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Bundestagsuntersuchungsausschuss "Breitscheidplatz"
#92
(15.04.2019, 07:51)fhh schrieb: https://www.freitag.de/autoren/daniel-lu...ZPe8pQIoUE

Gescheiterte Kommunikation
Untersuchungsausschuss

(....)
Das Phantomvideo

Kurz nach dem Anschlag am Breitscheidplatz wechselte Stephan zur besonderen Aufbauorganisation BAO City, die einberufen wurde, um Hinweise zum Attentäter zu sammeln und die Tat zu untersuchen.

Der Ausschussvorsitzende Armin Schuster fragt nach dem Video, das laut den unzureichend belegten Darstellungen der Focus-Online-Redaktion Bilel ben Ammar zeigen soll, der dem Attentäter zur Flucht verhilft, indem er einen Menschen am Breitscheidplatz mit einem Kantholz an den Kopf schlägt und schwer verletzt. Stephan sagt aus, dass es für den Bereich der Hinweisbearbeitung, in dem er eingesetzt war, keine solche Information und kein solches Video gegeben habe. (....)

47. Sitzung des parlamentarischen Untersuchungsausschusses: Aussage der BKA-Kriminalhauptkommissarin Karin van Elkan
5.4.
(....)
"Die Zeugin gibt an, dass ihre Abteilung auch die verschiedenen Videoaufnahmen des auf dem Berliner Breitscheidplatz verübten Attentats ausgewertet hatte. Ein Video war vom Gast eines angrenzenden Hotels aufgenommen worden –ein „recht umfangreiches Video“ wie es hieß. Die Qualität der Aufnahme sei allerdings so mangelhaft, dass sie für den Ermittlungssachverhalt unerheblich sei. Die wichtigste Videoaufnahme sei indes durch eine auf dem Europacenter platzierte Kamera einer privaten Sicherheitsfirma entstanden. Dieses Video allerdings war den Beamten des Bundeskriminalamts nur  in gekürzter Fassung zur Verfügung gestellt worden. Die Originalfassung habe die Zeugin nicht zu Gesicht bekommen.
„Die ganze Version haben wir nicht in den Akten.“
Persönlich führte sie diesen Sachverhalt darauf zurück, dass es Momente gegeben hatte, in denen das „Gesichtsfeld der Kamera“ aus dem Umfeld des Breitscheidplatz heraus geschwenkt war. Diese unerheblichen Sequenzen seien im Nachgang aus der Originalaufnahme geschnitten worden.
Diese Erklärung jedoch ist ermittlungstechnisch wenig plausibel: zur Ermittlung des Hergangs eines terroristischen Anschlags der zwölf Todesopfer gefordert hat hätte nur das Originalvideo zur Verfügung gestellt werden dürfen. Die Tatsache, dass für den Tathergang vermeintlich irrelevante Aufnahmen aus den Originalaufnahmen heraus geschnitten wurden und den Ermittlern nur die gekürzte Kopie zur Ermittlung des Tathergangs zur Verfügung gestellt wurde ist eine weitere Auffälligkeit in Fall Terroranschlag Breitscheidplatz."
(....)
> http://telaviv-berlin.com/?p=1214

Huh

wer hat da was rausgeschnitten?
 
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RE: Bundestagsuntersuchungsausschuss "Breitscheidplatz" - von Rundumblick - 15.04.2019, 08:31

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