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Bundestagsuntersuchungsausschuss "Breitscheidplatz"
#19
(03.11.2018, 10:15)fhh schrieb: Dann dürften wohl diese Wohnungen gemeint sein, alles klar: Freienwalder Straße 30 (Vermieter Kamel), Gotzkowskystraße, Lychener Straße u.a., also all diejenigen, die immer aufgezählt wurden.

Also das NSU-Modell Thomas Starke; V-Leute als Herbergsvater. Nur sollte man imo im Hinterkopf behalten, daß es auch hier mglw. um einen "doppelten roten Hering" geht, nämlich den Täter Amri an sich und die alte Popanzfrage: Was wußte das BfV? Das BfV als großes schwarzes Loch, in dem alle unangenehmen Sachverhalte verschwinden/entsorgt werden.

Was kann dem BfV im Extremfall passieren? Nun, Maaßen ist eh fast weg, Ex-Minister TdM "in Rente", Haldenwang steht dann für einen "Neuanfang" und der Rest sind Pannen und Versagen, etwas Reue und ein paar Handlungsempfehlungen, damit sich in Zukunft ... blabla. Die Ausschüsse kommen sich toll vor, aber aufgeklärt wird gar nichts. 

Ich schlage vor, ersatzweise genau auf die Formulierungen zu achten, die aus dem BfV kommen und nicht in die erzeugte wohlfeile BfV-Hysterie zu verfallen.

Daß die genau wußten, was da läuft, schon wegen struktureller Verflechtungen (Sicherheitslagen im Kanzleramt, Extremismus-Gremien usw.), ist für mich ziemlich sicher. Aber wenn man die - unbeantwortete - Frage in den Vordergrund stellt - Was passierte am 19. Dezember 2016? - KANN das BfV nur einer von vielen Akteuren sein und sicher nicht der wichtigste. Sonst würde man das Ereignis selbst nicht komplett ausblenden und sich stattdessen aufs BfV stürzen.
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RE: Bundestagsuntersuchungsausschuss "Breitscheidplatz" - von kalter hornung - 03.11.2018, 10:40

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