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WINDKRAFTKRITIK IM KINO - Vom Winde gefällt
#1
WINDKRAFTKRITIK IM KINO

Vom Winde gefällt


In den Mittelgebirgen, vor allem im Odenwald und im Hunsrück, sollen Bäume der Windenergie weichen.„End of Landschaft – wie Deutschland das Gesicht verliert“ zeigt die Expansionspläne einer Industrie, die von Klimaschutz redet, aber Natur zerstört. Eine Rezension des Films, der derzeit die hessischen Programmkinos füllt.
Man könnte sich über Sabine Lütt trefflich amüsieren. Wird doch die Anti-Atom-Aktivistin aus dem niedersächsischen Wendland, die sich vor mehr als zehn Jahren mit dem Wunsch nach einem naturnahen Leben in die Abgeschiedenheit des Hunsrücks zurückzog, jetzt erneut von großtechnischen Expansionsplänen gestört. Einst politisch sozialisiert durch den Kampf gegen das Endlager Gorleben, sieht sie sich nun gezwungen, gegen die mehr als fünfzig riesigen Windkraftanlagen zu Felde zu ziehen, die bald die bewaldeten Höhenrücken in ihrer unmittelbaren Umgebung dominieren sollen. Geister, die sie unwissend und unbeabsichtigt selbst gerufen hat, wenden sich nun gegen sie. Wer seinen Strom nicht aus Primärquellen hoher Energiedichte beziehen möchte, hat nun einmal den zur Ernte volatiler Umweltenergieflüsse notwendigen Flächenverbrauch zu akzeptieren. Es sei denn, man wolle ganz auf Elektrizität verzichten. Aber so weit hat sich selbst Sabine Lütt noch nicht von der Moderne entfernt, wie der Computer belegt, an dem die sonst nach Selbstversorgung strebende Ethnologin umgeben von Aktenbergen ihren Kampf gegen die Windkraft organisiert.

Wuchtige, oft düstere Bilder

Schadenfreude ist Jörg Rehmann allerdings fremd. Mit behutsamer Neugier, manchmal leider die Grenze zu verständnisvoller Nähe überschreitend, porträtiert der Journalist und Dokumentarfilmer Betroffene wie Sabine Lütt in seinem neuen Werk. Menschen, die die Folgen der Energiewende monetär, physisch und psychisch zu spüren bekommen, seien sie nun Anhänger ökologistischer Ideale oder nicht.
Durch wuchtige, oft düstere Bilder sprechen zudem die von Zerstörung bedrohten Kulturlandschaften zu den Zuschauern. Da sind Wälder in dämmriges Halbdunkel getaucht, Frühnebel steht über teils noch schneebedeckten Lichtungen, Moos bedeckt die furchigen Rinden der Bäume, zwischen denen sich einsame Wanderer ihren Weg abseits befestigter Pfade durch vertrocknendes Laub bahnen. Selten fällt ein Sonnenstrahl durch die Wipfel, einmal huscht ein scheues Reh vorbei, einmal kreist ein Milan am Waldrand, gelegentlich nur erblickt die Kamera einzelne Blumen. Und immer wieder streut Rehmann harte Perspektivwechsel auf Rodungsexzesse ein, die das Idyll zugunsten einer von ihm so bezeichneten „Industrialisierung der Landschaft“ vernichten.

Ziemlich dick aufgetragen zwar, aber ein wirkungsvoller Kontrapunkt zur Bildsprache der Branche, die Windräder nur auf saftig grünen, von vergnügt spielenden Kindern bevölkerten Wiesen unter strahlend blauem Himmel zeigt. Für Jörg Rehmann bedeutet der Ausbau der Windenergie das „Ende der Landschaft“ und nicht deren Bewahrung.

100 Minuten dokumentierter Windwahn
Die Pläne der hessischen Landesregierung zum Bau von vierhundert Windkraftanlagen im Odenwald regten ihn zu Recherchen an, deren Ergebnisse nun vorliegen. Als mehr als einhundert Minuten lange Kinodokumentation, die den Zuschauer mitnimmt auf eine Reise durch deutsche Brennpunkte des Windwahns. Rehmann besucht beispielsweise die niedersächsische Nordseeküste, an der man schon heute erleben kann, was den Bewohnern der Mittelgebirge noch bevorsteht. Er zeigt die von turmhohen Rotoren terrorisierten Bürger direkt, ungefiltert und ungeschminkt. Er zeigt leerstehende, langsam dem Verfall preisgegebene Einfamilienhäuser, mittlerweile unverkäuflich, deren Besitzer längst geflohen sind, weil ihnen die Heimat genommen wurde, in der sie leben, arbeiten und Kinder großziehen wollten. Er beschreibt den verzweifelten Kampf der Menschen an der Ostsee, im Hunsrück und im Odenwald, die ähnliche Zustände auch bei sich schon ertragen oder für die nahe Zukunft befürchten müssen. Er stellt den Wünschen und Ängsten der Wähler Ausschnitte aus Reden von Politikern gegenüber und man bemerkt die große Distanz zwischen den beiden Sphären.....

weiter hier > https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/l...-gefaellt/

End of Landschaft - Film | Trailer




  
Kino-Dokumentarfilm von Jörg Rehmann 105 Min.

Die Energiewende ist das größte Infrastrukturprojekt seit Ende des 2. Weltkrieges in Deutschland. Die Kostenhochrechnungen dafür gehen in die Billionen. Doch selbst 30.000 Windräder und hunderttausende Solaranlagen konnten nicht verhindern, dass damit bislang nur 3 Prozent des deutschen Primärenergiebedarfes gedeckt werden können. Die Auseinandersetzungen um zerstörte Landschaften und Windradlärm haben die bislang friedlichen Landregionen in tiefgreifende Zerwürfnisse gestürzt. Auch durch den Naturschutz zieht sich ein schwerer Konflikt. Wie sauber ist die „Handschrift der Energiewende“? Der Journalist und Filmautor Jörg Rehmann hat in „End of Landschaft“ den Menschen vor Ort zugehört, hat Experten und Wissenschaftler befragt und investigative Recherchen betrieben. Das Ergebnis ist ein sensibler Film, der dennoch fordert, aufdeckt und aufrüttelt.

Für den Autor und die im Film befragten Experten ist die Notwendigkeit eines wirksamen Klimaschutzes unbestreitbar. Mit der Ausbeutung der Erde kann und darf es so nicht weitergehen. Aber es braucht eine ehrliche Energiewende mit Augenmaß. Ein Film jenseits fernsehüblicher Berichterstattung, - und ein kritisch-informatives Roadmovie durchs Energiewendeland..


 
 
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#2
Dafranzl sagte:
25. Januar 2019 um 11:03
Die Behauptung unserer Rotschwarzgrüninnen ,dass der Energiebedarf von DE mit „Erneuerbaren“ gedeckt sie IST PROPAGANDA!
Auch wenn ganz DE bedeckt wäre mit Solar in Windrädern…

https://www.agora-energiewende.de/servic...5.01.2019/

Offiziell und ganz deutlich!
 
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#3
Jörg Rehmann‏ @Joerg_Rehmann
Ostsee-Perle wird industrialisiert: Nationalpark, Artenschutz, Tourismus - alles egal: Windpark vor Hiddensee-Darß-Zingst genehmigt Mecklenburg-Vorpommern

Windpark vor Fischland-Darß-Zingst genehmigt

[Bild: 9kXLELhF?format=jpg&name=600x314]

Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt hat die Genehmigung zum Bau des geplanten Windparks "Gennaker" erteilt. Ein Unternehmen aus Bremen will vor der Küste von Fischland-Darß-Zingst mehr als 100 Windkraftanlagen errichten. Dagegen zeigte sich schon im Genehmigungsverfahren Widerstand auf der touristisch geprägten Halbinsel........
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenbu...rk580.html
 
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#4
Windkraft„Wir bräuchten etwa 1.300 Anlagen pro Jahr“
Fehlende Flächen, langsame Genehmigungsverfahren: Wenn die aktuelle Entwicklung bei der Windkraft so weitergehe, dann sei die Energiewende in Gefahr, sagte Patrick Graichen vom Thinktank Agora Energiewende im Dlf. Die Zahl der neuen Windräder müsse deutlich steigen. Niklas Potthoff: Damit der Kohleausstieg gelingt, bräuchte man mehr Ökostrom; also müsste der Ausbau von erneuerbaren Energien schnell vorangehen. Danach sieht es bei der Windkraft nicht mehr aus.
 
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#5
DIE GRÜNEN BEI DER ENTGRÜNUNG

Windräder dürfen jetzt auch den Odenwald zerstören


Eine gewaltige Wald- und Naturzerstörung, die die Grünen im Verbund mit der CDU betreiben.
Die Grünen setzen ihr Zerstörungswerk deutscher Landschaft fort. In Taunus, Spessart und Odenwald dürfen jetzt Windkraftanlagen in Wälder und auf Höhenzüge gebaut werden. Nach den jüngsten Beschlüssen hat die Regionalversammlung Südhessen im Frankfurter Römer am vergangenen Freitag 121 Vorrangflächen für Windanlagen im Regierungsbezirk Darmstadt beschlossen.
Die Grünen setzen ihr Zerstörungswerk deutscher Landschaft fort. In Taunus, Spessart und Odenwald dürfen jetzt Windkraftanlagen in Wälder und auf Höhenzüge gebaut werden. Nach den jüngsten Beschlüssen hat die Regionalversammlung Südhessen im Frankfurter Römer am vergangenen Freitag 121 Vorrangflächen für Windanlagen im Regierungsbezirk Darmstadt beschlossen.

Sie gehören zum Teilplan der sogenannten »erneuerbare Energien«. Verschämt schieben die Naturzerstörer in den Meldungen hinterher, dass »nur« 1,4 Prozent der Landesfläche in Südhessen bebaut werden dürfen, dagegen rund 97,8 Prozent der Landesfläche als sogenannter Ausschlussraum ausgewiesen seien, in dem keine Windkraftanlagen gebaut werden dürfen. Kunststück, im Rhein-Main-Gebiet oder in Frankfurt Windräder aufzubauen ist bisher sogar den Grünen nicht in den Sinn gekommen. Sollen sich die Rotoren in den Schwachwindgebieten Südhessens auch noch drehen, sind nur Standorte auf meist bewaldeten Höhenzügen möglich. Dort sorgen sie für maximale Naturzerstörung, wenn riesige Waldflächen für die Baustellen und autobahnbreite stark befestigte Zufahrtswege gerodet werden müssen.

Der Plan sollte bereits im vergangenen Jahr verabschiedet werden, verzögerte sich aber aufgrund des heftigen Widerstandes der Bewohner. Immerhin fast 25.000 Unterschriften wurden gesammelt und der Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Darmstadt Brigitte Lindscheid übergeben. Die stramme grüne Parteisoldatin setzt zielstrebig den von CDU und Grünen gewollten Windkraftausbau ohne Rücksicht auf Natur und Tierwelt durch und bekam vor rund einem Jahr schon einmal etwas von Windkraftgegnern überreicht: den »1. Goldenen Schwachwindbeutel« der Bürgerinitiativen Gegenwind Siedelsbrunn und Ulfenbachtal. Neben ihr übrigens die Vorstandsvorsitzende der ENTEGA AG, Marie-Luise Wolff. »Lindscheid und Wolff erhalten stellvertretend für alle windigen Politiker und Geschäftemacher das Prädikat Gold für die frevelhaftige und nachhaltige Natur- und Landschaftszerstörung im schönen Hessenland«, sagt damals BI-Sprecher Udo Bergfeld.

Das Regierungspräsidium Darmstadt muss den Teilplan der hessischen Landesregierung und grünen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir zur Genehmigung vorlegen. Der hat gleich am Freitag die Entscheidung begrüßt: »Sie bringt Klima- und Naturschutz miteinander in Einklang und lenkt den Windkraftausbau auch in Südhessen in feste Bahnen«.

Der Widerstand der Bürgerinitiativen, Gemeinden und Umweltverbände dürfte damit aber nicht enden. Der Gründauer Verein Windjammer und weitere Bürgerinitiativen haben bereits Klagen gegen die geplanten Vorrangflächen angekündigt.
Allein in Wald-Michelbach sollen neun Windräder gebaut werden. Auch der idyllische Überwald soll in ein Windkraft-Industriegebiet umgewandelt werden. Über 250 Meter hohe Riesentürme dürften die Landschaft zerstören. Dort entsteht gerade wieder so etwas wie ein kleiner Tourismus; als ein erfolgreicher Anziehungsmagnet erweist sich eine Draisinenbahn auf stillgelegten Nebenbahngleisen, die an idyllischen Höhenzügen vorbeistrebt. Demnächst im Schlagschatten der Windräder?

Es ist wieder eine gewaltige Wald- und Naturzerstörung, die die Grünen im Verbund mit der CDU betreiben. Wie schon im Reinhardswald im Norden Hessens spielt keine Rolle, dass mit diesen Vogelschredderanlagen auch vielen Arten die Ausrottung droht. Immerhin gilt Deutschland noch als Refugium für den Roten Milan.

Mit diesem Regionalplan dürften alle Voraussetzungen für weitere Genehmigungen von Windanlagen geschaffen sein. Er dürfte auch kaum noch anfechtbar sein; als Nächstes werden konkrete Einzelgenehmigungen für die Industrieanlagen in den Wäldern kommen. Der Regionalplan hat auch zur Folge, dass den Projekten keine öffentlichen Belange mehr entgegengehalten werden können. Denn die wurden bereits im Regionalplan abgewogen – und abgelehnt.

Nur öffentliche Interessen könnten noch eine Rolle spielen, die bei Regionalplanerstellung nicht berücksichtigt wurden. Betroffene Bürger oder Gemeinden könnten versuchen, die Verletzung ihrer Rechte durch das konkrete Projekt geltend zu machen.

»Dank« der Privilegierungen der Windindustrie im Umweltrecht findet auf Einzelprojektebene keine neutrale Umweltverträglichkeitsprüfung mehr statt, auch kein vollumfängliches Genehmigungsverfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz.

Da der Odenwald außerdem bisher als Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiet geschützt war, wurden dort geschützte Tier- und Pflanzenarten nicht dokumentiert.

Daher müssten die Bürgerinitiativen auf eigene Kosten Bestandsnachweise führen. Das wäre ansonsten Aufgabe der öffentlichen Hand oder der Projektierer im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung. In diesen Gutachten werden die Windanlagen naturgemäß schöngeredet. Doch die reichen Behörden und Gerichten oft, einen weiteren Aufklärungsbedarf zu verneinen. Zudem sind die Genehmigungsbehörden weisungsgebunden und machen das »von oben Geforderte«.
Die Odenwälder können aus rechtlicher Sicht jetzt, wenn überhaupt, noch auf Gerichte hoffen – allerdings bei schwer erfüllbaren Nachweishürden. Offen stehen andere Formen des Widerstandes.

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-s...erstoeren/
 
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#6
ARTENSCHUTZ

Windenergie und Vögel: "Die Opferzahlen sind viel höher als gedacht"

Für die Befürworter der Energiewende ist es ein unbequeme Tatsache: Windkraft fordert immer mehr Opfer unter Vögeln, Fledermäusen und Insekten. "Gut fürs Klima, schlecht für die Natur?" heißt darum die Titelgeschichte des aktuellen GEO Magazins. Wir sprachen mit der Autorin Johanna Romberg über das Dilemma
GEO.de: Lange dachten wir, Windkraft würde niemandem schaden und allen nützen. Jetzt lesen wir, jedes Jahr würden Tausende Vögel und andere Tiere an den Rotoren zerschellen. Wie groß ist das Problem wirklich?

Johanna Romberg: Das wusste man lange nicht genau, weil es sehr viel Aufwand bedeutet, die tatsächlichen Opferzahlen zu ermitteln. Man muss dazu die Flächen unter vielen Anlagen über sehr lange Zeit systematisch absuchen. Die wenigen Studien, die es dazu bislang gibt, legen aber nahe, dass die Opferzahlen höher sind als gedacht. Und dass bestimmte Vogelarten besonders verwundbar sind.
Zum Beispiel?
Allein in den vier norddeutschen Bundesländern sterben jedes Jahr mehr als 8500 Mäusebussarde an Windkraftanlagen. Das entspricht fast acht Prozent der gesamten Population in diesen Ländern. Außerdem wissen wir, dass jedes Jahr in Deutschland 250.000 Fledermäuse an Rotoren umkommen. Auch das ist bedenklich, denn Fledermäuse haben eine niedrige Fortpflanzungsrate und können Bestandsverluste daher nur langsam ausgleichen - wenn überhaupt.
Welche Rolle spielt der Trend zu immer größeren Anlagen?
Keine besonders große. Es hängt vor allem vom Standort einer Anlage ab, wie gefährlich sie für Vögel und Fledermäuse ist. Windräder an Gewässern und in Wäldern sind besonders problematisch, weil es dort am häufigsten zu Kollisionen kommt. Darüber hinaus wirken Windräder störend auf viele Vogelarten; sie verlassen vertraute Brut- und Ruheplätze in deren Nähe. Besonders empfindlich reagieren rastende Vögel, und zwar je mehr, desto größer die Anlage ist.
Sind Windräder für Vogelfreunde eigentlich der richtige Gegner? Der Rückgang der Kiebitze und Feldlerchen ist ja nicht in erster Linie ein Kollateralschaden der Windkraft ...
Man hört immer wieder, dass die Windkraft unter allen anderen Faktoren ein vergleichsweise kleines Problem sei. Für Singvögel sind sicherlich Glasscheiben die größere Gefahr, was die Zahl der Kollisionen anbelangt, ebenso der Verkehr und der Lebensraumverlust durch die Intensivierung der Landwirtschaft. Wenn man allerdings die Energiewende insgesamt betrachtet, sieht das anders aus. Denn dazu gehört auch die Erzeugung von Energiepflanzen, die in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen hat. Mittlerweile wächst auf 20 Prozent der deutschen Ackerfläche Mais. Das sind Flächen, die für Vögel und andere Tiere ökologisch so wertvoll sind wie ein Parkplatz. Fatal ist häufig die Kombination aus einer verarmten Landschaft und Windkraftanlagen. Da kann die Windkraft der kleine, aber entscheidende Faktor sein, der einen Bestand zum Kippen bringt. So beim Mäusebussard, aber auch beim Rotmilan und dem seltenen Schreiadler, von dem es bei uns nur 120 Paare gibt.

Gibt es Bemühungen, Windkraftanlagen „vogelsicher“ zu machen?
Ja, in der Entwicklung sind Systeme, die Anlagen beim Herannahen von bestimmten besonders gefährdeten Vögeln abschalten. Aber die Praxistauglichkeit dieser Systeme ist bislang nicht erwiesen. Was heute schon zum Einsatz kommt, ist Software, die Rotoren bei bestimmten Wetterbedingungen, bei denen Fledermäuse bevorzugt fliegen, automatisch stoppt. Es gibt aber keine Verpflichtung, bestehende Anlagen umzurüsten. Die bisher sicherste Möglichkeit, Vögel vor Kollisionen zu bewahren, ist, wie gesagt, beim Bau ausreichend Abstand zu den Rast- und Brutgebieten zu wahren.
Wir brauchen Windkraft als günstigste regenerative Energieerzeugung. Was könnte der Ausweg sein? Atomkraft?
Atomkraft ist natürlich nicht die Lösung. Und natürlich können wir nicht auf Windenergie verzichten. Also kommen wir nicht darum herum, unseren Energieverbrauch drastisch einzuschränken. Wenn wir unseren jetzigen Bedarf komplett aus regenerativen Quellen produzieren wollten, einschließlich Gebäudeheizung, Straßen- und Flugverkehr, müssten wir das ganze Land mit Windrädern vollstellen. Und würden doch letztlich weder das Klima noch die Vögel retten.

weiter > https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/...iel-hoeher
 
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#7
Stockende Energiewende

Die große Windkraftkrise

Mit eklatanten Steuerungsfehlern hat die Regierung eine Schlüsselbranche der Energiewende in die Existenzkrise gestürzt. Wirtschaftsminister Altmaier muss nun zum Windgipfel bitten. Wie konnte es so weit kommen?
Bienenvölker in der Staatskanzlei, Elektroflitzer für Beamte, raus aus der Kohle, billigere Bahntickets: Seit Tagen bombardiert Markus Söder die Republik mit Ideen, wie man den Klimaschutz aus seiner Sicht voranbringen kann. Der Wandel des CSU-Chefs vom industriefreundlichen Saulus zum "Fridays for Future"-tauglichen Paulus hat nur einen kleinen Schönheitsfehler.
Für die mit Abstand wichtigste Technologie der Energiewende ist Bayern zurzeit Feindesland: Im gesamten ersten Halbjahr 2019 wurde in dem Freistaat kein einziges Windrad gebaut.
Rhetorisch ergrünen, aber nicht danach handeln: So geht nicht nur Söder vor. Auch die Bundesregierung redet viel über Lösungsansätze für die drohende Klimakrise - und torpediert gleichzeitig durch politische Fehler den deutschen Windkraftsektor.
Dabei sollen die Rotoren an Land der Regierung doch eigentlich helfen, ihre Klimaziele zu erreichen. Bis 2050, so der Plan, soll sich die Gesamtleistung der Windanlagen eigentlich fast vervierfachen. Nun aber pfeift die Branche sprichwörtlich aus dem letzten Loch:
  • Von Anfang Januar bis Ende Juni kamen in ganz Deutschland unterm Strich nur 35 neue Windräder hinzu. Es war die niedrigste Neubaurate seit dem Jahr 2000.
  • Im gesamten Jahr 2019 werden nach Schätzungen des Bundesverbands Windenergie (BWE), wenn überhaupt, neue Anlagen mit einer Leistung von 1500 Megawatt ans Netz gehen. Im Rekordjahr 2017 waren es 5300 Megawatt.
  • Im Jahr 2017, dem letzten bislang statistisch erfassten, sind laut Deutschem Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) rund 26.000 Jobs in der Windenergiebranche verloren gegangen. Laut DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert dürften seitdem noch viele weitere Jobs verloren gegangen sein.
  • Die Zahl der Insolvenzverfahren im Windsektor nimmt deutlich zu. Prokon, Windwärts und Windreich sind nur drei der bekannteren Unternehmen, die in den vergangenen Jahren betroffen waren; aktuell droht der Firma Senvion mit ihren rund 4000 Mitarbeitern die Zerschlagung.
  • Selbst Branchenriesen wie Siemens Gamesa, Enercon oder Nordex kämpfen mit schwindenden Umsätzen und Gewinnen. Wer kann, verlagert seinen unternehmerischen Schwerpunkt ins Ausland.
Die Bundesnetzagentur sieht eine Krise von "besorgniserregender Dimension". Lorenz Gösta Beutin, der Energie- und Umweltexperte der Linken, moniert ein "beispielloses Versagen der Bundesregierung". Der Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer spricht von einer "Windkraftverhinderungspolitik".
Ein wenig mutet all das wie ein Déjà-vu an. Wie eine Neuauflage der großen Solarkrise, dem Zusammenbruch einer anderen wichtigen Zukunfts- und Boombranche, die ebenfalls wegen politischer Fehlentscheidungen am Standort Deutschland arg zusammengeschrumpft ist.
Wiederholt sich die Geschichte? Und wenn ja: Wie konnte es so weit kommen?............

weiter > https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial...79820.html

einige Kommentare:

1. Bei Windkraft herrscht der pure
Aktionismus, wie zuvor bei der Atomenergie und jetzt bei der E-Mobilität. Man fängt etwas an, ohne an das Ende zu denken. Bei Atomkraft war es die Endlagerung und der Rückbau der Kraftwerke. Bei Windkraft ist es jetzt ebenfalls der erste Rückbau und die Entsorgung. Und bei der E-Mobilität wird es ebenso kommen, wenn die ersten Batterien entsorgt werden müssen. Ganz abgesehen von der CO2-Bilanz bei deren Herstellung und Unterhält.

2. Wie konnte es so weit kommen?
Ganz einfach, wir haben in : Die Regierung, nicht mal die eine oder andere Fachkraft sitzen. Hörig sind diese Damen und Herren nur noch ihren Lobbyisten, deshalb ist unser Land in fast allen Bereichen, ganz hinten!

System Change, wir entlassen unsere Politiker und stellen Fachkräfte samt Berater ein, wird billiger und die machen dann auch mal was!

Diese : Die Regierung ist mit sich selbst beschäftigt, da geht nur etwas, wenn das Posten geschachere wieder los geht!

Altmeier ist Wirtschaftsminister? ich dacht er ist TV-Minister?

4. Der Falsche Weg
Frankreich hat nur 10% der CO2 Emissionen bei einen halb so hohen Strompreis wie Deutschland. Wir sind auf dem falschen Weg.

6. Das ist eine sehr einseitige Sicht,
natürlich beschreiben Sie bei den Genehmigungen die Probleme zutreffend. Nur muss man ja entgegen halten, dass man in einem unregulierten Sektor nunmehr Errichtungsvorschriften verabschiedet, kann nicht verwundern und die Branche hat ja genügend Unsinn im Hinblick auf Standorte veranstaltet. Klagewütige BI und zu große Abstände von bewohnten Gebieten können nur Leute beklagen, die weit weg von solchen Anlagen wohnen und leben. Da die Anlagen immer größer werden, steigt auch der Abstand. Das Gemosere über das Rückführen der Förderung kann ich nicht mehr hören. Das sollte eine Anschubfinanzierung sein und kein dauerhafter Zuschuss (schauen Sie mal in Ihrer Stromrechnung die EEG Umlage an). Wie in der Solarbranche haben hier einige abkassiert, was mit einem seriösem ehrbaren Kaufmann nicht viel zu tun hat. Jetzt wird der Markt bereinigt. Und wenn man sich die Entwicklung der verschiedenen Primärenergieträger anschaut, dann ist das Gejammere als Unterhaltswunsch entlarvt.

11. Die Regierung?
Damit hat SPON ja mal Recht. Diese Dinger sind aufgrund von politischer Ideologie und Wählerkauf subventioniert worden. Zum Missvergnügen der Stromkunden, die in D. ca. das Doppelte für Stromrechnungen bezahlten müssen als in vernünftig gebliebenen Ländern.

Dazu verschandeln diese Windkraftriesen in der Windkraftkrise die Landschaft und köpfen Vögel und Fledermäuse. 

Was an der Küste noch Sinn machte (an Land, nicht auf See), wurde von den Umwelt-Anbetern als Glaubenssatz in allen Regionen verlangt. Die haben als vorgeblich aufgeklärte Menschen Gott abgeschafft, aber nicht die Religionen. Und beten zum Steinerweichen weiter nur ihre Gebetsmühlen.

28. Planloses Gewurstel
Wundert diese Situation jemanden? Seit Jahrzehnten ist die Energiepolitik Spielball der emotional aufgeladenen Tagespolitik. Die Wissenschaft hat sich aus dem Thema größtenteils zurück gezogen, weil Sachargumente wenig zählen und der kurzlebige Zeitgeist befriedigt werden will. Was bleibt, ist, dass wenn die „Wissenschaft“ zu Wort kommen soll, sich fast ausschließlich Frau Kemfert in Position bringt, medieng***, immer verfügbar und immer willig, ihre Postionen, die sich gern auch mal widersprechen dürfen, zum besten zu geben. Das wird dann als wissenschaftlicher Impuls zu deutschen Energiepolitik verstanden. Es ist genau das Gegenteil!

29. Diese Windkraftkrise ist ein Spiegelbild der Deutschen Innovationskrise auf fast allen Gebieten!
Deutschland hat seit 30 Jahren grosse Innovationsprobleme auf allen Gebieten die mit Zukunftstechnologien zu tun haben. Deutschland leidet massiv unter einer grossen Fantasielosigkeit seiner Führungskräfte in Politik und Wirtschaft.
Deutschland lebt von Ideen die 120 Jahre alt sind. Die dringend notwendigen Visionen, Erfindungen, Entwicklungen finden in Kalifornien, in Südkorea, in Japan und anderen Ländern Asiens statt, in denen sich auch die gesamte Computerindustrie befindet, von der Deutschland höchstens noch Restbestände hat. Das ist für einen "Exportweltmeister" erschreckend wenig.
Fatal wird diese Fantasielosigkeit im Falle der "Energiewende", die ja in dieser Form von Deutschland weltweit zuerst zum Ziel erklärt wurde. Neben der Autoindustrie, die schon in den Neunziger Jahren mit Entwicklungen von Umweltautos eine Weltmarktführerschaft hätte erreichen können, diese Position aber weitgehend verspielt hat, droht jetzt bei den Erneuerbaren Energien eine ähnlich grosse Pleite. Was geschieht eigentlich mit den Polikern und Wirtschaftsmanagern die dieses katastrophale Missmanagement zu verantwortende haben? Werden die nun endlich mal allesamt entlassen oder dürfen die so fantasielos weiter wursteln wie bisher?
 
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#8
Beim Ausbau der Windkraft in Deutschland läuft einiges schief
Änderungen bei der Abstandsregelung behindern Repowering, fehlender Netzausbau behindert Stromlieferung, bezahlen darf der private Endkunde

Die Energiewende setzt nicht zuletzt auf einen Ausbau der Windkraft, um den Anteil der Erneuerbaren an der Stromerzeugung zu erhöhen. Nun kann in Deutschland der Strom zahlreicher Windkraftanlagen nicht genutzt werden, weil die Netze nicht ausreichend dimensioniert sind. Werden die Windkraftanlagen dann abgeregelt, erhalten die Anlagenbetreiber eine Entschädigung in Höhe von 95 Prozent der entgangenen Einnahmen. Sobald die entgangenen Einnahmen ein Prozent der gesamten Einnahmen eines Jahres übersteigen, steigt die Entschädigung auf 100 Prozent. Bezahlen darf das der Verbraucher.
Zwischen Januar und März mussten die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) häufiger Strom aus Windenergieanlagen abregeln, als dies in den Vormonaten notwendig war. 3,23 Milliarden kWh konnten nicht ins Stromnetz eingespeist werden, weil mehr Energie erzeugt wurde, als über die vorhandenen Netzkapazitäten zu den Verbrauchern transportiert werden konnte.

Für die Netzbetreiber ist das sogenannte "Einspeisemanagement", also die Abregelung von Stromerzeugungsanlagen die letzte zu wählende Maßnahme, um das Netz zu stabilisieren, weil sonst ein Blackout drohen würde. Als Entschädigung sind damit rund 364 Millionen Euro an Ausgleichszahlungen fällig geworden. Das sind rund 50 Prozent mehr als imVorjahreszeitraum. Nach Angaben der Bundesnetzagentur wurden im vergangenen Jahr insgesamt 654 Millionen Euro als Ausgleich gezahlt. Derzeit werden bereits rund fünf Prozent der deutschen Windstromproduktion abgeregelt.
Der Bau der Nord-Süd-Verbindungen stockt
Der Ausbau der Windkraft erfolgt hauptsächlich in Norden und Osten der Republik. Die Zentren des Strombedarfs befinden sich jedoch hauptsächlich im Süden und Südwesten, wo bis 2022 auch die letzten Atomkraftwerke vom Netz genommen werden sollen. Aus den unterschiedlichsten Gründen kommt der Bau dieser zumeist als Stromautobahnen bezeichneten überregionalen Verbindungen jedoch nicht so voran, wie man das ursprünglich gehofft hatte.
Wer jetzt gehofft hatte, dass die Politik jetzt nach Möglichkeiten sucht, wie der Bau der Nord-Südverbindungen vorangetrieben werden könnte, beispielsweise durch akzeptanzbildende Maßnahmen entlang der geplanten Trassen, sieht sich enttäuscht. Anstelle eines Ausbaus der Netze zu beschleunigen, wird der Ausbau der Windkraft zurückgefahren. Die Bundesnetzagentur begrenzt die Menge neuer Windkraftanlagen, die im sogenannten Netzausbaugebiet, das Niedersachsen und Schleswig-Holstein umfasst, gebaut werden dürfen.
Von 2020 an sollen in den Küstenländern an der Nordsee pro Jahr nur noch Ausschreibungen für Windräder an Land mit einer Leistung von insgesamt 786 Megawatt Strom zugelassen werden. Für die Hersteller von Windkraftanlagen ist das bitter. Statt neuer Investitionen in Deutschland stehen jetzt eher Produktionsverlagerungen in Länder an, wo man auf eine verstärkte Nutzung der Windkraft setzt. Somit muss man damit rechnen, dass die Windkraftanlagenhersteller über kurz oder lang den Photovoltaikherstellern folgt und sich aus Deutschland zurückzieht.
Geplante Begrenzung des Windkraftausbaus sichert das Reißen der Klimaziele 2030
Wer die aktuelle Entwicklung bei den Erneuerbaren in Deutschland verfolgt, hat praktisch nur noch die Wahl zwischen Sarkasmus und Verzweiflung. Der niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies (SPD) meinte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" mit Blick auf das Ziel der Bundesregierung, den Ökostrom-Anteil an der Elektrizitätsversorgung von derzeit rund 40 auf 65 Prozent im Jahre 2030 zu steigern: " Wir rennen sehenden Auges vor die Wand". In diesem Jahr kamen in ganz Deutschland nur noch 35 Anlagen neu hinzu.
Repowering scheitert häufig an neuen Abstandsvorschriften............

weiter > https://www.heise.de/tp/features/Beim-Au...03768.html

Kommentare:

Entschädigung in Höhe von 95 Prozent der entgangenen Einnahmen - WTF???

Eine schlechte Investition rentiert sich nicht, entgangener Gewinn wird subventioniert?
Das erklärt einiges. Vielen Dank für die Information. War vom Autor so sicher nicht beabsichtigt. Sehr schön.
Jeder Investor kümmert sich vorher um Marktbedingungen und Infrastruktur.
Windfarmer kümmern sich um Subventionen.
War bei Solar auch schon so, bitteres Ende: Panels kommen jetzt aus China.
Würden wir in einer Planwirtschaft leben, könnte man sowas durchaus machen.
Erfahrene Planer schauen, wo die Infrastruktur (Netzkapazität, Speicher) passt und entscheiden, wo wieviel gebaut wird. Und wo und wann Infrastruktur ausgebaut werden muß. Gewinne braucht es nicht, Kostendeckung reicht.
Hauptsache stabil. Bei Energieversorgung gibt es nur ein Ziel: stabil.
Wie bei Feuerwehr...
In einer Planwirtschaft gibt es auch keine Diskussionen über Wegerechte für Stromtrassen. Leitung wird gebaut und fertig.
Versucht man, Planwirtschaft und Kapitalismus zu verbinden, passieren 2 Dinge:
1. Es wird es unglaublich teuer. Glücksritter schlagen zu, deren Gewinne zahlt die Allgemeinheit.
2. Es funktioniert nicht. Siehe Solar.
Man könnte nun nachdenken, was besser ist: Plan oder Markt?
Es gibt:
1. ungefähr 1% Millionäre in Deutschland, ungefähr 800.000. Die mögen das nicht. Einige davon besitzen Zeitungen (Milliardäre).
2. genügend US-Truppen in Deutschland, die den Plan (mit ausreichend Kollateralschäden) sofort versenken würden.
3. die Sockenpuppen, die im Zweifelsfall "Nazi" rufen.
Fazit:
1. Plan könnte vieles lösen.
2. Jeder Plan stirbt bei Feindkontakt. Ausnahme: Man baut eine Mauer drumrum.
3. Markt löst keine Probleme. Markt macht Gewinne. Dafür ist er da.
Ach ja, 1000m zur Wohnbebauung. Tolles Beispiel.
Bei Markt geht es um Gewinne.
Anwohner sind bestenfalls Kollateralschaden.
Der letzte Absatz ist Gold wert:
...Für das Winterhalbjahr setzt man auf zusätzliche Gaskraftwerke, mt (sic.) welchen auch das Versprechen, US-Frackinggas einzukaufen, eingelöst werden könnte, ohne die Gaspreise für die Endkunden erhöhen zu müssen.
Gas kommt derzeit deutlich günstiger aus Rußland. Siehe Northstream 1+2.
Der Autor outet sich offen als Transatlantiker.
US-Frackinggas soll natürlich instabile Windkraft stabilisieren?
Geht es noch dümmer???
Dr. Christoph Jehle gehört permanent auf die Trollwiese.
Lt. Lebenslauf: Geologie, Theologie und Werbung. Die Dissertation hat er offenbar im Lotto gewonnen.
TP macht neuerdings Werbung für Frackinggas. Wie tief kann man sinken?
P.S.
Dieser Artikel gehört übrigens nicht auf die Trollwiese.
Er war sehr erhellend. Wegen der Hintergründe von Windkraft - Subventionen und der Rolle von US-Frackinggas.
Hat sehr gute Argumente für weitere Diskussion geliefert.
War sicher nicht beabsichtigt. Trotzdem vielen Dank.
 
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#9
VIEL WIND UM WENIG STROM

Windgipfel im Wirtschaftsministerium: Windräder zur Naturzerstörung

Die Windlobby fordert noch massivere Zerstörung von Natur und Landschaft: Artenschutz soll zurückgedrängt, Abstände zur Wohnbebauung weiter verringert, sogar Flugsicherungsanlagen sollen beschränkt werden.............
 
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#10
Windkrafträder in Deutschland nützen dem Weltklima bestenfalls wenig, tatsächlich gar nicht. Ihre Schäden für die Umwelt sind hingegen offenkundig. https://buff.ly/2ZX1AKM

[Bild: EEbGNU7XoAQyGOw?format=jpg&name=900x900]
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