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BKA hat Hinweise auf Netzwerk innerhalb der Bundeswehr
#1
Zitat:Planten Anschlag: Fall Franco A.: BKA hat Hinweise auf Netzwerk innerhalb der Bundeswehr

Freitag, 09.11.2018, 00:24

Bei den Ermittlungen im Fall Franco A. hat das Bundeskriminalamt (BKA) offenbar Hinweise auf ein größeres konspiratives Netzwerk von radikalen Preppern, also Menschen die sich auf einen eventuellen Weltuntergang vorbereiten, innerhalb der Bundeswehr. Das berichtet FOCUS und beruft sich dabei auf Ermittlungsakten des BKA.

Danach soll es zahlreiche Verbindungen zu einem Verein für Elitesoldaten und zu Angehörigen des Kommando Spezialkräfte (KSK) geben. In Chatgruppen und bei realen Treffen der Prepper gab es laut Zeugenaussagen konkrete Planungen für einen so genannten „Tag X“, missliebige Politiker „zu einem Ort mit Tötungsabsicht zu verbringen“.

Außerdem seien geheime Waffendepots und Treibstofflager angelegt worden, schreibt FOCUS weiter. Auf einer bis heute nicht gefundenen Todesliste soll der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im Bundestag, Dietmar Bartsch, ganz oben gestanden haben. Im Rahmen der Ermittlungen war im vergangenen Jahr auch das Haus eines Rostocker Lokalpolitikers und Anwaltes durchsucht worden.

Oberstleutnant behinderte Ermittlungen

Wie FOCUS weiter schreibt, wurden die Ermittlungen des BKA offenbar von einem 42 Jahre alten Oberstleutnant des Militärischen Abschirmdienstes (MAD), gegen den die Staatsanwaltschaft Köln unter dem Aktenzeichen 539 Ds 297/18 beim Amtsgericht Köln Anklage erhoben hat, massiv behindert. Der Mann soll Angehörige des KSK, die als Führungsmitglieder der Survival-Szene fungierten, unter anderem vor Durchsuchungen gewarnt haben.

Weiterhin bestehen offenbar enge Verbindungen zwischen den Survival-Fans und Mitgliedern eines Vereins für Elitesoldaten mit dem Namen „Uniter e.V.“, in dem sich vornehmlich Angehörige der Spezialkräfte von Militär und Polizei sammeln. So wurden die Chatgruppen von mehreren damaligen Hauptfeldwebeln des KSK geleitet. Einer von ihnen ist der heutige Vorsitzender des Vereins. Gleichzeitig fungierte der Mann laut Vernehmungen als „Auskunftsperson“ des MAD zum Uniter e.V. und stellte „den einzigen glaubwürdigen Auskunftsgeber zu internen Prozessen des KSK“ für den Militärgeheimdienst dar.

Die Fachgremien des Bundestags seien nicht informiert worden, sagte Marie-Agnes Strack-Zimmermann, verteidigungspolitische Sprecherin der FDP, dem FOCUS. „Diese Sache muss im Parlament umfassend aufgeklärt werden“, forderte die Politikerin.

Quelle: https://www.focus.de/politik/deutschland...77882.html
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#2
FOCUS-Reporter Josef Hufelschulte

Der Journalist Josef Hufelschulte ist seit Jahren fester Mitarbeiter des Nachrichtenmagazins "Focus". Am 8. November 2003 veröffentlichte Hufelschulte den Artikel "BKA entlarvt Feierabend-Terroristen" im Focus, in dem es heisst: "Anführer der militanten gruppe (mg) ins Netz gegangen." Einer der angeblichen "Anführer der Militanten Gruppe (mg)" soll demnach im Oktober 2002 mit dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder in einer Pizzeria am selben Tisch gesessen haben. Brisant genug, doch das Bundeskriminalamt gab diese Information nicht an die Presse weiter, sagte am 29. April 2009 der ermittelnde BKA-Beamte EKHK Binz im Prozess gegen drei angebliche Mitglieder der Militanten Gruppe (mg) aus. 

Im Prozess selbst wurde klar, dass es zwei Ermittlungskomplexe gibt. Komplex "mg-2" meint die drei Angeklagten, sie sollen die ausführenden Personen gewesen. Daneben der Komplex "mg-1", dieser Ermittlungskomplex bezeichnet die ermittelten "Köpfe" der Militanten Gruppe (mg). Da Josef Hufelschulte in seinen Focus-Artikel aber genau die Beschuldigten im mg-1-Komplex als "Anführer" bezeichnete und die beschuldigten Personen namentlich aufführte, muss er seine (auf den Ermittlungskomplex bezogenen) wahren Informationen von einer Behörde haben. 

Josef Hufelschulte, Tarnname "Jerez", war im sogenannten "Journalisten-Skandal" verwickelt. Offiziell arbeitete er von 1994 bis 1998 für den Auslandsgeheimdienst BND und sorgte dafür, dass für den "Bundesnachrichtendienst schädliche Veröffentlichungen verhindert werden". Aber nicht nur der Focus wurde auf diese Weise kontrolliert, sondern auch der Spiegel. Welcher Zufall, dass neben dem Artikel über die Festnahme der "Enttarnung der Militanten Gruppe (mg)" im Focus auch zeitnah ein ähnlicher Artikel im Spiegel veröffentlicht wurde. 

Der vom Parlamentarischen Kontrollgremium des Deutschen Bundestags beauftragte "Sonderermittler" Dr. Gerhard Schäfer veröffentlichte 2006 den sogenannten "Schäfer-Bericht". Abgesehen davon, dass der Bericht verfälscht ist, wurde dieser Bericht nur zensiert herausgegeben. Der Name Hufelschulte und somit eine Menge Brisanz blieb verborgen. Viel mehr noch, die V-Person Hufelschulte wurde durch weitere V-Personen zum Bespitzelungsopfer des Bundesnachrichtendienstes geschrieben. So heisst es im Spiegel 2006 (der Artikel wurde offensichtlich von einer V-Person geschrieben): "Weil Hufelschulte offensichtlich Informanten innerhalb des BND hatte, versuchte der Geheimdienst über fünf Jahre hinweg und mit hohem Aufwand, diese "Lecks" durch Ausspähung des Journalisten zu finden. Zeitweise zu acht hefteten sich die BNDler zwischen August 1993 und Mitte 1996 an Hufelschultes Fersen." Doch die Wahrheit, der unzensierte Schäfer-Bericht, konnte erst durch Wikileaks und Indymedia im Herbst 2008 veröffentlicht werden: Hufelschulte selbst knüpfte die Kontakte für den Bundesnachrichtendienst......

https://einstellung.so36.net/ps/1408

ja, ne is klar !

wieder so ne Räuberpistole, weils sonst nichts zu berichten gibt? Diesmal vom BKA?

Weil sich alle fragen, warum sich der Fall Franco A. in Luft aufgelöst ?
 
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#3
Secret plot by 200 elite neo-Nazi soldiers within 'German SAS' to slaughter politicians and immigrants in mission known as 'Day X' is smashed after former major confesses all
  • Elite soldiers planned to kill Green Party's Claudia Roth and other left-wingers 
  • They wanted to execute their plot when law and order broke down in Germany 
  • Believed that was imminent and death squads were formed for assassinations 
Two-hundred elite soldiers who formed a covert neo-Nazi faction within Germany's equivalent of the SAS planned to butcher immigrants to the country.
They conspired to unleash chaos on what they code-named Day X when they planned to kill Green Party leader Claudia Roth, foreign minister Heiko Mass and ex-president Joachim Gauck.
But authorities smashed the breakaway group of the Bundeswehr's KSK unit before their death squads could carry out the assassinations.
The 200 soldiers were also set to target leaders of asylum groups they blamed for rapes, terror and social unrest, Berlin's new weekly, Focus reports.  
Their organisation's membership grew when Chancellor Angela Merkel let a million refugees into the country in 2015.  
A report on the thwarting of the neo-Nazis reads: 'Numerous interrogations paint a picture of a conspiratorial force that is not supposed to shy away from the killing of political opponents.'

The racists were going to unleash Day X when law and order collapsed - something they regarded as 'imminent'.
Police originally thought the plot was just alcohol-fuelled fantasy - but then interrogators got the truth out of a former Air Force major. 

The plotters all belonged to a group called Uniter, which was founded in 1996 to take care of soldiers who had toured in Afghanistan and Africa. Uniter has denied any knowledge of the group. 
German authorities have also been been scouring training camps on the Austrian and Swiss borders for weapons, ammunition, food and petrol.  
https://www.dailymail.co.uk/news/article...cians.html
 
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#4
German Police Foil Plot in Army, Special Forces to Kill Politicians - Report
While investigating the case of Franco A, a German military officer who falsely registered himself as a Syrian refugee and allegedly planned to carry out terror attacks, police uncovered a much greater threat hiding within Germany’s army and special forces.

Investigators with the Federal Criminal Police Office (BKA) stumbled upon signs that a conspiracy had been organized within the German Bundeswehr, special forces command (KSK) and an association of elite soldiers, Uniter eV, the German magazine Focus reported, citing investigation materials.
A group of preppers who believe that a government collapse is imminent has been preparing for a so-called "day X" in order to gather all unwanted politicians "in one place with intent to kill them," the police learned.
The full list of targets hasn't been discovered yet, but according to the magazine, the head of the Left Party in the Bundestag, Dietmar Bartsch, was at the top of the list. It is so far unclear what the plotters were planning to do after the assassinations.
According to the outlet, members of the "conspiracy network" have been stocking up on weapons, ammunition and fuel in order to implement their plans. Members of the group, who were reportedly serving both in the German army and special forces, discussed their next moves via chats and private meetings.
The BKA's investigation almost became stuck at a roadblock, as one of the network's member's, a lieutenant colonel with the Military Counterintelligence Service (MAD), tried to derail the investigation, Focus added. He warned co-conspirators within the KSK about upcoming searches and the overall progress of the investigation. The man is now charged and his case will be reviewed by the District Court of Cologne.
The investigation found signs of a conspiracy while they were looking into the case of a right-wing Bundeswehr soldier, Franco A, who had planned to commit terrorist attacks against German authorities. Being a German citizen, he reportedly cheated the country's migration service, having it register him as a Syrian refugee in order to shift blame for the attacks onto immigrants.....
weiter > https://sputniknews.com/europe/201811101...t-spoiled/
 
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#5
Fall Franco A.: Hinweise auf größeres Netzwerk in der Bundeswehr (Nachtrag: Ministerium)
Der Bundeswehr-Oberleutnant Franco A., der als angeblicher syrischer Flüchtling auftrat und  Anschläge mit rechtsextremistischem Hintergrund geplant haben soll, war angeblich Teil eines rechtsextremen Netzwerks in der Bundeswehr, das bis in das Kommando Spezialkräfte (KSK) und den Militärischen Abschirmdienst (MAD) reicht. Das berichtet der Focus unter Berufung auf Ermittlungsakten des Bundeskriminalamtes. Gegen einen MAD-Mitarbeiter, der vor bevorstehenden Durchsuchungen in diesem Zusammenhang gewarnt haben soll, wurde bereits Anklage wegen des Verdachts der Verletzung von Dienstgeheimnissen erhoben.
Nach dem Bericht auf der Webseite des Magazins (Link aus bekannten Gründen nicht) stellte das BKA bei seinen Ermittlungen ein konspiratives Netzwerk von radikalen  so genannten Preppern innerhalb der Bundeswehr, aber auch aus anderen Sicherheitsbehörden fest. Danach soll es zahlreiche Verbindungen zu einem Verein für Elitesoldaten und zu Angehörigen des KSK geben. Laut Zeugenaussagen seien unter anderem konkrete Planungen für das Vorgehen gegen missliebige Politikergemacht worden. Das Netzwerk habe auch geheime Waffendepots und Treibstofflager angelegt.
Vor dem Amtsgericht Köln wurde in diesem Zusammenhang Anklage gegen einen Oberstleutnant erhoben, der beim Militärischen Abschirmdienst für den Kontakt zum Bundeskriminalamt und zur Bundesanwaltschaft zuständig war. Dem Offizier werde vorgeworfen, Informationen über bevorstehende Ermittlungsmaßnahmen in einer Kaserne weitergegeben zu haben, bestätigte ein Sprecher des Gerichts die Angaben des Focus. Wann das Verfahren wegen der Verletzung von Dienstgeheimnissen (Paragraf 353b des Strafgesetzbuches) beginne, sei noch nicht entschieden. (Aktenzeichen 539 Ds 297/18)
Nachtrag: Nach diesem Bericht habe ich in der Bundespressekonferenz Jens Flosdorff gefragt, den Sprecher des Verteidigungsministeriums. Seine Aussage im wesentlichen: Die Ermittlungen laufen, und aktuellen Handlungsbedarf für Bundeswehr oder Ministerium gibt es derzeit nicht. Im Wortlaut zum Nachhören:....

weiter > https://augengeradeaus.net/2018/11/franc...undeswehr/

 - Es drängt sich schon irgendwie der Verdacht auf, dass gerade jetzt, wo VdL wieder unter massiven „Beschuß“ steht, etwas hervorgeholt und aufgebau(sch)t wird, um von ihren Unzulänglichkeiten abzulenken.
Die Schlagzeilen in der BLÖD sehe ich schon.

Steckt da wiedermal politisches Interesse dahinter
 
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#6
Focus und der Konjunktiv: Angeblich radikales Prepper-Netzwerk in der Bundeswehr
Der Focus berichtet über ein Netzwerk von radikalen Preppern in der Bundeswehr. Dieses habe eine Liste mit Namen von Politikern geführt, die an einem "Tag X" ermordet werden sollten. Der Artikel bleibt vage, einige seiner Aussagen stoßen auf Widerspruch.

Nach einem Bericht des Focus besitzt das Bundeskriminalamt (BKA) Hinweise auf ein "größeres konspiratives Netzwerk von radikalen Preppern" in der Bundeswehr. Die Zeitschrift beruft sich auf Ermittlungsakten des BKA. Demnach sei das BKA bei den Ermittlungen gegen den Oberleutnant Franco A., der sich als syrischer Flüchtling ausgegeben hatte und im April 2017 wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat festgenommen worden war, auf Hinweise auf dieses Netzwerk gestoßen.
(....)
"Focus-Artikel hält faktisch keiner Recherche stand"

Der Focus-Artikel bleibt insgesamt vage und kommt über Vermutungen kaum hinaus. Uniter e. V. hat auf seiner Webseite ein geharnischtes Dementi veröffentlicht, in dem er der Zeitschrift vorwirft, den Artikel mit Informationen aus verschiedenen Verfahren zusammengeschrieben zu haben, und so "ein Gesamtbild entstehen zu lassen, das faktisch keiner Recherche standhält".
Uniter e. V. wirft dem Focus auch vor, der Organisation eine Anfrage gestellt zu haben, ohne dann die Antwort in den Artikel einfließen zu lassen. Uniter habe keine Verbindungen zur Prepper-Szene und sei dem Grundgesetz und den Menschenrechten verpflichtet. In einer weiteren Mitteilung spricht der Verein von einer "allgemeinen Märchenzeit" in den Medien und fordert die Märchenerzähler unter Hinweis auf seine jährliche Obdachlosenaktion dazu auf, für jede Falschinformation eine kleine Spende zu geben.....
https://deutsch.rt.com/inland/79174-focu...s-prepper/
 
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#7
Bundespressekonferenz: Prepper-Netzwerk in der Bundeswehr?
Nach einem Bericht des Focus soll es in der Bundeswehr ein konspiratives Netzwerk von radikalen Preppern geben. Ist an dieser Meldung etwas dran? Welche Rolle spielt der Militärische Abschirmdienst? RT Deutsch hat auf der Bundespressekonferenz nachgefragt.....
https://deutsch.rt.com/inland/79188-bund...undeswehr/
 
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#8
7.2.

Ex-KSK-Soldaten erheben neue Vorwürfe gegen umstrittenen Verein

Plant Uniter den politischen Zusammenbruch Deutschlands?

Zum ersten Mal äußert sich ein führendes Mitglied des umstrittenen Vereins Uniter im SWR-Politikmagazin "Zur Sache Baden-Württemberg". Es geht um Vorwürfe, Teile des Vereins unterhielten rechte Netzwerke und bereiteten einen Umsturz in Deutschland vor.
Der Verein Uniter wurde bekannt durch Ermittlungen gegen den stellvertretenden Vorsitzenden André S., der unter dem Namen "Hannibal" Chatgruppen leitete, in denen sich Mitglieder unter anderem über das Szenario eines Zusammenbruchs der politischen Ordnung in Deutschland austauschten.
Neue Vorwürfe gegen Uniter
Ein ehemaliger Soldat der in Calw ansässigen Kommandoeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK), der anonym bleiben will, erhebt gegenüber SWR und Focus neue Vorwürfe gegen Uniter. Demnach sollen ehemalige und aktive Elitesoldaten der KSK sowie Polizisten aus Spezialeinheiten die Destabilisierung des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland geplant haben. André S. habe ihn zu seiner aktiven Zeit anwerben wollen.
Der Informant schätzt, dass es bei Uniter einen "harten Kern von 80 bis 100 Personen" gebe, der Waffendepots angelegt habe. Mit den Waffen wolle man an einem Tag X, an dem der Zusammenbruch der staatlichen Ordnung in Deutschland erwartet werde, wieder Sicherheit herstellen.
Linke Politiker im Visier
Laut Vernehmungsprotokollen, die dem SWR und Focus vorliegen, machten 2017 Zeugen Angaben zu verschiedenen Chatgruppen, in denen dieses Szenario diskutiert worden sein soll. Unter anderem habe ein Chatteilnehmer vorgeschlagen, Politiker aus dem linken Milieu festzunehmen und auf festgelegten Plätzen zu töten.
Planungen für den Tag X
Ein Zeuge berichtet von Hass auf die Linken, es gebe auch einen Ordner mit Namen, Adressen und Lichtbildern von Personen, die "weg" müssten. Darüber hinaus ist auch von sicheren Häusern, sogenannten "safe houses", die Rede, in dem man Personen verstecken könne, auch Vorräte wie Diesel, Lebensmittel sollten gehortet werden für den Tag X.  Ein weiterer Zeuge beschreibt Übungen, die angeboten worden seien, bei denen man trainieren könne aus einem Hubschrauber heraus zu schießen. Man solle dazu seine Waffe mitbringen.
Der stellvertretende Vorsitzende von Uniter, André S., war einer der Administratoren dieser Chatgruppen. Mit dem Hinweis auf eine Geheimhaltungsverpflichtung lehnte er ein Interview ab.
(.....)
Grünenpolitikerin: "Das muss man hoch hängen"
Die Bundestagsabgeordnete Agnieska Brugger (Grüne) fordert rückhaltlose Aufklärung. Sie findet es "besorgniserregend", wenn viele Hinweise auftauchen, dass Menschen, die Zugang zu Waffen haben" und die militärisch ausgebildet worden seien, offensichtlich nicht viel mit unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung anfangen könnten. "Das muss man wirklich sehr hoch hängen," sagt Brugger.
Die Bundestagsabgeordnete Christine Buchholz (Linke) kritisiert, dass der militärische Abschirmdienst MAD André S. als Ansprechpartner und Quelle benutzt hat: "Ich glaube auch, dass es natürlich ein riesengroßes Problem ist, wenn die Auskunftsperson selbst diese dubiose Rolle spielt und offenbar auch nicht die Zielperson in dem Moment ist." Sie glaube nicht, dass die Geheimdienste, speziell der MAD, bei diesen Entwicklungen ein Teil der Lösung seien.....

> https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuer...e-100.html
 
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#9
(11.02.2019, 21:43)Stafford schrieb: 7.2.
Die Bundestagsabgeordnete Agnieska Brugger (Grüne) fordert rückhaltlose Aufklärung. Sie findet es "besorgniserregend", wenn viele Hinweise auftauchen, dass Menschen, die Zugang zu Waffen haben" und die militärisch ausgebildet worden seien, offensichtlich nicht viel mit unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung anfangen könnten.

> https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuer...e-100.html
Nicht, daß ich es nicht besorgniserregend fände, wenn innerhalb unserer Bundeswehr schon mit so einem Ernstfall gerechnet wird.
Aber wenn ich es richtig verstanden habe, dann gelten diese Planungen dem Zeitpunkt,
wenn "die freiheitlich-demokratische Grundordnung" NICHT mehr gilt,
also wenn die "staatliche Grundordnung zusammenbricht".
Daraus zu drehen, daß diese Soldaten mit unserer Grundordnung, Verfassung etc "nichts anfangen könnten"....
gibt es jetzt die nächste Welle der "Entmannung" Deutschlands?
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#10
KSK im Fadenkreuz

12. Februar 2019 Tomasz Konicz

Neue Vorfälle scheinen Zeitungsrecherchen zur Ausbildung faschistischer Netzwerke in Bundeswehr und Polizei zu bestätigen
Die Front der rechtsextremen Verschwörer scheint zu bröckeln. Ein ehemaliges Mitglied der Bundeswehr-Elitetruppe KSK (Kommando Spezialkräfte) äußerte sich kürzlich gegenüber dem Südwestrundfunk (SWR) und dem Focus zu den Vorwürfen, im Umfeld dieser hochtrainierten Sondereinheit der Bundeswehr seien rechtsextreme Todesschwadrone aufgestellt worden.
Der Informant, der anonym bleiben wollte, bestätigte teilweise die diesbezüglichen Recherchen der Tageszeitung und des Focus, die schon im November 2018 publiziert worden seien.
Nach den Aussagen des Informanten, der laut SWR ein "führendes Mitglied" des umstrittenen Veteranennetzwerkes Uniter war, hätte sich innerhalb dieses Vereins ein harter "Kern von 80 bis 100 Personen" formiert. Dieses Netzwerk plante einen faschistischen Putsch in der Bundesrepublik. Der Informant machte keine Angaben zur Größe des weiteren Umfelds dieser "Schwarzen Reichswehr" (Focus). Die aktiven wie ehemaligen "Elitesoldaten der KSK sowie Polizisten aus Spezialeinheiten" hätten demnach die "Destabilisierung des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland geplant", so der SWR unter Bezugnahme auf seinen Informanten.
In dem Verein Uniter sind neben ehemaligen KSK-Soldaten und Mitgliedern von Spezialeinheiten der Polizei auch KSK-Unterstützer aus dem Staatsapparat, dem Verfassungsschutz und der Sicherheitsbranche organisiert. Der Informant berichtete zudem, dass André S., der umstrittene stellvertretende Vorsitzende von Uniter, ihn in seiner aktiven KSK-Zeit anzuwerben versucht habe. André S. Soll unter dem Tarnnamen "Hannibal" die Chatgruppen administriert haben, in denen sich dieses rechtsextreme Netzwerk über Szenarien einen "Zusammenbruchs der politischen Ordnung in Deutschland" austauschte.
Gegenüber dem SWR bestritt der Uniter-Distriktleiter Süddeutschland, Marco D'Arcangelo, dass Uniter eine Schattenarmee sei: "Eine Schattenarmee sind wir definitiv nicht. Wir machen auch keine verborgenen Missionen oder sonst irgendwas." Über den Verein würden sich ehemalige Elitesoldaten und Polizisten gegenseitig unterstützten und den Soldaten beim Übergang ins Zivilleben helfen. D’Arcangelo weiter: "Rechtsextrem sind wir definitiv nicht. Wir sind froh, wenn wir interkulturell Leute bei uns aufnehmen können, weil sich so einfach der Wissens-Exchange viel breiter aufstellen lässt."
Massenmord geplant?
Der Informant des SWR bestätigte zudem den Aufbau von Waffendepots durch diese Schattenarmee, die für den "Tag X" angelegt worden seien. Laut Vernehmungsprotokollen, die dem Focus und dem SWR vorlägen, solle es innerhalb dieses faschistischen Netzwerkes Planungen von Massenmord an politischen Gegnern gegeben haben, die von einem "Hass auf die Linken" motiviert seien. Demnach hätte es Überlegungen gegeben, "Politiker aus dem linken Milieu festzunehmen und auf festgelegten Plätzen zu töten".
Es seinen Ordner mit "Namen, Adressen und Lichtbildern von Personen" angelegt worden, die von dieser im Entstehen befindlichen Todesschwadron beim Losschlagen beseitigt würden. Die potenziellen Opfer sollten am "Tag X" verhaftet und an geheime Hinrichtungsplätze transportiert werden, wo dann Massenerschießungen stattfinden sollten. Das faschistische Netzwerk im "tiefen Staat" der Bundesrepublik sei bereits dabei gewesen, eine entsprechende Infrastruktur aufzubauen: Es seien "safe houses" angelegt, und "Vorräte wie Diesel, Lebensmittel" gehortet worden, um beim Losschlagen mobil sein zu können.....

weiter > https://www.heise.de/tp/features/KSK-im-...07238.html

Kommentare daraus:

Mann.. Konizc.. nimm Deine Tabletten...
Verfolgungswahn vom feinsten

Das stimmt was nicht: Fake News
Ich habe mir mal den Beitrag des SWR angeschaut. In der Überschrift heißt es:
Plant Uniter den politischen Zusammenbruch Deutschlands?
Im Teaser ist die Aussage noch dramatischer. Da heißt es unter anderem:
Es geht um Vorwürfe, Teile des Vereins unterhielten rechte Netzwerke und bereiteten einen Umsturz in Deutschland vor
Da schrillen die Alarmglocken, denn Teaser und Überschrift passen nicht zusammen. In der Überschrift ist relativ schwach von einem geplanten Zusammenbruch (was soll das eigentlich sein) mit einem Fragezeichen die Rede, im Teaser, also in zweiter Reihe, wird aber die Ungeheuerlichkeit eines Umsturzes in Aussicht gestellt. Das passt nicht zusammen.
Dann ist man gespannt, was im Text steht. Zunächst werden frühere Verdachtsmomente gegen den Verein erwähnt. Es geht um Chatgruppen eines Mitglieds in denen sich
Mitglieder unter anderem über das Szenario eines Zusammenbruchs der politischen Ordnung in Deutschland austauschten.
Das ist banal. Ich diskutiere auch manchmal mit Bekannten über ein solches Szenario.
Aber, laut SWR geht es um neue Vorwürfe. Der SWR schreibt über einen ehemaligen Soldaten des KSK (Kommando Spezialkräfte):
Demnach sollen ehemalige und aktive Elitesoldaten der KSK sowie Polizisten aus Spezialeinheiten die Destabilisierung des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland geplant haben. André S. [Mitglied von Uniter] habe ihn zu seiner aktiven Zeit anwerben wollen.
Da entsteht eine große Nebelwolke. Auf einmal ist es nicht der Verein Uniter, sondern es sind andere (aus dem), die "die Destabilisierung des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland geplant haben". Es wird nur in einem Nachsatz erwähnt, dass André S (Mitglied des KSK damals und heute Uniter), ihn angeworben haben soll, nicht aber zu Umsturzzwecken.
Unklar ist, dass ein Umsturz geplant worden sein und wer das geplant haben soll. Darauf heißt es gleich weiter:
Der Informant schätzt, dass es bei Uniter einen "harten Kern von 80 bis 100 Personen" gebe, der Waffendepots angelegt habe. Mit den Waffen wolle man an einem Tag X, an dem der Zusammenbruch der staatlichen Ordnung in Deutschland erwartet werde, wieder Sicherheit herstellen
Aha, auf einmal ist von einem geplanten Umsturz nicht mehr die Rede, sondern nur von Vorbereitungen die "Sicherheit" nach einem Zusammenbruch wiederherzustellen. Das ist schon ganz schön schräg, aber kein Plan eines Umsturzes.
Wie kommt es dann zu der - im Teaser schamhaft versteckten - Behauptung eines Umsturzplanes? Dazu heißt es:
Laut Vernehmungsprotokollen, die dem SWR und Focus vorliegen, machten 2017 Zeugen Angaben zu verschiedenen Chatgruppen, in denen dieses Szenario diskutiert worden sein soll. Unter anderem habe ein Chatteilnehmer vorgeschlagen, Politiker aus dem linken Milieu festzunehmen und auf festgelegten Plätzen zu töten
"Dieses Szenario" bezieht sich offenbar auf Pläne, nach einem "Zusammenbruch der staatlichen Ordnung in Deutschland [...] wieder Sicherheit her[zu]stellen". Also wieder kein Umsturz, der von einer Organisation geplant wurde. Es wird lediglich von Hörensagen berichtet, dass ein Chatteilnehmer, nicht einmal notwendigerweise Mitglied von Uniter, von politischen Morden fantasiert hat. Wozu? Um einen Umsturz herbeizuführen oder nach einem Zusammenbruch - von dem dauernd die Rede war - für "Sicherheit" zu sorgen? Das bleibt unklar.
Der "Bericht" zeigt alle klassischen Anzeichen von Fake News und Propaganda: die Überschrift schon mit einem Fragezeichen versehen, eine Behauptung versteckt im Teaser, die Weltweit für Schlagzeilen hätte sorgen müssen und ein Text, der das alles nicht her gibt, sondern sublim-manipulativ gestaltet ist.
Letzteres geschieht nicht aus Versehen, sondern ist Absicht. Und das ist ein schwerer Verstoß gegen den journalistischen Kodex.
Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuer...e-100.html

Koffer schon gepackt, Konisc?
KSK, GSG9, Bundeswehr, Polizei, Schützenvereine, Fussballfans, Handballfans, Pick-Up-Fahrer, Prepper, uuuiiih, jetzt wird’s langsam eng....
Ich rate zum Auswandern. Schweden?

Dark Angel
Uniter-Distriktleiter Süddeutschland, Marco D'Arcangelo
So lange solche Jungs auf der US-Payroll stehen, haben sie Narrenfreiheit

Die Möglichkeiten rechtsextremer Todesschwadrone sind heute sehr eingeschränkt.
Natürlich können solche Gruppen sehr viel Leid zufürgen, aber dazu, worum es ihnen in Wirklichkeit geht, nämlich ein "Viertes Reich" zu errichten sind sie nicht imstande.
Im Gegensatz zu den 1930-er Jahren zittert Europa nicht mehr vor Deutschlands militärischer Macht, für eine Appeasement-Politik ist wie damals besteht heute kein Grund und mit einem rechtsextremen neuen Führer würde der Westen gemeinsam mit Russland kurzen Prozess machen.

Das ist mir alles zu einfach gedacht
Irgendwie hat man komplett vergessen was man in den letzten 30 Jahren seit der Wende mit der Bundeswehr veranstaltet hat.
Erst die Mittel zusammengestrichen, das große Kasernen dicht machen seit Ende der 1990er, dann die Bundeswehr die einer demokratischen Kontrolle unterlag zu einer Söldnerarmee umgebaut. Und da liegt für mich schon der Hase im Pfeffer.
Der Staat hat seine Söldnerarmee der parlamentarischen Kontrolle entzogen und damit ist ist der demokratische Gedanke in der Führungsetagen der Bundeswehr entfernt worden.
Seitdem ist ein gravierender geistiger Umbruch bei der Bundeswehr zu verzeichnen.
Das hat alles seine Ursachen und die liegen wieder in der politischen Führung.
Soldaten sind keine Nazis und Mörder, sondern immer noch zu einem großen Teil auf Vermeidung eines Krieges getrimmt (Kalter Krieg), was in diesen Zeiten auch gut so ist. Die Bundeswehr mit ihrem Sanitätdienst ist zum Beispiel ein Teil des Rettungsystems neben der Feuerwehr z.B. in Berlin.
Aber die Richtung in die die Bundeswehr driftet stimmt besorglich, das was jetzt zum vorscheinen kommt sind Symptome aber nicht die Ursache.
Olli
Was ich mit dem geistigen Verlust meine lies sich auf der letzten GamesCon beobachten, ein Krieg ist kein Spiel und darf NIEMALS mit diesen gleichgesetzt werden. Auch das auftreten in der Öffentlichkeit ist zum Teil grenzwertig
- Diese verblödetete Verteitigung durch Soldaten dessen was nicht sein darf oder
- Wenn dort wo die Polizei eigentlich das Sagen hat auf einmal die Feldjäger auflaufen ist das für mich doch sehr befremdlich, die Aufgabenteilung ist klar geregelt und streng getrennt.
 
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