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Chemnitz und der braune Mob
"Welche ,guten Gründe' sprechen für eine ,gezielte Falschinformation'?" - die Stellungnahme von @BfV_Bund-Präsident #Maaßen zu #Chemnitz #c2608 #c2708 & dem @AZeckenbiss-Video im Wortlaut

[Bild: Dm5S1RxXoAAbemk.jpg]

Wir haben mal ein PDF daraus gemacht: netzpolitik.org/wp-upload/2018/09/2018-09-10_BfV-BMI-Maa%C3%9Fen.pdf …


EDIT Rantanplan: Link repariert

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Die stille Verschwörung

11.09.2018

Von Gastautor Dr. Wolfgang Hintze

Wir haben schon öfter darüber nachgedacht, unser Tagesspiegel-Abo zu beenden – manchmal wegen der Lieferausfälle, meist jedoch wegen des Inhalts – aber nach dem alten Grundsatz “man muss wissen, wie der Gegner tickt” sind wir weiter dabei. Und das ist auch gut so!
Heute, am 17. Jahrestag des bisher größten militärischen Überfalls von Islamisten auf den Westen in diesem Jahrhundert, hatten wir erwartet … Aha, hier: ein Bericht auf Seite 28 über ein Mahnmahl in Shanksville, wo die Passagiere ein entführtes Flugzeug zum Absturz gebracht hatten. Für die 3000 Toten aus den Twin Towers von New York hat es allerdings nicht zu einer Übeschrift gereicht. Das ist natürlich von den Redakteuren fürsorglich gedacht, denn es könnte die Menschen verunsichern …
Aber gemach. Auf Seite 4 kommt ein echter Knaller! Unter der Überschrift “Gestörtes Verhältnis” schreibt Maria Fiedler einen Artikel, den Sie gelesen haben müssen [1]. Ich gebe ihn deshalb hier nur leicht gekürzt wieder (alle Zitate daraus sind kursiv gesetzt, meine Anmerkungen aufrecht).
Die Sicherheitsbehörden haben seit 2015 ein gestörtes Verhältnis zur Kanzlerin.
Für Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen sind es anstrengende Tage. Mit seinen Äußerungen zu Chemnitz hat er sich gegen die Kanzlerin gestellt. Seit Tagen wird im politischen Berlin sein Rücktritt gefordert, weil er für seine Zweifel an der Echtheit eines angeblichen Hetzjagd-Videos zunächst keine Belege brachte.

Ich glaube, Maaßen ist ein Schlitzohr. Er hat die Meute kurzerhand auf die Frage der Authentizität des “Zeckenbiss”-Videos gelenkt, und die hat sich – wie eine Zecke – darin verbissen. Diese unerhebliche Behauptung kann er aber getrost zurücknehmen, um dann den Fokus auf den eigentlichen Kern seiner Aussage zu lenken, sinngemäß: keine Hetzjagden, sondern gezielte Falschinformation zur Ablenkung der Öffentlichkeit von dem Mord in Chemnitz. Wortlaut hier [2].
Doch wenn Maaßen an diesem Dienstagabend beim Herbstempfang der Sicherheitsbehörden im Schloss Charlottenburg auf der Bühne steht, kann er zumindest einer Sache gewiss sein: dass im Saal viele sind, die ähnlich ticken wie er – und die Politik der Kanzlerin ebenfalls kritisch sehen.
Das Verhältnis der Sicherheitsbehörden zu Angela Merkel ist spätestens seit 2015 stark abgekühlt. Viele Beamte konnten kein Verständnis für die Entscheidung der Kanzlerin aufbringen, die Grenzen nicht zu schließen – und Hunderttausende Flüchtlinge, vor allem aus Syrien, aufzunehmen. Einer der schärfsten Kritiker war Bundespolizeichef Dieter Romann. Er wird beim Herbstempfang mit Maaßen und den Chefs von Bundeskriminalamt, Bundesnachrichtendienst und Militärischem Abschirmdienst die Besucher begrüßen.
Grenzschließung jederzeit möglich
Die Rolle Romanns im Jahr 2015 ist in dem Buch „Die Getriebenen“ dokumentiert. Darin berichtet der „Welt“-Journalist Robin Alexander über die regierungsinternen Vorgänge während der Flüchtlingskrise.
Er beschreibt, wie Romann schon im Frühjahr und Frühsommer 2015 versuchte, Kanzleramt, Innenministerium und SPD-Chef Sigmar Gabriel davon zu überzeugen, Flüchtlinge an der Grenze abzuweisen. Romann sei mit einer selbst gebrannten DVD durchs politische Berlin gezogen, darauf Aufnahmen von Flüchtlingen auf der Balkanroute.
Halten wir fest: bereits im Frühjahr 2015, also ein halbes Jahr vor Merkels Grenzöffnung, waren die Sicherheitskreise voll im Bilde über die drohenden Gefahren.
Romanns Tour mit der DVD durch Berlin muss man sich einmal bildlich vorstellen.
Romann – so beschreibt es Alexander – habe dafür gesorgt, dass eine Grenzschließung jederzeit möglich gewesen wäre. Container, Zelte, Lichtmasten – das Material sei noch vom G-7-Gipfel in Grenznähe gelagert gewesen. Die Schlüsselszene des Buches spielt am 13. September 2015 (Jahreszahl 2013 im Text von Fiedler von mir auf 2015 geändert), als der fertige Befehl, Asylbewerber an der Grenze abzuweisen, „in letzter Minute geändert“ worden sei.
“von Merkel in letzter Minute geändert” muss es natürlich heißen.
Romann und Maaßen kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit im Bundesinnenministerium. Die beiden Sicherheitsexperten befürchteten 2017, den zeitweise unkontrollierten Zustrom von Menschen könnten Terroristen und andere Kriminelle für sich nutzen.
Bei dem verheerenden Terrorangriff des IS in Paris im November 2015 zeigte sich, dass diese Sorge nicht unbegründet war. Die Täter waren als Flüchtlinge getarnt nach Europa gereist.
Romann und Maaßen kritisierten auch die mangelhafte Identitätsprüfung in diesen Tagen. Sie befürchteten, dass sich selbst Flüchtlinge ohne böse Absichten durch die desaströse Lage in den Erstaufnahmeeinrichtungen radikalisieren könnten.
Angriff auf die Kanzlerin auf offener Bühne
Von den Ereignissen im Jahr 2015 erholt sich das Verhältnis von Kanzlerin und Sicherheitsbehörden nur schwer. Maaßen und Romann nehmen es Merkel offenbar übel, dass sie sich über ihre Bedenken hinweggesetzt hat.
Ob “übelnehmen” der richtige Begriff ist, Frau Fiedler? Auch Ihre Legende “Sauer auf Merkel” zum Foto von Romann in der Printausgabe fällt in die aus der Kleinkindbetreuung bekannte Kategorie “Verniedlichung”.
In diesem Zusammenhang verwundert der jüngste Zwist nicht: Als Maaßen sagte, er habe keine Belege für Hetzjagden in Chemnitz, war das ein Angriff eben auch auf die Kanzlerin. Diese hatte gesagt: „Wir haben Videoaufnahmen darüber, dass es Hetzjagden gab, dass es Zusammenrottungen gab, dass es Hass auf der Straße gab, und das hat mit unserem Rechtsstaat nichts zu tun.“
Zumindest an dieser Stelle hat die Kanzlerin offenbar ihr Volk angelogen, denn die von ihr genannten Videoaufnahmen konnte sie bis heute nicht vorlegen [3].
Aus Sicherheitskreisen ist zu hören, dass Maaßen das Gefühl hatte, es gebe in den Sicherheitsbehörden insgesamt Unmut über die Kanzlerin und ihren Sprecher, die sich früh sehr eindeutig zu den Ereignissen in Chemnitz positioniert hatten. Er war sich also des Rückhalts in den eigenen Reihen sicher.
Fassen wir kurz zusammen, was wir gelernt haben:
1. Die Sicherheitsbehörden haben die massive Gefährdung Deutschlands durch Merkels Politik rechtzeitig gekannt.
2. Sie haben trotzdem nichts unternommen, sondern drei Jahre lang die Faust in der Tasche geballt, so dass es jetzt im Zusammenhang mit Chemnitz eine “Maaßen-Bombe” gab, von der nicht wenige völlig überrascht wurden.
3. Die Medien haben ihr Selbstverständnis als Merkelschutzverein vorzüglich demonstriert.
Noch kürzer: anstatt sich rechtzeitig öffentlich gegen Merkel zu stellen und ihr in den Arm zu fallen, haben Sicherheitsbehörden und Medien uns im wahrsten Sinne des Wortes “ins Messer laufen lassen.”
Eine bittere Erkenntnis, die aber zum Jahrestag von 9/11 passt.

https://vera-lengsfeld.de/2018/09/11/die...#more-3497

(interessanter Artikel, vor allem interessante Implikationen ergeben sich daraus)

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[Anti-Spiegel]
Politische Hetzjagd auf Maaßen
Nun ist es also eine Art Hetzjagd auf Maaßen. Die SPD will seinen Rücktritt, weil er es wagte, die „Hetzjagden“ in Chemnitz in Zweifel zu ziehen. Und was nicht sein darf, kann auch nicht sein, so sehen es die Vorreiter ideologisch geprägter Political Correctness. Der Narrativ in Chemnitz war klar: Ein Deutscher war von Flüchtlingen getötet worden, ein anderer schwer verletzt. Aber Trauer um die Deutschen sollte es in Politik und Medien nicht geben, stattdessen wurde sofort von darauf folgenden „Hetzjagden“ auf Ausländer in Chemnitz gesprochen......

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Frank Platzberg sagte:
13. September 2018 um 16:36

Und eine Nachricht aus Chemnitz, die zu der Regime-Propaganda gehört. Einer der den Hitler-Grüß bei der Demo vor 2-3 Wochen gezeigt hat (man kann ihn auf einer Aufnahme sehen), ist angeblich im Schnellverfahren verurteilt worden: 8 Monate auf Bewährung. Das ist die Schlagzeile des Tages, Wow! Der Rechtstaat zeigt die Härte!- hiess es. Leck mich am Arsch. Wen will man hier für blöd verkaufen, Nicht dass es in Chemnitz und anderswo solche Nazis nicht gäbe, die gibt es, aber nicht mal solche wären so blöd dass sie vor den unzähligehn Kameras (plus den Privat-Handys), so unbekümmert den Hitler-Gruß zeigen würden. Jedem, der noch ein wenig Eigenhirn besitzt ist es klar, dass die „Gruß-Zeiger“, wohl die Leute des Regimes sind, von Antifa und Co. , die sich unter den Demonstranten gemischt haben. Man sieht gerade bei der Aufnahme, dieses verurteilten Mannes, dass er nah an Kameras schreitet, so dass man ihn schön ganz sieht, als er den Arm hebt, dabei kuckt er kurz Richtung Kamera. also er hat sich absichtllich so positioniert, damit es jeder klar sieht. Mit der Absicht, alle Demonstranten und die Demos zu diffamieren. Noch eine Methode, (neben den üblichen Gegen-Demos), die breite Masse der Bevölkerung einzuschüchtern und somit sie von der grösseren Protesten gegen Merkel-Regime abzubringen, abzuschrecken. So hält man die Proteste klein, bzw. will sie im Keim ersticken und gar nicht zulassen, dass aus dem kleinen Flämmchen, möglicherweise ein Großbrand ensteht. Meiner Meinung nach ist der verurteilte „Hitler-Grüßer“ somit aus der Öffentlichkeit schnell weg gebracht worden, damit ihm vielleicht jemand nicht auf die Spur kommt. Und die Fake-Strafe soll noch mehr die Bürger einschüchtern. Das ganze soll die Botschaft aussenden: Bei den Demos laufen nur Nazis mit und wagt blos nicht sich den Demos anzuschliessen! Abgesehen davon, wenn man die „Strafe“ betrachtet, also für so ein Gruß, ist 8 Monate auf Bewährung vorgesehen. Ich las dass einer der beien Mörder aus Chemnitz, der Iraker, die gleiche Strafe, also 8 Monate auf Bewährung für gefährliche Körperverletzung bekommen hat, die er im Asylanatenheim wo er gewohnt hat, einem andere Mitbewohner verpasst hat. Das war aber nur eine der mehreren Vorstrafen die er in nur 2,5 Jahren in Deutschland schon gesammelt hat. Andere waren Drogenbesitz, Gewalt..usw… Dafür gab es nur Geldstrafen. Aber, da stellt sich die Frage, woher einem mittellosen Asylbewerber Geld um Strafen zu bezahlen? Ah ja natürlich, der „papa“ Soros zahlt alles, über seine zahlreiche NGOs und Anwälte, die auch kostenlos die ganze Klagen gegen Abschiebungen einreichen, Prozesse vorm Gericht führen, und und. Man weiss wie schweine teuer sind alle Sachen, die mit Gerichten und Anwälten zu tun haben,. Also für die ganzen mittellosen Asylanten ist es in normalen Umständen unmöglich das alles zu bewältigen. Aber papa Soros zahlt ja.

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Eingeschobene Glosse:

BND Elmar Theveßen schlachtet Maaßen, damit ist die Sache kristallnachtklar.

Nach Diktat zu Tische in Wuppertal bei Thomas Haldenwang: INP
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Claus Kleber und seinesgleichen
 
13.9.2018 
Propagandageprassel. Pausenlos.
Habt Ihr gestern abend mal heute journal gesehen?
(Die Frage ist rhetorisch gemeint. Ich weiß, dass viele Leser das nicht mehr schauen und bitte von der üblichen Zusendung von Würgreizbekundungen abzusehen.)
Es ging natürlich, wie sollte es anders sein, um Maaßen und das Chemnitz-Video. Und gerade weil das heute journal inzwischen so dubios ist, sollte man da mal ganz sorgfältig hinhören:
(....)
Fällt Euch was auf?
Er sagt (verkürzt dargestellt):
„Es wäre … ein Skandal, wenn eine interessierte Gruppe es versucht und geschafft hätte, ein Video zu fälschen, auf dem einige Deutsche zwei Ausländer jagen. Und mit diesen Bildern die Medien und die Debatte im Land so zu steuern, dass alle vergessen, dass Flüchtlinge in Chemnitz tatsächlich einen Deutschen umgebracht haben.”
Mal abgesehen davon, dass ein Video nicht erst dann eine Fälschung ist, wenn es in der Postproduction manipuliert wird, sondern auch schon, wenn der Kontext ein anderer ist, als das Gezeigte suggeriert, und die Aufnahme gestellt oder provoiziert ist, und man ja noch immer nicht weiß, woher das Video eigentlich stammt:
Hat man nicht genau das geschafft?
Seit zwei Wochen reden die Medien von nichts anderem als einer Menschenjagd.
Es gibt bis heute keinen Beleg einer Menschenjagd (ich sehe in diesem Video auch keine), aber es wird als Zwangswirklichkeit hingestellt, von der man nicht abweichen darf.
Und ich kann mich nicht erinnern, dass jemals darüber berichtet wurde, wie der Mann zu Tode kam.
Da gab’s Beileid, und es wurde mal erwähnt, dass der Haftbefehl nur auf Totschlag und nicht auf Mord laute, es also kein Mord sei (was juristisch absoluter Schwachsinn ist, denn ein Haftbefehl ist ja keine Gerichtsverhandlung).
Hätte man jemals in den Nachrichten irgendetwas darüber gehört, wie das Messer aus der Hand des Flüchtlings in den Bauch des Deutschen kam?
Nöh.
Also passiert genau das, nämlich dass man von der Tötung ablenkt und stattdessen auf Hetzjagden abhebt, für die man keinen Beleg hat.
Geradezu absurd ist der Vorwurf, den der Tagesspiegel dazu erhebt:
BfV-Chef Maaßen fixiert sich bei der Bewertung des Mobs in Chemnitz auf ein 19-Sekunden-Video. Das spricht nicht für ihn und seine Behörde. […]
Warum sich Maaßen in seiner Bewertung so sehr auf dieses eine kurze Video fokussiert, bleibt rätselhaft.
Ach.
Moment mal.
Etwas anderes als diesen Videofetzen gibt es bisher nicht. Und die Politik und die Medien haben daraus Hetzjagden gemacht. Und jetzt wirft man es Maaßen vor, dass er sich bei der Versagung seiner Zustimmung nur auf dieses eine Videochen stützt? Das ist doch völlig widersinnig. Erwartet man von Maaßen, dass er die Videos beschafft, die der Presse fehlen, um Hetzjagden zu belegen?
Jetzt wird es in rabulistischer Verdrehung Maaßen angehängt, dass es außer diesem einen Videofetzen nichts gibt? Dass er nicht findet, was die Medien ideologisch phantasiert oder erlogen haben?
Um zu wissen, dass in den Tagen seit 26. August mehrfach ein rechter Mob in Chemnitz unterwegs war, musste Maaßen sich nicht allein auf das von ihm in seiner Authentizität angezweifelte Video von “Antifa Zeckenbiss” beziehen. Es gibt dafür zahlreiche Berichte von Medienvertretern und anderen Augenzeugen.
Komisch: Alle Zeugen, die man da gefragt und im Fernsehen gezeigt hatte, sagen, dass es diese angeblichen Jagden nicht gab. Dass sie das ausschließen können.
Und die Berichte der Medienvertreter? Die stützen sich eben auf dieses eine kurze Video.
Augenzeugen? Welche denn?
Das muss man sich sprachlich und semantisch klar machen, wie der Tagesspiegel hier eine völlig andere Sachlage suggeriert als vorliegt.
Noch verdrehender:
Maaßen zitiert “Antifa Zeckenbiss” mit den Worten, das Video sei ein “Netzfund”, gefunden auf “einer partriotischen Plattform”. “Wer es aufgenommen hat, wissen wir nicht. Es wurde von uns so veröffentlicht, wie wir es gefunden haben.” Es liege also nahe, schlussfolgert Maaßen, dass “Antifa Zeckenbiss” die Überschrift “Menschenjagd in Chemnitz” verwendet habe, “ohne die näheren Umstände der Aufnahme selbst zu kennen”. Und: “Vor diesem Hintergrund bewertete der Präsident des BfV das Video als nicht authentisch für die Behauptung, es habe ,Hetzjagden’ in Chemnitz gegeben.”
Abgesehen von der Tatsache, dass “Antifa Zeckenbiss” von einer (singular!) “Menschenjagd” gesprochen hat und nicht (plural) von “Hetzjagden”: Seine umstrittenen Zitate für die “Bild”-Zeitung übermittelte Maaßen vor dem 7. September – denn an diesem Tag wurden sie von dem Blatt veröffentlicht. Die Mitteilung von “Antifa Zeckenbiss” konnte er also bei seinem Statement für “Bild” noch gar nicht kennen.
Das muss man sich mal klar machen, wie da die dünngeistige Öffentlichkeit getäuscht wird:
(.....)

ganz > http://www.danisch.de/blog/2018/09/13/cl...sgleichen/

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Tötungsdelikt in Chemnitz

Anwalt fordert Freiheit und Personenschutz für Tatverdächtigen

Yousif A. soll in Chemnitz Daniel H. erstochen haben. Sein Verteidiger sieht dafür keine Beweise, wittert einen "politischen Prozess" - und fordert, seinen Mandanten freizulassen.

Nach Daniel H.s gewaltsamem Tod in Chemnitz sitzen zwei Tatverdächtige in U-Haft, nach einem weiteren wird international gefahndet. Yousif A., einer der Inhaftierten, soll nach dem Willen seines Anwaltes allerdings umgehend freigelassen und unter Personenschutz gestellt werden.

Der Berliner Strafverteidiger Ulrich Dost-Roxin sieht keinen dringenden Tatverdacht gegen seinen Mandanten, der aus dem Irak stammt. Der Anwalt spricht von einem "politischen Prozess". Dost-Roxin legte bereits am Montag beim Amtsgericht Chemnitz Haftbeschwerde ein und beantragte die Aufhebung des Haftbefehls. Der Haftprüfungstermin ist nach SPIEGEL-Informationen am kommenden Dienstag.
Aus Sicht des Juristen ist nach wie vor unklar, was genau am 26. August in Chemnitz geschah - dem Tag, an dem Daniel H. erstochen wurde. Motiv und Tatgeschehen seien nicht klar darstellbar, sagt Dost-Roxin.
Diese Einschätzung deckt sich mit Aussagen des Sächsischen Generalstaatsanwalts Hans Strobl. Er hatte Anfang der Woche erklärt, der genaue Hintergrund der Tat werde noch immer ermittelt. Die Staatsanwaltschaft schließt aus, dass im Vorfeld der Tat Frauen belästigt wurden oder es sich um einen versuchten Raub gehandelt haben könnte.
Widersprüchliche Zeugenaussagen

Nach SPIEGEL-Informationen traf Daniel H. offenbar am späteren Tatort einen ehemaligen Arbeitskollegen und unterhielt sich mit ihm. In der Folgezeit kamen Passanten hinzu - möglicherweise baten sie um Feuer für eine Zigarette. Doch die Zeugenaussagen gehen hier wohl auseinander und sind vor allem vage. Valeriya A. etwa, deren Erinnerungen im geleakten Haftbefehl gegen Yousif A. als ein Grund für den Tatverdacht genannt werden, war in ihren Aussagen schwammig.

Laut Haftbeschwerde konnte die Frau Personen ebenso wenig beschreiben wie den eigentlichen Tathergang. Sie soll einen möglichen Täter von etwa 1,50 Metern Körpergröße beschrieben haben. A. sei indes größer als 1,80 Meter. Zeugen konnten den mutmaßlichen Täter auf Lichtbildvorlagen nicht identifizieren. Zudem gibt es offenbar einen Zeugen, Younes A., der Yousif A. explizit entlastet. Dieser habe bei der Auseinandersetzung abseits gestanden.

Die mutmaßliche Tatwaffe, ein Messer, wurde am Morgen nach dem tödlichen Angriff in der Nähe einer Bühne des Stadtfestes gefunden. Die Waffe kann dem Iraker offenbar nicht sicher zugeordnet werden. Zwar stammt das Blut an der Klinge vom Opfer. Doch an dem Messer wurden laut Haftbeschwerde keine Fingerabdrücke von Yousif A. gefunden. Anwalt Dost-Roxin schließt nicht aus, dass das Messer erst einige Zeit später, als sein Mandant längst in Haft war, bei der Bühne abgelegt wurde.

"Keines der Beweismittel belastet meinen Mandanten"

Folgt man der Argumentation des Berliner Strafverteidigers, dann kam Yousif A. vor allem aus einem Grund in Haft: Weil er nach der Tat vor den Polizisten zunächst weggelaufen war. Dost-Roxin: "Der Mann wurde wider besseres Wissen in Haft genommen." Es kämen für beteiligte Richter und Staatsanwälte Straftatbestände wie Rechtsbeugung, Verfolgung Unschuldiger und Freiheitsberaubung in Frage. "Keines der Beweismittel belastet meinen Mandanten", heißt es in einer Presseerklärung des Anwalts. Yousif A. selbst habe die Tat in seinen Befragungen mehrfach bestritten.

Wegen der aufgeheizten Lage in Sachsen fordert Dost-Roxin nach Haftentlassung rund um die Uhr Personenschutz für seinen Mandanten. Er begründet das auch mit dem von einem sächsischen Justizbeamten geleakten Haftbefehl, in dem Anschrift, Geburtsdatum und Name des Verdächtigen lesbar waren. Yousif A., der derzeit in der Justizvollzugsanstalt Bautzen einsitzt, solle zudem in einem geschützten Haus untergebracht werden.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hatte Ende August den Asylantrag Yousif A.s abgelehnt und ihm 30 Tage Zeit gewährt, das Land zu verlassen. Dagegen hat er Widerspruch eingelegt.
Der Tod Daniel H.s hatte in Chemnitz Krawalle ausgelöst. Gewalttäter marodierten nach Demonstrationen der AfD und der rechtsgerichteten Bewegung "ProChemnitz" durch die Stadt. In einem internen Polizeibericht ist von vermummten Personen die Rede, die "Ausländer suchen"......

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/ch...27978.html

Antworten
Ich mag die Autorin ja nicht, bei der Stimme schon kriege ich das kalte Kotzen.
Aber die Feinanalyse des Videos ist interessant in Min. 6.20:

https://www.youtube.com/watch?v=cCxle2V3...e=youtu.be

Provokation, so wie es Pippi beschreibt
so wie es die Schauspieler schon x-fach zuvor vor laufender Kamera taten.

Nix Hetzjagd.
Antworten
(14.09.2018, 06:21)Stafford schrieb: Yousif A., der derzeit in der Justizvollzugsanstalt Bautzen einsitzt,

Hier sagt Daniel Zabel explizit: Er wurde bei uns in der JVA in Dresden eingeliefert.

https://youtu.be/ZOE2nvZFAHk
Antworten
Maaßen: "Als Motiv kommt, wenn es sich nicht um einen linken oder linksextremen Hintergrund handelt, auch ein Anheizen der Stimmung in der Öffentlichkeit in Frage".

EDIT Rantanplan: Die betreffende Passage lautet wörtlich:
"Als mögliches Motiv kommt, wenn es sich nicht um einen linken oder linksextremistischen Hintergrund handeln sollte, auch ein Anheizen der Stimmung in der Öffentlichkeit in Frage."

EDIT INP: Quelle.

EDIT Rantanplan: Originalquelle: Schreiben BfV vom 10. September 2018 (siehe auch ganz oben auf dieser Seite)
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