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Silvesternacht in Bottrop: Mann fährt gezielt Fußgänger um - möglicherweise Anschlag
#21
Während die Sache in Bottrop und Essen als "ein versuchter Mord wegen Ausländerhass" präsentiert wird,

https://www.aargauerzeitung.ch/ausland/a...-133911684
Auto-Attacke auf Ausländer: 50-jähriger Deutscher wegen mehrfachem Mordversuch in Haft

ist das Geschehen in Amberg nun ein Fall von "jugendlichen Flüchtlingen, die andere verprügelten".

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft...65714.html

Jugendliche verprügeln wahllos Passanten
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#22
RT Deutsch‏Verifizierter Account @RT_Deutsch 8 Min.Vor 8 Minuten
"Mit Bestürzung zur Kenntnis genommen": #Bundesregierung verurteilt Attacken in #Amberg und #Bottrop

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#23
Dies soll die Fahrt des Autos gewesen sein:
https://www.google.de/maps/dir/Berliner+...89!1m0!3e0


(02.01.2019, 01:09)Stafford schrieb: AUTO FÄHRT IN SILVESTERPARTY: Täter wollte "Ausländer töten"





Ist der silberne Mercedes das Täterauto?

wenn ja, wer hat das Kombi-Heck geklaut? Oder welche Erklärung gibt es dafür? Fake-Videos?

Was mir beim Video auffällt:

1. Das Auto soll auf dem gezeigten Platz gestoppt worden sein. Laut https://www.waz.de/staedte/essen/amokfah...18245.html wurde er in Essen, Am Rabenhorst, also unweit von dieser Bushaltestelle gestoppt.

2. Im verlinkten Artikel heißt es weiterhin: An der Frintroper Straße wurde ein leichtverletzter Mann gemeldet. Ein Auto war ihm über den Fuß gefahren. Ich glaube, wenn ein Auto über einen Fuß fährt, dann dürfte der Fuß gebrochen sein und nicht leichtverletzt. Kann das jemand bestätigen?

3. Im Video sagt der Augenzeuge Sascha Demski, das Auto hätte gedreht, daraufhin hätte sich jemand am Auto festgehalten, um es aufzuhalten. Dies halte ich für Unsinn. Kein Mensch hat so viel Kraft, um ein Auto mit seinen Armen aufzuhalten.

4. Der Augenzeuge Sascha Demski sagt auch, das Auto wäre auf dem Bordstein durch eine Menschenmenge und später die Straße heruntergerast. Verletzte erwähnt er nicht.


Ansonsten wundert mich die Absperrung dieser Haltestelle:
[Bild: doc73g7r2tpng51nd0hr21ki-MASTER.jpg]

[Bild: doc73g7e90797lorg9o18dx-MASTER.jpg]
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#24
(02.01.2019, 15:57)Dunja schrieb: Während die Sache in Bottrop und Essen als "ein versuchter Mord wegen Ausländerhass" präsentiert wird,

https://www.aargauerzeitung.ch/ausland/a...-133911684
Auto-Attacke auf Ausländer: 50-jähriger Deutscher wegen mehrfachem Mordversuch in Haft

ist das Geschehen in Amberg nun ein Fall von "jugendlichen Flüchtlingen, die andere verprügelten".

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft...65714.html

Jugendliche verprügeln wahllos Passanten

und das kommt dabei raus, wenn man beide Fälle betrachten will:

Debatte über Migrationspolitik Wie Seehofer die Attacken von Amberg für seine Zwecke nutzt
Eine Attacke in Amberg nimmt Innenminister Seehofer zum Anlass, den Streit über die Migrationspolitik erneut anzuheizen. Er will das Asylrecht verschärfen, die Opposition kritisiert ihn scharf.
Es sind zwei Ereignisse, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben: In einem Fall geht es um vier alkoholisierte jugendliche Asylbewerber, die am Samstagabend Passanten im bayerischen Amberg attackiert hatten. In dem anderen Fall fuhr zwei Tage später in der Silversternacht ein 50-jähriger Deutscher in Bottrop und Essen mehrfach in Menschengruppen - die Amokfahrt geschah offenbar aus rassistischen Motiven.
Und doch werden die Taten von Amberg und Bottrop nun in einem Atemzug genannt und vermischt - weil sie den Stoff für neue, aufgeregte Debatten über Migrationspolitik und Rassismus in Deutschland bieten.
Kurz nach dem Jahreswechsel sieht sich die Bundesregierung an diesem Mittwoch mit Blick auf die Ereignisse gezwungen, "jede Art von Gewalt" zu verurteilen. Sie verspricht, Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz "mit allen Mitteln des Rechtsstaates kompromisslos und unnachsichtig" zu bekämpfen - "egal, von welcher Seite er kommt". Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums erklärte, beide Ereignisse zeigten, dass "offensichtlich etwas in Schieflage geraten ist, was die Diskussion um Migration und Integration angeht".....
> http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...46128.html

"Kurz nach dem Jahreswechsel sieht sich die Bundesregierung an diesem Mittwoch mit Blick auf die Ereignisse gezwungen, "jede Art von Gewalt" zu verurteilen."


Richtig so!
Eine "Opposition",die meint das scharf zu kritisieren, hat nicht mehr alle Latten am Zaun

und:

2. Januar 2019 um 16:50
Bundespressekonferenz: Gab es eine Hetzjagd im bayerischen Amberg?
Fietz argumentierte angesichts einer Diskussion darüber, wie diese Vorgänge zu bewerten seien, dass es „wenig sinnvoll“ sei, auf Begrifflichkeiten einzugehen und „semantische Debatten“ zu führen.

https://www.youtube.com/embed/C-FLFnM49M8?

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#25
(01.01.2019, 21:38)Stafford schrieb:
(01.01.2019, 18:10)Elias Davidsson schrieb: Bevor man hier politischen Thesen vorstellt ("Bevölkerungsexperiment"), sollte man nun ruhig die genauen Tatbestände kennen.  Das war und ist die Aufgabe dieses Forums.  Dass unterschiedliche politische Gremien Ereignisse für ihre Agenda instrumentalisieren ist ja bekannt, aber wir sollten nicht sofort einen ungeklärten Ereignis politisch bewerten.

korrekt, hab den Eintrag storniert, aber......

Zitat:
ohne Partei zu ergreifen für eine politische Richtung, ist die Realität einfach, dass es immer Menschen geben wird, die eher gegen Multikulti sind und Menschen geben wird, die dafür sind. Beide Gruppen haben in einer Demokratie das Recht dazu dafür einzusetzen und zu werben usw. ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen.

Politik muss dieser Realität, dass es beide Ansichten gibt, Rechnung tragen und für einen gesunden Kompromiss sorgen. So wie bei allen anderen Ansichten die Politik auch Kompromisse finden muss mit denen alle leben können. Viel Sozialstaat, weniger Sozialstaat, mehr Eigenverantwortung z.B. Alles das selbe im Prinzip.

Bei der Einwanderungsthematik wird die eine Seite aber ignoriert, beschimpft, kriminalisiert, diskreditiert, in die Ecke von Spinnern, Abgehängten und geistig Kranken gestellt. Dazu kommt dann noch, dass man Einwanderung von Menschen zulässt und forciert, die nun teilweise völlig anders sozialisiert sind. Da prallen Welten aufeinander.

Von Interessenausgleich in dem Kontext also keine Spur. Der Zug ist auch abgefahren. Der Graben ist nicht mehr zu überwinden. Das, was Politik in den letzten Jahren zu verantworten hat ist in der vollen Tragweite noch gar nicht abzusehen. Spätere Generationen werden uns einmal verfluchen.

sorry für o.t.!

Das ist eine verzerrte Darstellung der Realität. Es gibt zwar Meinungsunterschiede über Migrationspolitik und Sozialstaat usw. aber es stimmt nicht, dass die eine Seite "ignoriert, beschimpft, kriminalisert, diskrediert" wird.  Die Vertreter eine kritischen Position zu liberalen Migrationspolitik drücken sich überall aus, und bekommen Schlagzeilen.  Einige sitzen nun im Bundestag. Die Friedensbewegung (z.B. für den Austritt aus der NATO) könnte von der Berichterstattung über die Pegida-Proteste nur träumen Als wir in Ramstein protestieren kam kein Bericht in den großen Medien, obwohl da gegen die Teilnahme Deutschlands in weltweiten Ermordungen protestiert war. Das interessiert weder die Medien noch die Pegida-Leute, weil die Getöteten keine "Deutsche" sind. Es gibt dagegen Berichte über Krawallen, aber wenn man für Frieden, soziale Gerechtigkeit und guten Beziehungen zu Russland auf die Strasse geht, werden Kundgebungen ignoriert oder diffamiert. Ich würde mich freuen, wenn Menschen, die sich gegen die Masseneinwanderung auf die Straße gehen, sich gleichzeitig für den Austritt aus der NATO, für den Rückzug aus Auslandseinsätze, für den Verbot der Werbung für die Bundeswehr in Schulen, für das Recht jedes Menschen auf Arbeit, für die Demokratisierung der Justiz, für eine größere Transparenz der Bürokratie, für die Abschaffung des Verfassungsschutzes, für die Aufklärung von Staatsverbrechen, usw. sich einsetzen würde. Dann wäre die Aufregung wegen zu großer Migration glaubwürdig.

Die einzige konkrete Kluft in einer Gesellschaft ist zwischen jene, die ihren Vermögen vervielfältigen können und die anderen, die kein eigentliches Vermögen besitzen. Das nennt man Klassenunterschiede. Der Migrant aus Afrika hat mehr Gemeinsames mit dem deutschen Bäcker in der Ecke als mit dem Milliardär seines Heimatlandes, der an Bilderberg teilnimmt.  Die Herrschenden wollen das kleine Volk spalten. Das sollen wir ihnen nicht gönnen.
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#26
Warnblinker und Kombi vs. Limosine. Horrorhaftes ist auch nicht zu erkennen. Für mich klingeln einige Glöckchen.
Weitermachen bitte!

INP
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#27
Rechtsextremismus: "Die Grenzen zwischen Amok und Terror können verwischen"
War der Angriff in Bottrop politisch oder persönlich motiviert? Der Soziologe Matthias Quent warnt: Der Begriff Amok entleert Anschläge ihrer politischen Bedeutung.
Interview: Vanessa Vu
In Bottrop und Essen ist ein Mann in der Silvesternacht mit dem Auto in Menschengruppen gerast und hat mindestens acht Personen verletzt. Die Opfer kamen alle aus Syrien und Afghanistan. Laut NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hatte der Mann "die klare Absicht, Ausländer zu töten". Die Polizei spricht von einem "gezielten Anschlag". Gleichzeitig heißt es immer wieder, er sei psychisch krank gewesen, es könne ein Amoklauf gewesen sein. Der Soziologe Matthias Quent kritisiert den Verweis.

ZEIT ONLINE: Herr Quent, in Bottrop hat ein Mann mit dem Auto Menschen aus zwei syrischen und einer afghanischen Familie zum Teil schwer verletzt; Polizei und Behörden gehen von einem gezielten Anschlag aus – mit dem "klaren Ziel, Ausländer zu töten". Sie sprechen von Rechtsterror. Warum?
Matthias Quent: Es ist noch unklar, ob und wie ausführlich die Tat geplant wurde. Vielleicht handelt es sich um einen Spontanterrorismus, der auch im islamistischen Milieu seit Jahren propagiert wird: mehr oder weniger spontane Gewalttaten mit alltäglichen Mitteln, die keine große logistische Vorbereitung benötigen. Die Tat hat eine spezifische politische und gesellschaftliche Wirkung. Offenbar hat der Täter durch eine schockierende Botschaftstat gegen nicht weiße Menschen, gegen People of Color, Angst und Schrecken hervorrufen wollen. Die rassistisch motivierte Opferauswahl steigert Spannungen zwischen gesellschaftlichen Gruppen. Sie betont und verstärkt ethnische Unterschiede und inszeniert sie als Grund für Gewalt. Deswegen spreche ich von Vorurteils- oder Hassverbrechen und auch von Rechtsterrorismus.....

weiter > https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-01...hias-quent

Quent war einer der Gutachter, die den Amoklauf von München als rechtsextremistische Tat bezeichnete. Das Arsenal an Experten wird aktiviert.
> Drei von der Stadt beauftrage Experten stellten Gutachten vor
Tausende Menschen folgten in Chemnitz dem Aufruf von Rechtsradikalen. Wie ließen sich so schnell so viele Menschen mobilisieren? Soziologe Matthias Quent hat Antworten.

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#28




...hätte das jetzt auf 'nen BMW geschätzt so'ne Limosine halt...

INP
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#29
(02.01.2019, 21:40)Elias Davidsson schrieb: (.....)
Die einzige konkrete Kluft in einer Gesellschaft ist zwischen jene, die ihren Vermögen vervielfältigen können und die anderen, die kein eigentliches Vermögen besitzen. Das nennt man Klassenunterschiede. Der Migrant aus Afrika hat mehr Gemeinsames mit dem deutschen Bäcker in der Ecke als mit dem Milliardär seines Heimatlandes, der an Bilderberg teilnimmt.  Die Herrschenden wollen das kleine Volk spalten. Das sollen wir ihnen nicht gönnen.

Da bin ich ganz bei ihnen.

Und deshalb wird es so schnell oder gar nicht (#aufstehen inbegriffen) so eine Bürgerbewegung wie die gelben Westen in Frankreich möglich sein, weil der Riss in der Gesellschaft in Deutschland einer ganz anderen Linie folgt und forciert wird. Wer redet da noch von Rente, Mindestlohn, gerechter Politik, Abrüstung, NATO-Austritt und vielem mehr.

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#30
Fake News vom Mordversuch?
All animals are german. But some are more german than others?
Uuuh. Da hatte ich’s doch gleich so im Gefühl. Wie gut, dass ich meine Vorräte an Anführungszeichen aufgefüllt habe.
Da hieß es doch gestern groß, ein Deutscher sei auf Mordtour gegen Ausländer gegangen und mit dem Auto viermal in Fußgänger gefahren. Nur so ganz am Rande wurde leise erwähnt, dass er psychisch krank sei. Politische Statements sofort zur Hand. Böser Deutscher. Wolle man nicht dulden, dafür sei kein Platz.
Ein Vöglein fein zwitschert mir nun gar, das Deutsche am Deutschen sei gerade mal sein Reisepass. Kurz gesagt, die Schlagzeile vom ausländermordenden Deutschen sei eigentlich nur melderechtlich vertretbar, aber nicht sachlich.
Aha … hat man uns da mal wieder zum Narren gehalten? Jetzt bin ich aber mal gespannt wie ein Flitzebogen, ob es auch stimmt, was mir das Vöglein da so zwitschert.
Harren wir der Dinge, die da kommen werden.
Hat man vielleicht deshalb die psychische Erkrankung als Notausgang erwähnt? Wenn er deutsch war, dann war es böse Gesinnung, und wenn nicht, ja dann war der arme Mann psychisch krank und nicht schuldfähig, bedauerlicher Einzelfall, dem muss man helfen und so?
Ich bin ja sooo gespannt, ob es auch stimmt…
> http://www.danisch.de/blog/2019/01/02/fa...rdversuch/

(hab ich auch bereits gelesen, Der Mann soll Bosnier sein mit deutschem Pass.lässt sich nicht herausfinden. ändert aber auch nichts an der Tat)

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