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Chemnitz und der braune Mob
26. August 2019 um 11:26

Wohl bemerkt: Das ist der VT von heute!

[Bild: wdbl4zmw.png]

Das Narritiv muß gehalten werden. Urteil? Egal!

26. August 2019 um 11:40
ZEIT, ZON und andere Medien „kämpfen“ mit aller Macht gegen das Urteil, dabei ist ihnen sonst der „Rechtsstaat“ hoch und heilig. Völlig abartig was in unserer „Presselandschaft“ so abgeht:
„Im Namen des zornigen Volkes
Keine Spuren, keine Kratzer, keine DNA – nur eine wacklige Zeugenaussage und der unbedingte Wille zur Verurteilung bringen den Syrer Alaa S. für den Tod des Chemnitzers Daniel Hillig hinter Gitter.“
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/c...83266.html
„Im Zweifel für den Mob
Das Urteil gegen den Geflüchteten Alaa S. basiert auf einer äußerst dünnen Beweislage. Man könnte glauben, das Gericht habe aus Angst vor der Straße entschieden.“
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitges...xtremismus

26. August 2019 um 12:02
nur eine wacklige Zeugenaussage

dabei hatte man sich doch solche Mühe gegeben, dass die Aussage wackelt…naja, vielleicht fällt die Aussage ja dann bei der Berufung ja um…(oder erleidet einen Spontanttod a la NSU) – und dann darf ZON & Co. ein Hohelied auf die unabhängige Justiz (inkl. die deutschen Geheimdienste und NATO-Gladio-YPG-Mafia) trällern. „In your face – rechter Mob!“ wird es dann lauten….

26. August 2019 um 16:01
Sind vielleicht nur Scheingefechte der Schreiberlinge. Es ist ja kein Zufall, dass dieses für deutsche Verhältnisse harte Urteil gegen einen Migranten genau eine Woche vor den Landtagswahlen fiel. Soll wohl suggerieren, dass man hart durchgreift. Und: Revision ist ja schon eingelegt und nach den Wahlen wird es einen Freispruch geben, denn es scheinen ja tatsächlich keine belastbaren Beweise vorzuliegen.
Merkwürdig bleibt allerdings, dass als Hauptzeuge immer nur der Dönerverkäufer auftaucht und nicht die zwei Begleiter des Ermordeten.

Haerter
„Das Bild der Hetzjagden muss aufrecht erhalten bleiben – koste es, was es wolle.“ Darum geht es, mit wenigen Ausnahmen wird dauerhaft in den Medien aus allen Rohren geschossen und von der rechten Gefahr, insbesondere in Dunkeldeutschland, fabuliert.
Und wehe, einer sagt die Wahrheit und stimmt nicht in den Chor von “#wirsindmehr ein, das ist dann sein Karriereende, siehe Maaßen.


Paul J. Meier
In einem „Geheimbericht“ gibt es nun laut Süddeutscher und Focus, (gerade eben) Belege(!), dass Hetzjagden stattgefunden haben! Diese Belege sind Chatprotokolle, in denen ein Nazi damit angegeben hat, einen Migranten geklatscht zu haben. Ob solche „Beweise“ vor Gericht haltbar wären, wenn ein Migrant damit angegeben hätte einen Nazi geklatscht zu werden!? Wie kommen eigentlich Geheimberichte in die Süddeutsche?
Antworten
Ein Jahr nach CHEMNITZ – Eine Analyse der Mainstream-Medien | 451 Grad



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Chatprotokolle aus Chemnitz

Rechte verabredeten sich zu Hetzjagden auf Ausländer

Ermittlungsergebnisse liefern neue Indizien, dass es im August 2018 zur gezielten Jagd auf Migranten kam. Ermittler werteten die Handys bekannter Rechter aus.
Am Rande der Ausschreitungen in Chemnitz vor einem Jahr soll es zur gezielten Jagd auf Migranten und vermeintliche Migranten gekommen sein. Neue Ermittlungsergebnisse gäben klare Hinweise darauf, berichten Süddeutscher Zeitung, WDR und NDR.

Am 26. August 2018 war der 35 Jahre alte Daniel H. am Rande des Chemnitzer Stadtfestes erstochen worden. Rechte Gruppen, darunter „Pro Chemnitz“, hatten die Tat wiederholt für ausländerfeindliche Demonstrationen instrumentalisiert. Dabei kam es zu Ausschreitungen und Attacken gegen ausländisch aussehende Personen.
Der anschließende Streit um die Frage, ob es Hetzjagden gegeben habe, wurde auf Bundesebene zur Zerreißprobe für die große Koalition aus Union und SPD. Er führte letztlich dazu, dass der damalige Chef des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, seinen Posten verlor.

Das sächsische Landeskriminalamt kommt in einem vertraulichen Bericht zu der Einschätzung, die Demonstrationen seien durch „eine hohe Gewaltbereitschaft gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten, Personen mit tatsächlichem oder scheinbaren Migrationshintergrund, politischen Gegnern, sowie Journalisten“ geprägt gewesen, schreibt der Rechercheverbund.

In Chats, die von Handys bekannter Rechtsextremer aus dem Großraum Chemnitz stammen, sollen sich zahlreiche Formulierungen und Dialoge finden, die die Ermittler als Verabredungen zu Gewalt gegen Migranten und Prahlereien über angeblich erfolgreiche Jagd auf Ausländer deuten, heißt es darin weiter.

Die Chats würden „die tatsächliche Umsetzung von Gewaltstraftaten gegen Ausländer“ verdeutlichen, soll es in dem LKA-Bericht heißen. Die Mehrheit der Chats stammt vom 26. und 28. August 2018. Demnach hätten rechtsextreme Demonstrationsteilnehmer selbst den Begriff „Jagd“ verwendet, Tage bevor die mediale Debatte über die Frage der Hetzjagden angestoßen wurde.

https://www.tagesspiegel.de/politik/chat...44236.html

einige Kommentare:

19:07 Uhr
Ich darf daran erinnern, dass ein gewisser Herr Maaßen Öl ins Feuer gegossen hat und die Koalition und somit auch die Bundesregierung fast gesprengt hätte, als er Berichte über Hetzjagden als "gezielte Falschinformation" bezeichnete.

Maaßen weiss genau was er tut. Maaßen hat politische Ambitionen.

Dann setzte Maaßen noch einen drauf und schrieb in seiner Abschiedsrede: "Dass aber Politiker und Medien "Hetzjagden" frei erfinden oder zumindest ungeprüft diese Falschinformation verbreiten, war für mich eine neue Qualität von Falschberichterstattung in Deutschland"

Nachdem Maaßen richtigerweise kritisiert wurde stellte Maaßen sich auch noch selbst als Opfer dar: „Eigentlich war ich derjenige, gegen den eine Hetzjagd stattgefunden hat“

Das ist doch wohl der Gipfel!

Der einzige der gezielt mit Falschinformationen die Öffentlichkeit manipuliert hat ist Maaßen selbst! Und das als Verfassungsschutzpräsident, der er damals war!

Ich verstehe nicht wieso diese Person Mitglied in der CDU bleiben darf. Ich verstehe nicht wieso diese Person überhaupt noch politisch aktiv sein darf. Unsere Verfassung ist wehrhaft und die Demokratie darf sich auch wehren.

Auch Sachsens Ministerpräsident Kretschmer fiel der eigenen Bundeskanzlerin in den Rücken! (die selber den Begriff Hetzjagd verwendet hatte) als er sagte: "Klar ist: Es gab keinen Mob, keine Hetzjagd und keine Pogrome."

Das ist doch nicht mehr tragbar!

Es geht um politisch motivierte Gewalt und die darf nicht geleugnet werden!


18:16 Uhr
Das nächste rechtsextremistische Narrativ, das sich bei näherer Betrachtung in Nichts auflöst.

Von Beginn an und bis heute (gerade gestern erst wieder in einem Thread in diesem Forum) handelte es sich bei dem Bemühen der Rechten, in scheinsachlicher Weise die Deutungshoheit über den Begriff "Hetzjagd" zu übernehmen und ihn, den Begriff, gleichzeitig in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stellen, um ein rechtspopulöses Ablenkungsmanöver. Welches Wort auch immer man verwendet, es hat rechtsextremistische Angriffe auf Ausländer bzw. ausländisch aussehende Menschen und auf Juden gegeben. Jeder Versuch der Verharmlosung ist zurückzuweisen.

Wenn sich nun - welch Überraschung! - herausstellt, dass die ach so besorgten Bürgerˢᶤᶜ ihrer geheuchelten "Empörung" durch Jagd auf missliebige Menschen Ausdruck verleihen wollten, dann bestätigt das nur das, was jedem zivilisierten Demokraten immer sonnenklar war. Nur die personifizierte Inkompetenz (Maaßen) wusste natürlich von nix, wie könnte es denn auch anders sein‽ 


19:16 Uhr

Die Lage in Chemnitz war doch schon vor einem Jahr evident. Im Prinzip folgte dem nur das Kerngeschäft des gesamten Rechten Sektors: Vom Bestreiten über das Derailing (& Ablenken auf angebliche „Linke“) bis hin zum Spintisieren einer eigenen „Realität“!
 
Die entsprechenden Formen der Realitätsabwehr suchen sich schon ihre Wege. – Gefang… – äh – Eingeständnisse werden selbstredend nicht gemacht!
 
Wenn nunmehr sogar die Ermittlungsbehörden den rechten Lügengebäude das Fundament entziehen, wird es nicht lange dauern, bis auch im Tagesspiegel wieder zum verlogenen Kerngeschäft zurückgekehrt wird. Mein favorisierter Tipp: Die Ermittlungsergebnisse sind von SZ, WDR und NDR nachträglich erfunden (& von „Merkel“ bezahlt?) worden.
 
Aber die rechte Selbst-Manipulation ist ja zu allem „fähig“!
Antworten
ARD Aktuell behauptet Hetzjagden fanden statt, Punkt!

https://www.tagesschau.de/investigativ/n...n-101.html
Antworten
SPIEGEL ONLINE@SPIEGELONLINE26. Aug.
Neue Ermittlungen des sächsischen LKA erhärten den Verdacht, dass es bei den rechten Ausschreitungen in #Chemnitz vor einem Jahr gezielt Migranten und Menschen, die dafür gehalten wurden, gejagt wurden. Das berichten "Süddeutsche Zeitung", WDR und NDR.

(berichtet das auch die Freie Presse oder die Sächsische Zeitung? Hättet ihr schon längst bringen können, nicht 4 Tage vor der Sachsenwahl. Sieht nicht so gut aus. Wahlkampf!)

Luegen Spiegel
Ist das noch Journalismus oder schon übelste Regierungspropaganda?
https://www.welt.de/politik/deutschland/...anten.html
Antworten
CHEMNITZ, EIN JAHR DANACH-„Aus 'Hetze' und 'Jagd' eine 'Hetzjagd' machen, ist nicht ganz sauber“


INTERVIEW MIT JENS EUMANN am 26. August 2019
Heute vor einem Jahr starb Daniel H. in Chemnitz an fünf Messerstichen. Warum konnte der Streit um „Hetzjagden“ die Groko in die Krise stürzen und Hans-Georg Maaßen das Amt kosten? Fragen an den Chemnitzer Investigativreporter Jens Eumann, der die Ereignisse begleitet hat.........

weiter > https://www.cicero.de/innenpolitik/chemn...rg-maassen
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FAHNDUNG PRO FORMA?

Chemnitzer Messer-Mord: Fall ungelöst
Ein Jahr nach Chemnitz: der mutmaßliche Haupttäter ist immer noch flüchtig. Trotzdem verzichtet die Justiz auf ein wichtiges Instrument zu seiner Ergreifung – mit einer seltsamen Begründung.
Mehr als ein Jahr nach der Tötung des Chemnitzers Daniel Hillig am 26. August 2018 ist der mutmaßlicher Haupttäter immer noch nicht gefasst – Farhad A., der sich in Deutschland als irakischer Flüchtling ausgegeben hatte. Die Tötung von Hillig in Chemnitz hatte Demonstrationen und Ausschreitungen ausgelöst, die zu einer Medienhysterie und schließlich zu einer Regierungskrise geführt hatten.

Die deutschen Behörden vermuten Farhad A. im Irak. Der Mann, der auch wegen zahlreicher anderer Delikte polizeibekannt war, könnte möglicherweise schon gefasst sein – wenn die Chemnitzer Staatsanwaltschaft alle Möglichkeiten ausgereizt hätte.
Allerdings verzichtete die Behörde bis heute darauf, eine Belohnung auf die Ergreifung von Farhad A. auszusetzen. Die Begründung dafür mutet seltsam an.
„Derzeit ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschuldigte nicht mehr in Deutschland ist; es liegen jedoch keine gesicherten Erkenntnisse vor, wo er sich tatsächlich aufhält“, teilt die Staatsanwaltschaft Chemnitz auf Anfrage mit. „Die Aussetzung einer Belohnung könnte daher derzeit nur in Deutschland in geeigneter Form bekannt gemacht werden; dies ist nach derzeitigem Ermittlungs- und Erkenntnisstand aber nicht zielführend.“
(....)
Gegen Farhad A. liegen neben Zeugenaussagen auch DNA-Spuren vor, die belegen, dass er im August 2018 in Chemnitz zugestochen hatte. Bis heute wurde nur sein mutmaßlicher Mittäter verurteilt, der syrische Asylbewerber Aala S., gegen den es allerdings keine materiellen Beweise gab. Er wurde nur aufgrund einer Zeugenaussage schuldig gesprochen; seine Anwälte kündigten Revision an........

weiter > https://www.tichyseinblick.de/daili-es-s...ungeloest/
Antworten
(31.08.2019, 19:33)Stafford schrieb: FAHNDUNG PRO FORMA?
Chemnitzer Messer-Mord: Fall ungelöst
weiter > https://www.tichyseinblick.de/daili-es-s...ungeloest/

einige Kommentare:

twsan
Farhad A. als Informant (oder oder) irgend eines Dienstes – und damit der Lizenz zum … zur Straffreiheit???
Ab einem Punkt behördlicher Untätigkeit (oder Unfähigkeit?) muss man spekulieren – im Sinne eines „Brainstormings“.


country boy
Der Täter ist noch nicht gefasst und trotzdem wird keine Belohnung ausgesetzt? Offensichtlich sind die Chemnitzer Bürger seinerzeit völlig zu Recht auf die Straße gegangen. Aber wer es heutzutage wagt, für mehr Schutz vor Kriminalität zu demonstrieren, wird ja von Prantl & Co gleich als Nazi hingestellt.


Ananda
Wahrscheinlich will man diese lästigen Vorgänge mal langsam unter den Teppich kehren. Nachher kommt es wieder zu Unmutsaeusserungen der potentiellen Opfer. Kann Merkel nicht brauchen. Und eine tatsächliche Verhaftung des Täters wäre da echt kontraproduktiv.


T. Ruebsal
Mich würde es nicht verwundern, wenn die Medien eines Tages vermelden, dass der Täter im Ausland unter ungeklärten Umständen verstorben ist. Akte zu, Deckel drauf. Das erinnert mich irgendwie immer an die Attentäter, von denen so gut wie keiner lebendig gefasst wurde oder der danach noch lange lebte. Entweder von der Polizei erschossen oder in der Zelle erhängt. Kennt jemand nur einen Täter eines Anschlags, der im Nachgang noch zur Aufklärung hätte beitragen können? Ist vielleicht auch gar nicht gewollt.
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