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Aufstehen-Sammlungsbewegung geht an den Start
#21
Sie machen sich nicht ehrlich

Buh #aufstehen erntet Kritik jener Parteiführer, die seit 15 Jahren keine linke Mehrheit schaffen

Der Gründungsakt war kaum vollzogen, da zeigte die geschlossene Phalanx der Abwehrreaktionen bereits, dass die Sammlungsbewegung „Aufstehen“ nicht mit einer „Willkommenskultur“ rechnen durfte. Im Gegenteil. Die Parteiführungen der Grünen, Linken und Sozialdemokraten wandten sich mit Grausen ab. Weder sahen sie in der Gründung einen Ansporn zu eigener Kurskorrektur noch erkannten sie in dem Projekt eine positive Erweiterung ihrer Möglichkeiten.
Bei der SPD gab Johannes Kahrs, der Sprecher des rechten Seeheimer Kreises, die Sprachregelung vor. Die neue Bewegung, sagte er, betreffe die SPD nicht im Geringsten. „Das ist ein Machtkampf innerhalb der Linkspartei ... Das ist ein Egotrip von Frau Wagenknecht.“ Lars Klingbeil, Kahrs’ Generalsekretär, legte fast wortgleich nach: „Was Wagenknecht und Lafontaine da machen, ist keine Bewegung, sondern ein Machtkampf innerhalb der Linkspartei.“ Und der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner, Repräsentant des linken Flügels, setzte noch eins drauf: Es handle sich um den „Egotrip notorischer Separatisten“. Für SPD-Mitglieder, denen das verbale Auspeitschen der Aufstehen-Gründer als unangebrachte Arroganz erscheinen musste, schob Lars Klingbeil noch etwas Zuckerbrot nach: „Wir brauchen“, sagte er mit Unschuldsmiene, „ernsthafte Gespräche über ein progressives rot-rot-grünes Bündnis statt Internetseiten ohne politische Konsequenz.“......

https://www.freitag.de/autoren/wolfgangm...ht-ehrlich

(was man garantiert nicht braucht, sind Seeheimer Kreise und Pöbler wie Stegner)

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#22
schwierige Zeiten auch für den Spiegel:

Als Kontrast zu unserer großartigen Kanzlerin, auf die die Deutschen am meisten stolz sind. Diese Frau hier ist eine Schande:

Wagenknechts linke Sammlungsbewegung

Das Chaos, das sie anrichtete
Sahra Wagenknecht hält die Linke im Schwitzkasten gefangen. Apathisch steht die Partei vor der Sammlungsbewegung "Aufstehen". Weil die Fraktionschefin bis ins konservative Lager hinein beliebt ist, kann sie sich alles erlauben.....

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#23
Aufstehen‏ @aufstehen_de 40 Min.Vor 40 Minuten
Nicht wir sind das Problem, sondern #alte, #weiße, Männer wie #Trump oder Boris #Johnson, die nichts mehr zu verlieren haben. 
Folge @Simone_Lange, @marcobuelow, @IngeHannemann und Susi Neumann: Unterschreibe gegen #Seehofer und #Maaßen: http://spd-erneuerung.de/seehofer-maassen …

(ist das denen ihr Ernst? geht jetzt der Mist hier auch schon los)

Aufstehen‏ @aufstehen_de 18 Min.vor 18 Minuten
Es geht nicht um alte weiße Männer. Sondern um alte weiße Männer, wie Trump oder Johnson, die nichts mehr zu verlieren haben, keine Politik für die Vielen machen, sondern nur an sich denken. Benimmt sich jeder alte weiße Mann so? ... Nein, das tun zum Glück die Wenigsten

FritztheCat‏ @theblogcat
Antwort an @aufstehen_de
Das Eigentor des Monats September!
Da hilft euer hilfloses Zurückrudern auch nichts mehr, ihr Loser!

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#24
Sahra Wagenknecht zu #unteilbar
Aufstehen bleibt lieber sitzen
Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht äußert sich kritisch zur #unteilbar-Demo, während ihre Partei den Protest unterstützt. Ein gewagter Spagat.
BERLIN taz | Zahlreiche Organisationen mobilisieren zur Großdemonstration #unteilbar am Samstag in Berlin, vom Mieterbund über die Diakonie bis hin zu Gewerkschaften. Ausgerechnet die neu gegründete Bewegung „Aufstehen“ aber fehlt auf der Liste der UnterstützerInnen. Die Initiatorin von „Aufstehen“, Sahra Wagenknecht, bestätigte am Dienstag Abend noch einmal diese Enthaltung. „Wir sind nicht formal dabei, es wird sicherlich Leute von uns geben, die da hingehen“, sagte Wagenknecht auf einer Podiumsdiskussion in Berlin Lichtenberg. Sie selbst wird nicht dazugehören.
Sie fände es zwar richtig, dass viele Menschen gegen Rassismus und die Rechtsentwicklung auf die Straße gingen, gleichzeitig kritisierte Wagenknecht aber den Aufruf des Bündnisses: Weil in der Tendenz die Position „Offene Grenzen für alle“ als die bestimmende Position dargestellt werde. „Wenn wir über offene Grenzen für alle reden, dann ist das eine Forderung, die die meisten Menschen als irreal und völlig weltfremd empfinden, und sie haben recht damit“, bekräftigte Wagenknecht am Ende der Veranstaltung.
Nun werben die InitiatorInnen der #unteilbar-Demonstration nicht explizit für offene Grenzen, sondern für eine offene und solidarische Gesellschaft. Wörtlich heißt es in ihrem Aufruf: „Wir treten für eine offene und solidarische Gesellschaft ein, in der Menschenrechte unteilbar, in der vielfältige und selbstbestimmte Lebensentwürfe selbstverständlich sind.“ Bisher galt ein solcher Satz innerhalb der Linken nicht als strittig.....

weiter > http://www.taz.de/!5542273/

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#25
“unteilbar” treibt im Konflikt mit “aufstehen” den Rechten die Lämmer in den Stall.
Jeder soll nach seiner Façon selig werden. Oder doch nicht? Sollen alle nach der Façon der urbanen, offenen und toleranten Weltenbürger leben, fühlen und denken? Zurzeit ist der fortschrittliche Teil unserer Gesellschaft tief gespalten. „Aufstehen“ oder „Unteilbar“ – Menschen, von denen man ansonsten erwarten müsste und verlangen könnte, dass sie am gleichen Strang ziehen, bekriegen sich. Für kommenden Samstag hat die Bewegung „unteilbar“ zur Demonstration in Berlin aufgerufen. Sahra Wagenknecht von „aufstehen“ sieht in der bei „unteilbar“ erkennbaren Vorstellung „Offene Grenzen für alle“ eine Forderung, „die die meisten Menschen als irreal und völlig weltfremd empfinden“. Es geht im Kern um die Haltung zur unbegrenzten Migration. Und es geht dahinter um eine Lebensauffassung – weltoffen, tolerant, liberal, gastfreundlich. Das ist sehr sympathisch. Aber kann man diese Vorstellung auch auf alle anderen Menschen übertragen? Und sind sie rechts oder rechtsradikal, wenn sie sich dieser Vorstellung verweigern? Dies von Menschen zu verlangen, die gerne in ihrer kleinen, meinetwegen provinziellen Welt leben, ist de facto ein AfD-Förderungsprogramm. Dazu und zu den Aufrufen ein paar Gedanken und Informationen. Albrecht Müller.

Zunächst sei darauf hingewiesen, dass diesem Text als Anlage 1. und Anlage 2. die Aufrufe der beiden genannten Bewegungen „aufstehen“ und „unteilbar“ angehängt sind, sodass Sie sich schnell informieren können. Wir verlinken außerdem in Anlage 3 und Anlage 4 auf jeweils einen Artikel in der „Welt“ und einen in der „taz“. Beide setzen sich mit der Position von Sahra Wagenknecht auseinander.

Worum der Streit vor allem geht:
Der Streit geht um die Frage, ob und wie offen die Grenzen sein sollen. Und auch um die Frage, ob und welche Folgen eine unbegrenzte Migration für die Löhne, für die Arbeitslosigkeit und den Wohnungsmarkt haben.
Es geht aber auch um das erwähnte Lebensgefühl. Akzeptieren wir, dass es Menschen unter uns gibt, die ihre – aus mancher Sicht kleine, begrenzte – Welt erhalten wollen. Es ist aus der Sicht der Weltbürger, aus der Sicht der Menschen im urbanen bunten Milieu eine provinzielle Welt. Wenn wir aber deren Lebensgefühl und ihre Vorstellung von ihrem Umfeld nicht als möglich betrachten und stattdessen als fremdenfeindlich, intolerant, verschlossen, eben Ausdruck des Gegenteils einer offenen Gesellschaft bezeichnen und brandmarken, dann diffamieren wir diese Menschen. Und wir wirken dabei mit, sie anfällig für wirklich rechte und rechtsradikale Gruppen und Parteien zu machen. Die am 13.10. in Berlin Demonstrierenden wollen das nicht, aber unabhängig von ihrem Willen wird das so sein.
Die Differenzen werden auch sichtbar an einem Satz im Aufruf von „unteilbar: „Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden.“ Viele Leser und vermutlich auch Unterzeichner des Aufrufs von „unteilbar“ werden vermutlich nicht verstehen, was und wer damit gemeint ist. Der Satz ist erkennbar eine Spitze gegen „aufstehen“ und Sahra Wagenknecht. Von ihr und anderen Unterstützern von „aufstehen“ wissen die Autoren des zitierten Satzes, dass sie bei unbegrenzter Migration die Sozialstaatlichkeit gefährdet sehen. Diese Sorgen folgen nicht der Lust, Flucht und Migration gegen die mögliche Sozialstaatlichkeit auszuspielen, sondern der nüchternen Einschätzung, dass die mit großer Migration verbundenen Lasten zum Versuch genutzt werden, die Axt an soziale Leistungen anzulegen.
Es gibt Menschen, viele Menschen, denen es nicht gut geht. Ein Aufruf für eine „offene und freie Gesellschaft“ geht an ihnen vorbei.....

weiter > https://www.nachdenkseiten.de/?p=46491

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#26
18:46 Uhr
Linke Bewegung Sahra Wagenknecht verlässt die Führung von "Aufstehen"
Die linke Sammlungsbewegung verliert ihren prominenten Kopf: Sahra Wagenknecht will sich zurückziehen, fühlt sich aber weiter "Aufstehen" verbunden.
Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht zieht sich aus der Führung der Bewegung "Aufstehen" zurück. Sie wolle eine Neuaufstellung der von ihr gegründeten Bewegung erreichen, sagte sie der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Parteipolitiker seien mit ihren Erfahrungen anfangs notwendig gewesen. Nun aber sei es richtig, Verantwortung abzugeben an diejenigen, die die Bewegung "an der Basis ohnehin tragen".
Wagenknecht verwies bei ihrer Entscheidung auch auf ihr eigenes Arbeitspensum. Nach dem "extremen Stress der letzten Jahre" sei sie zwei Monate ausgefallen und müsse nun eine neue Balance finden. Gleichzeitig kritisierte Wagenknecht ihre eigene Partei: SPD und Linke fühlten sich "in der Sackgasse offenkundig so wohl, dass sie die Chance, die 'Aufstehen' mit seiner großen Resonanz bedeutet hat, ausgeschlagen haben."......

> https://www.tagesspiegel.de/politik/link...84672.html

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#27
Zum Lesen und folgen: #Aufstehen
https://twitter.com/hashtag/Aufstehen?sr...5155948544

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#28
Aufstehen Nachrichten‏ @Aufstehen_Club 1 Std.Vor 1 Stunde

#Statement Die gestrigen Mediennachrichten zu dem angeblichen Rückzug von Sahra #Wagenknecht aus „Aufstehen“ haben Irritationen ausgelöst. Deshalb möchte Sie Euch auf diesem Weg sagen https://www.facebook.com/aufstehennachrichten/ … selbstverständlich wird sie sich weiter für #Aufstehen engagieren

[Bild: D1Te9AEWoAA0H55.jpg]

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#29
Berliner Aufstehen-Kongress: "Sie nennen uns Zwerge, doch tatsächlich sind wir Riesen"
Die Basisgruppen der Sammlungsbewegung Aufstehen hatten am 28. April zum berlinweiten Kongress geladen – und Hunderte Interessierte kamen. Der Kongress strafte in fast allen Belangen die hämischen Untergangsgesänge auf die Bewegung Lügen. RT Deutsch war vor Ort.
Schon beim Betreten des Verlags- und Bürogebäudes am Franz-Mehring-Platz 1 wird deutlich: ein Reinfall wird dieser Kongress wohl nicht, obwohl die Sammlungsbewegung in den letzten Wochen mit Spott und Häme überzogen wurde. Auch kurz vor dem offiziellen Beginn um 11 Uhr warten noch immer zahlreiche Interessierte auf Einlass.....

weiter > https://deutsch.rt.com/inland/87626-berl...nd-riesen/

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