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Bundestagsuntersuchungsausschuss "Breitscheidplatz"
#9
(12.10.2018, 23:19)INP schrieb: Es geht um die Zersetzung von BfV und LKAs. Inlandsnachrichtendienst zum BKA und das föderale System kaputt machen.
Das neue Reichssicherheitshauptamt ist in Vorbereitung.
INP

Mit Verlaub, mir sieht ist eher nach einem Ministerium für Staatssicherheit aus
"Das MfS wurde am 8. Februar 1950 gegründet und entwickelte sich zu einem weitverzweigten, personalstarken Überwachungs- und Repressionsapparat, dem im Jahr 1989 etwa 91.000 hauptamtliche Mitarbeiter und zwischen 110.000 (Ilko-Sascha Kowalczuk[1]) und 189.000 (Helmut Müller-Enbergs) Inoffizielle Mitarbeiter (IM) angehörten. Als Motive für die Kooperation ermittelte Müller-Enbergs vor allem politische Ideale. Geld habe nur eine untergeordnete Rolle gespielt, auch erpresste Zusammenarbeit mit dem DDR-Spitzelapparat sei selten gewesen.[2] Innenpolitisch hatte das MfS Schutzfunktion für staatliche Organe und Personen.

Aus der DDR-Bevölkerung gerieten Menschen ins Visier des MfS, wenn Verdacht auf politischen Widerstand gegen die SED, Spionage oder Republikflucht bestand. Methodisch setzte das MfS dabei Observation, Einschüchterung, Inhaftierung[3][4], sowie die sogenannte Zersetzung gegen Oppositionelle und Regimekritiker(„feindlich-negative Personen“) als Mittel ein. In den 1950er Jahren wurde in Stasi-Gefängnissen noch physische Folter angewandt, später wurde mit ausgeklügelten psychologischen Methoden gearbeitet.[5] In den 1980er Jahren bildete die Stasi wiederholt Terroristen der Rote Armee Fraktion (RAF) im Umgang mit Waffen und Sprengstoffen aus."
 
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RE: Bundestagsuntersuchungsausschuss "Breitscheidplatz" - von Rundumblick - 13.10.2018, 09:08

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