägt?
> https://www.sueddeutsche.de/medien/ard-f...-1.4336509

stefanolix‏ @stefanolix 4 Std.vor 4 Stunden
Antwort an @SZ_TopNews @DasErste
Nichts an den Annahmen Ihres Artikels stimmt! Weder wird der Diskurs in den USA von Fox negativ dominiert, noch wird er in DE von ARD und ZDF besonders positiv dominiert. Auf beiden Seiten gibt es zum Glück Medien- und Meinungspluralismus

Antwort an @SZ_TopNews @DasErste
Ich sehe selbst in diesem Beitrag nur noch Framing. "Wie sehr schadet es dem Journalismus insgesamt?" wäre die bessere Frage gewesen. #Relotius #ARD #FramingManual

Antwort an @SZ_TopNews @DasErste
#Framing mit solcher Reichweite wie von der #ARD ist in der Tat besonders #perfide. Und infam. Da haben Sie vollkommen recht!

Neue deutsche Medienmacher‏Verifizierter Account @NDMedienmacher
Was wir aus der Diskussion um #Framing lernen: Bisher meinten Rechte, einen Alleinanspruch auf Framing zu haben. Dass andere auch framen können, sagen wir schon lange: Deswegen haben wir gerade erst in der 7. Auflage ein ganzes "Geheimbuch" herausgegeben: https://glossar.neuemedienmacher.de/ 

Antwort an @NDMedienmacher
Oh Gott ist das ein peinliches Geschwätz. „Wir können auch framen“ Das tun Journalisten schon immer. Im Grunde kann man nicht nicht framen.

Antwort an @NDMedienmacher
Nur haben "Rechte" genauso wie alle anderen Politiker das Recht darauf, ihre politische Meinung einseitig zu äussern, das ist normal... dass ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk, der zur Neutralität verpflichtet ist, einseitig manipulieren will, ist damit nicht vergleichbar...

Antwort an @NDMedienmacher
Wie kommt ihr eigentlich zu der steilen These, "Bisher meinten Rechte, einen Alleinanspruch auf Framing zu haben."? Kritik am Staatsfunk ist auch nicht rechts, eigentlich sollte diese ein Linkes Kernthema sein!
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#32
Ralf Stegner‏Verifizierter Account @Ralf_Stegner
Eigenartige Diskussion über „Framing“. ARD stützt sich auf Beratungen durch renommierte Wissenschaftlerin Elisabeth Wehling, um der Propaganda gegen öffentlich rechtlichen Rundfunk (meist von rechts) etwas entgegenzusetzen. Ohne einzelne Texte zu kennen, scheint mir das legitim


diesen Thread anzeigen > https://twitter.com/Ralf_Stegner/status/...9183859712
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#33
Die Framing-Manual-Affäre der ARD
Illusion öffentlich-rechtlicher Rundfunk
Das Interesse, das alles so weiter geht wie bisher, erklärt sich aus den überhöhten Gehältern und den unverschämten Pensionen, die dem Spitzenpersonal der öffentlich-rechtlichen Sender gezahlt werden, auch weil man gnadenlos der alleinerziehenden Mutter, die nicht weiß, wie sie über die Runden kommen soll, die Gebü... mehr »
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#34
peymani: Das „Framing Manual“: Im Kampf gegen Fakten setzt die ARD auf bewährte Methoden

viele von Ihnen werden es mitbekommen haben: Die ARD hat sich ein Gutachten für eine neue Kommunikationsstrategie erstellen lassen. Was so unverdächtig klingt, ist eine Zumutung für alle Gebührenzahler, deren Zwangsbeiträge dazu missbraucht werden, wirkungsvollere Strategien zu deren Manipulation zu entwickeln. Das sogenannte Framing Manual enthält nebenbei eine Gebrauchsanleitung zur sprachlichen Diffamierung der privaten Konkurrenz. Einer der Tiefpunkte des Gutachtens ist die Parole „Kontrollierte Demokratie statt jeder wie er will“ – nur einer der 14 Slogans zur Schulung der Sendermitarbeiter, denen die ARD eintrichtert: „Denken und sprechen Sie nicht primär in Form von Faktenlisten und einzelnen Details. Denken und sprechen Sie zunächst immer über die moralischen Prämissen.“....
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#35
Günther Jauch kritisiert mangelnde politische Unabhängigkeit Öffentlich Rechtlicher Medien .. #ARD #ZDF #Rundfunkbeitrag #GEZ 
https://www.focus.de/kultur/kino_tv/guenther-jauch-deswegen-verliess-guenther-jauch-die-ard_id_10319443.html …

Clip > https://twitter.com/pip_news/status/1095802857633263616
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#36
Das seltsame Institut der Elisabeth Wehling
Die Autorin des „Framing Manual“ der ARD lässt sich als Direktorin des „Berkeley International Framing Institute“ bezeichnen. Zur weltweit renommierten Universität Berkeley hat das Institut, so es denn überhaupt eines gibt, jedoch keine Verbindung.....
> https://www.salonkolumnisten.com/framing-institute/
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#37
Danisch:

Die ARD und das 120.000-Euro-Framing-Manual

Es stinkt nach Korruption und Untreue.
Seit ein paar Tagen geht ja dieses unsägliche Framing-Manual der ARD herum.
Inzwischen berichtet der Tagesspiegel, dass das insgesamt 120.000 Euro gekostet habe. 90.000 für das Manual und Workshops, weitere 30.000 für Folge-Workshops.
„Workshops”
Schon das Geld für das Manual halte ich für absurde Geldverschwendung, weil der Fetzen strohdoof ist.
Aber dann noch für Workshops, bei denen nicht mal eine greifbare Leistung ersichtlich zu sein scheint.
120.000 Euro für diesen Mist?
Wer für sowas 120.000 Euro ausgibt, hat nicht zuwenig, sondern viel zuviel Geld.
Die Frage ist aber, ob man es überhaupt dafür ausgegeben hat, oder ob das nicht eher nur eine pro-forma-Leistung war, um das Geschäft zu begründen. Vielleicht ist das einfach auch nur ordinäre Geldwäsche. Denn wenn ich dieses Rechtfertigungsgeschwafel lese

Das Dokument wurde als interne Arbeits- und Diskussionsunterlage verfasst, um damit eine breite Grundlage an Optionen zu haben, was davon für eine etwaig daraus abzuleitende Kommunikationsmaßnahmen genutzt werden soll, und was jedenfalls nicht.

Als Wissenschaftlerin ist es wichtig, Menschen und Institutionen die volle Bandbreite der Disziplin des Framing aufzuzeigen, damit sie selbst entscheiden können, was sie davon nutzen wollen, und was nicht.
dann frage ich mich, ob das überhaupt je zur Verwendung gedacht war, oder ob das nicht eher darum ging, eine Pseudoleistung für eine 120.000-Euro-Geldspritze zu fingieren. Denn das Paper ist ja nicht nur dämlich, die Klarstellung an sich ist lächerlich. Warum sollte jemand für so etwas so viel Geld ausgeben?
Und überhaupt: Warum sollte sich ein riesiger Senderkomplex mit jeder Menge „ausgebildeter Journalisten” und Sprachakrobaten von einer beraten lassen müssen, die sich so ungelenk und meines Erachtens primitiv ausdrückt, wie etwa

Der Konsum­Frame wird durch eine Vielzahl von Formulierungen aktiviert, die die ARD derzeit nutzt.
Die Formulierung „Beitragsservice“ etwa macht die ARD metaphorisch als Ser­viceunternehmen begreifbar. 1 Tatsächlich aber ist die ARD ein von Bürgern ermöglichtes Rundfunksystem.
Der Begriff „Beitragseinnahmen“ suggeriert, die ARD habe Einnahmen im Sinne eines Unternehmens. Tatsächlich aber „nimmt“ die ARD kein Geld „ein“, son­dern verwaltet schlichtweg das Rundfunkkapital der Bürger, die sich in Deutschland seit jeher auf diese Weise ihren gemeinsamen, freien Rundfunk ARD ermöglichen.

Was soll der Quatsch?
Ein Service, der uns die Dienstleistung bringt, unsere „Beiträge” als unser Kapital zu verwalten? Die ARD als nette Tante?
Die ARD, ein „freier Rundfunk”? Da habe ich anderes beobachtet.
Ich habe schon lange den Eindruck, dass sich ein riesiges korruptes kriminelles Netzwerk linker Aktivisten gebildet hat, die sich gegenseitig aus öffentlichen Mitteln durchfinanzieren und Leistungen nur fingieren. Es ist unglaublich, wieviele Leute, die eigentlich nichts Überzeugendes können und arbeiten, trotzdem enorme Einkünfte und oft sogar Pensionen aus öffentlichen Mitteln bekommen. In Berlin habe ich sowas oft beobachtet. Und das würde hier genau reinpassen.
Publico beschreibt, dass das „Manual” mitunter an typische DDR-Sprache erinnert. Was ja entzückend dazu passt, dass das Gutachten während des ARD-Vorsitzes von Karola Wille beauftragt wurde, die ja eben aus der SED kam.
Baut man da an der Re-DDR-isierung?

Mir ist da ein anderer Zusammenhang nicht klar.
Welche Rolle spielt da netzpolitik.org?
Denn die haben das – nichtöffentliche – Gutachten veröffentlicht. Normalerweise geben die sich ja als Whistleblower. Ich habe ja neulich schon geschrieben, dass die mir als so eine Art Informationswaschmaschine vorkommen, auf der linke Aktivisten, Politiker usw. publizieren ohne selbst in Erscheinung zu treten, indem einfach netzpolitik das veröffentlicht.
Normalerweise würde man ja erwarten, dass die dort als so eine Art Whistleblower auftreten und sagen „Guckt mal, was die ARD da mit uns macht”.
Sie machen es aber andersherum, veröffentlichen es zugunsten der ARD:
Die ARD hat bei der Sprach- und Kognitionswissenschaftlerin Elisabeth Wehling ein Gutachten in Auftrag gegeben um sich beraten zu lassen, wie man die Vorzüge des öffentlich-rechtlichen Rundfunks durch Erkenntnisse der Framing-Theorie kommunizieren kann. Das Gutachten dient laut ARD als „Denkanstoß und Diskussionsgrundlage“ für interne Zwecke. (Update: Es gibt nun eine weitere Stellungnahme der ARD dazu.)
Allerdings wurde es schnell Bestandteil einer öffentlichen Debatte, weil das Gutachten mittlerweile außerhalb der ARD zirkuliert. Und gerade rechte Webseiten machen mit dem ausgewählten Zitieren aus dem Text massiv Stimmung gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und tun dabei so, als wäre diese Diskussionsgrundlage bereits beschlossene Sache einer Kommunikationsstrategie mit dem Ziel, die öffentliche Wahrnehmung zu „manipulieren“. Im Interview mit meedia.de argumentiert die ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab, dass dies keine „Mitarbeiteranweisung“ sei, sondern eine Diskussionsgrundlage zur Sensibilisierung bei der Verwendung von Sprache und Sprachbildern. In dem Interview distanziert sie sich auch persönlich von einzelnen in dem Gutachten vorgeschlagenen Sprachbildern wie „Profitzensur“.
Netzpolitik.org macht sich also quasi zum Sprachrohr der ARD und versucht, Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Wie ein Auftragsdienstleister. Sei ja alles gar nicht so bindend.
Schaut man aber auf Wikipedia, dann findet man ein Foto, auf dem eben jene Elisabeth Wehling auf der re:publica 2017 auftritt. re:publica wird aber von den Leuten von netzpolitik (mit)veranstaltet.
Was hat es also damit auf sich, dass Netzpolitik.org ein Geschreibsel einer Autorin veröffentlich, die sie zuvor auf der re:publica als Sprecherin hatten, und dabei Position zugunsten der ARD einnehmen?

> http://www.danisch.de/blog/2019/02/21/di...ng-manual/
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#38
dazu noch:

Nicolaus Fest, AfD

Wehling

Ende 2012 ging der MEDIENDIENST INTEGRATION online. Er bezeichnet sich als Informations-Plattform für Medienschaffende. “Hier”, so die Selbstdarstellung, “finden Journalisten mit wenigen Klicks die wesentlichen Informationen zu den Themenfeldern Migration, Integration und Asyl in Deutschland.”
Das ist kaum zu hoffen. Denn geleitet wird der Dienst von Mehmet Ata, dem ehemaligen Sprecher des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf). Spätestens seit den jüngsten Skandalen steht dieser Arbeitgeber nicht mehr in dem Ruf, die “wesentlichen Informationen zum Themenfeld Migration” zu liefern, sondern eher, sie zu hintertreiben. Unterstützt wird Herr Ata von der Journalistin Rana Göröglu (ehemals ZDF, radio multikulti, Berliner Zeitung) und dem früheren taz-Redakteur Daniel Bax. Auch deren Lebensläufe klingen nicht unbedingt nach journalistischer Distanz zum Gegenstand ihrer Arbeit.
Wie es um diese Arbeit qualitativ bestellt ist, machte letzte Woche ein Interview mit der Sprachforscherin Elisabeth Wehling deutlich. Sie wusste zu berichten, dass es gar keine Islamkritik geben kann: “Man kann kritisieren, dass es Menschen gibt, die an Religionen glauben. Oder bestimmte Aspekte einer Religion. Aber eine Religion an sich kann man nicht kritisieren.” Zudem laufe “das, was ‘Islamkritik’ genannt wird, meist darauf hinaus, die Religion verantwortlich zu machen für alle Dinge, die in ihrem Namen getan werden. Das spiegelt sich auch in Begriffen wie “islamistischer” Terror wieder. Manche reden sogar von “islamischem Terror”. Damit etabliert man eine Interpretation der gesamten Religion, die sie per se in die Nähe von Gewalt rückt.”
Stimmt. Aber diese Interpretation ist eben zutreffend, wenn die Religion selbst die Nähe zur Gewalt sucht, weil sie Gewalt und Weltherrschaft verherrlicht. Und genau das tut der Islam, genau das steht in seinem Gründungswerk. Im Koran ist von Juden als ‘Affen und Schweine’ die Rede, dort findet sich der Befehl, Apostaten zu töten, dort ist die Entrechtung der Frau in vielen Versen verankert wie auch die Homophobie. Und dort wird zum immerwährenden Kampf gegen Andersgläubige aufgerufen, der jede Grausamkeit rechtfertigt. Der Koran ist ein Buch der Gewalt und des Krieges; das ist der Geist, der in ihm herrscht. Und das ist auch der fundamentale Unterschied zum Neuen Testament. Kein Christ kann sich für irgendeine Schandtat auf ihren Gründer und seine Worte berufen; Muslime können das.
Verstehen kann die Einschätzungen von Frau Wehling daher nur, wer so Hamburger-Deern-haft unbeleckt in die Welt schaut wie die Sprachwissenschaftlerin auf ihrer Homepage. Was sie im Gespräch mit dem schon erwähnten Herrn Bax von sich gibt, was der MEDIENDIENST INTEGRATION der Veröffentlichung für wert hält, sind nichts als Dummheiten. Es ist die pseudo-wissenschaftlich verbrämte Version der alten Exkulpationsformel der Muslimverbände, wonach kein Anschlag, kein ‘Ehrenmord’ und kein antisemitischer Übergriff etwas mit dem Islam zu tun habe. Es ist, mit einem Wort, Lüge. Oder Desinformation.
Finanziert wird dieser Desinformationsdienst von der Bundesregierung und dem Asyl- und Integrationsfonds der EU, also aus Steuermitteln. Dazu kommen einigen Stiftungen, darunter die berüchtigt linkslastige Amadeu-Antonio-Stiftung. Auch die lebt weitgehend von Steuergeldern. Wer daher den Eindruck gewinnt, hier handele es sich um eine staatliche finanzierte Propaganda- und Versorgungsstelle für gescheiterte linke Journalisten, liegt vermutlich nicht ganz falsch. Und damit keine Kritik an solcher Amigo-, Klientel- und Bestechungspolitik der Regierung aufkommt, hat man Vertreter der meisten etablierten Medien im Fachbeirat versammelt: ZDF, FAZ, DIE WELT, Tagesspiegel, RTL, Süddeutsche, SPIEGEL, WDR. Und natürlich auch die besonders korrupte ZEIT, die auch bei der Amadeu-Antonio-Stiftung mitmischt. Selbst Hans-Jörg Vehlewald, ein geschätzter Ex-Kollege von BILD, lässt sich für diesen Schmarrn mißbrauchen. Eine Schande.
> http://nicolaus-fest.de/fuckheads-deerns-und-gesockst/

Der MEDIENDIENST INTEGRATION ist ein Projekt des "Rats für Migration e.V.", einem bundesweiten Zusammenschluss von Migrationsforscherinnen und -forschern. Er arbeitet unabhängig und will den Austausch zwischen Wissenschaft und Medien intensivieren. Das kostenfreie Serviceangebot für Journalisten wird ermöglicht durch die Unterstützung von verschiedenen Partnern:
 

Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration

Freudenberg Stiftung

Möllgaard-Stiftung

Amadeu Antonio Stiftung

Open Society Foundations

Stiftung Mercator

Robert Bosch Stiftung

German Marshall Fund

Fachbeirat
Unterstützt wird der Mediendienst Integration durch einen Fachbeirat. Dabei handelt es sich  um Journalisten und Experten, die beraten, das Vorhaben kritisch begleiten und ihren Informationsbedarf äußern.
Mitglieder des Fachbeirats:
Susanne Biedenkopf-Kürten, Beirats-Vorsitz, ZDF
Andrea Dernbach, Der Tagesspiegel
Hans-Jörg Vehlewald, BILD
Dunja Hayali, ZDF
Karen Krüger, FAZ
Claus Christian Malzahn, Die Welt
Rainer Munz, RTL
Rainer Ohliger, Netzwerk Migration in Europa e.V.
Roland Preuß, Süddeutsche Zeitung
Anna Reimann, Spiegel Online
Tibet Sinha, WDR
Özlem Topcu, Die Zeit
Dr. Pia Gerber, Freudenberg Stiftung / Groeben Stiftung
Dr. Andreas Hieronymus, Open Society Foundations
Timo Reinfrank, Amadeu Antonio Stiftung
Prof. Dr. Werner Schiffauer, Rat für Migration
Catharina Seegelken, Manfred Lautenschläger-Stiftung
Dr. Heinz-Rudi Spiegel, Marga und Kurt Möllgaard-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
Astrid Ziebarth, German Marshall Fund

> https://mediendienst-integration.de/artikel/archiv.html

Wehling auf der re:publica 2017

#rp17-Speakerin Elisabeth Wehling: Wir müssen reden
In der letzten Woche haben wir euch Speakerin Caroline Sinders vorgestellt. Die arbeitet auf Infrastrukturebene daran, aus dem mittlerweile Schlachtfeld digitale Kommunikation wieder zu einem Diskurs zu machen. Dafür kann man aber auch an ganz anderer Stelle ansetzen, wie Kognitionswissenschaftlerin Elisabeth Wehling zeigt, indem sie unsere Off- und Online-Diskurse seziert.
Wir freuen uns sehr, dass die gebürtige Hamburgerin aus Berkeley zu uns kommt. Ganz besonders im Wahljahr, denn wir befürchten, dass wir uns auf Einiges gefasst machen müssen. Wir erleben eine Stärkung des Bewusstseins für die Relevanz von Sprache für politisches Denken und Handeln – und leider auch eine sprachliche Renaissance von nationalistischem und autoritären Gedankengut. Sich an dieser Sprache zu reiben ist eine gesunde Immunreaktion. Wir müssen aber noch mehr über Begriffe reden, sagte Wehling.
Elisabeth Wehling studierte zunächst in Hamburg, Rom und Berkeley Soziologie, Journalistik und Linguistik, später Kognitionswissenschaften. Sie stellt klar – denn sogar professionelle Politiker scheinen das manchmal zu vergessen: Hass und Lügen gehören nicht in eine verantwortungsvolle Politik, wohl aber Raffinesse und Visionen.
Seit 2013 leitet die Wissenschaftlerin am International Computer Science Institute Forschungsprojekte zu Ideologie, Sprache und unbewusster Meinungsbildung mit Methoden der Neuro- und Verhaltensforschung und kognitionslinguistischer Diskursanalyse. Gebiete, unter denen man sich vielleicht erst einmal nichts Bildliches vorstellen kann. Genau um Sprachbilder geht es aber: Nicht (nur) Fakten bedingen unsere Meinungen, sondern auch Frames. Unser Gehirn verfügt über ganze Vorratslager an abgespeichertem Wissen. Gerüche, Erinnerungen und Gefühle werden aktiviert, um Worte zu begreifen. Dabei macht es einen großen Unterschied, ob diese positiv oder negativ konnotiert sind. Eine "Flüchtlingswelle" etwa klingt dramatisch und regelrecht nach einer Bedrohung.
Frames ziehen im Gehirn die Strippen und entscheiden, ob Informationen als wichtig erkannt werden. Frames sind immer ideologisch selektiv, und sie werden über Sprache aktiviert und gefestigt – unsere öffentlichen
Debatten wirken wie ein synaptischer Superkleber, der Ideen miteinander vernetzen kann. Seinen eigenen Blickwinkel auf die Welt zu kommunizieren, das ist Framing. Im Umkehrschluss heißt es aber noch lange nicht, dass die Inhalte egal wären.
Rechtspopulisten sind im Framing ziemlich erfolgreich: Trump und die AfD setzen auf "emotionale Geschichten". So analysierte Wehling jüngst den amerikanischen Wahlkampf. Auch für die politischen Erfolge von Silvio Berlusconi in Italien hat sie Erklärungsansätze. Wehlings Buch "Politisches Framing" erhielt medial eine umfangreiche Resonanz.
Auch ein Ergebnis: In jeder Wahl ist es entscheidend, die bikonzeptuellen Wähler zu erreichen, die in ihren Überzeugungen nicht zu festgefahren sind. Wertkonservative Wähler hingegen wählen manchmal entgegen dem eigenen Interesse und auch, wenn sie einzelne Vorhaben eines Kandidaten gar nicht befürworten.
Die Wissenschaftlerin betont: "Mir geht es vor allem darum, dass wir uns im Alltag ab und an die Zeit nehmen, bei den wichtigen politischen Themen gezielt darüber nachzudenken, welche Begriffe in aktuellen Debatten genutzt werden, zum Beispiel nach einer Talkshow oder nach der Lektüre eines Zeitungsartikels. Dann entwickelt man ein Gespür dafür, welche Haltung gerade dominiert."
Für die Demokratie hat sie auch eine Empfehlung: "Wenn man ein großes politisches Anliegen hat, dann ist es am besten, nicht an etwas Altem herumzubasteln, sondern was wirklich Neues auf den Tisch zu legen." Das war ihrer Meinung nach auch EINER der Gründe, weshalb Hillary Clinton Donald Trump fast Schützenhilfe leistete – und am Ende unterlag: Sie wies im Wahlkampf oft darauf hin, wie sehr sie sich von ihm unterscheidet. Durch Wiederholung stärkte sie die von seiner Kampagne gesetzten Frames.
Demokratische und progressive Geschichten sollten mit Frames eines Miteinander erzählt werden, gegenseitiger Befähigung und Schutz. Dass diese funktionieren, hat die Popkultur mit Filmen, Büchern und Theaterstücken, die auf diesen Werten basieren, immer wieder gezeigt. "Die Parteien müssen sich mal hinsetzen und die moralischen Prämissen ihrer Politik punktgenau klären und sprachlich durchdeklinieren!" Das gilt auch im digitalen Raum.

> https://re-publica.com/de/news/rp17-spea...ssen-reden

zu netzpolitik.org:

George Soros hat bisher über 32 Milliarden Dollar an linke Projekte gespendet. Deutschland und vor allem die deutschen Medien stehen dabei an vorderster Front. Die Details dieses Netzwerks in Deutschland sind jedoch weitgehend unbekannt. Deshalb lautet das jouwatch Sommerrätsel: Sucht Soros! Heute: Netzpolitik.org.
jouwatch hat in einer Serie von Artikeln über die Verbindungen zwischen den Open Society Foundations von George Soros und den Medien sowie den Mittelmeer-NGOs berichtet: Correct!v entscheidet für Facebook, was echte Nachrichten sind und was falsche, die Amadeu-Antonio-Stiftung macht mit Steuermitteln Wahlkampf gegen die AfD, der Mediendienst Integration liefert die „Experten“, die den Journalisten in die Feder diktieren und bei der Tagung von Netzwerk Recherche treffen sich jedes Jahr in Hamburg Vorzeige-Gutmenschen wie Anja Reschke und Patrick Gensing mit Vertretern des Soros-Netzwerks, um Strategien im Umgang mit dem politischen Gegner zu besprechen.
Heute betrachten wir ein weiteres Puzzleteil im Soros-Netz: Netzpolitik.org. Netzpolitik.org ist ein spendenfinanzierter Blog aus Berlin, der zu digtialen Themen schreibt. Er veranstaltet die jährliche Tagung „re:publica“, auf der dieses Jahr Jan Böhmermann zur Spam-Kampagne gegen sog „rechte Trolle“ aufrufen durfte und u.a. Justizministerin Katarina Barley sprach.
Doch wie finanziert sich so eine beinahe werbefreie Nachrichtenseite in einer Zeit, da Zeitungen überall Stellen streichen und Redaktionen zusammenlegen? Laut netzpolitik.org ist der Verein zu fast 90% spendenfinanziert, gegründet 2004 von Markus Beckedahl (Bündnis 90/Die Grünen). 2015 ermittelte der Bundesverfassungsschutz in der NSA-Affäre wegen Landesverrats gegen Netzpolitik, was dem Verein einen Spendenboom von 170.000 Euro einbrachte, bis der damalige Justizminister Heiko Maas seinen Generalbundesanwalt Harald Range entließ, um netzpolitik.org zu schützen.

[Bild: np-einnahmen-ausgaben-verlauf-2013-2016-...-Kopie.jpg]

Im Geschäftsbericht 2016 hieß es: „Aus 4282 unterschiedlichen Quellen haben wir im vergangenen Jahr knapp 378.000 Euro Spenden & Fördergelder erhalten. Die Spenden kommen vor allem von Einzelpersonen, aber auch von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Größere Unternehmen waren nicht dabei… Die Ausgaben im Jahr 2016 betrugen insgesamt 423.975 Euro, davon konnten wir zehn Personen verteilt auf 6,8 Stellen bezahlen plus allem anderen, was man braucht, um eine Redaktion zu finanzieren. Damit haben wir 2016 ein Minus in Höhe von 35.568 Euro gemacht.“ Der Geschäftsbericht 2017 ist noch nicht veröffentlicht.
Laut Geschäftsbericht werden alle Spenden über 10.000 Euro veröffentlicht. 2016 gab es eine Spende von über 10.000 Euro von der Firma Posteo Berlin, die seitdem positive Artikel auf netzpolitik.org bekommt. Im Mai 2018 erhielt der Verein eine Einzelspende in Höhe von 12.000 Euro, „eine der größten Spenden in unserer Geschichte!“ Der Spender wurde entgegen der Ankündigung nicht identifiziert.
Der gemeinnützige Verein ist mit Beckedahls Internet-Firma newthinking gmbh verstrickt, die die re:publica veranstaltet und bei der die Mitarbeiter beschäftigt waren – ein ungewöhnliches Konstrukt, das 2016 nach Kritik formell aufgelöst wurde: „Die ersten zehn Jahre lief netzpolitik.org unter dem Dach der newthinking communications GmbH, die Markus Beckedahl seinerzeit parallel zu netzpolitik.org mitgegründet und aufgebaut hat und aus der parallel auch zusammen mit Spreeblick die re:publica entstanden ist. Wir waren intern als Redaktion immer unabhängig und haben sehr genau darauf geachtet, dass es zu keinen Interessenskonflikten kam. Dennoch wussten wir, dass die Konstruktion aus gemeinnützigem Förderverein, angehängt an eine kommerzielle Agentur, die mit freier Softwareentwicklung und Tech-Konferenzen Geld verdient, nicht unseren Ansprüchen an Transparenz und Unabhängigkeit genügt… Seit diesem Jahr sind wir nun vollkommen unabhängig und nur noch als Mieter zusammen auf einer Etage,“ schrieb Netzpolitik 2016. Die re:publica veranstalten die Beckedahl-Töchter immer noch in Personalunion.
Hinweise auf eine Beteiligung von George Soros und den Open Society Foundations finden sich keine in den umfangreichen Geschäftsberichten, die netzpolitik.org seit dem Skandal um die Querfinanzierung mit der newthinking gmbh monatlich veröffentlicht. Dennoch deutet die Personalstruktur auf eine Verstrickung mit Open Society hin. 2016, als George Soros seine 18 Milliarden Dollar Spende an Open Society ankündigte, wurde das Redaktionsteam von netzpolitik.org plötzlich aufgestockt, die neuen Mitarbeiter kamen in der Regel von Soros-nahen Medienstiftungen:

[Bild: np-personalentwicklung-Kopie.jpg]

Ingo Dachwitz und Markus Reuter kamen von der 2010 von Beckedahl gegründeten Digitalen Gesellschaft e.V., die 2013 75.000 Euro Startkapital von Open Society erhielt; Simon Reberger kam vom Deutschen Fachjournalisten-Verband DFJV, der mit Soros-Gruppen wie Digitale Gesellschaft oder Reporter ohne Grenzen zusammenarbeitet; Kirsten Fiedler ist Geschäftsführerin der Soros-geförderten europäischen NGO European Digital Rights (EDRi.org).
Mitarbeiter Matthias Kirschner ist Präsident der Free Software Foundation Europe, die mit der Münchener Rathaus-SPD das katastrophal gescheiterte LiMux Projekt zur Umstellung der Stadtverwaltung auf Linux zu verantworten hat (Umrüstungskosten: ca. 6 Millionen Euro). Constanze Kurz ist ehrenamtliche Sprecherin des Chaos Computer Clubs, der mit Soros-Gruppen wie der Gesellschaft für Freiheitsrechte und der Stiftung erneuerbare Freiheit zusammenhängt. Arne Semsrott, der Bruder des GEZ-geförderten Open-Borders-Komikers Nico Semsrott, arbeitet für gleich drei Soros-Gruppen: Transparency International, Open Knowledge Foundation und Correct!v.
Alles in allem fällt es schwer, netzpolitik.org Mitarbeiter zu finden, die nicht auf irgendeine Weise mit Open-Society-Stiftungen zusammenhängen, obwohl diese mit keinem Wort in den Geschäftsberichten erwähnt werden.

Deshalb schrieben wir an Markus Beckedahl mit folgenden Fragen:

Sehr geehrter Herr Beckedahl,
jouwatch recherchiert zu den Aktivitäten der Open Society Foundations in Deutschland. Dabei würde uns interessieren:
– Hat netzpolitik.org, newthinking gmbH oder re:publica Geld von den Open Society Foundations oder verwandten Organisation erhalten? Wenn ja, wieviel?
– Die Digitale Gesellschaft e.V. erhielt 2013 75.000 Euro von den Open Society Foundations. Wieviel war es seitdem?
– Wie hängen die von ihnen mit gegründete Digitale Gesellschaft e.V. mit netzpolitik.org und re:publica zusammen?
– In den Jahresberichten von netzpolitik.org finden die Open Society Foundations keine Erwähnung, dennoch entstammen viele Ihrer Mitarbeiter Soros-nahen Gruppen wie Digitale Gesellschaft e.V., Correct!v, Transparency International und EDRi. Woran liegt das?
– Wann erscheint der Jahresbericht 2017?
Eine Antwort steht noch aus.....

weiter > https://www.journalistenwatch.com/2018/0...erraetsel/

(nicht ganz so schwer hinter das "Netzwerk" zu steigen.Dazu muss man nicht rechts stehen. Transparenz sieht anders aus)
Antworten
#39
"Wissenschaftlich nicht haltbar": Kommunikations-Experte Jörg Matthes kritisiert die Sprachanleitung für ARD-Mitarbeiter scharf
Die Kommunikationswissenschaftlerin Elisabeth Werling hat einen Sprachleitfaden, ein "Framing Manual" für die ARD entwickelt. Ihr Kollege Jörg Matthes ist ein Experte in diesem Gebiet. An Wehlings Papier lässt er kein gutes Haar.....

> https://www.suedkurier.de/ueberregional/...5,10056836
Antworten
#40
Lars Pellinat‏ @Lars9596 2 Std.Vor 2 Stunden
#ARD Framing-Manual: "Ist Expertin Dr. Elisabeth Wehling eine Hochstaplerin?" https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/aerger-um-das-framing-manual-ist-die-ard-expertin-eine-hochstaplerin-60273048.bild.html?wtmc=twttr.shr … #FramingManual #Framing #Wehling

Stephan FLEIG‏ @fleigst 2 Std.Vor 2 Stunden
Antwort an @martinlindner @planetinspace und
Dann ist auch der wissenschaftliche Bezug des #FramingManual zu wissenschaftlicher Arbeit hinfällig. Ich warte auf eine Stellungnahme der @UCBerkeley zur wissenschaftlichen Dimension die Wehling hier, durch die angebliche Verbindung zur Uni, versucht vorzutäuschen

Antwort an @planetinspace @martinlindner
Muss ich nicht, warte aktuell darauf dass mein #Gemeinwohlsender mir die wissenschaftlichen Hintergründe des #FramingManual näherbringt

Antwort an @planetinspace @martinlindner
Ob die ARD auf "Hochstapler" reingefallen ist ist hierbei eher zweitrangig. Spästestens nach Sichtung des Inhalts des #FramingManual hätte man die Reissleine ziehen müssen. Hat man nicht, statt dessen wird dieses verteidigt.

Antwort an @planetinspace
Nun, dann versuchen Sie nicht eine wissenschaftliche Verbindung von #FramingManual zur @UCBerkeley Uni herzustellen. Eine solche gibt es nicht, weder akademisch noch in irgendeiner anderen Art und Weise wie die Uni klargestellt hat.

Antwort an @martinlindner @planetinspace und
1. Das #FramingManual mag vieles sein, aber mit Sicherheit keine wissenschaftliche Arbeit 2. Mit Aussagen wie "Kontrollierte Demokratie statt jeder wie er will." disqualifiziert sich Wehling selbst. Wie sie eine solche Aussage wissenschaftlich begründen will ist mir schleierhaft


(Selbstbedienungsladen ARD und ÖRR)
Antworten


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