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Post-Merkel Ära eingeläutet (?)
#11
Nachfolge in der CDU

Merkels Plan geht nur mit AKK auf
Angela Merkel gibt den CDU-Vorsitz ab. Drei Bewerber haben sich erklärt: Kramp-Karrenbauer, Spahn, Merz. Ein vierter könnte folgen. Unsortierter war die Partei selten, selbst eine Mitgliederbefragung wird diskutiert....
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...35915.html

(auf den Spuren der SPD!)

30. Oktober 2018 um 17:30
Noch was schönes zu Merz:
„Mehrheit wünscht sich Friedrich Merz als neuen CDU-Chef“
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...35893.html
unglaublich was da gerade abgeht.
Sorry aber bitte wer soll bei dieser Umfrage ernsthaft Merz gewählt haben der seit einer gefühlten Ewigkeit keine relevanz mehr in der deutschen Politik hatte.
schöner kann man glaube ich nicht zeigen das bei uns nur die Simulation einer Demokratie vorherrscht.

Publikumskonferenz‏ @St_Publikon 47 Sek.Vor 47 Sekunden
Bei den #Gruenen  hat das hochschreiben und pushen auf allen Kanälen offensichtlich geklappt. Der #Mitläufereffekt war stärker als das politische Gedächtnis. Bei Merz könnt ihr euch das sparen, liebe Medien. Den können die Sedierten Gott sei Dank nicht direkt wählen. #propaganda

Aus aktuellem Anlass ein Bericht aus der SPD / CDU- Parteizentrale ;-)

Das Narrenschiff
Das Quecksilber fällt, die Zeichen stehen auf Sturm,
Nur blödes Kichern und Keifen vom Kommandoturm
Und ein dumpfes Mahlen grollt aus der Maschine.
Und rollen und Stampfen und schwere See,
Die Bordkapelle spielt „Humbatäterä",
Und ein irres Lachen dringt aus der Latrine.
Die Ladung ist faul, die Papiere fingiert,
Die Lenzpumpen leck und die Schotten blockiert,
Die Luken weit offen und alle Alarmglocken läuten.
Die Seen schlagen mannshoch in den Laderaum
Und Elmsfeuer züngeln vom Ladebaum,
Doch keiner an Bord vermag die Zeichen zu deuten!

Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken
Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken,
Die Mannschaft lauter meineidige Halunken,
Der Funker zu feig' um SOS zu funken.
Klabautermann führt das Narrenschiff
Volle Fahrt voraus und Kurs auf's Riff.

Am Horizont wetterleuchten die Zeichen der Zeit:
Niedertracht und Raffsucht und Eitelkeit.
Auf der Brücke tummeln sich Tölpel und Einfaltspinsel.
Im Trüben fischt der scharfgezahnte Hai,
Bringt seinen Fang ins Trockne, an der Steuer vorbei,
Auf die Sandbank, bei der wohlbekannten Schatzinsel.
Die andern Geldwäscher und Zuhälter, die warten schon,
Bordellkönig, Spielautomatenbaron,
Im hellen Licht, niemand muß sich im Dunkeln rumdrücken
In der Bananenrepublik, wo selbst der Präsident
Die Scham verloren hat und keine Skrupel kennt,
Sich mit dem Steuerdieb im Gefolge zu schmücken.

Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken
Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken,
Die Mannschaft lauter meineidige Halunken,
Der Funker zu feig' um SOS zu funken.
Klabautermann führt das Narrenschiff
Volle Fahrt voraus und Kurs auf's Riff.
Man hat sich glatt gemacht, man hat sich arrangiert.
All die hohen Ideale sind havariert,
Und der große Rebell, der nicht müd' wurde zu streiten,
Mutiert zu einem servilen, gift'gen Gnom
Und singt lammfromm vor dem schlimmen alten Mann in Rom
Seine Lieder, fürwahr: Es ändern sich die Zeiten!
Einst junge Wilde sind gefügig, fromm und zahm,
Gekauft, narkotisiert und flügellahm,
Tauschen Samtpfötchen für die einst so scharfen Klauen.
Und eitle Greise präsentier'n sich keck
Mit immer viel zu jungen Frauen auf dem Oberdeck,
Die ihre schlaffen Glieder wärmen und ihnen das Essen vorkauen.

Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken
Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken,
Die Mannschaft lauter meineidige Halunken,
Der Funker zu feig' um SOS zu funken.
Klabautermann führt das Narrenschiff
Volle Fahrt voraus und Kurs auf's Riff.

Sie rüsten gegen den Feind, doch der Feind ist längst hier.
Er hat die Hand an deiner Gurgel, er steht hinter dir.
Im Schutz der Paragraphen mischt er die gezinkten Karten.
Jeder kann es sehen, aber alle sehen weg,
Und der Dunkelmann kommt aus seinem Versteck
Und dealt unter aller Augen vor dem Kindergarten.
Der Ausguck ruft vom höchsten Mast: Endzeit in Sicht!
Doch sie sind wie versteinert und sie hören ihn nicht.
Sie zieh'n wie Lemminge in willenlosen Horden.
Es ist, als hätten alle den Verstand verlor'n,
Sich zum Niedergang und zum Verfall verschwor'n,
Und ein Irrlicht ist ihr Leuchtfeuer geworden.

Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken
Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken,
Die Mannschaft lauter meineidige Halunken,
Der Funker zu feig' um SOS zu funken.
Klabautermann führt das Narrenschiff
Volle Fahrt voraus und Kurs auf's Riff.

Wenn #Merz das Rennen macht, können die #Merkelmussweg-Transparente ggf. noch durch wenige Federstriche wieder nutzbar gemacht werden. Bei #KrampKarrenbauer siehts schon schwieriger aus. Man muss auch praktisch denken. #CDUVorsitz
 
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#12
31. Oktober 2018 um 9:51

DAS sollte man dringend im Blick behalten und in JEDEM Gespräch über den CDU-Vorsitz anmerken:
https://de.rt.com/1okz

Merz-Kandidatur für CDU-Vorsitz: Sozialdarwinist und Lobbyist des US-Großkapitals
… Mit Friedrich Merz würde nicht nur ein Mann der Interessen des Großkapitals den Vorsitz der deutschen Christdemokraten übernehmen, sondern auch ein sozialchauvinistischer Hassprediger. Während seiner Zeit im Bundestag gab er immer wieder den Armen die Schuld an ihrer Lage, während er selbst fürstlich abkassierte. Mehr noch: Im Jahr 2008 rief er beispielsweise bei einer FDP-Tagung eine „Offensive für die soziale Marktwirtschaft“ aus.
Wörtlich klang das bei Merz so:
„Wir müssen für die moralische Überlegenheit unserer Wirtschaftsordnung kämpfen.“
Schon heute reiche das Wachstum der Volkswirtschaft nicht mehr aus, um alle sozialen Versprechen zu erfüllen. Von den Arbeitnehmern erwarte er „volle Zustimmung für die Begrenzung des Sozialstaats“. Dann wurde er noch deutlicher: Eine Grundsicherung von 132 Euro pro Monat reiche für Bedürftige aller Art völlig aus. Man müsse sparen und den Niedriglohnsektor ausweiten. …

So viel zum Thema Erneuerung. A.schloch bleibt A.schloch.
 
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#13
[Bild: image-1357707-230_poster_16x9-unqp-1357707.gif]

jetzt rollt der Merz-Zug!
 
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#14
Dirk Müller - BlackRock, Trilaterale K., Atlantikbrücke - Wessen Politik wird Merz wohl machen?



 
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#15
Keine Klassen, nur noch Demokraten

Georg Fülberth zu den Volksparteien, über deren Ende die Bürgerlichen jammern

Schon vor den Landtagswahlen in Bayern und Hessen ist die Befürchtung laut geworden, es gebe bald keine „Volksparteien“ mehr. Selbst Koalitionen zwischen Union und SPD würden seltener möglich. Volksparteien – was ist (oder war) das?
Manchmal werden sie auch als interklassistische Parteien – also als das Gegenteil der Klassenparteien – bezeichnet. Ein erstes Beispiel in der deutschen Geschichte war die Zentrumspartei im Bismarck-Reich. Zu ihr gehörten katholische Bauern, Kleinbürger, Arbeiter und Unternehmer. Sie hatte sogar eigene Richtungsgewerkschaften. Auch die NSDAP versuchte, sich als Volkspartei darzustellen, war es aber nicht. Ein wichtiger Bestandteil: die Arbeiterklasse, fehlte lange fast ganz.
Nach 1945 erweiterte sich die Zentrumspartei zu CDU und CSU. Sie war jetzt interkonfessionell, hatte viele ehemalige Nazis in ihren Reihen, aber weiterhin einen einflussreichen Gewerkschaftsflügel, organisiert in der Christlich-Demokratischen (bzw. -Sozialen) Arbeitnehmerschaft.
Die gesellschaftliche Wirklichkeit der Bundesrepublik stützte den Volkspartei-Anspruch der Union. Aus der Sicht des dominierenden Antikommunismus gab es keine Klassen mehr, sondern nur noch Demokraten.
Die SPD teilte zwar diese Auffassung, stellte sich aber nach wie vor als Arbeiterpartei dar und verzichtete ein Jahrzehnt lang auf den Volkspartei-Bonus. Dennoch trug sie in der Praxis zum „Interklassismus“ bei: Im Bund in der Opposition, regierte sie zugleich in vielen Ländern und Gemeinden. Die Union besetzte in Bonn die Schaltstellen der Macht, die SPD sorgte auf den darunterliegenden Ebenen für die sozialpolitische Innenausstattung, die aber auch CDU und CSU nicht aus den Augen ließen, zum Beispiel in der Gesetzgebung zur Montanmitbestimmung 1951, zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfall 1957 und bei der Einführung der umlagefinanzierten Rente im gleichen Jahr.
Das ließ sich machen, weil es relativ viel zu verteilen gab. In der Rekons­truktionsphase des westdeutschen Kapitalismus waren Wachstumsraten und Arbeitskräftebedarf hoch, Zugeständnisse der Unternehmer an die Gewerkschaften unvermeidlich und ohne empfindliche Profit-Einbußen leicht bezahlbar.
Durch ihre Verankerung in den Apparaten von Ländern und Gemeinden gewann die SPD Zuzug von Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes (rechts maulte man über „Parteibuch“-Beamte) und kam so auf den Geschmack, ebenfalls eine Volkspartei zu sein. 1959 ratifizierte sie in ihrem Godesberger Programm diese Ansicht.
Die ökonomische Basis dieses Prozesses war ein Phänomen, das der Historiker Eric Hobsbawm einmal als das Goldene Zeitalter des Kapitalismus (1945–1973) bezeichnet hat. Durch die marktradikale („neoliberale“) Wende der siebziger und achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts entfielen dessen Voraussetzungen und damit auch die der Volksparteien.
Nun hat es der Überbau so an sich, dass er der Basis nur mit zeitlicher Verzögerung hinterher rutscht.
Als Erste erwischte es die SPD. Die nächste Generation derjenigen Akademiker(innen), die sie in den fünfziger Jahren gewonnen hatte, wandte sich, seit Anfang der Achtziger zusätzlich von Helmut Schmidt vertrieben, den Grünen zu, einer Milieupartei der inzwischen stark angewachsenen Massenschicht der Intelligenz. Es verblieb u. a. ein linker Flügel, der seit Godesberg 1959 gern gegangen wäre, aber nicht ins parlamentarische Aus stürzen wollte. Ihm bot seit dem Parteiwechsel Oskar Lafontaines dessen Linkspartei eine neue Möglichkeit. In der Schröder-Zeit wurde die CDU in einigen Ländern die größere Arbeiterpartei. Sie gab diesen Vorteil aus der Hand, als Angela Merkel auf dem Leipziger Parteitag 2003 den Gewerkschaftsflügel für lästig erklärte.
Auch hier stellten sich die Folgen nur allmählich ein. Aber was lange wankte, stürzt schließlich doch ruckartig.
So viel zu den neuesten Wahlergebnissen.
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#16
Der transatlantische Machtkampf um Merkels Nachfolge - ein Zwischenbericht

verfasst von Diogenes Lampe, 07.11.2018

natürlich wie immer ein unverbindlicher im Rahmen einer puren Meinungsäußerung

„Kanzler“ Seehofer, Herr Maaßen und der Countdown der Regierung Merkel IV
In Anbetracht der steilen Beförderung von Verfassungschef Maaßens zum Staatssekretär nach dessen von der SPD erzwungenen Entlassung, höhnten die Sozis, Linken und Grünen und ihre Qualitätspresse erst neulich noch im Chor, dass der ihnen so verhaßte Geheimdienstbeamte jetzt wohl nur noch einen einzigen Fehler zu machen braucht, um zum Bundeskanzler befördert zu werden. 
Den hat er jetzt offenbar mit seiner Rede vor dem Berner Club in Warschau verbrochen. Mit seiner eigenen Bitte, in den einstweiligen Ruhestand versetzt zu werden, ist der Weg eines der einflußreichsten deutschen Geheimdienstbeamten in die Politik nun frei. Angekündigt hat er ihn auch schon. 
Der hochintelligente CDU-Mann, der in signifikanten Teilen seiner eigenen Partei höchstes Ansehen genießt, würde ihn wohl kaum beschreiten, wenn er nicht wüßte, dass er bis weit nach oben führen soll. 
Ob er nun gleich Bundeskanzler werden will oder soll oder kann, so, wie aus Geheimdienstagent Putin Präsident Putin wurde, bezweifle ich natürlich noch. 
Aber die Personaldecke der CDU-Führung ist nach Merkel sehr dünn und wird gerade mit der eingeleiteten Diskreditierung von Merz noch dünner. Machen Pharmalobbyist Spahn oder KK das Rennen bei der Wahl zum CDU-Vorsitz, bedeutet das die perfekte Wahlkampfhilfe für die AfD und den Absturz ins Elend der SPD. Um also ihre Parteipfründe zu retten, an denen ganze Industrien hängen, braucht es jetzt in Anbetracht der teilweise schon bürgerkriegsähnlichen Zustände in Europa bei ununterbrochener Massenmigration einen politischen Fachmann für Sicherheit, den eine Union nach Merkel dem Wähler als echte Alternative zur Merkelei in der CDU anbieten kann.
Sein Angriff auf Merkel und ihre Fake-News-Kamarilla anläßlich der Regierungsantifahetze gegen die Bürger von Chemnitz hat ihm die perfekte Märtyrerlegende und deshalb sehr viel Sympathie nicht nur innerhalb der Union verschafft sondern auch bei den Wählern des gesamten bürgerlichen Lagers, einschließlich AfD. Meuthen macht ihm sogar schon heftige Avancen, wenn wohl auch nicht ganz frei von Ironie. 
Das wichtigste Ziel der kommenden Union ohne Merkel muss aber sein, die konservativen Wählerschichten zurückzugewinnen, die zur AfD oder zur Nichtwählerschaft übergelaufen sind. 
Das erfordert, dass die CDU wieder weitaus konservativer und nationaler werden muss, also das Linksradikale und Globalistische, das Merkel letztlich selbst verkörpert, aus der sozialdemokratisierten Union wieder restlos auszuscheiden ist. Wer wäre für dieses Großreinemachen besser geeignet, als ein mit der ganzen Welt vernetzter Herr Maaßen mit viel Hintergrundwissen über die eigenen Parteigenossen, der obendrein sehr genau weiß, wie man eine Partei säubert und wo lang der Hase auf internationalem Parkett längst läuft?
Einer der erfolgversprechendsten Methoden hierzu ist die Diskreditierung der Merkelkamarilla. Innerparteilich wie öffentlich. Stoff hat da der Herr Maaßen sicher mehr als genug. Hier muss jedoch sehr umsichtig, um nicht zu sagen konspirativ zu Werke gegangen werden. Denn „befreundete“ Dienste der Merkelei, vor allem die der Briten und Franzosen, können da auch leicht zum empfindlichen Gegenschlag ausholen. 
Wer aber könnte einen Solchen nach dem politischen Aus für Merkel besser abwehren, als ein Ex-Geheimdienstchef, der jetzt als „Ruheständler“ nicht mehr der Regierung untersteht, hervorragend im gesamten Sicherheitsapparat (BND, Polizei, Bundeswehr, Verfassungsschutz) vernetzt ist und nicht nur die intimsten Geheimnisse aller relavanten Politiker kennen dürfte, sondern auch über die brisante internationale politische Lage Bescheid weiß; vor allem über die sich daraus ergebende Sicherheitslage, in der sich Deutschland befindet. 
Wer könnte diese besser analysieren und zutreffendere Schlußfolgerungen ziehen als er? An seiner enormen Wichtigkeit für die Union ändert auch die Tatsache nichts, dass Seehofer ihm nun offiziell das Vertrauen der Regierung Merkel entzogen hat, von der er als Innenminister nunmal ein Teil ist. 
Das dürfte mit Maaßen natürlich verabredet gewesen sein. Denn taktisches Ziel ist, die SPD zu zerreißen und nicht die Union und ein Seehofer geht nicht so leicht aus der Deckung. Das sieht wieder nach einer politischen Operation aus, was er da womöglich gerade ausbaldovert. 
Ich denke, Seehofers erneutes Nahziel ist angesichts seiner Distanzierung von Maaßen, für den er sich eben noch stark gemacht hatte, Nahles in Kürze ein weiteres Mal über den Tisch zu ziehen, um sie vor ihrer eigenen Basis, die ohnehin immer lauter fordert, die gesamte SPD-Führungsriege endlich abzulösen und auf den Mond zu schießen, vollends als politische Närrin dastehen zu lassen. Wir dürfen gespannt sein.
Dafür gibt er immer wieder gerne den feigen und trotteligen Drehhofer. Denn wie ich schon schrieb: Es kommt ihm und seiner Machtbasis in der CSU wie CDU darauf an, die Merkelei, d.h. die Sozialdemokratisierung der Union zu beenden, ohne letztere als solche zu gefährden. Es bleibt also dabei: Er muss die SPD zwingen, die Groko zu verlassen, um damit letztlich auch die „Sozis in der CDU“ zu schwächen und so Neuwahlen herbei zu führen. Die SPD ist mit ihrem grotesken Führungspersonal natürlich leicht zu täuschen. 
Das können wir schon wieder daran ausmachen, dass die meisten Sozis und ihre Medienunternehmen glauben, Maaßens Gang in die Deckung des „Ruhestandes“ sei ihr Sieg, wo er sich doch schon bald erneut als Pyrrhussieg erweisen wird. Wie alle „Siege“, welche die SPD-Führung unter Nahles bisher eingefahren hat. 
Die Union und ihre Kanzlerkandidaten Zwar fällt es sicher nicht nur mir immer schwerer, das linke Lager der Sozis, angeführt von solchen sich gegenseitig bekämpfenden Juxgestalten wie Pippi Nahles, G20-ist-total-sicher-Scholz, dem Maasmännchen, dem Fischfileesahne-Uhu von Bellevue und last and least klein Porno-Kevin, politisch noch irgendwie ernst zu nehmen. 
Doch die Furcht, Maaßen könnte demnächst noch eine sehr bedeutende Rolle in der Bundespolitik einnehmen, scheint bei Rot-Rot-Magentagelb-Grün und der Merkelei innerhalb der Union geradezu übergroß zu sein, wenn sie so auf ihn und Seehofer eindreschen, nur um den eigenen verhaßten Innenminister zu zwingen, den Verfassungsschutzchef aufzugeben und dann selbst zurückzutreten. 
Das ist sicher kein Zeichen von Stärke im Kampf um die Deutungshoheit der Ereignisse in Chemnitz. Sie zelebrieren damit ihre Schwäche geradezu.Wie Willy Wimmer neulich in einem Interview mit RT äußerte, ist die Kanzlerin ja von britischen Beratern umgeben und führt deren Befehle aus. 
Da das Brexit-GB aber auch seinen Einfluss auf die deutsche Regierung verlieren muss, zumal auch Trump seine eigenen Pläne mit GB und der EU verfolgt, werden mit Merkels Sturz und dem Ende der SPD als Lizenz-Volkspartei die transatlantischen Briten aus dem deutschen Kanzleramt gedrängt. 
Mit dem Brexit wird die Kanzlerin als vermutlich langjährige britische Agentin somit selbst für Juncker und Macron ein Problem. Denn natürlich wird GB erst einmal wieder alles tun, um seine altimperiale Politik der Balance of Power erfolgreich gegen die EU und somit vor allem gegen Frankreich und Deutschland zu richten.
Wenn es jetzt jedoch den bürgerlichen Kräften und der deutschen Wirtschafts -und Finanzelite nicht gelingt, eine eigenständige deutsche Politik zwischen den kommenden Großmächten zu entwickeln und dabei Frankreich entweder einzubinden oder abzuschütteln, dann wird der nächste deutsche Kanzler eine bloße Marionette der Trump-Amerikaner, Russen oder Chinesen oder gar der Franzosen sein und alles andere als ein neuer Bismarck oder Friedrich der Große. Das kann der deutschen Wirtschaftselite nicht gefallen. 
Da wird sie sich Gedanken machen müssen.Lesen wir uns nun die aufs internationale Publikum angestimmte Abschiedsrede des Seehofer-Schützlings durch - immerhin vorgetragen auf einer internationalen Veranstaltung einflußreichster Geheimdienstler der westlichen Welt - dann wissen wir zumindest, dass der Konflikt zwischen Verfassungsschutzbehörde und sozialdemokratisierter Merkelei jetzt auch in der „westlichen Wertegemeinschaft“ als innerdeutscher Machtkampf offiziell sichtbar gemacht wurde. 
Was könnte da die Konsequenz sein? Eigentlich nur diese: Wenn Seehofer jetzt Maaßen nicht in Schimpf und Schande vom Merkel-Hof jagt (was er nicht getan hat, da Maaßen seinen Ruhestand selbst forderte) und anschließend selbst zurücktritt (was er wohl auch kaum tun wird), dann kann die quasi von beiden durchaus zurecht als linksradikal gescholtene SPD nicht länger die Groko stützen. 
Dann muss sie da raus! Sonst macht sich ihre eigene Antifa-Basis vollends vom Acker; hin zur politischen Bio-Gülle von trotzkistischen Linken und Grünen. Denn wenn ein christlich konservativer Innenminister sozialdemokratische Minister in einem Kabinett, dem er selbst angehört, über seinen Schützling beschuldigt, im Gegensatz zur AfD ein klarer Fall für den Verfassungsschutz zu sein (auch wenn er letzteres nicht direkt aber doch sehr indirekt ausspricht), dann hat er nach meinem Dafürhalten zwei Möglichkeiten: Entweder er tritt mit der CSU aus der Regierung aus und bringt sie über einen Bruch mit der CDU zu Fall, weil er persönlich und mit seiner CSU unmöglich mit Linksradikalen weiter zusammen in einer Regierung sitzen kann. 
Oder es kommen schon sehr demnächst einige echte Beweise gegen SPD-Minister als Linksradikale auf den Tisch. Dann muss die SPD die Regierung verlassen, die Groko bricht zusammen und die Union bleibt dennoch halbwegs unbeschädigt. Die innerparteilichen Merkelgegner und Sympathisanten von Maaßen werden da sicher genug Einfluss auf die CDU nehmen, um eher die zweite Möglichkeit in Betracht zu ziehen. 
Beide Varianten machen jedoch Neuwahlen unausweichlich. Linksradikale in der deutschen Regierung! - Das sagt man nicht einfach so dahin, wenn man seine Rede als Noch-Verfassungsschutzchef vor internationalem Publikum hält. Jeder dort weiß, dass in solchen Kreisen jedes Wort schon im Interesse der eigenen Regierungen äußerst abgewogen ausgesprochen wird und natürlich einen ganz bestimmten Zweck verfolgt. 
Welchen auch immer Herr Maaßen verfolgte; er hat hier nicht nur die eigene Regierung defacto verraten sondern der Welt ein überdeutliches Signal kommender, grundstürzender Veränderungen in der BRD gegeben, das nicht mehr ignoriert werden kann. Wenn es sich tatsächlich so verhält, wie Maaßen sagt (und er muss da als Verfassungsschutzchef über zahlreiche Beweise verfügen), dann ist die Merkelregierung jetzt auch innerhalb der EU als scheinkonservative Linksregierung des Transatlantischen Imperiums verbrannt. 
Am selben Tag, an dem die CSU in Bayern verkünden darf, dass ihre Koalition mit den Freien Wählern steht, die gut mit der AfD können, kommt also Herr Maaßen auch überstaatlich aus der Deckung. Wenn so ein als äußerst gewissenhaft geltender Beamter in solch einer Spitzenposition vor internationalen Geheimdienstchefs offen davon spricht, dass in Merkels Groko „Linksradikale“ der SPD sitzen, dann ist das natürlich eine Kampfansage des nun aufwachenden bürgerlichen Lagers innerhalb der EU-Geheimdienstkonglomerate an die Internationalisten und Globalisten Deutschlands und somit natürlich auch eine an die scheidende EU-Kommission.
 Wenn solch ein hoch gestellter Geheimdienstler in so einer hochkarätigen Runde ein solches Wort benutzt, dann nicht, um parteipolitisch zu polemisieren, sondern um zu beschreiben, was offenbar Fakt ist. Und dazu gehört offensichtlich auch, dass die Merkelregierung keine Autorität mehr besitzt. 
Denn der Weggang Maaßens aus dem Verfassungsschutz besagt noch lange nicht, dass die Merkelei die eigenen Sicherheitsorgane noch oder nun wieder unter Kontrolle hat bzw. sie wieder erlangen könnte.Wenn es aber Fakt ist, dass die Merkelregierung von Linksextremisten aus der SPD unterwandert ist, dann müßte eben diese SPD, die in der Regierung am lautesten von Rechtsradikalen in der AfD tönt, um der Union „eins in die Fresse“ zu hauen und sie vor sich herzutreiben, nun von Rechts wegen genauso als Förderin des Linksradikalismus vom Verfassungsschutz beobachtet werden. 
Und da der Herr Maaßen, der es wissen muss, von Linksextremismus im Merkelkabinett gesprochen hat, fragt sich inzwischen wohl auch, wer in diesen Chaostagen der Regierung überhaupt wen bereits beobachtet und kontrolliert?Dann ist da hinter den Kulissen nicht nur ein heftiger Machtkampf in der Groko, innerhalb der Parteien und zwischen Regierung und Sicherheitsapparat im Gange, sondern wenigstens teilweise schon entschieden. 
Dann erhöht Maaßen, immerhin Mitglied der Groko-CDU, protegiert von CSU-Seehofer, jetzt den Druck auf die Nahles-SPD enorm, Merkel IV zu verlassen. Denn selbstverständlich handelt es sich bei seinen Aussagen nicht um eine bloße Einzelmeinung. Er spricht für einen großen Teil des Sicherheitsapparates, der offensichtlich nicht mehr loyal zur Bundesregierung unter Merkel und ihren britischen Einflüsterern, den roten Fabianern, steht; aber vermutlich auch nicht unter französische oder gar russische Räder kommen will.....

weiter > http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=474078
 
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