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Offizieller Start des neuen nuklearen Wettrüstens
#11
Adamo
Was soll ich da noch für Euch singen?





In Honolulu sonnen die Söldner sich am Strand,
es wird das Tor der Wonnen ins Jenseits auch genannt
Verlobte sah ich weinen, man ließ sie scharf bewacht
noch einmal sich vereinen
und trieb sie in die Schlacht
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#12
Georg Danzer.....ein ganz Großer, leider auch schon von uns gegangen.

Mir ist heute nach Musik....die darf nicht fehlen im Frieden.
Falls das hier nicht genehm ist, bitte einen Strang mit Musik öffnen.








Das war 1980 oder 81.... damals war ich sehr jung und wir waren 4 Milliarden.
Wenn wir bedenken, daß wir nun fast doppelt soviel Menschen auf dem Erdenrund sind....
ist schon irre.
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#13
Täglich neue Unwahrheiten über den INF-Vertrag im Spiegel

Sogar der Spiegel berichtet, dass Russland an dem Abschluss von Abrüstungsverträgen interessiert ist und darauf drängt. Nachdem ich nach dem Lesen der ersten Zeilen noch überrascht dachte, dass der Spiegel zur Abwechslung mal objektiv berichtet, legte sich diese Meinung dann doch schnell wieder. Der Spiegel bleibt bei seiner Linie, beim INF-Vertrag unvollständig und verwirrend zu „informieren„.
Die Überschrift des Artikels ist korrekt: „INF-Abrüstungsvertrag – Russland drängt auf schnelle Verhandlungen über Atomwaffen„. Aber im Artikel wird der Eindruck erweckt, dass Russland jetzt ganz überraschend verhandeln möchte. Wenn Sie auf meiner Seite Suchbegriff „INF-Vertrag“ eingeben, finden sie unzählige Artikel der letzten Monate, in denen Sie sehen können, dass Russland von Anfang an auf Verhandlungen und Rüstungsbegrenzung setzt. Das ist keineswegs eine Neuigkeit, wie der Spiegel suggeriert.
Es geht nun aber im Spiegel nicht nur um den INF-Vertrag, aus dem die USA einseitig ausgestiegen sind, sonden um den NEW-START-Vertrag, die Begrenzung der Atomwaffen regelt und der 2021 ausläuft: „Moskau drängt nach dem Aussetzen des INF-Abrüstungsvertrags für atomar bestückbare Mittelstreckenwaffen zur Eile. Es müsse rasch Verhandlungen mit den USA über ein weiteres Abkommen geben, sagte Vize-Außenminister Sergej Rjabkow der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Dabei geht es um eine Vereinbarung zur Reduzierung von Atomwaffen – den 2021 auslaufenden sogenannten New-Start-Vertrag. Die Frage einer Verlängerung sollte noch in diesem Jahr geklärt werden, sagte Rjabkow.
Dass Russland über diesen Vertrag reden und ihn am liebsten verlängern möchte, ist für jeden, der russisch versteht und die offiziellen Erklärungen der russischen Minister, Abgeordneten und auch von Putin selbst verfolgt, kein Geheimnis und auch nichts Neues. Das wird seit Jahren deutlich gesagt, wie Sie auch in meinem Buch nachlesen können. Putin redet seit Jahren davon, diesen Vertrag verlängern zu wollen und die Anzahl der Atomwaffen weiter zu beschränken. Allein: Die USA zeigen bisher kein Interesse an Gesprächen.
Aber der Spiegel bleibt seiner neuen Sprachregelung treu und verschweigt möglichst, dass es die USA waren, die aus dem INF-Vertrag einseitig ausgestiegen sind: „Die USA und Russland hatten am Wochenende den INF-Vertrag über das Verbot landgestützter atomarer Mittelstreckenraketen nacheinander ausgesetzt, weil sie sich gegenseitig Verstöße dagegen vorwerfen.
Das ist nicht nur verwirrend formuliert, weil es den einseitigen Ausstieg der USA verschweigt, es ist auch in der Sache unwahr: Die USA begründen ihren Austritt zwar mit angeblichen russischen Verstößen gegen den Vertrag, Russland jedoch nicht. Russland wirft den USA zwar auch seit Jahren Vertragsverstöße vor, nahm diese aber nie zum Anlass, aus dem Vertrag auszusteigen. Russland ist aus dem Vertrag ausgestiegen, weil die USA das getan haben. Oder sollte Russland sich einseitig an einen Vertrag halten, den der Vertragspartner gekündigt hat?.....

weiter > https://www.anti-spiegel.ru/2019/taeglic...m-spiegel/

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#14
Geheimdienst-Propaganda in deutschen Medien: Russland hat angeblich viel mehr Raketen, als gedacht

Russland hat angeblich viel mehr von den Raketen, die die USA als Vorwand für die einseitige Kündigung des INF-Vertrages herangezogen haben. Das meldete der Spiegel am Samstag und die spannende Frage ist, woher kommt denn diese Information?
Der Spiegel bezieht sich auf einen Beitrag der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, der leider nicht im Internet zu finden ist, wenn man kein Abonnent der Zeitung ist. Und auf der Seite der FAZ habe ich ihn auch nicht gefunden. Aber der Spiegel war so freundlich, zu schreiben, woher die Zeitung ihre Informationen haben will: „Die „FAS“ berichtet nun unter Berufung auf einen hohen westlichen Geheimdienstbeamten, dass jedes der vier Bataillone über vier Fahrzeuge verfüge, die mit jeweils vier Raketen bestückt seien. Diese eignen sich sowohl für einen konventionellen als auch für einen nuklearen Sprengkopf.
Das ist doch was, ein Geheimdienstbeamter hat geplaudert. Ich weiß nicht, ob Sie es Ihnen bekannt ist, aber Geheimdienstbeamte, die Geheimnisse weitergeben, nennt man Verräter und die werden vom Staat gnadenlos verfolgt. Fragen Sie mal Edward Snowden. Jetzt müsste es also einen großen Skandal geben und der Geheimdienst müsste den schwatzhaften Mitarbeiter suchen und vor Gericht stellen. Das wird aber nicht passieren. Und da muss man sich schon fragen, warum das nicht passiert.
Die Antwort findet man in dem Buch „Gekaufte Journalisten“ und in Interviews mit dem inzwischen verstorbenen Autor des Buches, Udo Ulfkotte. Der war nämlich Jahrzehnte lang selbst Journalist bei der FAZ und hat erzählt, wie so etwas läuft. Ulfkotte hatte nämlich seinerzeit „aufgedeckt“, was in Libyens Atomanlagen vorgeht und einen Artikel darüber geschrieben. Dazu sagte er später, dass er darüber selbst keinerlei Informationen hatte, vielmehr kamen zwei Herren vom BND, legten ihm das Material auf den Tisch und sagten ihm, was er schreiben solle. Es war also eine reine Propaganda-Aktion des BND, ob die Geschichte der Wahrheit entsprach, wusste Ulfkotte nicht. Und er erzählte, dass so etwas öfter vorkam.
Wenn also der BND will, das etwas durchsickert, dann gibt er es an die Presse weiter und niemand kann den Wahrheitsgehalt überprüfen. Aber die Schlagzeilen sind in der Welt. Und seien wir ehrlich, das Geschäft der Geheimdienste ist die Täuschung und sie geben normalerweise keine geheimen Informationen weiter. Entwder geben sie Falschinformationen weiter, um den Gegner zu täuschen, oder sie wollen die öffentliche Meinung in eine bestimmte Richtung drängen. Aber sie geben ihre Geheimnisse nicht der Öffentlichkeit, darum heißen sie ja „Geheimdienste“.....

weiter > https://www.anti-spiegel.ru/2019/geheimd...s-gedacht/

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#15
Jochen_Mitschka‏ @jochen_mitschka 2 Min.Vor 2 Minuten
Jochen_Mitschka hat Gareth Porter retweetet
#USA behaupten, #Russland verletzt #INF-Vertrag. Einer der angesehensten #US-Wissenschaftler Ted Postol erklärt, dass #USA den Vertrag mit Raketenanlagen in #Polen verletzten


Russia may have violated the INF Treaty. Here’s how the United States appears to have done the same.

By Theodore A. Postol, February 7, 2019

Zitat:On September 17, 2009 President Obama and his Defense Secretary, Robert Gates, announced a new approach to US missile defense in Europe, the Aegis-based European Phased Adaptive Approach (EPAA). This approach was to replace the Bush administration’s plan for a Ground-Based Missile Defense (GMD) site in Poland with what Obama described as a “smarter and swifter” defense system. The Polish installation (along with a similar site in Romania) would replace the proposed installation of GMD interceptors with a larger number of much smaller and slower interceptors, guided by Aegis radars normally used on US Navy warships.
This political decision to finesse one bad missile defense idea with another has helped create a crisis with Russia over the future of the Intermediate-range Nuclear Forces (INF) Treaty. The Trump administration announced its suspension of the treaty last week, alleging (as did the Obama administration) that the Russians have violated it by developing a cruise missile that appears to breach the clear limitations on weapons ranges established by the INF. The Russian government responded by also suspending its adherence to the treaty; it has long claimed that United States missile defense installations in Eastern Europe violate the treaty.
If no agreement on the INF is reached, both countries could formally withdraw from the pact in six months.
The Western press has often treated the Russian claim that US missile defense installations have an offensive capability as rhetorical obfuscation. But publicly available information makes it clear that the US Aegis-based systems in Eastern Europe, if equipped with cruise missiles, would indeed violate the INF.
The Obama administration’s internal deliberations on the decision to place Aegis-based missile defenses in Poland and Romania have not been reported in the press. Neither has the precise advice Defense Department advisers gave the president and his policy staff on the capabilities of the Aegis system. I therefore cannot say with certainty whether the Obama administration knew that, with the Aegis-ashore program, it was installing a weapons system in Eastern Europe with offensive capabilities that violated US treaty obligations.
But it is clear that the detection ranges of the Aegis radars at the Polish site are too short, and the interceptors too slow, for them to shoot down what the United States insists are their targets: long-range missiles fired by Iran. To put it bluntly, the Aegis systems would be essentially useless in countering an Iranian long-range missile attack.
But the Aegis systems in Eastern Europe have characteristics that make them especially threatening to Russia. First, the mechanical and electronic components installed in the Romanian and Polish Aegis ashore sites are the same as those installed on US Navy warships, which were designed from the beginning to be able to launch both cruise missiles and anti-air missiles. This creates a short-warning attack threat to Russia via US conventional or nuclear-armed cruise missiles that were otherwise banned by the INF.
If the Aegis-based systems in Eastern Europe were supplied with American cruise missiles—either the existing Tomahawk or a new missile that Russia claims the United States has been developing—they would become fearsome offensive forces, staged on the frontiers of Russia. And there would be little way for Russia to know whether Aegis systems were loaded with missile defense interceptors or nuclear-armed cruise missiles. The offensive capabilities of the US missile defense installations in Eastern Europe are key to understanding the US-Russia standoff over the INF.
Here is why.
Unsuited for long-range missile defense, but with offensive capabilities. Technical assessment of the Aegis system indicates that it would have little or no real capability of intercepting the Iranian missiles it purportedly was meant to counter. The severe anti-missile limitations of Aegis ashore can be traced to two problems that were certainly understood by at least some Defense Department analysts before the Obama administration’s decision to deploy the system in Eastern Europe....

weiter > https://thebulletin.org/2019/02/russia-m...N-c.mailto

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