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Geiselnahme in Köln
#21
Nach Kopfschuss Wacht der Kölner Geiselnehmer Mohammad R. nie wieder auf?
Köln -

Als das Kölner Spezialeinsatzkommando den Notzugriff in der Apotheke am Hauptbahnhof durchführte, war das Ziel klar: Den Täter ausschalten und damit komplett handlungsunfähig machen.
Denn Mohammad R. (55) hatte bereits Benzin über seine Geisel verschüttet. Ein Anzünden der Geisel musste verhindert werden – mit allen Mitteln.
SEK schoss ihm in den Kopf
Die SEK-Männer brachten sechs Körpertreffer an. Eine Kugel traf den Geiselnehmer in den Kopf. Sofort – und wie üblich – zerrten die SEK-Beamten den Täter aus dem Einwirkungsbereich der Geisel, die befreit und betreut wurde.
Täter erlitt Herzstillstand nach dem Zugriff

Der Täter erlitt einen Herzstillstand und wurde 20 Meter neben der Apotheke auf dem Asphalt am Breslauer Platz reanimiert.

Eine erfahrene Ärztin der Elite-Truppe GSG-9, die vor allem bei solchen Einsätzen dabei ist, um ihre Kollegen ärztlich versorgen zu können, führte diese Maßnahme durch.

Stundenlang wurde der Täter operiert
Wie die riesige Spur auf dem Boden belegte, verlor der Täter sehr viel Blut. In der Uniklinik wurde er mehrfach stundenlang operiert.
Bislang wurde er im künstlichen Koma gehalten.

Ob er aufwachen und sprechen wird, ist unklar

Ob Mohammad R. jedoch jemals wieder aufwachen und irgendwelche Erinnerungen haben wird, ob er sprechen oder sich bewegen wird können, ist völlig unklar. Denn sein Hirn erlitt Verletzungen durch das Projektil.

Überlebenschance war zunächst bezweifelt worden

Aus Polizeikreisen erfuhr EXPRESS, dass die Ärzte wohl keine Hoffnung hatten, dass der 55-Jährige die Schussverletzungen überleben wird. Nun wartet man, ob Mohammad R. aufwacht – um zu klären, war er an dem vergangenen Montag am Hauptbahnhof wirklich vorhatte.

Er hatte angeblich von „Daesh“ gesprochen, einem der arabische Synonyme für die Terror-Miliz „Islamischer Staat“ (IS) und wollte nach Syrien ausgeflogen werden.

Mohammad R. fiel durch diverse Straftaten aus
Ein Indiz für einen möglichen islamistisch motivierten Anschlag mehr nicht. Recherchen des EXPRESS zufolge hätte man den Asylbewerber nach seiner Einreise im Jahr 2015 gleich wieder in das Erstaufnahmeland Tschechien abschieben können, hätte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nicht die Fristen versäumt.
(....)
Agiert so ein islamistischer Terrorist?

Darüber gehen die Meinungen auseinander. Längst hat der IS kriminelle Geschäfte zum Nachteil ihrer Gegner, die sie als Ungläubige bezeichnen, sanktioniert. Die Dschihadisten sprechen von Ghanima (Kriegsbeute) in den westlichen Ländern.

Anis Amri, der Berliner Attentäter, verkaufte zum Schein Drogen, ehe er im Dezember 2016 auf dem Breitscheidplatz mit einem Lkw ein Blutbad anrichtete. Auch finanzierten viele IS-Kämpfer ihre Ausreise durch Handybetrügereien.

Der Kölner Geiselnehmer gleicht indes so gar nicht der typischen Vita eines IS-Terroristen.

Bisher kein IS-Bekennerschreiben
Zumal bisher auch keine Bekennerbotschaft der Terror-Brigaden vorliegt. Sicherheitskreise erinnern die Attacken mittels Brandbeschleunigern eher an den tödlichen Messerangriff eines labilen Palästinensers.....
https://www.express.de/koeln/nach-kopfsc...--31464300
 
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#22
Neue Erkenntnisse Kölner Geiselnehmer war schon in seiner Heimat Syrien kriminell
Köln -

Der Geiselnehmer vom Kölner Hauptbahnhof soll bereits in seiner syrischen Heimat wegen krimineller Delikte aufgefallen sein. Das erfuhr der „Kölner Stadt-Anzeiger“ aus Berliner Sicherheitskreisen. Gegenüber seinen Nachbarn in Neuehrenfeld hatte sich der offenbar psychisch angeschlagene 55-jährige Flüchtling Mohammad Abo R. als politisch Verfolgter ausgegeben.
Die Nachforschungen der Strafverfolger legen Zweifel an der Schilderung nahe. Der Mann war seit seiner Einreise nach Deutschland 2015 in 13 Fällen polizeilich aktenkundig geworden, offenbar wegen ähnlich gelagerter Straftaten wie in seinem Herkunftsland. Ein Prozess wegen mehrfachen Betruges lief noch, als Abo R. vor gut einer Woche eine Apotheke am Breslauer Platz stürmte und eine Angestellte in Brand stecken wollte....
mehr > https://www.ksta.de/koeln/neue-erkenntni...FxduJf6g_4
 
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#23
Nach Geiselnahme in Köln

Zweifel an islamistischem Motiv
Nach der Geiselnahme in Köln deutete zunächst vieles auf einen islamistischen Hintergrund hin. Doch die Ermittlungen zeigen, dass der Täter offenbar psychische Probleme hatte.

Von Georg Mascolo und Marc Steinhäuser, WDR

Es waren erschreckende Szenen am Kölner Hauptbahnhof: Vor knapp zwei Wochen hatte Mohammed Abo R. zunächst einen selbstgebauten Molotow-Cocktail in einem Schnellimbiss gezündet und sich anschließend mit einer Geisel in einer Apotheke verschanzt. Er überschüttete sie mit Benzin und soll verlangt haben, mit einem Flugzeug zum "Islamischen Staat" nach Syrien gebracht zu werden. Ein Sondereinsatzkommando der Polizei stürmte die Apotheke. Der 55-Jährige wurde niedergeschossen und schwer verletzt. Die Bundesanwaltschaft übernahm die Ermittlungen. Sie sah "Anhaltspunkte für einen radikal-islamistischen Hintergrund".

Täter hatte offenbar schwere psychische Probleme

Bei Durchsuchungen seiner Unterkunft im Kölner Stadtteil Neuehrenfeld beschlagnahmten die Ermittler persönliche Gegenstände. Diese und erste Auswertungen von Internet- und Handy-Kommunikation deuten nach Recherchen von WDR, NDR und "Süddeutscher Zeitung" allerdings nicht auf einen islamistischen Hintergrund hin. Stattdessen zeigt sich mehr und mehr, wie massiv die psychischen Probleme des Täters waren. Mindestens seit 2017 soll er sich in ambulanter Behandlung befunden und Psychopharmaka und Medikamente gegen eine Depression genommen haben.
Die Ermittlungen der Generalbundesanwaltschaft und der Ermittlungsgruppe "Hbf" zu den Hintergründen der Kölner Geiselnahme laufen nach wie vor. Sohn und Bruder des Täters wurden inzwischen verhört. Sie sagten demnach aus, Mohammed Abo R. sei süchtig nach Tabletten gewesen....
weiter > https://www.tagesschau.de/inland/koeln-g...e-115.html

26. Oktober 2018 um 19:00
Ich kann sie nicht mehr lesen, diese vor Verständnis mit den Tätern triefenden Ergüsse.
Wie Opfer mit ihren traumatisierenden Erlebnissen umgehen, schlägt sich so gut wie nie in den MSM nieder.
 
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