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Mordfall Wiesbaden-Erbenheim
#41
Mordfall Susanna F. mit vielen Ungereimtheiten

Wurde Ali B. aus dem Irak entführt?

Rhein-Neckar/Mainz/Wiesbaden/Berlin, 12. Juni 2018. (red) Der mutmaßliche Mörder der 14-jährigen Susanna F. ist seit dem Wochenende zurück in Deutschland – doch auf welcher Rechtsgrundlage der Mann zurückgeholt worden ist, ist unklar. Weiter ist der Vorwurf der Vergewaltigung offenbar noch nicht belegbar und ein weiteres mutmaßlich 11 Jahre altes Vergewaltigungsopfer soll kein Flüchtlingsmädchen sein, sondern Deutsche.

Wir wir in einer Reihe von Artikel bereits aufgezeigt haben, sind die Bezeichnungen “unklar” und “unsicher” die, die man am häufigsten im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt Susanna F. verwenden sollte.
Zunächst wurde ein angeblich tatbeteiligter 35-jähriger Türke, der als Flüchtling in Deutschland lebt verhaftet, um dann einen Tag später wieder auf freien Fuß gelassen zu werden.
Dann stellt sich heraus, dass die pathologischen Untersuchungen wohl noch nicht abgeschlossen sind, auch die Auswertungen der DNA-Analysen – wir hatten uns schon explizit gewundert, denn innerhalb einer Nacht geschieht das üblicherweise nicht. Die Ermittlungsbehörden stellten die Ergebnisse aber als Fakten dar – unter anderem, dass eine Vergewaltigung stattgefunden habe. Ob überhaupt, ob durch einen oder zwei Täter und ob nicht auch einvernehmlicher Sex stattgefunden haben könnte, ist unklar.
Der Tatverdächtige Ali B. wir mal als Kurde, mal als irakischer Araber dargestellt – wo er nun hingehört, ist unklar. Auch, ob er 20 Jahre alt ist. Die Behörden geben an, er habe den Mord, aber nicht die Vergewaltigung gestanden. Angeblich sei das Mädchen gestürzt, habe ich im Gesicht verletzt und wollte die Polizei rufen, deshalb habe er sie erdrosselt. Es sind Menschen schon aus geringeren Motiven getötet worden, aber plausibel klingt diese Darstellung nicht. Schon gar nicht von einem, der bereits wegen Gewalt und bewaffneten Raubs polizeibekannt ist – warum hat er andere Opfer nicht auch gleich umgebracht?
Offenbar unklar ist weiter der Tatort und wie die Leiche von dort zum Auffindeort gelangte – auch, mit welchen Werkzeuge die Grube ausgehoben worden ist. Widersprüchlich ist ebenso, dass nach Angaben der Mutter des Tatverdächtigen dieser zu betrunken gewesen sei, um sich an etwas zu erinnern, wie die Deutsche Welle berichtete. Und dann gesteht der Mann “alles”?
Ganz erstaunlich ist die polizeiliche Behandlung – ein tatverdächtiger Mörder wird normalerweise nicht in einen Guatanamo-ähnlichen Anzug gesteckt und von muskelbepackten, schwer bewaffneten Maskenmännern in Polizeihubschraubern hin- und her transportiert. Diese Behandlung erfahren normalerweise hochgefährliche Terroristen.
Vollständig unklar ist der Hintergrund der “Rückschaffung” des Tatverdächtigen. Angeblich war das eine Kommandoaktion der Bundespolizei unter Leitung ihres Chefs Dieter Romann. Zuständig für Auslieferungen sind aber Auswärtiges Amt und Justizministerium, die von nichts gewusst haben wollen. Bundesinnenminister Horst Seehofer war wohl auch nicht über die Aktion informiert. Was bitte hat also hat die Bundespolizei in einem fremden Land ohne Auftrag vorgesetzter Dienststellen zu tun? Die Antwort ist: Nichts.
(....)
Offenbar wird von den Behörden und von einigen Medien versucht, die Lage so darzustellen, als handle der Staat entschlossen und mache hier kurzen Prozess. So läuft das aber im Rechtsstaat nicht – der Mann bekommt auch keine harte Strafe, sondern die Strafe, die er verdient, wenn er den schuldig gesprochen werden kann.

Bislang liegt nur der Hinweis von zwei dubiosen Zeugen vor sowie das angebliche Geständnis. Haben die Behörden hier Rechtsfehler gemacht, ist das nichts wert. Es kommt also auf weitere eindeutige Beweise an, die aber offensichtlich noch nicht vorliegen.(....)

weiter > https://rheinneckarblog.de/12/wurde-ali-...40461.html
 
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#42
Fall Ali B.

Seehofer war doch über Polizeiaktion im Nordirak informiert

Das Bundesinnenministerium muss eine wesentliche Aussage zur Überstellung von Ali B. zurücknehmen. Minister Horst Seehofer wurde doch über die Aktion der Bundespolizei im Nordirak unterrichtet.....
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...12579.html

Na was denn sonst. Seehofer soll große Stücke auf Romann halten. Interessant dabei, dass die Aktion an den eigentlich zuständigen Ministerien vorbei gelaufen ist, dem Außen und dem Justizministerium (beide SPD besetzt, Nachtigall ich hör dir trapsen. Es wird nicht mehr lange dauern, dann schepperts in dieser Regierung richtig. Zum ersten Mal wird ein Bundesinnenminister nicht am Integrationsgipfel der Kanzlerin teilnehmen. Das erfuhr das ARD-Magazin Kontraste. Stattdessen wird sich Seehofer mit dem österreichischen Kanzler austauschen.)
 
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#43
Möchte dem geneigten Leser ans Herz legen die Causa Susanna unter dem Blickwinkel Putschversuch gegen Merkel zu betrachten. Übrigens der mindestens 3. Putschversuch.

INP
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#44
(12.06.2018, 20:24)INP schrieb: Möchte dem geneigten Leser ans Herz legen die Causa Susanna unter dem Blickwinkel Putschversuch gegen Merkel zu betrachten. Übrigens der mindestens 3. Putschversuch.

INP

leicht o.t.

its Showtime!

ein Kommentar aus dem gelben Forum:

Rom hat gesprochen! Der Fall Merkel ist erledigt!
Es muss aus mir raus. Auch wenn ich mich mit meiner jetzigen Prognose sehr weit aus dem Fenster lehne, so will ich meinen Lesern nicht länger vorenthalten, was mir gerade durch den Kopf schwirrt; -auch wenn es womöglich wirres Zeug ist. Also bitte mit Vorsicht genießen!

Der Wind hat sich gedreht. Und mit ihm unser Drehhofer. Jetzt wird der Tiger des bayrischen Jesuitenstadl von hinten so machtvoll aufgeblasen, dass die Luft nicht mehr entweichen kann. Nein, diesmal wird der Horst nicht wieder als Plastik-Bettvorleger vor Angelas Füßen landen sondern in grimmiger Gummitigerlebensgröße vor ihr stehen und platzen. Aufrecht! Sich in die Brust werfend. Nicht mehr schnurrend sondern dabei gefährlich wild mit den Fäusten drauf hämmernd! Rechts, Links, Rechts, Links, Rechts... Der will sie weg haben! 

Mit nüchternen Worten: Seehofer darf bei der seit zwölf Jahren stramm aufgeblasenen transatlantischen Imperiumspuppe schon sehr bald den Stöpsel für immer ziehen und sich so nun auch für all die Demütigungen seiner bayrischen Herrlichkeit seit 2015 Genugtuung verschaffen. Und natürlich seiner von der noch immer stramm transatlantischen CDU gebeutelten CSU. Und natürlich all den Labtops und Lederhosen, denen die Merkelei das Ami -wie Russlandgeschäft versaut hat. Boah! Da sind noch Rechnungen offen! Das wird nicht langweilig.

Natürlich hat nicht er, der das lange Merkelmartyrium erlitten, den Zeitpunkt bestimmt, an dem er die hohle Raute wird zusammenfalten dürfen. Da walten höhere Mächte. Welche? Es raunt durch alle Weltgazetten: Trump und Putin wollen sich in Wien treffen, sobald ihr jugendfrischer Gastgeber, Bundeskanzler Kurz, den EU-Ratsvorsitz übernommen hat; was ab 1. Juli der Fall sein wird. Sieht nach Schachmatt für die EU-Kommission aus.

Also entweder wird Merkel noch davor aus dem Amt gekegelt oder wenig später. So meine unmaßgebliche Prognose für den Zeitplan von Trumps und Seehofers reformjesuitischen Beratern bezüglich der freundlichen Übergabe Deutschlands an Russland und China. Denn alles deutet genau darauf hin; wenn auch vielleicht vorerst noch hinter verschlossenen Türen agiert wird. So, wie die Übergabe Nordkoreas an das Seidenstraßenprojekt ja auch nicht aus einer Laune heraus mit Kim beschlossen, sondern in aller Stille mit Xi und Putin gründlich und detailliert vorbereitet wurde; derweil der obsolete Teil der Weltpresse verzweifelt einen Atomkrieg herbei schrieb. Trump hat die Trümmerpresse erneut lächerlich gemacht. Und Briten wie Franzosen müssen ja auch nicht immer gleich alles wissen. Siehe G7.

Was läuft da aber gerade akut bezüglich Deutschland? So kurz vor der Fußball-WM in Moskau? Trump hat Merkel auf dem G7 Gipfel offen vor der Weltpresse als irrelevant behandelt. Putin ließ verlauten, dass dort nur noch gelabert wird. Italien schlägt sich auf Trumps Seite. Japan imgrunde auch, trotz aller Bemühung des gestressten Abe, ein neutrales Gesicht zu bewahren. Mit Liebesgrüßen aus dem Flieger nach Singapur machte Trump aus der G7 kurzerhand eine G 4; -mit solchen politischen Trümmerfiguren wie May, Merkel, Macron und dem unartigen Trudeau an der Spitze. Da lacht die Weltwirtschaft im Fernen Osten und hört vermutlich auch nie wieder auf. 

Kaum wieder in Berlin, geht Seehofer in die lang ersehnte Offensive. Statt sich als wichtigster Minister an Merkels „Integrationsgipfel“ mit seinem üblichen Geschwätz zu beteiligen, jettet er zum Kurz nach Wien, um sich quasi auf Augenhöhe mit ihm und seinem Kolaitionspartner FPÖ über aktuelle Themen auszutauschen. Welche auch immer. Vielleicht hat er sich ja auch schon mit der AfD für nach der Bayernwahl verständigt? Wenn ja, wird der Feindschaftsklamauk zwischen beiden Parteien sich bis zu den Bayernwahlen wohl eher noch steigern, um der SPD das Wasser abzugraben.

Es scheint, dass selbst für unseren neuen Bundeshorst als Deutschlandretter (der Bayernwahlen) Merkels Termine inzwischen auch nur noch Gelaber sind. Am Mittwoch den 13. um zwölf gibts eine Erklärung von der schönen blauen Donau für seine Abwesenheit von den überhitzten Stränden der Spree. Dann schlägt es vielleicht wirklich dreizehn. 

Sein plötzlicher Aktionismus sieht eher nach einem präzisen Drehbuch aus als nach Drehhofers Blitzeinfällen. Da wird mit großer Wahrscheinlichkeit gerade präzis an Merkel vorbei lange Geplantes umgesetzt.

Es wird nun auch spannend, wie sich die Dinge angesichts dieser Entwicklungen innerhalb der CDU gestalten werden. Denn die Kamarilla Merkels hat zwar still gehalten, aber sie ist nicht blind. Da muss die blanke Panik herrschen. Von der SPD-Ruine will ich gar nicht reden. Die reden ja auch nur noch über noch mehr Kohle für die Partei und gendergerechte Pornos für die SPD-Jugend auf Staatskosten. Jetzt gehts ja auch wirklich ans Eingemachte und womöglich auch für den einen oder die andere ins Gefängnis. Geil!

Seehofers Coup, den Vergewaltiger und Mörder von Susanna mit Hilfe der Barsani-Connection im kurdischen Nordirak postwendend wieder aus dem Irak nach Deutschland zurück zu befördern, ohne die Regierung in Bagdad allzusehr zu reizen, dürfte aber auch nicht unserem Heldenbajuwaren oder unserer Heldenbundespolizei, sondern wohl eher dem Mossad zuzuschreiben sein, wenn ich nicht völlig falsch liege. Denn Israel ist ja bekanntlich der Verbündete der nordirakischen Kurden und das Opfer des Merkelgastes war diesmal ein jüdisches Mädchen. Offenbar hat sogar der Judenstaat mit Merkel die Faxen dicke.

SPD-Linksaußenblamage Maas hat zwar noch versucht, die wilde Kurdestanaktion zu verhindern, wie der Focus genüßlich berichtet, doch damit demonstriert Seehofers kecke Aktion am Außenamt vorbei ebenfalls nichts weniger als den Verlust der Autorität der SPD-Minister in der Merkelregierung und somit defacto den Bruch der Groko, der nicht mehr lange auf sich warten lassen kann und wird. Denn nun wird jedem sichtbar, dass Merkel offensichtlich nicht mehr über ihre Richtlinienkompetenz als Kanzlerin verfügt. Weder in den äußeren noch inneren Angelegenheiten. Noch viel lahmer kann die Ente eigentlich nicht mehr politisch watscheln. Das kann sich eine Wirtschaftsmacht wie Deutschland schlicht nicht mehr lange leisten. Genauso wenig wie die juristischen Erpressungen aus Brüssel.

Nun heißt es für uns, erst einmal zurück lehnen, bevor es richtig los geht. Die kommenden 4 Wochen sollten die Entscheidung bringen. Bis dahin können wir genießen, wie sich die Wendehälse drehen. Das wird spannender als jede Fußball-WM mit Merkels „Mannschaft“. Für Unterhaltung und viel Spannung wird gesorgt. Die Merkel-Presse geht inzwischen schon mal deutlich auf Distanz zu Merkel. Sogar BLÖD ist schon ganz auf Heimat-Trip umgestiegen und plant sicher bereits eine leidenschaftliche Homestory über Frau von Storch. 

Wann aber wird es die ersten richtig bösen Enthüllungsstorys über die Kanzlerin im Hause Springer geben? Gemach! Nur die Fernsehanstalten sind noch dem Merkel treu bis zum Endsieg. Denn Gniffke & co glauben anscheinend noch immer an Anne Wenck - pardon Will - und Merkels Wunderwaffe: IHREN PLAN! Doch der wird sich wohl erst nach langen Gerichtsverfahren mit vielen Beteiligten als Kalergi-Umvolkungs-Plan zu erkennen geben.
Doch wie auch immer: Das könnte der politisch heißeste Sommer seit 45 werden. Und das weitestgehend ohne Gewalt. Vorausgesetzt, es wird jetzt unter Seehofer als Innenminister auch konsequent gegen die Mörder, Totschläger und Vergewaltiger unter den Merkelgästen vorgegangen und die Geheimdienste der Briten und Franzosen funken nicht mit weiteren Terroranschlägen dazwischen. Also trotz allem müssen wir auch weiterhin sehr vorsichtig bleiben.

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=462566

(gefällt mir nicht alles, aber in Teilen..., es steht was an. Ja und selbst der Linken-Parteitag war hart auf Spaltung/Ausgrenzung ausgelegt. Spannend, wer die Oberhand behalten wird.Für den Bruch der Koaliton steht sicher die Grünen in den Startlöchern, damit gewisse Projekte nicht scheitern. Und was die Vorfälle betrifft, muss auch der Breitscheidplatz unter diesen Aspekt betrachtet werden. Es herrscht Krieg wischen den Lagern, mit allen Mitteln, international und national)
 
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#45
http://www.spiegel.de/politik/ausland/fa...12621.html

Zitat:Mordfall Susanna F. Irak kritisiert Übergabe von Ali B. an Deutschland als Rechtsverstoß

Weil die kurdische Regionalregierung den Tatverdächtigen im Mordfall Susanna F. der Bundespolizei übergeben hat, legt die irakische Zentralregierung in Bagdad Protest ein.

Ali B. wurde auf eher unkonventionelle Weise nach Deutschland zurückgeholt. Dieter Romann, Chef der Bundespolizei, holte den Tatverdächtigen im Mordfall Susanna F. persönlich im Nordirak ab. Innenminister Horst Seehofer war über die Aktion informiert. Nun kritisiert die irakische Regierung die Übergabe an Deutschland als Rechtsverstoß.

Es gebe zwischen beiden Ländern kein Abkommen über eine Auslieferung von gesuchten Personen, teilte das Außenministerium in Bagdad mit. Den Verstoß hätten sowohl die kurdische Regionalregierung als auch Deutschland begangen. Nur das Justizministerium der irakischen Zentralregierung in Bagdad habe die Befugnis für einen Austausch von Gesuchten.

Der Verdächtige Ali B. war nach der Tat in die kurdischen Autonomiegebiete im Nordirak geflohen und dort festgenommen worden. Kurdische Sicherheitskräfte übergaben ihn am Samstag in der Regionalhauptstadt Erbil deutschen Polizeibeamten, die ihn zurück nach Deutschland geleiteten.

dop/dpa

INP
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#46
Zitat:Im Fall Susanna: Strafanzeige gegen den Präsidenten der Bundespolizei erstattet
11. Juni 2018/in Allgemein /von DS
Am heutigen 11.06.2018 habe ich gegen den Präsidenten der Bundespolizei, Herrn Dieter Romann, Strafanzeige bei der Generalstaatsanwaltschaft des Landes Brandenburg wegen des Verdachts der Freiheitsberaubung zum Nachteil des Ali B. erstattet.
Aufgrund der Presseberichterstattung der letzten Tage, insbesondere durch die Berichterstattung der „Bild“ sehe ich Anhaltspunkte dafür, daß der Chef der Bundespolizei aus eigenem Antrieb und ohne richterliche Entscheidung, den Verdächtigen im Kriminalfall „Susanna“ nach Deutschland verbracht haben könnte.
Deutsche Sicherheitsbehörden haben kein Recht, ohne gesetzliche Grundlage Menschen festzunehmen und diese gegen ihren Willen in ein anderes Land zu verschleppen. Da eine Verschleppung von Beschuldigten aus dem Ausland in das Inland ein mehr als gravierender Angriff auf den Rechtsstaat – dem Grundpfeiler eines friedlichen Zusammenlebens – bedeuten würde, habe ich die Strafverfolgungsbehörden des Landes Brandenburg gebeten, die Angelegenheit zu prüfen.
Die Strafanzeige gegen den Präsidenten der Bundespolizei erfolgt nicht aus falsch verstandener Solidarität eines Strafverteidigers gegenüber dem Beschuldigten Ali B. Auch ich bin der Meinung, daß schwere Verbrechen schwer bestraft werden müssen. Ein faires Verfahren muß aber ausschließlich der Justiz überlassen bleiben und darf unter keinen Umständen in die Hände der Polizei oder gar in solche, eines einzigen Polizisten gelegt werden.
http://www.danielsprafke.de/im-fall-susa...erstattet/
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#47
Anwalt erstattet Strafanzeige gegen Polizeichef wegen Freiheitsberaubung

Ein “Held” oder ein Straftäter? Anzeige gegen Bundespolizeichef Romann

Rhein-Neckar/Karlsruhe/Berlin, 12. Juni 2018. (red/pro) Wie wir berichtet haben, wird die “Kommandoaktion” des Präsidenten der Bundespolizei, Dr. Dieter Romann, möglicherweise nicht nur ein juristisches Nachspiel haben, sondern ein politisches Beben auslösen: Der Karlsruher Strafverteidiger Daniel Sprafke hat aktuell Strafanzeige gegen den höchsten Bundespolizisten und alle beteiligten Beamten der GSG9 erstattet, die gemeinschaftlich den des Mordes Tatverdächtigen Ali B. aus dem Irak zurück nach Deutschland geholt haben. Eine weitere Strafanzeige wurde durch den Redaktionsleiter Hardy Prothmann gestellt.

Von Hardy Prothmann
Der Kriminalfall “Susanna” wird zum politischen Krimi.
Die Strafanzeige
Denn die mutmaßliche “Rückführung” des mutmaßlich des Mordes tatverdächtigen Ali B. vom Irak nach Deutschland wird ein juristisches Nachspiel haben. Am Montag, 11. Juni hat der Karlsruher Strafverteidiger Daniel Sprafke Strafanzeige bei der Generalstaatsanwaltschaft des Landes Brandenburg gegen den Präsidenten der Bundespolizei, Dr. Dieter Romann sowie alle beteiligten Beamten der GSG9 gestellt:

Aufgrund der Presseberichterstattung der letzten Tage, insbesondere durch die Berichterstattung der „Bild“ sehe ich Anhaltspunkte dafür, daß der Chef der Bundespolizei aus eigenem Antrieb und ohne richterliche Entscheidung, den Verdächtigen im Kriminalfall „Susanna“ nach Deutschland verbracht haben könnte. Deutsche Sicherheitsbehörden haben kein Recht, ohne gesetzliche Grundlage Menschen festzunehmen und diese gegen ihren Willen in ein anderes Land zu verschleppen. Da eine Verschleppung von Beschuldigten aus dem Ausland in das Inland ein mehr als gravierender Angriff auf den Rechtsstaat – dem Grundpfeiler eines friedlichen Zusammenlebens – bedeuten würde, habe ich die Strafverfolgungsbehörden des Landes Brandenburg gebeten, die Angelegenheit zu prüfen.

Zweifel an rechtsstaatlichem Handeln

Damit bestätigt der Anwalt Zweifel am rechtsstaatlichen Handeln, die wir redaktionell aktuell schon berichtet haben. Denn die Sachlage ist komplex.

Die Bundespolizei hat außerhalb des Staatsgebiets der Bundesrepublik Deutschland keine gesetzlichen Handlungsbefugnisse. Ein Bundespolizist im Ausland darf nicht mehr als ein Tourist und ist an die Gesetze des jeweiligen Landes gebunden.

Außerhalb des Hoheitsgebiets

Im Flugzeug gilt das Recht des jeweiligen Landes, über dessen Hoheitszone es sich befindet. Befindet sich ein in Deutschland zugelassenes Flugzeug nicht über Deutschland, sonderm einem anderen Land, gilt das Flugzeug als Hoheitsgebiet des betreffenden Herkunftslandes. Außerhalb von Hoheitsgbieten gilt das Herkunftsland.
An Bord hat der Flugkapitän die Polizeigewalt, er kann diese zwar “delegieren”, ist dabei aber an geltendes Recht gebunden und ebenso an alle daraus resultierenden Pflichten und Verantwortungen. Die Pilotenvereinigung Cockpit rät beispielsweise, Personen, die abgeschoben werden sollen, ein Flugzeug aber nicht freiwillig betreten, diese nicht zu befördern, weil sich die Piloten damit rechtlich möglicherweise schadensersatzpflichtig machen, wenn der Person etwas zustößt.
(....)
Anständiger Journalismus darf sich durch “Embedding” nicht zum Erfüllungsgehilfen machen – sonst ist das nur noch Propaganda und kein unabhängiger Journalismus mehr. Wozu auch andere Medien beitragen, die die mediale Inszenierung kommentarlos mitmachen. Die Fotos und Videos eines Tatverdächtigen in einem Overall erinnern an Guantanamo und sollen die Botschaft vermitteln: Wir greifen hart durch. Medial ist der Tatverdächtige längst verurteilt – eine Unschuldsvermutung ist den Medien dabei egal, was wiederum ein fragwürdiges Licht auf das Verständnis von Rechtsstaatlichkeit bei diesen Medien wirft.

Die Causa “Susanna” hat jedes Potenzial für ein politisches Beben

Wer argumentieren wollte, man habe Ali B. sogar einen Gefallen getan, weil ihm im Irak die Todesstrafe gedroht hätte, hat ein “womöglich” vergessen. Denn obwohl im Irak nicht die rechtsstaatlichen Standards wie in Deutschland herrschen, dürfte Willkür eher ausgeschlossen sein. Ohne klare Beweise sollte es auch dort keine Verurteilung geben.

In muslimischen Ländern werden häufig Frauen verurteilt, die Opfer von Gewalttaten werden, weil ihnen ein Fehlverhalten unterstellt wird. Und ein Mädchen, dass sich nicht züchtig verhält, Alkohol trinkt und sich nachts mit fremden Männern rumtreibt, könnte dort sehr wohl als Anstifterin gesehen werden, die “selbst schuld ist” – wobei dies jetzt rein spekulativ sein muss, da sich diese “Rechtsbeurteilung” noch überhaupt nicht gestellt hat.

Hintergründe, welche “Dankesleistung” die Kommandoaktion gekostet hat, gibt es noch keine. Wir gehen selbstverständlich davon aus, dass es irgendeinen Deal gab. Ob Geld, Waffen oder sonstwas – einfach so haben die kurdischen Sicherheitsbehörden dies mit Sicherheit nicht gemacht.

Die Zeitung die Welt berichtet derweil, dass das B. nicht den Nachnamen Bashar darstellt, sondern den zweiten Vornamen. Der Nachname soll Z. lauten. Zudem seit der Mann im März 1997 geboren, also 21 Jahre alt, weshalb normales Strafrecht angewendet werden müsste.

Multiples Staatsversagen wird immer deutlicher
An der Causa “Susanna” wird das multiple und fortgesetzte Staatsversagen deutlich: Der Name des Täters stimmt nicht. Das Alter auch nicht. Der Asylantrag wurde abgelehnt, trotzdem befand sich der Tatverdächtige noch eineinhalb Jahre später in Deutschland und konnte erst dadurch die ihm vorgeworfene Tat möglicherweise begehen. Insgesamt war er über zweieinhalb Jahre in Deutschland – von Integration keine Spur.
Er war als Straftäter auffällig und konnte machen, was er wollte. Seine achtköpfige Familie lebte wie er vom Sozialstaat Deutschland im gemachten Nest in einer wirklich ansehnlichen Unterkunft – und als es eng wurde, verschwanden alle acht freiwillig in das Land, aus dem sie angeblich wegen Gefahr für Leib und Leben fliehen mussten, nachdem ein deutsches, jüdisches Medien mutmaßlich durch einen der Söhne ums Leben gebracht worden ist.

Die acht Personen konnten mir nichts, dir nichts ein Flugzeug unbehelligt besteigen, nachdem sie zuvor gegen erheblich viel Geld mal eben kurzfristig viel Geld für die Tickets bezahlt haben.
Der Fall ist so symptomatisch, dass man gar nicht glauben mag, wie viele Vorurteile hier alle Realität geworden sind. Klar ist auch dieser Fall wie jeder ein Einzelfall.
Der zweite Tatverdächtige, ein Türke, ist seit gut einem Jahr im Land – sein Asylantrag noch nicht zu Ende bearbeitet, obwohl das doch nur noch höchstens drei Monate dauern soll. Obwohl erst als dringend Tatverdächtiger gehandelt, ist er wieder auf freiem Fuß. Ob das Mädchen nun vergewaltigt worden ist oder nicht, wurde erst behauptet, steht aber noch nicht fest......

weiter > https://rheinneckarblog.de/12/ein-held-o...40500.html

(mal MSM lesen (Welt),dass Beben ist im Gange, Seehofer pfeift auf den Integrationsgipfel und trifft sich derweil mit Kanzler Kurz.Gespräche mit Italiens Salvini, Werteunion (wer auch immer das ist), stellt sich hinter Seehofer)

einige Überschriften:

-Die nächsten CDU-Politiker stellen sich hinter Seehofer
-SEEHOFER TRIFFT KURZ„Sie haben jetzt aus meinem Masterplan zitiert“

-INTEGRATIONSGIPFELAls Merkel nach Seehofer gefragt wird, weicht sie aus

-STREIT IN DER UNIONWer hat Lust auf Neuwahlen?

-MERKELS „DOOMSDAY“ IN DER CDU/CSU-FRAKTION
In der Flüchtlingsfrage läuft die CDU zu Seehofer über

-AUSSTIEG, UMSTIEG, EINSTIEG - SZENARIOS
Endzeitstimmung oder Das langsame Sterben der Madame M.

-WERTEUNION UNTERSTÜTZT SEEHOFERS MASTERPLAN
WerteUnion: Kontrollverlust an der Grenze notfalls in Eigenverantwortung des Innenministers beenden

(der Fall des jüdischen Mädchens Susanna und die Rückholaktion des Tatverdächtigten(!) scheinen wie hinbestellt, um dem System Merkel und der Willkommenskultur ihren letzten Stoß zu verpassen. Das noch mehr im Gange zu sein scheint, zeigen die Überschriften)
 
Antworten
#48
Jaafar Abdul Karim hat's auf Mütter abgesehen:

http://m.dw.com/de/mordfall-susanna-ali-...a-44140002

http://m.dw.com/de/anis-amris-mutter-kri...t-18996444
Antworten
#49
(14.06.2018, 21:01)BSB schrieb: Jaafar Abdul Karim hat's auf Mütter abgesehen:

Einmal Freud bitte: Da mir der Name nix sagt(e), haben meine Synapsen bei Kareem Abdul-Jabbar eingeklickt...
(so nach Morgan Freeman und Bill Cosby...)
Blush
                                                                             
Es gibt eine Form von Elitenverwahrlosung, die ist systemrelevant (Gabor Steingart)
Antworten
#50
Zur Dokumentation.

Tilo Jung hat eine nachgereichte Antwort des BMI als Kommentar unter seinem Video veröffentlicht.

Zitat:Das BMI teilt mit
Sehr geehrte Damen und Herren, im Nachgang zur Regierungspressekonferenz vom 11. Juni 2018 übersende ich die Antworten zu den noch offenen Fragen: Am späten Vormittag des 7. Juni 2018 nahm der Präsident des Bundespolizeipräsidiums aktiv telefonischen Kontakt zu Dilshad Barzani auf. Am späten Vormittag des 8. Juni 2018 informierte Dilshad Barzani Herrn Dr. Romann telefonisch, dass kurdische Sicherheitsbehörden die Person in den frühen Morgenstunden im Raum der Stadt Zakho (in der Grenznähe zur Türkei) ‎angetroffen und sistiert hätten. Herr Barzani bot im Weiteren an, den Bashar über Erbil nach Deutschland abzuschieben. Der Präsident der Bundespolizei hat Herrn Minister Seehofer am Samstagnachmittag, 09.06.2018, während des etwa einstündigen Aufenthaltes aus Erbil angerufen und über die bevorstehende Abschiebung informiert. Herr Minister hat sich durch ihn die Rechtmäßigkeit der Maßnahme bestätigen lassen. Anschließend telefonierte der im BMI zuständige Staatssekretär mit dem Präsidenten des Bundespolizeipräsidiums. Da die präventivpolizeilichen Maßnahmen der Abschiebung und der Luftsicherheit in der originäen Zuständigkeit der Bundespolizei liegen, hat der Präsident weder das AA noch das BMJV unterrichtet.

Die Rück- bzw Entführung des Ali B. wird somit als Alleingang des Herrn Romann beschrieben. Hat seinen Dienstherrn erst aus Erbil überhaupt informiert.
Im Hinterkopf behalten:
Drei deutsche Journalisten waren auch an Bord des Lufthansa Linienfluges, die ausgewählten und dem Kanzleramt gewogenen Medien waren somit vorab informiert, bevor überhaupt der Dienstherr in Kenntnis gesetzt worden ist. Diese Entführungsnummer dürfte über das Kanzleramt und somit Merkels Schreibtisch gelaufen sein. Da waren Spindoktoren beteiligt, sonst hätte es auch nicht die medienwirksamen Bilder aus Deutschland gegeben!

Dilshad Barzani ist bestens vernetzt mit Merkel und dem BND. Quelle.

INP
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